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Vergleichstest: Harley Benton Custom Line DL-5 und LD-5, Echopedale für Gitarre

28. Juli 2015

Boutique-Flair zum Schülertarif

Wie viel darf heutzutage ein vernünftiges Echo-Pedal kosten? Wenn man sich nach den Vorstellungen der gängigen Boutiquepedal-Hersteller richtet, dann sicher mehr, als es in manchem Falle notwendig wäre. Handarbeit und ausgewählte Komponenten, zusammen mit der Fertigung in der westlichen Hälfte der Welt, treiben den Preis in aller Regel ordentlich in die Höhe. Und analog dazu den Schweiß auf die Stirn des Kaufinteressenten, sieht er denn sein sauer Erspartes in ein Effektpedal investiert, von dem er vielleicht nur die Hälfte der gebotenen Features überhaupt gebrauchen bzw. nutzen kann. Oder sich mit der Tatsache konfrontiert sieht, dass der benutzte 100-Euro-Verstärker von der Dynamik und der Detailtreue der im sündhaft teuren Custom-Pedal verbauten High-End-Wandler innerhalb seines rauschigen Effektwegs ohnehin kaum profitiert.

Die Musikhaus Thomann Hausmarke Harley Benton hat natürlich auch für die weniger betuchte Kundschaft etwas Passendes im Angebot, das sogar noch mit dem luxuriösen Begriff „Custom Line“ beworben wird. Es handelt sich unter anderem um eine ganze Reihe von Effektpedalen für die unterschiedlichsten Anforderungen, aus denen wir uns zwei Kandidaten für den heutigen Test herausgepickt haben – die Pedale Harley Benton Custom Line DL-5 und LD-5. Zwei reinrassige Delays, die aber deutlich mehr als nur der doppelte Preis unterscheidet.

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HB Custom

— Harley Benton Custom Line DL-5 und LD-5 —

Facts & Features

Gemeinsamkeiten gibt es aber dennoch bei den beiden Testkandidaten. Und das betrifft vornehmlich das Gehäuse mit den Maßen von 120 x 56 x 95 mm, marginale Unterschiede sind beim Gewicht auszumachen, was natürlich auf die umfangreichere Ausstattung des silbergrau lackierten LD-5 zurückzuführen ist. Mit rund 400 Gramm fallen aber beide Pedale nicht aus dem sonst in der Industrie üblichen Rahmen für diese Art Effektpedal.

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Auch die Bestückung mit cremefarbenen Chickenhead-Potis teilen sich beide Delays und ebenso die Möglichkeit, mit einer 9-Volt-Batterie zu arbeiten. Die kann auf der Unterseite eingesetzt werden, zuvor muss aber der komplette Boden mittels vier Schrauben vom Gerät gelöst werden. Keine Ideallösung bei Energieausfall während des Gigs.

Geraten wird aber ohnehin der Betrieb der Geräte mit einem Netzteil. Das wird zwar nicht mitgeliefert, kann aber ein ganz billiges aus dem Zubehör sein. Oder man flanscht die Pedale direkt an die zentrale Stromversorgung des Pedalboards, denn beide besitzen an ihrer Stirnseite eine Netzbuchse im gängigen Ibanez/BOSS Format. Den Abschluss der Gemeinsamkeiten bilden die vier rutschsicheren Gummifüße auf der Unterseite und dass beide Pedale über eine echte True-Bypass-Schaltung verfügen. Somit können wir uns nun den Details der Geräte im Einzelnen widmen.

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