Vergleichstest: Die drei besten Software-Instrumente für Einsteiger

6. Mai 2020

Klingen wie die Pros

Vergleichstest: Die drei besten Software-Instrumente für Einsteiger

Vergleichstest: Die drei besten Software-Instrumente für Einsteiger

Professionelles Musikmachen ist erschwinglich geworden. Längst braucht man nicht mehr zwingend teuere Hardware, um einen radiotauglichen Song zu produzieren. Heutzutage ebnen schon einzelne Software-Instrumente oder auch erschwingliche Bundles den Weg für Einsteiger in die Welt der Musikproduktion. In diesem Vergleichstest wollen wir uns die drei besten Software-Instrumente für Einsteiger anschauen, mit denen man komplette, professionell klingende Songs erstellen kann, ohne dass zwingend weitere Software Plugins benötigt werden. Alle drei vorgestellten Software-Instrumente sind für alle gängigen DAWs verfügbar und laufen sowohl auf PC und Mac.

Vengeance Producer Suite – Avenger

Avenger wurde erstmals Ende 2016 veröffentlicht und richtet sich vor allem an Musiker und Produzenten, die nach einem Software-Flaggschiff Ausschau halten, mit dem man kommerziellen Sound produzieren kann und umfassenden Einfluss auf den Sound und die Samples nehmen kann. Durch regelmäßig erscheinende Expansions lässt sich die von Haus aus üppige Library mit ihren über 930 Presets stetig erweitern. Jede Expansion widmet sich einem speziellen Musikgenre und liefert neben neuen Presets je nach Expansion auch neue Drumkits, Schwingungsformen, granulare Samples, Arpeggiatoren Patterns, Multiloops, Multisamples und mehr. Die überwiegende Mehrheit der Expansions fokussiert sich dabei auf Chart- und Club-taugliche Musik und ihre Subgenres, wie beispielsweise Funky House, Ibiza House, Acid Breaks, Dubstep, Hip Hop, Trance, Techno, EDM oder Future Pop. Vereinzelt werden aber auch Expansions wie Cinematic, Atmospherica, Synthwave oder reine Guitar Expansions veröffentlicht, die die musikalische Bandbreite von Avenger zusätzlich erweitern und sich damit auch Musik für Filme, TV oder Games komponieren lässt.

Was Avenger so attraktiv für Einsteiger macht, ist der hochwertige Klang der Presets und Expansions. Man hört, dass hier viel Liebe zum Detail reinfließt und sehr namhafte Sound-Designer hinter den einzelnen Expansions stecken. Die Presets sind dabei in einzelne Instrumentengruppen geclustert und so abgemischt, dass diese perfekt im Mix sitzen. Zu den Instrumentengruppen gehören Arp (Arpeggiatoren), Bass, Bells, Chords, Drums, Effects, Instruments, Leads, Multiloops, Organ, Pads, Piano & Keys, Plucked, Sequences, Synths, Trancegate und Voice. Also alle erdenklichen Instrumentengruppen, die man braucht, um einen kompletten Song zu produzieren.

Dabei klingt Avenger von Haus aus druckvoll und satt in den Bässen, ausgewogen in den Mitten und crisp und klar in den Höhen, was gerade Einsteiger freut, da man nicht erst alle Sounds vormischen muss, um ein professionelles Gesamtklangbild zu erzeugen. Mit Avenger kann man direkt loslegen, Musik zu machen.

Das Entwickler-Team erweitert Avenger stetig um neue Funktionen. So wurde nachträglich eine mächtige granulare Synthese-Engine implementiert oder ein nützliches Multiloop-Modul für Gitarren-Samples. Funktionen, über die man sich besonders freut, wenn man selbst Sounds kreieren und mit fortschreitendem Know-how tiefer in die Materie der Musikproduktion einsteigen möchte. Mittlerweile ist Avenger in Version 1.5.5 erhältlich, der Support ist vorbildlich und über eine Facebook Gruppe und den YouTube-Channel wird man stets auf dem Laufenden zu aktuellen Entwicklungen und kommenden Updates gehalten und bekommt Tipps und Tricks geliefert, um die vielfältigen Funktionen von Avenger kennenzulernen.

