TOP NEWS: Roland Cloud 4.0 – Juno 106, Jupiter 8, System 8, Plug-Ins

6. März 2017

Roland in the Clouds

Roland Cloud 4.0

Roland möchte mit dem Cloud-Service seine AIRA System X Plug-ins nun großflächig unters Volk bringen. Dabei setzt Roland auf das ein Mietmodell, für das es monatlich Tribut zu zollen gilt.
Um das Ganze dem Volk auch schmackhaft zu machen, gibt es derzeit einen Monat Cloud-Zugang umsonst, der normalerweise $19.95 kostet.

Neu hinzugekommen in der Roland Cloud 4.0 Version sind in der Kategorie LEGENDARY SERIES der Jupiter-8, der Juno-106 als Plug-outs, sind also auch für die SYSTEM Hardware nutzbar,

Roland Cloud 4.0

JUNO-106

Roland Cloud 4.0

JUPITER-8

und in der gar nicht großspurig benannten Kategorie Future LEGEND der System 8 als Plug-in (System 8 ist im System 8 ja schon drin).

Roland Cloud 4.0

SYSTEM 8

Damit werden nun insgesamt sieben „Legendary‟ Synthesizer angeboten, also inklusive SH1, SH2, Promars, System 100 und SH-101 Plug-in/out.

Dazu kommen noch einige Sampler-Instrumente wie die Anthology 1985 Vol. 1 & 2 und Anthology 1987, die quasi einem Roland D-50 entsprechen, ein akustisches Piano namens Tera Piano und der EDM/House-Sampler GRIT und zu guter Letzt noch das bekannte System-1.

Roland Cloud 4.0

Roland D50 in der Roland Cloud

Die Plug-ins/outs gibt es in den Formaten AU und VST (3.6) für macOS ab 10.9 und Windows ab 7.1. Damit lassen sie sich auf jedem PC nutzen, der den gehobenen CPU-Anforderungen genügt und benötigen keinen Hardware-Dongle in Form einer Roland SYSTEM X Hardware.

Wer nicht auf mieten steht, schaut bisher leider in die Röhre, denn die Neuzugänge sind bisher nicht im AIRA-Shop zum Kauf verfügbar.

Rund $140 im Jahr kosten also 9 Software-Synthesizer und drei VIs, die zur Zeit klanglich zusammen mit U-He zum absolut Besten gehören, was derzeit an Soft-Synths zu haben ist. $140 sind es durchschnittlich für ein gekauftes Synthesizer-Plug-in pro Jahr. Bis man also „draufzahlt‟, vergehen mal neun Jahre oder mehr, rechnet man noch ein paar kostenpflichtige Versions-Upgrades mit ein, die sonst anfallen würden.

Cloud-Services im allgemeinen erfreuen ja großer Beliebtheit. Was es jedoch für meine Daten bedeutet, wenn die Cloud, also die Daten auf dem Rechner, der irgendwo anders steht, plötzlich wegfällt, durften wir gerade letzte Woche mit dem Ausfalls eines Großteils der Amazon S3 Webservices erleben.

Macht der Preis die Cloud und das Flatrate-Feeling das Angebot interessanter für den Heimanwender? Ist ‟preiswerter Zugang‟ wichtiger als der „Besitz‟? Machen viele hervorragende Synthies (die man nur von der Presets her kennt) glücklicher als einer (den man perfekt beherrscht)?  Fragen, deren Antworten für jeden anders ausfallen.

 

Forum
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    edeling

    Sonst gehts denen aber gut?!?!? Monatlich mieten – ich glaub es nicht…..
    Oh toll, villeicht kann ich demnächst eine LesPaul für 50€ mieten, dazu einen Amp mit 40€, und das Abo verlängert sich automatisch wenn man nicht…..
    Adobe (bei mir verbannt) hat diesen Käse angefangen und NEVER EVER kommt mir so ein Abo-Mist ins Haus!
    MEIN Rechner, MEINE gekaufte Software die ich (auch in der Wüste ohne Netz) benutzen kann….Nieder mit diesem Cloud basierten Mumpitz!!!

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        Son of MooG  AHU

        Erinnert sich niemand mehr an „Blackfield-Leasing“? Bei Software, die ja oftmals nur bis zum nächsten OS-Upgrade verwendbar ist, halte ich das für nicht so abwegig.

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        CC

        Dachte ich auch mal, dann war ich alter REAPER-Veteran froh für ein Projekt ProTools monatsweise mieten zu können. Für Programme/Plugins die man aber fest in seinen Produktionsablauf einbindet definitiv ein Groschengrab.

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    TobyB  RED

    Hallo Markus,

    wenn das Budget passt, why not. Andererseits, so verlockend das aus Blick der Sachkosten und Betriebskosten erscheint, entschliessen sich noch andere Anbieter auf Cloud und Mietmodelle umzusteigen, wird der Studiobetrieb ein Groschengrab. Siehe Grafiker und Adobe.

    Wenn die Cloud gestört ist, das natürlich schlecht. Da stellt sich die Frage, wie oft das Abo nach Hause telefonieren möchte und was passiert, wenn keiner abhebt.

    So verlockend die Shared Economy auch sein mag, ist sie nicht immer die beste Lösung, für einzelne wirtschaftliche Probleme. Ich werde weiterhin eher kaufen, vorzugsweise Hardware. ;-)

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    Synthman  AHU

    Ich verstehe den Artikel nicht so ganz. Zitat:
    „Neu hinzugekommen in der Version 4.0 sind in der Kategorie LEGENDARY SERIES der Jupiter-8, der Juno-106 als Plug-outs, sind also auch für die SYSTEM Hardware nutzbar,“
    Weiter unten steht dann, diese Plugins sind nicht als Download verfügbar…watt denn nu?
    Gemäß Webseite gibt es diese „Neuen“ nicht für die Hardware, oder weiß der Autor mehr?

