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Top News: Behringer VC340, Vocoder


Er kommt: Der VC-340 String/Vocoder

Nachtrag: Auch wenn es immer noch an offiziellen Spezifikationen oder Infos zu Preis und Verfügbarkeit mangelt, zumindest ging schon mal ein VC340 an einen User um Demomaterial zu produzieren. In diesem nicht unwitzigen Youtube-Demo von „MrFirechild“ lassen sich gut die meisten Features und der Klang des Behringer-Vocoders einschätzen.

 

Hier die Meldung vom Januar:

Zwischenzeitlich (teils schon vor Monaten) gab es bereits diverse Fotos des Innenlebens, der Platine oder Detailaufnahmen zu sehen, doch jetzt hat man auf dem grünen Antistatikboden des chinesischen Behringer-Werkes ein vollständig montiertes Keyboard abgelichtet und offiziell in die Medien gestellt.

Iinteressanterweise war der VC340 nicht bei dem Webseiten-Leak im Dezember gesichtet worden, obwohl es sich ja ganz offensichtlich um ein sehr weit gediehenes Produkt handelt. Ist es schon serienreif? Vorstellung auf der NAMM? Auslieferung in vier Wochen? Das alles wissen wir leider nicht. Aber klar ist, dass hier der berühmte Roland-Vocoder VP-330 Pate stand, den Roland ja bereits selbst als Boutique-Version VP-03 geklont hatte.

Der Behringer VC340 ist gegenüber dem Roland VP-03 nicht nur als Keyboard (mit großen Tasten) ausgeführt, sondern hat eine nahezu identische Anordnung der Bedienelemente wie das Original. Daher vermuten wir, dass auch der Funktionsumfang nicht viel anders ausfallen dürfte. Natürlich gibt es die obligatorischen Neuerungen MIDI und USB-Anschluss, wie es ein Blick auf die Rückseite des Keyboards verrät.

Doch was Polyphonie, erweiterte Klangmöglichkeiten oder wohlmöglich Speicherplätze angeht, kann man nichts aus dem Bild rückschließen und wir warten auf die Spezifikationen vom Hersteller. Das Gleiche gilt für Preis und Lieferbarkeit. Aber immerhin: Der Behringer VC340 Vocoder ist echt.

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    amazonaman AHU

    Der Chinese kopiert alles und vor allem auch sich selbst, deshalb gibt es ja auch so viele von denen. Genau so ist es eben auch bei Behringer. Angefangen mit dem Mx8000 und der Ärger mit Mackie blieb nicht aus. Aber egal! Roland kopiert sich selbst mit der halbgaren digitalen Eigenkopie Aria im geschrumpften Diva Kleid, leider wird die Lupe nicht mit geliefert. Wenn es das Original nicht schafft sich selbst zu klonen, dann muss es eben Behringer tun! Und das haben sie meist besser als das Original geschafft. Zum Beispiel finde ich 999 Preset Speicher einfach Zeitgemäßer als 8×8 Krampf. Halbgaren nennt man das. Dieser Vocoder ist die Überraschung des Jahres, groß und bequem bedienbar analog und mit allen Anschlüssen versehen. Polyphonie, 999 Presets, total Integration in DAW oder Motorfader? Mit was überrascht uns Behringer?

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    network-909

    Ich verstehe diese ganze China-Diskussion nicht… Roland und alle anderen japanischen Firmen entwickeln in Japan und produzieren in China. Behringer entwickelt beispielsweise den OB-Xa in GB und produziert ihn in China. Wo ist jetzt der Unterschied? Apple entwickeln ihren Kram in den Staaten und bauen ihn in China, das ist dann wiederum cool?

    Auch die ewige Diskussion um die Clonerei… Studio Electronics clonen vor über 20 Jahren den Minimoog und keiner regt sich auf, nur weil das Ding teuer ist. Heute clont Behringer den Minimoog und verkauft ihn für den Preis, für den die Hardware halt gerade eben so noch verkaufbar ist und alle regen sich auf. Gleichzeitig bringen Studio Electronics und Roland einen ähnlichen Minimoog-Clone zum ähnlichen Preis raus und keiner regt auch auf. Weil Roland und Studio Electronics cool sind und Behringer uncool? Bisschen übertrieben dargestellt, aber die Tendenz ist sichtbar.

    Man sollte Uli Behringer dafür dankbar sein, dass er dazu beigetragen hat, dass Musikequipment bezahlbar wird , sonst würde man immer noch wie vor 30 Jahren 10-20k ausgeben für ein minimalstes Studio-Setup. Ausserdem leben die meisten Firmen wahrscheinlich eh von ihren Produkten im unteren Preissegment. Ich glaube nicht, dass Moog überleben würde, wenn sie nur Minimoogs und Voyagers für 4-5k im Angebot hätten..

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      AKON_a kind of noise

      …find ich absolut passend, was Du dazu schreibst! Hätte gerne auch nen orig. Minimoog D, aber keine 4k…0.4k und einen absoluten Hammersound dazu von Behringer, finde ich einfach auch sozial sehr rücksichtsvoll!

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    costello RED

    Aber eine Oktave mehr – so wie beim Original – sollte schon noch drin sein. Der Roland-Klon hat mich leider so gar nicht überzeugt. Hier in Berlin wurde gerade ein Originalgerät für 2.600,– Euro angeboten – finde ich zu teuer. Von daher warte ich gerne, um zu hören, wie beim Behringer Strings und Chorsounds klingen.

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    lightman AHU

    Ich hatte kürzlich eine Diskussion mit einem Kollegen, der mir mit dem Apfel Zehn vor der Nase und Fernost-Tretern an den Füßen doch tatsächlich was vom bösen Uli und seiner Chinaproduktion erzählen wolle. Meine diesbezüglichen Hinweise wurden ignoriert und weiter ganz groß gesellschaftspolitisch und ökologisch korrekt getönt, als gäbs einen Preis zu gewinnen. Das Problem ist eigentlich ganz simpel, Behringer sagt ganz unverhohlen, daß er in China produzieren läßt, um die Kosten zu senken und selbst mit konkurrenzfähigen Endpreisen noch ’ne ordentliche Marge zu haben, während so manch andere Firma fast genauso vorgeht, ihren Kram aber für deutlich mehr Geld verkauft, mit Glitzi-Glitzi und schicken Verpackungen einen edlen Touch gibt und sich so ins Konsumentenherzchen schleicht. Man muß Behringer nicht lieben, aber es wär‘ ganz angenehm, wenn bei der Diskussion die Kirche im Dorf gelassen werden würde.

