TOP NEWS: iPad, neues 9.7 Zoll Einsteigermodell

21. März 2017

Nachfolge für iPad Air 2

Still und unaufgeregt hat Apple ein kleines Zwischen-Update für die iPads durchgeführt.

Das neue iPad heißt einfach nur 9,7 Zoll iPad und ist das Nachfolgemodell des iPad Air2.
Was sich zwischen dem neuen iPad und den anderen 9,7″ iPads geändert hat, halten wir im Folgenden fest.

Die Merkmale des iPads 2017 sind:
Für die WiFi, als auch die Cellular Modelle gibt es kein Rose Gold. Ich denke, diese Farbe wird auch niemand vermissen.

An Speichergrößen gibt es 32 GB und 128 GB. die 256 GM sind den iPad Pros vorbehalten. Die alten 16 und 64 GB Größen des Air 2 fallen weg.

Das iPad ist mit 7,5mm 1,4 mm höher als das 9,7 iPro (6,1 mm) und wiegt mit 469 g, 32 g mehr als das iPro mit 437 g, das genauso schwer wie das alte Air2 ist.

Das dürfte hauptsächlich dem größeren Akku liegen, der im iPad 2017 verbaut ist. Dieser liefert nämlich 32,4 Wattstunden, während der Akku des iPro nur 27,5 Wattstunden liefert,
aber immer noch 0,2 Wattstunden mehr als der Akku des Air2.

Von der Auflösung her ist hat sich nichts geändert. Beide bieten ein Retina Display mit 2048 x 1536 Pixel bei 264 dpi. Doch das Display des iPads ist noch das „alte“ IPS-Display des Air2 und nicht das farbentreuere „P3“ Wide Color Display des iPros.

Die Camera bieten nur 8 Megapixel mit einer ƒ/2.4 Blende, gegenüber den 12 MP und ƒ/2.2 Blende des iPros. Auch diverse Funktonen wie HDR, Wide Color Photo Capture oder Focus-Pixel scheint es im iPad 2017 nicht zu geben.

Auch 4k-Video und 60 FPS-Videos bleiben dem iPro verbehalten. Dennoch sind 120 FPS Zeitlupe, Zeitraffer oder Videostabilisierung mit dabei. Es geht halt „nur“ 1080 p HD-Video.

Die Facetime Camera bietet 1,2 MPixel im Gegensatz zu den 5 MP des iPros, was aber immer noch für 720 p HD-Video reicht.
Die Kameratechnologie scheint also größtenteils vom Air2 übernommen worden zu sein.

Bei der Konnektivität entsprechen beide dem gängigen Standard: Wi‑Fi (802.11a/b/g/n/ac); Dualband (2,4 GHz und 5 GHz); HT80 mit MIMO und Bluetooth 4,2. Laut MacTracker hatte das Air2 nur BlueTooth 4.0 an Bord, also auch hier eine definitive Aufwertung.

Als CPU werkelt nun der A9 mit M9 Co-Prozessor. Der A9X beleibt den iPros vorbehalten.
Das ist eine Aufwertung gegenüber dem A8X mit 1,5 GHz des Air 2, welche das iPad2017 mindestens auf die gleichen Stufe mit dem iPhone 6 und dem iPhone SE hebt. Also letzten Enden rund nur ca. 19% weniger CPU-Power als bei den iPros – bei SingleCore-CPU-Tests. Bei CPU-Multicore-Test ist der der A8X jedoch nur marginal hinter dem A9 zurück.

Die iPros sind derzeit fast so leistungsfähig wie ein aktueller Laptop. Für iOS-Verhältnisse mehr als genug Rechenpower für Musikanwendungen und Produktionen mit den iOS-DAWs zu einem recht attraktiven Preis.