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      Markus Schroeder  RED

      Hast Du wohl was falsch gelesen,
      Ich habe nicht geschreiben, dass die Plug-Ins „nicht als _Download_ verfügbar“ sind, sondern „nicht im AIRA Shop zum _Kauf_ zur Verfügung stehen“.

      Ansonsten weiß ich nicht worauf Du dich beziehst.

      greetz,
      Markus

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        Synthman  AHU

        Im Zitat steht worauf ich mich beziehe. Gemäß der Aussage wären Jupiter 8 und Juno 106 für die System Hardware User nutzbar. Das würde mich durchaus erfreuen, selbst wenn die beiden dann nur vierstimmig wären.
        Oder verstehe ich das falsch?

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            Synthman  AHU

            Ich habe mich gerade dort angemeldet, weil z.B. der Roland Jupiter 8 als Download Installer für Windows angeboten wird. Nach erfolgreicher Registrierung wird man dann aber direkt zum Abo weitergeleitet…echt krass und sehr undurchsichtig.
            Nix mit Download einer Demo, denn das hätte ich bei dem angepriesenen Installer erwartet.
            Die Preise sind auch ganz schön heftig, denn nur die Beta Mitgliedschaft kostet 19,95 $. Es geht hoch bis zu 39,95$ für eine „Sturm“ Mitgliedschaft. 30 Monate davon wäre ein Behringer Deep Mind. Und der bleibt dann im Studio…die nächsten Jahrzehnte (vielleicht).
            Roland macht´s wie Adobe und wir User werden sicherlich künftig noch mehr dieser Angebote im Softwarebereich sehen.

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              Tyrell  RED 1

              Ich kann mir beim besten Willen nicht vorstellen, dass das gut geht. Das Feedback an Roland ist doch sicher weltweit eine Katastrophe, nicht nur bei uns.

            • Profilbild
              Markus Schroeder  RED

              Ich wollte mir das auch mal aus nächster Nähe ansehen, kam aber noch nicht dazu.

              Aber irgendwas musste Roland ja auch hier wieder verbocken. „Typisch“, kann ich da inzwischen nur sagen.

              Danke für die Info, m.

              Markus

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                Synthman  AHU

                Roland ist so traditionsbewusst, dass man sogar immer die selben Fehler macht…man verdirbt es sich mit der Kundschaft.

                Damals erschien der Roland Juno 6, noch ohne Speicher. Knapp ein Jahr später, für fast identischen Preis, kam der Juno 60 mit Speicher. Das führte schon damals zu, sagen wir mal, ein wenig Unmut.
                Heutzutage das Selbe mit der Aira Serie. Erst gab es ein System 1, dann kurze Zeit später ein System 1 m… beide nur vierstimmig. Jetzt System 8, achtstimmig. Der wird jetzt wieder 1 Jahr verkauft und dann kommt das System 16…Das ist nicht lustig, Roland! Ich habe mich jedes Mal geärgert nicht noch länger mit der Anschaffung des System 1m gewartet zu haben.
                Oder diese Boutique Synthspielzeuge, was soll das? Roland ist davon geprägt stets alles immer nur halbgar auf die User los zu lassen. Ein Jupiter 8 Clone mit nur 4 Stimmen…alles klar? Wie erzeugt man damit Splits? Ich weiß, vorhin habe ich voreilig gesagt, dass mir ein Jupiter 8 Plug-Out auch 4stimmig reichen würde. Ich revidiere das nun.

                Es gibt unzählige Beispiele für die o.g. Aktionen.

                Jetzt diese Cloud…wieder nur halb fertig, völlig unüberlegt und viel zu teuer.
                Das ein D50 nur über diesen Service zur Verfügung steht, ist ein echter Witz. Auch wenn es Urheber-Geschichten zu diesem Synth gibt, so wäre doch eine Softwarelösung machbar. Der V-Synth hatt doch mal einen D 50?

                Nochmal…das ist alles nicht lustig, Roland…

                Ich habe mich schon so oft in den vergangenen Jahren über Roland geärgert, jetzt kaufe ich mir nichts mehr, egal wie toll das Produkt sein mag. Andere Mütter haben auch schöne Töchter… auch wenn die nicht so schön leuchten…

                Ich hoffe, dass die Cloud ein Flopp wird.

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                  Dirk Matten  RED

                  Zitat: „Damals erschien der Roland Juno 6, noch ohne Speicher. Knapp ein Jahr später, für fast identischen Preis, kam der Juno 60 mit Speicher. Das führte schon damals zu, sagen wir mal, ein wenig Unmut.“
                  Das stimmt nicht. Der Preisunterschied betrug rund DM 1.200.

                • Profilbild
                  TobyB  RED

                  Hallo Mr. M. ,

                  Ich widerspreche, das die Boutiquen Spielzeuge sind. Klein ja, aber keine Spielzeuge. Die Ergebnisse die du mit den 3 Boutiquen erzielen kannst, sprechen eine andere Sprache. Das es erst ein System 1 und dann für eine andere Zielgruppe gedachtes System 1m gab hatte Gründe. Und die sind genügend kommuniziert worden. Und das es nun ein System 8 gibt, ist doch okay. Ich find das System 8 konsequenter als den JD Xa und schwarz grün brennt nicht so in den Augen wie rot auf glänzend schwarz.

                  PS: zum Alarm machen reicht ein JP-08, split, chain, stack geht mit zwei sehr gut.
                  Toby

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                    costello  RED

                    Hi Toby, teile Deine Einschätzung. Du mischt die Boutiquegeräte ja auch geschickt mit den alten Junoklängen und da klingt das alles schon sehr authentisch. Peter Mahr hat auf seiner Seite übrigens einen ganz genialen System8-Klang vorgestellt, der gar nicht statisch oder digital, sondern sehr Jupitermäßig klingt. Die Boutiquegeräte haben sicher ihre Einschränkungen, aber klanglich kann man da schon was Schönes rausholen, wenn man nicht bei den Presets stehenbleibt.

