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Top News: Steinberg Cubase Pro 9 vorgestellt


Cubase Pro 9 am Start

Passend zu Weihnachten schickt Steinberg Cubase Pro 9 ins Rennen, das passt zeitlich gut für den Christbaum!

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Das ganz große zentrale neue Feature gibt es nicht, sondern einige kleine und mittlere neue Features und Verbesserungen. Ein Novum ist auch, dass alle drei Familienmitglieder (Cubase Pro, Cubase Artist und Cubase Elements) gleichzeitig in der neuen Version verfügbar sind.

Optisch wurden ein paar Bedienelemente hinzugefügt und – neben dem Bereich für den Inspector (links) und den Bereich für die Instrumente (rechts) – ein so genannte „Lower-Zone“ eingeführt. So lässt sich der Key-Editor und der Mixer in dieser direkt ins Arrange-Fenster integrieren, ähnlich wie das von Marktbegleitern her bekannt ist. Ein Feature-Request aus dem Nutzerkreis ist die Sample-Spur. So ist es auf einfache weise möglich, Samples auf dem Keyboard spielbar zu machen, ohne einen Sampler laden zu müssen oder die Cubase-Oberfläche zu verlassen.

Ein neuer EQ (Frequency EQ) mit bis zu acht Bändern, M/S-Modus und linearphasigem Modus steht bereit. Außerdem lässt sich eine Keyboard-Ansicht einblenden, so dass es möglich ist, die Frequenzen auf musikalischer Basis zu bearbeiten. Bis zu zehn Markerspuren (vorher nur in Nuendo möglich) sind auch neu in Steinberg Cubase Pro 9.

Eine der wichtigsten Neuerungen dürfte die Undo-History für den Mixer sein. Die Rückgängig-Funktion war bis dato nicht im Mixer verfügbar, auch ein User-Request. Ebenso wurden die cloudbasierten Kooperationsmöglichkeiten überarbeitet und verbessert.

Steinberg Cubase Pro 9 soll zu den üblichen Preisen (knapp 580 Euro die Vollversion, ein Update von Pro 8.5 schlägt mit knapp 100 Euro zu Buche) den Weg über die Ladentheke – pardon – unter den Weihnachtsbaum finden.

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  1. Profilbild
    sibbhold •••

    Habe an anderer Stelle gelesen, dass man sich auch komplett von 32bit Unterstützung verabschiedet hat. Das wäre echt schade und für mich ein Grund, nicht upzudaten. Ich habe nach wie vor recht viele liebgewonnene 32Bit Plugins.
    Ist es richtig, dass ich die dann nicht mehr nutzen könnte?

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      Florian Scholz RED

      Hi sibbhold,
      die 32BIT Unterstützng ist ein „alter Zopf“. Solange die VSTBridge in Cubase bleibt, kannst Du auch die 32-Bit-Plugins nutzen (mache ich ja auch so). Eine Alternative könnte auch JBridge sein.
      LG
      Florian

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        malekmusic

        da bist du leider falsch informiert. 32 bit plugins gehen nicht mehr, die bridge ist weg und so viel ich weiß geht auch jbridge nicht.

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          PLan9

          Es gibt einige die behaupten jBridge läuft.
          Cubase sollte allerdings mit Administrator rechten gestartet werden. Unter Windows 8/10 mit Rechtsclick auf das Cubase Icon klicken und dort als administrator starten anklicken. ab windows 8 werden die programme nicht mehr automatisch mit login rechten gestartet.

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        falconi RED

        Hallo Flo,

        zum Thema „mache ich ja auch so“.
        Vernutlich unter Cubase 8, oder?
        Hast Du Cubase 9 schon auf dem Rechner und damit 32bittige PlugIns ausprobiert?
        Falls nein: Schreibst Du später auch den Testbericht und widmest Dich diesem Thema?

        Ich habe sämtliche vst-PlugIns nur in der 32Bit-Version installiert und würde unbedingt noch bis zum nächsten Rechner in möglichst ferner Zukunft so weiter wurschteln wollen…

        Danke!

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        vaikl

        Ähm, 32bit in 64Bit-Hosts hast Du ausprobiert?? DDMF schreibt selbst, dass man dazu halt erst jBridge/jBridgeM braucht.

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          Markus Schroeder RED

          Hast recht. Hatte das völlig verratzt. :)

          PS: Ich bin auch bald nach dem Test auf Reaper umgestiegen und die 64Bit DAW-Version lädt auch x86-Plug-Ins (hab das grade nochmal mit ein paar alten URS ausprobiert). Seitdem hab ich Metaplugin (leider) nie mehr gebraucht.

