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Vergleichstest: Akai MPC Studio black, Native Instruments Maschine MK2, Groove Production Studio

MPC Studio Black NI Maschine MK2 BLACK

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Fazit

Einen wirklichen Sieger kann ich in diesem Vergleich nicht ausmachen. Beide Testkandidaten haben ihre ganz individuellen Stärken und Schwächen. Die bei beiden Geräten vorhandenen Schwächen kann man dabei aber keinem der Probanden wirklich negativ auslegen. Die Akai MPC Studio Black und die Native Instruments Maschine MK2 gehören beide zur Gattung der Hybrid-Grooveboxen, sprechen aber meiner Meinung nach unterschiedliche Zielgruppen mit verschiedenen Anforderungen an.

Für den ambitionierten Beat-Bastler oder Hip Hop Produzenten sehe ich die MPC Studio Black als bessere Wahl. Stark angelehnt an das Konzept der alten Hardware MPCs, kommt sie der Arbeitsweise den Musikern dieses Genres besser entgegen. Auch für den Live-Einsatz liegt die MPC Studio Black eine kleine Nasenspitze vorn. Grund dafür ist einerseits

die kompaktere Bauform und die mitgelieferte schwarze Neopren-Tasche für den sicheren Transport zum Auftrittsort. Einziger Wermutstropfen dabei ist dabei leider die MIDI-Schnittstelle, die wie bereits erwähnt nur über die MIDI-Klinkenadapter erreichbar ist. Die MPC Software ist auf Grund ihrer Struktur etwas einfacher im Handling auf der Bühne als die weitaus komplexere Software der Maschine.

Wer hingegen eine Hybrid-Groovebox als Allzweckwaffe im Studio sucht, ist mit der Native Instruments Maschine MK2 sicherlich besser beraten. Die Maschine macht dabei als Standalone-Produktionsumgebung oder in Kombination mit einer DAW wirklich gute Arbeit und lässt sich zusätzlich auch noch als Universal-Controller für andere Zwecke nutzen.

Musikalisch lässt sich die Maschine dank der von Native Instruments mitgelieferten Instrumente und Effekte etwas flexibler für andere Musikstile abseits von EDM und Hip Hop nutzen, als es die MPC Studio Black möglich macht. Dank der perfekten Anbindung an das Native Instruments Universum profitieren Nutzer, die bereits im Besitz von anderen Native Instruments Produkten sind, davon dass diese auch perfekt mit der Maschine funktionieren und nahtlos in die Software der Maschine integriert sind.

Es lohnt sich, beide Geräte unter die Lupe zu nehmen und dann zu entscheiden, welches eher der eigenen Arbeitsweise entspricht. Der höhere Preis der Maschine relativiert sich sehr schnell, wenn man auf die mitgelieferten Vollversionen im Komplete Select Paket schaut.

Persönlich fällt mir die Wahl zwischen MPC Studio Black und die Maschine MK2 Black schwer. Trotzdem entscheide ich mich mit einem hauchdünnen Vorsprung für die Maschine MK2 Black, da sie für meine persönliche Arbeitsweise universeller einsetzbar ist.

AKAI MPC STUDIO BLACK

Plus:

  • Preis
  • Größe und Gewicht
  • hochwertige Verarbeitung des Gehäuses
  • Neopren-Hülle
  • umfangreiche Softwareausstattung

Minus

  • MIDI-Schnittstelle nur über Adapter-Kabel nutzbar
  • Q-Link Potis wirken ein klein wenig wackelig

Native Instruments Maschine MK2 Black

Plus

  • hochwertige Verarbeitung des Gehäuses
  • umfangreiche Softwareausstattung
  • Controller universell einsetzbar

Minus

  • kein Powerbutton

 

 

Preis

  • Ladenpreise:
  • Akai MPC Studio Black: 399,- Euro
  • Native Instruments Maschine Mk2: 589,- Euro
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Forum
  1. Profilbild
    gaffer  AHU

    Ich bin meilenweit davon entfernt alles was schwarz ist automatisch gut zu finden. Farbe ist prima. Aber was hat der Designer von NIs Gerät geraucht? Wollten die mal mutig sein. Sicher, in der Dunkelheit usw. usw. Trotzdem, ist einfach ein richtig mieses Design. Hätte ich das Gerät entworfen und würde das Titelbild dieses Beitrags sehen (und wäre nüchtern) würde ich mich still und leise zurückziehen

    • Profilbild
      Tyrell  RED 1211

      Für mich auch ein Gräuel, die bunt blinkenden Pads die nun bei vielen Geräten in Mode gekommen sind. Die Disco-Beleuchtung war der Hauptgrund, warum ich mich von der TR8 wieder getrennt habe.