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                      TobyB  RED

                      Hallo Costello,

                      Peter M. Dreampad ist schon genial, aus 2 Gründen, Musikalität und der sichere Umgang mit Technik. Und darauf kommt es an, die Technik ist mir im Prinzip egal. Ich treib das auch gerne mal auf die Spitze. Ich hab neulich den JD-Xi durch das Boss RCE-10 und das RDD-20 gejagt. Und das Preset Juno-106 Streicher dadurch gejagt. Anschliessend kam, dein Juno klingt aber schön… Und so ist das mit Boutique auch, es kommt einfach darauf an wie ich sie einsetze und verarbeite. Klar kann ich die 4 Stimmen nicht wegdiskutieren aber man kann ja chainen. Und die Presets des JP08 laden grade dazu ein mit ihnen zu arbeiten, als Anfänger kommt man asap zu eindrucksvollen Sounds. Ich denke im Laufe des Freitags kommt noch was zum lesen und hören hierzu, das Internet wird hier grade auf 100Mbit + gepimpt. Ich hab nur mobiles Internet. Viele Liebe Grüße ToB

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    AMAZONA Archiv

    Ich hoffe dieser Mietquatsch ist nur ein böser Alptraum. Ich denke Uhe macht ohnehin bessere Sachen, Roland kann zuhause bleiben.

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    Synthman  AHU

    Auf diesen Mietquatsch „Cloud“ habe ich überhaupt keine Lust. Für mich ist das reine Abzocke…
    Ich hätte gerne die Sotware, damit ich diese evtl. in meinem System 1M nutzen kann.

    Aber das bringt offenbar nicht genug Gewinn.

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    Philipp

    Ich nutze generell keine Cloud Software oder Software welche Kopierschutzverfahren einsetzt die mich bei einer Neuinstallation der Software vom Hersteller abhängig machen (Challenge – Response etc.) sofern es Alternativen gibt.

    Und Alternativen gibt es im SoftSynth Bereich hervorragende die ohne Cloud auskommen bzw. ganz fair nur auf einen Key setzen, den supergeilen u-he repro-1 zum Beispiel (ich kann das geplante poly Update kaum erwarten…).

    Dies hat keinerlei finanzielle Gründe, bin gerne bereit für Major Updates von Software die ich regelmäßig einsetze etwas zu zahlen, möchte aber eine Sicherheit dass ich das Produkt in 5, 10, 20, 30 Jahren noch verwenden kann, unabhägig davon ob es den Hersteller dann noch gibt bzw. ob er das Produkt dann noch anbietet / fortführt.

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    jaxson  

    Bringt nichts drüber zu debattieren…ihr alleine habt es in der Hand, ob es zum Erfolg wird oder nicht. Ich jedenfalls mache einen großen Bogen um Cloudsoftware

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    SimonChiChi  AHU

    Was für eine Frechheit von Roland. Da hat offensichtlich irgendwer in der Roland-Spitze Dollar-Zeichen in den Augen gehabt. Hoffentlich lernt KORG aus diesem Fehler und kommt nicht auf die selbe blöde Idee.

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    Kutscher  

    Das Miet und Cloud Modell ist sicherlich umstritten. Kommt eher auf das Nutzungsverhalten. Wer täglich damit arbeitet für den mag sich das rechnen. Also Filmproducer etc. Ist halt wie Leasing und bring im Gewerbe auch steuerliche Vorteile, sowie der updates. Also Vergleichbar mit Adobe.
    Wenn man nun aber nur gelegentlich damit arbeitet wird saß schnell zur Kostenfalle.Teilr wer hat nicht schan mal Gear gekauft weil’s geil ist und dannnur selten bebutzt. Gerade bei Software geht’s dann doch schnell.

    Viel wichtiger ist die Frage nach der Offline nutzung. Wer auf die törichte Idee kommt so ein Plugin Live in einem Stahl und Beton Käfig nutzen zu wollen kann ja schnell mal in die Berdullie kommen.

    Also generell seh ich die Cloud gar nicht so emotional und Problematisch. Man sollte nur das Nutzungsverhalten und sie echten Kosten realistisch betrachten.

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    8-VOICE  AHU

    Für mich auch ein grosses „nein Danke“ Auch bei Microsoft gibt es nur noch ein „Office“ welches man kaufen kann. Braucht man mehr, muss man mieten. Schon vor Jahren hat man (in einer grossen Schweizer Telecom Firma) gesagt das dies die Zukunft sein wird und man auch keine Harddisks und andere Laufwerke mehr haben wird (also nur noch Tablets) und das Betriebssystem, Software und Cloud-Speicher mieten muss. Verschiedene Firmen arbeiten da leider schon seit Jahren dran. Die Software bleibt dabei immer auf dem Server, alles geht nur noch übers Netzwerk oder Internet.

  11. Profilbild
    AMAZONA Archiv

    Wenn ich den Stecker aus dem DSL-Router ziehe muss alles weiterlaufen können. Ich möchte nicht zur Kriminalität aufrufen aber hoffentlich kommen bald reichlich „Drittanbieter“ des Jupiter 8 auf den Plan und ermöglichen kostenloses Produkttesten. Wenigstens alle Systemuser sollten auch ohne Cloud Zugriff auf die dortigen Synths haben. Momentan erfreue ich mich am Poison-202, der nun auch als VST kommt und bin mit erstellen von Sounds beschäftigt. Wer ist Roland? :)

  12. Profilbild
    Basicnoise  

    Mich macht es regelrecht sauer. Ich warte die ganze Zeit schon auf den Juno und den Jupiter als VST und jetzt kommt schon wieder eine beschxxxx Cloud?
    Man könnte ja wenigstens die Boutique Dinger mit der Software koppeln. Wenn man schon nicht die VSTs einfach so verkaufen will.