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    Mick ••••

    DSI und Moog produzieren ihre grossen Chargen auch in China, wetten!Nur geben die es nicht an den Endkunden weiter, so herum wird ein Schuh daraus!;-)

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      TobyB RED

      Hallo Mick,

      womit du Recht hast, nur weil „aasembled in the USA“ drauf steht, muss nicht alles aus den Staaten sein. Der Punkt ist ob es die Leute war haben wollen oder nicht, nur weil ein Produkt aus den USA kommt, ist es weder fair und günstig.

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    iggy_pop AHU

    Die Frage ist: Wer braucht einen VP-330-Clone?
    .
    Das Ding war bei Markteinführung als teures Nischenprodukt ein Ladenhüter und wurde aus diesem Grunde nur kurze Zeit gebaut (und durchlief dabei noch zwei grundlegende Revisionen), und heute will man uns augenwischend weismachen, daß VP-330 wie warme Semmeln zu Fantasiepreisen weggehen, weil sie „rare“, „Kult!“ und „vintage“ (im Zweifelsfalle auch noch „Blade Runner“ und „Vangelis“) sind?
    .
    Auch da sollte man die Kirche im Dorf lassen.

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      lightman AHU

      Ich für meinen Teil brauche das Kult-Getue nicht, wer welche Kiste für welchen Track verwendet hat, interessiert mich nicht die Bohne, aber wenn da jemand Spaß dran hat, be my guest, ist ja nicht mein Geld. Mir tut es um die Entwickler leid, die immer nur anderer Leute Zeugs nachbauen müssen, anstatt was Neues entwickeln zu dürfen, aber das ist wohl ein Zeichen der Zeit. Uns fällt nix mehr ein, also baut man alte Sachen nach, um die Leere zu füllen und Geld von den das-hab-ich-schon-immer-haben-wollen-Leuten zu kriegen. Funktioniert offenbar bestens, sonst wär’s aktuell nicht so populär.

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      TobyB RED

      Hi Iggy,

      ich hab am Sonntag auf der Couch Bladerunner 2049 geguckt und bin bei Dark Knight wieder aufgewacht ;-) Und ich war verwirrt, weil es der gleiche Film war aber keine Bilder mehr zu sehen war ;-)

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        iggy_pop AHU

        Ich verstehe das nicht: Da wird den Leuten allenthalben erzählt, daß sie Matratze X für Bett Y kaufen sollen, damit sie mal wieder durchschlafen können, und alles, was sie brauchen, ist das Fernsehprogramm.
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        Ich schlafe immer hervorragend bei „Eisenbahnromantik“. Ist super.
        .
        Andere Formate gehen bestimmt auch.
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        Ist bei Blade Runner 2049 ein VP-330 zu hören?
        .

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          TobyB RED

          Hallo Iggy,

          ich lag auf der Couch. Eisenbahnromantik und die BR Space Night waren früher immer das Aufwachprogramm ;-) Also definitiv ist im BR 2049 ein CS 80 am Start. Vocoderchöre/streicher habe ich auch ausgemacht. Ob es ein VP330 ist, weiss ich nicht. Was mich am Soundtrack stört, er wirkt wie ein hastig zusammengeflickter Teppich der Marke Knallldenbassankopp. Vangelis BR Score war homogen und überrasschend. Alleine die Lexicon Hallfahnen machen Räume Was hier nicht funktioniert. Es mag sicher auch an der Entscheidung liegen Johann Johannsonn zu einem Zeitpunkt aus dem Projekt zu entfernen, wo der Zug den Bahnhof fährt. Ich hätte mal den ganzen Vintage Kram weg gelassen und einen anderen Ansatz verfolgt. Siehe z.b. Alien Covenant, Score Jed Kurzel.

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            iggy_pop AHU

            Ich hätte nicht nur den ganzen Vintagekram weggelassen, ich hätte gleich den ganzen Film weggelassen — musikalisch und visuell ist es da sehr leicht, sich zu verheben.
            .
            Das ist natürlich nur meine Meinung.

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              lightman AHU

              Nicht nur deine. Dieser krampfhafte Sequel- und Episode Zero-Schmarrn geht mir seit geraumer Zeit gegen den Strich. Da paßt das Bohei um „Vintage“synths gut ins Bild, der politisch korrekten digitalen Ödnis unserer Zeit wird das Gute, Schöne und Wahre verblichener Jahre entgegengesetzt, so jedenfalls kommt es mir manchmal vor. Tja, der Eskapismus läßt auch die Kasse klingeln, deswegen geht das wohl noch ’ne Weile weiter.

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    Son of MooG AHU

    Der VP-03 war ja wirklich eher enttäuschend; da verspricht der Behringer schon einiges mehr (z.B. ext. Synth In), wenn er dann auch zu haben ist. Und das kann ja, wie der D zeigt, sehr lange dauern…

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    psv-ddv AHU

    Der schlechte Ruf kommt doch daher, daß die sich anscheinend lange Zeit einfach die R&D Abteilung gespart und die Produkte anderer Hersteller mehr oder weniger getarnt in China nachgebaut haben. Da gab es ja viele Gerichtsprozesse. So etwas ist meiner Meinung nach Diebstahl geistigen Eigentums und ethisch verwerflich. Die Produktqualität war dem Preis entsprechend mittelmäßig bis unterirdisch. Aber hier scheinen die einer anderen Strategie zu folgen. Eine Entwicklungsabteilung haben sie sich ja inzwischen zugelegt (Midas/TC/Klark). Produkte zu Clonen auf denen keine Copyrights mehr sind finde ich überhaupt nicht problematisch. Insbesondere wenn sie den Status von Klassikern oder sogar allgemeinem Kulturgut haben. Zumal Behringer mit dem Deepmind gezeigt haben, daß sie auch was verhältnismäßig Eigenständiges entwickeln können. So einen schlechten Ruf geradezubiegen dauert zu Recht ’ne Weile. Also ich finde den VP interessant. Analoge Vocoder sind nicht gerade massenhaft im Angebot der Hersteller. Vielleicht klingt er sogar gut. Anhören werde ich ihn mir definitiv. Ich muss aber zugeben, dass ich als Gear Snob schon ein wenig Bauschmerzen hätte den Nahmen Behringer auf irgend einem Gerät in meinem schicken Studio zu lesen. Aber zur Not gibt es ja schwarzes Klebeband ;-)

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      Mick ••••

      Klebe da einfach z.B. „Siemens“ drauf und nimm einen ansprechenden Karton. Den schickst Du dir dannn selber zu, das hat zwar keinen Einfluss auf den Synthesizer, aber jetzt darfst Du ihn „Made in Germany“ nennen, und im Kopf schwirrt das Wort „Qualität“ herum!;-) Genau das machen renomierte Hersteller, mach Dich mal schlau!

