Mehr als ein halber JX-10?
Der Roland JX-8P erschien 1985 als sechsstimmiger, subtraktiver Analogsynthesizer mit zwei DCOs pro Stimme, Velocity und Aftertouch. Er bietet ein 24-dB-Tiefpassfilter mit Resonanz (ohne Selbstoszillation) plus schaltbarem Hochpassfilter, zwei ADSR-Hüllkurven, einen LFO mit Delay, 61 Tasten, 64 Speicherplätze und eine digitale Parameterbedienung; als Hands-on-Erweiterung dient der Programmer PG-800. Damit positionierte sich der JX-8P als moderne, kosteneffiziente Alternative zu den klassisch „reglerlastigen“ Vorgängern.
Inhaltsverzeichnis
- Roland JX-8P
- History Roland JX-8P
- Der sechsstimmige JX-8P
- Ein Blick auf den Roland JX-8P
- Programmspeicher
- Speicherplätze
- Play-Modi des JX-8P
- Die Klangerzeugung des Roland JX-8P
- Sync und Crossmodulation
- Das analoge Filter
- Velocity und Aftertouch
- MIDI-Implementierung
- Nebenbuhler? JX-10 und MKS-70
- Der JX-8P am Gebrauchtmarkt
- Der Programmer PG-800 und Alternativen
- Die Vintage-Wettbewerber
- Digitaler Nachbau: Roland JX-08 von 2022
- Der Roland JX-8P on YouTube
History Roland JX-8P
1985 brachte Roland mit dem JX-8P einen polyphonen Analogsynthesizer auf den Markt, der sich optisch deutlich von den früheren Jupiter- und Juno-Modellen unterschied. Statt vieler Regler dominierten nun Folientasten und ein Datenregler – ein Konzept, das kostengünstiger war und dem damaligen Trend zu digital anmutenden Oberflächen entsprach.
Zu dieser Zeit standen sich unterschiedliche Konzepte gegenüber: Auf der einen Seite die etablierten polyphonen Analogen wie der Korg Polysix oder der Sequential Prophet-600, auf der anderen Seite Yamahas DX7, der mit FM-Synthese neue Maßstäbe setzte. Musiker verlangten zunehmend nach Anschlagdynamik, polyphoner Spielbarkeit und realistischeren Klängen.
Roland knüpfte an die erfolgreiche Jupiter-Serie an, wählte jedoch eine modernisierte Bedienlogik. Damit setzte der JX-8P die Linie der DCO-basierten Modelle fort, die mit dem JX-3P begonnen hatte. Externe Programmer wie der PG-800 boten die Möglichkeit, den Funktionsumfang wieder in direkter Form zugänglich zu machen.
Der sechsstimmige JX-8P
Wie viele Nachfolger musste sich der JX-8P am legendären Jupiter-8 messen. Der Name suggerierte eine Fortsetzung dieser Linie, auch wenn der JX-8P mit seinen sechs Stimmen bescheidener ausgestattet war. Dennoch positionierte Roland ihn klar als neues Poly-Flaggschiff. Das Instrument verfügt über eine 61-Tasten-Tastatur, den für Roland typischen Bender-Hebel (Pitchbend und Modulation) sowie Bedienelemente für Lautstärke, Portamento, Aftertouch-Empfindlichkeit und Bend-Range. Zentral angeordnet ist die Matrix mit 32 Folientasten für Klang- und Parameterwahl, ergänzt durch ein zweistelliges LED-Display und den Edit-Regler.
Ein Blick auf den Roland JX-8P
Das Gehäuse ist robust und bühnentauglich. Die Parameterliste ist direkt auf der Oberfläche aufgedruckt und lässt sich über die Folientaster aufrufen. Wer eine direktere Arbeitsweise bevorzugt, nutzt den Programmer PG-800, der per 6-poliger DIN-Buchse angeschlossen wird. Dieser stellt alle Klangparameter als Schieberegler oder Drehknöpfe bereit. Ohne den Programmer ist das Editieren zwar möglich, aber deutlich umständlicher. Mit dieser Kombination vereinte der JX-8P die kostengünstige Bauweise digitaler Bedienkonzepte mit der Flexibilität klassischer Analogsynthese.
