Fortschrittliche MPC vom alten Schlag
Die Akai MPC1000 ist ein kompakter Drum-Sampler und MIDI-Production-Center, das Sampling, Sequencing und Performance in einer handlichen Groovebox vereint. Mit ihren charakteristischen Pads, eingebauten Effekten und flexiblen Speicheroptionen bietet sie bis heute alles, was Produzenten für Beats, Loops und komplette Arrangements brauchen. 2003 als kleinere Schwester der großen MPC-Modelle vorgestellt, hat sie sich inzwischen zu einem echten Vintage-Klassiker entwickelt, der auf dem Gebrauchtmarkt weiterhin sehr gefragt ist.
Inhaltsverzeichnis
- Historischer Kontext zur AKAI MPC1000
- Verarbeitung und Aufbau
- Die Anschlüsse der AKAI MPC1000
- Sampling & Speicher der AKAI MPC1000
- Effektsektion & Routing auf Basis JJ OS2XL
- Effektrouting der AKAI MPC1000
- Die AKAI MPC1000 in der Praxis
- JJ OS – das inoffizielle Betriebssystem
- AKAI MPC1000 im Vergleich zu modernen MPCs
- Die AKAI MPC1000 auf YouTube
Historischer Kontext zur AKAI MPC1000
Die MPC-Serie von Akai begann 1988 mit der legendären MPC60, entwickelt von Roger Linn. Sie verband Sampling mit Sequencing und bot die typischen großen Pads, die bald zum Markenzeichen wurden. Auf die AKAI MPC60 folgten die MPC3000, die MPC2000 und deren erweiterte Version 2000XL, die in zahllosen Studios und Hip-Hop-Produktionen zum Standard zählten. Später gab es auch noch eine abgesteckte Version der MPC1000 unter der Bezeichnung AKAI MPC500.
2002 erschien die MPC4000, ausgestattet mit der neuen Z-Sampling-Engine und deutlich komplexer – ein ausgewachsener Studio-Sampler mit allen denkbaren Funktionen. Doch vielen Anwendern war die 4000 zu groß, zu teuer und zu komplex.
Hier setzte 2003 die MPC1000 an: kompakter, günstiger und stärker auf den Kern des MPC-Konzepts fokussiert – die Pads, die Sequencer-Struktur und ein schnelles, praxisorientiertes Arbeiten. Später folgten auf Basis dieser Entwicklung die MPC2500 (2005) mit größerem Gehäuse, CD-Laufwerk und mehr Anschlüssen sowie die MPC5000 (2008), die sogar virtuell-analoge Synthese integriert hatte, allerdings aus vielerlei Gründen bei den Usern nicht besonders gut ankam.
Die MPC1000 ist heute ein beliebtes Gebrauchtgerät, da sie die klassische MPC-Erfahrung in einem handlicheren Format bietet – und mit dem alternativen Betriebssystem JJ OS bis heute einen extrem guten Workflow bietet, dazu später mehr.
Verarbeitung und Aufbau
Wer einen ausführlichen Testbericht zur AKAI MPC1000 lesen möchte, findet diesen HIER auf AMAZONA.de von Christian Pfeil, der 2006 der damals das neue Betriebssystem 2.01 vorgestellt hat. Trotzdem hier nun auch eine kleine Zusammenfassung aller Features:
Die AKAI MPC1000 war 2003 die bislang kompakteste MPC ihrer Generation. Das Gehäuse wirkt robust, das Design in kräftigem Blau war für die Zeit auffällig und modern. Trotz des kleineren Formats sind alle wesentlichen Bedienelemente vorhanden. Die Pads sind etwas kleiner als bei den großen Schwestermodellen, aber nach wie vor anschlagdynamisch und druckempfindlich. Jeder Pad lässt sich mehrfach belegen, sodass man neben Drumsounds auch Menüpunkte, Zahlen oder Buchstaben eingeben kann.
