Welche PA-Systeme eignen sich für deine Band?
Egal ob Kneipenkonzert, Stadtfest oder Festivalbühne – ohne eine passende PA-Anlage bleibt jede Band schnell ungehört. Doch nicht jedes System eignet sich für jeden Einsatz: Während kleine Clubs mit kompakten Setups auskommen, braucht es für Open-Air-Events deutlich mehr Leistung und Durchsetzungsfähigkeit. In unserem Vergleichstest haben wir verschiedene PA-Systeme ausprobiert. Dabei geht es nicht nur um Lautstärke und Klangqualität, sondern auch um Handling, Transportfreundlichkeit und Preis-Leistungs-Verhältnis.
- the box DSX DJ Basis Bundle: Günstige, benutzerfreundliche Lösung für kleine Gigs und Einsteiger.
- the box DSX PowerTower Bundle: Mehr Leistung und Bassdruck, einfache Bedienung, gute Wahl für kleinere Clubs.
- HK Audio Linear 5 MK II: Professioneller Sound, netzwerkfähiger DSP und flexible Kombinationsmöglichkeiten.
- Fazit: Alle Systeme überzeugen – die Wahl hängt vom Einsatzzweck ab, von akustischen Duos bis zu lauten Rockbands.
Inhaltsverzeichnis
PA-Anlagen für Band
Darauf kommt es an
Wer als Band regelmäßig eigene Konzerte spielt, kennt das Dilemma: Der Gig steht, die Location ist gebucht, aber die PA muss passen. Gerade bei Veranstaltungen mit 150 bis 200 Besuchern kommt es darauf an, ein System zu wählen, das genug Druck macht, um das Publikum mitzureißen, ohne dabei unhandlich oder überdimensioniert zu wirken. Viele Bands in dieser Größenordnung bringen ihre Anlage selbst mit, bauen sie eigenhändig auf und mischen während des Konzerts vom Bühnenrand oder direkt vom Pult aus.
Das bedeutet: Wir legen den Fokus in diesem Vergleichstest auf
- Klangqualität
- Preis-Leistungs-Verhältnis
- Transportfreundlichkeit und Gewicht
- Bedienung und Benutzerfreundlichkeit
In unserem Vergleichstest schauen wir uns daher verschiedene PA-Systeme an, die genau auf diese Situation zugeschnitten sind. Wir prüfen nicht nur, wie klar Gesang und Instrumente abgebildet werden oder wie satt der Bass rüberkommt, sondern auch, wie schnell sich die Systeme aufbauen lassen und ob die Verkabelung sowie das Handling im Bandalltag praktikabel sind. Ziel ist es, praxisnah zu zeigen, welche Anlage sich für Bands eignet, die ihren Sound ohne externe Techniker stemmen müssen – und dabei weder Nerven noch Rücken ruinieren wollen. Darüber hinaus prüfen wir, inwiefern sich die PA-Systeme erweitern lassen, wenn es doch mal etwas größer wird.
Bei diesem Vergleichstest konzentrieren wir uns vor allem auf Bands, die PA-Systeme für 100 bis 150 Personen benötigen. Dabei muss das PA-System flexibel für verschiedene Räumlichkeiten sein. Wir vergleichen hier eine günstige PA der Thomann-Eigenmarke mit einem bekannten System von HK Audio. Der Preisrahmen liegt dabei zwischen 1.000 und 5.000 Euro.
Welches PA-Setup ist das richtige?
Viele Einsteiger fragen sich vielleicht, warum nicht auch Fullrange-Lautsprecher ausreichen. Bands stehen genau vor dieser Entscheidung, wenn sie sich eine eigene PA anschaffen wollen.
Kurz gesagt: Fullrange-Lautsprecher sind praktisch, haben aber klare Grenzen, während eine Anlage mit Tops (Satelliten) und separaten Subwoofern deutlich flexibler und leistungsfähiger ist.
Gerade bei Bands ist es nötig, die richtige Leistungsreserve einzuplanen, damit genug Luft nach oben bleibt. Fullrange-Lautsprecher kommen schneller an ihre Grenzen – insbesondere, wenn ein breites Frequenzspektrum übertragen werden soll.
Wo wir gerade bei Frequenzen sind: Bands wollen einen kräftigen Sound mit genügend Punch und haben durch Schlagzeug und Bass meist auch einen deutlichen Bassanteil im Frequenzspektrum. Deshalb braucht es in der Regel zwingend ein PA-Setup mit Satelliten und zusätzlichen Subwoofern.
