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Vergleichstest: Mackie CR5 BT, JBL 305P MKII, Nahfeldmonitore

Vergleichstest: Nagelneu trifft altbewährt

21. Februar 2025
Vergleichstest JBL 305, Mackie CR5 studiomonitore

Vergleichstest: Mackie CR5 BT, JBL 305P MKII, Nahfeldmonitore

Die Mackie CR5 BT und JBL 305P MKII sind Nahfeldmonitore, die sowohl im Heimstudio, im Wohnzimmer als auch beim Gaming eine gute Figur machen. Da dachte ich doch, es sei eine leichte Aufgabe, schnell mal zwei ähnlich wirkende Monitorboxen zu vergleichen. Aber Pustekuchen, das ganze Ding entwickelt sich zu einer geradezu philosophischen, psychoakustischen Aufgabe, die erstmal sortiert werden will. Was ist passiert? Nun, der Reihe nach.

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Mackie CR5 BT und JBL 305P MKII: Ein paar Gedanken

Dass die Studiomonitore Mackie CR5 BT und JBL 305P MKII gleichzeitig auf meinem Schreibtisch stehen, ist natürlich purer Zufall. Die JBLs sind mein Eigentum, die Mackies kamen als Neuheit zum Test und haben mich überzeugt, so dass ein Vergleich eigentlich folgerichtig und interessant erschien. Was dann allerdings passierte, hatte ich so nicht auf dem Schirm.

Eigentlich kennt das Phänomen jeder, der regelmäßig über unterschiedliche Systeme Audio hört, oder, wie man es heute nennt, konsumiert: Man hört eben noch über das Küchenradio seinen Lieblingssong, singt lauthals mit, bis die Lasagne im Ofen ist, und man wechselt, in freudiger Erwartung eines schmackhaften Festmahls, aufs Sofa und hört ebendiesen Song über die sündhaft teuren Teufel-Boxen und denkt sich „hey, warum klingt das so topfig?“

Mackie CR5 BT und JBL 305P MKII Mackie Both

Mackie CR5 BT – modernes Design und durchdachte Features

Weil man das so gar nicht wahrhaben will, wechselt man zum Vergleich nochmal eben in die Küche, schließlich ist auch der Wein alle, das kann man ja verbinden. Und was passiert? Der Song, der eben über die teure HiFi-Anlage noch topfig und mittig klang, klingt über das olle Küchenradio jetzt eklig spitz und grell und die Verwirrung ist komplett. Und bevor wir jetzt losrennen und neue Boxen oder noch teurere Kabel kaufen, müssen wir uns klarmachen, dass wir Opfer unseres eigenen, subjektiven Hörempfindens geworden sind.

Auf der einen Seite treffen wir hier auf das Phänomen des Gewöhnens, auf der anderen Seite passieren durchaus komplexe Dinge in unserem Gehirn. Diese „Psychologie des Hörens“ betrifft uns alle und mit dem Wissen darum ergibt es durchaus Sinn, sich mal anderer Stelle ausführlicher damit auseinanderzusetzen. So, jetzt lasse ich euch aber in Ruhe mit dem Psychokram, wir haben hier einen Vergleichstest vor uns. Behaltet aber bitte die paar Gedanken im Hinterkopf.

Mackie CR5 BT und JBL 305P MKII: Fakten

Schauen wir uns die Mackie CR5 BT und JBL 305P MKII im direkten Vergleich an, stellen wir eine durchaus ähnliche Größenordnung fest. Das betrifft sowohl das Gehäuse als auch die verbauten Komponenten. Beide Testkandidaten haben von vorne betrachtet etwa die Größe eines DIN-A4-Blattes, die JBL 305P MKII (zum Test der etwas größeren 308 geht’s hier lang) wirken dabei aber etwas markanter, kantiger und wegen der Klavierlack-Front hochwertiger.

Erfolgreich seit 2018: Die JBL 305P MKII

Während die Front der JBLs ausschließlich aus Tief- und Hochtöner besteht, haben die deutlich moderner designeten Mackies noch zwei Regler, einen Knopf und einen Kopfhöreranschluss vorzuweisen. Der Tieftöner, der jeweils einen Durchmesser von 5″ (Überraschung!) aufweist, besteht bei Mackie aus einem Kunstgewebe, die JBLs greifen auf die bewährte Materialien zurück, deren genaue Zusammensetzung schwer zu erfahren ist. Der Waveguide bei JBL ist so geformt, dass er den Boxen einen weiten Sweetspot verpassen soll, zudem ist ein rechteckiger Waveguide, jedenfalls in der Theorie, weniger nergiefressend als ein runder, wie er in den Boxen der Mackie CR-Serie vorkommt.

