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Top News: Korg vs. Behringer > NAMM-Präsentation vs. Grafik

Wer baut den besseren ARP Odyssey?

26. Dezember 2014

Vor gut einem Jahr hatte Korg USA etwas vorschnell eine Vorankündigung herausgegeben, in der ein Nachbau des ARP Odyssey unter Mitwirkung des Entwicklers David Friend angekündigt wurde. Danach mauerte Korg nur noch zu diesem Thema – bis jetzt.

korg arp 3

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Auf einer eigens eingerichteten Website für den Korg Odyssey wird nun eine Präsentation im Januar vorbereitet. Zur NAMM soll es den Synthesizer endlich zu sehen und hören geben, vielleicht werden vorab noch einige Details bekannt. Den jetzt online gestellten Bildausschnitten lässt sich immerhin schon etwas entnehmen. So lässt sich in der Filtersektion ein Schalter ausmachen, mit dem man offensichtlich zwischen den drei Filter-Versionen der unterschiedlichen Serienmodelle wechseln kann. Das wurde offenbar praxisnäher gelöst als beim MS20mini.

Arp-1

Beim Keyboard handelt es sich um die gleiche 3/4-große Tastatur wie beim MS20mini und glücklicherweise stehen die Tasten nicht über die Frontkante hinaus, wie es beim Original der Fall war und für viele abgebrochene Tasten sorgte.

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Bis vor kurzem lautete eine vielerorts geäußerte Hauptsorge, ob der Korg Odyssey überhaupt erscheinen wird. Das hat sich nun gedreht, denn Behringer hat nach der allgemeinen Ankündigung zu ihrem Einstieg in die Synthesizersparte über Facebook ebenfalls einen ARP Odyssey Nachbau angekündigt. Allerdings wurde hier lediglich ein Entwurf der Frontplatte gezeigt, ob und wann man zur Tat schreitet, blieb völlig offen. Wir erinnern uns, das zwischen Ankündigung und Lieferbarkeit des ersten Behringer Virtualizers satte zwei Jahre lagen. Also, nur ein Querschuss gegen Korg, zumal man die gleiche Preisklasse um die 500$ anvisiert, oder ist man doch schon weiter als gedacht? Immerhin zeigt der Behringer Odyssey ein Display, das volle Speicherbarkeit verspricht und auch ein FX-Button (DSP-basiert?) ist vorhanden. Korg hält sich dagegen diesbezüglich offensichtlich an das Original.

behringerarp

Die NAMM-Show im Januar verspricht jedenfalls aufregend zu werden.

 

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Forum
  1. Profilbild
    Atarikid AHU

    Behringer baut Synth. Das war ja ne tolle Meldung vor einiger Zeit. Korg baut ARP. Das war vor Monaten schon eine superinteressante Meldung.
    Jetzt kommen Behringer und Korg mit einem ARP um die Ecke. Macht das Sinn?… Ich bin wirklich schon sehr gespannt, auf beide Varianten! Was kann man da lesen? Speicherbarkeit, Effekte, dezent in die ARP-Optik eingefügt… Boah, 2015 wird ein irsinnig teueres Jahr…

    • Profilbild
      TobyB RED

      Hallo AtariKid,

      wenn Behringer vorhat Korg Marktanteile wegzunehmen sicher. Die Frage ist für mich die der Qualität und des Know Hows, Korg dürfte da Expertise haben… Ob und wie weit das innerhalb der Music Group vorhanden ist weiß ich nicht. Ich hoffe doch das es hier bis zur Musikmesse in FFM etwas mehr Licht und Ton zu sehen und zu hören ist.

      Frohes Fest

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        Atarikid AHU

        Danke, wünsch ich Dir auch. Klar, da haste Recht. Aber 2 Hersteller… Da hat man dann wenigstens die Wahl :)… Wär mir aber trotzdem lieber, Behringer würde einfach einen eigenen Synthesizer bauen… Dann muss man sich schon nicht an einem Klassiker messen lassen. Na mal sehen. Bin jedenfalls extrem gespannt was das Jahr bringt…

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          TobyB RED

          Gudde AtariKid,

          Wie schon geschrieben ist bin ich was Behringer betrifft, skeptisch. Was mich stört ist die wechselnde Qualität. Die Rackgeräte, wie Composer, Ultraflex o.ä. oder BCF und BCR waren okay. Andere wie mein erstes Eurodesk waren so sinnvoll wie Rückenschmerzen. Insofern bin ich mal gespannt was dabei rumkommt, ingesamt sehe ich Behringers Ankündigung zwar positiv aber offensichtlich ist Korg schon so weit, das ihr Clone in die Launchphase geht. Behringer nun unbedingt zeigen will, wir können auch sowas bauen. Klar die grundlegenden Schaltungen und Bauteile sind bekannt und in Stückzahlen verfügbar. Nur fraglich ist ob innerhalb der Music Group das Know How vorhanden ist, Korg wird sicher nicht ohne Grund Unterstützung geholt haben. Zum anderen, haben die in den letzten Jahren mit Monotron, Monotribe, MS20mini, Volca geübt.

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    AMAZONA Archiv

    Wer am ehesten wie das Original ausschaut klingt auch besser…oder? Ob nach ARP oder KORG ist doch dann egal. ;)

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        AMAZONA Archiv

        haha ja aber so schaut´s aus wenn man mal die Kommentare bei FB und in Foren wie Gearslutz und Co ließt.