Ein kleines Beispiel im Bassbereich: Wir vergleichen in dieser Messung einen the box pro DSX 115 Fullrange-Lautsprecher mit dem the box DSX DJ Basis Bundle mit Subwoofer. Zwei Fullrange-Lautsprecher kosten ca. zwei Drittel des PA-Bundles. In der Messung ist die Frequenzkurve des Fullrange-Lautsprechers in Blau zu sehen, die des PA-Bundles in Weiß.
Deutlich zu erkennen ist, dass der Frequenzgang des Fullrange-Lautsprechers kurz vor 63 Hz rapide abnimmt, wohingegen er beim PA-Bundle mit Subwoofer noch stark präsent ist und deutlich später abfällt. Gerade im Bassbereich zwischen 50 und 100 Hz passiert viel. Für eine punchige Kickdrum und einen deutlichen Bass ist es wichtig, dass diese Frequenzen (z. B. 60 Hz) von der PA sauber abgebildet werden.
Nun aber zum eigentlichen Test!
The box DSX DJ Basis Bundle
Das the box DSX DJ Basis Bundle ist ein aktives Beschallungssystem, das für kleinere bis mittlere Veranstaltungen ausgelegt ist. Es besteht aus einem 18-Zoll-Bandpass-Subwoofer mit 500 Watt RMS-Leistung und einem maximalen Schalldruckpegel von 131 dB sowie zwei aktiven 10-Zoll-Satellitenlautsprechern mit integriertem DSP, 1.400 Watt Leistung, einem Abstrahlwinkel von 90 × 60 Grad und einem maximalen Schalldruckpegel von 121 dB. Ergänzt wird das Set durch zwei stabile Aluminium-Lautsprecherstative mit Höhenverstellung sowie zwei 10 m lange, farblich markierte XLR-Kabel. Damit bietet das Bundle eine kompakte Komplettlösung mit separater Bass- und Hoch-/Mitteltonwiedergabe.
Klangqualität
Das the box DSX DJ Basis Bundle bietet für den Preis natürlich nicht den Sound, den man von einer professionellen PA erwarten darf. Dennoch kann sich das Ergebnis wirklich hören lassen. Mein erster Höreindruck war sehr positiv: Der Bassbereich ist klar definiert und hat mir gut gefallen. In den tieferen Mitten zwischen 250 und 500 Hz fällt der Sound im Gesamteindruck bei eingespielter Musik etwas ab – bei Sprache hingegen fällt dies kaum ins Gewicht.
In den Mitten zwischen 500 und 2 kHz liefert die PA ein gutes Ergebnis: klar und mit genügend Druck. Lediglich in den Höhen wirkt der Klang ab einer Lautstärke von circa 90 dB etwas ungenau; einzelne Frequenzen stechen hier deutlich stärker hervor als andere. Am deutlichsten fällt das bei Gesang und Sprache auf, was jedoch im Gesamtkontext und in Anbetracht des Preises völlig vertretbar ist. Insgesamt liefert das the box DSX DJ Basis Bundle somit ein überzeugendes Ergebnis.
Zu beachten ist allerdings der Single-Subwoofer. Für Bands mit hohem Bassanteil durch Drums und Bass empfiehlt sich ein zweiter Subwoofer, um in verschiedenen Locations eine gleichmäßigere Bassverteilung zu erzielen. Dabei muss jedoch das Verhältnis zu den Topteilen berücksichtigt werden: Ein 18-Zoll-Subwoofer zu 10-Zoll-Tops kann schnell dazu führen, dass der Bassanteil überrepräsentiert wirkt. Für akustische Duos, Formationen mit akustischer Ausrichtung oder reine Gesangs-Combos ist die PA mit einem einzelnen Subwoofer hingegen völlig ausreichend.
Preis-Leistungs-Verhältnis
Das Preis-Leistungs-Verhältnis ist zufriedenstellend. Für rund 1.000 Euro bekommt man eine praktische aktive PA mit Subwoofer, die flexibel einsetzbar ist und sich für viele Anwendungsfälle eignet. Wer allerdings besonderen Wert auf exzellenten und detailreichen Sound legt, sollte sich eher nach einer höherpreisigen PA umsehen.
Transportfreundlichkeit und Gewicht
Das the box DSX DJ Basis Bundle ist durch seine kompakte Größe gut zu transportieren und da die PA aktiv ist, spart man sich zusätzlich eine schwere Endstufe. Nachteilig ist jedoch, dass der Subwoofer keine Rollen besitzt und die Schutzhüllen nicht im Lieferumfang enthalten sind – diese müssen separat erworben werden.
