Der einzigartige OSCar Synthesizer
Der OSCar Synthesizer ist ein monophoner bis duophoner Hybrid-Synthesizer der frühen 1980er-Jahre. Er wurde von der britischen Oxford Synthesizer Company zwischen 1983 und 1987 produziert. Sein Konzept verbindet digitale Oszillatoren mit einem analogen Filter, wodurch er sowohl druckvolle analoge Klänge als auch experimentelle digitale Strukturen erzeugen kann. Mit rund 1000 gebauten Exemplaren ist der OSCar ein seltener, heute hoch gehandelter Klassiker, der für seine markante Optik, seine Flexibilität und seinen eigenständigen Klang bekannt ist.
Inhaltsverzeichnis
- OSC OSCar
- Rückblick auf die Geschichte des OSCar Synthesizers
- Chris Huggett – der Entwickler hinter dem OSCar
- Verarbeitung und Hardware des OSCars
- Subtraktiver Synthese-Aufbau des OSCar
- Die Oszillatoren des OSCar Synthesizer
- Glide, Wheels und Mischsektion
- LFO und Filtersektion
- Hüllkurven und globale Steuerung
- Spielhilfen und Bedienung
- MIDI-Integration des OSCar Synthesizer
- Arpeggiator und Sequencer
- Der Sound des OSCar Synthesizers
- Mein Verhältnis mit OSCar
- Software-Variationen und Plug-ins
- Geplante Hardware-Nachbauten
- Der OSCar Synthesizer auf YouTube
Rückblick auf die Geschichte des OSCar Synthesizers
Die Oxford Synthesizer Company (OSC) wurde Anfang der 1980er-Jahre vom britischen Entwickler Chris Huggett gegründet, der zuvor bereits durch den Wasp-Synthesizer und die Spider-Sequencer-Einheit bei Electronic Dream Plant bekannt geworden war. Der OSCar war das zentrale Produkt dieser Firma – und blieb es auch. Zwischen 1983 und 1987 wurden rund 1000 Exemplare gebaut, davon etwa 250 ohne MIDI und rund 750 mit MIDI-Schnittstelle. Trotz der vergleichsweise geringen Stückzahl entwickelte sich der OSCar Synthesizer zu einem der bekanntesten und gesuchtesten Synthesizer seiner Zeit.
Der Verkaufspreis lag zunächst bei etwa 600 Pfund, in den letzten Produktionsjahren fiel er auf 400 Pfund. Heute erzielen funktionstüchtige Geräte auf dem Gebrauchtmarkt ein Vielfaches davon: Preise ab 2.500,- Euro sind üblich, und je nach Zustand, Version und MIDI-Ausführung sind auch deutlich höhere Summen keine Seltenheit. Gründe dafür sind nicht nur die Seltenheit, sondern vor allem der eigenständige Sound und die technische Hybrid-Architektur des Instruments.
Chris Huggett – der Entwickler hinter dem OSCar
Chris Huggett (1949–2020) war einer der prägenden britischen Synth-Designer. Nach Stationen als Ingenieur gründete er 1977 mit Adrian Wagner Electronic Dream Plant (EDP) und entwickelte dort u. a. Wasp, Gnat sowie die Spider/Caterpillar-Sequencer. Nach dem Ende von EDP rief er die Oxford Synthesizer Company ins Leben; deren einziges Serieninstrument, der OSCar Synthesizer (1983–1987), verband erstmals bei ihm digitale Oszillatoren mit analogem Filter zu einem markanten Hybridsound. Später arbeitete Huggett auch für Akai (u. a. Firmware der S1000-Samplerfamilie) und prägte ab den 1990ern als Berater und Entwickler bei Novation mehrere Generationen erfolgreicher Geräte: Bass Station (1993), Nova/Supernova (ab 1998), später Bass Station II (2013) sowie die hybriden Peak/Summit mit den von ihm konzipierten „New Oxford Oscillators“. In seinen letzten Jahren kooperierte er mit PWM an neuen Hybrid-Konzepten. Huggett verstarb am 22. Oktober 2020 nach schwerer Krankheit; mit ihm verlor die Synthesizer-Szene einen innovativen und kreativen Synthesizer-Pionier.
Verarbeitung und Hardware des OSCars
Der OSCar Synthesizer ist für seine ungewöhnliche Optik bekannt: Kunststoffgehäuse mit markanten Gummielementen, hoch aufragende Potis und seitlich angebrachte Anschlüsse.
