Top News: Yamaha Reface, Minikeyboard-Serie

7. Juli 2015

4 mobile Klassiker

Yamaha Reface – endlich ist die Katze, bzw. die vier Katzen, aus dem Sack. Nach Jaaaaahren ringt sich Yamaha dazu durch, wieder Synthesizer zu bauen.

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Die Reface-Serie umfasst vier Modelle von Minikeyboards: CS, DX, YC und CP. Jedes Modell widmet sich einem bestimmten Klangerzeugungsverfahren bzw. Thema. Die Kürzel sind dabei eigentlich selbsterklärend.
Alle vier Reface-Modelle haben diverse Ausstattungsmerkmale gemeinsam. Die Instrumente sind nicht speicherbar (außer DX), haben aber volle MIDI-CC-Kontrolle, die als Snapshot in der DAW oder einer App aufgezeichnet werden können soll. Ansonsten fokussiert sich Reface auf direkte Bedienung ohne Menüstruktur.
Anschlussseitig gibt es USB-MIDI (kein Audio), MIDI-I/O über einen Adapter, Stereo-Out, Phones und Aux-In für MP3-Player etc. Die Keyboards besitzen 37 Minitasten, deren dynamische Spielbarkeit von allen Vorführern in den Videos gelobt wird (wir werden sehen). Eingebaute Stereo-Lautsprecher und Batteriebetrieb (bis zu 5 Stunden) ermöglichen mobiles Arbeiten.

reface back

 

Reface CS
Hier haben wir einen Synthesizer auf virtuell-analoger Basis, genauer gesagt, auf Basis der AN-Synthesizer. Er bietet einen modulierbaren Oszillator, der abhängig von der gewählten Schwingungsform über Texture komplexere Sounds erzeugen kann. Zur Auswahl stehen der bekannte Multisaw, Pulse, Sync, Ringmod und FM. Das Filter ist ein 24 dB Tiefpass mit satter Resonanz. Über eine Effektsektion kann der Klang weiter aufgepumpt werden.
Reface CS ist 8-stimmig und besitzt einen Phrase-Looper zum Aufzeichnen von Ideen.

reface cs

 

Reface DX
Natürlich muss auch ein FM-Synthesizer dabei sein. Reface DX hat eine 4-Operator Struktur. Im Gegensatz zu den anderen Modellen verfügt DX über ein Display und vier korrespondierende Touchscreen-Fader. Der Synth hat als einziger der Reihe 32 Speicherplätze für Soundkreationen.
Auch Reface DX ist 8-stimmig und verfügt über die Effekte Touch Wah, Flanger, Phaser, Chorus, Delay, Reverb and Distortion sowie der Phrase Looper.

reface dx

 

Reface YC
Man mag es kaum glauben, eine richtige Drawbar-Orgel mit Minitasten. Reface YC kann mit fünf verschiedenen Orgelsounds aufwarten. Die Buchstaben auf der Oberfläche verheimlichen nicht, was gemeint ist: Vox, Farfisa, Acetone, YC (45D) und natürlich Hammond.
Mit neun Fadern können die Zugriegel für alle Modelle eingestellt werden. Ebenso sind Percussion und Rotary-Speaker mit Fast, Slow und Stop (Brake) sowie Vibrato/Chorus, Distortion und Reverb vorhanden. Reface YC ist mit 128 Stimmen vollpolyphon und optisch sicherlich das auffälligste Modell der Reihe.

reface yc

 

Reface CP
Yamahas CP-80 zählt zu den Klassikern, also gibt es auch ein E-Piano bei Reface. CP hält eben jenen Sound sowie zwei Rhodes-Varianten, Wurlitzer, Clavinet und ein Toy Piano bereit. Die Instrumente sind Sample-basiert und stammen wohl aus der aktuellen CP-Reihe. Die Oberfläche ist wie bei allen Reface-Modellen sehr direkt gestaltet, im Fokus liegt hier die schnelle Einstellung der Effekte Tremolo/Wah, Chorus/Phaser, Digital/Tape Delay, Reverb, Drive. Reface CP ist auch 128-stimmig.

reface cp

Alle vier Reface Modelle sollen ab dem 1. September verfügbar sein.

Nachtrag zum Preis:

Inzwischen ist der hiesige Listenpreis mit 475,- Euro beziffert worden, der Ladenpreis wird jedoch aller Voraussicht nach 399,- Euro betragen.

Forum
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    Kosh  

    ich bin enttäuscht. keine ahnung, was yamaha sich so vorstellt, wer das kaufen soll. die geräte werden doch wie blei in den regalen liegen. der einzige vorteil bei den geräten, der mir einfällt, ist die „blinde“ bedienbarkeit (danke an stephan für die sensibilisierung für dieses thema).

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      micromoog  AHU

      Die werden ihre Kundschaft haben. Hipster, i-nerds, kleine musizierende Lolita-Japanerinen (welche gerade bei YT wie Pilze aus dem Boden schießen) etc

      Passt doch im Lounge-Cafe noch schön neben iphone, ipad und iwatch auf den Bistrotisch…Zeitgeist…Lebensgefühl.

      Dazu ein Ipanema oder Weizenmixgetränk aus der 0,33-Flache:
      „Come on over have some fun…lalala“

      … wenn es nicht so konservativ bieder Yamaha wäre…

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      Stephan Merk  RED

      Tja Kosch, genau das war auch mein erster Gedanke. Aber es ehrt mich, wenn meine Beiträge hierzu etwas sensibilisieren konnten, alleine dafür hat sich die Mühe schon gelohnt. ;-)

      Zum Käuferklientel, hätte man so etwas nicht einfach in ein Gerät packen können, müssen es gar vier sein? Aber ob sich das wirklich gut verkauft, da bin ich auch mal gespannt. Denn die Nerds im Café machen doch alles gleichzeitig mit einem iPad, wozu dann so viele Geräte hinstellen?