Die Preise sind:
WiFi-Modelle:
32 GB – € 399,-
128 GB – €499,-

WiFi+Cellular-Modelle:
32 GB – € 559,-
128 GB – € 659,-

Forum
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    Stephan Merk  RED

    200 (in Worten: Zweihundert) Euro Aufpreis für ein LTE-Modem. Und ich hatte schon fast die Hoffnung, Apple würde im Konkurrenzdruck mit den anderen Teils wesentlich schöneren (schnelleren) und vergleichsweise günstigeren Töchter in Zugzwang geraten. Nichts gegen Apple, habe ja selbst genug Geräte von denen, aber scheint man die Zeit für die ausgefallene Keynote für eine Krisensitzung genutzt zu haben? Denn irgendwann ist auch mal Ende mit zu hohen Preisen für zu schlanke Notebooks mit zu vielen Kompromissen. Ich freue mich aber schon auf die neuen iMacs, dann werden die alten mit „wahrhaftigen“ USB-Ports vielleicht ein paar Euro günstiger. Muss natürlich jeder selbst wissen, was er macht. Aber Apple hat verdammtes Glück, dass MacOS nicht auf „anständigen“ Computern läuft. Fazit für mich: Ich behalte mein iPad Air 2 so lange, bis es entweder kaputt geht, oder ich auch nur in Ansätzen die Leistungsgrenze erreicht haben sollte. Grundsätzlich finde ich es gut, dass man günstige iPad-Modelle anbietet, auch wenn das iPad Mini 4 sogar schneller sein dürfte.

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      TobyB  RED

      Hallo Stephan,

      Preislich ist das „neue“ iPad schon okay. Die Abstriche find ich ok. Mit LTE ist auch noch „ok“. Wobei, wenn man ein iPhone hat eher Tethering nutzt. Das Apple nun die Desktop Reihe etwas „vernachlässigt“ hat eher was mit dem Fehlen von Prozessoren zu tun, die i3,i5,i7 Technologie ist ausgelutscht. Und die Ax Prozessoren können halt noch keinen Desktop ersetzen. Jedenfalls nicht ohne Leistungseinbuße. Hacktintosh soll möglich sein, funktioniert aber nur mit entsprechender HW und beinhaltet das Risiko das nach einem OS Update nix mehr geht. Hier werkeln jedenfalls das letzte MacMini Modell, ein mittlerweile „vintage“ iMac, 2 iPad und ein Oller PowerMac. Und das recht problemlos.

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      AQ  AHU

      Es sind ja „nur“ 160.- Euro und was den Meisten nicht bewusst ist, beim iPad ohne Cellular-Teil ist auch kein GPS drin. Dieses ist dann im Aufpreis auch dabei. Wenn es nur um den Cellular-Teil geht kannst Du dir das Geld sparen und per Hotspot über das Handy eine saubere Netzverbindung herstellen. Der Vorteil ohne aktive SIM Karte und GPS liegt auch noch im wesentlich geringeren Stromverrauch. So gibt es für mich eigentlich nur noch die WiFi-Version. Der Preis ist so voll OK.

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    AMAZONA Archiv

    Herr Toby! Ich bin vor einem Monat auch mit ’nem 6s und Air 2 in die Welt von Ausbeutung, Konsumentenschneiderei, Steuerhinterziehung einhergehend mit hohen Suizidraten und bekloppten Fanboys=Apple eingestiegen. Wie verbindest du dein iPad mit dem Mac? Studiomux klingt gut, macht aber alle 20 Sekunden Aussetzer, MusicIO funktioniert, klingt aber nicht so sauber (ehrlich!) und kann nix speichern. Ist nun Audiobus 3 die Rettung? Hab kein Bock auf 10 Meter Kabel und Geräten am iPad. ;)

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      TobyB  RED

      Hallo Kyotonic,

      Ich hab mit iOS 9.3.5 und iOS 10 und MacOS el Capitan und nachfolgende keine Probleme mit den Muxxen. Weder Midi noch Audio/Studiomuxx und Audiobus auch nicht. Ich verbinde sogar über einen powered USB Hub von D Link. Alles geht. Wenn es Aussetzer hat würde ich mal in die Logs des Prozesses mit grep reingehen und gucken was da gemeldet wird. Vielleicht springt auch ein Error im Systemmonitor ins Auge. Auf dem iPhone Pad ist Diagnose und Nutzung deine Anlaufstelle.