Bedienung und Benutzerfreundlichkeit
Die aktive PA bietet zahlreiche praktische Einstellungsmöglichkeiten, etwa die Auswahl zwischen Mikrofon- und Line-Eingang an den Kombi-Eingängen. In den Topteilen können über den integrierten DSP vier verschiedene Presets gewählt werden (Music, DJ, Live, Speech). Ich habe die Box im Test im Live-Modus betrieben. Der DSP ist übersichtlich aufgebaut und schnell zu verstehen. Er beinhaltet alle wichtigen Optionen wie einen Low-Cut, wenn die Topteile zusammen mit einem Subwoofer genutzt werden. Am Subwoofer selbst können die Phase angepasst und ein High-Cut bis 250 Hz gesetzt werden.
Zum Lieferumfang gehören zudem passende Boxenstative und XLR-Kabel. Insgesamt wirkt das Set sehr benutzerfreundlich und einfach zu bedienen. Gerade Einsteiger erhalten hier eine gute Möglichkeit, ohne viel Vorerfahrung eine PA in Betrieb zu nehmen. Für Bands empfiehlt es sich jedoch, bei rockigeren Genres einen zweiten Subwoofer hinzuzunehmen oder alternativ gleich auf ein größeres Set zurückzugreifen.
Größere Alternative: Das the box DSX PowerTower Bundle
Eine geeignete Option für etwas größere Anlässe ist das the box DSX PowerTower Bundle. Es bietet mit vier the box Pyrit 212 Sub A aktiven Subwoofern ordentlich Power im Bassbereich und wird durch zwei the box pro DSX 115 aktive Fullrange-Lautsprecher ergänzt. Diese verfügen über einen 15”-Woofer sowie einen 1”-Kompressionstreiber.
Für meinen Geschmack sind bei dieser PA ganz klar die Bässe das Highlight. Die Pyrit-Subwoofer der Thomann-Hausmarke haben mich bereits beim ersten Hören überzeugt: super klar definiert und mit einer sehr guten Bassverteilung im Raum – dank der zwei 12”-Lautsprecher mit 4”-Schwingspulen. Beim Topteil fällt mir im Hörtest hingegen eine gewisse Schärfe bei Sprache und Gesang auf. Der Bass- und Mittenbereich wirkt dafür absolut ausgewogen. Praktisch ist zudem, dass die PA als Tower direkt aufeinander aufgebaut werden kann.
Für mich stellt sie im niedrigeren Preisbereich eine hervorragende Alternative dar und ist nach meinem Empfinden für Bands sogar die bessere Wahl als das the box DSX DJ Basis Bundle.
HK Audio L5 110XA/115SubA Power Bundle
Die Topteile dieses Bundles sind kompakte, aber leistungsstarke Multifunktionslautsprecher. Ihr Gehäuse aus einer robusten Birke-Multiplex/MDF-Kombination macht sie widerstandsfähig für den Tour-Alltag, während das geringe Gewicht von 14,9 kg Transport und Aufbau deutlich erleichtert. Vielseitigkeit bieten auch die Montagemöglichkeiten: Neben dem praktischen DuoTilt-Stativflansch, der eine Neigung von 3° oder 7° erlaubt, verfügen die Lautsprecher über M8-Flugpunkte für eine feste Installation.
Im Inneren arbeiten ein 10”-Tieftöner und ein 1”-Hochtontreiber, angetrieben von einer effizienten 1.200 W Class-D-Endstufe. Klanglich überzeugen die 110 XA durch Klarheit und Präzision. Dank integrierter FIR-Crossover-Technologie liefern sie eine äußerst lineare Frequenzwiedergabe. Mit einem maximalen Schalldruck von 135 dB (Peak) und einem Frequenzbereich von 68 Hz bis 19 kHz sind sie für eine Vielzahl von Anwendungen bestens gerüstet – von Live-Gesang bis hin zur Wiedergabe elektronischer Musik. Ein cleveres Detail ist das drehbare Horn, das mit seinem Abstrahlwinkel von 80° × 60° eine flexible Anpassung an unterschiedliche Raumgeometrien ermöglicht.
Passend zu den Topteilen sind die Subwoofer des Bundles wahre Kraftpakete. Das robuste Gehäuse aus Birke-Multiplex/MDF sowie zwei stabile Griffe machen sie trotz ihres Gewichts von 32,9 kg gut handhabbar. Dank der M20-Flanschaufnahme sind sie perfekt für Distanzstangen geeignet, die die Topteile sicher tragen.