Programmspeicher
Der JX-8P verfügt über 64 interne Speicherplätze, aufgeteilt in 32 Presets und 32 User-Sounds. Zusätzlich können über Cartridges weitere 32 Programme gespeichert werden. Damit stand den Musikern eine für die Zeit großzügige Speicherverwaltung zur Verfügung.
Das Instrument unterstützt SysEx-Datenübertragung, allerdings nur eingeschränkt: Einzelne Sounds lassen sich senden und empfangen, komplette Bänke können nur empfangen werden. Für eine komfortable Verwaltung empfiehlt sich daher der Einsatz von Editor-Software oder eines Programmers.
Speicherplätze
Die Preset-Sounds sind auf den Tasten aufgedruckt und bieten typische Klangbeispiele der Zeit – darunter analoge Piano-Imitationen, die den Wunsch nach realistischeren Klängen spiegelten. Die Cartridges erweitern die Klangbibliothek und erleichtern das Arbeiten im Studio oder Live-Betrieb.
Besonders praktisch: Die Presets lassen sich als Ausgangspunkt für eigene Klangkreationen verwenden. Damit bot der JX-8P trotz reduzierter Oberfläche eine solide Grundlage für individuelles Sounddesign.
Play-Modi des JX-8P
Der Synthesizer stellt verschiedene Spielmodi bereit: Poly, Solo und Unison. Im Unison-Mode können alle sechs Stimmen gleichzeitig erklingen, optional mit Detune. Außerdem lassen sich Stimmen im Duo-Modus um eine Oktave versetzen, was zu kräftigen Layer-Sounds führt.
Ein Mono-Modus existiert nicht, allerdings bietet der Poly-Modus mit Last-Note-Priorität eine gute Grundlage für Legato-Spielweisen. Portamento kann zwischen den Modi flexibel genutzt werden.
Die Klangerzeugung des Roland JX-8P
Der JX-8P besitzt pro Stimme zwei DCOs. Diese sind analoge Oszillatoren, deren Steuerung digital erfolgt – ein Konzept, das für hohe Stimmstabilität sorgt.
Die DCOs erzeugen Sägezahn, Rechteck, Puls und Noise. Pulsbreitenmodulation ist über feste Werte möglich. Hinzu kommen Sync und Crossmodulation, die sich einzeln oder kombiniert nutzen lassen. Dadurch entstehen charakteristische Sync-Leads oder obertonreiche Klangfarben.
Die Oszillatoren lassen sich in Fußlagen von 2’ bis 16’ schalten, mit zusätzlichem Feintuning. Damit deckt der JX-8P einen großen Tonhöhenbereich ab. Durch die Kombination der beiden DCOs entstehen breite, lebendige Sounds.
Sync und Crossmodulation
Sync erzwingt das Reset des zweiten Oszillators auf den ersten, was obertonreiche Klänge mit durchsetzungsfähigem Charakter erzeugt. Crossmodulation moduliert die Frequenz des einen Oszillators mit dem anderen und führt zu metallischen, experimentellen Klängen.
Im JX-8P lassen sich beide Techniken sogar kombinieren. Das erweitert das Spektrum deutlich und macht den Synthesizer auch für unkonventionelle Klangexperimente interessant.
Das analoge Filter
Das VCF ist ein 24 dB/Oktave Tiefpass mit regelbarer Resonanz. Diese reicht nicht bis zur Selbstoszillation, ermöglicht aber markante Filterfahrten. Zusätzlich verfügt der JX-8P über ein Hochpassfilter in drei Stufen, das den Klang ausdünnen kann.
Das Filter ist keytrackfähig und lässt sich dynamisch modulieren. Zusammen mit den beiden ADSR-Hüllkurven entsteht eine flexible Klangarchitektur, die für Pads, Brass-Sounds und Leads geeignet ist.
Velocity und Aftertouch
Ein Highlight des JX-8P war die Ausstattung mit Velocity und Aftertouch. Während viele analoge Vorgänger dies noch nicht boten, erlaubte der JX-8P eine deutlich ausdrucksstärkere Spielweise. Velocity konnte auf Filter, DCOs oder Lautstärke wirken. Aftertouch war wahlweise auf Cutoff, Vibrato oder Level routbar. Drei Kennlinien standen zur Auswahl, was den Spielkomfort weiter erhöhte.