Um es gleich anzumerken: Die Mackie CR5 BT verfügen über einen Desktop- und einen Shelf-Modus. Im Desktop-Modus verhalten sich die Boxen anders, die Ortbarkeit ist auf einen kleineren Raum beschränkt, der aber auf dem Schreibtisch bzw. im Studio präziseres Abhören ermöglicht. Da beim Umschalten in den Shelf-Modus ja nun mal die Form der Boxen unangetastet bleibt, wird hier zu einem Phasentrick gegriffen, der der Funktionsweise eines Stereo-Enhancers entspricht. Somit werden die Boxen „raumfüllender“.

Die Regler auf der Frontseite der Mackie-Boxen dienen zum einen dem direkten Zugriff auf die Lautstärke sowie zum Einschalten, zum anderen wird hier bei Linksanschlag der Klang unbeeinflusst ans Ohr geleitet, während er Richtung Rechtsanschlag Bässe und Höhen anhebt. Diese mit „Work“ und „Play“ bezeichneten Einstellungen ermöglichen ermüdungsfreies Arbeiten, fügen aber, im Falle der Nutzung als Hifi-Boxen oder beim Gaming, etwas mehr Wohlfühlfrequenz dazu, die Wiedergabe wirkt dadurch lebendiger.

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Rückseite der Speaker: Mackie CR5 BT, JBL 305P MKII

Wenden wir uns den Rückseiten der Mackie CR5 BT und JBL 305P MKII zu. Auch hier gibt es gravierende Unterschiede, die aber unterm Strich wieder zu einer besseren Vergleichbarkeit der beiden Konzepte führen. Warum das? Nun, auch die JBL 305p MKII verfügen über einen schaltbaren Equalizer, dieser verfolgt aber einen etwas anderen Ansatz. Bei den Entwicklern von JBL geht man davon aus, dass die Monitore einen festen Platz im Studio haben. Dieser ist mal näher an der Wand, weiter in der Ecke, manche Boxen werden an die Decke gehängt, andere stehen völlig frei.

Mackie CR5 BT und JBL 305P MKII JBL rear

Die Rückseite der JBL 305P MKII ist funktional und übersichtlich

Das hat bekanntermaßen massive Auswirkungen auf den Klang. Deshalb bieten die JBLs je einen schaltbaren Shelf-EQ im Bass- und Höhenbereich. Der Bass kann hierbei bei etwa 70 Hz um 1,5 bzw. 3 dB abgesenkt werden, während die Höhen unabhängig davon bei rund 10 kHz, allerdings bereits bei etwa 4,5 kHz beginnend, um +/-2 dB geboostet oder gecuttet werden können. Das scheint der etwas professionellere Ansatz zu sein, allerdings muss man dazu sagen, dass die Mackie CR-Serie eben nicht nur Studionutzer im Blick hat, sondern eben auch auf Gamer, Content Creators und die Nutzung im Büro schielt. Da ist die Variante mit dem stufenlosen Poti praxisgerechter.

Eine Bassreflexöffnung finden wir bei beiden Kandidaten, genauso wie den Netzschalter und die Netzkabelbuchse. Einen deutlichen Unterschied gibt es aber dann doch: Bei den Mackie CR5 BT finden wir den größten Teil der Anschlüsse und auch die Netzversorgung nur an einer der beiden Boxen. Da diese Boxen nur als Paar geliefert werden, geht das auch absolut klar, es handelt sich hierbei um ein Master-/Slave-System, Verstärkung und Bearbeitung der Schallereignisse erfolgen ausschließlich in der Master-Box, während die Slave-Box lediglich den zweiten Kanal wiedergibt und per Federklemmen und mitgeliefertem Boxenkabel verbunden wird.