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        arnimhandschlag ••

        Die großartigen selbstlosen Made in Germany Firmen. Na klar.

        Es gab da mal ein Buch, Autor war jemand der beim Bundesamt für Materialforschung arbeitete. Im Interview zum Buch sagte dieser jemand, dass es sich vielleicht gut anhört, wenn eine Made in Germany Waschmaschine im Durchschnitt 8 Jahre hält, die Billigkonkurrenz aus Fernost nur 5 Jahre, selbes Produkt aber ohne geplante Obsoleszenz ohne weiteres 30 Jahre halten könne.

        Was am besten dagegen hilft: Kaputte Dinge reparieren und nicht wegwerfen. Das dürfte bei ICs auf einem einzgen Board schwer werden, Roland ist da sicher ein Wegwerf-Kandidat, wie es Behringer da hält weiß ich nicht.

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      network-909

      Im Endeffekt ist die Stigmatisierung Behringers im Nachhinein wegen einigen Produktnachahmungen auch ein wenig lachhaft, wenn man sich auf der Zunge zergehen lässt, um was es damals eigentlich ging. Einen nachgemachten Mackie 8-Bus, paar nachgemachte Genelecs. Ich würde mal glatt behaupten, es würde heute wirklich überhaupt keine Sau interessieren, wenn Souncraft irgendein Pult rausbringt, das zufällig genauso aussieht wie irgendein anderes Pult von Presonus. :)
      Gegen das Eurodesk gab’s auch nix einzuwenden. Ich habe immer noch die Ausgabe der Keyboards von 1995, wo das Ding getestet wurde und das Ding hatte eine hervorragende Bewertung. Ich hatte das Pult auch selbst über 10 Jahre im Einsatz und es hat mich nie im Stich gelassen. Für die 2700DM war das Ding damals echt ein Segen und ich bin sicher, dass das für viele der preiswerte Einstieg in richtig fettes Studioequipment war. Natürlich gab es auch Schrott von Behringer, aber im Endeffekt ist es klar, dass im untersten Preissegment auch nicht viel zu erwarten ist. Aber sich heute immer noch an diesen Mackie-8-Bus-Kopiergeschichten aufzuhängen… Samsung und Apple kloppen sich seit Jahren permanent wegen irgendwelcher Patentverstöße, weil es heute einfach Gang und Gebe ist, alles nachzuahmen, trotz bestehender Patente. Und beim Mackie 8-Bus gab es damals nix zu patentieren, weil das ein stinknormales Pult war.

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        psv-ddv AHU

        Nee, komm, da lässt sich nichts schönreden. Das 8-Bus war damals ein bahnbrechendes Pult. Es gab Format und Preisklasse vorher nicht. Herr B hat das sowohl konzeptionell und vom Design her abgekupfert, vermutlich sogar die Schaltungen nachgebaut. Das war schon eine richtige Arschtour und auch kein Einzelfall.

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          network-909

          Hmmm ok, das 8-Bus ist im Nachhinein schon legendär :)
          Aber das Eurodesk war für den Preis nicht schlecht, hatte aber auch nicht alle Features vom 8-Bus. Ich meine, das 8-Bus hatte vollparametrische Mitten, das Eurodesk leider nur semiparametrische.

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            psv-ddv AHU

            Auch das Mackie war zwar klanglich nicht allererste Sahne, aber damit ließ/lässt sich im Gegensatz zum Eurotrash schon professionell arbeiten.
            Behringer ist damals z.B auch von Apex für das Kopieren des Exciters verklagt worden. Drawmer, BBE und dbx hatten mit Behringer das gleiche Problem. Das war anscheinend Behringers Strategie.
            Jetzt wo eh jeder in China produziert fällt für Behringer ein entscheidender Vorteil weg. Daher vermutlich der Strategiewechsel.

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              network-909

              Da fällt mir ein Artikel über Exciter ein, den ich im letzten Jahrtausend mal irgendwo kopiert hab. Genau, ELRAD 1992, Heft 12.
              Dort ist zu entnehmen, dass Behringers Exciter eine andere Strategie verfolgte als das Aphex-Patent. Bei Aphex erzeugte man grob gesagt Zerre mittels eines Diodenclippers, die man wiederum dem Originalsignal hinzumischte. Vor dem Clipper saß noch ein Hochpassfilter. Behringers Ansatz war der folgende: Das Signal wurde mittels zweier aktiver Halbwellengleichrichter in eine positive und negative Halbwelle aufgesplittet und dann direkt über einen Mischer wieder vereint. Dadurch entstanden Übernahmeverzerrungen, die zudem noch pegelunabhängig waren. Das ganze wurde dann über einem Hochpass wieder dem Originalsignal hinzugemischt. Meiner Meinung nach eine sehr coole Idee. D.h. Behringer hat gar nicht vorsätzllich abgekupfert. Das ganze entstand auch meines Wissens in der Zeit vor der Mackie-Clonerei. In dem Artikel steht allerdings, dass Aphex dennoch Klage eingereicht hat und sogar damit Erfolg hatte. Das Landgericht Frankfurt kam zu dem Schluss, dass Behringer die Patent(e) von Aphex verletzt hat. Allerdings ist bereits 2 Jahre später (ca. 1994) das besagte Patent eh ausgelaufen. Ich denke, die nächste Generation dieser Geräte (Ultrafex II) basierten dann eher auf Enhancern statt auf Excitern.

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                psv-ddv AHU

                Ich verstehe nicht sehr viel von Elektronik aber für mich klingen beide Prinzipien doch sehr ähnlich. Anscheinend ähnlich genug, das ein Deutsches Gericht Behringer damals dafür zu einer hohen Geldstrafe verurteilt hat. Behringer hat wohl auch andere Aphex Produkte kopiert und die Manuals einfach gleich noch 1:1 mit abgeschrieben. Ich höre lieber auf zu recherchieren. Je mehr ich über Uli Behringer lese, desto unsympathischer wird er mir. …und mir vergeht irgendwie ein wenig die Lust mir den VC340 anzuhören. Schlechtes Karma.