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        AMAZONA Archiv

        Bin auf Cubase & PC. Das ist wohl auch das Problem beim muxen. womit ich auch nicht der Einzige bin laut diversen Foreneinträgen. Ich hoffe das mit Audiobus 3 hosten und muxen störungsfrei gehen wird. Ich lese mir alles mal durch, bin ja erst frisch in der Materie. Spaß macht es schon mal. :)

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          TobyB  RED

          Hallo Kyo,

          guck mal die Buffer und deine SoundkartenTreiber an. Die dicke Performancebremse unter W7/W10 ist das Energie Management, komplett abschalten. Einige Festplatten haben auch noch mal Energiemanagement in den Treibern eingebaut. Cubase hab ich nun Null Ahnung. Grüsse ToB

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    Stephan Merk  RED

    Das Problem was mich an Apple stört ist, dass man bewusst bei etwas besser ausgestatteten Rechnern ungleich höhere Preise macht und auch wenn das offenbar wenige Menschen stört, muss ich mit den Investitionen schon haushalten. 200 Euro für LTE lassen sich ebenso wenig rechtfertigen als die Tatsache, dass der große iMac mit 32 GB RAM ungleich mehr kostet, als wenn man die Preise von 8 auf 16 GB vervierfacht. Das sind dieselben Module, aber bei 32 GB wird ein hohes Trinkgeld einkalkuliert. Gleiches beim Macbook 15 von 1 auf 2 TB und als Desktop-Ersatz sind mir 1 TB zu wenig. Für die 960 Euro bekomme ich schon ein schönes HP-Notebook, das nicht mal viel langsamer ist. Das hat dann zwar auch keine 2 TB, ist weniger flach, aber mit Ausnahme von MacOS technisch nicht schlechter. Und dass die Rechnung mit „wir drehen die Preisschraube immer höher, interessiert ja keinen“ offenbar an Fahrt verliert zeigt ja gerade das neue iPad, LTE wird ohnehin weniger gefragt sein.

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      TobyB  RED

      Hallo Stephan,
      für 960 Euro bekommst du ein Gamer Notebook, was letztlich nichts weiter ist als ein hochpreisiges Consumerprodukt, für den Massenmarkt produziert.Unterm Strich auch auf Marge getrimmt. Notebooks für Industrie und Profis sind noch teurer. Haben dann aber auch Schnittstellen die es braucht.Deine Betrachtung mit den 200€ Aufpreis auf das LTE Modul triffst du mit der Konsumentenbrille. Das ist okay.Aber ein Unternehmen rechnet anders. Speichererweiterung bei Mac, es steht nirgends geschrieben, das nur im Apple Laden der Speicher erhöht werden darf. Apple möchte das gerne. Festplatte, okay, ich trenne Nutzdaten strikt von der OS Platte. Insofern ist mir die Größe der internen HDD sekundär. Die Daten landen alle auf einem NAS mit RAID. Entscheidend ist immer was ich brauche und wo ich einen Kompromiss machen kann. Ich brauche kein MacbookPro und stelle mir dann halt einen Mini hin, wenn der eh nur als Server dient, kann der auch ohne Monitor laufen, zur Not gibts RDP.

      Ehrlich gesagt müssten wir uns mal über TCO(Total Cost Ownership) und Budgets unterhalten. Unterm Strich ist das Geld was ich aufwenden muss, um dieses und jenes zu machen, das einzig richtige Messwerkzeug. Ich persönlich denke nicht, das ich mit knapp 399€/500€(legal) einen Rechner zum Musikmachen mit anderen Betriebssystem herstellen kann. Mal rein kaufmännisch gesprochen;-)