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          Atarikid AHU

          Oh Gott ^^… Naja, wir müssen eh erstmal abwarten. Könnt ja durchaus sein, dass beide klanglich entäuschen (also nicht dem Original entsprechen). Evtl. trotzdem brauchbar… Namm ist noch soooo weit weg.. ^^

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          TobyB RED

          Hallo Marko,

          ich traue dir zu, das du zwischen Dichtung und Wahrheit unterscheiden kannst :-D Vom Behringer hörte man 2 Ankündigungen, eine davon war mehr ein würde euch das gefallen, wenn wir Synth XY clonen… Korg hat sein Programm abgespult, launched grade eine Arp Webseite und bereitet sich auf die Namm vor. Ich gehe davon aus das der Korg wieder sehr eigen klingt, nah am Original aber eigen und wieder so polarisiert wie die Volcas. Die einen mögen sie, für die anderen ist das ne Hupe.

          Grüsse

  3. Profilbild
    Muckeopa

    Also bevor Behringer diesen Synth herausbringt, sollten die da mal besser an anderen Baustellen fertig werden.

    Ich sag nur X Touch.

  4. Profilbild
    Basicnoise AHU

    Es gibt doch soooo viele Synths, die zu „clonen“ es Wert wäre. Jetzt machen sich wieder 2 an einen ran. Ich fände es schön, wenn es mal ein Unbekannterer würde oder gar was gänzlich Neues. Und doch bin ich natürlich gespannt auf die Resultate. Musikmesse – wir kommen!

  5. Profilbild
    Cornel Hecht

    Korg hat doch den Entwickler von ARP ins Boot geholt, daher kann ich mir schon sehr gut vorstellen, dass der Sound auch in genau diese Richtung geht.

    • Profilbild
      c.hatvani RED

      naja, Pearlman war ja der eigentliche ARP Entwickler… wenn einer Fachmann beim Odyssey war, dann er. Friend war eher in der Führungsetage. Seine Entscheidungen (z. B. der gefloppte Gitarrensynth) sind bis heute umstritten. Er mußte 1980 dann auch seine Sachen packen ;-)

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        AMAZONA Archiv

        Der Quadra war auch Friend`s Idee und ist enorm gefloppt. Friend war ja der Marketingchef bei ARP und kein eigentlicher Techniker.

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          TobyB RED

          Hallo Marko,

          aus meinem Blickwinkel war der Arp Quadra seinerzeit etwas voraus und floppte vielleicht deshalb, aber was nichts daran ändert das das Konzept des Quadra nichts das schlechteste war. Ich gehe davon aus, das Korg mit dem Odyssey da weiter machen wo, die bei den Volca aufgehört haben und hier einen monophonen Krawallmacher liefern. Sollte der Behringer tatsächlich kommen, würde ich den zumindest mal antasten, wobei ich eher skeptisch bin, das dies was wird. Vielleicht sehen wir was auf der Musikmesse???
          ei Gudde.

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          c.hatvani RED

          Obwohl der Quadra eigentlich ein tolles Musikinstrument ist… Pearlman dürfte so um 90 sein, er war wahrscheinlich für dieses Projekt nicht mehr zu begeistern gewesen – aber immerhin haben sie mit Friend einen waschechten ehemaligen ARP Mitarbeiter an Bord ;-)

  6. Profilbild
    fiebius

    Wir leben im Jahr 2015, was soll ich mit einem Synth ohne Presetspeicher? Verdirbt mit schon im Vorfeld die Laune auf den Korg-Arp. Korg hat diese Beschränkung schon bei der „legacy collection“ zelebriert, digitaler Nachbau mit analoger Beschränkung, daher Beschränkung der User-Preset-Anzahl und relativ kleine GUI. Ich persönlich lege lieber 500Euro mehr drauf und kann Sounds schnell reproduzieren/speichern/wechseln.
    Ohne Speicherung kann ein Besitzer die klangliche Vielfalt seines Gerätes nur mit starken Einschränkungen nutzen. Gerade für Personen die keine Soundbastelgenies sind oder wenig Zeit haben ist es schon ein grosser Nachteil. Trotzdem Lob für Korg dass sie alte Klassiker wiederbeleben.

    • Profilbild
      volcarock

      Bei dem Legacy-Nachbau stimme ich Dir zu, doch bei bei einem analogen Hardwaresynth mit derart komplexen Einstellungsmöglichkeiten müssten alle Fader motorisiert und die Regler mit LED-Kränzen ausgestattet werden, dass ein Presetbetrieb sinnvoll wäre. Ohne optisches Feedback sind Presets für mich nicht zu gebrauchen, dann kann ich auch das tablet nehmen und die Einstellung abfotografieren :-)

  7. Profilbild
    AMAZONA Archiv

    Ich finde es doch reichlich kurios, daß sich gleich zwei Firmen dieses Klassikers annehmen. Korg wird hier aufgrund ihres derzeitigen Trainingszustands wohl ein wenig die Nase vorn haben, aber mal abwarten, was Behringer aus dem Hut zaubert. Bei Behringer haben sich in den letzten zwei Jahren einige Veränderungen ergeben, die sind längst nicht mehr nur die Billigheimer von einst, obwohl ich persönlich mit ihren Produkten keine Probleme hatte. Ganz im Gegenteil, meine beiden in den 90ern gekauften Rack-Geräte Ultrafex II und der SNR-2000 Denoiser arbeiten seit eh und je fehlerlos und tun genau das, was ich von ihnen erwarte. Es bleibt also spannend. Mein Geld kriegt diejenige Firma, die dem Original (bevorzugt MK I mit Moog-ähnlichem Filter) am nächsten kommt, Speicherbarkeit oder ähnliches ist mir nicht wichtig.

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