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                  network-909

                  Ach komm… :)
                  Das sind alles 20-25 Jahre alte Kamellen. Die Branche hat sich seitdem doch schon ein bisschen gewandelt. Kopiert wird eh heute eh überall auf der Welt und spätestens mit dem X32 Mixer hat sich Behringer meiner Meinung wieder ganz fett im Geschäft zurückgemeldet. Auch der relativ direkte Kommunikationskanal zu Uli Behringer über Gearslutz usw. spricht für ihn und seine Ambitionen.

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                    psv-ddv AHU

                    Na, ich hatte mir eigentlich vorgenommen mich nicht um die alten Kamellen zu scheren.
                    Aber jetzt habe ich mich leider ein wenig damit beschäftigt. Wenn ich mir die aktuellen Produkte auf der Behringer Webseite ansehe, dann fallen mir doch einige starke Ähnlichkeiten zu Produkten anderer Hersteller auf. Ich bin mir nicht sicher ob das wirklich alte Kamellen sind. Ich arbeite in einem Kreativberuf und kann sehr gut zwischen „inspiriert“ und „kopiert, mit leichten Veränderungen“ unterscheiden. Ich stehe auch nicht darauf das geistige Eigentum anderer gegen deren Willen zu Nutzen. Das „macht doch Jeder“ Argument lasse ich nicht gelten. Wenn das so wäre gäbe es nichts zu kopieren. Firmen die abschreiben bringen uns nicht voran. Warum lässt der Behringer nicht einfach grundsätzlich eigene Entwicklungen produzieren? Ist ja kein Hexenwerk. Ein paar junge Wilde anheuern und loslegen. Wenn er das von Anfang an gemacht hätte, in Verbindung mit der günstigen Chinaproduktion, wäre er jetzt bestimmt weltweit hoch angesehen und erheblich erfolgreicher. Aber so…der Fisch stinkt vom Kopf her.

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                      TobyB RED

                      Hallo PSV-DDV,

                      deine Antwort impliziert, dass wir dann nur mit Theremin und Moog musizieren dürften, weil alles was danach kam war auch eine Kopie. Die Synths und Orgeln der ersten Generation aus Japan, waren auch ziemlich „inspiriert“ von anderen Produkten. Die Liste lässt sich beliebig erweitern. Kameras, Kopierer. Ihr unterschlagt bei euren Diskussionen gerne mal den Punkt das die Globalisierung aus der EU und den USA getrieben wird, mittlerweile treibt China auch. Der Punkt der immer gerne ausgeblendet wird, es gibt auch eine Kostenseite bei R&D und ich meine der Prototypenbau in der Elektronik ist nicht ohne. Für mich ist das ein wenig zuviel S/W.

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                      psv-ddv AHU

                      Hey Toby, da hast Du meine Kommentare wohl nur überflogen. Ich habe ja explizit zwischen inspiriert und kopiert unterschieden.
                      Ersteres halte ich für fruchtbar, und unausweichlich (wie Du anscheinend auch), Letzteres halte ich für eine unethische Strategie des Raubtierkapitalismus.
                      Mit der Einschränkung, das man alte Klassiker wie den Minimoog oder hier den VP durchaus als allgemeines Kulturgut ansehen kann und daher Kopien dieser Geräte nicht unethisch sind. So sieht im Übrigen die Rechtslage wohl auch aus.

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                      TobyB RED

                      Hallo PSV-DSV,

                      ich bin ja eklärter Fan der Ferengi Erwerbsregeln ;-) Ich denke der Unterschied ist folgender. Es gibt die forschenden Pharmafirmen. Die Profite hingegen werden an die Shareholder ausgezahlt und die Kosten des Risikos sozialisiert. Der Kunde bekommt den vollen Preis und die Forschung umgelegt. Generikahersteller forschen nun weniger und bedienen sich bekannter freier Rezepturen und geben diesen Preisvorteil an die Kunden weiter. Die Shareholder bekommen auch hier eine ähnliche Dividende. Das ist für mich die Gretchenfrage, Ganz gemein finde ich im übrigen Firmen, die den Kunden für sich arbeiten lassen und der hier dann auch noch freudestrahlend Geld bezahlt. Was nicht nur im Dienstleistungssektor betrieben wird. An dieser Stelle kommt mir immer Dieter Döpfer in den Sinn, siehe „I dream of wires“ , the more competetors are, its better for us all. Und wenn ich Director bei Roland, Yamaha, Korg wäre oder Head of Something, würd ich ich langsam mal den Bobbes hoch bekommen, die Clone von Behringer sind Generika um das R&D zu finanzieren. Weil doof ist Uli nicht. Und der DM 6 / 12 haben ihre Sterne zu Recht.

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                      Christian's Sonic Spaces •••

                      Naja, auf andere Bereiche gemünzt dürften wir wohl Deiner „Ethik“ folgend nur E-Gitarren von Gibson, Smartphones von Apple, oder damals die Farbfernseher von Telefunken kaufen. Die Liste lässt sich sicher beliebig erweitern. Die Kopiererei hat aber auch seine Vorteile. Der dadurch entstehende Preisdruck hat die Produkte dann immer auf ein bezahlbares Niveau gedrückt.

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            psv-ddv AHU

            Interessant auch, dass sich Behringer damals als allererstes das Blechgehäuse vom 8-Bus nachbauen lies, einfach Potis draufgeklebt hat und das Ganze dann komplett ohne Innenleben auf der Musikmesse präsentiert hat. Super niedrige Preisangabe gabs natürlich dazu. Damit haben die eine ganze Menge potentieller Käufer verunsichert noch bevor sie überhaupt ein Produkt hatten. Mackie hingegen hatte schon viel Geld investiert und ein fertiges Produkt am Start. „Hört mal her Leute, kauft euch kein Mackie, wir können das für die Hälfte. Kommt demnächst raus, versprochen“ Na, klingt bekannt??? Nachtigall ick hör dir trapsen ;-)
            Hier nachzulesen: https://books.google.de/books?id=iQ4EAAAAMBAJ&pg=PA34&lpg=PA34&dq=8-bus+vs+eurodesk&source=bl&ots=tiEXpvQh-1&sig=K4RHMC44UUF1N80HbXBoBsMc0Xo&hl=de&sa=X&ved=0ahUKEwjOyJfh383YAhWBxxQKHRK-DCUQ6AEIdDAI#v=onepage&q=8-bus%20vs%20eurodesk&f=false