MIDI-Implementierung
Für die Zeit war die MIDI-Umsetzung solide. Der JX-8P unterstützt Program-Changes, Pitchbend, Aftertouch, Active Sensing und weitere Controller. Multitimbralität fehlt, aber alle sechs Stimmen lassen sich im Poly-Mode ansteuern. Damit war der JX-8P problemlos in MIDI-Setups integrierbar und konnte in Sequencern genutzt werden.
Nebenbuhler? JX-10 und MKS-70
Der JX-10 („Super JX“) kombinierte zwei JX-8P-Engines zu insgesamt zwölf Stimmen und bietet Split- sowie Layer-Funktionen. Damit war er auch zweifach multitimbral. Oft wird behauptet, der JX-10 klinge weniger warm und voll als der JX-8P. Nach meiner Erfahrung ist das eher ein pseudo-akustischer Effekt: Durch die verdoppelte Polyphonie besitzt der Roland JX-10 einen größeren Headroom am Audioausgang, wodurch der Grundpegel niedriger ausfällt. Vergleicht man jedoch beide Geräte mit identischen Sounds bei gleichem Abhörpegel, lässt sich kein signifikanter Unterschied in „Druck“ oder „Wärme“ feststellen. Unterschiede sind vorhanden, beziehen sich aber eher auf Bauteiltoleranzen und das Alter der Geräte.
Mein eigener JX-10 wurde mit Vecoven-Updates erweitert und kann durch die flexible Kombination zweier JX-8P-Sounds den kleineren Bruder deutlich übertreffen.
Der MKS-70 bringt dieselbe Architektur des JX-10 ins 19“-Rackformat. Wer allerdings schon einmal an einem JX-10 mit 76 Tasten und angeschlossenem PG-800 gearbeitet hat, wird nur ungern auf das Editieren und Spielen direkt am großen Keyboard verzichten wollen.
Der JX-8P am Gebrauchtmarkt
Heute noch regelmäßig auf einschlägigen Plattformen und bei eBay zu finden. Die Preise bewegen sich aktuell bei etwa 600,- Euro. Wird das Gerät zusammen mit dem Programmer PG-800 angeboten (was nur sehr selten passiert), sind auch Schnäppchen möglich für ca. 800,- Euro. Für den Roland PG-800 alleine muss man allerdings in der Regel 400,- bis 500,- Euro einplanen, kauft man ihn separat. Der größere JX-10 findet sich seltener, bleibt aber oft noch unter 1.000,- Euro. Mit installierter Vecoven-Erweiterung kann der Preis allerdings schnell auf 1.500,- Euro oder mehr steigen. Der Rack-Ableger MKS-70 erfreut sich nach wie vor großer Beliebtheit und dürfte ca. 1.300,- Euro kosten. Wer den Platz hat, sollte dann aber lieber zur Keyboard-Variante greifen.
Der Programmer PG-800 und Alternativen
Der originale Programmer PG-800 ist preislich vollkommen überbewertet und wird fast so teuer gehandelt wie der Synthesizer selbst. Seine große Stärke liegt in der direkten Bedienung: Alle Klangparameter stehen sofort über Fader und Regler bereit, was den JX-8P von einem menülastigen Instrument in ein hands-on Performance-Werkzeug verwandelt.
Da lohnt sich der Blick auf Alternativen. Sehr beliebt ist der Dtronics DT-800, der den PG-800 1:1 nachbildet und via MIDI funktioniert. Auch der Retroaktiv MPG-8 bietet eine moderne Neuinterpretation mit hochwertigen Bedienelementen. Wer auf Hardware verzichten möchte, kann auf Software-Editoren oder universelle Controller-Lösungen zurückgreifen, etwa den KiwiTechnics Patch Editor oder diverse Plug-in-basierte Editoren. Diese Alternativen eröffnen denselben Komfort, sind leichter erhältlich und oft günstiger, auch wenn Sammler und Puristen weiterhin das Original bevorzugen.
Die Vintage-Wettbewerber
Highlights des JX-8P sind zweifellos die Anschlagdynamik – ein Feature, das die Jupiter-Serie noch nicht bot –, seine charakteristischen Sync-Sounds mit schneidendem, warmem Timbre sowie die Crossmodulation, die für den gewünschten „analogen Schmutz“ sorgt.
