Tom Horn SinTH2 digitaler Bolide
Tom Horn SinTH2 wird vorgestellt
Tom Horn SinTH2 ist ein neuer polyphoner Flaggschiff-Synthesizer aus Polen, entwickelt von einem vierköpfigen Team unter Leitung von Tomasz Rożka (Tom Horn). Das Gerät kombiniert sample-basierte Klangerzeugung mit klassischer digitaler Synthese und wurde nun vorgestellt – als Nachfolger des SinTH von vor 16 Jahren.
Der SinTH2 ist trotz seines wuchtigen, analog anmutenden Formats ein rein digitaler Synthesizer. Die komplette Klangerzeugung läuft digital.
Das betrifft alle zentralen Bausteine der Engine. Die Oszillatoren arbeiten sample-basiert und greifen auf 3 GB mitgeliefertes Wellenform-Material zurück. Auch das Filter — ein 18-dB-Multimode-Typ mit Tiefpass-, Bandpass- und Hochpass-Modus — ist digital umgesetzt, ebenso die integrierten Effekte.
Das riesige, mit 120 Potis, neun Encodern und 36 Tastern vollgepackte Bedienfeld weckt zwar optisch Assoziationen an einen analogen Boliden — tatsächlich ist es aber „nur“ die Oberfläche für die dahinterliegende digitale Engine.
SinTH2 – Technische Daten
- 60-stimmige Polyphonie
- 5 Sample-Oszillatoren
- 3 GB an Wellenformen
- Noise-Oszillator
- 4 LFO-Generatoren
- 2 Hüllkurven (Envelopes)
- 18dB-Filter: LPF, BPF, HPF
- Motion Recording für alle Regler!
- FX-DSP
- 4 OLED-Displays
- 16-Step polyphoner Sequencer
- 120 Potentiometer
- 9 Encoder
- 36 Taster
- 1920 Speicherplätze für Presets
- Symmetrischer XLR-Audioausgang
- Stereo-Audioeingang für den FX-Prozessor
- Gehäuse aus massivem Holz
- Fatar-Tastatur mit Anschlagsdynamik
Preise für die Versionen
Die Preise sind temporär. Sie können und werden sich ändern. Zitat von der Website:
Sie können dieses Instrument nicht im Laden kaufen, und wir sind auch kein Laden. Wir können ein solches Instrument aber für Sie bauen. Sie können Ihre eigene Version wählen. Wir besprechen jede Bestellung individuell, um die Details festzulegen, einschließlich der Farbgestaltung sowie verschiedener mechanischer und softwareseitiger Aspekte. Wir stellen eine Konformitätserklärung für das Instrument aus. Wir gewähren 24 Monate Garantie. Produktionszeit ab Bestellung: 2–3 Wochen. Sobald Sie eine vorläufige Wahl bezüglich des Typs getroffen haben, kontaktieren Sie uns bitte unter info@sinth2.com.
SinTH2 auf YouTube
Sie sehen gerade einen Platzhalterinhalt von YouTube. Um auf den eigentlichen Inhalt zuzugreifen, klicken Sie auf die Schaltfläche unten. Bitte beachten Sie, dass dabei Daten an Drittanbieter weitergegeben werden.





























so es wird nur eine kleine gruppe werden die das schönes
instrument genießen darf. es macht freude man sitzt davor
und sagt ich tauche tief🙂 so es wird ein sehr schönes stück
electronicgeschichte ich meine wie auch bei Schmittsynthesizer.
@Viertelnote ob viele Leute für einen digitalen so viel zahlen werden?
@Numitron No way. Total uninteressant. Ein riesen controller für einen vst synth. Eine Verirrung. Wenn polyphon analoge Filter mit Zerre drin wären, eventuell. Aber so….
@Numitron Was kostet er denn? Ich finde nichts.
@Mac Abre stimmt. aber geschätzt Recht teuer :-)
@Numitron Jetzt ist der Preis da. Das ist mir tatsächlich zu teuer für das, was er kann. Besonders wenn ich bedenke, dass ich für Quantum und Summit zusammen weniger bezahlt habe.
@Numitron wenn preis so ist also ca 6.000 $ so denke ich es wenige
user sein werden. aber so man moog minimoog auch bereit ist viel zu zahlen.
okay mein traum ist das instrument hier nicht. aber muß nicht nur analog sein.😀
Ich finde: Was für ein Quatsch: analog = gut, digital=schlecht.
Mit dieser Philosophie müssten ja fast alle Geräte von Waldorf Music, ASM usw., verteufelt werden.
Die Kiste ist groß, OK nicht jeder hat Platz dafür. Es gibt ein Haufen Bedienelemente (gut) und endlich mal ein Hardwaresynthesizer mit mehr als 8 oder 16 Stimmen. Wenn er jetzt noch gut klingt – egal ob analog oder digital – wurde alles richtig gemacht. Der Verkaufspreis wird sicherlich bei >2k liegen. Aber er wird, wenn der Rest stimmt, seine Käufer finden.
@AntonAmazona ich hab gemeint, digital ist den meisten mehr wert und ehrlich gesagt bei der Hardware normalerweise auch von den herstellungkosten! ich mag auch digital, aber bei analogen kommt halt nie ein VST Vergleich :-l
Die Preise stehen auf der Website. Geht bei 5.8k für die Desktop Version los und endet bei 7k für das klappbare Panel. Bei dem Preis würde ich ein, besser zwei analoge Filter und eine analoge Saturation erwarten. Heißt aber nicht, dass das digitale Filter nichts taugt.
Interessant, aber meiner Meinung nach zu teuer. Bin gespannt auf mehr Soundbeispiele.
Ob 16 Stück JT-2 oder der SinTH2 die bessere Wahl ist?
@swift okay ich denke 4 jt2 kann man controllieren. leider nicht speichern.
bietet doch einigen synthesizer das chaining an. auch moog little phatty aber da
polyfon klingt nicht so gut. naja fühlt jeder anderes
schöner tag dir😀
@swift Der Leviasynth wäre für mich die bessere Wahl 🙂
Was für ein riesen Schiff! Der Preis von 5,5 oder 6k kommt mir jetzt nicht übertrieben vor, im Vergleich zu anderen Synthesizern im Jahr 2026. Aber allein diese Büroleuchte zeigt, es ist ein Arbeitstier durch und durch. Gefällt mir gut!
@Filterpad man findet liebe im leben.für botique ist preis so okay.
man bekommt echtes edles instrument
@Viertelnote Ich liebe Musik, meine eigenen Synthesizer und Plugins und jetzt neu, diesen Synthesizer. Er ist speziell, aber schön. Ich denke ebenso, nur weil er digital ist, dieser alles andere als irgendwie schlecht ist! Digital ist das neue analog. Die Filter sind entscheidend und genau hier bin ich sehr gespannt auf einen Testbericht, falls dies bei diesem Unike-Teil überhaupt machbar ist. Softwaresynthesizer haben laut meiner Erfahrung nach keine guten Filter (Resonanz). Bei digitalen,- oder VA-Synthesizern sieht es oft schon ganz anders aus. Mal sehen wie es hier ausschaut!
Wenn es sowieso schon ein digitaler Synthesizer ist, hätte man ja die Chance nutzen können und dem Teil Endlosencoder mit LED-Kränzen verpassen können. So macht das Teil einen auf analog mit dem riesen Nachteil, dass immer alle Regler falsch stehen.
@ollo Ein sehr guter Ansatz! Respekt! Das ist zugegeben eine Eigenschaft, die viele Synthesizer, besonders die früheren VA-Synthesizer besitzen. Aber beim dem Preis hätte das eigentlich dazugehört, so mal sich die Technik weiterdreht und dieser Synthesizer zu 100% digital ist. Wenn dieser Presets besitzt, weiß man in der Tat nie wie diese erstellt wurden! Aber noch kennen wir keine Technikdetails zu diesem Gerät und vielleicht wurde eine überraschende Lösung verbaut. Die vielen Displays könnten hier ein Ansatz sein (im Vergleich ASM).
@Filterpad Ja, mit den Displays könnte was gehen. Aber dann müsste man vermutlich immer noch jeden Drehregler einmal bewegen um den Wert im Display zu sehen. Wären die Displays größer könnten die ja noch anzeigen, wie alle Regler grade stehen. Aber dann ist man auch nicht mehr weit weg davon zu gucken, wie die auf einem Foto mal gestanden haben. Oder man nutzt eben gleich ein Plugin. Vielleicht gibt es ja noch einen Editor, der dann alle Bedienelemente am Gerät überflüssig macht. ;)
Auch wenn das eine sehr kleine Boutique Firma mit 4 MA‘s und alles Handarbeit ist, finde ich den Preis doch sehr heftig.
Dazu sind die Oszis auch noch samplebasiert.
Wenigstens ein analoges Filter hätte es sein können.
Schade