    • Profilbild
      DuncanMcDope

      die bunten pads haben auch einen praktischen nutzen , man kann jede farbe auch jedem pad zuweisen , um den überblick zu behalten , zum beispiel rot für drums , blau für synthsounds. , so kann die Maschine also auch optisch nach den eigenen wünschen angepasst werden.

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        KravenZ

        Wobei der Farbwechsel leider nur per Maus in der Software möglich ist und leider nicht per Maschine Controller.

  2. Profilbild
    synthlab01  AHU

    Ich kann mich deinem Kommentar nicht anschließen. Selbst bei schlechten Lichtverhältnissen lässt mit der Maschine MK2 dank der beleuchteten Tasten hervoragend arbeiten. Die Maschine MK2 ist neben schwarz auch in weiß erhältlich. Über Schmack in diesen Fall Design lässt sich bekanntlich streiten.

  3. Profilbild
    AMAZONA Archiv

    Achtung Spoiler:
    Einen wirklichen Sieger kann ich in diesem Vergleich nicht ausmachen. Beide Testkandidaten haben ihre ganz individuellen Stärken und Schwächen.

    Mehr muss man auch nicht wissen. Ein sinnfreier Artikel der Kernprobleme auslässt: Softwareintegration und OS Support. (Ni derzeit ganz schlimm).
    Beide Kisten kommen im Hardwaregewand nicht an die Möglichkeiten die Software nunmal bietet nicht heran.
    Alternativ kommt man mit nem vernünftigen 4mal4 Padklopper und gut sortierten (eigenen)Samples weiter.
    Das Content seitens NI ist mehr oder weniger eine Werbebroschüre für derren Katalog. Was hat eine Reaktor Groovebox, die ,,nicht ´´über die Maschine Hardware zu bearbeiten ist, dort zu suchen? Überhaupt ist die Einbindung von Plugins schwach und zwar so richtig schwach. Vorallem für Drittanbieter.

    Ich kann niemanden diese Gerätegattung empfehlen weil sie gross sein wollen aber nicht der Möglichkeiten Herr werden.

    • Profilbild
      Tyrell  RED 1211

      Ich hatte die Maschine MKII ebenso wie die AKAI MPC. Für mich war der Workflow der MASCHINE eine blanke Katastrophe. Zwei Wochen nicht bedient, schon musste man wieder Tutorials büffeln. Anders die MPC – hier war schon seit Generationen AUSPACKEN und LOSLEGEN angesagt. Aber vielleicht bin ich ja Old School? ;-)

      • Profilbild
        synthlab01  AHU

        Der Einstieg in die Maschine MK2 war für mich am Anfang auch etwas steinig. Aber irgendwann ging es dann. Das du dich mit der MPC gleich angefreundet hast kann ich als Hardware MPC Besitzer gut nachvollziehen.

  4. Profilbild
    arnimhandschlag  

    größtes manko an beiden geräten sowieso dass es kein stand alone gibt – wie schon von Charlatan erwähnt, ein 4×4 pad controller tuts auch wenn man noch andere midicontroller im einsatz mit ableton live hat. oder dann push eben. hatte mal eine maschine ausgeliehen konnte aber meins wars wirklich nicht. Die Plugin integration ist ja wohl auch mehr promotion als tatsächlich nützlich, ich frage mich auch woher irgendwer in berlin wissen will welche parameter ich am liebsten editieren möchte. das ist ja wirklich nur für den schnellen preset-jäger von bedeutung. ganz zu schweigen mal von dem irrsinn bei maschine im studio wenn man da z.b. den monark in reaktor laufen hat, der läuft in der maschine und die läuft als re-wire in der daw. noch ein paar kaskaden mehr und man würde vor lauter fenster umschalten gar nicht mehr zum musikmachen kommen

