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Vintage-Analog: Roland Alpha Juno-1, Juno-2, MKS-50, Synthesizer (1985)

Roland Juno in günstig

20. Dezember 2025

Die Roland Alpha Juno Synthesizer, u .a. bestehend aus Alpha Juno-1, Alpha Juno-2 und der Rack-Version Roland MKS-50, gehören zu den letzten analogen polyphonen DCO-Instrumenten, die Roland in den achtziger Jahren entwickelte. Sie vereinen die Grundarchitektur der klassischen Juno-Reihe mit einem für damalige Verhältnisse moderneren, digital gesteuerten Bedienkonzept und einem ungewöhnlich flexiblen Oszillatorsystem. Trotz ihrer eher nüchternen Optik besitzen sie einen charaktervollen, oft unterschätzten Sound, der in Techno, Rave und Drum’n’Bass eine zentrale Rolle spielte. Heute zählen sie zu den Vintage-Synthesizern, die auf dem Gebrauchtmarkt noch immer zu moderaten Preisen erhältlich sind und trotzdem einen amtlichen Sound bieten.

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Geschichtlicher Rückblick

Mit dem Erscheinen des Alpha Juno-1 im Jahr 1985 reagierte Roland auf die wachsende Marktpräsenz der Yamaha-FM-Synthese. Die Juno-Serie hatte zwar große Erfolge gefeiert, doch ihre analoge Bedienoberfläche mit zahlreichen Reglern war nicht nur kostspielig in der Herstellung, sondern – man mag es kaum glauben – seitdem Yamaha DX7 schlicht nicht mehr en vogue. Folientasten und Menüdiving waren plötzlich modern, weil sie das Gefühl „digitaler Klänge“ vermittelten, nach denen der gesamte Markt verlangte.

Roland Alpha Juno-2

Äußeres Erscheinungsbild des Roland Alpha Juno

Die Alpha-Junos unterscheiden sich deutlich von ihren Vorgängern. Statt einer Bedienoberfläche voller Fader entschieden sich die Designer für Folientasten, ein LC-Display und das damals moderne Alpha-Dial. Dieses Konzept erlaubte zwar eine kompaktere Bauweise, erschwerte aber das unmittelbare Klangdesign. Der kombinierte Pitch- und Modulationshebel leitete eine neue Generation von Roland-Spielhilfen ein, löste jedoch nicht überall Begeisterung aus, da Pitchbend und Modulation nun auf einem einzigen Controller lagen.

Es sollte blau scheinen: Die Leuchtkraft des LC-Displays kann durch Austausch der Folie wieder hergestellt werden

Das Gehäuse besteht aus einem Stahlblech-Chassis mit Kunststoffseitenteilen und wirkt insgesamt robust. Ein typisches Problem der Geräte aus jener Zeit sind alternde Folientaster, deren Membranen mit zunehmendem Alter Probleme machen können. Bei meinem Roland Alpha Juno wellt sich inzwischen auch die Folie über den Tasten, trotz allem funktionieren aber alle Funktionen immer noch einwandfrei.

Anschlüsse Roland Alpha Juno

Die Anschlussausstattung ist für ein Instrument der achtziger Jahre ausgesprochen vollständig. Die Alpha-Junos bieten einen Stereoausgang, einen Kopfhöreranschluss, MIDI In/Out/Thru sowie Eingänge für Hold-Pedal, Volume-Pedal und Fußschalter. Außerdem gibt es einen Ein- und Ausgang für die Speicherung von Sounddaten als Audiosignal. Früher schloss man daran einen Cassettenrecorder an – heute würde man einfach die Klangdaten als Audiosignal in der DAW aufzeichnen und von dort bei Bedarf wieder zurücksenden.

Der Alpha Juno-2 und der HS-80 verfügen zusätzlich über einen Slot für M-64C-Cartridges, über die sich weitere Klangbänke speichern lassen. Der MKS-50 ergänzt diese Schnittstellen um racktypische Features und ermöglicht die vollständige Klangeditierung via MIDI-SysEx.

