Multi-Effekt im Miniformat mit Akkubetrieb
Mit dem Valeton GP-50 geht die chinesische Marke mit seiner kompakten Multi-Effects-Serie noch einen Schritt weiter. Aufbauend auf dem beliebten GP-5 wurde das Konzept gezielt erweitert und an aktuelle Anforderungen von Gitarrist:innen angepasst. Mehr Rechenleistung, mehr Kontrolle und ein deutlich erweitertes Feature-Set treffen hier erneut auf ein extrem kompaktes Format.
Das Valeton GP-50
Das GP-50 ist genau wie sein kleiner Bruder, das GP-5, ein digitales Multi-Effects-System mit integrierter Amp- und Cabinet-Simulation – nur eben mit mehr Power als das GP-5. Klanglich setzt Valeton auf über 100 Effekte, die von klassischen Overdrives und Distortions über Modulationen bis hin zu Reverbs und Delays reichen. Insgesamt lassen sich bis zu neun Effektmodule gleichzeitig nutzen, was komplexe Signalwege ebenso erlaubt wie reduzierte Setups. Die Soundengine arbeitet mit 24-Bit-Wandlung und 44,1 kHz Samplingrate.
Besonders auffällig ist die erstaunlich geringe Größe. Das Gerät ist mit all seinen Funktionen immer noch kleiner als ein Smartphone, und wiegt nur 430 Gramm. Dank integriertem 1450-mAh-Akku, Stromversorgung per DC oder USB ist das Gerät flexibel für Mobilität ausgelegt.
Die Bedienung erfolgt beim Valeton GP-50 über mehrere Regler, Funktionstaster und zwei Fußschalter mit farbiger Statusanzeige. Diese ermöglichen direkten Zugriff auf Effekte, Presets, Tap-Tempo oder den integrierten Looper. Das neu gestaltete User-Interface wird auf einem 1,77-Zoll-Farbdisplay (4,5 cm) dargestellt und erleichtert die Navigation im Live-Betrieb.
Neben der Effektsektion fungiert das GP-50 auch als IR-Loader und Amp-Plattform. Bis zu 20 eigene Cabinet-IRs können gespeichert werden. Hinzu kommt Valetons SnapTone-Technologie, die das Laden von Neural Amp Modeler (NAM) Dateien erlaubt. Bis zu 80 dieser Modelle lassen sich verwalten, 50 SnapTone-Files sind bereits ab Werk installiert.
Feinabstimmungen sind über interne Routing-Optionen, zwei wählbare Bypass-Modi sowie externe Expression-Pedale möglich. MIDI-Funktionalität erlaubt sogar die Einbindung in komplexere Setups. Anschlussseitig bietet der Valeton GP-50 zwei unsymmetrische 6,3-mm-Stereo-Ausgänge, einen Kopfhörerausgang, USB-C für Audio-Interface- und Re-Amp-Funktionen sowie USB-MIDI. Zusätzlich stehen MIDI In und Thru über 3,5-mm-TRS bereit. Bluetooth 5.0 ermöglicht drahtloses Editieren, Audio-Playback und App-Integration.
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Preis und Verfügbarkeit
Alles in allem ist das ein gigantischer Funktionsumfang, und das zu einem sehr günstigen Preis! Das Valeton GP-50 kostet bei Thomann nämlich nur 119,- Euro.
































Ein auf Klang fokussierten Test würde mich hier interessieren.
Früher hätte ich jetzt geschrieben, daß man die Keyboarder wieder vergessen hat, aber aus meinen Synthies gehe ich inzwichen sowieso nurnoch mono raus.
In diesem Sinne scheint mir das hier auch eine praktische kleine Kiste für die Tastenfraktion zu sein…
@mort76 geht eh für keyboards
@mort76 Na ja – wenn deine Synthies ‚monophon‘ sind, dann verstehe ich das ja …
Wenn die aber einen Stereo-Ausgang haben, dann verstehe ich das NICHT . . .
„Gitarrist:innen“ – ernsthaft? 😒🙄
@Vidarhjal Eine andere Möglichkeit wäre Gitarrenspielende 😉
@Vidarhjal leider in Österreich schon oft üblich…
Eines der für mich interessantesten GP-50 Features ist tatsächlich die NAM-Integration.
Was ich auf der Website auf die Schnelle nicht finden konnte: Werden die NAM Profile wie beim kleinen Bruder GP-5 herunterskaliert oder werden sie voll unterstützt?
Habe vor kurzem den kleinen Bruder GP-5 angespielt. Puh das war echt mal gruselig vom Sound. 🙄 Als Backup ok, aber nur wirklich als Backup. Da kam zumindest bei mir bei keinem der Sounds richtig Freude auf. Alles so bedeckt und irgendwie flach. Auch ziemlich begrenzt hinsichtlich der FX-Einstellungen. Kann mir nicht vorstellen, dass das Ding hier besser klingt.