Die Bauweise erinnert an ein Baukastensystem, was Reparaturen erleichtert. Gleichzeitig gibt es Kritikpunkte: Die Tastatur bietet ein einfaches Spielgefühl, die Gummielemente sind nicht besonders langlebig und manche Nutzer berichten von Abstürzen oder Kontaktproblemen.
Alle Anschlüsse – bis auf MIDI – sind seitlich angebracht, was in manchen Studiosituationen unpraktisch ist.
Subtraktiver Synthese-Aufbau des OSCar
Der OSCar ist ein monophoner bzw. duophoner Hybrid-Synthesizer. Seine Struktur umfasst zwei digitale Oszillatoren, einen LFO, zwei Filter, zwei Hüllkurvengeneratoren, Arpeggiator, Sequencer, 36 Programmspeicher und zwei Spielhilfen in Form von Gummirädern.
Der Synthesizer kombiniert digitale Oszillatoren mit einem analogen Filterblock. Dadurch verbindet er die Flexibilität digital erzeugter Schwingungsformen mit dem druckvollen und charakteristischen Klang analoger Filter.
Die Oszillatoren des OSCar Synthesizer
Die beiden Oszillatoren stellen insgesamt fünf klassische Schwingungsformen (Sägezahn, Rechteck, Dreieck etc.) bereit. Darüber hinaus gibt es fünf zusätzliche Preset-Waves, die über die Tastatur aufgerufen werden können. Eine Besonderheit ist die Möglichkeit, eigene Schwingungsformen durch additive Synthese zu erstellen: Nutzer können bis zu 24 Harmonische kombinieren und auf fünf weiteren Speicherplätzen ablegen. Damit verfügt der OSCar über bis zu 15 nutzbare Grundschwingungsformen – für die frühen 1980er-Jahre eine beachtliche Vielfalt.
Oszillator 2 lässt sich über einen Bereich von vier Oktaven zu Oszillator 1 verstimmen. Feinabstimmungen sind per Detune-Regler möglich. Über die Oktavschalter links der Tastatur kann der gesamte Klangumfang zusätzlich nach oben oder unten transponiert werden.
Glide, Wheels und Mischsektion
Die Glide-Sektion des OSCar Synthesizers ist ungewöhnlich vielseitig: Verschiedene Modi beeinflussen, wie stark und unter welchen Bedingungen sich das Portamento auf das Spiel auswirkt.
Die beiden Wheels – Pitchbend und Modulation – bestehen aus schwarzem Gummi und besitzen jeweils eine Rückstellfeder. Das bedeutet, dass sie stets in die Nullposition zurückkehren. Dadurch sind bestimmte kontinuierliche Modulationen schwieriger umzusetzen.
In der Mischsektion lässt sich das Lautstärkeverhältnis zwischen den beiden Oszillatoren einstellen, zusätzlich kann Rauschen beigemischt werden. Über den globalen Volume-Regler ist es außerdem möglich, den Pegel so weit zu erhöhen, dass das Filter in die Sättigung getrieben wird. Damit lassen sich sehr charakteristische, teilweise aggressive Klangfarben erzielen.
LFO und Filtersektion
Der LFO des OSCar bietet mehrere Schwingungsformen und kann sowohl auf die Oszillatoren als auch auf das Filter geroutet werden. Mit der „Intro“-Funktion lässt sich eine Einschwingzeit einstellen – vergleichbar mit einem LFO-Delay.
Das Filter ist die vielleicht wichtigste Komponente des OSCar. Es handelt sich um den einzigen vollständig analogen Baustein im Signalweg, der für den charakteristischen Klang verantwortlich ist. In der Praxis stehen zwei Filter zur Verfügung, die entweder kombiniert (24 dB/Oktave) oder getrennt (je 12 dB/Oktave) betrieben werden können.
Sechs Filtermodi sind verfügbar: Tiefpass, Bandpass und Hochpass – jeweils mit oder ohne Keyboard-Tracking. Das ermöglicht eine für die 1980er-Jahre außergewöhnliche Klangvielfalt. Das Filter klingt eigenständig und vielseitig: von subtil und warm bis hin zu aggressiv, brachial und fast schon digital wirkend.