Alpha Juno-2 im Original Roland Case

Klangerzeugung Alpha Juno Synthesizer

Die Klangerzeugung der Alpha-Juno-Serie basiert auf sechs Stimmen, die jeweils aus einem DCO mit Suboszillator, einem resonanzfähigen Tiefpassfilter, einem Hochpassfilter, VCA, einer komplexen Hüllkurve und einem globalen LFO bestehen. Der berühmte analoge Stereo-Chorus rundet den Klang ab und sorgt für den bekannten Roland-Charakter, der sich durch leichte Modulationsschwebungen und eine deutliche räumliche Breite auszeichnet.
Die folgenden Abschnitte vertiefen die Einzelmodule der Klangerzeugung.

Klangbausteine des Alpha Juno

Oszillator und Suboszillator

Der Oszillator der Alpha-Junos ist einer der vielseitigsten DCO-Oszillatoren, die Roland in dieser Ära entwickelt hat. Neben klassischen Puls- und Sägezahnformen bietet er mehrere Variationen dieser Schwingungsformen, darunter „pulsbreitenmodulierbare“ Sägezähne – eine Rarität im DCO-Umfeld der achtziger Jahre. Durch die Kombination aus Grundschwingung, variabler Pulsschwingung und Suboszillator ergibt sich ein breites Spektrum an Obertonstrukturen. Der Suboszillator selbst bietet mehrere Varianten, die dem Klang zusätzliche Fülle und Fundament verleihen.

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Die DCO-Schwingungsformen, zum Vergrößern klicken

Das Filter des Roland Alpha Juno

Jede Stimme besitzt ein 24-dB-Tiefpassfilter mit Resonanz. Es liefert einen klaren, druckvollen Klang, neigt jedoch nicht zur Selbstoszillation, was die Alpha-Junos etwas vom klassischen Juno-Sound entfernt. Ein einfaches, manuelles Hochpassfilter rundet die Klangformung ab und kann den Klang subtil ausdünnen oder schärfen.

Modulationsquellen: Envelopes und LFO

Die Hüllkurve des Alpha-Juno gehört zu den komplexesten, die Roland jemals in einen Analogsynthesizer integriert hat. Ihre sieben Stufen bestehen aus vier Times und drei Levels, die Attack, zwei Decay-Phasen, Sustain und Release detailliert steuern. Da diese Hüllkurve gleichzeitig auf DCO, Filter und VCA wirken kann, entstehen sehr vielseitige dynamische Verläufe.
Der LFO arbeitet mit Delay-Funktion und kann Pulsbreite, Tonhöhe und Filter modulieren. Velocity wirkt spürbar auf VCA und VCF, während Aftertouch ebenfalls Modulationen auslösen kann. Wichtig: Nur der Roland Alpha Juno 2 hatte eine Tastatur mit Velocity und Aftertouch, der aber nur bei sehr viel Druck auslöste. Ich empfehle daher Alpha Juno-1 oder MKS-50 mit externer Tastatur und Controller, dann geht der Spaß erst richtig los.

Cartridge-Slot des Alpha Juno-2 (a, Juno-1 nicht vorhanden)

Analoger Chorus

Der analoge Stereo-Chorus der Alpha-Junos ähnelt dem berühmten Juno-Chorus, klingt jedoch etwas dezenter und weniger rauschintensiv. Er verbreitert Pads, Strings und Flächen und gehört zu den klangprägenden Eigenschaften der gesamten Serie. Dank dieses für Roland typischen Chorus kann der Roland Alpha Juno tatsächlich ähnlich klingen wie ein Juno-106 oder Juno-60. Dank der vielseitigen DCOs geht er aber auch gerne über die genannten Möglichkeiten der Juno-Urväter hinaus. Keine Frage, einen Juno-60 wird er nicht gänzlich ersetzen, aber den typischen Juno-Sound holt man sich mit den Junos auf jeden Fall ins Studio.

Unterschiede Roland Alpha Juno-1 und Juno-2

Der Alpha Juno-1 war das Erstmodell der Serie und besaß eine 4-Oktaven-Tastatur ohne Anschlagsdynamik und ohne Aftertouch. Die Bedienung erfolgte ausschließlich über Folientasten und das Alpha-Dial.
Der Alpha Juno-2 bot dagegen eine vollwertige 5-Oktaven-Tastatur mit Velocity und Aftertouch, eine bessere Spielbarkeit, einen zusätzlichen Cartridge-Slot und insgesamt eine professionellere Anmutung. Beide Geräte klingen identisch, unterscheiden sich jedoch deutlich in der musikalischen Ausdruckskraft.