Die Mackie CR5 BT verfolgen ein anderes Konzept, hier gibt es eine Master- und eine Slave-Box

Die Master-Box ist zudem noch mit einem Schalter ausgestattet, der es ermöglicht, die Box dem linken oder dem rechten Kanal zuzuordnen. Das alles ist den JBL-Kandidatinnen völlig Hupe, sie übertragen das, was an sie herangetragen wird und verarbeiten das Signal jeweils eigenständig. Vorteil dieser Lösung ist, dass man auch drei, vier oder fünf dieser Monitore gleichzeitig betreiben kann, um zum Beispiel komplexere Surround-Settings zu realisieren.

Aber auch wer diese Boxen als großflächige Beschallungsoption für zum Beispiel Cafés und Restaurants, Geschäfte oder Wartezimmer nutzen möchte, dürfte in diesem System den vorteilhafteren Partner finden. Während die Mackies mit einer 80 Watt starken Class-D-Verstärkung arbeiten, befinden sich im Inneren der JBL Monitore je zwei 40 Watt starke Class-D-Enstufen für Tief- und Hochtöner.

Der Frequenzgang ist beiden JBL 305p MKII mit 49 – 20.000 Hz angegeben, der maximale Schalldruck liegt bei 108 dB. Die Mackie CR5 BT starten etwas weiter oben bei 55 Hz, erreichen aber die 20 kHz ebenfalls. Hier wird ein Schalldruck von 105 dB erreicht. Natürlich machen sich doppelte Verstärkung und doppelte Netzteile letztlich auch im Preis bemerkbar, aber dazu kommen wir später. Zunächst schauen wir uns noch die Anschlussfreudigkeit beider Modelle an.

Mackie CR5 BT und JBL 305P MKII: Anschlüsse

Das Thema Konnektivität haben wir bei JBL schnell abgefrühstückt. Hier gibt es einen XLR- und einen Klinkeneingang, beide sind symmetrisch ausgelegt, die Klinkenbuchse verträgt aber auch ein unsymmetrisches Signal. Das mag fürs Heimstudio reichen, Nutzer, die die 305p MKII auch in der heimischen Wohnzimmerdisco nutzen möchten, würden sich möglicherweise über Cinch- oder Aux-Buchsen freuen. Hier ist das Mackie-System dann im doch im Vorteil, das Master-/Slave-System ermöglicht da nämlich flexiblere Anschlussmöglichkeite und hat genau diese Optionen in petto.

Neben den beiden letztgenannten Optionen, Cinch und Aux, kommt hier nämlich noch die Bluetooth-Anbindung der Mackies ins Spiel. Das Mackie-Logo der Master-Box nämlich – und hier springen wir nochmal auf die Vorderseite – ist ein Schalter und dieser versetzt die Box in Paarungsbereitschaft. Die Verbindung per Bluetooth ist, gerade im Bereich des Gamings und des Homeoffice, wohl die populärste Verbindungsart. Auch, um im Wohnzimmer schnell mal eine Playlist laufen zu lassen, ist die Verbindung zu Tablet oder Smartphone per Bluetooth zeitgemäß.

Auf XLR-Buchsen verzichtet Mackie gleich komplett, daran merkt man, dass der Schwerpunkt bzw. die angesprochenen Kundengruppe anders gelagert ist. Gleichwohl traue ich bis hier beiden System alles zu, sowohl den JBLs das Wohnzimmer, als auch den Mackies das Heimstudio. Natürlich bewegen wir uns bei beiden Probanden hier in einem Preissegment, bei dem vor allem Einsteiger zuschlagen werden.

Mackie CR5 BT und JBL 305P MKII im Hörvergleich

Jetzt kommt der Part, den ich eingangs versucht habe zu beschreiben und der mir beim direkten Vergleich die Ohren grau, die Haare lang und die Gehirnwindungen matschig hat werden lassen. Beide Boxen sind per Mackie BigKnob direkt mit meinem Audiointerface verbunden, hier kommt ein UA Volt 476 zum Einsatz. Die den Klang beeinflussenden Schalter und Regler lasse ich zunächst außen vor, die Mackies betreibe ich im Desktop-Mode.

Ich starte mit den JBLs, schieße mich auf Totos „I will remember“ ein, denn das hat einen wunderbar ausgewogenen, breiten Sound, einen fetten Tom-Groove und einige mich mit meinen Ohren auf eine benutzerfreundliche Lautstärke, bei der die Ohren nicht so schnell ermüden und die dem entspricht, wie ich hier in meinem Raum, den ich gut kenne, sonst arbeite.