Avenger ist nur als 64 Bit Version erhältlich, unterstützt VST2 und VST3, AU und AAX. Mit Version 1.5 wurde eine Copy-Protection mittels WIBU CodeMeter eingeführt.

Weiterführender Test: https://www.amazona.de/testbericht-avenger-von-vengeance-sound/

Preis Avenger: 199,- Euro
Preise pro Expansion: 65,- Euro

reFX – Nexus 3

Nexus 3

Nexus 3 von reFX zählt zu den beliebtesten Software-Romplern und bietet von Haus aus über 2750 Presets, mit denen sich unterschiedliche Musikgenres produzieren lassen

Anders als Avenger bietet Nexus 3 nicht den gleichen Umfang an Synthesizer-Funktionen, sondern basiert grundlegend auf Samples, weshalb Nexus 3 auch unter die Rubrik Software-Rompler fällt. Ende 2019 wurde Nexus in der neuen Version 3 gelauncht und wurde dabei generalüberholt. Zum einen ist Nexus 3 in der neuen Version extrem Ressourcen-schonend, was gerade Einsteiger mit einem weniger performanten Rechner freuen dürfte. Zum anderen erstrahlt Nexus 3 in einem übersichtlichen Vektor-basierten User Interface, das den beliebten Software-Rompler noch einfacher bedienen lässt.

In der Starter-Version beinhaltet Nexus 3 über 2750 Presets und 18 GB Samples. Diese Factory-Presets sind in folgenden Instrumentengruppen unterteilt: AR (Arpeggio), BA (Bass), BR (Brass), CL (Classical), DL (Drumloop), DR (Drums), FX (FX Sound), GT (Guitar), LD (Lead), OR (Organ), PD (Pads), PL (Plucked), PN (Piano), SQ (Sequence), ST (Strings), SY (Synth), TG (Trancegate), VO (Vocal / Choirs) und WW (Woodwinds).

Regelmäßig werden auch hier neue Expansions veröffentlicht, die sich größtenteils auf elektronische Musikgenres beziehen, z. B. Feel Good House, Commercial Dance, Dubstep-Electro, Reggaeton, Trance, Trap, Twerk uvm. fügen im Schnitt 130 bis 160 neue Presets hinzu. Als besonderes Schmankerl gibt es zwischendurch auch Expansions von internationalen DJs und Produzenten wie jüngst KSHMR oder in der Vergangenheit Steve Aoki, Tiesto oder eine Expansion der Bodybangers. Für Freunde von Filmmusik gibt es auch einzelne Hollywood-Expansions oder gar ein Bundles, die ebenfalls alle sehr amtlich klingen.

Was Nexus 3 so beliebt bei Einsteigern macht, sind die Vielzahl der mitgelieferten Presets und die hohe Qualität der Expansions. Die Presets sitzen perfekt im Mix, die Bässe und Subbässe sind ideal aufeinander abgestimmt und vorgemischt, die Lead-Sounds klingen voll und kraftvoll und die Pads samtig weich und in sich moduliert, so dass diese nicht statisch klingen. Wer dennoch tiefer ins Sound-Design einsteigen möchte, hat über die umfangreiche Effekt- und Filtersektion die Möglichkeit, die Samples klanglich zu modifizieren oder die einzelnen Parameter beim Produzieren auch zu automatisieren. Über tolle Neuerungen, wie den generalüberholten Arpeggiator, können auch Anfänger sehr schnell und einfach eigene Patterns erstellen und dabei lernen, mit Step-Sequencern umzugehen.

Auch aus professionellen Tonstudios ist Nexus nicht mehr wegzudenken und viele bekannte Produzenten nutzen den Rompler in ihren Produktionen.

Nexus 3 ist nur als 64 Bit Version erhältlich, unterstützt VST, VST 3, AU und AAX und benötigt mindestens 8 GB RAM. Die Installation und Verwaltung der Expansions wurde mit der neuen reFX Cloud Anwendung stark vereinfacht.