Beschreibung des Klangcharakters

Der Klang der Alpha-Junos reicht von breiten, warmen Pads über klare, durchsetzungsfähige Bässe bis hin zu prägnanten Staccato-Sounds und technoiden Chord-Stabs. Sie klingen etwas kühler und aggressiver als Juno-6, Juno-60 oder Juno-106, wirken aber flexibler und moderner. Der Stereo-Chorus erzeugt die typische Breite, während die vielen Oszillatorvariationen ungewöhnlich scharfe oder obertonreiche Klangfarben ermöglichen. Durch Velocity und die komplexe Hüllkurve reagieren die Geräte dynamischer als frühere Juno-Modelle.

Sehr gewöhnungsbedürftig – der neue Pitchbender in der Juno-Serie, der auch Modulationen auslöst

Eine besondere Stärke der Alpha-Juno-Serie – und entscheidend für den Sound vieler Techno-Produktionen der neunziger Jahre – ist die integrierte Chord-Memory-Funktion. Sie ermöglicht es, einen beliebigen Akkord festzulegen, von einfachen Dreiklängen bis zu komplexen Clustern. Beim anschließenden Spiel über die gesamte Tastatur entstehen daraus die charakteristischen „Power-Chords“ und die für die Neunziger typischen, harmonisch ungewöhnlichen Akkordprogressionen, die den Alpha Juno maßgeblich geprägt haben.

Famous: Der „What The…!“-Sound (Hoover / Mentasm)

Der wohl bekannteste Klang der Alpha-Juno-Serie basiert auf dem Preset „What The…!“. In den frühen neunziger Jahren entdeckten Joey Beltram und Mundo Muzique diesen Sound für ihre Produktionen. Für ihren Track „Mentasm“ (als Second Phase) modifizierten sie ihn, verstimmten die Oszillatoren gegeneinander, sampelten die resultierenden Klänge und veredelten sie mit Effekten. Daraus entstand der legendäre Hoover-Sound – ein aggressiver, sirenenartiger Klang, der wie ein aufdrehender Industriestaubsauger wirkt.
Der Hoover-Sound wurde schnell zum Markenzeichen frühen Techno- und Rave-Produktionen. Später fand er weite Verbreitung im Drum’n’Bass und Hardcore. Künstler wie The Prodigy, Faithless, Massive Attack, Coldcut, Bomb the Bass, Youth und viele andere nutzten Alpha Juno oder MKS-50 für Variationen dieses Klangs. Bis heute gilt die Alpha-Juno-Serie als Ursprung eines der ikonischsten Sounds der elektronischen Musik.

Hardware-Controller für die Alpha-Juno-Serie

Das Original, der Roland PG-300 Controller

Die Bedienung der Alpha-Junos ist über das Alpha-Dial mühsam, weshalb externe Controller fast unverzichtbar sind. Roland entwickelte dafür den PG-300, der direkten Zugriff auf alle Klangparameter bot und den Synthesizer erst zu einem vollwertigen Performance-Instrument machte. Dieser Programmer ist heute jedoch selten und teuer.

 


Als moderne Alternativen existieren:

  • der Dtronics DT-300, der den PG-300 vollständig ersetzt und hochwertig verarbeitet ist,
  • sowie der Stereoping Alpha J Controller, der umfangreiche Funktionen bietet, sich jedoch nicht ganz so ergonomisch bedienen lässt.
Dtronics DT-300

Der Dtronics DT-300 Controller

Mit einem dieser Controller lassen sich die Alpha-Junos erst wirklich effektiv programmieren.

Modellvarianten inklusive Rack Roland MKS-50

Neben Alpha Juno-1 und Alpha Juno-2 brachte Roland zwei Heimversionen heraus: den HS-10 (Alpha Juno-1 im neuen Design) und den HS-80 (Alpha Juno-2 mit eingebauten Lautsprechern und echten Drucktasten).

Roland Alpha-Juno Rack-Version MKS-50

Die Rack-Version MKS-50 erschien 1986 und ist heute äußerst beliebt. Sie bietet eine identische Klangerzeugung, vollständige SysEx-Steuerbarkeit und spart enorm Platz. Ich empfehle trotzdem die Tastaturversion Alpha Juno-1, da sie inklusive Programmer schneller überall aufgebaut und der Spielspaß irgendwie direkter ist. Ich besitze einiges an Rack-Expandern, die aber gerne ein stilles Dasein fristen, während die Keyboards viel öfter genutzt werden – einfach weil der Zugriff spontaner erfolgt und die Bedienung intuitiver ist.