Was mich direkt anspringt, ist die saubere, ausgewogene Wiedergabe, die sich vor allem in klaren Höhen und präsenten Bässen widerspiegelt. Natürlich erwarte ich bei Fünfzöllern kein Subbassgewitter, aber sehr positiv hervorzuheben ist die Knackigkeit der Toms und wie sich die tiefen Frequenzen von Bass und Klavier in den Mix einordnen. Im Moment stört mich an dem Sound nichts, auch wenn ich einen Tick mehr Höhen gebrauchen könnte. Nun gut, da kann der Schiebeschalter auf der Rückseite eventuell helfen. Die +2 dB , die ab etwa 4,5 kHz einsetzen, wirken tatsächlich Wunder, das Klavier und die Keyboardflächen klingen seidig und sauber. Dann schalten wir mal um …

Mackie CR5 BT und JBL 305P MKII at home 3

Keine Angst, so standen sie nur für ein schnelles Foto und einen ersten Check, nicht beim Vergleich

Meinen Blick hätte ich gern auf Video festgehalten, so quer habe ich wahrscheinlich das letzte Mal geschaut, als ich das erste Mal im zarten Alter von 4 Jahren von meiner Oma Rosenkohl serviert bekommen habe. Die Mackie CR5 BT, die noch vor wenigen Tagen im Test richtig gut abgeschnitten haben, klingen spitz, fleischlos und irgendwie so, als seien sie kaputt. Also tut ein Mann, was ein Mann tun muss und geht erstmal mit den Hunden raus, ratlos und irgendwie schlecht gelaunt.

Anderthalb Stunden später sind Hunde und Herrchen müde, die beiden bekommen Futter, ich bekomme Lust auf Saga. Das The Album Beginners Guide To Throwing Shapes, Titel No. 5 The Nineties. Und man höre und staune: Bass voll da, glockenklarer Chor im Intro, fette Gitarren, saubere Keyboards. Ich schalte interessehalber zurück auf die JBL 305p MKII und was ich da jetzt höre, ist ein Mittenmumpf ohne Struktur. Also zurück auf die Mackies und die Sonne geht auf. Dieses Spiel hätte ich jetzt tagelang so weiterspielen können.

Mackie CR5 BT und JBL 305P MKII Waveguide

Der Waveguide der JBL Monitore sorgt für einen weiten Sweetspot

Das bringt aber für den Vergleichst von Mackie CR5 BT und JBL 305P MKII jetzt und hier nicht wirklich viel. Dieses Phänomen kennt vermutlich jeder, der mit unterschiedlichen Lautsprechersystemen arbeitet. Selten allerdings habe ich das so extrem empfunden. Aber jetzt mal zum Klang der Mackies: Was ich im Einzeltest der Boxen schon bemerkt hatte, bestätigt sich. Der Sound ist ausgewogen, der Bass klar und definiert, die Höhen präsent, ohne zu ätzen. Bei moderater Lautstärke kann ich diesen Boxen lange zuhören, ohne dass meine Ohren Amok laufen.

Im direkten Vergleich kommt die Architektur der JBLs dem selbstgesteckten Ziel, einen weiten Sweetspot zu erreichen, deutlich näher, als das die Mackies schaffen. Versetzt man diese in den Shelf-Modus, arbeitet die Psychoakustik für sie und der Unterschied zwischen beiden Systemen ist nicht mehr so extrem. Trotzdem haben die JBLs hier etwas die Nase vorn. Was die 305p betrifft, hat sich im Verlauf des Vergleichstests der Höhenboost um 2 dB als sehr positiv herauskristallisiert. Damit klingen die Monitore in meinem Studio fantastisch.

Die CR5 BT brauchen sich im indirekten Vergleich allerdings nicht zu verstecken, wenn man den EQ-Regler auf „Play“ dreht. Hier arbeitet ein äußerst musikalisch agierendes Filter. Mit entsprechendem zeitlichen Abstand zwischen den Abhörsessions erweisen sich die JBLs als etwas präziser in der Wiedergabe und der Tiefenstaffelung, was sie – eher als die Mackies – für Recording und Mix von Musik qualifiziert. Vor allem der Einsatz von Reverbs und Delays ist auf die sauber agierende Tiefenstaffelung angewiesen.

