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Vintage: E-MU RFX-32 Effekt-Board für E-MU EIV (1999)

Mega Effektboard für E-Mu-Sampler

13. Dezember 2025
Die E-Mu Ultra-Serie: EIV Ultra, E6400 Ultra (im Bild) und E5000 Ultra

Die E-Mu Ultra-Serie: EIV Ultra, E6400 Ultra (im Bild) und E5000 Ultra

Das E-Mu RFX-32 Effektboard ist eine optionale Steckkarte für die E-mu E4-Ultra-Sampler-Serie und erweitert diese um ein leistungsfähiges Echtzeit-Effektmodul mit 32-Bit-Signalverarbeitung. Es bietet hochwertige Hall-, Delay-, Modulations- und Dynamikeffekte sowie komplexe Routingmöglichkeiten, die direkt im Sampler eingebunden werden. Das Board wurde entwickelt, um die Ultra-Sampler klanglich und funktional deutlich aufzuwerten und ihnen studio­taugliche Effektqualität zu verleihen.

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Mit der Ultra-Serie schuf E-MU einst eine Samplerplattform, die sich durch flexible Architektur, hohe Klangqualität und ein robustes Modulkonzept auszeichnete. Dennoch blieb ein Bereich lange Zeit hinter dem Potenzial des Systems zurück: der interne Multieffekt. Die Einführung der RFX-32-Karte stellte schließlich den entscheidenden Schritt dar, um diese Lücke zu schließen. Die Karte erweiterte die Ultra-Sampler um ein komplexes, leistungsfähiges Effekt- und Routingsystem, das weit über die damals in Sampler-Hardware integrierten Effekte hinausging. Soweit so gut, allerdings kostete das Board seinerzeit 1.800,-DM. Dafür konnte man auch schon sehr hochwertige Standalone-Efffektunits bekommen. Dieser enorm hohe Preis führte schließlich dazu, dass das Board nicht in großen Stückzahlen produziert wurde und deshalb am heutigen. Gebrauchtmarkt wirklich sehr schwer zu finden ist.

Die Installation der E-mu RFX-32 Karte

Die RFX-32 wird als interne Erweiterungskarte direkt im E-MU-Ultra-Sampler eingebaut. Der physische Einbau besteht lediglich darin, die Karte in den vorgesehenen Steckplatz einzusetzen und das Gerät anschließend wieder zu schließen. Damit die Erweiterung korrekt arbeitet, muss der Sampler jedoch mit einer kompatiblen Version des Betriebssystems laufen. Die RFX-32 wird erst ab EOS 4.61 vollständig erkannt, einige Funktionen setzen EOS 4.70 voraus. Zusätzliche Treiber oder separate Installationssoftware sind nicht erforderlich, da alle Effekte und Routingfunktionen auf der Hardware selbst implementiert sind. Sobald das passende EOS installiert ist, stehen die RFX-Effektblöcke und der interne RFX-Mixer unmittelbar im Betriebssystem zur Verfügung.

Angeblich stellteE-Mu  außerdem ergänzende Disketten bereit, die zusätzliche oder aktualisierte Effekt-Algorithmen sowie zugehörige Presets enthielten. Diese Erweiterungen werden über das Diskettenlaufwerk geladen und stehen danach ebenfalls im System zur Verfügung. Leider ist mir so eine Diskette nie über den Weg gelaufen. Weiß jemand mehr?

Konzept und technische Basis

Die E-Mu RFX-32 Effektkarte arbeitet mit zwei Digital-Signal-Prozessoren und berechnet ihre Effekte in 32-Bit-Auflösung, wovon auch ihr Name abgeleitet ist. Sie lässt sich in allen Samplern der Ultra-Serie nachrüsten und belegt dabei einen der drei vorhandenen Erweiterungsslots. Nach der Installation steht ein neues internes Routing- und Effektverarbeitungssystem zur Verfügung, das tief in das EOS-Betriebssystem integriert ist und direkten Zugriff auf die Ein- und Ausgänge des Geräts ermöglicht.