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    Stephan Merk  RED

    200 Euro für ein LTE-Modul sind happig, das nimmt niemand. Auch sind die neuen Macbooks alles andere als erweiterbar, so entscheide ich mich beim Kauf, wie viel Speicher ich in fünf Jahren brauchen werde. Ein ThinkPad der Topklasse kostet vielleicht 2.500 ‚Euro und damit die Hälfte eines Macbook Pro mit Top-Ausstattung. Ich meinte übrigens nicht das Gaming-Notebook vom Fachmarkt, sondern die Pro-Serien der Hersteller, die ich meinen Kunden verkaufe. Diese liegen selten über 1.000 Euro mit genügend Speicher und I7. Es gibt aus meiner sicht keinen rationellen Grund außer MacOS, der für einen Mac spricht. Apple muss sich entscheiden, ob sie Luxus- oder Technologieartikel verkaufen wollen, die man nachhaltig nutzen kann. Wer produktiv Musik macht wird aber bestimmt mit einem Consumer-Gaming-Notebook aufgrund identischer Performance bei guter Software auch zum Ziel kommen können. Dieses Märchen von den robusten und langlebigen Apple-Produkten, die man auch nach Jahren noch auf den neuesten Stand bringen kann, ist seit einem Jahr jedenfalls ausgeträumt.

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      TobyB  RED

      Hallo Stephan,

      da der Profimarkt aber von Verhältnis Umsatz/Kosten/Gewinn und Abschreibung getrieben wird, reden wir von einem wesentlich kleineren Marktsegment als Consumer/Premiumconsumer. Und das Geld macht Apple eben im Consumer Markt. Und der Abgesang auf das klassische PC/Mac/Desktop Geschäft läuft. Ob nun immer rationale oder irrationale Gründe zu einem Mac führen sei dahingestellt. Wenn Apple wieder eine Profilinie als one more thing ankündigt, ok. Und Angesichts der Tatsache das Microsoft grade die W7 Unterstützung von „älteren“ Prozessoren abgekündigt hat, gehe ich mit einem Intel Core Duo2 Mac der jetzt älter als 10 Jahre ist, nicht über die Märchen-Brücke. Nur renne ich auch nicht jedes Jahr in den Apfelladen auf der Fressgass. Eher hänge ich auf einen Kaffee im Synthkeller der Taunusstrasse ab. Nur ist es halt eben so, das alle Firnen z.B SGI, Sun am Profimarkt eingegangen sind. Weil sie eben den Consumermarkt nicht beliefern wollten und konnten. Und IBM war jetzt auch nicht sonderlich erfolgreich mit Notebooks. Das X32 und T42 waren zwar endgeile Notebook. Nur einfach zu teuer, weil mit abgefahrenen Features ausgestattet. Und HP Businessbooks gibts auch nur noch, weil HP über Konditionen und Service ein paar große Firmenkunden im Leasing hat.

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    Stephan Merk  RED

    Hi, aber Du wirst sicher zustimmen, das ein auf Nachhaltigkeit getrimmtes und günstigeres ThinkPad für den Business-Anwender wertvoller ist, als ein nicht erweiterbares, mit einem Jahr beschränkt in der Garantie doppelt so teures Notebook. Ich beliefere gelegentlich Kleinbetriebe und Mittelstand, die meisten machen mit den Rechnern nicht mehr als Internet und Korrespondenz. Da gibt keiner mehr als 800 Euro für ein Notebook aus und egal warum es die gibt, bekomme ich bein Lenovo und HP verdammt nachhaltige und selbst erweiterbare Geräte. Such die mal bei Apple, klar Schrauber können alles. Aber eine Wartungsklappe ist Gold wert. Und letztendlich zählt die Investition und die Frage, wie nachhaltig ein Produkt ist. Erzähl mir bitte nicht, dass heutige Apple-Hardware nachhaltig ist. Ich habe in meiner Laufbahn – und ich mache den Kram schon bald 20 Jahre – überdurchschnittlich viele Apple-Geräte mit Hardware-Defekten gesehen. Eigentlich in der Preisklasse ein No Go. Aktuell überlege ich, das Mikrofon in meinem Macbook 2012 reparieren zu lassen und wäre es kein Apple, würde ich gar nicht überlegen. Klar kann man jetzt sinnfreie Vergleiche zu alten Windows-Versionen ziehen, es gab auch mal den PowerMac G4, da hat man die Kunden auch ganz schön im Regen stehen lassen. Apple sieht auch nicht den Consumer, weil der zahlt nicht mehr als 500 Euro für ein Laptop…