    • Profilbild
      synthlab01  AHU

      Die Maschine läßt sich direkt als Plugin(VST, AU oder AAX) in eine DAW laden. Das NKS Format von NI unterstützen mittlerweile schon einige Plugin-Hersteller. Damit ist eine Integration von einigen Dritthersteller-Plugins ser wohl möglich. Ich weiß nicht mit welcher Software-Version der Maschine du damals gearbeitet.
      Deine Kritik am Support von NI kann ich leider nicht nachvollziehen. Für Software-Hersteller wir es generell immer schwieriger den immer kürzeren Update-Zyklen von Microsoft und Apple hinterher zu kommen. Probleme mit Software kann es immer mal geben. Das NI sehr schnell reagiert kann man gut am letzten Update der Maschine Software sehen.

      • Profilbild
        arnimhandschlag  

        Mit dem Support von NI bin ich vollstens zufrieden. Mir ging es um die Kaskadierung von Geräteinstanzen im DAW Studio wenn die Kiste läuft.

        Ich finde die Nummer mit dem NKS Format gut, ich finde es nur schwierig einen, sagen wir mal VA-Synth Plugin mit 8 Potis zu steuern. So richtiges Live-Feeling kommt da halt nicht auf. Gilt aber nicht nur für die Maschine sondern für alle Mitbewerber gleichermaßen

  5. Profilbild
    AMAZONA Archiv

    Hallo,
    Vielen Dank für den interessanten Vergleich dieser beiden Hybridmonster! Meiner bescheidenen Meinung nach geht es hier jedoch arg drunter und drüber, denn ( wie im Artikel ja auch anklingt) Maschine ist KEINE Groovebox mehr, sondern spätestens seit Ver.2.0 Native’s Interpretation eines Hybriden Über- synths der die ganze Palette von Reaktor bis The Giant nutzen kann. NI hatte diesen Ansatz ja schon mit Kore verfolgt, und als Nutzer von Kore hat man mir auch Maschine als Nachfolger angepriesen und angeboten. Maschine ist m.E. auf dem Weg zur DAW, hier hinkt nur noch der Sequenzer, der ja nun mit 2.4.6 konsequent aufgebohrt wurde ( was war hier schlecht, bitte? NI hat innerhalb von 24 Std. das verbockte 2.4.5 ersetzt. shit happens). So, jetzt zur MPC. Die MPC1000 war für mich eine Befreiung aus der Legowelt von Cubase , und die MPC2500 habe ich geliebt als größere Schwester der 1K. Mit JJOS nach wie vor herrliche Maschinen! Mit den neuen „AKAI MPC“ ( ist ja nur noch eine Marke) hätte man eher Arturias Spark bzw. Spark LE vergleichen sollen. Ja, und wie auch schon im Test anklingt, ist bei beiden Plattformen- wie bei allen Plattformen- eben eine Einarbeitung nötig. Man sehe sich den Glaubenskrieg der Elektron- Jünger an, wenns um Usability geht. Ich finde Maschine komplex, aber logisch. IMO siegt also ganz klar die Birne über den Apfel.
    Best,
    Jh

  6. Profilbild
    Soonisnow

    Ich möchte auch noch einmal das Korg Padkontrol in Verbindung mit Steinbergs Halion in die Waagschale werfen. Das Padkontrol hat exzellente Pads, der X-Y- Ribbon Controller ist ein sehr kreatives Parametertool, welches auch bei Software Synths zu teils ganz unglaublichen Ergebnissen führt (z.B. Resonance und Cutoff, Cutoff und Pitch eines Oszillators, Cutoff und Fx- Level auf x- und y- Achse gelegt). Seit Halion3 können in Cubase ge- „slice“- te Loops mit drag and drop in Halion geschoben werden und sind automatisiert auf einzelnen Notenwerten und damit Pads spielbar. Für mich ist das Pad mit 60-90€ Gebrauchtmarktpreis in Verbindung mit Cubase/ Halion das Groovetool schlechthin geworden.

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