Links befinden sich zwei Q-Link-Fader, die frei zuweisbar sind. Sie steuern Parameter wie Tune, Filter, Layer, Attack und Decay. Rechts liegt die vertraute Master-Section mit vier Drum-Bänken, Track-Mute, Tap-Tempo, Data-Wheel und Cursortasten – alles wie bei den größeren MPCs, nur kompakter.
Das Display ist fest eingebaut, nicht neigbar wie bei der 2000XL oder 4000, aber auch aus verschiedenen Winkeln gut ablesbar.
Die Anschlüsse der AKAI MPC1000
Die Grundausstattung umfasst einen Stereoausgang plus vier Einzelausgänge – ein Feature, das ich bei der MPC One bis heute schmerzlich vermisse. Hinzu kommen je zwei MIDI-Ein- und Ausgänge, für mich die absolute Mindestanforderung, wenn eine Groovebox als Schaltzentrale in einem Setup dienen soll.
Ein echtes Novum war der USB-Port, der den alten SCSI-Anschluss ablöste. In Kombination mit dem CF-Karten-Slot (32 MB bis 2 GB, Typ II) auf der Vorderseite wurde der Datenaustausch damit deutlich komfortabler. Ebenfalls vorne platziert: der Kopfhörerausgang sowie zwei Footswitch-Anschlüsse.
Nicht zu vergessen sind der Stereo-Sampling-Eingang und der koaxiale Digital-Ein- und Ausgang. Ein weiterer Pluspunkt: Sämtliche Audio-Ein- und Ausgänge sind als große 6,3-mm-Klinkenbuchsen ausgeführt – robust und bühnenfreundlich.
Sampling & Speicher der AKAI MPC1000
Die AKAI MPC1000 arbeitet mit 16 Bit/44,1 kHz Sampling. Ab Werk sind 16 MB RAM installiert, erweiterbar auf 128 MB. Einige MB sind bereits mit Werksounds belegt, zusätzlich liegt eine 32 MB CF-Karte mit Kits bei.
Es lassen sich bis zu 24 Programme (Drum-Kits) gleichzeitig laden. Die Polyphonie beträgt 32 Stimmen. Jede Stimme nutzt zwei Filter, wahlweise als Tiefpass, Hochpass oder Bandpass, die sich auch kombinieren lassen. Für die Klangformung stehen Attack, Decay sowie einfache Layer-Optionen zur Verfügung: bis zu vier Samples pro Pad, auch velocity-abhängig.
Das Sample-Editing ist bewusst reduziert: Schneiden, Loopen, Normalisieren – das war’s. Funktionen wie Reverse oder Time-Stretch waren im Original-OS zunächst nicht vorhanden, wurden aber später nachgereicht.
Effektsektion & Routing auf Basis JJ OS2XL
Mit dem alternativen Betriebssystem JJ OS2XL erhält die AKAI MPC1000 eine deutlich erweiterte Effektsektion im Vergleich zum ursprünglichen AKAI-OS. Effekte sind nicht länger nur dekorative Ergänzungen, sondern bieten echtes klangliches Feintuning – inklusive Delay, das später hinzugefügt wurde. Folgende Effekte sind im JJ OS2XL integriert und müssen nicht als optionales FX-Board erworben werden:
- Reverb
- Delay (BPM-synchronisiert, mit variierbarer Zeit und Feedback)
- Chorus
- Flanger
- Phaser
- Tremolo
- AutoPan
- Grid Effekte / Modulationen
- EQ (4-Band)
- Kompressor
Diese Auswahl macht JJ OS2XL in Sachen Effekte deutlich vielseitiger als viele Grundversionen des Akai-OS, die kein Delay hatten oder nur sehr rudimentäre Effekte boten. → Delay war einer der am häufigsten nachgefragten Effekte und ist jetzt fester Bestandteil der Effektsektion bei JJ OS Versionen ab 2XL.