    Danke U-he Diva <3

  13. Profilbild
    stacoja  

    Das richtet sich in erster Linie an kommerzielle Nutzer, Studios, Komponisten.
    Ein Roland Vertreter hatte mir diese Cloud vor 2 Monaten schmackhaft machen wollen. Er sagte der Clou wird sein das man offline in guter Qualität produziert und wenn man dann fertig ist, kann man sich dann online die Daten in einer Superduper Highend qualität rendern lassen. Er sprach zB. auch von einem nie da gewesenen gesampelten Flügel, mit ultra astronomischen Möglichkeiten der Spielweise. Na ja, wers braucht.

    • Profilbild
      Markus Schroeder  RED

      Wie, die „volle“ Audioqualität steht nur online zu Verfügung? Das wusste ich nicht.

      Ich nahm an, dass es sich dabei um einen üblichen Lizenz-Miet-Service wie etwa Slate-Digital oder Kush handelt.
      Da bekommt man für den monatlichen/ jährlichen Beitrag alle Plug-ins ohne Einschnränkungen und muss sich dann monatlich einmal anmelden.

      Aber wenn bei Roland ein Teil der Funktionaliät NUR online zu Verfügung steht, ist das ein komplettes No-Go.

  14. Profilbild
    musicscore

    Das wird nicht funktionieren. Völlig am Kunden vorbei gedacht. So ein Model ist höchstens für Studios interessant.

    Die können mit diesem Model ja nur Geld über Masse machen und diese Masse wird es nicht geben. In spätestens einem halben bis 1 Jahr rudern sie zurück.

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    D.Siegmund  

    Als absoluter Roland-Fan bin ich von der Cloud total enttäuscht, zumal ich erst ein System-1, dann ein Sytem-1m und jetzt auch noch ein System-8 gekauft habe, sowie alle verfügbaren PlugIns/Outs für 1/1m.
    Ich fühle mich total verarscht, dass ich zwar mein SH-2 VST PlugIn als PlugOut in alle Systeme laden kann, mir aber z.B. die PlugOuts Jupiter8 und Juno106 nicht als VST zur Verfügung stehen, sondern fest im System-8.
    Ich habe diese PlugOuts mit dem recht hohen Preis des System-8 im Verhälnis zum Sytem-1 doch schon bezahlt, warum kann ich sie nicht nutzen, ohne nochmals $19.95 im Monat zu zahlen?
    Ich bin schließlich nur Hobbymusiker und kann die Kosten nicht gewerblich absetzen.
    Ich sehe hier eine große Ungerechtigkeit, solange man als Hardware-Käufer nicht kostenlos an die inkludierten PlugIns kommt.
    Das System-8 PlugIn ist davon natürlich ausgenommen, dafür hat man ja ggf. die Hardware.
    Auf diese Weise verliert Roland wohl viele Kunden.

  16. Profilbild
    Sudad G  

    Ich halte auch nichts von einem Cloud basierten Musikinstrument.
    Zum Austauschen von Daten, Songs o.ä. sind Clouds natürlich eine super Sache. Ich verwende oft Wetransfer, Sendspace etc. zum kostenlosen Versenden von Audio-Files. Auch eine Cloud wie sie Steinberg seit Cubase 8.5 anbietet ist interessant und praktisch.
    Aber Musikinstrumente und Effekt-Plugins sollten Standalone und lediglich mit Hilfe eines Keys bei der Installation laufen und gut ist.
    Man tut dem Musiker da keinen Gefallen dies unnötig zu verkomplizieren. Es geht auch mehr und mehr das Gefühle zu einem eigentlichen Instrument verloren. Schon jetzt verbringt man im Studio jeden Tag mehr und mehr Zeit and EDV-Verwaltungskram (Updates, Patches, Neuregistrierungen etc.), bevor man überhaupt anfangen kann Musik zu machen. Das nervt manchmal sehr.
    Ich kenne jedenfalls keinen Gitarristen, der diesen Quatsch mitmachen würde, der zukünftig und bereits jetzt schon von einem Keyboarder teilweise verlangt wird.
    In letzter Zeit verwende ich deswegen auch wieder mehr Hardware trotz der besseren Total Recall Möglichkeiten von Softsynths.

  17. Profilbild
    AMAZONA Archiv

    Oh, hier hat wer ein Fass aufgemacht? Wie schön.
    .
    Die Kommentare lesen sich wie vor ein paar Jahren die Reaktionen auf Adobes-Mietmodell. Schnell wurden allerorten noch reguläre Pakete der CS-Serie gekauft. Und irgendwann war Schluss.
    .
    Dann kamen die 64-Bit-Computer und die regulären Pakete liefen alle nicht mehr. Adobe hat sogar einen CS2-Download „vergessen“ zu schließen, damit die üblichen Verdächtigen ihren Geiz-ist-geil-Moment hatte. Hat alles nix geholfen.
    .
    Inzwischen sitze alle brav vor ihrem gemieteten PhotoShop und InDesign, und alle Aufregung war umsonst. Selbst der Untergang von Adobe, die ja „alle Kunden vor den Kopf stoßen“, ist ausgeblieben.
    .
    Wie alle anderen Weltuntergänge zuvor …

    • Profilbild
      Markus Schroeder  RED

      Das stimmt zwar schon, aber seit ca. einem jahr gibt es z.B. Photo Designer und Affinity Designer von Serif.com als Konkurrenz zu Photoshop und Freehand-Nachfolger ohne Cloud etc. und die Anwender haben sich draufgestürzt wie ein Schwarm hungriger Piranhas und etliche davon haben Adobe den Rücken gekehrt.