Im Vergleich im eigenen Haus bleibt der Jupiter-8 klanglich druckvoller, mit Resonanz bis zur Selbstoszillation, echter Pulsbreitenmodulation und alternativem 12 dB/Okt.-Filter. Der Jupiter-6 bietet ein Multimode-Filter und mehr Flexibilität, erreicht jedoch nicht ganz die Fülle des Jupiter-8. Der JX-8P bewegt sich klanglich zwischen diesen Welten – nicht so brachial, aber vielseitig und ausgewogen.
Typisch für Roland dieser Zeit ist außerdem der Chorus-Effekt, der in zwei Stufen verfügbar ist. Er verleiht Pads und Flächen die bekannte Wärme und Breite und gehört für viele zum klassischen Roland-Poly-Sound. Damit teilt der JX-8P ein Erkennungsmerkmal mit den Junos, den Alpha Junos und anderen DCO-basierten Modellen.
Digitaler Nachbau: Roland JX-08 von 2022
Mit dem Boutique-Modul Roland JX-08 hat Roland eine zeitgemäße Neuauflage geschaffen. Der JX-08 emuliert die Klangerzeugung des JX-8P digital, bietet jedoch eine erweiterte Polyphonie (bis zu 20 Stimmen), integrierte Effekte, einen Step-Sequencer und PG-800-ähnliche Direktbedienung.
Klanglich überzeugt das Modul durch die gelungene Annäherung an den Originalcharakter, kombiniert mit moderner Flexibilität. Der aktuelle Ladenpreis liegt bei 379,- Euro – und macht den JX-08 zu einer attraktiven Alternative für alle, die den Sound des JX-8P ohne Vintage-Risiken nutzen möchten.
Der Roland JX-8P on YouTube
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Damals als junger Bub hab ich den JX8P nicht als Analogen wahrgenommen, weil er mit seiner Folientasteroptik doch eher dem DX7 nacheiferte. Die damals lokal angesagte Coverband hatte einen Super JX, und den hab ich gefühlt (aber kein geld😄 )… nun gut, die hatten zu der Zeit auch das Dynacord ADD One, als es rauskam (lechz)
Schön das nochmal so zu lesen, und von früher zu träumen.
Ich kann mich noch erinnern, als der Helmut von Helly’s Music am Ratzingerplatz die beiden angesagten Geräte verglich: Zuerst der DX-7 – ja, natürlich mit *dem* Sound: Der Klang war so präzide, es war, als hätte ich für jede einzelne Note den Punkt im Raum zeigen können, wo sie sich befand.
Dann der JX-8P, natürlich ein Streichersound – und der ganze Laden war voll mit Streichern, selbst hinter dem Stapel Trommeln hinten links hatte sich noch ein Geiger reingequetscht.
Ihr seht schon, diese Vorführung der gegensätzlichen Charakteristiken der beiden Synthis hat einen bleibenden Eindruck hinterlassen.
Ich versuche gerade mich in die Zeit, als er vorgestellt wurde, zurück zu erinnern. Dabei bleibt ein Eindruck: Ich empfand die mitgelieferten Sounds als ziemlich blass. Es wurde zu oft versucht, akustische Instrumente zu imitieren. Da kam er natürlich nicht gut weg. Und sich auf seine Stärken zu konzentrieren, analoge Sounds, dazu hatte Roland nicht den Mut, diese Klangästhetik befand sich ja auf dem absteigenden Ast. Das kann natürlich auch sein, dass ich mic falsch erinnere. Ich habe ihn und auch den JX-10 damals öfter gespielt und dieser Eindruck hat sich bei mir festgesetzt. Klar, hätte ich mich ernsthafter damit auseinandergesetzt, hätte ich ihn vielleicht gekauft.
Heute würde ich auch sagen: das ist einer der besseren Instrumente aus den Achtzigern. Ich selbst würde allerdings nur die Tastatur Version (kein MKS-70) ins Auge fassen. Die kann man wenigstens als Master Keyboard mit einsetzen. Den alpha Juno 2 habe ich trotz schwächerer Engine sehr gerne gehabt, aber auch da vor allem wegen der Tastatur und den sehr kompakte Ausmassen.
Ich habe einen JX8P, einen MKS-70 und sogar ( aus Neugier ) einen JX – 08.
Mein absoluter Favorit ist das Preset „Soundtrack“. Leider muß ich sagen, daß weder der
MKS-70, noch der JX -08 diesen Sound mit derselben Magie wiedergibt, wie der JX8P.
