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NAMM NEWS 2017: HeadRush Pedalboard, Multieffektgerät


Effekt-Debut vom AVID "Eleven" Team!

Es gibt sie tatsächlich noch, die Gattung der Multieffektgeräte! In der Flut der Neuvorstellungen von Boutiquepedalen der letzten Monate präsentiert nun ein Team aus der Entwicklung des AVID Eleven Rackprozessors auf der anstehenden NAMM ein klassisches Multieffektgerät im Bodenformat. Der Name der Firma lautet HeadRush und ihr erstes Produkt hört schlicht und ergreifend auf den Namen Pedalboard. Das Besondere an diesem neuen Gerät ist sicherlich das 7″ Touchscreen Display, an dem per Drag & Drop die Ampsimulationen, Effekte und Boxentypen ganz bequem editiert werden können. So etwas Ähnliches gab es mal von DigiTech, vielleicht kann sich der eine oder andere noch daran erinnern. Allerdings war damals ein extra iPad für die Steuerung erforderlich, was den Gesamtpreis für dieses System dann doch in unbequeme Höhen trieb.

Neben einer Vielzahl von klassischen Amp-, Effekten-, Boxen- und Mikrofon-Modelings bietet das mit einem potenten Quadcore-DSP ausgestattete HeadRush auch die Möglichkeit, sogenannte „Impulse Responses“ zu laden, um sich so weitere Sounds zu sichern. Damit wäre es möglich, nicht nur Sounds von Verstärkern und deren Boxen bzw. Lautsprechern aufzuzeichnen, sondern auch Klänge von Effektgeräten, die sich dann mit dem HeadRush weiter bearbeiten lassen.

Weiterhin verspricht der Hersteller ein absolut latenzfreies Umschalten zwischen den Presets und spendiert dem Pedal obendrein noch einen Looper mit satten 20 Minuten Aufnahmezeit und diversen Möglichkeiten der Manipulation für die aufgenommenen Spuren.

Auch die Hardwareausstattung scheint vom Feinsten zu sein, so gibt es an der Stirnseite gleich zwei Effektwege, eine MIDI-Schnittstelle, einen USB-Port, einen Kopfhöreranschluss, zweimal Stereo-Out (einmal davon symmetrisch XLR), einen AUX-IN sowie einen Anschluss für ein weiteres Expressionpedal, falls das integrierte mal nicht mehr ausreichen sollte. Der Preis für das Premiere Produkt von HeadRush wird bei stolzen 1300,- Euro liegen, damit befindet es sich in guter Gesellschaft zusammen mit dem Line6 Helix oder etwa dem von uns bereits getesteten Theta DSP Effektprozessor. Sobald das HeadRush Pedalboard in Europa verfügbar ist, werden wir uns garantiert eines für einen Test abgreifen. Versprochen.

— Stirnseite mit den Anschlüssen —

 

Preis

  • UVP: 1308,- Euro

  1. Profilbild
    swellkoerper ••••

    Lustig. Ich würde schonmal anfangen zu üben, damit das Drag`n`Drop mit dem grossen Zeh dann auch klappt. Geht auch auch Gestensteuerung? Ehrlich, wer denkt sich sowas aus? Das Teil an sich scheint echt der Hammer zu sein.

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