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              Kyotonic AHU

              Tatsache ist wohl das etliche Musiker ohne Behringer sich etliches Gear nicht hätte leisten können. Der entstandene Preisdruck hat dem Musizieren abseits der Klampfe geholfen. Über Aphex mit ihrem damaligen „bitte teuer mieten statt kaufen“ braucht man doch kein Wort verlieren. Mackie hat auch nur Features aus dem Profibereich auf Konsumentenniveau runtergelötet. Kein besonders kreativer Erguß, oder? Musik ist aus der elitären Koksernische mit ihren Millionen-Dollar-Produktionen rausgekommen und gehört nun uns allen. Amazona und andere hätten auch weniger Foristen wenn alles beim alten geblieben wäre. ;) Danke dafür! Das bringt einigen Labels und der Musikindustrie nun etwas weniger Kohle auf dem Löffel bringt aber Branson surfte schon mit Obama auf seiner persönlichen Virgin und ich persönlich bin mit der Entwicklung sehr zufrieden. Wer einen original-VP-330 besitzen muss soll es tun. Ich finde da nichts besonderes dran. Was mich aber noch mehr erfreut: Musik wird neuerdings aus den Fesseln der DAW befreit und wird wieder Live improvisiert. Mit Hardware. Von wem auch immer! Meinen Dank, neben Behringer, übrigens auch an Akai, Ensoniq und EMU. Damit hat m.M.n. die Demokratisierung der Musikproduktion begonnen. Keiner muss nun mehr fünfstellige Summen für Gear ausgeben.

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                psv-ddv AHU

                Das mit der Demokratisierung klingt ja immer schick Robin Hood mäßig, ist hier aber kein Argument, finde ich. Wenn Behringer damals Emu oder Ensoniq geklont hätte, wären die sofort pleite gewesen. Nochmal Glück gehabt.
                Niemand braucht einen billigen Exiter um Musik zu machen. Mackie war ein Preisbrecher, genau wie Akai/Emu/Ensoniq. Die haben aber noch genügend Qualität geliefert um guten Klang und Spaß und somit gute Musik zu ermöglichen. Die Behringer Geräte waren teuer denn: Wer billig kauft, kauft zweimal. Die, zumindest damals, niedrige Qualität hat sicherlich Einigen den Spaß an der Musik bis zur Kapitulation verdorben. So viel zur Demokratisierung.

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                  Christian's Sonic Spaces •••

                  Also ich habe in den letzten 20 Jahren keine negativen Erfahrungen mit Behringer-Produkten gemacht und hatte auch nie Berührungsängste mit dieser Marke gehabt. Bei Deinen Kommentaren habe ich irgendwie das Gefühl, dass hier nur etwas nachgeplappert wird ohne das da eigene Erfahrungen zugrunde liegen. Mag aber sein, dass ich mich irre.

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                    psv-ddv AHU

                    Du Irrst Dich. Meinen Kommentaren liegen gute 35 Jahre an Erfahrung mit Musikelektronik einschliesslich eines großen, sozialen Umfeldes von Nutzern zugrunde. Nix für ungut :)

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                      Christian's Sonic Spaces •••

                      Da sieht man mal wie grundlegend unterschiedlich die Erfahrungen zu Produkten oder Marken sein können ;-)

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    Kyotonic AHU

    Ja, das fällt schwer das große „B“ im Studio zu haben. Der ADA-8000 und der DM12 Desktop machen jedoch seit Tag 1 einen perfekten Job. Wollte mir jetzt auch ein Behringer QX-Mixer als Submixer für die Effekte holen, ist dann aber doch ein Mackie Mix8, „Designed in Woodinville, manufactured in China“, geworden. Für schlappe 82€. :) Übrigens eine Offenbarung! Bisher sind meine Outboard-Reverbs per Effekt-Loop in das RME FF800 und ADA gegangen und wurden digital summiert. Für Hallfahnen klanglich anscheinend suboptimal. Ich freue mich auf die Behringer Synths und vor allem auf alles was ins Eurorack passt. Können die nicht auch einen Sampler bringen? Bitte den Bensoniq USSR 10 für Eurorack. :)

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    llIIllIlIIIlllIIllI

    Liebe Redaktion, das ist kein „Beweisfoto“, sondern ein handgefertigter Prototyp, möglicherweise sogar nur eine Designstudie. Interessant, dass ihr das Spiel von Behringer, sich mit aus der Luft gegriffenen Ankündigungen ins Gespräch zu bringen, mitspielt.

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      Coin AHU

      Also ich finds gut, dass darüber berichtet wird.
      Ob Prototyp oder Designstudie ist mir dabei völlig wumpe.
      Wie soll man denn sonst darüber erfahren ?
      Wichtig ist ob es kommt, oder nicht.

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      TobyB RED

      Hallo,

      es scheint mehr als einen zu geben, denn witzigerweise, stand nicht mur bei Mr. Firechild einer rum. Es sein den Behringer konnte die Heisenbergsche Unschärferelation überwinden. Dann gibts nur einen Prototypen.

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    Viertelnote AHU

    wenn es der hauseigene Hersteller nicht hinbekommt,
    dann tut es eben ein anderer, in diesem Falle Behringer. Wenn es gut klingt und der Preis stimmt,
    ist es immerhin eine Überlegung wert. Verfügbarkeit vorausgesetzt.

    mfg

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    Viertelnote AHU

    ich denke jeder Hersteller hat seine „Leichen“ im Keller. Selten wird es Hersteller geben, die keinen Gewinn machen wollen und auf uns Musiker Rücksicht nehmen, weil wir denen ja sooo sehr am Herzen liegen. Aber ich denke, wir können das hier weiter überspitzen, aber bringt nicht wirklich was.
    Verfechter für irgendwas bin ich nicht. Ich möchte einfach nur an mein Ziel kommen.

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      lightman AHU

      Gute Einstellung. Unzählige Firmen haben in ihrer Geschichte üble Aktionen durchgezogen oder tun das heute noch, trotzdem werden ihre Produkte weltweit genutzt, siehe Microsoft, Apple, usw. Behringer war in den 90ern ziemlich naßforsch, aber das sind in der Tat olle Kamellen, und daß dadurch andere Firmen in Bedrängnis gerieten, wage ich mal zu bezweifeln, wenn man sich ansieht, wohin für Ensoniq & Co. die Reise ging, die sind nicht wegen dem Kopieren ihrer Entwicklungen eingegangen bzw. aufgekauft worden, sondern weil sie sich mit neuen Produkten verhoben oder schlechte Geschäftsentscheidungen getroffen haben. Was die angesprochene Demokratisierung betrifft, finde ich es gut, nicht mehr soviel Geld für Equipment ausgeben zu müssen wie Ende der 80er. Das ist aber weder Behringers Verdienst/Schuld, noch eine globale Verschwörung der bösen Firmen, die im Westen Geld verdienen und im Osten produzieren lassen, sondern eine Folge des Fortschritts und der Preisentwicklung im Bereich (Musik-)Elektronik. 1988 hab ich für eine Sidecar-Festplatte mit 80 MB + 4 MB FastRAM für meinen Amiga 500 bei GVP in Wiesbaden 2100 DM bezahlt, heute kriege ich eine 1TB USB-HD für ’nen Fuffi… Die Zeit bleibt halt nicht stehen, und wenn man die Zeichen selbiger nicht sieht, geht man wirtschaftlich baden, da hilft dann ein guter Ruf auch nix mehr.