Effektrouting der AKAI MPC1000
Beim Routing der Effekte zeigt sich bei JJ OS2XL:
Es gibt Mastereffekte, die auf die Summe oder den Stereo-Ausgang angewendet werden. EQ und Kompressor sind typischerweise Master-Effekte, die das gesamte Mixsignal betreffen.
Daneben kann man bei vielen Programmen in JJ OS2XL Track-Effekte / Pad-Effekte aktivieren, insbesondere wenn man im „FX1“ oder „FX2“ Slot eines Pads bzw. einer Spur arbeitet. Der Effekt „Delay“ oder „Reverb“ lässt sich also nicht nur auf das Gesamtbild legen, sondern auch auf einzelne Tracks bzw. Pads. Das ist wichtig für kreative Produktionen oder Live-Einsatz, wo man z. B. eine Snare oder ein Lead mit Delay oder Reverb separiert behandeln möchte.
Allerdings belasten Effekte auf einzelne Spuren die Auslastung der CPU bei umfangreichen Produktionen zu stark. Abhilfe schafft dann ein Resampling des Grooves mit Effekt und fertig.
Die Qualität der Effekte ist brauchbar – vor allem im Live-Einsatz. Im Studio ist es vermutlich sinnvoll, die einzelnen Spuren in der DAW nochmals durch bessere Effekte zu ersetzen, vor allem gilt das für das Reverb.
Die AKAI MPC1000 in der Praxis
Die AKAI MPC1000 überzeugt durch das, was die Serie groß machte: tightes Timing, direkte Pads und ein klarer Sequencer-Workflow.
Sequencer: 99 Sequenzen, jeweils bis zu 64 Tracks. Im Song-Modus lassen sich bis zu 250 Sequenzen aneinanderreihen.
Pads: Das Herzstück. Mit ihnen triggert man nicht nur Drums, sondern auch Sequenzen, kann Spuren muten/solo schalten oder die Funktion „16 Levels“ nutzen. Dabei wird ein Sample über alle Pads verteilt, z. B. mit unterschiedlichen Velocity-Werten oder Tonhöhen – perfekt für HiHat-Läufe oder melodische Lines.
Performance: Die MPC1000 ist ein Live-Monster. Tightes Timing, schnelle Bedienung und die Möglichkeit, spontane Änderungen über die Pads vorzunehmen, machen sie bis heute einzigartig.
JJ OS – das inoffizielle Betriebssystem
Ein besonderes Kapitel in der Geschichte der AKAI MPC1000 ist das JJ OS.
Das originale Akai-Betriebssystem der MPC1000 wurde mehrfach aktualisiert – das letzte offizielle Update war Version 2.13 (2008). Doch viele Nutzer störten sich an fehlenden Funktionen und Bugs.
Hier kam ein japanischer Entwickler ins Spiel, der unter dem Pseudonym JJ (angeblich ein ehemaliger Akai-Programmierer) begann, ein alternatives Betriebssystem zu entwickeln. Das JJ OS wurde schnell populär, weil es die MPC1000 (und später auch die AKAI MPC2500) enorm erweiterte:
- Erweiterte Sequencer-Funktionen (Grid-Editing
- Mehr Quantisierungsoptionen, Non-Destructive-Editing)
- Zusätzliche Sample-Editing-Tools (Reverse, Time-Stretch, Pitch-Shift, Slice-Funktionen für Loops)
- Verbesserte Effektsteuerung und Modulation
- Erweiterte MIDI-Implementierung
- Verbesserte Stabilität gegenüber dem Akai-OS
Es existieren mehrere Versionen: JJ OS Free, JJ OS1, JJ OS2 und JJ OS2XL – jede mit unterschiedlichem Funktionsumfang und Preis (die höheren Versionen waren kostenpflichtig). Besonders das JJ OS2XL gilt unter vielen Usern als das „ultimative“ MPC1000-System, das aus der kleinen MPC ein fast professionelles Produktionsstudio macht.
