Top News: Tascam Model 24, Mischpult und Recorder

29. August 2018

Best of analog und digital

tascam model 24

Ein Klassiker erwacht zu neuem Leben. Der Hersteller Tascam, also der Hersteller der die Mehrspurrecorder (Stichwort Porta Studio) eingeführt und zu weltweitem Ruhm verholfen hat, präsentiert das Tascam Model 24. Hierbei handelt es sich um ein 24-Spur Analog Pult mit digitalem 24-Spur Recorder. Tascam nennt es den „professionellen Hybriden aus Mischpult, Recorder und Interface mit der Wärme des Analogen und der neuesten Technologie.“ Das klingt nach einem Best of von analoger und digitaler Technik.

Mit dem Tascam Model 24 erfindet Tascam eine seiner klassischen Produktlinien neu und stellt eine Symbiose aus Mehrspurrecorder, Mischpult und Interface vor. Dabei ist das Model 24 so konstruiert, dass es für jeden einfach und intuitiv zu bedienen ist. 100 mm Fader für Pegelanpassungen sowie ein leicht zugänglicher Stereo-Equalizer mit sieben Frequenzbändern. Die vertrauten EQ- und AUX-Regler sowie alle Eingangs- und Ausgangsanschlüsse befinden sich auf der Oberseite.

tascam model 24

Model 24 ermöglicht es dem Nutzer, direkt auf eine SD-Karte aufzunehmen und zwar 24 Spuren gleichzeitig mit 24 Bit und 48 kHz. Punch-ins und -outs sind mit bis zu 8 Spuren zeitgleich möglich. 22 Spuren können simultan von einer SD-Karte wiedergegeben werden, 16 hochwertige Tascam-Preamps sorgen für unverfälschten Sound.

tascam model 24

Das Tascam Model 24 verfügt über 22 flexibel nutzbare Analogeingänge, bestehend aus 20 symmetrischen Eingängen (12 mono und 4 stereo) und einem unsymmetrischen Stereoeingang. Außerdem kann sich das Pult per USB mit eurer Lieblings-DAW verbinden. Smartphones lassen sich via Bluetooth koppeln, um Musik für für die Probe zu streamen oder dem Publikum vorab einzuheizen.

tascam model 24

Alle weiteren Informationen zum Model 24 findet ihr hier. Ansonsten heißt es warten auf das vierte Quartal 2018, dann soll das Tascam Model 24 nämlich erhältlich sein. Die unverbindliche Preisempfehlung wird bei 1.029,- Euro liegen, in den (virtuellen) Läden wird es somit für einen dreistelligen Betrag erhältlich sein.

Preis

  • 1.029,- Euro (UVP)
Forum
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    Ashatur  

    Oh wie schön ein neues Tascampult. Ich hab mit Pulten wie DM 3200, M 3500 und M 1024 gearbeitet und jedes Pult war für seine Klasse einfach nur gut. Bei den Analogpulten bin ich ein großer Fan der Eq´s.

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    Monoteur

    Tolle Idee von Tascam, aber ich bin sicher, dass die Preamps und EQs sicher nicht so toll klingen werden, wie beim M3500 oder ähnlich. Aber was soll der Käse mit 24 Spuren aufnehmen und nur 22 Spuren Wiedergabe…? Kann aber die Luxusversion für ein Proberaum Rekorder sein…

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    Son of MooG  AHU

    Seit dem Porta05HS bin ich Tascam treu geblieben (mit einer Ausnahme: Zoom R16) und habe nun schon seit einigen Jahren den DP-32. Das Model 24 hat einen komplett anderen Look und sieht mit den Holz(?)-Wangen richtig edel aus. Da kann der DP-32 nicht mithalten. Auch Features wie DAW-Einbindung sind jenseits der Möglichkeiten des Senioren. Zum „Käse mit 24 Spuren aufnehmen“ ein Zitat aus den Specs zum Model 24:
    „Aufnahmespuren 24 max. (22 Kanäle + Stereomischung)“.
    Man kann also auch gleich den Master aufnehmen; praktisch bei Live-Mitschnitten.
    Was meinen DP-32 vom noch aktuellen DP-32SD unterscheidet, ist mir nicht ganz klar, denn meiner nimmt auch auf SD-Cards auf…

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      Modellwelle

      SD oder nicht SD? Der auffälligste Unterschied zwischen beiden liegt auf der Rückseite. Das SD hat keine Midi-Anschlüsse und in der Firmware gibt es kein Midi-Clock Menü mehr. Auf Youtube gibt es auch ein Video wo ua. Unterschiede bei den Fadern und dem Display zugunsten des DP-32 angesprochen werden. https://www.youtube.com/watch?v=rUzjvigaAU8

      Allgemein haben die Portastudios, die es momentan im Handel gibt, alle keinen Midi-Clock Anschluss mehr. Finde ich etwas unpraktisch, wenn man mit Drumcomputer und Sequenzer arbeiten will.

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        Son of MooG  AHU

        Ah, jetzt ist mir auch klar, warum das SD gut 300,-€ billiger ist. Auf das CD-Laufwerk könnte ich ja zur Not noch verzichten, nicht aber auf MIDI. Das war eines meiner Haupt-Kaufargumente, auch wenn die Clock-Optionen recht simpel sind. Bei fast jeder Aufnahme ohne Tempowechsel fungiert das DP-32 als MIDI-Master-Clock, damit ich noch weitere Step-Sequenzen und/oder Drum-Patterns bequem synchron aufnehmen kann. Über MIDI-In kann ich Fader, FX-Anteil sowie Transport-Funktionen fernsteuern, sehr praktisch z.B. beim Mastern.

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    Mick  AHU

    Hi!
    Kann ich damit dann 22+2 Spuren gleichzeitig in der DAW aufnehmen!?
    …das wird irgendwie nie klar ausgesagt, nur für SD Aufnahmen.
    Wenn ja, wie sind so Treiber und Support von Tascam?
    Danke!

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      gaffer  AHU

      Ja, wenn du auf der Tascam Seite nachsiehst. Ich verstehe auch nicht, wieso solche Facts anscheinend so unwichtig sind

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    Jan  

    Kann man umschalten wo der Recorder das Signal abgreift? Post Gain, post EQ oder post Fader?

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