      Es muss also nicht zwangsläufig alles auf einen Punkt, so oder so, hin determinieren, wie Du schon angemerkt hast. :)

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        TobyB  RED

        Hallo Markus,

        nicht zu vergessen, GIMP, INKSCAPE. Oder für Ipad Pixelmator oder vektorbasiert und recht neu Astro Pad. Es gibt also genügend Alternativen. Und exakt so ist das bei musikalischer Mietsoftware, auch hier gibt es Alternativen. Siehe Tracktion T5. Im Prinzip ist SaaS für KMU und Einzelheinze betriebswirtschaftlich ein Grenzfall. Für die Software-Anbieter ist das schon eine feine Sache, können so die Kosten für Updates und Service schön auf den Kunden umgelegt werden. Was ja das Wesen von Shared Economy ist. Es ist wie es ist, ich persönlich stecke jeden Monat lieber nen Fuffi in die Socke und stell mir am Ende des Jahres noch eine Kiste hin. Und wenn ein gebrauchter D 50 ist. Da bleibt noch noch Geld für eine Kiste Helles über ;-) Prost.

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      Basicnoise  

      Adobe spricht dabei eindeutig Profis an. Da macht das durchaus auch Sinn. Für zu Hause habe ich mir aber eine andere Lösung gesucht. Ich denke, dass der Hobby-Anteil bei Synthesizer Plugins wesentlich größer ist, als bei der Adobe Cloud.
      Was mich daran vor allem nervt, ist das viele Firmen einem nun keine Wahl mehr lassen. Bei Slate kann ich mir immerhin noch ein Plugin kaufen wenn ich will. Dass jetzt mehr und mehr zu einem Cloud Only Ding überwechseln macht es einem als Privatmensch schwer. Wieviele 20 Euro Clouds soll man denn abschließen?

      Ich glaube nicht, dass das viele (Hobbymusiker) mit machen.

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        AMAZONA Archiv

        Adobe spricht eindeutig Profis an. Richtig. Trotzdem hatten Hinz und Kunz ihr Photoshop auf dem Rechner.
        .
        Jetzt kann man als Hobbyfotograf ein PS-LR-Bundle für 11 Euro im Monat mieten. Das ist besser als das PS-Elements, kostet aber (aufs Jahr gerechnet) genau so viel. Mietsoftware beschränkt Raubkopierer. Ich denke darum ging es den Leuten bei Adobe. Jeder der von seiner Musik leben will kennt das Problem mit den unkontrollierten Kopien.
        .
        Und wer weiß, vielleicht spricht Roland ja auch die Profis an, und der Hobbymusiker ärgert sich mal wieder das alles so teuer sein muss?
        .
        Am Ende bleibt, es ist wie es ist. Ich motz ja auch nicht rum dass ein System 15 von Moog 15.000 Euro kostet. Und selbst die (sehr guten) Replicas wollen auch mehrere tausend Euro. Geht halt nicht immer alles wie ich will … :-)

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          Basicnoise  

          :) Jetzt muss ich über mich selbst lachen. Gerade wollte ich hier weiter drauf einsteigen, so mit typischem Internet Gegenwind, aber dann habe ich mal gerechnet: Sagen wir mal es gäbe den Jupiter zum ähnlichen Preis wie die Boutique Version, das wären dann 300. Dann würde ich aber auch den Juno für zB 250 haben wollen. 550/20 sind 27 Monate. Vielleicht denk ich doch mal drüber nach :) Es sind halt die laufenden Kosten, die mich stören.

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          gaffer  AHU

          @polyaural: Cloudversionen als Kopierschutz, wenn’s denn funktionieren würde. Du kannst ganze Seminare an Unis mit neuester Software von Adobe treffen und die wenigsten davon sind gemietet.

          Und die Adobe Programme von Hinz und Kunz stammen bestimmt zum grossen Teil von sibirischen Servern.

          Geht also nicht

          Was noch weniger geht, ist dass wir alle solche Modelle durchgehen lassen. 12€/Monat kann ich natürlich hochrechnen auf die 250€ Kaufpreis. Aber nach 21 Monaten HÖRT DAS NICHT AUF! Das geht immer weiter. Was ist in 123 Monaten? Was, wenn die Firma umgeht?

          Kaufe ich mehrere Plugs, addiert sich das wie bei einem unterbelichteten Kreditkartenbesitzer zu einer nicht endenden! Kurve, die mich finanziell zwangsläufig umbringt. Selbst Raten hören mal auf.

          1Password, Bitwig, alle versuchen das momentan. Lasst das nicht durchgehn, auch wenn ich verstehe, dass ein monatlicher Grundsockel für Hersteller durchaus interessant ist. Aber ist das Leben ein Wunschkonzert? Ganz nebenbei, ich war auch schon Hersteller, Vertrieb, Verkäufer und Konsument, denke, dass ich da den einen oder anderen Einblick in die Problematik bekommen habe.

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            TobyB  RED

            Hallo Gaffer,

            guter Beitrag ohne Polemik :) Ich sehe es ähnlich, ich verstehe das Software Hersteller mit Abo Modellen schneller die Kosten für Entwichlung und Produktion und Pflege reinholen. Mir persönlich gefällt es aber nicht wenn aus einem Produkt, eine Dienstleistung wird, die zwar die Kosten minimiert aber die Risiken für den Betrieb, weitgehend beim Kunden lässt. Ich behaupte einfach mal, dass die Wenigsten im Studio ein IT Department haben, welches in der Lage ist, eine OS Installation zu härten, zu auditieren und hier entsprechende Handlungsempfehlungen für Anwender zu erarbeiten. Und das dies nötig ist, wissen wir seit dem Update Wahn von Microsoft von W7, W8, W8.1, W10 und Apple Yosemite und El Capitan. Im Professionellen Umfeld arbeitet man ja nicht ohne Grund mit Citrix, Virtuellen Maschinen. Man versucht eine IT Umgebung zu konditionieren um nicht die Kontrolle zu verlieren. Bezogen auf das Musizieren auf einem ungemanagetem Rechner ist ein guter Versuch. Steinber muss es nur einfallen das SDK für VST zu ändern und Apple die AU Spezifikation. Am anderen Ende ertönt dann bis zum Update kein Ton.