Roland Alpha Juno Plug-ins

Die bekannteste Software-Emulation des Alpha Juno ist der ReDominator von Audiorealism aus dem Jahr 2014. Die frühe Version war klanglich noch nicht in allen Details überzeugend, doch spätere Updates verbesserten die Nachbildung der Oszillatoren, der Hüllkurven und des charakteristischen Chorus deutlich. ReDominator gilt bis heute als eine der präzisesten Emulationen des MKS-50.

Die virtuelle Plug-in-Version Redominator

Seit 2023 gibt es jedoch eine weitere spezialisierte Nachbildung: TAL-Pha des Schweizer Herstellers TAL. Dieses Plug-in orientiert sich ebenfalls explizit am Alpha Juno und bietet eine moderne, sehr zugängliche Oberfläche bei authentischer Klangarchitektur. TAL-Pha wird in Fachkreisen besonders wegen seiner hohen Klangtreue und der erweiterten Editiermöglichkeiten geschätzt.

Das Plug-in TAL-Pha

Meine persönliche Einschätzung

Kurz bevor ich diesen Artikel zu schreiben begann, holte ich meinen Roland Alpha Juno-1 aus dem Lager. Es ist kein besonders gut erhaltenes Exemplar: Einige Schrauben fehlen, die höchste Taste C klemmt und die Folie über den Funktionstasten wirft bereits deutliche Wellen. Ein trauriger Anblick, wenn ich ehrlich bin – und eigentlich war ich fest entschlossen, das Gerät nach dem Test zu verkaufen.

Doch dann spielte ich die ersten Klänge und war sofort fasziniert davon, wie wenig der äußere Zustand mit dem klanglichen Potenzial dieses Instruments zu tun hat. Anschließend schloss ich meinen Dtronics DT-300 Programmer an – mit seinen wunderbaren LED-Fadern verleiht er dem Juno-1 ein unerwartet hochwertiges Erscheinungsbild – und konnte schließlich kaum mehr aufhören zu editieren und zu spielen.

Was soll ich also sagen? Holt euch so einen Juno, solange man sie noch bezahlen kann.

Der Roland Alpha Juno auf YouTube

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Mehr Informationen

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Fazit

Der Roland Alpha Juno ist ein außergewöhnlich leistungsfähiger Vintage-Analogsynthesizer, der einen eigenständigen, kraftvollen Klang liefert und zugleich den typischen Charakter der Roland Juno-Serie bewahrt. Auf dem Gebrauchtmarkt bleibt er bezahlbar, was ihn zu einer der attraktivsten Optionen für Musiker macht, die nach einem vielseitigen analogen Polyphonen suchen. Sein volles Potenzial entfaltet der Alpha Juno allerdings erst dann, wenn er mit einem geeigneten Hardware-Controller kombiniert wird.
Die angehängten Klangbeispiele stammen von Theo Bloderer.

Plus

  • typischer Roland Juno-Sound
  • polyphon
  • immer noch bezahlbar

Minus

  • ohne Controller kein Spaßfaktor
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Klangbeispiele
Forum
  1. Profilbild
    Numitron AHU

    hab einen Alpha Juno 2 vor mehr als 10 Jahren um 180 (!) € gekauft. die linke kunstoffseite war etwas gebrochen. aber wozu gibts Gaffa? um 80€ reparieren lassen, weil 4 tasten defekt waren.
    jetzt Braucht er eine neue Batterie und recapping! liebe den Hoover!
    werden den dtronics Controller kaufen.
    er wird oft unterschätzt, hab einer Dame geholfen mehr zu verlangen.

    • Profilbild
      Murano

      @Numitron Ein interessantes Gerät. Trotzdem habe ich meinen Alpha-Juno2 nach fast 20 Jahren dann wieder verkauft – so richtig warm wurde ich mit dem Klangbild nie: Im Vergleich zum Juno-6/60 und JX-3P klingt der Alpha in meinen Ohren immer so leicht gepresst/nasal – das höre ich sogar auf den Soundbeispielen hier und auch aus dem Video gleich wieder heraus. Juno-6 und JX-3P klingen in meinen Ohren sauberer/erdiger. Aber eben, das ist alles auch Geschmacksache. Objektiv betrachtet ist der Alpha-Juno ein cooles Teil, das echt was kann.