Weiterführender Test: https://www.amazona.de/test-refx-nexus-3-software-synthesizer/

Preis reFX Starter: 250,- Euro
Preise pro Expansion: 60,- Euro

Audio Imperia – Nucleus (The Orchestral Core)

Nucleus

Mit Nucleus ist Audio Imperia eine beeindruckende und erschwingliche Orchester-Library für Einsteiger gelungen

Für professionell klingende Orchester-Librarys musste man in der Vergangenheit sehr tief in die Tasche greifen. Mit Nucleus liefert Audio Imperia eine beeindruckende Library, die sich an Einsteiger richtet und vom Start weg fantastisch klingt.

Nucleus basiert auf Native Instruments Kontakt Player und muss daher über Native Access lizensiert werden, wobei der Library-Inhalt über einen Continuata Installer heruntergeladen werden muss. Die Library ist gerade mal 20 GB groß und RAM-schonend, so dass auch Einsteiger mit einem weniger performanten Rechner oder gar Laptop in der Lage sind, komplette Kompositionen zu kreieren, ohne dass dabei der Computer ins Stocken gerät.

Im Gegensatz zu Jaeger oder Talos One und Talos Two, den drei weiteren Audio Imperia Orchester-Librarys, enthält Nucleus weniger Mikrofonierungen und weniger Artikulationen pro Instrument. Dennoch entspricht der Umfang einer kompletten Orchesterbesetzung und die enthaltenen Artikulationen reichen völlig aus, um ein komplettes Arrangement mit Nucleus zu realisieren. Legato-Artikulationen zählen bei Orchester-Librarys zur absoluten Königsdisziplin und Nucleus glänzt hier durch absolut realistischen, authentischen Sound.

Audio Imperia - Nucleus - The Orchestral Core

Audio Imperia liefert mit Nucleus eine komplette Orchesterbesetzung, ideal für Einsteiger

Gerade für Einsteiger ist die Benutzeroberfläche und Bedienung sehr einfach zu verstehen. Man kann zwischen BASIC und ADVANCED Ansicht wechseln, wobei erstere vorausgewählt ist. Wechseln lässt sich zudem zwischen zwei Mischungen: CLASSIC MIX und MODERN MIX. CLASSIC MIX enthält die unbearbeiteten Samples, wobei der MODERN MIX die von Audio Imperia bearbeitete Mischung enthält und präsenter, näher, direkter und damit sehr modern klingt. Zudem steht ein Reverb-Regler zur Verfügung, mit dem man die Stärke des Effektes einstellen oder auch komplett deaktivieren kann.

Das Herzstück und deshalb zentriert platziert befinden sich die zur Verfügung stehenden Artikulationen, die sich für jede Instrumentengruppe unterscheiden. Mittels Keyswitch kann man beim Spielen zwischen den Artikulationen wechseln oder diese einfach auch durch Anklicken der gewünschten Artikulation im User-Interface ändern.

Mit den weiteren Reglern DYNAMICS und EXPRESSION kann man weiteren Einfluss auf die Velocity und Lautstärke nehmen. Patches, die zudem noch über Vibrato-Artikulationen verfügen, steht ein weiterer VIBRATO-Regler bereit, mit dem man stufenlos zwischen Vibrato und Non-Vibrato-Samples überblenden kann. Durch die simplifizierte Bedienung eignet sich Nucleus perfekt für Einsteiger in die klassische Komposition.

Wer tiefer in Sound-Design und Filmmusik einsteigen möchte, für den bietet Audio Imperia Crossgrades auf Jaeger an. Dieses Instrument beinhaltet eine zusätzlich Sound Engine, zum Erstellen von hybriden Sounds, die man vor allem aus Blockbuster-Hollywood-Streifen kennt. Zudem stehen hier weitere Artikulationen, Mikrofonierungen und Klangbearbeitungsmöglichkeiten zur Verfügung, die auf das Bedienkonzept von Nucleus aufbauen.