Noch heute ist das JJ OS ein Grund, warum die MPC1000 gebraucht so beliebt ist. Mit ihm bleibt die Maschine modern und konkurrenzfähig. Am besten unsere beiden Testberichte dazu lesen:
Leider haben wir zum zum JJ OS2XL nie eine Test verfassen lassen, aber vielleicht findet sich unter unseren Lesern ein Besitzer dieser Version, der uns einen Leserbeitrag dazu schreibt – das wäre großartig!
AKAI MPC1000 im Vergleich zu modernen MPCs
Die modernen Akai-MPCs wie MPC One oder MPC Live tragen zwar den traditionsreichen Namen, sind im Kern aber eher als in Hardware gegossene DAWs zu verstehen.
Folgendes mag Old-School klingen, aber ich persönlich schätze meine AKAI MPC60 über alles – gerade weil sie nicht mit Funktionen überladen ist, sondern sich auf das Wesentliche konzentriert: die effektive und schnelle Produktion von Beats und Grooves, ohne Presets, ohne vorgefertigte Loops und ohne Groove-Baukästen.
Genau dieses reduzierte Konzept lebt auch in der MPC1000 weiter – kompakt, praxisnah und gegenüber den Vorgängern, mit sinnvollen Erweiterungen, ohne überfrachtet zu wirken. Dank JJ OS ist sie für Produzenten beat-orientierter Musik bis heute beliebt, besonders im Live-Einsatz. Da die MPC1000 damals ein echter Verkaufsschlager war, ist sie zudem noch häufig auf dem Gebrauchtmarkt anzutreffen. Eine Alternative ist die größere MPC2500, die mit demselben Betriebssystem arbeitet, intern nahezu identisch aufgebaut ist, aber mit einer erweiterten Bedienoberfläche einen komfortableren Zugriff auf alle Funktionen bietet.
Die AKAI MPC1000 auf YouTube
Als erstes Video ein Audiodemo:
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Und hier noch ein umfangreicher Workshop zum JJ OS2XL
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Haptisch und optisch nicht mehr so cool wie die „alten“, aber trotzdem super Maschinen. Ich hab auch noch eine MPC 2500, die mir für viele Dinge noch lieber ist als eine MPC Live.
@Atarikid Ist lustig, wie unterschiedlich die Geschmäcker sind. 🙂 Ich fand die 1000 immer die „attraktivste“ MPC. Kompakt, aber nicht zu klein (habe mindestens dreimal eine gebrauchte 500 gekauft und bin nie mit dem extrem reduzierten Display warm geworden), der Sequencer war damals super und ist heutzutage immer noch sensationell (klar, keine P-Locks, aber dafür quasi unendlich viele Takte pro Pattern und wer mit 250 Patterns pro Song nicht auskommt, sollte eventuell seine Kompositions-Strategie überdenken 😉), und im direkten Vergleich mit den aktuellen DAW-in-a-box MPCs hat sie definitiv soundmäßig immer noch den klassischen MPC-Mojo.
@Everpure Ja, die war genau richtig von der Größe und auch bei den Anschlüssen, traf sie das richtige Mittelmaß.
@Atarikid Gleicher Name, anderer Hersteller, anderer Workflow. Es gibt nur eine optische Ähnlichkeit.
@massenvernichtungswaffe.de ist trotzdem Akai professional, auch wenn seit einiger Zeit inmusic dahinter steckt.
@Numitron Nope – Es heißt nur gleich, weil Inmusic sich die Rechte daran geholt hat.
Know-How, Mitarbeiter und Produktion wurden nicht mit übernommen.
InMusic besitzt das Recht und die Fähigkeit, auf Grundlage der Marke und des Konzepts neue Produkte zu entwickeln, hat jedoch keinen nachweislich dokumentierten Zugang zu den originalen Firmeninterna oder dem historischen technischen Know-How der ursprünglichen Akai Pro-Firma.
Ähnlich wie bei Wiesmann/Borgward.