      Ein PSR-Modell hat man sich offenbar auch gespart, sonst hätte man ja dem microARRANGER von KORG nachgeeifert. ;-) Ich kann’s nicht ändern, Yamaha ist nicht schlecht, aber ob Keys oder Hi-Fi oder was auch immer, haut die Firma mich nicht wirklich von den Socken. Das reicht mir schon wieder, wenn ich mir die Sounds des PSR-S670 anhöre…

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    TobyB  RED

    Hallo Gemeinde,

    Wenn dann der Sound passt drücke ich bei der Optik beide Augen zu oder nehm die Brille ab.

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    j.rauner  AHU

    Ich finde das Konzept gar nicht uninteressant. Aber der bisher angeschlagene Preis ist doch völlig überzogen. Wenn die Reface-Teile 200 € kosten würden, dann hätte ich es nachvollziehen können. Bei 500 € hat Yamaha selbst mit dem MX49 eine, pragmatisch gesehen, bessere Alternative. Auch alle andere Firmen bieten mehr für das Geld.

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      Kosh  

      der preis ist nicht nur überzogen, sondern völliger irrsinn. ein original an1x kostet z.zt. so um die 250-280€. ein yamaha dx7 nicht mal 200. beide geräte haben keinen seltenheitswert. ich kann es nachvollziehen, wenn es von maschinen wie dem arp oder ms20 oder den originalen der aira-reihe neuauflagen gibt. diese liegen dann aber bei der hälfte des gebrauchtpreises der originale, nicht beim mindestens doppelten. und das dann für portable version, die nicht speicherfähig ist, aber midi in die daw speichern kann, die man ja mobil immer dabei hat. und ne drawbar organ mit 37 minitasten ist auch genau das, worauf die welt gewartet hat. nein, ganz ehrlich, das einzige, worüber ich mir bei den geräten sicher bin, ist, dass da bei der entscheidungsfindung definitiv entweder absolute verzweiflung oder drogen im spiel waren.

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      TobyB  RED

      Hallo Johannes,

      das stimmt der MX49 bietet für weniger Geld mehr. Ich bin mal auf den Amazona Test der kleinen 4 gespannt. Mir passt bist dato nur der CS ins Konzept, hätte ich mir nicht vor Wochen eine DX 7 gekauft die auch…

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      der jim  RED

      Oops, ich hatte einen Zahlendreher drin, sind in der Tat 347 GBP, aber beim derzeitigen Kurs von ca. 1:1,40 bleibts bei knapp 490 Euro. Und wie wird der Kurs im herbst stehen?

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    [P]-HEAD  AHU

    Also, das schießt echt den Vogel ab. Fällt denen bei Yamaha nichts ein, sind das alles Leute frisch von der Uni? Die Sounds die hier erzeugt werden gibt es an jeder Ecke für weniger Geld und mit einer richtigen Tastatur. Das ist echt enttäuschend und uninnovativ. Es gibt so viele kleine Firmen da draussen die mit weniger Mitteln neue Konzepte hinsichtlich Haptik, Steuerung und Spielspaß vermitteln. Siehe Teenage Engineering, oder Bastl Instrument oder Critter & Guitari. Für einen Weltkonzern sind diese 4 Geräte wohl dem Praktikanten Team entsprungen. Ich bin echt ganz baff.

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    der jim  RED

    Nach den ersten Demo-Videos finde ich das Konzept des DX eigentlich ganz interessant, könnte eine pfiffige Alternative zum DX100 sein.
    Lassen wir Yamaha erst mal mit den Teilen rüberkommen, und vielleicht wird ja noch was handfesteres folgen. Korg hat schließlich auch mit den Monotrons ziemlich zurückhaltend angefangen und was wurde dann daraus.

    Orgel und E-Piano mit Minikeys vestehe ich aber auch nicht…

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      Stephan Merk  RED

      Na für den DX mag das ja gelten, aber vergiss nicht, dass ein Monotron deutlich günstiger ist, selbst die Monotribe. Die fing bei 200 Euro an und da erwartet man auch nicht viel. Wenn Du jetzt mal überlegst, was ein microKORG in diesem Preisrahmen anbietet (oder sogar der XL+, außer Lautsprecher), würde ich sagen, da bekommt man mehr für’s Geld. Man könnte die Reihe noch fortsetzen, Mininova, JD-XI, Miniak etc. Das Konzept Miniklavier hatten wir bei Korg ja auch, das Tiny Piano mit seinen 250 Euro fand ich für das Gebotene schon recht hoch – hier stimmt aber das Material und Design.

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    dflt  

    ich dachte ja, der dx ist ist ganz interessant, aber beim voraussichtlichen preis setzen wir dann doch ein „un-“ davor…

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    AMAZONA Archiv

    Die Wiedergeburt meines Yamaha PSS-390 für 25 Euro. Klasse! :)

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    Michael Starzmann

    Ich hatte wenig mutiges erwartet, aber diese Ladung an überteuerten und fantasielosen gadgets mit dem Retro-Charme eines Schnellrestaurants ist schon fast ein Offenbarungseid für Yamaha´s Synthsparte. Eine riesen Chance das Feld von hinten aufzurollen wurde hier nicht genutzt. Wirklich schade.

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    Atarkid  AHU

    Bis auf den DX kann ich diesen Kistchen auch nix abgewinnen. Die Preise sind lächerlich… Wahrscheinlich werden die Teile in einem Jahr in jedem Musikgeschäft in so ner „Krabbelbox“ für 49 Euro vertickt ^^… Oder als kostenlose Beigabe wenn man sich in der Apotheke nen Hustensaft holt *g*

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        MidiDino  AHU

        Die Videos habe ich auch gesehen, doch ich wäre vorsichtig, es handelt sich um Präsentationen, nicht um Reviews. Was diese Reiseutensilien tatsächlich können, bleibt für mich weiterhin offen …

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        TZTH  

        ja, den yamaha webcast aus Amiland besser nicht anschauen. Ziemlicher Marketingmüll, total peinlich! Was für Leute die noch nie nen synth gesehen haben. Diese Jungs auf YT haben auch schon getestet – da ist der Sound vernünftig aufgenommen (die Kommentare sind aber ziemlich dünn):
        https://www.youtube.com/watch?v=ZbgIFf6NHqc

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      Atarkid  AHU

      Kein Tönchen gehört? Stimmt doch gar nicht. Gibt doch schon genügend Präsentations-Videos. Und abgesehen vom DX haut einen da nix vom Hocker.. Das angekündigte „Inovativ“ ist ausgeblieben.