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              AMAZONA Archiv

              Wenn ich bei meinem PS-LR-Bundle bleibe, dann habe ich nach etwa anderthalb Jahren den Preis von PS-Elements raus. Und dann ist die Neue da. Das spiel geht von neuem los.
              .
              Mir ist es eh egal wie die Software-Hersteller das machen. Ich setze auf Hardware. Und die ist im Vergleich zur Software nur in einem Punkt nicht besser: Total Recall.
              .
              Update-Orgien wegen OS-Wechsel, Neuinstallationen bei Festplattenproblemen, und und und.
              .
              Mein Roland JX-8P ist von 1984. Der ist jetzt 33 Jahre alt und säuselt wie am ersten Tag. Mein Minimoog von Arturia läuft schon nach sieben Jahren nicht mehr, weil die Hardware nicht mehr will. Und das OS auch nicht.
              .
              Egal wie ich die Software-Geschichte drehe. Es stinkt an (fast) allen Ecken. Da regt mich die Mietmodel-Kiste nur am Rande ein wenig auf …

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                TobyB  RED

                you got me Thomas,

                nur das ich z.B. bei Fotos entweder auf iPad mit Apples Foto arbeite oder Pixelmator. Wenn ich noch einen Effekt brauche. Ansonsten. Die DSLR hat verschiedene Objektive und ich hab passende Filter für vor die Linse. Sprich der Aufwand den ich in der Bildbearbeitung mache beschränkt sich fast auf Belichtungskorrektur.

                Wie oben beschrieben, das Mieten ist nur eine von mehreren Baustellen. Und macht für mich den Bock nicht fett. Das ist er vorher schon. Ich erinnere mich nur mal an NI und deren Umstieg von Yosemite zu El Capitan. Mehr als hakelig. Mich bestätigt das darin, möglichst wenig bis nichts in der DAW zu machen. Und ich möchte meinen, dass durch die Beschränkung auf das vorhandene Gerät Kreativität und Produktivität steigen.

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              Basicnoise  

              Habe gestern einen kleinen Testlauf gemacht. Der Juno hat mich voll überzeugt. Der Jupiter war auch super und alles irgendwie toll, aber ich würde das wenigste vom Gebotenen wirklich benutzen. Wenn ich also eigentlich nur den Juno will, wozu dann alle anderen mieten? Ne, dass geht sich für mich nicht auf. Schade.

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      JohnDrum  

      Ich kenne genügend Medienbetriebe, die mit einer alten ADOBE Version arbeiten.
      Und in der Ausbildung sprich Berufsschule wird Affinity definitiv kommen!

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    Sudad G  

    Es stimmt schon, dass eine gemietete Software den Hersteller zwingt, stets eine lauffähige Software dem Kunden zur Verfügung zu stellen und man dadurch eigentlich weniger Stress haben sollte. Häufig ist es aber so, dass der Kunde aber auch erpressbarer wird. Andererseits ist es einem Cubase, ProTools oder Logic egal, woher der Sound stammt und insofern kann unter Umständen Hardware wieder an Attraktivität gewinnen, sofern die gemieteten Softsynths zu sehr zicken.

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    Son of MooG  AHU

    Der virtuelle Juno scheint ja noch etwas gepimpt zu sein (2. EG etc.); ist das beim System-8-Plug-Out auch so? Kommt für mich trotzdem nicht in Frage. Einzig der JX-03 hat mich gereizt…

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    anttimaatteri  

    Mal kurz hochrechnen wieviel monatliche Kosten das wären, wenn jeder Hersteller von dem ich aktuell Plugins gekauft habe und die ich auch regelmässig verwende nur noch Abos zu 20 Öcken pro Monat anbietet….hmhmhmmm…ok n Dutzend ist schonmal voll nach n paar Sekunden Denkzeit, also 240EU/pro Monat.

    kkthxbb roland

    Das ist evtl was für die dicken Studiobetreiber, aber garantiert nichts für den Massenmarkt. Soviel geiler als der anderer Hersteller ist der Sound der Roland-Plugins ja nun auch nicht , daß man gar nicht drauf verzichten kann. Die Aufträge werden durch die auch nicht mehr pro Monat.

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      TobyB  RED

      hallo anttimaateri,

      aufs Jahr wären das 2.84k€. Dafür kann man fast ein Low Budget Studio einrichten. Ich würde eher die 240 € in den Strumpf packen. Ich hab gestern Jahresabschluss 2016 gemacht, ich hab für Wartung und Instantsetzung deine 240€ ausgegeben. ;) Der grösste Batzen entfiel auf den Austausch einer HDD gegen SSD. Technisch ist der Einsatz von Mietsoftware auf einer unkonditionierten Softwareumgebung schon kurz vor Pokern. Die Änderungen von Yosemite zu El Capitan haben viele Anbieter verpennt. Microsoft ist da noch viel lässiger, liest du nicht regelmässig die MSDN Notes hast du viel Spass. Man muss im Kopf das Mietsoftware, zwar die Kosten senkt, ich aber höheren Verwaltungsaufwand auf den Produktivmaschinen habe. Was wiederum Zeit und Geld kostet.

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        anttimaatteri  

        so siehts aus. aber da kommen ja noch andere probleme auf.
        abo kündigen, weil keine lust mehr drauf?
        oder weil sattgehört am sound udn nicht mehr relevant?

        was passiert mit den daten, in denen diese plugins eingebaut waren?
        die sind damit für die tonne? zumindest was das editieren nachträglich angeht. und wenn man die plugin-spur nicht gebounced hat, dann is eh feierabend…
        jeder der mal versucht hat den sound eines synths auf einem anderen synth nachzuahmen, weiss was da los ist.
        wenn dann nur noch die midispur vom track übrig ist wirds noch haariger.