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    polyaural ••••

    Zum Thema „auch mal neue Synthesizer konstruieren, nicht immer nur den ollen vintage klonen“ stellt sich mir die Frage, wie soll denn so ein Gerät aussehen?
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    Ist ein Elektron Analog Four oder Digitone schon neu? Oder ein DSI Pro 2?
    .
    Oder sind wir mit Yamaha-FM und Moog-Subtraktion als Grundlagen schon am Ende der gut beherrschbaren synthetischen Klangerzeugung?

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    dflt •••

    geil! ein vocoder/stringsynth stand eigentlich sehr weit hinten auf meinem einkaufszettel, aber das video und der song… so macht ein produkt-teaser spaß.

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    anttimaatteri

    Das waren noch Zeiten, als die Deutschen alles billig kopiert hatten, was auf dem europäischen Markt nicht im Keller versteckt wurde und die Engländer deswegen zur ultimativen Maßnahme griffen und das „made in germany“ Siegel erfanden, damit der Brite jederzeit wusste, ob es Qualitätsware oder Schrott aus Germany war. ;D

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      Tyrell RED

      … was, wie wir heute wissen, genau das Gegenteil bewirkte. Das Siegel wurde schnell zum Qualitätsmerkmal, da der – wie du es bezeichnest, Schrott – den britischen Produkten überlegen war. Und noch eine Richtigstellung: Auslöser zur Gründung des Siegels war in erster Linie der deutsche Maschinenbau.

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        psv-ddv AHU

        …und das Gleiche erleben wir ja nun wieder mit Produkten -Made in China: Da kommt die „alte Welt“ auch bald nicht mehr hinterher.

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    andreas1303 ••••

    Alles, was Behringer heute macht, die ganzen Zukäufe, die ganzen neuen Entwicklungsabteilungen, das ganze Synthesizer-Geschäft basiert auf dem Geld, das die Firma früher auf die Art und Weise verdient hat, die wir alle kennen. Jeder, der mal eine Firma hochgezogen hat, weiß, dass die Frage, wo Kohle für Investitionen herkommt, einer der Knackpunkte ist. Und ein anderer Knackpunkt ist die Geschäftsidee selbst. Dass günstige Preise daher kommen, dass Ideen anderer verwendet wurden, ohne denen einen Gegenwert dafür zu geben, blendet man so lange gerne aus, wie man das noch nicht selbst erlebt hat: wie ein anderer mit Ideen Geld verdient, für die man jahrelang sehr hart gearbeitet hat. Vielen Menschen ist irgendwie nicht klar, dass die juristische Situation nicht unbedingt das einzige Kriterium für ethisches Verhalten ist. Und besonders gern vergisst man das natürlich, wenn man ein paar Euro dadurch sparen kann.
    Ist eigentlich jemandem aufgefallen, wie es mit einigen der von Behringer gekauften Firmen bergab zu gehen scheint? Oder was läuft da gerade bei TC Helicon? Das ist so schade!

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      polyaural ••••

      „Hinter jedem großen Vermögen steht ein Verbrechen.“ —Honoré de Balzac
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      Zitat im Vortitel von „Der Pate“ von Mario Puzo.
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      Ist Uli der Pate? Und Behringer die Mafia?
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      Sicher nicht. Aber „Ethik ist geschäftsschädigend. Das finde ich grauenhaft.“ sagt der Vermögensforscher Thomas Druyen in einem Interview mit der Zeit.
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      Am Ende aller Diskussion bleiben die Regeln deren Einhaltung wir einklagen können. Und ob das was nützt oder nicht ist völlig offen. Einen Anspruch auf Gerechtigkeit jedenfalls gibt es nicht. Ob das gut ist oder schlecht ist dabei unerheblich. Es ist — nur das zählt.

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        andreas1303 ••••

        Das sehe ich viel pragmatischer: Hier versammeln sich Leute, die Synthesizer mögen. Und ob die Behringer-Aktivitäten die Synthesizer-Branche in ihrer Entwicklung voranbringen, da habe ich ganz erhebliche Zweifel. Es ist eine extrem Innovationslastige Branche mit vielen kleinen Firmen und Einzelkämpfern. Wenn Du Philosophie magst – warum nicht? Bestimmt findest Du Leute, mit denen sich super darüber philosophieren lässt. Aber ich mag Synthesizer (und andere Instrumente) und mich interessiert, was deren Entwicklung nützt.
        Es ist eines der wesentlichen Merkmale des Menschen, in seine Entscheidungen zusätzlich zu den Eigeninteressen auch übergeordnete Interessen mit einbeziehen zu können. Und auch wenn Leute wie du sich das vielleicht nicht vorstellen können: Es gibt einige, die das tatsächlich tun.

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          TobyB RED

          Ich noch mal, ich denke schon das ein DM6/DM12 bei der Konkurrenz beobachtet wird. Behringers Erstlingswerk hat wenig formale Fehler. Ich habe den DM6 und DM12 im Hause und bin zufrieden. Der Kaufpreis ist bei mir nebensächlich. Ich hätte auch mehr bezahlt. So war noch ein MX-1 und ein Kasten Bier drin. Nur gibt es eben auch Mitbewerber von Behringer, die salopp gesagt in der eigenen Historie absaufen oder aber nicht in die Pötte kommen. Und Behringer Musicgroup kann das scheinbar, da wird in England entwickelt, weil hier die Kompetenz vorhanden und in China gefertigt, weil die Frachtraten für ein TEU und Luft eh gut verhandelbar sind. Wie oben gesagt, ich würd als Director oder Head of Something, bei den Wettbewerbern, langsam mal mit einer Produktoffensive in die Pötte kommen. Und derzeit sehe ich nur 3 „junge“ Firmen im Umfeld Synthesizer, die das im Ansatz umsetzen. Waldorf, Aturia und Behringer. Der Rest der Wettbewerber hat entweder eine Low Budget und Premium Strategie oder eiert von einem zum anderen Extrem. Abschliessend sei noch mal an Dieter Doepfer in „I Dream of Wires“ erinnert oder Eric Barbour von Metasonix verwiesen. Und es ist ja nicht meine Aufgabe als Konsument, die großen Synthhersteller abzufeiern, ne dann lieber die Musik da raus kommt ;-)