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    WOK  

    „Die Instrumente sind nicht speicherbar“
    Speicherchips sind ja auch soooo teuer heutzutage….

    „37 Minitasten“
    An einem Keyboard, das ein E-Piano oder eine B3 simuliert – Arrrgghhhh !

    CD – kastrierter VA-Synth mit nur einem Filtertyp – ganz innovativ

    FX – kastrieter DX-100 „with a whopping 32 slot memory“….

    YC – als Expander wär’s vielleicht zu gebrauchen gewesen, aber 500€ ?

    CP – ein Rompler. Wow. *schnarch*

    Da haben die Schnarchnasen bei Yamaha wohl versucht, aus Korgs Volca- und Micro-Serie Jahre später was eigenes zu basteln.
    Braucht sowas wirklich jemand?

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      TZTH  

      „Die Instrumente sind nicht speicherbar“ … das ist nicht wahr oder???
      Unglaublich.

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    Kosh  

    bin immer noch ganz fassungslos. eigentlich sollte man hier die neue rubrik „flop news“ einführen….

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    Viertelnote  AHU

    Hallo an die Gemeinde,

    die neuen Keys scheinen fantasielos zu wirken, aber ich denke der eigentliche Spaß kommt beim jammen, performen. Ist ja bei den Volcas ähnlich. Neu ist das ganze zweifelsfrei nicht.
    Yamaha macht das, was andere schon seit Jahren machen, eine Zielgruppe bedienen, die es anders nicht will, aufs wesentliche konzentrieren, mit Einschränkungen leben bzw. irgendwas draus machen, Yamaha kommt spät damit. Stellt man sich alle 4 ins Studio
    ist man mal eben bei 2.000 Euro.

    Also lieber gleich noch was drauflegen und den Kronos nehmen, der das alles von hausaus kann und noch viel mehr?

    Oder den Z1 mal wieder rauskramen, der zwar einen sehr speziellen Klangcharakter hat, aber speicherbar ist und alle besagten Syntheseformen gut beherrscht und noch viel mehr, der ausreichend und vor allem einzigartige Kontrollmöglichkeiten bietet?

    Der Gebrauchtmarkt übertrifft meiner Meinung nach diese „neuen Ideen“.
    Die Kisten klingen nicht schlecht, aber ist nichts was es nicht schon gäbe.
    Man nimmt halt die Dinger so wie sie sind, keine Alleskönner, aber „versuchte“ Spezialisten.
    Ich mach mir da mal mein eigenes Bild, aber die Teile werd ich nicht zwingend benötigen und nur als Spaßfaktor wäre mein Geld bestimmt fehlinvestiert, aber das sieht jeder anders und ist vielleicht auch gut so.

    freundlicher Groovesgruß:-)

  13. Profilbild
    Theo Möbus  

    Früher waren Synthesizer noch Zukunftstechnologie und ihrer Zeit voraus, irgendwie Realität gewordene Science-Fiction. Yamaha hat sich mit seinen Milestones diesbezüglich selbst einen legendären Ruf geschaffen. Wenn ich es richtig deute, will uns Yamaha nun mit der epochalen Reface-Serie vorsichtig auf das unmittelbar bevorstehende Zukunftsszenario vorbereiten, auf nichts weniger als die Apokalypse. Wenn also die Menschenwelt vergeht und längst kein Strom mehr aus der Steckdose fließt, macht der Synthesizerenthusiast mit seinen letzten Monozellen und dem Yamaha Reface seiner Wahl noch ein bißchen Weltuntergangs-Synthesizermusik, vielleicht sogar mit Freunden zusammen, die ebenfalls schlau genug waren, rechtzeitig ein (oder auch zwei oder gar vier) Yamaha Reface zu ordern, solange, bis auch das letzte Klanggemisch endgültig verstummt. Endzeit.

    Gegen Miniaturisierung kann man eigentlich nichts haben, schont dies doch die Ressourcen dieses Planeten. Ganzheitlich sinnvoll und stimmig wird es allerdings erst dann, wenn auch der Homo sapiens auf die passende Größe schrumpft. Vielleicht sollte Yamaha in dieser Richtung weiter entwickeln. Statt Endzeit also Rettung der Menschheit.

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    Filterpad  AHU

    Ich finde das Konzept vielleicht etwas schnell aus der Feder geschossen, aber ganz und gar nicht unüberlegt. Wir können doch beobachten das fast jede Firma ihre analogen Schätzchen wieder zum Leben erweckt. Tolle Sache aber neues Konzept gleich null. Dazu kommt noch der Trend der Synthis unter 600 Euro. Yamaha ist nun mal bekannt für Orgel, Keyboards und DX-Synths. Also warum nicht Klassiker und neue Geräte in einem Konzept unter 600 Euro auf den Markt bringen und das ganze gleich ‚mal 4‘! Dann kann schon keiner sagen: Warum macht ihr einen DX-Replikant aber keinen CP-Vertreter oder gleich was komplett neues! Dennoch muss ich der Mehrheit recht geben das dies alles wie einen „Notlösung“ wirkt und der Preis siedelt sich bisher auch noch im oberen (Grenz-) Bereich an. Ich bin gespannt auf den Vergleich der 4 Kisten untereinander und natürlich mit den jew. original Klassikern der Yamaha-Generation.

  15. Profilbild
    richard  AHU

    Ich weiß nicht, nach dem Werbehype in dem nicht weniger als eine „absolut unglaubliche Sensation“ versprochen wurde, hätte ich schon etwas mehr erwartet.
    Und 490 €?

  16. Profilbild
    BA6  

    Das kann doch wohl nicht wahr sein. Yamaha: setzen, sechs!
    Wenn ich an diese schönen Studien denke, die vor kurzem auch hier auf Amazona zu sehen waren…
    Das hier ist eine Mega-Enttäuschung. Für 250,- Euro vielleicht noch überlegenswert, für 500,- Euro ganz bestimmt keine Option.
    Die ganzen Nachteile wurden hier ja schon aufgeführt, die wiederhole ich gr nicht erst. Aber seht euch mal die kleinen Fader am CS an! Damit soll man präzise Sounds einstellen? Schönen Dank. Die Teile kann ich getrost aus meiner Anschaffungsliste streichen. Sehr enttäuschend!