Klingt komisch, ist aber einfach so.
@massenvernichtungswaffe.de Ja so ist es leider.
Gut dass es JJ gibt der nach der feindlichen Übernahme die Software weiter entwickelt.
Mich würde mal interessieren was die letzten original MPCs sind?
Da gibt es doch einige nicht belegte Gerüchte.
@massenvernichtungswaffe.de schon 2005 hat inmusic Akai professional übernommen.
also eventuell ist die 2500 auch schon dort entwickelt worden.
@massenvernichtungswaffe.de Hab ne ganze Weile gebraucht um zu kapieren was Du mir sagen willst. Jetzt ist es klar. Du gehst davon aus, dass ich die Live nicht kenne.. Ok, ich hab einige MPCs, bin wohl sowas wie ein Fanboy ^^. Ich hab noch ne 2000XL, ne Live und auch eine X. Allerdings werde ich ich mich von einigen verabschieden, kann man eh nicht alle gleichzeitig benutzen.
Warum ich die 2500 er lieber mag als die Live, hat Gründe. Es gibt ein paar Funktionen, die in der Live nicht vorhanden, oder eben nur umständlich erreichbar sind. Die LIve ist cool, keine Frage, aber manchmal einfach zu überfrachtet (für mich). Sie Ist halt schon mehr DAW in a box als eine MPC im klassischen Sinne. Schön ist es sich Abends mit der Live auf die Couch zu setzen und rumzujammen, weil mehr braucht man ja nicht, gerade wenn man ein paar Plugins hat (Ich liebe den FM SynthOPx-4). Aber unterm Strich benutz ich die 2500er häufiger. Aber das ist eben das mit dem ureigenen Workflow…
@Atarikid “ Jetzt ist es klar. Du gehst davon aus, dass ich die Live nicht kenne“
Nee, ist auch nicht relevant.
Ich finde nur, man sollte zwischen AKAI PRO und AKAI PRO wertungsfrei trennen.
Das schöne ist man findet heute auch noch viel Zubehör um die Hardware der MPC zu erweitern. Alleine MPC Stuff bitte wirklich viel an. Meine MPC1000 konnte ich so mit einer schnellen SSD und einem modernen OLED Display ausrüsten. Für spontanes Jammen haben die alten Kisten immer noch die Nase vorn. Beim Samplen müssen sich jüngere User vieleicht daran gewöhnen das man die meisten Sachen die man heutzutage auf Splice bekommt auf 16 Bit wandeln muss. Aber insgesamt ist die MPC1000 eine runde Sache
@richard ja, mpc Stuff ist fein.
hab dort schon 2 Mal fat Pads für die mpc 500 gekauft.
die Standardpads sind dort nicht besonders.
man muß sehr fest reinhauen.
und ein anderes Display hab ich auch.
verwende aber jetzt die mpc Key 37.
@richard Uiii, wo gibt es denn ein OLED Display für die 1000? Bei mpcstuff.com gibt es LCD Displays in verschiedenen Farben, aber soweit ich das sehen kann, kein OLED.
@Everpure Ahh stimmt, sorry ist schon ne Weile her. Es war auch nicht von MPC Stuff. Ich müsste nachschauen wo das her war, glaube E-bay
Ja, das hat wahrscheinlich manche von „uns“ Hobby-Usern abgehalten. Ich war auch unzählige Male auf JJ’s Website und habe mich dann doch nie getraut… 😅 Aber wenn es ein Klischee über Japaner gibt, das ich inzwischen sehr oft positiv bestätigt gesehen habe: Abzocke ist da einfach nicht Teil der Kultur. Das ist alles sehr gewissenhaft und professionell. Und die (für Synthesizer-Community Verhältnisse) unzähligen JJOS Benutzer sprechen ja für sich.
@Everpure 🤣 … ganz ehrlich, ging mir damals ganz genauso!!!
@Tyrell Danke für den schönen Artikel
Ich habe eine MPC-2500
Die hat das Effekt Board bereits eingebaut.