Die Ultra-Sampler verfügen serienmäßig über drei Erweiterungssteckplätze. Ursprünglich waren dafür klassische I/O-Karten vorgesehen: zusätzliche Analogausgänge, digitale Schnittstellen und ältere ADAT- oder AES/EBU-Karten, die zum Teil mit unsymmetrischen Anschlüssen und Wandlern früherer Generation arbeiteten. Diese „Standard-Ausgangskarten“ erweitern zwar die Zahl der physikalischen Ausgänge, sind aber nicht in das DSP-Mix-System der RFX-32 Karte eingebunden.

Aus diesem Grund hat E-Mu mit der Einführung der RFX-32 Effektkarte eine zweite, moderne Kartengeneration geschaffen, die ausschließlich in Verbindung mit der RFX-32 betrieben werden kann. Erst mit installierter RFX-32 werden drei speziell für dieses System entwickelte Erweiterungen freigeschaltet: eine ADAT-Karte mit sechzehn Ausgängen und acht Eingängen, eine Karte mit acht symmetrischen Analogausgängen sowie eine vierkanalige Analog-Inputkarte. Alle diese RFX-basierten Erweiterungen arbeiten in 24-Bit-Auflösung und sind vollständig in den internen RFX-Mixer und die Effektarchitektur eingebunden.

E-Mu EIVXT Ultra Werbemotiv

Effektleistung und DSP-Struktur

Die große Besonderheit der RFX-32 ist ihre Fähigkeit, bis zu 16 Effekte gleichzeitig zu berechnen. Das war zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung innerhalb reiner Hardware-Sampler höchst ungewöhnlich. Jeder der beiden DSPs kann acht Effekte gleichzeitig ausführen. E-MU unterteilt sie in zwei Qualitätsstufen: vier sogenannte FAT-Effekte und vier thin-Effekte pro DSP. Die FAT-Effekte bieten eine hörbar höhere Qualität, während die thin-Varianten für Standardaufgaben gedacht sind. Einschränkend kommt hinzu, dass die Ultra-Sampler bei installierter RFX-Karte ihren ursprünglichen Effektchip deaktivieren. Die alten Effekte lassen sich zwar weiterhin nutzen, werden aber nun von den RFX-DSPs berechnet und schmälern dadurch die verfügbare Rechenkapazität. Ein paralleler Betrieb wäre aus Anwendersicht sinnvoller gewesen, fand aber nie Eingang in die Firmware.

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Effektrouting: komplex, flexibel aber nicht intuitiv

Ein wesentlicher Grund für den heutigen Kultstatus des Boards liegt im Routingkonzept. Dieses ist außergewöhnlich flexibel, aber auch komplexer als bei vielen zeitgenössischen Mischpulten oder Outboard-Prozessoren.
Jede Voice der Ultra-Sampler besitzt vier Sendwege: einen Main-Send und drei Aux-Sends. Sie funktionieren ähnlich wie bei Mischpulten, führen jedoch nicht in fixe Effektblöcke, sondern in ein umfangreiches Bussystem. Insgesamt stehen 15 Stereobusse zur Verfügung. Vierzehn davon können jeweils bis zu sechs Effektblöcke enthalten, der fünfzehnte (Main-Bus) fasst die anderen bei Bedarf zusammen und übernimmt Summierungsaufgaben.


Darüber hinaus existieren zwei besondere Busse mit den Bezeichnungen GFX 1 und GFX 2. Diese dienen als Sammelstationen: Mehrere andere Busroutings können hier zusammengeführt werden, um ihnen anschließend einen gemeinsamen Effekt hinzuzufügen. Damit lassen sich komplexe Bearbeitungsketten realisieren, etwa das Zusammenfassen einer gesamten Drum-Gruppe, die zuvor individuell mit unterschiedlichen Effekten versehen wurde.
Die Busausgänge der RFX-32 können flexibel auf alle verfügbaren Audioausgänge gelegt werden – einschließlich der Anschlüsse der optionalen Karten. Für Studiokonfigurationen mit vielen Einzelouts eröffnet das ein hohes Maß an Gestaltungsfreiheit, die allerdings eine gewisse Einarbeitungszeit voraussetzt.