Für sich allein und im Hinblick auf die Zielgruppe, die bei Mackie eher im Content-Bereich, Videoschnitt und Gaming zu finden ist, kann ich beiden Systemen sehr positive Wiedergabeeigenschaften bescheinigen und würde in letzterem Fall sogar die Mackies aufgrund ihrer Flexibilität und besseren Konnektivität vorziehen. Bleibt zu erwähnen, dass die JBL 305p MKII ein minimales Grundrauschen aufweisen, das bei extrem leisen Signalen schon mal störend wirken kann.

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Fazit

Ich wünschte, ich könnte einen klaren Sieger im Vergleichstest von Mackie CR5 BT und JBL 305P MKII küren. In der direkten Gegenüberstellung sind immer die Monitore „besser“, mit denen man anfängt zu hören. Die JBLs haben aufgrund ihrer etwas präziseren Auflösung und der besseren Ortbarkeit einzelner Instrumente im Stereobild und der sauberen Tiefenstaffelung im reinen Studiobetrieb sicherlich die Nase vorn. Angesichts der Zielgruppe, die Mackie mit den Boxen der CR-Serie anspricht, muss ich aber ganz klar den Daumen nach oben rausrücken. In dieser Preisklasse wird man schwer ähnlich gut klingende Allround-Monitore mit diesen umfangreichen Möglichkeiten finden.

Die Bluetooth-Konnektivität und die praktische Master/Slave-Architektur macht die Mackies zum idealeren Begleiter für die Generation Z, die in solchen Monitoren eher den Lifestyle-Faktor sehen dürfte. Da die JBLs schon einige Zeit auf dem Markt sind, fällt hier langsam aber sicher der Preis, dennoch sind die JBL 305p MKII als Paar noch deutlich teurer als die CR5 BT. Das bessere Preis-Leistungs-Verhältnis erreichen die Mackie CR5 BT wegen ihrer vielseitigen, problemlosen Einsatzmöglichkeiten, die JBL 305p MKII punkten im reinen Tonstudiobetrieb mit etwas besseren Audioeigenschaften.

Plus

  • Wiedergabequalität beider Systeme
  • Konnektivität (Mackie CR-Serie)
  • Vielseitigkeit (Mackie CR-Serie)
  • Preis-Leistungs-Verhältnis (Mackie CR-Serie)
  • weiter Sweetspot (JBL 3 Serie)
  • saubere Tiefenstaffelung (JBL 3 Series)

Minus

  • kein XLR-Eingang (Mackie CR-Serie)
  • leichtes Grundrauschen (JBL 3 Serie)

Preis

  • JBL 305P MK2: 145,- Euro (Stückpreis)
  • Mackie CR5 BT: 219,- Euro (Paarpreis)
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Forum
  1. Profilbild
    Filterpad AHU

    Meiner Ansicht nach wird immer schlechtere Musik über immer schlechtere Abhöre (je nach Preislage) und immer mit kürzeren Songzeiten konsumiert, was schade ist. Das wissen natürlich auch die Hersteller und so wundert es mich nicht, dass die Mackie eine etwas andere Zielgruppe ansprechen. Das Problem ist aber weniger die oben genannte Tatsache! Wenn dann diese Zielgruppe eines verregneten Tages auf die Idee kommt, mal „spontan“ Musik zu machen und man diese Werke kritisch begutachtet, dann knallt es aber aus allen 4 Himmelsrichtungen. Einsicht Fehlanzeige. Wie im Test schon angedeutet kommt es nun darauf an was man möchte. Wer aber Musik vor hat sollte Monitore kaufen, die ausschließlich für das hinhören beim mischen und mastern gedacht sind, wie vielleicht die JBL oder gleich in Richtung Neumann oder KSD gehen. Die Gründe sind vielschichtig aber es ist nun mal ein Werkzeug und erst in zweiter Linie ein ‚Freizeitsportspaßprodukt‘. Für solche Bedürfnisse gibt es HiFi-Boxen von Teufel oder Bose wie sie auch für Heimkinos verwendet werden. Ich habe selber den Fehler hinter mir, als ich zu Beginn auf die Abhöre am wenigsten Wert gelegt habe. Wie ich heute weiß ein ganz großer Fehler. Es ist leider immer noch zu beobachten das viele 7 Synthesizer besitzen, aber Miniwürfel für 100€ als Abhöre zum produzieren. Das kann ned sein Freunde!