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      TobyB  RED

      Hallo Stephan,

      In irgendeinen sauren Apfel muss man nun beissen. Klar gibts bei Apple die Geräte, Mac Mini, Gummifuß nach rechts drehen und schon sind wir am Innenleben. Ich hab damit kein Problem mir ein Apple Care Paket zu kaufen. Weil das verkürzt nach Ablauf der Garantie die Wartezeit an der Geniusbar in der Bockenheimer gewaltigt. Das andere das gerne anders haben oder selber machen weiß ich. Hab ich kein Spass daran. Und Businessanwender fummeln selten an den Geräten rum. Wenn die Dinger betriebswirtschaftlich wertvoll angeschafft wurden, werden die auf 48 Monate all inklusive geleast oder angeschafft. Und ob Macs nun öfter defekt gehen oder nicht? Aus meinem beruflichen und privaten Erleben sag ich nein. Nachhaltig ist in der IT Branche so ein großes Hülsenwort. Apple funktioniert nur als Ökosystem, die Hardware ist sekundär. Die Lösungen die Apple im Detail manchmal liefert sind teilweise zu sophisticated, Thunderbolt und USB 3.1 (Wobei, das auf den Deckel des USB Konsortiums geht)

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    Stephan Merk  RED

    Was mich bei diesen Diskussionen immer anstrengt sind diese Relativierungen. Abseits von Kreativarbeitern, Medizinern oder Juppi-Firmen kenne ich keine Unternehmen, die sich wirklich Macs hinstellen, die selbst bei 48 Monaten Vollgarantie ungleich teurer sind als die Konkurrenz. Geld verdienen kann man auch mit normalen Computern. Dabei meine ich nicht diejenigen, die Leistung brauchen oder vielleicht vor Jahrzehnten auf den Mac setzten. Beim iPhone, klar wirtschaftlich, weil nachhaltig. Vergleiche die Update-Politik und geplante Obsoleszenz durch ausbleibende Updates, ich bin selbst von einem LG G4 auf ein iPHone 5s umgestiegen. Bei den Macs relativiert sich das Ganze und Apple pokert noch damit, dass viele MacOS bevorzugen. Ich bleibe dabei, entweder Lifestyle und gut betuchte Kunden avisieren oder marktübliche Preise nehmen und die genommenen Vorteile wie Erweiterbarkeit, Nachrüstbarkeit und vor Allem Entnahme des Festspeichers im Schadensfall wieder ermöglichen. Der beste Computer ohne entnehmbare SSD ist für mich überhaupt keine Option.

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      TobyB  RED

      Hallo Stephan,

      ich relativiere nicht. Geh mal davon aus, das bei Leasingmodellen anders gerechnet wird. Wie gesagt für Apple ist die Erweiterung von Hardware sekundär. Apple hat ja genug kommuniziert, wie sie Reparaturen, Ergänzungen durch Endanwender sieht. Für mich geht das ok. Wie gesagt Apple Care. Aber wenn du das anderst siehst ist das okay für mich. Ich habe wirklich keinen Spass an den Kisten zu schrauben. Die Apfelkisten müssen schlicht nur laufen :-) Und sekundär habe ich auch keine gesteigerte Lust, mir alle Jubeljahre mal einen neuen Workflow draufzuschleifen, nur weil das OS das möchte.

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    Schneesurfer  

    Lustige Diskussion ?
    Es ist doch toll das jeder für sich entscheiden kann mit welchem System er arbeiten will!! Ich verstehe nicht wieso immer wieder versucht wird seine Ansicht als die einzig Wahre darzustellen. Ich denke jeder muss für sich das richtige Setup finden. Ich selbst bin 2011 auf einen IMac umgestiegen. Das einzige was mich an dem Umstieg auf Apple ärgert, ist das ich dies nicht schon früher gemacht habe. Ich bin voll zufrieden.
    Übrigens: ich habe immer noch den gleichen Rechner und der läuft immer noch wie am ersten Tag.
    Das einzige was gemacht wurde,ist das ich eine größere Festplatte eingebaut habe, was ohne Probleme möglich ist.

