Top News: Korg nanoKEY Studio & nanoKONTROL Studio

15. Januar 2016

Neue Korg nano-Produkte zur NAMM-Show

Korg nanoKEY

Nachdem offensichtlich Korgs Namm-Messehighlight, der Korg Minilogue über inoffizielle Kanäle verbreitet wurde, legt Korg nun auch offiziell mit den restlichen News nach, die in wenigen tagen in USA zur messeeröffnung vorgestellt werden.

Mit nanoKEY Studio und nanoKONTROL Studio erweitert Korg seine nan-Serie um zwei Produkte, die sowohl an iPads und Smart-Phones eine gute Figur machen, sondern auch für manche spannende Helferlein im Homestudio werden könnten.

Die Feature-Listen sind umfangreich, der Preis spannend. Wir freuen uns also auf baldige Testgeräte und legen jetzt erst einmal los m it den offiziellen Pressetexten und Bildern aus der Korg PR-Abteilung:

Korg nanoKEY_Studio

nanoKEY Studio – das mobile MIDI-Keyboard mit USB und Bluetooth

nanoKEY Studio bietet mit seiner Tastatur, den Drehreglern, den Trigger-Pads und dem Touch-Pad alles, was man zum Umsetzen spontaner Ideen benötigt. Es ist batteriegetrieben und kann via Bluetooth mit einem iPhone/iPad oder einem Mac/Windows-Rechner verbunden werden. Dieses MIDI-Tool ist so kompakt, dass man es immer dabei haben kann, um jede Idee sofort festzuhalten. Dank der bleuchteten 25er-Tastatur kann man auch in dunklen Umgebungen perfekt arbeiten. Passagen, die man nicht aus einem Guss spielen kann, lassen sich ganz unbürokratisch im Step-Verfahren eingeben.

Die „Scale Guide“-Funktion sorgt bei Bedarf dafür, dass die für die aktuelle Tonart relevanten Tasten leuchten, damit man immer die richtigen Noten „trifft“. nanoKEY Studio ist einfach Smart, denn es bietet mehrere praktische Performance-Modi wie „Easy Scale“, in dem es keine Rolle spielt, welche Tasten Sie drücken – heraus kommt am Ende immer eine musikalisch brauchbare Phrase.

Korg nanoKEY_Studio_top

Mit 8 anschlagdynamischen Trigger-Pads lassen sich erstaunlich lebendige Schlagzeugparts programmieren. Dank „Chord Scale“-Funktion, die den Pads die sinnvollsten Akkorde für die gewählte Tonart und den angegebenen Modus zuordnet, kann man gleich im Anschluss die melodische Begleitung einspielen.
Außerdem erlauben die Pads das Antriggern von Audioclips.

Die Kombination des nanoKEY Studio mit „KORG Gadget“ bietet alles, was man für mobile Einsätze benötigt. Das nanoKEY Studio unterstützt nämlich Bluetooth MIDI-Funkverbindungen mit einem iPhone, das folgerichtig als Herzstück des protablen Studios fungieren kann.

Zum Verbiegen von Synthesizer-Sounds benötigt man –wie beim Kaossilator– nur einen Finger, und Effekt-Plug-Ins lassen sich mit dem Touch-Pad wie mit einem KAOSS PAD beeinflussen. Das nanoKEY Studio enthält ferner einen Arpeggiator mit rhythmischen Figuren, die sich für die Erzeugung neuer Phrasen durch Berühren dieses Pads nutzen lassen. 8 definierbare Regler helfen auch bei der Fernsteuerung einer DAW und Plug-Ins.

Im Lieferumfang des nanoKEY Studio befindet sich ein umfassendes Software-Bundle mit iPad/iPhone-Apps, einer Sonderedition von „KORG Gadget“ und der „KORG Legacy Collection M1 Le“ (Plug-In-Versionen aller KORG-Synthiklassiker). In der Regel reicht das schon für eine ergiebige und kreative Nutzung des nanoKEY Studio.
Das Sound- und Funktionsangebot der iPad/iPhone-Apps kann im Verbund mit einem Gerät der nano Studio-Serie erweitert werden.