Ein einzelner 15”-Tieftöner wird von einer 1.200 W Class-D-Endstufe angetrieben und liefert einen druckvollen, präzisen und musikalischen Bass. Er deckt einen Frequenzbereich von 40 Hz bis 120 Hz ab und erreicht einen maximalen Schalldruck von 130 dB (Peak). Ein herausragendes Feature ist die Cardioid-Funktion, die mithilfe des integrierten DSP die Schallabstrahlung hinter den Subwoofern um bis zu 34 dB reduziert. Das Ergebnis: eine deutlich leisere Bühne und eine optimierte Basswiedergabe für das Publikum.
Klangqualität
Das System liefert druckvolle, klar definierte Bässe. Besonders die Cardioid-Presets sorgen dafür, dass der Bass gezielt dort fokussiert wird, wo er gebraucht wird, während Bühnen-Bleed und Rückkopplungspotenzial minimiert werden. Die DSP-Funktionen ermöglichen eine einfache Anpassung an verschiedene Setups und Anwendungsszenarien. Die 110 XA bieten zudem üppige SPL-Reserven (bis 135 dB) bei breitem Frequenzspektrum – mehr als ausreichend für die anvisierte Zielgröße.
Insgesamt besitzt das System eine solide Bühnentauglichkeit. Das Klangbild der PA wirkt für mein Empfinden sehr ausgeglichen, die Frequenzverteilung gleichmäßig. Sowohl beim Testhören mit Musik als auch im Mikrofontest konnten mich die Lautsprecher überzeugen. Der Frequenzverlauf in meiner Messung bestätigt den Eindruck einer ausgewogenen Wiedergabe.
Preis-Leistungs-Verhältnis
Im Vergleich zu anderen Profi-PA-Sets (z. B. RCF ART, QSC oder d&b) bietet das HK L5-System ein stimmiges Gesamtpaket und kann problemlos mit etablierten Marken mithalten. Für den aufgerufenen Preis erhält man nicht nur eine sehr gute Verarbeitungsqualität – auch das Klangverhalten ist deutlich ausgewogener und professioneller als beim the box DSX-System.
Transportfreundlichkeit
Das Bundle ist robust gebaut, aber nicht besonders leicht: Die Subwoofer wiegen jeweils ca. 33 kg, die Tops etwa 15 kg. Dank der stabilen Griffe und soliden Konstruktion ist das Handling dennoch machbar. Zudem können an den Subwoofern Rollen montiert werden, um den Transport zu erleichtern. Im Bundle sind passende Wetterschutzhüllen für die Lautsprecher enthalten, die bei Bedarf auch einzeln nachbestellt werden können.
Benutzerfreundlichkeit
Die automatische DSP-Fernsteuerung und voreinstellbare Presets (z. B. Monitor, Low-Cut) machen den Aufbau unkompliziert. Über die Netzwerksteuerung können Anpassungen bequem vom Bühnenrand oder Mischpult vorgenommen werden. Klare EQ-Parameter und integrierte Limiter schützen vor Übersteuerung und ermöglichen auch ohne Techniker schnelle Setups. Besonders praktisch: Selbst ohne Netzwerkzugriff lassen sich an den Lautsprechern direkt einfache DSP-Setups einstellen. Insgesamt sehr benutzer- und bandfreundlich – gerade für den eigenständigen Betrieb ohne externen Tontechniker.
Größere Alternative: Das HK Audio L5 MKII 112/118 Power Bundle
Für kleinere Gigs in Bars, Kneipen oder auf Hochzeiten genügt oft schon ein 10”-Topteil in Kombination mit einem 15”-Subwoofer. Diese Kombination ist leicht, transportfreundlich und bietet eine klare, feinzeichnende Wiedergabe von Stimmen und akustischen Instrumenten. Gleichzeitig liefert der 15”-Sub genügend Fundament für Bass und Kickdrum, ohne in kleinen Räumen übertrieben zu wirken.
Sobald es jedoch um vollverstärkte Rock-, Funk- oder Popbands geht, bei denen Drums und E-Bass richtig durchkommen sollen, spielt eine Kombination aus 12”-Topteil und 18”-Subwoofer ihre Stärken aus. Das 12er-Topteil liefert mehr Druck in den unteren Mitten und setzt sich besser gegen laute Gitarren und Keyboards durch, während der 18er-Sub ein echtes Tiefbassfundament bietet und die Bassdrum auch körperlich spürbar macht.
Für kleine Locations und akustisch geprägte Besetzungen ist daher die 10/15-Kombi ideal. Für größere Clubs, kleine Open-Airs und laute Bands hingegen gilt die 12/18-Kombi als Standard, wenn es richtig satt und durchsetzungsstark klingen soll.