  17. Profilbild
    gaffer  AHU

    Ich finde das weisse Gerät klasse designt. Den Preis vergesse ich erst mal. Statt dem ROMpler hätte hier ein VL Derivat hergehört

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    Michael Kathke

    Für den aufgerufenen Preis könnte man sich für jedes einzelne iPad Synth Plugin ein eigenes iPad Air/Mini + MiniKeyboard kaufen. Da reichen locker die kleinsten 16GB Versionen.
    289,- = iPad mini 2
    389,- = iPad Air oder iPad mini 3

  19. Profilbild
    micromoog  AHU

    Lustig, innerhalb von 17 Stunden 33 teils vernichtende Kommentare!

    Es wird so sein wie bei Helene Fischer und Modern Talking, viele kaufen aber keiner gibt es zu.

    Der Verkaufserfolg wird sich sicher nicht am DX7 orientieren lassen, aber Yamaha wird schon wissen was sie tun.
    Ja, der Preis ist erst mal happig. Aber deutlich geringerer Strassenpreis und evtl. zeitnahe Preiskorrekturen nach unten gab es schon immer im Synthbuisness. Auch hier wird sich der Markt einpendeln.

    • Profilbild
      TZTH  

      … auch bei sonicstate, wo bisher die einzig brauchbaren videos sind, hat kaum einer ein gutes Haar an den Kisten gelassen. Der Preis ist wirklich ein Witz. Mit den Minikeys und dem portablen Ansatz komm ich ja noch halbwegs klar. Vom design find ich die Teile auch nicht so schlecht. Aber um daraus einen Kauf zu machen kann jetzt nur noch ein absoluter „1A“ Sound und ein deutlicher Preisdrop das reface Konzept vom „total fail“ retten. UVP: 249.- sag ich mal.

  20. Profilbild
    bytechop  

    Ich versteh nicht wieso Firmen sowas machen. Für das Geld kann man doch was innovativeres entwickeln. ICh gehe mal davon aus das in den Kisten überall die selbe Hardware, also der DSP, steckt und die dann mit unterschiedlichem Code laufen und die Optik angepasst wurde. Schade das soviel unkreativer Plunder auf den Markt geworfen wird nur um Umsatz zu generieren. Korg bring wenigstens mal ab und zu was neues, nur lassen die sich auch grad mächtig Zeit mit dem Electribe Sampler.

    • Profilbild
      TZTH  

      ja, beim electribe sampler muss man wirklich Geduld haben. Aber die Kiste find ich auch erstmal wirklich gut – auch was man so bisher mitbekommen hat von Moogulator und anderen.

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    hubschat

    Wäre schön, wenn das nur ein verspäteter Aprilscherz wäre. Fällt Yamaha jetzt nur noch so ein Lifestyle-Kram ein? Korg Ody, MS-20 mini, Blofeld etc. sind ja auch in dieser Preisklasse, aber zumindest handelt es sich dabei um vollwertige Synthesizer, nicht so ein kastriertes Spielzeug.
    Ich hätte eher erwartet, dass z.B. der DX so in Richtung DX-7 + Filter und noch paar Erweiterungen geht – von mir aus auch für runde 1000 Euronen.

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    rw1957  

    Ich wollte schon in den überwiegend negativen Tenor einstimmen und mutmaßen, dass die Klientel für die ReFaces vielleicht bei Toys’R’Us zu finden wäre.

    Aber die bei Yamaha sind ja sicher keine Idioten und produzieren gleich 4 Ladenhüter. Vom derzeit kolportierten Preis abgesehen.

    Also hab‘ ich mir alle „exclusive first looks“ angeschaut. Ich meine, dass alle 4 ReFaces Potenzial haben und ich bin mir sicher, dass alle 4 als Grundlage für potente Weiterentwicklungen dienen werden. Vielleicht wird aus dem CP und dem YC einmal was Gemeinsames und ebenso aus dem CS und DX.

  23. Profilbild
    filterfunk  

    Ich kann die ganze Entrüstung nicht wirklich nachvollziehen!
    Wenn hier neue Synths angekündigt werden, dann sind sich alle Kommentatoren darüber einige, dass ein Synth über 1000€ keine Markchancen hat, und dass man auch nicht mehr ausgeben möchte.
    Yamaha macht es jetzt für die Hälfte, und ihr seid immer noch nicht zufrieden?
    Gewöhnt euch an solche Tischhupen!
    Wer keine Kohle ausgeben will, der kann auch kein vollständiges Musikgerät erwarten……

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      defrigge  AHU

      Entrüstet muss keiner sein: man muss diese Yamaha-„Tischhupen“ ja nicht kaufen. :-)

      Zu dem Preis werden die wohl ohnehin nur von Leuten gekauft, die bereit sind, für undurchdachte Spielzeugkonzepte unsinnige Preise zu bezahlen, nur um ein bisschen damit rumzukaspern.

      Ein Micorokorg XL+ hat einen viel breiteren Soundvorrat als jeder dieser XL-Bontempis, hunderte Preset-Plätze und eine benutzbare Pitch-/Modwheel Einheit. Auch in dieser Preiszone gibt’s also Alternativen zu diesem leicht bekifften Chaos-Konzept.

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    Steve

    Leider eine Beleidigung für jeden ernsthaften Musiker und Synthesizer-Enthusiasten…

  25. Profilbild
    bugler  

    So ganz überzeugen mich die Geräte nicht, gerade dieses Speichern per App finde ich uncool und umständlich. Ich hoffe, dass die jeweiligen Engines vielleicht in einer größeren Kiste mit Touchscreen und Speicherbarkeit plus vielen modernen Goodies wie W-LAN etc kommen.
    Ich überlege gerade, soe ein DX7s mit integrierten Effekten plus Looper und Touchscreen wär doch mal was ;-)

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      Michael Starzmann

      Ja das Speichern per App ist nun wirklich nicht was die längerfristige Nutzung der Hardware sichert. Ich verweigere mich persönlich jedem Hardware-Synth der nicht am Gerät vollständig editiert werden kann.
      Und so ein QY-Sequenzer/Synthesizer als dickes Tablet mit Knöpfen und vielen Anschlüssen wie CV, Audio in, Mic separat drumherum wäre für mich ein zeitgemäßes Design.