Weiterführender Test: https://www.amazona.de/test-audio-imperia-nucleus-orchester-library-plugin/

Preis Nucleus: 449,- Euro

Wem Nucleus zu teuer ist, dem sei die knapp 5 GB große LITE EDITION empfohlen. Für gerade mal 99,- USD gibt es eine abgespeckte Version von Nucleus, die nur die vollen Ensembles beinhaltet sowie eine abgespeckte Percussion und Sound Design Rubrik. Von NUCLEUS LITE EDITION kann man dann um 99,- USD vergünstigt auf die Vollversion von Nucleus upgraden.

Nucleus Lite

Nucleus Lite ist die abgespeckte Version von Audio Imperias Nucleus Orchester-Library und richtet sich aufgrund des günstigen Preises speziell an Einsteiger mit einem kleinen Geldbeutel

Lite Edition: 99,- Euro

Fazit

Noch nie war es erschwinglicher und einfacher, mit dem Musikmachen zu starten. Während Hardware teuer ist und man weitere Peripheriegeräte benötigt, lässt sich Software in Kombination mit einer DAW der Wahl auf jedem Laptop, PC oder MAC betreiben. Ob Avenger, Nexus 3 oder Nucleus, mit jedem der drei Software-Instrumente lassen sich komplette Songs oder Kompositionen erstellen, die hochqualitativ und professionell klingen, vorausgesetzt man besitzt die nötige Portion Musikalität und Können.

Plus

  • Klangqualität
  • Umfang
  • Einfache Bedienung / Erlernbarkeit
  • Preis-Leistungs-Verhältnis

Preis

  • Vengeance Sound Avenger = 199,- Euro
  • reFx Nexus 3 = 249,- Euro
  • Audio Imperia Nucleus = 449,- USD / Nucleus Lite Edition = 99,- USD
Klangbeispiele
Forum
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      c.rentschler  RED

      Omnisphere ist klasse und enthält viele Sounds. Nicht ohne Grund gibt es aber auch noch Stylus RMX und Trilian aus dem Hause Spectrasonics, die Omnisphere genau dort ergänzen, wo es als Standalone-Software Schwachpunkte hat.

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    fitzgeraldo  

    Interessanter Artikel.
    Aber für Einsteiger?
    Ich denke, wer mit einer der gängigen DAW‘s beginnt, hat für den Anfang – und auch später noch – bereits genug am Start. Sei es Cubase, FL-Studio, S1, Reason oder Logic.
    Wer mehr will, kann sich ja langsam mit vielen hervorragenden Freeware-Plugins weiter ins Geschehen wagen. Muss ja nicht gleich wieder ein Haufen Gekauftes auf die Platte …
    So sehe ich das halt.

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    Filterpad  AHU

    Das beste ist meiner Meinung nach sich einen Hardware-Synth anzuschaffen, um überhaupt mal die Synthesearten und Wellenformen kennenzulernen.

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    gs06

    Also mich wundert die Auswahl der Instrumente schon etwas. Für Anfänger hätte ich in Anbetracht der Tatsache, dass man in die preisliche Region von ca 450 Euro vordringt, eher eines der üblichen Allround-Bundles wie NI Komplete, Rob Papen Explorer, Arturia V-Collection, Steinberg Absolute, IK Multimedia Total Studio oder eine der größeren DAW-Suiten wie Reason, FL Studio Suite etc. erwartet. Diese bieten für Anfänger doch viel breitere Instrumenten-Sammlungen als lediglich einen Synthesizer mit vielen Presets an. Und welcher Anfänger braucht Preset-Erweiterungen für 65 Euro?

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    AMAZONA Archiv

    Dieses Click Bait Geschwurbele in den Überschriften nervt manchmal. Das sind weder die 3 besten Software-Instrumente, noch sind die ideal für (jeden) Einsteiger. Nicht jeder Einsteiger will nur Presets schubsen, sondern was über Klangsynthese lernen. Da würde ich jedem Einsteiger eher ’nen oldschooligen Subtraktiven empfehlen (schlank und übersichtlich strukturiert) , einen überschaubaren Wavetabler und einen gut bedienbaren FM Synth und/oder einen gut bestückten Sampler. Vieles findet sich schon in den DAWS und alles andere lässt sich individuell finden. Für mich liest sich das einfach wie eine willkürlich zusammengekleisterte Werbeveranstaltung.