Praxisbeispiel zur Verdeutlichung

Um die Funktionsweise verständlicher zu machen, genügt ein einfaches Beispiel:
Eine Voice produziert eine Snaredrum. Diese wird über Aux 1 in Bus 1 geschickt. Bus 1 enthält zwei Effekte – etwa ein Gate und ein Delay. Der Bus wiederum wird auf ein alternatives Stereo-Ausgangspaar (Sub 2) geroutet und kann im Mischpult separat bearbeitet werden. Weitere Voices, beispielsweise Kick und HiHats, könnten wiederum ihre eigenen Effektketten nutzen. Sollen anschließend alle Drums gemeinsam etwas Raumanteil erhalten, übernimmt dies einer der GFX-Busse, der die zuvor getrennten Bussignale übernimmt und ihnen ein zusätzliches Reverb zuführt. Auf diese Weise lassen sich klassische Mischpultstrukturen simulieren – allerdings ist die Anwendung deutlich komplexer als einem Hardware-Mixer.

Die Grenzen der DSP-Power

Auch zwei leistungsstarke DSPs stoßen irgendwann an ihre Rechenkapazität. Die RFX-32 ist darauf ausgelegt, bis zu 16 Effekte bereitzustellen, doch komplexe FAT-Algorithmen und parallele zusätzliche Busroutings können die limitierte Leistung schnell spürbar reduzieren. Der Anwender muss die Verwendung hochwertiger Hall- oder EQ-Typen daher stets in Abhängigkeit vom Gesamtprojekt abwägen. Trotz dieser Limitierung war die gebotene Leistung zur Zeit ihrer Veröffentlichung bemerkenswert.

Klangliche Bewertung

Das Augenmerk vieler Nutzer lag damals beim Reverb – und der Hall der RFX-32 gilt zurecht als eines der stärksten Argumente für die Karte. Er klingt dicht und sauber, vermeidet metallische Artefakte und liefert ein professionelles Ergebnis, das sich in Mischungen sehr gut behauptet.

Teil 1 der E-Mu RFX-32 Effektliste

Ein Lexicon 960L erreicht er nicht, kommt aber im Kontext eines Samplers einer hochwertigen Outboard-Lösung erstaunlich nahe. Über 50 Reverb-Algorithmen stehen zur Verfügung, was die Karte flexibel für unterschiedlichste akustische Umgebungen macht.

Auch der 10-Band-EQ fällt positiv auf. Seine Präzision und Wirkungstiefe ermöglichen sehr detailreiche Eingriffe. Umso bedauerlicher ist die fehlende Modulierbarkeit der Effektparameter; lediglich die vier Voice-Sendwerte lassen sich modulieren. In einem System, das ansonsten weitreichende Modulationsmöglichkeiten bietet, wirkt dieser Punkt wie eine verpasste Chance.

Bei den Delays überzeugt die Einbindung in die MIDI-Clock, wodurch rhythmische Muster problemlos synchronisiert werden können. Panoramawechsel und gezielte Betonung einzelner Delay-Wiederholungen sind möglich. Die maximale Delayzeit hätte jedoch großzügiger bemessen sein können.
Modulationseffekte wie Chorus und Flanger sowie Distortion-Typen erfüllen solide ihre Aufgabe, ohne besondere Akzente zu setzen. Verzerrungen klingen entsprechend der damaligen DSP-Technik eher neutral und sind für das Sounddesign verwendbar, ohne den Charakter analoger Schaltungen zu erreichen.