Mit der mitgelieferten „KORG KONTROL Editor“ Software können zahlreiche Aspekte des nanoKEY Studio editiert werden, darunter die Anschlagskurve der Tastatur und die von den Pads und Drehreglern gesendeten MIDI-Befehle.

nanoKEY Studio Highlights

  • 25-Tasten (mit Anschlagdynamik, vier Velocity-Kurven)
  • 8 Trigger Pads (mit Anschlagdynamik, vier Velocity-Kurven)
  • 8 Drehregler
  • X-Y Pad
  • Octave + / – Tasten, Sustain Taste, Touch Scale Taste
  • X-Y Taster, Pitch / Modulation Taste, Scene Taste
  • Shift / Tap Taste, Arpeggiator Taste, Chord Pad Taste
  • Easy Scale Taste, Scale Guide Taste
  • Oktavbereich: -4 – +4
  • 8 Szenen Speicher (Scene memory)
  • Hintergrundbeleuchtung
  • Bluetooth
  • USB
  • Batteriebetrieb
Forum
  1. Profilbild
    Haymaker

    auf den ersten blick wirken die controller ziemlich teuer, aber viel wichtiger: es sieht so aus als ob Korg mit Gadgets für iOS noch eine menge vor hat und das finde ich ganz fantastisch. die ankündigung dieser controller lässt auf updates von gadgets in zukunft schließen, die das programm endgültig zur vollständigen DAW machen. (EQing, Insert FX, Audio Tracks und externe plugins und ich produziere nur noch damit)

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    TobyB  RED

    Hallo,

    wobei ich fast mutmasse das die Nano Controller auf BT LE 4.0 setzen und aktuelle Mac/iOS Hardware fordern werden. Für Korg Gadget ist sind die sicher sehr nützlich. Schreit grade zu nach antesten.

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    AMAZONA Archiv

    Na dann lieber ein Laptop und anständige Hardware als immer nur so halbe Sachen. Allerdings gebe ich zu, dass

    • Profilbild
      AMAZONA Archiv

      Einschränkungen machen kreativ.

      Diese Hardware ist überteuert

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    Haymaker

    die controller ansich finde ich momentan für gadgets noch relativ unnütz. sachen einspielen kann ich auch wunderbar per touchscreen, velocity sensivity brauche ich jetzt nicht unbedingt. ein poti für gadget ist natürlich nett, aber da kann ich auch per usp einen controller für 30€ anschließen. den KONTROL finde ich völlig unnütz im moment, da man die liveperformance (also das muten/solo von parts in gadgets nicht aufzeichnen kann) und alles im arranger manuell machen muss. wenn das irgendwann mal möglich sein sollte, dann würde der controller sinn machen. man kann natürlich die volume fader automatisierungen aufzeichnen, aber das macht auch nur begrenzt sinn, da dann im endeffekt die genauigkeit fehlt bei heiklen parts wo ein instrument eine feinjustierte lautstärke braucht und nicht zu laut/leise sein darf. hinzu kommt, das gadgets die mixer automatisierungen nur mit einem sehr umständlichen workaround auf einzelnen spuren exportiert. nutzt man die export all tracks funktion, kommen die immer „dry“ raus, ohne reverb und volume fader automatisierungen.

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    n-Orb27

    Hi :-)
    Also irgendwie werde ich den Verdacht nicht los das Korg ständig alten Wein in neuen Schläuchen anbietet..
    Beim neuen nanokey ist bis auf die Kombi“ Minitasten“ + Arp + Rubbelfeld nichts wirklich neu, okay das “ Spielen nach Farben schon“… obwohl Casio in seinen Kinder Keyboards anno 1982 das auch schon hatte, Lustig das das jetzt die Nachgeborenen Applenutzer nun auch dürfen…;-)
    Ich hätte mir endlich eine 37er Version gewünscht mit besseren Tasten und 2-3 hochkanten Rubbelstreifen links neben der Tastatur zwecks Bending/Modulation.
    Das ganze ähnelt doch sehr der Taktileserie in Mini…
    ähem Nano ;-)
    Diese habe ich in der 25er Triton- Version gerade aktuell hier und bin mir noch nicht sicher ob sie bleiben darf, da gibt es einige Unstimmigkeiten die leider Euch beim testen nicht aufgefallen sind, werde ich sicherlich demnächst im zugehörigen Test präzisieren…
    einstweilen ne schöne Zeit und lieben Dank für Eure gute Arbeit!
    LG n- Norb

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    Stephan Merk  RED

    Ich habe beide Nanos jetzt hier und kann die Kritik zum Teil nachvollziehen. Dabei geht meine schon früher los: Zwei identische Gehäuse mit je linksseitigem USB-Anschluss, vieles Auswendiglernen von Modus-Umschaltung, wenn man von Reaper auf Gadget wechselt. Bluetooth ist für mich nur für das iPad sinnvoll, da Mehrfachverbindungen offenbar nicht gehen. Vom iPad laufen sie nur, wenn man sie mit der zugehörigen App anstupst, eine Bluetooth-Tastatur wirkt da fast wie ein siebtes Ergonomie-Wunder. Nur das, was der Markt bereithält, ist nicht wirklich innovativ. Und was sollte ein Keyboard für Innovationen haben, Klaviere spielen sich auch seit hundert Jahren gleich und das ist prinzipiell nicht schlimm. Nur warum nicht ein Nano-Komplettgerät mit allem drin, meinetwegen doppelt so breit und faltbar, das wäre der Hit.

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