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    ukm  

    Vielleicht erstmal ein Instrument spielen lernen. Wenn man sich vorher schon mit der Maus totgeclickt hat, klappt das vermutlich nicht mehr.

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      fitzgeraldo  

      Vollkommen d‘accord,
      Ich durfte noch Joe Zawinul live erleben. Dem war es eigentlich schnuppe, welche Plastiktüte er da malträtiert. Es hat einfach geklungen …

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        AMAZONA Archiv

        Bin da weniger d’accord.
        Vieles hängt vom Selbstverständnis des Musikers ab. Sehe nicht (mehr) unbedingt die Notwedigkeit bei Musikern, die nur Songs aufnehmen und editieren wollen, Instrumente erlernen zu müssen. Wichtiger ist es, Limits auszuloten und diese zu erkennen. Man muss kein guter Instrumentalist sein, um passable Songs auf die Reihe zu kriegen. Man braucht vor allem ein gutes Gehör, eine gewisse Form der Grundmusikalität, einen Sinn für Ästhetik, Inspiration und Kreativität. Das isses aber auch schon.
        Man muss sich nicht mit einem Joe Zawinul, Jimi Hendrix oder einem Paganini messen.
        Und mit der Maus clickt sich auch niemand tot. In der Regel hast du ja ein Masterkeyboard am Rechner hängen.
        Der rein musikalische Anteil ist immer da – und zwar hauptsächlich.

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          Coin  AHU

          Ja Willem, ich werfe noch Parameter wie Intuition,
          Empathie und Liebe in den Raum.
          Mal aus noch dem Gutefrage Forum:

          „Was war zuerst da? Musik oder Notation? Die Antwort lautet natürlich MUSIK!

          Es gibt wirklich nur wenige gute Musiker, die sowohl Noten als auch das Spielen nach Gehör beherrschen. Das ist die absolute Ausnahme.

          Die meisten Musiker können entweder nur das eine oder andere und meiner Meinung nach sind diejenigen Musiker die besten, die Musik im Blut haben und alles nach Gehör spielen.

          Man muss die Musik wirklich fühlen, um sie gut interpretieren zu können.

          Die meisten klassisch ausgebildeten Musiker, die fließend vom Blatt spielen können, scheitern leider kläglich, wenn man ihnen die Noten wegnimmt.

          Und so ist es auch nicht verwunderlich, dass im Bereich Klassik eher Musiker anzutreffen sind, die Noten sehr gut beherrschen und im Bereich Popularmusik vorwiegend Autodidakten, die sich alles selbst beigebracht haben und für die Noten mehr oder weniger ein Umweg sind.

          Die Liste der berühmten Musiker, die keine Noten beherrschen, ist länger als manche denken und es befinden sich darauf sogar Leute wie Stevie Wonder,
          Eric Clapton, Paul McCartney und Elvis Presley.

          Es gibt sogar Autodidakten, die mit der Zeit ihre eigene Notationsschrift entwickelt haben und großartige Komponisten und Musiker sind, wie z.B. Yanni.“

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          fitzgeraldo  

          Da stimme ich dir schon zu. Ich gehöre selber zu den „nicht“-Tasten-Virtuosen.
          Und ja, das Gefühl für Klang ist wichtiger, als fünfzehn Töne in der Sekunde zu spielen.
          Ich wollte grundsätzlich nur anmerken, dass die intensive Beschäftigung mit einer DAW (und Instrument – so betrachte ich nun mal eine DAW) manchmal mehr bringen kann, als die Jagd nach neuen Presets und Sounds. Und das wird in diesem Artikel leider suggeriert („Klingen wie die Pros“). Btw: welche Pros?
          Nur: spielen können (oder es zumindest zu versuchen), schadet nicht.

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            AMAZONA Archiv

            Ja, was da suggeriert wird in dem Titel, ist schlichtweg erbärmlich.
            Nix gegen den Autoren.
            Aber das ist der Stoff, aus dem Konsensmukke und Belanglosigkeit generiert wird.

