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Vintage Studio-Workstation: Roland MV-8000, MV-8800 (2003)

Rolands einstiger MPC-Konkurrent

31. Januar 2026

Roland MV-8000, Standalone-Workstation

Die Roland MV-8000 und MV-8800 sind auf Hardware basierende Standalone-Production-Studios, die Sampling, Sequencing, Arrangement und die Fertigstellung eines Tracks in einem Gerät vereinen. Roland zielte damit 2003 auf Producer, die den direkten Hardware-Workflow bevorzugen, aber dennoch komfortable Studiobedienung wollten, etwa über die Option, einen externen Monitor und eine Maus zu nutzen. Die MV-8800 erschien 2007 und baute dabei konsequent auf dem Konzept der MV-8000 auf und führte es als Weiterentwicklung fort.

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Roland MV-8000

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Aus dem persönlichen Erfahrungsschatz

Worum geht’s heute? In meiner langjährigen Erfahrung als Elektronikmusiker habe ich immer wieder Kollegen getroffen, die von heute auf morgen ihre komplette DAW-Umgebung verteufelt haben und sich Hals über Kopf davon trennten, um sich ganz einer Standalone-Lösung zu verschreiben. Die Gründe waren oft dieselben: direkter Workflow, keine Updates, näher am Kern der Klangerzeugung zu sein und vor allem wieder dieses Gefühl zu haben, zu musizieren statt zu programmieren. Mich hat dieser Hype vor vielen Jahren ebenfalls mal erwischt und ich wechselte zu einer AKAI MPC4000, die fortan das Zentrum meiner Musikproduktion bildete und alle Synths, Drummer, Effekte und den Mixer steuerte. Das war eine richtig gute Phase mit sehr kreativen Ergebnissen und das bei deutlich weniger Equipment als zuvor, angebunden über die DAW. Aber irgendwann wurde ich doch wieder schwach und ließ mich von der Total-Control-and-Recall-Welt erneut zu einem DAW-Studio verführen.

Roland hatte Anfang der 2000er Jahre offensichtlich darin einen Trend erkannt, dem sie mit einem eigenen Produkt Vorschub leisten wollten. Aber anders als AKAI versuchte man mit der Roland MV 8000, das Beste aus beiden Welten zu verbinden. Im Prinzip waren sie damit ihrer Zeit weit voraus, was nicht immer dankbar ist. Darum ein klein wenig historischer Background:

Roland MV-8800 Standalone-Workstation, hier mit VGA-Monitor und Maus

History of Roland MV-8000 & MV-8080

Als die Roland MV-8000 auf den Markt kam, war der Produktionsalltag vieler Musiker bereits klar von Computern und DAWs geprägt. Software wie Cubase, Logic oder Pro Tools hatte sich etabliert, