Tonstudio DAW Marktübersicht ab 300,- Euro

4. Februar 2019

Was leisten die teureren DAWs?

Tonstudio DAW Marktübersicht ab 300,- Euro

Tonstudio DAW Marktübersicht ab 300,- Euro

Willkommen zum zweiten Teil unseres Überblicks der aktuell gängigen und angesagten DAWs. Teil 1 (mit einem ausführlichem Vorwort und einigen Erklärungen) finden Sie hier.

Inhalt Teil 2:

  • Ableton Live 10 Suite
  • Presonus Studio One 4 Pro
  • Pro Tools 2018
  • Steinberg Cubase
  • Motu Digital Performer 9
  • Samplitude Pro X3

P.S.: Die Titel der beiden Teile bitte nicht all zu ernst nehmen, sie helfen nur uns bei den Suchmaschinen besser zu platzieren. Entscheidend ist natürlich immer, was der Nutzer aus der DAW herausholt.

Ableton Live 10 Suite

2001 erschien die erste Version von Ableton Live. Die Entwickler wollten eine live- und improvisationstaugliche Musiksoftware schaffen, die sich intuitiv spielen lässt – daher auch der Namenszusatz „Live“. Diese Grundidee schimmert auch heute noch hier und da durch; allerdings hat die Übersichtlichkeit der DAW im Lauf der Jahre durch immer neue Funktionen dann doch ein wenig gelitten.

Ableton Live 10

Ableton Live 10

Plattformen und Editionen

Ableton Live läuft unter Windows und Mac OS (ausschließlich auf 64-Bit-Systemen, das gilt auch für die Plugins) und ist in drei Editionen erhältlich: Intro, Standard und Suite. Die drei Ausgaben unterscheiden sich zum einen in der Zahl Audioein- und Ausgänge, der Audio- und MIDI-Spuren, der Effekte und der mitgelieferten Software-Instrumente. Zudem fehlen der Intro-Version auch einige Audio-Features, der Video-Import oder die Unterstützung von REX-Dateien. Die „Max-for-Live“-Erweiterung ist überdies jetzt fester Bestandteil der Suite-Version, während Intro- und Standard-Nutzer sie zusätzlich erwerben müssen. Einen Vergleich der Versionen finden Sie hier.

Fakten und Zahlen zu Ableton Live 10

Die Live 10 Suite gestattet den Betrieb unendlich vieler Audio-, MIDI- und Instrumentenspuren, 256 Inserts und 12 Sends pro Kanal sowie je 256 Mono-Audioein- und Ausgänge. Zum Lieferumfang gehören 13 virtuelle Instrumente und 41 Effekte. Die Audioverarbeitung geschieht mit maximal 32 Bit/192 kHz.

Licht

Praktisch ist das neue Capture-Feature, mit dem sich frei eingespielte, einfach mal so improvisierte Abschnitte auch nachträglich noch als MIDI-Clip abspeichern lassen, auch wenn man gar nicht auf „Record“ gedrückt hatte. Die mitgelieferten Instrumente sind allesamt ordentlich, der neue „Wavetable“ überzeugt mit analogem, warmem Sound. Der neue „Drum-Bus“-Effekt sorgt für mächtig Wumms im Beat und bringt dünne Drums nach vorne. Das Max-for-Live-Feature wurde weiter ausgebaut; damit lassen sich Anwendungen auch individuell anpassen und eigene Instrumente und Effekte bauen und mit anderen tauschen. Zudem sorgt es für die Verbindung zu externen Geräten; auf lange Sicht könnte sich so auch ältere Hardware integrieren lassen.

Schatten

Features wie VST3- oder MPE-Unterstützung, Comping, Tonhöhenkorrektur (wie etwa Melodyne) oder Notensatz fehlen, auch lassen sich große Wave-Files noch immer nicht verarbeiten. Da ist so manches Konkurrenzprodukt weiter.

Unnützes Wissen

Was viele nicht wissen: Ableton ist eine deutsche Firma mit Sitz in Berlin. Die Gründer waren zuvor bei Native Instruments beschäftigt. In einer Umfrage von Ask Audio wurden die internationalen Leser gefragt, welche DAW sie benutzen; Live kam mit 20,52 Prozent auf den ersten Platz – vor Logic, Pro Tools und Cubase.

Apps

Abletons relativ neue Link-Technologie (seit Version 9.6), die Takt und Tempo von Live mit Link-fähigen iOS-Apps synchronisiert, ist mittlerweile in fast 150 Apps enthalten. Auch Controller-Apps für die DAW gibt es einige – wie etwa LK oder touchAble.

Fazit zu Ableton Live 10

Neue Editiermöglichkeiten in der Arrangement-Ansicht, ein weiter verbesserter Workflow, die modulare Entwicklungsumgebung „Max for Live“ sprechen für Ableton. In Bezug auf die Audiobearbeitung ist die DAW aber auch aktuell ein wenig hinter der Konkurrenz zurück. Wie der Name schon sagt, wird Ableton Live weniger für aufwändige Produktionen, sondern gerne auch live eingesetzt (und hat einen gewissen Ruf als „Techno DAW“).

Preise

Ableton Live 10 Suite: 599,- Euro

Ableton Live 10 Standard: 349,- Euro

Ableton Live 10 Intro: 99,- Euro

Links

MOTU Digital Performer 9

Die erste Version des Digital Performers des US-amerikanischen Herstellers Mark of the Unicorn (Motu) ist bereits 1985 – damals noch unter dem Namen „Performer“ erschienen und war damals die erste Sequencer-Software für den Mac. Anfangs als reine MIDI-Software konzipiert, wurde er Anfang der 90er nach und nach um Audiofunktionen erweitert. Bis zur Ausgabe 8 im Jahr 2012 galt „Mac only“, was wohl (neben seinem US-amerikanischen Ursprung) auch einer der Gründe ist, dass der Performer bei uns (noch) nicht eine so große Rolle spielt (und auch in den deutschen Fachmagazinen kaum vorkommt), während sein Verbreitungsgrad in den USA deutlich höher ist. Dort wird er auch bevorzugt von Filmkomponisten eingesetzt, die den DP in Kombination mit Pro Tools nutzen.

Digital Performer 9

Digital Performer 9

Plattformen und Editionen

Den Digital Performer gibt es „nur“ in einer einzigen Version – abgespeckte Ausgaben wie bei Cubase oder Sonar existieren nicht. Die aktuelle Ausgabe 9 gibt es für Windows (ab Win 7, 64-Bit) und den Mac (OS X 10.6.8 oder höher).

Fakten und Zahlen

Die Major-Version 9 wurde im Juni 2015 veröffentlicht; aktuell ist zum Zeitpunkt dieses Artikels die Version 9.5.2. Es gibt kein Limit bei den Audio-, MIDI- und Instrumentenspuren, ebenso wenig wie bei den physikalischen Ein- und Ausgängen; pro Kanal sind je 20 Sends und Returns zulässig. Die Audioverarbeitung werkelt mit maximal 32 Bit / 192 kHz. Mit zum Lieferumfang gehören über 90 Effekte und Instrumente für Produktion, Mixing und Mastering.

Licht

In Bezug auf den Funktionsumfang kann es DP inzwischen mit den europäischen DAWs aufnehmen: Mastering, Notation, Recording, virtuelle Instrumente – das kann sich sehen und hören lassen. Die Benutzeroberfläche des Digital Performer setzt auf eine schnörkellose Ein-Fenster-Technik mit Reitern und kann bis ins letzte Detail den eigenen Wünschen und Bedürfnissen angepasst werden. „Nebenfenster“ lassen sich an- und abdocken oder stapeln, fast jeder Funktion kann eine Taste zugewiesen werden, bei Rechtsklick öffnen sich immer neue Kontextmenüs. Eins der Highlights ist das Multi-Song-Feature, das es ermöglicht, beliebig viele Songs in ein Projekt zu packen; so kann man zum Beispiel sein Live-Set in nur eine Datei packen und hat jeden Song in Sekundenschnelle griffbereit. In diese Datei lassen sich dann auch sogenannte „Chunks“ für jeden Song packen, die Backing-Tracks, Effekt-Presets, Einzähler oder Steuerspuren für Licht/Pyro-Effekte enthalten. Die enthaltenen Instrumente klingen durch die Bank gut. Besonders hervorzuheben ist da der MX4-Hybrid-Synthesizer, der subtraktive Schwingungsform, Frequenzmodulation, Amplitudenmodulation und analoge Modulation kombiniert und in Richtung PPG Wave/Moog Modular geht. Weitere Pluspunkte: Mehrspuraufnahmen von MIDI und Audio gleichzeitig, Bearbeitung während der Wiedergabe, POLAR Loop Recorder, leistungsstarke Comp-Funktion, übersichtlicher Mixer mit integrierten Effekten, ordentliche Pitch-Automation, eine gute Notationsansicht, ein eigenes, zusätzliches Plugin-Format (MAS) oder V-Racks, um einen Effekt oder ein Instrument-Plugin für mehrere Tracks zu verwenden. Und schließlich: DP 9 kann ohne Einschränkungen 30 Tage lang kostenfrei getestet werden.

Schatten

Eine VST3-und ARA-Unterstützung fehlen ebenso wie eine integrierte Bit-Bridge (32 <> 64 Bit).

Apps

Apps zum Digital Performer gibt es keine.

Fazit

Der Digital Performer ist zwar „Mädchen für alles“, hat seine Stärken aber als ausgewachsenes Recording-Programm, im Live-Einsatz und für Komponisten. Wer Sample-orientiert arbeitet oder einen Spezialisten zum Mastern benötigt, wird bei einer der anderen DAWs vielleicht glücklicher werden. Mit 299,- Euro ist der Digital Performer vergleichsweise günstig.

Preis

ca. 299,- Euro (deutsche Sprachversion)

Links

Presonus Studio One 4 Pro

2009 erschien die erste Version von Studio One und bestach schon damals durch seine extrem zugängliche Bedienung – auch heute noch einer der Riesen-Pluspunkte der DAW. Nachdem die Versionen 2 (2011) und 3 (2015) auch technisch ordentlich aufgerüstet hatten – unter anderem mit der Integration von Melodyne, Multitrack-Comping, Arranger Track, Effect-Chains oder Automationskurven – ist Studio One zu einer echten Konkurrenz von Cubase, Logic & Co geworden.

Studio One 4

Studio One 4

Plattformen und Editionen

Studio One 4 wird in drei Versionen angeboten. Die kleinste, „Studio One 4 Prime“, gibt es kostenlos, ist aber natürlich dann auch stark limitiert: Kein Melodyne, keine Akkordspur, kein SamplerOne XT, keine Video-Unterstützung, nur neun Effekte und an virtuellen Instrumenten „nur“ den Presence XT an Bord usw. Wesentlich mehr, aber natürlich immer noch nicht das volle Paket liefert „Studio One Artist“ für rund 95,- Euro. Hier müssen wir unter anderem auf Melodyne, auf die Projektseite, auf die Akkordspur und Harmoniebearbeitung, den Arpeggiator, Scratch Pads, Multi-Instrumente und einen beträchtlichen Teil der Loops und Samples verzichten – wie auch auf viele kleine Details wie AAF-Import/Export oder den Import von Sampler-Daten. Im Gegensatz zur Pro-Version arbeitet der Artist zudem nur mit 32 Bit Rechentiefe. Das volle Paket namens „Studio One 4 Professional“ gibt es dann für 389,- Euro.

Presonus Studio 4 One läuft unter Windows (7, 8.1 oder 10 – nur 64 Bit) und auf dem Mac (ab MacOS 10.11, ebenfalls nur 64 Bit).

Fakten und Zahlen

Keine Limits gibt es bei der Zahl der verwendeten Audio-/MIDI- und Instrumentenspuren sowie bei den physischen I/Os und den Inserts/Sends pro Kanal. Mitgeliefert werden fünf virtuelle Instrumente und 41 Audioeffekte sowie gut 25 GB an Samples und Loops. Audios werden mit maximal 32 Bit /192 kHz verarbeitet. Unterstützt werden sowohl VST 2 und VST 3-Plugins, als auch AU-Plugins.

Licht

Die DAW setzt auch in der vierten Generation auf schnellen Workflow, (fast) bedingungslose Einfenstertechnik und Drag & Drop, wo immer es nur möglich ist: Ob Plugin-Effekte oder Samples/Loops oder Instrumente, alles kann blitzschnell und bequem per Maus gezogen werden. Mit der neuen Akkordspur lassen sich nicht nur MIDI-Tracks, sondern auch Audiospuren harmonisch analysieren und anpassen.

Ebenfalls neu in Version 4 ist der Pattern-Editor im Step-Sequencer-Style, der sowohl für Rhythmus- aber auch für Melodieinstrumente eingesetzt werden kann und sich nahtlos in den gesamten Workflow und in die Instrumentenparts eingliedert. Und auch der bietet zum Teil einen deutlichen Mehrwert gegenüber vergleichbaren Konkurrenzprodukten. Das ist ein herrliches Spielzeug, das einen auf immer neue Ideen bringt – die nächste Evolutionsstufe eines Step-Sequencers. Weitere Pluspunkte: leistungsstarke Sampler, Unterstützung von ARA 2.0, selektiver Import von Songdaten, AAF-Support, enge Verzahnung aller wichtiger Komponenten sowie eine mitgelieferte Lizenz von Melodyne Essential.

Schatten

Surround-Sound wird auch in Version 4 noch nicht unterstützt, das mitgelieferte (umfangreiche) Sample-Material hat kleinere Schwächen im Orchesterbereich, außerdem liegt noch kein deutsches Handbuch vor.

Unnützes Wissen

Studio One ist auch der Name eines der erfolgreichsten jamaikanischen Reggae-Labels.

Apps

PreSonus hat gleich mehrere Apps zu seiner DAW im Angebot: Studio One Remote ist eine kostenlose Fernbedienungs-App, mit „PreSonus Capture Duo“ (ebenfalls kostenlos) lassen sich zwei Audiospuren mobil aufnehmen und auf die Studio One DAW übertragen. Mit „PreSonus Capture“ schließlich (10,99 Euro) können bis zu 32 Audiospuren aufgenommen und ebenfalls mit der DAW weiter editiert werden.

Fazit

Mit Studio One 4 hat Presonus den einmal eingeschlagenen Weg konsequent weiterverfolgt. Wo andere DAWs uns mit ihren unendlichen Möglichkeiten erschlagen, die erst einmal mühsam erarbeitet – und oft auch gesucht – werden müssen, lässt Presonus Studio One 4 die Nutzerkreativität unbeschwert von der Leine, befeuert mit viel Drag & Drop, einem butterweichen Workflow und der stringenten Einfenster-Philosophie. Und das, ohne am Funktionsumfang zu sparen.

Preise

Studio One 4 Professional: 389,- Euro

Studio One 4 Artist: 95,- Euro

Studio One 4 Prime: kostenlos

Links

Forum
  1. Profilbild
    tonvibration  

    Vielen Dank für die ausführliche Übersicht.
    Kleiner Hinweis zu Abletons „Link“-Funktion: Mit der können nicht nur iOS Apps synchronisiert werden (und Android Apps vielleicht auch – falls es da was relevantes gibt) , sondern auch Rechner die im gleichen WLAN sind. Sehr angenehm für Jams. Hab ich selbst schon öfter gemacht – lief stets stabil!

        • Profilbild
          m.steinwachs  RED

          Danke für den Hinweis – das wurde wohl inzwischen nachgereicht, bei Artikelerstellung fehlte das noch. Wird demnächst geändert.

    • Profilbild
      ThomasHelzle  

      Ja, Link ist wirklich prima.
      Ein lohnenswerter Zukauf den Ableton da getätigt hat.
      Es unterstützt tatsächlich auch einige Android Apps, spannender ist aber die Synchronisation mit z.B. Bitwig, Reaktor, Traktor, Reason, Resolume und anderen auf dem Desktop über’s Netz – so können „Link Jams“ auch Software übergreifend laufen bzw. man kann die Rechenleistung verteilen.
      Hier ist die Liste aller unterstützten Applikationen:
      https://www.ableton.com/en/link/products/#

  2. Profilbild
    GioGio  AHU

    Es ist wirklich herrlich literarisch wie Du mit „Licht“ und „Schatten“ spielst :) Mal was anderes als Pro und Contra. Und Licht/Schatten passen ohnehin gut zum Thema Klang.

    • Profilbild
      m.steinwachs  RED

      Ja, finde ich auch. „Contra“ klingt so hart und definitiv, wohingegen doch auch der Schatten noch so seine positiven Aspekte haben kann ;)

  3. Profilbild
    Sokrates  

    In einem Produktvideo von PreSonus Studio One wurde mit einer Gitarre eine Audio-Spur eingespielt und die Software hat den Sound in Noten umgewandelt.
    Können das die anderen DAW’s auch ?

      • Profilbild
        TobyB  RED

        Hallo Gaffer,

        polyphon ginge auch, ich bastel grade sowas mit einem RasPi. Die Anregung fand ich hier, https://bit.ly/2DTyAH6 . Die FFT ist ja nicht auf monophon beschränkt. Was allerdings ein Problem ist, sobald man obertonreiches Material einspeist, geht die Erkennungsrate in den Keller. Ganz übel ist der Sägezähn. Zum anderen sollte der Grundton immer lauter als der Oberton sein. Auf dem Rechner in RT zieht sowas unnötig Rechenleistung, da die FFT nun mal ihre Eigenheiten hat. Für eine Bassline/Leadline Erkennung in Logic, kann man sich auch mit Scripter und dem Tuner AU behelfen.

  4. Profilbild
    gaffer  AHU

    Ich weiß dass MOTU‘s Performer als erster Mac Sequenzer in Wikipedia steht. Aber ich bezweifle es. Opcodes Vision und Passports Master Tracks Pro waren da auch am Start. Letzterer ist für mich immer wieder erinnernswert, da es kaum ein besseres Beispiel gibt, wie man eine Kuh (fast) zu Tode reiten kann (irgendjemand bietet das Programm genau wie Encore, ein super Notensatz Programm immer mal wieder an) Ein gutes Beispiel für alle, die Cubase‘ Arranfenster und Keyeditor damals für eine bahnbrechende Innovation hielten. Steinberg hat sich die Passport Sequenzer ganz sicher ganz genau angesehen.

    • Profilbild
      Onkel Sigi  RED

      Meiiii…….. MASTER TRACKS……
      Das war mein erster Sequenzer an meinem ersten Mac (Colour Classic), so 1995 herum. Als dieser nicht mehr weiterentwickelt wurde, suchte ich mir eine Alternative und fand diese im DIGITAL PERFORMER.

      Seit 3.72 habe ich bis heute JEDE Version mitgemacht, eine jede war immer sehr zuverlässig. Und nun kommt dann bald das große Upgrade auf 10, ich warte aber, bis der deutsche Vertrieb Klemm die deutsche Version dazu fertig gemacht hat. Diese gibt es nämlich seit DP 9 und das
      freut einen „Native-Germanen“ wie den bayrischen Onkel Sigi mit seinen schwäbisch-schlesischen Wurzeln….

      ;-)

  5. Profilbild
    R. Kirchner

    Es wäre schön, wenn ihr bei den Apps auch die Platformen mit angeben würdet – nicht alle Apps sind gleichermaßen auf iOS und Android umgesetzt worden, wie ich bei der Suche nach Presonus Capture festgestellt habe. Die Remote gibts auch für Android, Capture scheinbar nicht.

    Davon abgesehen eine schöne Marktübersicht, danke!

    • Profilbild
      m.steinwachs  RED

      Stimmt, das sollten wir dann beim nächsten Update unbedingt mit hinzufügen. Kommt mit auf die „To-Do“-Liste.

  6. Profilbild
    villharmoniker

    RESPEKT.
    Sich an die Aufgabe eines DAW-Vergleichs zu wagen, ist schon als eine undankbare Herausforderung zu sehen. Dass da jetzt DAW’s in der Auflistung fehlen, dass Funktionen die bei DAW XY gelobt werden, bei DAW Z keine Erwähnung finden (obwohl vorhanden), ist meiner Einschätzung nach unvermeidlich.
    Wenn man’s da zu genau nimmt, wird diese Übersicht ein Lebenswerk. Und spätestens bei der nächsten Version der jeweiligen DAW ist alles wieder anders.

    Das Einzige, das ich mir wünschen würde, wären Hinweise, ob die jeweilige DAW als Demo erhältlich ist.

    Auf jeden Fall ein „Daumen hoch“ für diese Übersicht:

    • Profilbild
      m.steinwachs  RED

      Vielen Dank!

      Eine Herausforderung war es auf jeden Fall. Und sicher auch eine, die größer war (und wurde), als anfangs angenommen ;) Es hat schon eine ganze Weile gedauert, sich in all die DAWs einigermaßen einzuarbeiten. Wie schon in der Einleitung geschrieben, sind mir da sicherlich einige (auch wichtige) Details entgangen – einige der DAWs waren halt auch für mich Neuland.

      Das mit dem „Lebenswerk“ muss ich dann noch mal mit meinem Redakteur besprechen ;) Aber denkbar ist, dass wir bei neuen Versionen den betreffenden Teil updaten.

      Das mit den Demo-Versionen ist tatsächlich ein guter Gedanke – danke für den Hinweis.

  7. Profilbild
    oli89  

    Bei Ableton kommt mit der Version 10.1 der VST3 Support. Aber auch 1 1/2 Effekte sind mit von der Partie.

  8. Profilbild
    Coin  AHU

    Das Neue 10.1 Update von Ableton hat es ziemlich in sich.
    Siehe Gearnews.
    VST3, besseres zoomen und Spuren mit Sidechaincomp einfrieren geht nun.
    Wirklich toll was draus geworden ist.

    • Profilbild
      m.steinwachs  RED

      Wie schon ein anderer Forist schrieb: Eigentlich ist so eine DAW-Übersicht ja eine Lebensaufgabe ;) Ich sammel dann mal weiter für das nächste Update. Danke für die Hinweise!

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