Teil 1 der E-Mu RFX-32 Effektliste

Unvollständige Effektauswahl

Zur Zeit der Veröffentlichung monierten viele Anwender das Fehlen bestimmter Effektklassen: Phaser, WahWah, Rotary Speaker und die gesamte LoFi-Kategorie waren nicht vorhanden. E-MU kündigte allerdings ein kostenloses Update an, das neue Algorithmen und zusätzliche Parameter sowie Modulationsmöglichkeiten nachreichen sollte. Leider wurde das Versprechen nicht gehalten. Wer hier mehr weiß, möge uns das bitte in den Kommentaren mitteilen

Externe Audiosignale im RFX-System

Ein Highlights der Karte ist die Möglichkeit, externe Audiosignale in den Synthese- und Effektpfad der Ultra-Sampler einzuschleifen. Das funktioniert über die regulären Stereo-Eingänge, die vier Eingänge der optionalen Inputkarte oder die ADAT-Inputs. Das externe Signal wird zuerst durch die Z-Plane-Filter geleitet, anschließend durch die Effektketten der RFX-32. Damit lässt sich die RFX-32 wie ein vollwertiger Multieffektprozessor nutzen – mit dem Bonus, dass E-MUs Filterarchitektur davor geschaltet ist.


Bei vier gleichzeitig genutzten ADAT-Stereo-Inputs können parallel vier unterschiedliche Effektketten für externes Material laufen. Das erinnert an Konzepte wie das Ensoniq DP/4, allerdings mit besserer Effektdichte und einer flexibleren Routingarchitektur. Ein Problem bleibt bestehen: Umso aufwendiger das Routing umso unübersichtlicher wird die Bedienung, wobei wir gleich beim nächsten Punkt wären.

Bedienung, Setups und Speicheroptionen

Die RFX-32 führte ein umfangreicheres Speichersystem ein. Effekteinstellungen und Setups lassen sich komfortabel kopieren und verwalten. Eine zentrale Neuerung war die Möglichkeit, komplette Multi-Setups zu sichern. Gespeichert werden neben Presets und Lautstärken auch das Mastertempo und sämtliche Routing- und Effektparameter. Damit entfiel der frühere Suchaufwand nach komplexen Konfigurationen, die bislang nur über Einzelpresets wiederherstellbar waren.

Trotz allem ist die Bedienung aber an heutigen Maßstäben gemessen, kein Kinderspiel. Ichwünschte es würde jemand eine Remote-Software fürs iPad stricken. Daas wäre tatsächlich eine enorme Erleichterung.

Upgradepfad für ältere Modelle

Für Sampler der Generation vor den Ultras – etwa E4X, E4XT, E-Synth Rack und e-6400 – bot E-MU ein preisgünstiges Bundle an, das aus der Ultra-Erweiterung und einer RFX-32-Karte bestand. Dies ermöglichte Besitzern älterer Geräte ein vollständiges Upgrade auf das Funktionsniveau der Ultra-Serie.

Es kann also durchaus sein, dass sie ältere E-Mu EIV Modelle mit RFX-32 Board antreffen und es sich nicht um ein Fake-Angebot handelt.

Das E-Mu RFX-32 Effektboard on YouTube

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Fazit

Ein Freund hatte vor etwa fünfzehn Jahren die RFX-32 in seinem E-IV Ultra verbaut – und ich war damals wirklich beeindruckt. Bis heute ist es mir trotzdem nicht gelungen, die Karte selbst zu erwerben. Ich besitze nach wie vor zwei E-Mu Ultras, weil sie für mich die besten Sampler ihrer Zeit waren. Heute würde ich die RFX-32 vermutlich aus reiner Nostalgie kaufen, denn so schön die E-Mus auch sind: Im Prinzip feuere ich damit nur noch meine Lieblingssounds ab, editiere sie aber kaum noch und das eigentliche Sampling findet komplett in der DAW statt. Leider kostet eine RFX-32 inzwischen fast so viel wie ein voll ausgebauter E-IV Ultra – und auch aus diesem Grund werden wir wohl nie zusammenkommen.

Plus

  • Starker Sound
  • Viele Routingmöglichkeiten

Minus

  • Extrem selten zu finden
  • Bedienung nach heutigen Maßstäben tricky
  • Das Effektangebot ist eingeschränkt

Preis

  • Neupreis 1999: 1.800,-DM
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Forum
  1. Profilbild
    TimeActor AHU

    Wollte mir immer gerne einen Emu oder Akai gebraucht kaufen. Heutzutage wahrscheinlich keine Notwendigkeit mehr dafür – vllt. aus Nostalgischen Gründen.