Die HK Audio Linear 5 MKII Serie bietet verschiedene Größen und Lautsprecherkombinationen. Soll es etwas größer werden, empfiehlt sich das HK Audio L5 MKII 112/118 Power Bundle. Da beide Systeme zur gleichen Serie gehören, lässt sich dieses Bundle zudem problemlos mit dem 110XA/115SubA Power Bundle kombinieren. Dank der DSP-Steuerung per Netzwerk ist eine präzise Ausrichtung der PA möglich.
Mit zwei kräftigen 18”-Subwoofern und 12”-Topteilen liefert die PA genügend Druck und Punch für größere Locations oder Open-Air-Veranstaltungen. Alle zuvor genannten Features sind auch hier vorhanden. Dennoch gibt es kleine Unterschiede: Das 10”-Topteil (110 XA) mit seinem breiten Abstrahlwinkel von 80° × 60° deckt eine größere Breite ab – ideal für breite Bühnen oder seitlich verteiltes Publikum. Das 12”-Topteil (112 FA) hingegen verfügt über ein engeres Horn (60° × 40°), arbeitet fokussierter und bietet etwas mehr Reichweite nach vorne, jedoch mit geringerer seitlicher Ausleuchtung.
Hier findet ihr weitere Artikel zum Thema PA für Bands:
Test: the box pro Gala Set 404/112 A, Aktiv-PA für Bands und DJs
Vergleichstest: Säulenlautsprecher unter 1.000 Euro, LD Systems vs JBL










































Schön breit gestreute Auswahl, Noah.
so wie es aussieht, warst du direkt in Treppendorf für deinen Test. Herzlichen Glückwunsch, da bist du direkt im Zentrum des Paradieses für VT-ler 🙂
Den Raum und die Komponentenzusammenstellung kenne ich auch. Zu Deinen Tests möchte ich folgendes als Bestätigung anmerken:
1) Der Pyrit 212 Subwoofer ist eine Waffe. Wenn man ihn zuerst hört und erst danach sieht, hat man ein Problem. Klingt wie ein konturierter 18-er und dabei sind es 2x 12″……hab übrigens kürzlich in einer Festinstallation einen einzelnen davon unter der Bühne verbaut. Bis hin zum DJ-Einsatz sind alle zufrieden.
Ansonsten bin ich Fan der HK-Systeme und nicht umsonst User und auch Promoter auf http://www.stageaid.de für die Systeme. Es geht dabei nicht nur um Sound, sondern um die Wachstumsbasis für die Anwender, die flexibel sein wollen oder/ und wachsen wollen.
Dabei ist HK wirklich gut engagiert und grade schon ab der von dir vorgestellten Linear-5 Serie fängt das Profidasein schon mit u.a. integrierter Netzwerktechnik an und endet noch lange nicht bei gutem Sound und unterschiedlichen Komponenten, die in der richtigen Kombination in Reality von Mini bis zu 3.000 PAX beschallen können.
Ich schreibe das NICHT als Werbepartner, sondern als jemand, der mit HK schon easy viele gute Jobs gemacht hat.
@Jörg Kirsch StageAID Hi Jörg, danke dir!
Ich wollte den Pyrit Subwoofer immer schon mal gerne testen. Bin echt begeistert.
Bei HK Audio hast du recht. Es ist einfach Top im Preis-Leistung. Ich habe bisher nur gute Erfahrung mit HK gemacht und muss sagen, dass die wirklich gute Arbeit machen.
Habe mich aber auch bisher nie getraut mit HK über 350 Personen zu beschallen. Aber wäre mal ein spannender Versuch für mich.
@Noah Seiler ,ich weiß ja nicht, wie deine Beschallungssituation aussieht. Im HK Portfolio findest du auf jeden Fall für jede Größenordnung ein passendes System.
Dein Focus auf der Linear 5 Serie ist schon super. Die Systeme bringen schon viele Attribute aus der Profiliga mit, aktuell ist in der MK-2 Version neben der Netzwerkfähigkeit auch die Einbindung in „MILAN“ dazugekommen.
Dabei ist alles im sehr fairen Preissegment angesiedelt.
Schön dabei ist, dass du genug unterschiedliche Komponenten in der Serie hast, um wirklich variabel zu arbeiten.
Ich selbst arbeite sehr gerne mit den LTA (früher LTS) Tops, damit hast du eine super Reichweite und brauchst wenig Zubehör. Bei „normalen“ Pegeln schaffst du deutlich mehr als 350 PAX, Bässe stellst du nach Bedarf drunter.