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          TobyB  RED

          Hallo anti,

          da wird es dann lustig. Ich schätze, wenn nix gebounced und keine MIDI Daten vorhanden sind, hast du die Torte im Gesicht. Also nicht du persönlich. Mal davon ab, ich könnte die Cloud Dinger daheim nicht nutzen, da der Haupt Mac nur für Updates online geht. Und Sachen die nur arbeiten, wenn sie nach Hause telefonieren können wurden komplett gelöscht. Was bei vielen AUs echt aufwändig ist.

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    Flying C  

    Schade das Roland sich für ein solches Abo-Modell entschieden hat. Viele potentielle User werden dadurch abschreckt oder gar vergrault. Nochmal schade, denn die bisher erhältlichen Roland-PlugIns sind alle sehr gut umgesetzt und sorgen für ordentlich Druck und Dreck, aber hallo!!!

    Jupiter 8 mit 4 Stimmen??? 2x Abonnieren… ;)

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    AMAZONA Archiv

    Ich find das wirklich intressant was Roland da aufzieht. 140 Euro im Jahr sind ja nun wirklich nicht viel. Die angesprochenen Probleme mit Cloud Ausfall sind sicher ein Thema. Aber wer redet heute noch von Stromausfall…
    Ich fände es toll wenn das in der Richtung schnell vorwärts geht. Keine Festplatte mehr zu benötigen wäre schon gross. Diese ganzen Serialkey und License Geschichten sind ey für den Arsch. Abhängigkeiten gibt es immer. Doch da wird die Konkurenz schon aufpassen.

    Ich würd dem schon ne Chance geben. Wenn das allgemeine Problem Entwicklungskosten und VST Cracks in den Griff zu bekommen ist haben sicher alle Programmierer was davon.

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      JohnDrum  

      „140 Euro im Jahr sind ja nun wirklich nicht viel.“
      Problem ist: Es gibt ja schon einige, die mit dem ABO Modell abzocken wollen.
      Bei dem User würde sich das langsam summieren!

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        AMAZONA Archiv

        Samplephonics bringt mit Noiiz ein ähnliches Konzept. Jeder muss sich halt fragen wieviel er für Software ausgibt. Ich lass auch den Rechner beim Musikmachen online, den Virenscanner im Hintergrund röteln. Ich kann da keinen Unterschied zu einem Offline Rechner hören:)
        ,,Abhängigkeit macht schließlich unkreativ.´´ Man ist immer von irgendwas abhängig;) Mein komplettes Tonstudio läuft virtuell. Es könnt jeden Moment abbrennen. Wenn ich diesen Gedanken fokusiere komm ich natürlich nicht zum Musikmachen und bin nur am abspeichern…
        Es treffen hier natürlich Welten aufeinander. Im KVR Forum wird das Thema genauso kritisch diskutiert aber da schimpft man eher auf der technischen Seite als über das Konzept was Roland fährt.

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    Heiner Jürs  

    Diese Mietmodelle sind gefährlich, weil damit neue Software nur an dauerhaft zahlende Kundschaft vermietet wird – ich will aber Unabhängigkeit haben! Abhängigkeit macht schließlich unkreativ.
    Abgesehen davon ist es bei diesen Diensten wohl unvermeidlich, dass diese „nach Hause telefonieren“ müssen. Da mein Musik-PC ohne Internet auskommen muss (dafür aber auch ohne Virenscanner, der Ressourcen fressen würde), geht das bei mir nicht. Sorry Roland: JV1080 war gut, JP8000 richtig geil, V-Synth klasse – aber die Cloud ist einfach nur Mist!

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    sub_four

    Vielleicht muss man einfach noch etwas warten. Auf der Roland Cloud facebook Seite kann man viel lesen. Z.B dass es ein loyalty Plan geben wird: man abonniert für 12 Monate und bekommt dann eine permanente Lizenz für ein Plugin, auch wenn man das Abo beendet.
    @Flying C: der Jupiter ist 8-Stimmig.
    Ansonsten finde ich den Einzelkauf eigentlich auch besser.
    Ich habe mich auch gefragt, was passiert, wenn man ein „cloud-only“ Plugout in die Hardware geladen hat. Dann müsste man ja auch jedes Mal beim Anschalten das Gerät mit dem Computer verbinden?

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    JohnDrum  

    Mietmodelle sind überall im Kommen! Aber es summiert sich!
    Internet, Fernsehen, Software, …
    Ich zahle doch nicht für verschiedene Software nochmals 100- 200 € im Monat!
    Ich bin Hobby-Musiker. Glauben die Firmen, dass ein Hobby- Musiker auch in das Mietmodell voll einsteigt? Denen bricht doch zum Teil der zahlungskräftige Markt ein. Sicher geben Hobby- Musiker für ihr Hobby häufig mehr Geld aus, als die Profis, weil sie nebenher einen Beruf ausüben, wo sie gutes Geld verdienen und nicht überlegen müssen, wie sie im nächsten Monat die Miete bezahlen sollen.
    Aber trotzdem glaube ich, dass gerade die Hobby- Musiker nicht bereit sein werden, sich von einem Miet- Modell abhängig zu machen!