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      Stephan Merk  RED

      Schneesurfer, ich denke nicht, dass jeder in der Diskussion seine Ansicht als die einzig Richtige sieht. Aus meiner Perspektive im Besitz eines Mac sehe ich das Ganze weiterhin vielschichtig. Würde MacOS nicht nur auf Macs laufen wären Apples Marketingaussagen ganz schnell hinfällig und würden deutlich weniger beeindrucken. Klar funktioniert das, alles aus einer Hand und so weiter. Wer sich aber ganz wertneutral mit Alternativen auseinandersetzt wird in Windows nicht das deutlich schlechtere System zum günstigen Preis sehen. Ich könnte jetzt aus meiner Erfahrung genug Beispiele aufzeigen, bei denen es mit dem Mac genauso wenn nicht noch schlimmer kelmmte als unter Windows, gleiches auch umgekehrt – einschließlich Abstürze beim Mac. Nur scheint es manchmal so, dass viele über Probleme am Mac viel großzügiger hinweg sehen als noch zu Windows-Zeiten, weil weil Apple marketingpsychologisch erfolgreich Funktionalität suggeriert. Wenn ich ein Budget von 1.500 Euro habe bekomme ich mit Windows einen verdammt sau guten Rechner. Bei Apple einen veralteten Mac Mini mit Mobilprozessoren, das kann ich einfach nicht schön reden. Bei Notebooks zahle ich 2/3 für die gleiche Leistung als beim Rest am Markt. Klar, Alu und sonst?

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    Stephan Merk  RED

    Es wäre okay, wenn Apple im Gegensatz zu 99% aller Weltfirmen auch die Preise dem Markt anpassen würde. Ich glaube, dass in der Automobilindustrie jeder die Hände überm Kopf zusammenklatschen würde, wenn Audi im neuen A6 den alten 5-Zylindermotor aus den 80ern verbaut mit dem Kommentar, macht ja nix, der ist zwar alt, fährt aber auch. Nur wenn du den haben willst, zahle halt den Preis eines 8-Zylinders. Ich finde das schon eine Relativierung, wenn man durch ein Argument alle anderen aushebelt. Es ist Fakt, dass der Mac Mini fünf Jahre alte Technik hat und kein anderer Hersteller sich erdreisten würde, diese zu entsprechend hohen Preisen abzuverkaufen. Und auch wenn Du Recht hast, dass die Hardware sekundär ist, erhöht das ungemein den Umsatz, wenn Apple die Restbestände zum ürsprünglichen Preis verkauft und damit die Spanne deutlich ansteigt. Da spielt auch keine Rolle, dass Leasing anders funktioniert, wie gesagt, Macs außerhalb des kreativen Umfelds eher nein. Übrigens, ein Audi V8 ist auch unverwüstlich, nur würde den heute keiner mehr für 50.000 Euro kaufen, weil Audi drauf steht.

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      AQ  AHU

      Wenn Du keinen Mac willst ist das ja Deine Sache (selber schuld ;-), aber hast Du schon mal versuch einen alten PC, ein Tablet oder ein Phone wieder los zu werden? Es hört eben nicht beim Listenpreis auf. Ich habe in den letzten Jahren noch jedes Mac Book und jeden anderen Mac und auch jedes gebrauchte iPhone zu einem sehr guten Preis wieder verkaufen können. Meine letzten vier gebrauchten iPhones habe ich zum Beispiel so gut verkauft, dass ich für das jeweils Neue (Vertrags-iPhone) keinen Pfennig draufgelegt habe. Quasi immer das neueste iPhone und das Gratis. Mach das mal mit einem Android gerät ;-)

