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Top News: Eowave Quadrantid Swarm & Domino


Mit der Kraft von 8 Oszillatoren

Bereits auf der Superbooth 17 hat der Hersteller Eowave den Quadrantid Swarm vorgestellt. Auf der Messe hatte der Hersteller einen Prototypen dabei, jetzt scheint es langsam Ernst zu werden. Über Kickstarter hat Eowave nun eine Finanzierung für den Quadrantid Swarm gestartet.

Das Gute vorneweg: Das Finanzierungsziel wurde bereits erreicht, wer noch auf die Vorbestellungsliste gelangen möchte, hat sogar noch bis zum 07.12.2017 Zeit. Ausgeliefert werden soll der Eowave Quadrantid Swarm dann ab April 2018, der Preis soll voraussichtlich bei 499,- Euro liegen. Wer sich über Kickstarter beteiligt, könnte den Quandrantid Swarm allerdings schon für 425,- Euro bekommen, alle Infos dazu auf der Finanzierungsseite des Projekts.

Hier nochmal die technischen Fakten und zwei erste Videos dazu:

  • triangle wave osc with spread fold
  • perc element with freq
  • 2 pole filter, filter one high/low pass 12db, filter 2 low pass 12db
  • AD envelope
  • 1 x LFO with 8 waveforms
  • slew limiter
  • spring reverb
  • 8 touch keys with 3 modes – mono, poly and sequencer
  • MIDI in, CV/Trig in, Clock in/Reset in to communicate with other devices
  • VCA

Hier nochmal unsere Original News vom 22.04.2017:

Mit dem Quadrantid Swarm hat Eowave wieder einmal einen sehr eigenwilligen Synthesizer entwickelt. Mit einem Oszillator, der sich achtfach vervielfältigen lässt, kann man viel anstellen.

Quadrantid Swarm ist ein Hybrid-Synthesizer, ein Konzept, das uns dieser Tage immer häufiger begegnet. Die Oszillatorsektion des Quadrantid Swarm wird digital erzeugt, Filter und VCA hingegen analog – und der eingebaute Federhall natürlich auch.
Der Oszillator ist Triangle-basiert und kann maximal achtmal erzeugt werden. Setzt man den Quadrantid Swarm als Monosynth ein, lässt sich damit ein sehr breiter Sound erzielen, die Verstimmung geht von leicht schwebend über markante Verstimmung bis hin zu disharmonischen Drones. Mehr noch, über die acht Touch Keys mit dazugehörigen Reglern können die acht Signale des Oszillators in Halbtonschritten nach eigenen Vorstellungen gestimmt werden, wodurch sich beliebige Chords definieren lassen. Um etwas mehr Attack für die Dreieckschwingumgsform zu bekommen, kann ein perkussives, tonales Element hinzugemischt werden.
Im (natürlich) achtfachen Poly-Modus werden die acht Oszillatoren dann wie gewohnt mehrstimmig gespielt.

Die duale, analoge Filtersektion besteht aus einem 12 dB Tiefpass und einem umschaltbaren Hoch/Tiefpass, ebenfalls mit 12 dB. Diese Kombination erinnert an den Korg MS-20 und das Filter klingt auch ähnlich derb, besonders bei hohen Pegeln und höherer Resonanz. Wer Charakterfilter mag, ist hier genau richtig.
Passend zum rauen Vintage-Sound des Quadrantid Swarm ist eine Hallspirale von Accutronics verbaut, mit der der Sound noch mal aufgepeppt wird. Besonders bei Verwendung des perkussiven Attacks wird der Hall gut angeregt.

Die acht Touch Keys mit den dazugehörigen Reglern lassen sich als einfaches Keyboard für monophonen und polyphonen Einsatz verwenden, können aber auch als ein einfacher 8-Step Sequencer eingesetzt werden.
Quadrantid Swarm kann via MIDI und CV-Gate (monophon) angesteuert werden. Auf der Oberfläche sind verschiedene Patch-Möglichkeiten vorhanden, um Modulationsquellen wie Velocity, AD-Hüllkurve oder den LFO mit seinen acht Waveforms auf verschiedene Ziele zu routen.

Ein offizielles Lieferdatum gibt es noch nicht, der Preis des Quadrantid Swarm wird voraussichtlich 499 Euro betragen.

 

Vor ein paar Jahren hatte Eowave mit dem Domino einen kompakten Monosynthesizer im Programm, den es jetzt als noch kompakteres Modul mit nur 10 TE Breite gibt. Er besitzt einen VCO mit Saw und Square, ein Ladder-Filter, eine Decay-Hüllkurve und einen VCA. Strukturell ziemlich TB-303 mäßig, klingt aber anders. Außerdem hat das Domino Modul Patch-Ein- und Ausgänge für alle Funktionen, so dass die Klangerzeugung erweitert und mit einem Sequencer komplex angesteuert werden kann. Der Preis liegt bei 299 Euro.

Preis

  • Quadrantid Swarm 499 Euro
  • Domino Modul 299 Euro

  1. Profilbild
    Son of MooG AHU

    Der Swarm ist ein Eye-Catcher, wodurch allerdings die Übersichtlichkeit vermindert wurde, aber dennoch interessant für FX und Texturen. Die Seriengeräte sind dann wohl Eurorack-Module…?
    Leider findet man auch hier nur eine MIDI-Miniklinkenbuchse incl. Adapter. Diese Unsitte gefiel mir schon beim Korg SQ-1 nicht; wird sich dessen ungeachtet weiter fortsetzen.

    • Profilbild
      dilux AHU

      „desktop and standalone“ heisst es im kickstarter-clip….
      klanglich finde ich den aber auch ziemlich spannend.

  2. Profilbild
    Wellenstrom AHU

    Sehr spannend und seeeehr retro. Erinnert mich vom Sound her wirklich an ganz alte Pionieraufnahmen der Vormoogzeiten aus den 50ern (Ruth und Bebe Barron z.B.) Und von der Optik her hammerscharf, erinnert mich an Jack Kirby Zeichnungen aus 60er Jahre Marvel Comics. Geiles Teil, ziemlich inspirierend.

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Eowave Quadrantid Swarm

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