Hüllkurven und globale Steuerung
Der OSCar Synthesizer verfügt über zwei Hüllkurvengeneratoren, die jeweils ADSR-Parameter bereitstellen. Eine Besonderheit ist die Delay-Option der Filterhüllkurve, die zusätzliche zeitliche Variationen ermöglicht.
Global lassen sich Tempo und Gate-Time steuern. Das Tempo beeinflusst Arpeggiator und Sequencer. Wird eine externe MIDI-Clock oder ein analoges Triggersignal eingespeist, kann das Verhältnis der Clock-Teilung eingestellt werden (z. B. Achtel oder Triolen). Gate-Time steuert die globale Notenlänge unabhängig von den Hüllkurven – ein sehr praxisorientiertes Performance-Feature.
Unter „Function“ kann zwischen Normalbetrieb, Arpeggiator oder Duophonie gewählt werden. In der duophonen Betriebsart teilen sich die beiden Oszillatoren auf zwei Stimmen auf, was zwar die Klangfülle reduziert, aber interessante Spielweisen ermöglicht.
Spielhilfen und Bedienung
Die beiden Gummiräder sind optisch markant, praktisch aber umstritten. Durch die Rückstellfeder und den ungleichmäßigen Widerstand sind sie für feine Modulationen weniger geeignet. Dagegen sind die Oktavschalter sehr effektiv: Mit einem Tastendruck lässt sich der gesamte Klangbereich sofort um bis zu vier Oktaven verschieben.
Die Tastatur umfasst drei Oktaven. Sie dient nicht nur zum Spielen, sondern auch zur Auswahl von Programmspeichern, Schwingungsformen und Sequencer-Daten.
MIDI-Integration des OSCar Synthesizer
Ab 1984 wurde der OSCar mit MIDI ausgestattet. Damit war er einer der ersten monophonen bzw. duophonen Analogsynthesizer, die ab Werk mit einer vollständigen MIDI-Schnittstelle ausgeliefert wurden. Unterstützt werden Note-on/off, Program-Change, Pitchbend, ModWheel und MIDI-Clock. Ab der sogenannten M2-Version war auch SysEx-Dump möglich, sodass Sounds extern gespeichert werden konnten. Die MIDI-Implementierung variierte je nach Produktionsjahr, weshalb bei gebrauchten Geräten oft die Seriennummer entscheidend ist. Die meisten noch erhaltenen MIDI-Versionen entsprechen jedoch der finalen Ausführung.
Kenton Electronics bot und bietet bis heute ein MIDI-Kit für den OSCar an, das ältere Geräte nachrüsten kann.
Arpeggiator und Sequencer
Der Arpeggiator bietet die Modi Up, Down und Up/Down. Ein Random-Modus fehlt, lässt sich aber über den Sequencer oder via MIDI nachbilden.
Der interne Sequencer kann in der letzten OS-Version bis zu 1500 Events speichern. Live-Transposition ist jedoch umständlicher gelöst als bei vergleichbaren Synthesizern wie dem Sequential Pro-One. Transponiert wird durch gleichzeitiges Drücken einer Taste und des Transpose-Buttons – und nur über eine Oktave. Damit ist das Feature in der Praxis weniger flexibel als bei manchen Konkurrenten.
Der Sound des OSCar Synthesizers
Der Klang des OSCar wird oft als Mischung aus PPG Wave, Minimoog, Synton Syrinx und Crumar Spirit beschrieben. Er kann sowohl analog-warm als auch digital-hart wirken. Besonders markant sind die eigenständigen Filter-Sounds, die aggressiv und durchsetzungsfähig, aber auch subtil und nuanciert sein können.
Neben Bässen und Leads überzeugt der OSCar durch experimentelle Sequencer-Patterns, ungewöhnliche Arpeggio-Sounds und die Möglichkeit, eigene Schwingungsformen zu definieren. Damit richtet er sich weniger an klassische Rock- oder Pop-Keyboarder, sondern eher an Klangtüftler und Produzenten elektronischer Musik.
Mein Verhältnis mit OSCar
Das war eine echte Hassliebe. Ich mochte diesen kratzigen, anscheinend unkontrollierbaren Sound – und ja, auch das unbequeme Design faszinierte mich: diese breiten Gummibolzen, zwischen denen sich die versenkten Knöpfe, Beschriftungen und Bedienelemente versteckten. Alles in allem wirkte der OSCar fast weniger wie ein Musikinstrument, sondern eher wie ein mobiler Funkapparat, der fürs Militär entwickelt worden war. Anders, eigenwillig – und irgendwie cool. Mich sprach das sofort an.