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      TobyB RED

      Hallo Andreas,

      das ist sicher richtig. Nur wenn es danach geht müsste der deutsche Konsument, brav Leica Kameras kaufen oder Apple Produkte gäbs erst gar nicht und wir würden weder eine Jeans tragen noch Manchester Hosen als Beinkleid tragen. Und Elektronik würde in vergossenen Einheiten daher kommen, welche sich nicht mehr reparieren lassen. Man könnte ja die Schaltung kopieren. Man muss einfach mal sehen, dass Behringer hier clever ist und einen Markt bedient. Denn der ist offensichtlch da. Und nicht jeder ist Willens oder hat einen Knall am Kopf, dass er für Vintagegear mal eben einen Monatslohn auf den Tisch legt. Und es bringt dann am Ende nichts mit dem Finger zu zeigen, der hat aber, dieses und jenes. Ich finde diese Frage unspannend. Interessanter ist, was Roland Korg, Yamaha, Waldorf etc. dem entgegen setzen wollen. Denn ich mit meinen bescheidenen Einblicken, sehe hier Paralellen zum Markt der Kamerasysteme und Videorekorder.

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        andreas1303 ••••

        Hallo Toby, ich weiß nicht, wo du das herausgelesen hast, aber um die Frage, ob der deutsche Konsument deutsche Produkte kaufen soll, ging es gerade überhaupt gar nicht. Und um die Frage von Fernost-Produktion übrigens auch nicht. Aber danke für deinen Beitrag :-)

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          TobyB RED

          Hallo Andreas,

          ich wollte nur auf meine Art sagen, das wir in einer Globalen Welt leben. Und Herr Behringer war mit Sicherheit nicht der erste der kopiert hat und ehrlich gesagt. Siehe Jeans, Kameras, Fotoobjektive, Computer, Kopierer( was eigentlich ein Meta-Witz ist) die Liste ist lang. Den Unterschied macht die Schöpfungshöhe und das aktive/passive Verletzen von geistigem Eigentum. Darüber hinaus gibt es im angelsächsischen Raum strikte Regeln für Reverse Engineering. Aber ich denke das es hier keinen interessiert :)

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    Wellenstrom AHU

    Kritik am Kapitalismus ist immer angebracht. Aber hier haben wir wieder mal so’ne verengte Nerdsicht der Dinge. Wer ernsthaft Musik macht, also Instrumente/Studioequipment im produktiven/kreativen Sinne einsetzt und nicht nur in Foren z.B. irgendwelchen schwärmerischen Idealen hinterherhechelt und seine Zeit verplempert mit Psychoakustik Diskussionen, der weiß den Wert der günstigen (und nicht billigen) Produktionsmittel und Kreativtools durchaus zu schätzen. Gerade auch in einer Zeit, in der man als Musiker eh nur noch aus rein idealistischen Gründen mukkt – denn man kann damit nix mehr verdienen. Behringer spielt nach den Regeln des Systems IM System, nicht außerhalb. Wären wir mal so kritisch in der Analyse bei den Produkten der Hersteller, die nur dem Konsum dienen (und Ware auf den Markt geschmissen wird, die für den Konsumenten sogar schädlich ist) dann wären wir schon weiter. Diese Behringer Diskussion ist, mit Verlaub, absolut lächerlich.

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      Son of MooG AHU

      In den 70ern hieß es u.a., dass Japaner keine guten Autos bauen könnten. Ich konnte mich in den 80ern mit einem Toyota Corolla, Bj. 1976, vom Gegenteil überzeugen. Genauso funktionieren die heutigen pauschalen Vorurteile über chinesische Fertigungs-Qualität und deren Ursprung. Mit meinen Instrumenten von CME und Behringer habe ich seit mehr als 10 Jahren nie Probleme gehabt, und mit dem eingesparten Geld konnte ich mir dann auch noch einen Nord E4D und einen Moog Sub37 leisten.

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      andreas1303 ••••

      Dieses „absolut lächerlich“-Geschrei ist bei einem bestimmten Menschentyp ein sicheres Zeichen dafür, dass keine inhaltlichen Beiträge mehr verfügbar waren. Und selbstverständlich sind diejenigen, die anderer Meinung sind als Du auch keine so ernsthaften Musiker wie Du. So ein Mist, jetzt habe ich mich doch tatsächlich verraten! Eine sehr scharfsinnige Ferndiagnose. Herzlichen Glückwunsch! Aber ich werde nicht aufhören zu versuchen, auch so ein ernsthafter Musiker zu werden wie Du. Ziele und Visionen braucht der Mensch!

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    Soundreverend ••

    Muss denn bei jedem Artikel über ein Behringer Produkt dieses Bashing losgehen?

    @Amazona: Vielleicht könnt ihr ja einen eigenen Artikel dafür bereitstellen :-)

    Ich bin jetzt nicht sonderlich interessiert an dem Vocoder, aber den Model D finde ich klasse, da gab es das Meckern schon, und dann kommt ja noch der Neutron – sehr spannend – und später mal der UB-Xa – noch spannender – und da möchte ich eigentlich eher über das Gerät diskutieren als über Behringer. So spannend wie dieses Jahr anfängt (und letztes mit dem Model D aufgehört hat) war’s doch schon lange nicht mehr. Ach ja, Drumcomputer kommt ja auch noch… und dann der 909 ACB Day ;-)

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    micromoog AHU

    Ich verstehe diese ganze Ulliphobie überhaupt nicht!

    Möchte hier keinem zu Nahe treten, aber ich sehe hier eine höchst ausgeprägte Doppelmoral.
    Ich unterstelle, dass viele oder einige der UB-Basher Apple Produkte verwenden, die alle unter menschenverachtenden Produktionsbedingungen produziert werden. Ebenso der Gründer -euer heiliger- Steve Jobs, der sogar schon beim ersten Produkt seinen Mitstreiter Wozniak finanziell über den Tisch zog.
    Nur der böse böse Uli, der muss gesteinigt werden.
    Schaut euch in eurem Studio, Haushalt und/oder Wohnung um, da gibt es sicher einige Produkte von schlimmeren Ausbeuter-Firmen.