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        AMAZONA Archiv

        Achtung Milchmädchen! Natürlich hast du monatlich brav an deinen Provider für den neuen Vetragsfön bezahlt. ;) Bei konservativen 20€/Monat und 24 Monaten Vertragslaufzeit bist also jedes mal mit knapp zusätzlich 500€ dabei. Ich mach mir aber auch oft was vor. Schöne Konsumwelt….. Es stimmt aber ungefähr was du sagst. Für einen Quadcore Mac Mini von 2012 musst du immer noch mit knapp 700-800€ rechnen. Mach dat mal mit ’nem 5 Jahre alten Sandy Frickelrechner. ;)

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          AQ  AHU

          Ja rechnen kann ich auch, aber mein Provider will für das jeweils neue iPhone jedesmal etwa 250 EUR zusätzlich. Die hab ich dann immer mit dem Verkauf des „Alten“ wieder drin. Also nur zum Teil Milchmädchen. Wer mit dem Provider Mitleid hat, hat da sowieso nichts verstanden ;-(
          Ein top ausgestatteter iMac kostet z.Z. ca. 4400 EUR. Abzüglich der rund 1200 für den ebenso ausgestatteten, vierjährigen Alten sind das dann noch 3200. Kein Schnäppchen, aber jeden Cent wert.

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          TobyB  RED

          Hallo AQ,

          wobei du dann aber einen Mac hast der für in the box ausgelegt ist. Also VST und AU Power. Das brauche ich z.B. nicht. Festplatte würde mir auch eine 250/500 GB Platte reichen. Da ich eh alles redundant im NAS sichere. Selbst auf meinem ollen iMac mit intel Core Duo 2 und 8 GB RAM kann ich bis zu 32 Spuren bei 48 khz aufnehmen und bearbeiten. Ab 10 Minuten pro Spur ungeschnitten wirds dann haarig. Es steht am Ende halt immer die Frage, was soll mein Rechner leisten. Wie arbeite ich. Worüber ich mich bei Apple in Rage reden könnte, sind Adapter. Ich schätze, dass ich dafür in den letzten Jahren einen Mac Mini hätte kaufen können. Allein um Monitore anzuschliessen habe ich vier verschiedene.

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            AQ  AHU

            Hallo Toby, mit der Adaptergeschichte bin ich ganz bei Dir%¥^%¥£$ Mangels vernünftigem Mac Pro bin ich beim iMac gelandet und damit nun seit Jahren ohne Probleme unterwegs. Da ich mit meinem Mac so nebenbei auch noch meine Brötchen verdienen muss, ist halt die interne 1TB SSD Pflicht. Alle relevanten Daten sind aber auch bei mir extern. Aus Tempogründen auf einer externen SSD. Auf einem zusätzlichen externen SSD Ride-System (https://www.Amazone.de/leser-artikel/promise-pegasus-j4/) sind dann noch alle meine Samples zu finden. Ich weiss schon, Luxus, aber extrem schnell ;-) Alles Thunderbolt und demnächst mit USB-C Adapter…
            Redundant gesichert ist das alles auf einem NAS.

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              TobyB  RED

              Hallo AQ,

              deine Leser Story hatte ich nicht mehr im Kopf. Aber nun ist sie wieder da ;-) Ich hab immer nur das aktuelle Projekt auf dem Mac, wenn ich nur mit einem arbeite. Bei mir ist aber der allgemeine Anwendungsfall folgender, 2 Mac mit je einer Logic X oder Mainstage Session laufen gleichzeitig. ein Mac ist Master der andere Slave. Einer zeichnet Midi und einer Audio auf. Demzufolge wäre es unsinnig, Daten hin und her zu kopieren. Samples für ESX24 speichere ich einmal im Projekt und separat. Backup und Projektorder sind dann auf einem NAS mit Wechselplatten. Ich weiss das 1 TB nicht viel ist, deswegen lager ich die Daten generell aus. Das 1 TB ist in den letzten 18 Monaten nur für meine Tracks angefallen, da ich in der Regel aufnehme und zu einer Idee improvisiere. Mir ist aber Datensicherheit wichtiger als eine große interne HDD. Ich hoffe das es dann bei USB C bleibt. Thunderbolt ist zwar genial, aber hier hat sich der frühe Vogel am Wurm verschluckt, weil ausser Apple und HP keiner das Thema aufgegriffen hat. Und Bei HP brauchst dann zusätzlich noch das Craddle/Dock ;-)