Aber …
In der Praxis war der OSCar ein echter Problemfall: schwerfällig in der Bedienung und ein unzuverlässiger Begleiter. Als Vintage-Liebhaber ist man einiges gewohnt – ich erinnere mich nur an meinen Oberheim OB-Xa, der mehr Zeit beim Techniker verbrachte als im Studio –, doch der OSCar übertraf sie alle. Er verschlang im Laufe der Zeit ein kleines Vermögen und kostete mich nebenbei etliche Nerven und, so bilde ich mir ein, auch ein paar Haare. Als er schließlich wieder eine seiner guten Phasen hatte, zog ich die Reißleine und trennte mich von ihm.
Keines der bisherigen OSCar-Plug-ins konnte bislang in seine Fußstapfen treten. Dieser raue, schräge Sound, den ich mir vorsorglich in Dutzenden Multisamples archiviert habe, bleibt für mich unerreicht. Vielleicht war es auch nur mein spezielles Exemplar – vielleicht sogar ein Defekt –, ich weiß es nicht.
Heute warte ich gespannt auf einen überzeugenden Hardware-Klon. Doch ein Original wird mir nicht mehr ins Haus kommen.
Software-Variationen und Plug-ins
Auch wenn der originale OSCar Synthesizer heute nur noch selten zu finden ist, lebt sein Konzept in Software weiter.
GForce impOSCar/impOSCar2: Dieses Plug-in gilt als die bekannteste digitale Nachbildung. Es bildet nicht nur die Architektur des Originals nach, sondern erweitert sie um polyphone Stimmen, zusätzliche Modulationsmöglichkeiten und moderne Funktionen. Besonders in elektronischer Musik erfreut sich das Plug-in großer Beliebtheit.
Native Instruments OSCar: Früher Teil von Reaktor- oder Sample-Librarys, inzwischen nicht mehr offiziell erhältlich.
Weitere kleinere Emulationen sind als Freeware oder in Sample-Bibliotheken verfügbar.
Die Software-Versionen bieten eine deutlich höhere Stimmenzahl, moderne DAW-Integration und eine komfortable Bedienung. Klanglich werden sie vielfach als authentisch beschrieben, wenn auch nicht jeder den „analogen Biss“ des Originals wiederfindet.
Geplante Hardware-Nachbauten
Am bekanntesten ist wohl die Bestrebung von Behringer, einen OSCar Nachbau auf den Markt zu bringen.
Die ersten Gerüchte über einen Behringer-Nachbau des OSCar tauchten bereits 2017 auf, als das Unternehmen eine Reihe klassischer Synthesizer in Aussicht stellte – darunter auch den britischen Hybrid-Synth von Chris Huggett. Lange Zeit blieb es jedoch bei Ankündigungen, konkrete Informationen oder Bilder gab es nicht.
Erst 2024 zeigte Behringer schließlich einen Prototypen mit dem Namen PolyOSC, der das OSCar-Konzept in eine neue Dimension führen sollte. Statt monophon oder duophon wie das Original, arbeitet der PolyOSC polyphon. Die Architektur kombiniert – wie beim historischen Vorbild – digitale Oszillatoren mit einem analogen Filter, verspricht aber durch die Mehrstimmigkeit eine deutlich größere Bandbreite an Klangmöglichkeiten.
Ob der PolyOSC allerdings jemals in Serie gehen wird, hat Behringer selbst infrage gestellt. Behringer hatte in der Vergangenheit wiederholt Prototypen gezeigt, die nie die Marktreife erreichten. Auch beim PolyOSC gibt es bisher weder Preisangaben noch einen Zeitplan. Das Projekt bleibt damit ein interessantes Signal an die Community, aber kein gesichertes Produkt.
PWM OSCar Re-Birth: Vor Kurzem kündigte das britische Unternehmen PWM (Paul Whittington Music) eine offizielle Neuinterpretation an. Unter dem Namen OSCar Re-Birth soll der hybride Ansatz von Chris Huggett neu aufgelegt werden, mit modernen Schnittstellen und verbesserter Hardware. Der Ansatz ist keine 1:1-Kopie, sondern eine zeitgemäße Weiterentwicklung, die den Charakter des Originals bewahren und gleichzeitig den Ansprüchen aktueller Produktionen gerecht werden soll. Der Preis dieser Neuauflage soll bei 2.500,- Euro liegen. Na denn.