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    vssmnn  AHU

    In keiner dieser Software sind halbwegs gutes Pianos oder Gitarren oder Orgeln dabei.
    Wie soll man da Musik machen ;-)))

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    Coin  AHU

    Der Avenger wollte bei mir nicht funktionieren als Demo.
    Gab nur ein weißes Fenster. Also im Vengeance Forum angemeldet
    und um Hilfe gefragt. Doch keiner konnte mir helfen.
    (Geeignetes OpenGL habe ich)

    Das gleiche Problem hatte ich mit einem Softube Plugin (White Window)
    Eine Email an Softube und per Antwort kam ein Tipp wie ich das Problem lösen konnte.

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    Mick  AHU

    Starter!? Das ist schon eher teure Profiliga!
    Erst mal die Stock-PlugIns der DAW die sowieso jeder hat, damit ist man schon sehr gut dabei.
    Dann fürs Felixi bleiben, Tyrell, LittleOne, alles von TALaudio daisf man bei 69,- oder sogar free!
    Später dann, in meinem Fall, Dune, alles von U-he, Arturia, Omnisphere und das Absolute Bundel.

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    Hein Bloed  

    Warum soll sich ein „Anfänger“ ausgerechnet eine Presetschleuder zulegen, die zudem in diesem Fall nicht einmal günstig sind?
    Die Synths der meisten DAWs sind doch zunächst völlig ausreichend und wenn man aufstocken will, ist man mit ein paar einzelnen Synths, die unterschiedliche Syntheseformen bedienen, doch viel besser aufgehoben.
    Mit Bitwig kann man sich im Grid sogar seine eigenen Instrumente bauen.
    Gut sind solche Rompler wenn man zuhause live mit dem Masterkeyboard spielen möchte (ich habe früher Sampletank dafür benutzt) um musikalische Ideen zu entwickeln.
    Ich verstehe auch nicht, warum sich zum Beispiel ein FM-Synths von NI oder Arturia nicht für einen Anfänger eignen soll, die kommen doch mittlerweile mit graphischen Oberflächen, die ganz ausgezeichnet das Werkeln der Operatoren illustrieren und die beim Verstehen sehr hilfreich sind.

  10. Profilbild
    Coin  AHU

    Hmmm, hab mal überlegt was ich an Ausstattung habe an 3. Party Synths:
    NI FM8, Rob Papen Preadtor 1, Xfer Serum und die kostenlosen Synth1
    und Arturia Minimoog V orignal.
    Das deckt alles ab was ich brauche.

  11. Profilbild
    TimeActor  AHU

    Ich gehöre zur „Fraktion“ klassische Klavierausbildung und habe sehr gespannt und interessiert hier so manchen Kommentar gelesen – vielen muss ich dabei zustimmen.
    Als Pianist fällt man ständig der „Gefahr“ anheim, alles zu verschnörkeln, zu umspielen und vielleicht sogar viele Noten in der Minute runter zu spielen. Bin da auch noch recht zügig unterwegs wenngleich meine Ausbildung schon lange zurück liegt. An der Klaviatur bin ich zwischendrin auch immer mit schnellen Läufen beschäftigt (quasi als Fingerübung um die Finger locker zu kriegen), die ich aber dann in meiner Musik wenn überhaupt nur noch ganz spartanisch einsetze. Dieses „verkomplizieren“ der Tonfolgen gepaart mit Geschwindigkeit sieht zwar ganz gut aus, hilft mir aber das habe ich inzwischen über viele Jahre gelernt nicht zwangsläufig bei meinen Sachen und ich mag halt auch keinen Jazz wo man das gebrauchen könnte ;-)! Habe sogar einige Jahre bewusst viel die Maus geschubst damit die eigenen Sachen nicht so kompliziert ausfallen und dabei sehr viel gelernt! Weiter oben wird daher ganz richtig von Liebe, Gefühl, Intuition etc. geschrieben was für mich auch mit der wichtigste Punkt ist – wenn das vorhanden ist selbst wenn man kein Virtuose ist, dann ist das schon mehr als die halbe Miete finde ich ;-)

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