Ich denke bei der 1000 ist das genauso.
Also sind alle Effekte bereits vor dem JJ-OS an Board.
Bin Jj-OS User der ersten Stunde und es wurden niemals Effekte hinzugefügt.
Folgende OS Versionen gibt es:
Free
OS2XL
OS3
Light
OS128 bei Einbau eines größeren Displays
Ich habe mir schon dreimal eine MPC 1000 angeschafft und für jede auch irgendwann JJOS geholt. Der Kaufvorgang und die Aktivierung (man bekommt max. 1 Tag später den Aktivierungs-Code, der zur Seriennummer passt) hat dabei jedes Mal ohne Probleme geklappt. Ein alternatives OS für die MPC zu schreiben (sogar in mehreren Versionen) und das über Jahre bis heute zu pflegen und anzupassen ist ne sehr starke Leistung. Die Dokumentation von JJOS ist auch sehr gut. Die Internet-Seite zwar sehr pragmatisch gehalten, aber auch sehr informativ.
Schöner Überblick, auch weil ich gerade erst eine schwarze MPC zum günstigen Preis erstanden habe.
Der Artikel vergisst leider in Sachen Kaufberatung vor der blauen Version mit den Einzelpads zu warnen, die defekt zum Reparaturalbtraum werden.
Akai Professional wurde übrigens bereits vor dieser MPC von Numark übernommen, die dann im InMusic-Konzern aufgegangen sind. Spitzname damals “Nukai”.
Die erste 4000er war die letzte echte Akai Pro.
@johnnytravels ja, 2005 schon.
Schnell mal ein paar one shots abfeuern und pitchen ist ja nett, dann hört es aber auch schnell auf mit den Nettigkeiten die man heute so gewohnt ist. 🤷🏻♂️
Für 300€ würde ich mir noch eine auf den Tisch stellen, als Spaßgerät unter vielen, nicht als Arbeitstier. 🤔
@plumperquatsch dann eher eine gebrauchte Roland sp 404 (sx/A) 😃
Vielen Dank für den schönen nostalgischen Artikel.
Ich habe vor knapp 25 Jahren damals eine MPC2000xl vom Kumpel ausgeliehen.
Vor paar Jahren mal eine 2500 mit JJOS gehabt. Das JJOS ist schon wirklich gut gemacht. Den Grid Sequencer und das Editing sind wirklich gut gewesen.
Eine MPC 1000 habe ich leider nie gehabt. Davor war eben die 2500 oder die 1000 zur Auswahl.
Für die 1000er gibt es Internet auch wirklich viele Mods. Sogar größeren Bildschirm. Das schaut wirklich fett aus was die Leute so reinbauen.
Aber in der heutigen Zeit, wo jeder viel mehr Standards gewöhnt ist, finde ich die sehr simple gehalten.
Momentan bin ich auf der MPC One unterwegs und auch wenn es anderer Hersteller ist, finde ich die Entwicklung bis dahin echt gut. Die neuen MPC finde ich wirklich klasse. Auch wegen der grafischen Komponente und den Plugins. Mit einer Powerbank an die MPC one nutze ich diese sogar mal draußen in der Natur.
Die Gebrauchtpreise von den alten MPCs liegen teilweise höher als bei den moderneren MPC One.
Ich hatte noch nie ein MPC-Gerät, aber entspricht auch nicht meiner Art des Musik machens, weswegen auch der Roland MC 707 wenig genutzt wird und die Maschine MK3 wurde nur dreimal ausprobiert und habe nicht verstanden wie es funktioniert :D
Hab mir immer wieder mal vorgenommen mich damit mal mehr zu beschäftigen, aber die Zeit fehlt mir einfach.
Beim MC707 gefällt mir halt, das schon alles mit an Bord ist und man nicht erschlagen wird von den Möglichkeiten.
Aber so richtig was fertig habe ich damit auch nicht bekommen.