Der OSCar Synthesizer auf YouTube
Nachdem uns Vincent Rohr bereits für den Yamaha CS30 ein wunderbares Sounddemo gedreht hatte, legte er mit einem Video zum OSCar nach: Wunderbar in Szene gesetzt, der legendäre OSC OSCar in Bild und Sound ausführlich vorstellt.
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Und hier noch tolle Klangbeispiele von Thomas P. Heckmann:
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Hab mir den OSCar nie genauer angesehen, vermutlich einfach zu weit vor meiner Zeit. Von daher vielen Dank für den Artikel! Die Filter klingen ja wirklich phänomenal! :D
Mit Sicherheit der Synthesizer mit dem auffälligsten Design den ich kenne. Ich fand den Military-Look aber schon damals nicht so wirklich ansprechend. Aber das konnte dieser Synth mit seinem Sound locker wettmachen. Ich habe einen OSCar das letzte Mal 1991 in einem Studio gesehen. Der Produzent war erstaunt das ich den Synth überhaupt kenne. Auf jeden Fall, danke für diese Hommage an diesen außergewöhnlichen Synthesizer, auch sehr stark das Video von Vincent Rohr. Bis (oder ob) vielleicht ein OSCar-Klon auf den Markt kommt muß ich mich halt mit dem kleinen B-Wasp vergnügen.😉
Was ich persönlich in dem neuen Artikel vermisst habe ist der Satz: „Vergleichbar wie die Haltegriffe eines älteren Linienbuses!“ Ich fand das damals sehr charmant und gut für die Vorstellungskraft der ungefähren Haptik dieser Zwischenteile. Mir bis heute ein Rätsel warum man so etwas entwirft! Abgesehen davon würde ich definitiv einen Klon zulegen, wobei der Behringer Prototyp schon sehr billig aussieht. Es soll ja laut denen eine Slim-Variante werden mit kleineren Tasten etc. Auch die Slides wirken wie „Fächer für Medikamente!“ Hoffentlich wird dieser bei der Veröffentlichung ansprechender, optisch wie haptisch – dann wäre ich nicht abgeneigt. Er ist so einzigartig und daher ein absoluter Segen für Gleichgesynthe.
@Filterpad PWM (die jetzt den offiziellen Nachbau versuchen) ist, soweit ich weiß, nach Paul Whittington benannt, der auch schon beim Mantis Huggetts letzte Synth Idee umgesetzt hat – und gar nicht schlecht. Da sind einige innovative und benutzerfreundlice Features dabei.
@Heiner Kruse (TGM) stimmt!
Beispiel 3 ist toll.
erinnert mich seehr an „Rez“ von underworld.
aber das wurde angeblich mit dem Arp 2600 gemacht.
@Filterpad „Haltegriffe“ 😂 Jetzt sag nicht du findest einen Prophet 5 schöner als diesen hier…😅
@heavy Schon, aber ohne dem Plastikquatsch finde ich den OSCar auch schön. Eigentlich sind die meisten Synthesizer wunderschön anzusehen. Mit was ich weniger was anfangen kann ist der aktuelle Trend mit diesem „Klinikweiß“, was z.B. U.D.O verwendet. Das bräuchte ich nicht unbedingt.
Ein Exemplar in Hardware-Form habe ich vor 30 Jahren in einem Studio eines DJs gesehen.
Angetestet und damit experimentiert habe ich allerdings „nur“ einen virtuellen ImpOSCar.
Gerade die Glide-Funktion hatte es mir besonders angetan!
Die Optik ist natürlich wie bei den EDP-Geräten auch, schräg.
So etwas inspiriert mich!
angeblich hat Vince Clarke einen Sohn, den er nach dem synth Oscar benannte😉🔥🤘
Nur mal so semi-offtopic:
Ich freu mich immer über Beiträge, bei denen es um Vintage Gear geht: Synthesizer, Rompler, Effect Units usw.
Gern mehr davon!
Wow, kenne das Gerät nur aus meiner Jugend durch die Schaufensterscheibe. Höre hier die Klangbeispiele und bin überrascht, dass Klang und Design ihr gegenseitiges außergewöhnliches Versprechen halten. Und in jedem Fall erstaunlich, was gute Filter leisten können. Dank für die Review.