Das liegt vor allem am Chorus, der bei den zwei anderen nicht so schön und dünne klingt. Aber auch
wenn ich diesen Sound ohne Chorus spiele, fehlt bei den beiden anderen derselbe Schmelz.
Beim JX -08 wundert mich das nicht, beim MKS-70 schon. Der 8P und der MKS habe beide
Programer, da habe ich schon versucht anzugleichen. Der MKS-70 steht bei mir daher
auf der Verkaufsliste.
Übrigens hat mich „Soundtrack“ schon damals bei der Vorstellung des JX8P auf der
Frankfurter Messe umgehauen.Da ich damals finanziell nicht so ausgestattet war, habe ich mir
viel später einen MT -32 gekauft, der auch einen Preset Soundtrack hatte. Der kam aber
nicht an das Original ran.
Jetzt habe ich meinen Lieblingssound mit SampleRobot gesichert, falls der alte Herr
mal schwierig werden sollte.
Mit dem bin ich immer noch nicht fertig, Soundtrack, Voices, Fat Fith, Poly JX sind schon Presets für die Ewigkeit. Ich finde der hat auch einen Platz im Synth Olymp verdient.
Hatte den JX-8P einige Jahre und habe mich nur sehr ungerne davon getrennt.
Die Kiste ist einfach eine 80er Zeitmaschine und dazu noch erstaunlich universell verwendbar.
Klar, ohne Programmer ist die Programmierung etwas hakelig.
Mir gefällt das schicke, reduzierte Design trotzdem sehr gut, einfach ein Klassiker!
Habe aktuell den Juno-X mit der JX-8P Emulation, kann aber aus meiner Sicht mit dem Original nicht mithalten.
, das sind zwei paar Schuhe. Der JX8P hat seinen Sweet Spot und er ist breit. Einen guten JX8P kannst noch weit unter 1k€ kaufen, mit und ohne Programmer. Einen JX8P nimmt man schon war. Und das nicht nur bei FGTH oder Grace Jones. Da musst dann auch im Mix nicht mehr viel machen.
der JX8p ist auch in meiner kleinen Sammlung vorhannden.
Ehrlich gesagt verwende ich ihn nur als Flächenleger oder zum Erzeugen von Bläsern.
Ich tue ihm damit sicherlich unrecht. Aber er hat seinen Charakter und man kann den nicht
verkennen.
Bei Ebay reicht ein gut erhaltenes Exemplar ohne Programmer.
Einfach einen Zero Sl ranhängen und es kann mit dem Schrauben losgehen (gleiches
gilt für den Alpha Juno)
bester liebster Gruß🙂
Ich habe den MKS70 mit Programmer und bin sehr zufrieden. An das Vacoven Update habe ich mich noch nicht rangetraut, weil du @Tyrell mal über das Hitzeproblem mit dem Netzteil geschrieben hast. Selber würde ich da nichts machen wollen. Welche Werkstatt in Bayern macht sowas?
Retroaktiv hat ja jetzt für den JX 8 / 10 einen neuen Programmer rausgebracht, wobei der eher für den JX 10 bzw. MKS 70 geeignet ist: MPG-7X
In den 1990ern hatte ich alle drei Geräte im Einsatz, MKS-70 und JX-10 im Studio und den JX-8P auch live um der Bühne. Ich kann mich gut erinnern, dass der JX-8P einen deutlich wärmeren Klang als die beiden Varianten hatte.
Hatte den sehr lange mit PG-800, damals von einem älteren Herren, Tanzmusiker, für 300 DM erstanden. Der war wie aus dem Laden, allerdings hatte ich immer Probleme mit dem Filter. Zur damaligen Zeit war mir der einfach nicht heftig genug. Heute sehe ich das anders, und manchmal fehlt er mir, wenn ich Flächen bauen möchte.
Den Kontakt zu dem älteren Tanzmusiker hab ich noch über Jahre gepflegt, was für ein cooler und kompetenter Typ. Für den Preis hab ich den damals bekommen, weil er so geil fand, einen jungen Musiker unterstützen zu können. Hammer!
@Atarikid Meinen MKS 70 mit Programmer hatte ich um 2004 in Originalverpackung aus einem Musikgeschäft rausgekauft. Zusammen mit einer R880.
@JohnDrum Unfassbar!!! 👍👍👍. Als Schatzsuchen noch möglich war… ^^
@Atarikid Eine D550 mit Programmer hätte es auch noch gegeben!