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    YeakZn  

    Hmmm, sieht echt nicht wirklich gut aus. Bis auf den Dx ist da für mich nichts dabei. Bin erstmal gespannt auf mehr Sounds und Tests (auch hier natürlich) und dann fälle ich mein Urteil. Aber der Preis geht gar nicht finde ich. 299€ finde ich ohne ausführliche Tests gesehen/gelesen zu haben für angemessen.
    Allerdings kann ich die Aufregung aufgrund der Tasten nicht verstehen. Man sollte die Geräte wohl eher als Expander sehen und einfach sein Masterkeyboard anschließen. Und dann hat man zusätzlich noch die Möglichkeit unterwegs schnell was zu machen dank Batteriebetrieb und Lautsprecher.
    Bin auf jeden fall gespannt (auf den DX) wie die genaueren Tests laufen werden.

    Mfg

  27. Profilbild
    AMAZONA Archiv

    Die Dinger müssen schnell wieder vom Markt fliegen. Ganz schlimm ist der generelle Trend das ohne Rechner nichts mehr läuft. Warum zur Hölle keine Speicherplätze? Das ist Mittelalter. Es bleibt dabei. Die Besten Geräte gibt es auf dem Gebrauchtmarkt. Da ist jeder alte Yamaha SY22 besser und vielfältiger. Diese Einweg-Plastikbomber gehören boykottiert! Roland hat es sich mit dem Plastik-XA ebenfalls versaut. Da warte ich schon auf Anbieter für Ersatzoberflächen im alten Jupiter 8 Style. ;)

  28. Profilbild
    Sudad G  

    Also man sollte den 4 Synths eine Chance geben. Es sind keine Synthboliden, sondern kleine Spezialisten, die als Ergänzung zu bestehenden Konzepten gedacht sind.
    Mir hat am besten der DX gefallen. Man bekommt einen endlich rauschfreien und druckvoll klingenden FM-Synthesizer mit größerer klanglicher Bandbreite als ein DX100 und mit Garantie, zeitgemäßen Schnittstellen und kann ihn sogar noch mitnehmen. Was ist daran so falsch? Ok ohne Minitsaten wäre es besser gewesen und mit 16 statt 8 Stimmen. So what?

    • Profilbild
      Viertelnote  AHU

      der DX scheint mir auch der interessanteste
      zu sein.
      Aber trotzdem muss ich sagen, das „was hinten rauskommt“ rechtfertigt nicht alles.
      Klang gut und schön, aber das Konzept sollte schon stimmen. Und hier sehe ich nicht annähernd eine Innovation. Dann stehen in den Studios nur kleine Mitnahmeartikel rum, und keiner kann sich mehr auf wesentliche konzentrieren, mir geht es jedenfalls so. Kabelsalat inklusive

      mfG

  29. Profilbild
    RRomm

    Das Konzept ist nicht soooo begeisternd…. das ist nicht stimmig.

    Ein Arpeggiator od. Mehrspursequencer wäre mir bei CS und DX persönlich lieber als Batteriebetrieb, Keys und Lautsprecher. Als kleine günstige Tonquelle, die noch irgendwie ins Set (als ungeplanter Kauf :-)) gezwängt werden kann. Waldorf hat das mit Streichfett und Rocket recht geschickt gemacht. Korg mit den Volcas.

    CP und Drawbar mit 37 Mini-Tasten macht (für mich) keinen Sinn… 3 Oktaven sind schon recht knapp bemessen für Instrumente, der Repertoire meist über 3 Oktaven geht. Lieber da ein winzigkleines Modulchen mit schönen großen Reglern, das ich an eine vernünftige spielbare Tastatur anschließen kann.

    Einem Synthie-Anfänger würde ich raten, besser zum Klassiker Microkorg, zur günstigen Mininova, zum Roland JD-XI mit 4 Spur Sequencer zu greifen oder wenn man richtigen Analogsound möchte, zum Minibrute bzw. zur Basstation II. Zwar keine Classic-Yamaha Sounds, aber mit den 4 bzw. 5 alternativen Mini-Synths läßt sich langfristig viel viel mehr anstellen als mit den doch sehr begrenzten Möglichkeiten der Yamaha-Tischhupen…

    Mir ists echt zu wenig Besonderes für den Preis. Da muss der Klang schon wirklich sehr aussergewöhlich sein.

  30. Profilbild
    gaffer  AHU

    Die fehlenden Speicherplätze führen in erster Linie dazu, dass man sich nicht 2500 Sounds für den Fall: „könnte ich vielleicht mal brauchen“ runterlädt. Ich finde das Konzept jeden Tag besser. Ich habe an meinen monophon Analogen auch nie die Speicherplätze vermisst. Und die Videos, die ich seit dem letzten Post gesehen habe, haben mich eher überzeugt. Ich glaube das wird was, selbst wenn ich hier 67 zu 1 stehe ;)

    • Profilbild
      TobyB  RED

      Hallo Gaffer,

      67,25 : 1,75. Abzug gibts für die Minitasten. Kann ich nicht gut spielen. Ich denke das Hauptproblem bisher war die Kampagne der PR Abteilung die unsere Erwartungshaltung bis auf den Maintower getrieben hat. Und dann macht es Bumm und kleine Synthies kommen aus der PR Zauberkiste. Dabei ist die Idee vom Ansatz nicht so doof und ich würde mir wünschen das Yamaha weiter denkt. Der CS Reface passt mir gut ins Konzept, klanglich geht der schon in die richtige Richtung. Die Spielbarkeit ist ein anderes Thema. Das MIDI nur als Breakout vorhanden ist, sehe ich nicht als Manko. Die eingebauten Lautsprecher, verstören, machen konzeptionell Sinn. Das man beim DX reface nur 4 Operatoren und 12 Algorithmen findet, macht angesichts der Grösse und dem zur Verfügung stehenden Platz Sinn. YC und CP hier sehe ich die Grösse als Problematisch an. Leute mit Hauptinstrument Klavier oder Orgel spielen ganz gerne Zehnfinger. Das erachte ich hier als schwierig.