      • Profilbild
        Tyrell RED

        @Murano Hi Murano, der Alpha Juno klingt schon anders als die beiden von dir genannten, aber als „nasal“ oder „gepresst“ würde ich das nicht beschreiben. Ich würde sogar sagen, das ist Jammern auf hohem Niveau. Ich besitze all die von dir genannten Synths – und war einfach nur baff, dass diese Low-Budget Synth eine solche Wucht hat und so lebendig klingt.

      • Profilbild
        Numitron AHU

        @Murano stimmt.
        jeder klingt irgendwie anders.
        den jx3p mag ich auch am liebsten.
        finde ihn auch am schönsten von allen 😄plus 2.oszillatoren für Fette reesebässe!
        hab auch den juno 106.
        meine heilige Dreifaltigkeit 😄

  2. Profilbild
    Viertelnote AHU

    ein sehr schöner Synthesizer, er klingt sehr schlank wenn man ihn
    neben einen Juno-6/ 60 plaziert. Da kann man sich leicht enttäuscht zeigen.
    Definitiv unverkennbar Juno, nur eben nicht die volle Breitseitse, eher begnügt er sich
    mit einer Raumecke🙂 aber die füllt er auch konsequent aus.
    Der 1er ist mit seinen 49 Tasten sogar super platzsparend.
    Den kann sogar ich einfach mal eben unter den Arm klemmen, ohne daß
    das Kerlchen sich doof dabei vorkommt

    Er hat aber auch ein paar Features (Oszillatorebene, regelbarer Chorus) die
    den anderen beiden fehlen. Ich besitze beide Alpha’s. Den Programmer braucht man nicht, geht auch so recht flott vom Fingerchen, außerdem tuts ein Novation Zero excellent. Ach ja, beim derzeitigen Kurs
    wo die Gebrauchtpreise eh sonstwohin expandieren 😕würde ich
    sagen: Zuhauen bzw. Zuschlagen. Am besten 2x

    freundliche liebe Grüße🧡

  3. Profilbild
    Tai AHU

    Ich juble ja längst nicht bei allem, wo Roland drauf steht, aber den Alpha Juno 2 mochte ich. Nicht wegen der Tonerzeugung, da stimme ich @Murano voll zu, etwas eindimensional und etwas leicht trötiges ist durchgehend hörbar. Aber die Tastatur ist fast ideal, minimale Ausmaße bei 5 Oktaven. Mit Aftertouch! Obwohl da der erste Kritikpunkt wäre, man muss pressen wie ein Ochse, damit man die 127 erreicht. Und natürlich der Bender. Gibt bei mir grundsätzlich Abzug.

  4. Profilbild
    Kazimoto AHU

    Ich hätte ihn auch und war sehr unterbegeistert. Dumpf, flach, kein Punch, für mich gehört er in die 150€ Ecke. Wie Tai sagte, nicht alles wo Roland draufsteht ist was Wert.

  5. Profilbild
    simonstein

    Eine schöne Alternative zu den Hardware-Programmern ist die iPG800-App fürs ipad.

    Mit der Chord Memory Funktion kann man die Alphas auch monophon spielen .
    Statt einem Akkord einfach „C“ als einzelne Note speichern und Chord Memory aktivieren.

    Gab es nicht schonmal einen anderen Bericht zu den Alpha Junos?!? Oder irre ich?

    • Profilbild
      Numitron AHU

      @simonstein ja, es gab schon lange einen Alpha Juno Bericht.
      die werden immer wieder geupdatet!
      find ich gut, sind ja Klassiker und wichtige geräte.

  6. Profilbild
    g.scherer RED

    Jeder sollte einen Alpha Juno haben. Organischer, warmer Techno-Spielzeugsound, mit dem Roland-typischen weiten Sweetspot und einem wunderbaren Filter. Meinen ersten MKS-50 (identische Klangerzeugung) habe ich nach dem Verkauf so vermisst, dass wieder ein Alpha angeschafft wurde. Der ausgeglichene Sound fügt sich easy in ein Arrangement ein und kann sowohl vorne auf der Bühne als auch im Hintergrund eine Produktion bereichern. Und das nach wie vor sehr günstig.

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