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VSTs in der 19" Box: Der nächste Versuch

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Die Firma Seelake stellte auf den Winter-NAMM 2014 den 64-Bit-Nachfolger der AudioStation vor: die Seelake Audiostation X64. Seit Mai 2014 ist es aber still geworden auf der offiziellen Facebook-Seite von Seelake. Es gibt aber Youtube Videos von Ende 2014.

Außerdem machen in diiversen Foren seit kurzem Gerüchte die Runde, das es mit dem Projekt weiter gehen könnte. Deshalb haben wir hier nochmals alle Fakten für Euch zusammen getragen:

Hardware

  • 2-HE Rack-Unit
  • Quad-core latest generation Intel i5 processor (updateable)
  • 8GB RAM Memory
  • 1TB SATA 3 Hard disk, 7200 RPM (updateable)
  • Dual layer DVD writer, with slot-loading mechanisms
  • 6 USB Verbindungen.
  • 24Bit / 44,1/48/88,2/96kHz

VST-Host

64-Bit VST-Host-Engine mit integrierter 64-to-32 Bit Bridge. Hostet auch ältere Plug-ins, die nur unter XP laufen. Plug-ins werden wie auf einem normalem Rechner installiert. Eine Liste bisher getesteter Plug-ins gibt es hier:

http://seelake.com/en/as-vstplugins.html#top

AudioStation X64 unterstützt folgende Kopierschutzmechanismen:
iLok, eLicenser (formerly SyncroSoft), Challenge-Response und Seriennummer.

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19 Kanäle für Signale

4 Plug-ins pro Kanal, verschiedenartig routbar, dabei bis zu drei VSTis pro Kanal parallel in Keyzones
MIDI-Patchbay
Morphgroups, wobei einem Controller Parameter verschiedene Plug-ins zugeordnet werden können
Patchbay unterstützt global MIDI-Routing
Einstellungen einzelner Kanäle werden in Patches gespeichert

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Alle Einstellungen werden als Performances gespeichert, die entweder eine MIDI-Clock von außen empfangen oder aber eine eigene MIDI-Masterclock senden. Es gibt 1000 Total-Recall-Speicherplätze für Performances.
Preload-Funktion erlaubt das Vorladen z.B. großer Sample-Librarys im Hintergrund, die dann bei Bedarf ohne Verzögerung umgeschaltet werden können.

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    Son of MooG AHU

    Ich bin froh, endlich mal wieder über ein Gerät im 19″-Format zu lesen. Allerdings wird dies wohl nur noch für Studio-Peripherie genutzt; Synthies oder gar Sampler spielen da leider keine Rolle mehr…

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    Everpure ••

    Äh, was ich wirklich nicht verstehe: Wer ist denn die Zielgruppe für so ein Gerät? Ichsachma, sowohl im Studio als auch auf der Bühne kann man durchaus (geschieht ja vieltausendfach) mit Laptop und entsprechend dimensioniertem Audio-Interface das alles und noch viel mehr machen – und zwar für weniger Geld.

    Und wer keinen Laptop mit auf die Bühne nehmen will, nimmt doch sowieso lieber eine MPC oder einen Octatrack oder gleich einen der vielen neuen Hardwaresequenzer, oder?

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      Andreaz Vogel

      Ernst gemeinte Frage?
      Überprüfen wir mal MPC/Octatrack auf folgende Anwendungsfälle, insbesondere im Livebetrieb:
      Nutzung als MIDIzentrale mit x I/O (x>2): Nö.
      Nutzung als Mixer für x Spuren, inkl. kompletten Channelstrip: Nö.
      Nutzung als Sequenzer: In engen Grenzen OK, aber schon allein die Ladezeiten sind nicht wirklich bühnentauglich.
      Nutzung als Host für Synth-PlugIns: Nö.
      Ja, das Ding ist primär als Notebook-Ersatz auf der Bühne konzipiert. Je nach Einsatzgebiet/Musikrichtung kann man mit der MPC und dem Octatrack allein gut live arbeiten, aber die technischen Grenzen sind Lichtjahre unterhalb eines solchen Geräts.

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      knutinge

      Das sehe ich ähnlich! Das Gerät ist so überflüssig wie ein Kropf.
      Mein Livesetup besteht seit 2008 aus Keyboardcontroller, Macbook Pro (Mainstage) und Interface. Im gesamten Zeitraum gab es nie nennenswerte Probleme.

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    Everpure ••

    Ach ja, und in so einem Gerät im Jahre 2015 keine SSD Harddisk zu verbauen ist meiner Meinung nach ein fundamentales Versäumnis…

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      Andreaz Vogel

      Absolute Zustimmung. Das ist ein ziemlicher Fail, kann aber durchaus der durchaus schon älteren Grundkonzeption geschuldet sein.

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    Marius Seifferth AHU

    Also quasi ein aufgebohrter ‚Muse Research – Receptor‘ mit mehr In’s & Out’s + 8 Midi’s :) das wäre schon ziemlich geil :) Wer so etwas braucht? Zum Beispiel Personen mit einem MacBook Pro, die schon ganz gerne noch ein paar PC-Only Plug’s benutzen würden ;) oder auch Leute, die einen PC lieber, wie einen Roland JV benutzen würden. Das geht natürlich am besten, wenn man den seperaten Live-Controller ideal konfiguriert.

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      TobyB RED

      Hallo Marius,

      wobei die Muse Research Kisten den aufgebohrten Preis haben. Selbst für die VIP2 werden noch 999USD aufgerufen, mit Presonus Breakoutbox sind es knapp 1kUSD mehr. Selbst die Seelake AudioStation X64 liegt noch etwas höher. Ich hab das mal experimentell mit einem miniMac gemacht. Aufgabenstellung, unattended durchstarten und Mainstage aufrufen und per Scripter auf einem Midicontroller ein Lämpchen blinken lassen. Läuft. Herausforderung, dem OS X beizubiegen, dass es keine Tastatur/Maus haben soll und Mainstage immer im Vordergrund laufen muss. Ich denke Seelake AudioStation X64 nimmt man nur wenn , der Mac konzeptionell nicht passt oder man wirklich keine weitere Hardware mehr braucht.

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    TobyB RED

    Hallo Marius,

    also mit dem betagtem WinXP Embedded würde ich das auch noch hinkriegen, nur ist das nicht mehr zukunftssicher. Bei Win 10 sollte es in der Theorie auch gehen. Allerdings hab ich das noch nie getestet. Linux klar geht unter bestimmten Bedingungen. Soweit ich weiss, laufen die Kisten von Muse doch auch unter Linux. Wie dem auch sei, Kiosksysteme die unattended irgendwas machen sollen, sind lösbar.

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