  31. Profilbild
    Studio Boreal

    Schade, dass Ihr so negativ denkt und dabei die echten Innovationen schlichtweg ueberseht :-(
    Immerhin lassen sich ALLE VIER GLEICHZEITIG in EINEM Leslie transportieren, und den YC findet man – Dank der Farbe – sogar nach dem Aufraeumen wieder. Das allein ist das Geld wert!

  32. Profilbild
    mhagen1  

    Oha, Yamaha scheint ja nicht unbedingt den Geschmack der AMAZONA-Gemeinde getroffen zu haben. Zugegeben, ich kenne die Synths auch nur aus den Netzdemos, aber so ganz daneben finde ich eigentlich nur den (angeblichen) Preis von 500,- Euro. Für Leute, die nicht in die Tiefen der Programmierung einsteigen wollen, ist so ein Reface-Synth doch jeder Presetschleuder vorzuziehen. Man bekommt gewohnte Klänge, die man schon immer mal selbst machen und verändern wollte, und muss sich nicht mit einem komplexen Instrument herumschlagen. Es gibt sicher viele Leute, die ohne Synthexperten werden zu müssen, einfach Musik machen wollen. Ist nix für mich, trägt aber doch zur Demokratisierung der Musik bei. Warten wir den offiziellen Preis ab.

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      AMAZONA Archiv

      Die Demokratisierung der Musik war schon mit „Alle meine Entlein“ auf der Blockflöte erreicht.
      Ich warte jetzt erstmal das Produkt ab, kann aber jetzt schon sagen das klanglich keine Überraschungen dabei sein werden. Alle vier „Reface“ in einem Gerät hätte mehr Sinn gemacht als diese unnötige wertschöpfende Diversifizierung. Ich bleibe dabei das 20+ Jahre alte Billigrompler mehr zu bieten haben als das ganze Lineup zusammen. Ein Shitstorm ist bei dem namentlichen Bezug auf Hochkarätern wie CS-80, DX7 etc. vollkommen richtig. Das ist als ob man Kuhmist mit Gold verziert und es als Vollendung preist. Dazu dieses „Elektronsche“ pseudo viral häppchen Marketing und mir wird vollends schlecht. Ausverkauf nennt sich sowas und ehrt die alten Originale umso mehr.

      • Profilbild
        mhagen1  

        Ich kenne keine 20 Jahre alten Billigrompler, die sich intuitiv bedienen lassen. Warum soll man Leuten, die sich nicht mit einem Meer an Schaltern und Reglern herumschlagen wollen, nicht die Chance geben, Synthesizer zu spielen? Der Reface CS soll ja im Wesentlichen die Klangerzeugung des AN1X haben. Ist doch schön, wenn man den großartigen Soundcharacter auch in einer bedienbaren Light-Version haben kann.
        Vielleicht hat Yamaha aber hier wirklich einen Flop gelandet. So wie Roland damals mit der TB-303 ;-)

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      dflt  

      so wie ich das hier verstehe (und das ist auch mein punkt) trifft vor allem eben der preis nicht den geschmack der amazona-gemeinde… sofern die teile gut klingen aber nur 1/4 – 1/3 des preises kosten würden, wäre das alles sicher deutlich wohlwollender hier ;)

  33. Profilbild
    Saxifraga  

    Meine Alternative: iPad mit Tonnen an guten VAs und ROMplern sowie ein Xkey 25. Dazu kann man ja noch ’ne Miniaktivbox stellen, wenn man andere beglücken will oder aber an die Stereoanlage anschließen.
    Allerdings hätte ich für meinen JD-Xi gerne eine der Yamaha Tastaturen. Sonic Nick meint ja die Dinger wäre wirklich qualitativ hochwertig. Eigentlich am besten geeignet um mit Kindern zu musizieren, doch bekommt man für den Preis schon gute Arranger Keyboards.
    jm2c

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    jdrummer

    Vielleicht liegt die Innovation der Produkte darin, dass allen die gleiche Elektronik inne wohnt, um die verschiedenen Soundengines zu emulieren – ohne kangliche Kompromisse eingehen zu müssen? Schraubt die Dinger nach Erscheinen doch mal auf! Das Fehlen von Pitch- und Modwheel finde ich sträflich, ebenso den Preis!
    Vielleicht ein Meilenstein der Kosteneffizienz sowie der Ingenieurs – bzw. Softwarekunst – nur leider sehr schlecht verpackt.

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    alfredgoebel

    Ich arbeite seit 1978 mit Synthis aller Art und habe in dieser langen Zeit schon eine ganze Reihe Teile gehabt. Verschiedene alte „Schätze“ habe ich bis heute, auch alte Yamaha-Teile. Aber was Yamaha mit diesen „sogenannten“ Synthis bezweckt, ist mir ein Rätsel. Vielleicht sollten sich die Yamaha Konstrukteure mal die aktuellen Roland Produkte ansehen. Dann sehen sie sehr schnell, wie man selbst heute noch wirklich innovative, neuartige Teile herstellt (z.B. JD-Xi und andere). Übrigens: Den JD-Xi bekommt man auch für kanpp 500 Euro! Kein weiterer Kommentar nötig, glaube ich.

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      8 Bit Fighter  

      Hi Alfredgoebel, die billigen und minderwertigen Knöpfe und Tastatur von Roland JD-Xi kannst du echt in die Tonne treten.Spätestens nach dem Garantie-Ablauf wird man feststellen: Wer billig kauft, kauft 2 mal !
      Finger weg von Trash !

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    Heiner Jürs  

    Auch ich habe deutlich mehr erwartet, als Plastik-Schrott zum mitnehmen. Und dann noch Minitasten … Das hat Roland mit dem US-Dollar und JD-xa besser hinbekommen! Yamaha und Synthesizer scheint vorbei zu sein.