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            Kyotonic AHU

            Bin mit einem Projekt fast problemlos auf C9 umgestiegen. Lediglich der alte Waldorf A1 von Cubase SX wollte nicht mit Jbridge funktionieren. Ich habe es mit Jbridge 1.74 und Adminrechten problemslos laufen. Es gibt aber auch 1.75 wo das nicht mehr nötig sein soll. Ich finde die Zones extrem gut!

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    Kyotonic AHU

    Die 32Bit Sache ist es weswegen ich es noch nicht installiert habe. Lieber noch ein Projekt beenden. Die Sample Tracks sind allerdings ein Killerfeature, nur mal schauen ob wenigstens Multisamples möglich sind. Nach Ableton und dem uralten EXS24 in Logic wurde es aber auch Zeit für sowas. Den neuen Groove Agent fand ich null intuitiv. Hoffentlich ist auch diese aufgeblähte Installation weg. Das (De-)Installieren von Cubase kam ja fast immer einem neu aufsetzen des BS gleich. Überspitzt formuliert. ;) Controller sind ein anderes Thema. Grundsätzlich fand ich Cubase 8 aufgebläht und „doublefeatured“. Hoffe das ist nun abgemildert.

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    janschneider

    Soweit ich das mitbekommen habe, ist das Ärgernis mit diesem drei Auslassungpunkten („…“) zur „Verkürzung“ überlanger Pluginnamen im Mixer immer noch nicht gefixt. Neben diverser anderer Designfehler und -inkonsistenzen auch ein Grund, warum ich immer noch auf 6.5 bin, obwohl sich viele neue Features ja echt gut anhören. Allein, ich finde das GUI speziell im Mixer ein echtes Desaster und teils einfach amateurhaft umgesetzt.
    Und diesen aktuellen Trend zu „negativen“ (schwarzer Background, helle Schrift) bei DAWs kann ich echt nicht nachvollziehen. Für meine kurzsichtigen Augen funktioniert das einfach nicht gut…
    Ach ja. Andererseits – andere DAWs sind ja auch gerne mal Mist, bloß an anderen Stellen ;)
    Außerdem – wenn man die DAW wechselt, was macht man dann den ganzen alten Projekten? Extra die alte DAW behalten, falls man mal noch wieder wo ran will? Echtes Konvertieren ist ja kaum möglich. Alle Projekte als Einzeltracks rendern?
    Ihr Leute, die ihr gewechselt habt: welchen Weg seid ihr gegangen?

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      Filterpad AHU

      Ich glaube nicht das man Projekte 1:1 in einer neuen DAW fortfahren kann. So würde ich vorgehen: Auf alle Fälle die MIDI-Fils, die wichtigsten Klänge (Softsynth-Presets + Audiospuren) abspeichern und diese dann in die neue DAW importieren bzw. dementsprechend abrufen (Presets). Ich mache das sogar bei internen Upgrades so, obwohl das vermutlich gar nicht nötig wäre. Das ist maximal ein bis zwei Tage Arbeit zusätzlich und der gute alte Notizzettel hilft bei den wichtigsten Erinnerungen (Effekte etc).

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        Kyotonic AHU

        Ich hatte noch eine zweite stille Partition mit W10 auf der ich nun ausgiebig teste. Das hat u.a. den Vorteil, das ich auch andere Gerätekonfigurationen testen kann ohne das laufende Projekt zu stören. Einer DER Designflaws überhaupt, denn ich meine ein Projekt sollte die gesamte Cubase Konfiguration beinhalten können, inkl. External Devices etc. Die Sample Track Geschichte macht mich erstmal Glücklich. Das fühlt sich an wie damals am ASR-10 mit OEX-Expander mit den 8 Instrument-Tracks. Jetzt fehlt mir zum Glück nur noch ein Modeller Plugin, das die verschiedenen Sampler und Transpositionsartefakte imitieren kann. Ähnlich wie TAL es schon macht, nur als reines Insert. :)

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    Sudad G

    Zahlreiche 32bit Plugins liefen bei mir ohne Probleme im 64Bit Cubase 8.5. Denke mal, dass das bei Cubase 9 nicht anders sein wird. Habe auch keine jBridge benutzt, sondern lediglich die Steinberg eigene Bridge.
    Allerdings gab es auch einige Plugins, die einfach nicht laufen wollten. Musste mir dann die 64bit Version besorgen.
    Sehe aber das Problem irgendwie nicht so ganz. Von vielen Plugins gibt es doch mittlerweile kostenlose 64bit Versionen bzw. Updates, sofern man die 32bit Version legal erworben hat. ;)

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