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                AMAZONA Archiv

                Hi Mac Spezi!
                Welchen Mac könntest du denn empfehlen? Ein Quad mit HT sollte es schon sein. Das neue Macbook Pro finde ich zwar endgeil, mir macht es aber Kopfschmerzen alle USB Geräte und Firewire-Peripherie daran anzuschließen. Besonders Firewire 400 soll problematisch sein. Haste einen Vorschlag?

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                  TobyB  RED

                  Hallo Kyo,

                  nimm den Produktfinder auf der Apple Seite und guck auch in der Kategorie Refurbished, da findest du schon was. Fireware geht nur über Thunderbolt zu Firewire Adapter für 29,99€. Probleme machen nur die Kabel und Adapter von 3 Herstellern, Belkin mal aussen vor. Da ich Pluginfrei unterwegs bin, die Motus alles in den Mac spielen, würde mir auch noch ein i3 Mac reichen. Ich habe i5 Mac mit 8 GB RAM und 512 GB HDD. Hat HDMI. 2x TB, 4 USB2

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    AMAZONA Archiv

    Die erweiterbare Windows-Welt als Gegenstück zum Mac besteht nun wirklich nicht aus rosa Wolken. Die bisher beste Phase für Musikschaffende war Sandy Bridge mit Windows 7. Das ist nun aber vorbei. Windows 10 ist nicht annähernd stabil, selbst bei konservativer Nutzung und ohne große Spielereien. Beide Lager haben Recht. Windows braucht Nerven und Zeit, der Mac braucht Geld! :)

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    Stephan Merk  RED

    Kann ich sowohl bei mir, als auch bei zahlreichen Kunden nicht bestätigen. Lustig in diesem Zusammenhang: Der Versuch, Windows 10 Mittels Bootcamp auf meinem Macbook Pro 13 Mid2012 zu installieren hat allerdings Nerven gekostet, da die teils inkonsistenten Apple-Treiber und fehlende UEFI-Unterstützung so viel Ärger machte, dass ich es wieder entfernen musste. Hingegen läuft es auf zwei Rechnern fast im Dauereinsatz mit merklich weniger Ausfällen als noch Windows 7. Und auch hier habe ich seit dem Upgrade auf MacOS Sierra ständig Apps, die nicht starten wolle, abstürzen oder hängende Prozesse. Und ja, ich habe aus diesem Grund das System frisch aufgespielt. Ich habe so manches Mal das Gefühl, dass sich eingefleischte Mac-Anwender lieber wenig mit Windows 10 auseinandersetzen aus Angst, es könnte vielleicht doch ähnlich stabil laufen. Einzig die Fragmentierung bei Windows 10, was viele verschiedene Gerätetreiber angeht. Da ist der Mac sicher noch im Vorteil. Aber das sehe ich nicht unter normaler Anwendung.

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      AMAZONA Archiv

      Bei dem Thema lebt anscheinend jeder in seiner eigenen Welt. Ist wohl so eine Art Wahrnehmungsgeschichte. Ich gehe sehr stramm auf die 50 zu und will mich nicht mehr mit Betriebssystemen auseinandersetzen. Ich denke, ich werde dem Mac eine Chance geben. Schade das die derzeitigen Modelle fast nur Quadcores sind und beim iMac sogar ohne HT. :(

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        AQ  AHU

        Hallo Kyo
        Da hab ich nun grösstes Verständnis, ab einem gewissen Alter muss man sich nicht mehr alles antun ;-) Aber man weiss ja nie, mein alter Herr hat sich mit 89 Lenzen gerade ein neues iPhone 7 zugelegt… immer offen bleiben. Gruss aus der Schweiz

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