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    Klangzaun

    Ich finde das Konzept jetzt nicht soooo schlecht. So wie es aussieht kann man die Sounds der Kistchen wohl detailliert am Rechner editieren.

    Ich frage mich nur, wer die Zielgruppe sein soll. Die Sounds bekommt man auch woanders und für € 500,- könnte man wohl auch eine ordentliche Tastatur erwarten.

    Mich persönlich interessiert klanglich nur das E-Piano reface. Da es aber aufgrund der kleinen Tasten und 3 spielbaren Oktaven unbrauchbar ist, kann ich genau so gut ein Laptop oder Tablet an eine vernünftige Tastatur anschließen.

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    cubemusic

    Als ich den Artikel gelesen habe, musste ich im Grunde nach jedem Satz ein bisschen mehr den Kopf schütteln. Da passt irgendwie so gar nichts zusammen. Ich habe mir gerade einen MiniNova für 349 Euro gekauft, und ich muss sagen, dass da ganz außerordentlich viel zusammen passt.

    Ich war mir aber sicher, dass am Schluss stehen würde: ´Tja, was Yamaha hier abgeliefert hat – noch dazu nach so langer Wartezeit -, lässt einen zunächst einmal etwas irritiert zurück. Man reibt sich die Augen und sucht nach dem letzten verbleibendem Hoffnungsschimmer. Und man wird nicht enttäuscht, denn wenn man erst einmal einen Blick auf das überraschende Preisschild geworfen hat, sind alle Merkwürdigkeiten hinsichtlich Art und Ausstattung schnell vergessen: 49 Euro jeweils für die beiden ´Kleinen´ mit geringer Polyphonie und 99 Euro für die Instrumente mit 128 Stimmen. Chapeau Yamaha! Gerade noch die Kurve gekriegt.

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    gaffer  AHU

    Die Produkte sind super, wir schaffen die 100!

    Nee, mal ernst, nachdem Ende der 80er massig Synths mit Speicherplatzen und 100+ Parametern auf den Markt waren, habe ich mal einen Juno 6 mit gefühlt 20 Parametern und einem Speicherplatz gespielt, ich habe mich wohlgefühlt und nichts vermisst. Jetzt kann man natürlich fordern, dass die LFO Geschwindigkeit durch die Länger der herausgesteckten Zunge modulierbar ist, aber hey!!!

    Denkt ausserdem dran: Ein Synth muss für 20-25% des Verkaufspreises für den Hersteller machbar sein, sonst geht das nicht: Material, Lohn, Gewinnspanne, Marge für den Vertrieb, Marge für den Händler + Märchensteuer, das machen sich viele nicht so ganz klar. 350€ hätte ich auch gut gefunden, der Rest gefällt mir immer besser

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    Markus Schroeder  RED

    Eigentlich dachte ich auch erst was für ein Schrott, hab mir dann aber die SonicState Videos angesehen.

    Und wenn der CS (für einen VA) und besonders der DX nicht fett klingen, weiß ich auch nicht weiter.

    Auf Live-Betrieb (Verarbeitung) mit guter Balance zwischen schnellem Schrauben und Tiefe ausgelegt, finde ich die Teile nicht ganz verkehrt und Presets nicht wirklich notwendig, bei dem Konzept.

    Außerdem volle Steuerbarkeit und Aufnahme über MIDI von außen.

    Genaueres lässt sich natürlich erst nach einem Test sagen, aber ich sehe Potential, wenn der Preis noch korrigiert wird. Die Konkurrenz ist ja nicht gerade klein.

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      TobyB  RED

      Hallo Markus,

      ich fand den cs in der Präsentation bei Sonic State schon extrem GAS. Und der DX war auch nicht schlecht. Mikrotasten sind nun nicht meines, aber naja. Cool finde ich dann das abspeichern der Settings und das Teilen via Wölkchen, wie bei Sweetwater gezeigt. Das die Dinger nun erstmal ohne App keine Presets haben ist doch okay. So füllt sich die Stylelibary doch gut mit eigenen Signature Sounds. Also den CS hab ich schon mal auf die Liste gesetzt, bis der hier verkauft wird, wird der sicher noch günstiger ;-)

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        Markus Schroeder  RED

        Ja, weniger Presets braucht die Musikwelt!

        Aber ein SDK herausgeben wir Korg beim Volca Sample wäre schon gut. Sich allein darauf zu verlassen, dass jeder ein iPhone hat ist schon ziemlich ignorant.

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          TobyB  RED

          Hallo Markus,

          stimmt. So weit ich sehen und bisher lesen konnte haben die Yamaha Entwickler auf der Basis von Web Midi einen Editor entwickelt. Der lief dann in Chrome. Für Web Midi gibt es sauber dokumentierte APIs und js-Frameworks. Die Frage ist wann andere Browser das auch nativ implementieren, Plugins sind schräge. Und wie sich Yamaha das gedacht hat. Und ob die wirklich ein eigenes SDK heben? Cool wäre es. Allzu komplex sind die Reface ja nicht.

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      mhagen1  

      Hi Markus, mittlerweile gibt es 4 Sweetwater-Demos auf YouTube, die recht eindrucksvoll demonstrieren, dass die Reface-Keyboards gut klingen und sich offenbar auch gut spielen lassen. Ich finde die Dinger nach wie vor nur preislich problematisch und glaube, dass sie bei einem Straßenpreis um 250 Euro weggehen würden wie die warmen Semmeln.

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    joegedicke  

    Ich weiss auch nicht genau, was das soll…die Sounds gibt es inzwischen tausendfach in fast jeder guten Workstation mit normalen Keys. Und das Spielzeug-Design spricht halt auch nicht gerade den professionellen Musiker an. Aber ein oder zwei werde ich mir trotzdem, alleine aus Neugier, mal zulegen :-)

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    AMAZONA Archiv

    Mal ruhig die Gemüter würde ich sagen. Halten wir doch mal fest: Yamaha bringt 2015 endlich einen neuen FM-Synth raus. Das ist eine bemerkenswerte Nachricht. Wenn es praktisch ein Tx81z mit guten Effekten geworden ist – dann ist das doch was. Das Original wird heute noch geehrt. Für mich stellt sich die Frage: wie wird die Softwareseitige Unterstützung aussehen? Wird es einen Editor für den DX geben? Natürlich hätte man sich eine FM-Evolution vorgestellt, aber die 4OP FM ist ja auch nicht schlecht.