    • Profilbild
      mdesign AHU

      @TimeActor hab mir grade aus nostalgischen gründen einen emu ESI 32 gekauft, weil er mich an meinen 1988 heiß geliebten (und teuer bezahlten) emulator III erinnert – fast identisches UI, gleiche knöpfe. allerdings kann ich heute mit den sounds (ich habe die komplette EIIIX-library) absolut nichts mehr anfangen. außer erinnerung tut sich da nix. dafür waren die kosten inkl zuluSCSI sehr moderat. einfach mal probieren, ist halt eine zeitreise.

  2. Profilbild
    Heiner Kruse (TGM) RED

    mit der zusätzlichen ADAT-Card habe ich 2003/4 meine ersten kompletten „in the box“ Mixes damit gemacht: 16 ADAT -Kanäle in die HDSP 9652 Hammerfall auf dem Mac mit Logic und Mac OS 9… das war ein Meilenstein, zum ersten Mal hatte ich „total recall“

  3. Profilbild
    Tai AHU

    Es gab eine Lösung bereits in den Neunzigern, die aber nicht besonders verbreitet war, das war digidesigns SampleCell. Das war der erste Integrationsschritt zum Sampling im Rechner und für mich der Durchbruch Richtung Total Recall. Kein separates Laden der Audiospuren und des Samplers von verschiedenen Speichermedien. Keine Sampletransfers mehr über SCSI oder noch umständlicher via SampleDumpStandard. Was heute selbstverständlich ist, dass ich aus Teilen einer Audiospur einfach die Samples für den Sampler rauskopieren kann, war damals das erste mal innerhalb des Rechners möglich. 32 MB mit 8 Einzelausgängen zuerst auf NuBus, dann auf PCI Karten.

  4. Profilbild
    swellkoerper AHU

    Ich habe lange gehofft (oder erwartet), dass Dave Rossum die RFX-Karte als Eurorackmodul und Teil der E-MU legacy neu auflegt, so wie es beim Morpheus-Funktionsgenerator, Z-Plane Filtern oder dem Sampler bereits geschehen ist.

  5. Profilbild
    vds242

    Nach dem Einbau der RFX32 Karte, laufen ALLE erstellten Klänge/Samples durch die RFX32. Das heißt, dass auch die digitalen Filter, nicht mehr durch die entsprechenden Chips auf dem Mainboard berechnet werden.
    Das macht die RFX 32 nebenbei.
    Somit wäre es auch nie möglich gewesen, den alten Effekt Chip per EOS Update in die Hierarchie/Architektur zu integrieren!
    Spätere EOS Updates fügten einige neue Effektalgorithmen hinzu!
    Compressor, Vocoder, Chorus (bis zu 16fach), Grungulator (6fache Effektkette. Name ist Programm), Phaser, Envelope Phaser, Mixer, MuXster, usw.
    Nicht verschweigen sollte man, dass die RFX32 auch mit diversen Bugs zu kämpfen hat. Zwei der „übleren“ sind, „Random Outputburst“ und „Random Panning“.
    Beim Outpuburst sind immer nur bestimmte Ausgänge betroffen. Diese kann man umgehen, aber immer erst nachdem man diesen Bug „gehört“ hat. Ein Aufschaukeln des Signals das zu übelsten extrem lauten Verzerrungen führen kann.
    Wie gesagt, durch Äderung der Busse zu den entsprechenden Ausgängen ist der Bug vermeidbar. Auch wenn man NUR im Emu selbst mixt und dann nur über den Hauptausgang geht, kommen die Verzerrungen nicht vor.
    Der Random Panning Bug bezieht sich auf Monosamples, die irgendwann einfach im Panorama „springen“. Dieser Bug bestand seit Einführung der RFX32 und konnte nie gefixt werden.

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