    • Profilbild
      Kazimoto AHU

      @Filterpad „Es ist leider immer noch zu beobachten das viele 7 Synthesizer besitzen, aber Miniwürfel für 100€ als Abhöre zum produzieren.“

      Jaaaaa, zuerst hatte ich lange Zeit so einen Stereo-Kassettenrecorder mit Line-Eingang, ist das schlecht genug? 😄

      Gott sei Dank gibt es Firmen die für wenig Geld es wirklich jedem ermöglichen gut abzuhören.
      Ansonsten wird immer noch viel Schrott für Gold verkauft. Pressspan und spitze Ecken gibt es im Baumarkt und Ikea billiger, dafür brauche ich keine Boxen für 1000€ aufwärts. Ich meine, kann man machen, dann aber bitte nicht für viel Geld verkaufen.

      Mein gebrauchter Geheimtip sind die KRK Rokit 6 RP6 G3 und nach etlichen versuchen ein Upgrade zu machen klebe ich immer noch an denen. KRK macht in meiner Welt verdammt viel richtig.

      Als nächstes möchte ich mir PMC anhören, das müsste dann mindestens eine Offenbarung sein, die mich auch noch Wochen später begeistert. Was Firmen wie Barefoot oder Kii betrifft, manchmal glaube ich daß BWL-Studium und ein halbwegs talentierter DSP-Programmierer wichtiger sind ist als gute Boxen. Im Audiobereich ist so viel an Wertschöpfung möglich wie sonst nur im hochspekulativen Bereich an der Börse. Sowas stößt mich ab.

    • Profilbild
      Numitron AHU

      @Filterpad du hast schon Recht.
      allerdings verschwimmt der consumer und Profibereich immer mehr.
      Youtuber verdienen Geld vom Wohnzimmer aus und Profis wollen vielleicht auch Mal zwischendurch in der Pause das Handy mit Bluetooth Koppeln 😉
      ich finde die grosse Auswahl heute toll.
      hab selber die kleinen presonus 3.5 mit Bluetooth.
      aber eh schon bei einem anderen Artikel gepostet. 😎
      bald aber 5 zöller.. 😂

    • Profilbild
      bluebell AHU

      @Filterpad Ich gehe noch weiter. Viele haben für Tausende € Audio-Hard- und -Software, aber muten ihrem Rücken stundenlang einen billigen Stuhl für 50 € zu.

      • Profilbild
        Numitron AHU

        @bluebell ja..
        allerdings gibt’s da auch unterschiede.
        die teuren „Gamersessel“.oft unbequem aber mit LED und anderem Firlefanz und „Bürosessel“.billiger aber bequemer halt ohne optischen Schnickschnack.
        oder mein Thomann drum Hocker mit Rückenkehne zum guten Preis und die Markenhersteller verlangen Unsummen für einen simplen Hocker …

  2. Profilbild
    Numitron AHU

    meine Teufel kosten 200€ sind aber genial!
    😁
    finde eher die Bluetooth Boxen teuer aber von den meisten Herstellern.

  3. Profilbild
    TBS

    Ich kann da nur über meine Yamaha HS-50 M reden, ja die HS 50 M, die sind jetzt mittlerweile auch schon 17 Jahre alt, sind für meine Zwecke ausreichend, der einzige Manko über den man sich klar sein muss ist, dass der Bassbereich bei den 50ern nicht ausreichend aufgrund der Baugröße wiedergegeben wird aber da ich sowieso kein Drum and Bass produziere oder andere basslastige elektronische Musik, kann ich daher mit diesen Monitoren leben.

    Wie gesagt, schon seit 17 Jahren, sogar die Membrane haben jeweils links und rechts vom Tieftöner eine Ries bekommen und da habe ich gedacht, dass ich diese austauschen muss deswegen, nein sie gehen immer noch, keine hörbare Veränderung des Klangs.

    Ich habe auch gerade diese Monitore genommen, weil sie einen neutralen und klaren Klang haben, wie gesagt, mit der Schwäche im Bassbereich aber was will man von einem 5 Zoll Tieftöner erwarten.

    Ungewöhnlich war die Anpassung an den Aufstellungsort und die Anpassungsmöglichkeit mit einem EQ, bei dieser Preisklasse damals unschlagbar.

    Aber am Ende kann ich nur sagen, man muss seine Monitore lesen oder besser hören lernen und um dessen Stärken und Schwächen wissen. Da jede Box seine Stärken und Schwächen hat.

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