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    NicGrey  

    Für das Geld gönne ich mir lieber einen gepflegten SY99. Yamahas letztes grosse Meisterwerk, dass die Bezeichung Synthesizer verdient.

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    Onkel Sigi  RED

    Was soll das Gemeckere über diese neuen Mini-Synths, BEVOR irgendjemand eines dieser Teile überhaupt angetestet hat? Korg macht seit Jahren mit seinen Minigurken microKorg und microKorgXL ein gutes Geschäft und die Teile kosten auch um die 400.- Mäuse. Wie ich Yamaha kenne, werden die Minis spitze klingen und auch sauber verarbeitet sein.

    In Verbindung mit einem Masterkeyboard sind solche Zwerge doch ein Segen bezüglich Transport und Platzbedarf, die kleine Tastatur ist zudem zum Sound anchecken immer komfortabler als mit einem tastaturlosen Expander.

    Nun gebt den Minis doch erstmal eine Chance!

    meint der

    Onkel Sigi

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    BA6  

    Anhand der bereits veröffentlichten Produktvideos kann man bereits jetzt das Aussehen, klangliche Möglichkeiten sowie technische Features beurteilen. Außerdem ist die Klangsynthese aus zahlreichen Vorgängergeräten bekannt. Ganz zu schweigen vom Preis, dafür braucht es keinen Test. Alle vier zusammen kosten nicht viel weniger als ein ernsthafter Synthesizer. Die Transportabilität ist eingeschränkt, denn die Geräte kann man nicht in ein Rack schrauben und wenn man sie auf der Bühne nebeneinander stellen will, brauchen sie viel Platz.
    Ein 3-Oktaven-Minikeyboard ist für ein E-Piano und eine Orgel, selbst für einen Synthesizer suboptimal. Wenn man dann sowieso ein externes Keyboard anschließen „muss“, hätte man die Reface-Serie auch gleich als kleine, schmale Pultgeräte bauen können. So sind sie irgendwie nicht Fisch, nicht Fleisch.
    Beim FM-Synthesizer finde ich es geradezu absurd, dass in den Videos von den vier Touch-Controls geschwärmt wird, man aber verzweifelt und hektisch auf die Touch Controls einhämmernde Menschen, während sich der Klang keineswegs so drastisch ändert, wie behauptet.
    Die Refaces sind relativ teuer. Da hat Yamaha mit der Preisgestaltung eine nicht unerhebliche Hemmschwelle vor den Kauf gesetzt.

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    AMAZONA Archiv

    Warum gibt es kein SK-Modell ???

    Eine String-Machine (mit Tastatur) wäre einzigartig gewesen.

    Dafür würde ich sogar 500,- Euro bezahlen und auf Speichermöglichkeit verzichten.

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    krollspell  

    Die Zeiten haben sich geändert. Früher war nicht alles besser, aber eben anders. Grosse Anstrengungen werden bei den Synth-Herstellern offenbar nicht mehr gemacht. Aber die Geschichte zeigt, dass diese nur sehr selten belohnt wurden. Wahre Innovationen werden zwar gelobt und begehrt, die Entwicklung ist aber zu teuer um damit Geld zu machen. Resp. das Produkt ist dann zu teuer. Yamaha ist wohl die misslungene VL-Technik noch sehr gut in schmerzhafter Erinnerung. Ich würde sagen es war die letzte echte Innovation in der Geschichte der Synthesizer. Und eben typisch für echte Innovation: zu komplex und zu teuer für ein Verkaufsschlager, finanziell ein Desaster. Daher kann ich Yamahas Konzept gut verstehen: Keep it simple and stupid. Die Frage ist dabei halt immer: Betonung auf „simple“ resp. „genial einfach“ oder eben doch „stupid“?

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    Sudad G  

    Also, ich muss jetzt mal eine Lanze für die kleinen Synths brechen. Habe sie gerade alle vier vor mir auf dem Tisch liegen. Mein Favorit ist ganz klar der DX. Man darf sich von dem Begriff 4 Operatoren nicht abschrecken lassen. Was da aus den Monitoren (Yamaha HS-8) kommt, hat mich absolut umgehauen. Der DX ist das FM Bass-Monster für alle Deep House Fans überhaupt. Aufgrund der heutezutage eingesetzten Wandler kommt ein Wums aus der Kiste und sogar noch rauschfrei. Da kommt selbst ein 6 Operator DX7 od. FM-7/8 Plug-In ins Schwitzen. Schade, dass er keine Sounds der alten FM-Synths abspielen kann. Er hat eben komplett neu aufgebaute Algorithmen und erweiterte Feedback Möglichkeiten, so dass er zwar 6 Operatoren Sounds mit nur 4 Operatoren erzeugen kann, aber eben nicht mehr Datenkombatibel zu den alten FM-Synths ist. Hier sollte Yamaha unbedingt ein Kovertierungstool als App anbieten.

    Dann der CS – der klingt für einen VA mit nur einem Oszillator oberfett. Die SuperSaw und das Filter sind der Hammer. Auch wenn er einfach aufgebaut ist, hat er eine flexible Oszillatorsektion und ist vom Sound her zu dem Preis unschlagbar. Schade ist, dass er keinen Speicher besitzt.

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    Sudad G  

    Fortsetzung:

    Der YC ist eine wirklich gelungene Hammond Orgel zum mitnehmen und klingt wirklich erstaunlich gut. Auch andere Vintage Orgeln lassen sich damit herrlich imitieren.

    Der CP ist für alle gut, die ein tragbares Mini-Fender-Rhodes brauchen. Wer noch kein spezielles Plug-In im Studio hat, wird sich freuen und für unterwegs macht er viel Freude.

    Man muss die Synths mehr als spezialisierte Soundexpander sehen und weniger als Allround Synths. Mir gefallen sie alle. Besonders der DX. Den gebe ich nicht mehr her.

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