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      AMAZONA Archiv

      Natürlich bezahlt kein Hobbymann 100-200 Euro auf Abobasis. Das steht doch nirgendswo. Genausowenig wie die 2480 Euro die wie auch immer hier zusammenkommen. Bleibt doch mal wenigstens bei den Fakten um das ganze kritisch zu bewerten.
      Ich seh da viel Potenzial auch bei anderen Herstellen. Es wäre doch gut denkbar das Entwicklungskosten über so einen Cloudbasierendes Abo System besser finanziert werden könnten was neue Innovationen begünstigen könnte

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    4damind

    Das ganze Konzept soll ja bis zum Cloud Computing gehen. Das Piano was bei ist, hat eine lokale Installationsgröße von ca. 1 GB.. das komplette Piano hat 8 TB (!) und befindet sich in der Cloud. Leider ist die ganze Cloud Geschichte noch nicht fertig, Roland meinte was von August. Und es geht noch weiter, neben den gesampleten Instrumenten sollen wohl auch die emulierten in der Cloud berechnet werden können (für sehr hohe Qualität bzw. sehr hohe Sampleraten). Wie das genau dann mit den Stems funktioniere soll, wird man sehen.

    Leider sind die Plugins mies programmiert: Skalierung von Bitmaps mit verpixelter Schrift, extrem hohe Resourcenbelastung, kein richtiger Presetbrowser mit Filter, Kategorien etc. Die Kommentare in den Foren aber auch auf der Roland Cloud Facebook Seite sind nicht so sonderlich positiv.

    Roland muss erstmal die Hausaufgaben machen und die Plugins vernünftig programmieren inklusive einer skalierbaren GUI die auch professionell aussieht. Resourcenverbrauch muss einiges gesenkt werden. Ob die Benutzer letztlich überhaupt Cloud Computing wollen steht dabei auch nochmal auf einem anderen Blatt und hängt sehr davon ab wie das im Detail funktionieren wird.

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    TobyB  RED

    Zu dem ganzen Thema läuft derzeit eine Diskussion auf dem KVR Forum http://bit.ly/2nGYu9B , der Ursprungspost war ob der Plugin Markt derzeit ökonomisch seine Sättigung erlebt.

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    TimeActor  AHU

    Warum installiert man nicht bei den Herstellern das sog. „Miekauf“ System wie schon in den 80ern,90ern?
    Dann wäre ich dabe. Monatlich 19,95 mal X Monate und am Schluss ist das Teil oder die Software mir. Ansonsten kommt mir die Abo Kacke nicht in´s Haus – die laufenden Kosten wie Handyabos, Sky Abo etc .etc. sind nachher kaum noch überschaubar.

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      AMAZONA Archiv

      Jo, wundert mich schon fast, dass dieser Klassiker so’n bissken auf sich warten lassen hat.
      Als klassisches Plugin jederzeit und gerne, aber so….

      Bald 30 Peitschen (zumindest $) pro Monat. Ich glaub‘, es hackt!

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        brainburner

        Ich verzichte auch schweren herzens darauf. Als normales PlugIn gerne, aber nicht als Abo und mit Cloud, werde aber die 30tägige Trial-Phase mal ausprobieren um zu testen, wie die das so umgesetzt haben.

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    Casagrande

    Ich habe mich entschieden das ganze mal auszuprobieren, man kann es ja ein Monat testen und das mach ich jetzt.

    Habe 808, 909, SH 101, SH 02, Jupiter 8, Juno 106 und D-50 erstmal installiert. Ich muß sagen die Dinger sind wirklich gut, klingen wirklich fett. 808 und 909 wollte ich erst nicht, habe mich aber umentschieden um mal den Unterschied zu den ganzen Samples die ich habe zu testen. Vielleicht ist es Einbildung, aber mir kommt es so vor, als ob die besser klingen.

    Ob ich es nach dem Monat weiterführe kann ich nicht sagen, aber es ist verlockend.

    Hat hier noch einer das mal ausprobiert?

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    Zierenberg  

    Ich wollte das auch nochmal beleuchten, erstmal ist es abschreckend (die Cloud) – es ist ja auch früher nicht so gewesen. Aber man muss mal versuchen die Moderne anders zu betrachten – hier geht’s nicht um Hardware. Wer in der Wüste auch ohne LTE spielen will, der nimmt sowieso anderes Equipment. Zum einen ist die Angst da um die dauernde Funktionalität, aber mal ehrlich schert das jemanden bei Youtube, Soundcloud, Insta, ect.? Oder hat man dafür weniger Geld ausgegeben? Oder kommt jetzt Youtube kostet mich keinen Pfennig, ich verdiene damit nur Geld?
    Roland macht aus meiner Sicht alles richtig – meine Güte ich kaufe die Cloud als Klangerzeugung von Anfang an zum Ratenkauf – wie was besitze ich danach nicht mehr? Bleibt meine Musik, der Account nicht erhalten? Kann ich nicht jeder Zeit wieder einsetzen? Ihr (manche) sind hier ganz schön verstaubt mit ihren Meinungen, in Zeiten in denen die eigentliche DAW (Software) kostenlos sein kann – und zwar komplett. Was soll denn Software wert sein? Kaufe ich einen Synth für 300,-€ habe ich auf der Softwareseite quasi die Oberklasse und in der Hardware zumindest ein geiles Spielzeug (evtl. nur gebraucht – aber egal)….gleich weiter…

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      Zierenberg  

      Wenn ich Roland als Software in einem Cloudzugang kaufe und das mit 17,- monatlich bezahle ich in 40 Jahren 8.000,-. Wie viele Softwaresachen wird die Cloud im Durchschnitt der 40 Jahre angeboten haben? Wenn das nur 100 Produkte sind, dann kostete mich eine Software davon über 40 Jahre Nutzung 80,-€. Ist das nicht fair? Und alles zusammen in Rate, ohne das man sich um die einzelnen Softwares kümmern muss oder bei PC Wechsel, da es sich um ein großes Online-Paket handelt! Und selbst wenn es mal ausfallen sollte, wird es nichts bedeuten – weil man damit doch gewiss nicht auf der Bühne ein Konzert versemmelt – oder einen wichtigen Produktionstermin nicht einhalten kann…

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