    So jetzt erst noch ein Produkt der Gutmenschen Firma Nestle vernaschen…
    …von meinem iPad gesendet…

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      costello RED

      Danke für den Link. Für meinen Geschmack klingt der VC340 sehr gut. Vor allem Strings und Chor sind näher am Original dran als der Roland VP03. Was mich nach wie vor stört: nur drei Oktaven. Über 2000 Euro für einen gebrauchten Roland VP 330 werde ich jedenfalls nicht raushauen, bevor ich den Behringer in natura gehört und getestet habe. Die Debatte um Ideenklau finde ich bei einem praktisch 40 Jahre altem Instrument obsolet. In dubio pro monetas – aber klingen muss es!

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        fonik

        Wenn es bei Behringer nur um Ideenklau 40 Jahre alter Instrumente ginge, dann hätte ich da auch garkein Problem. Ich habe da allerding wesentlich weitreichendere Vorbehalte. Und das Problem von legal und illegal wird halt immer erst dann relevant, wenn jemand versucht sein Recht durchzusetzen. Nur weil das nicht passiert, bedeutet das nicht, dass zum Beispiel ein illegales Kopieren von ICs bei CoolAudio (Behringer) nicht stattfinden würde. Und selbst wenn es passiert, heißt recht haben nicht immer recht bekommen. Just my 2 pence, YMMV.

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          costello RED

          Es wäre interessant, zu erfahren, ob die Wiederauflage des VP 330 durch Roland als Boutique-Modell auch das alte Design wieder schützt. 2005 hatte Roland Behringer ja verklagt, weil sie bis ins Detail die Boss-Gitarrenpedale geklont hatten. Zu den CoolAudio-ICs fehlen mir leider nähere Informationen; aber wenn bestehende Patente verletzt werden, ist das selbstverständlich nicht okay. Freilich gibt es das, solange Synthesizer gebaut werden. Ich erinnere nur an ARP’s 4034/4035-Filter, die Moogs 24db Filter nachahmten.

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            TobyB RED

            Hallo Costello,

            die Wahrheit ist wie immer ein bischen bunter. Analog Devices hat einige in Synths verbauten OPVs abgekündigt und Cool Audio hat nun das Know How, solche ICs zu bauen. Oder zumindest via Reverse Engineering diese zu clonen. Ich bin da nicht mehr so im Bilde. Ich bin mir sicher, dass man sich das zusammen suchen kann. Ich find hier, nicht deine, die Argumentationsketten ziemlich absurd. Du sagst, ich muss keine 2000€ ausgeben. Die Antwort, Nur weil das nicht passiert, bedeutet das nicht, dass zum Beispiel ein illegales Kopieren nicht stattfinden würde. Dreifache negierte Verneinung. Also passiert es jetzt und findet statt. Oder findet nichts statt, weil nicht passiert ist.

            Ich denke mal bei aller Leidenschaft für Musik und Geräte, die Kirche im Dorf lassen, wäre mal wieder cool. Und ein bischen Pragmatismus. Mich erinnert diese Diskussion an die Tischhupen Diskussion auf hohem Niveau.

            Uli B ist weder der Bad Guy noch der Messias und Bob Moog hatte als Geschäftsmann mit Sicherheit auch keinen leuchtenden Sythnkranz über dem Kopf.

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            iggy_pop AHU

            Meines Wissens war nur das im frühen Tonus ARP 2600 verbaute, in Kupferfolie eingeschweißte und mit Kunstharz vergossene ARP 4012 Filtermodul ein Zankapfel; alle späteren Filter waren ARP-eigene Entwürfe, die sich zwar bei Moog anlehnten (24dB-Tiefpass, was sonst?), klanglich aber ganz anderes Territorium abdeckten und z. T. sogar deutliche Designschwächen dem Moog-Entwurf gegenüber hatten, was Frequenzgang und Linearität anging: Das 4035 im Odyssey Mk. 2 (2810ff.) zieht keine Wurst vom Teller, ist aber supergenau und geht nicht in die Knie, wenn die Resonanz aufgezogen wird.
            .
            Toll…

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              costello RED

              Hallo Iggy, mit dem 4035 war ARP aber anscheinend immer noch zu nah am Moog-Vorbild dran, laut Vintagesynth: Early versions of the 2810 model still had the 2-pole model 4023 filter used in the Mk I but were soon replaced with a beefier 4-pole VCF (model 4035). This filter used a ladder design that was very similar to the Moog filter. While rumors persist that Moog sued ARP over this, no suit ever occurred. Arp and Moog came to an amicable agreement and a small licensing fee was paid by ARP for units previously manufactured. ARP soon after designed a new 4-pole, low pass filter – the model 4075 filter – which was used in all subsequent Odyssey models. “
              Na und auf dieses 4075-Filter passt eher Dein „zieht keine Wurst vom Teller“ wegen des eingeschränkten Frequenzgangs. Bei 12 kHz war Schluss. Ich traue Vintagesynth jetzt nicht unbedingt immer über den Weg; aber für meine ARP Pro Soloist-Recherche bin ich auf eine Seite von „Retrosynth“ gestoßen. Der hatte Kontakt mit einem früheren ARP-Techniker Tim Smith und der hat sich auch dahingehend geäußert, dass man bei ARP dem Ärger mit Moog aus dem Weg gehen wollte und ein komplett eigenes Design aufsetzte.

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                iggy_pop AHU

                Ah, Vintagesynth — die am besten gepflegte Datenbank im Internet.
                .
                Wenn die es sagt, wird es wohl stimmen.
                .
                Waren das nicht auch die, laut denen ein Odyssey Mk. 1 auch voll blechern klingt, so wie ein Oberheim SEM…?
                .

                • Profilbild
                  costello RED

                  Na ja, das ist jetzt nicht nur Vintagesynth, das ist eher „communis opinio “ Peter Grandl schreibt im KARP-Report: „Dies führte schließlich zu einem Patentstreit zwischen Moog und ARP, der außergerichtlich beigelegt wurde. Angeblich hat ARP schließlich eine Lizenz an Moog bezahlt, (für Revision II) bis ARP mit Revision III eine eigenes Filter entwickelt hatte.“ Ähnlich Moogulator im Original-Odyssey-Report und wenn jemand so’n ollen MkII mit 4035 auf ebay vertickt, dann schreibt er selbstverständlich auch „Moog“-Filter rein.

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Behringer VC340

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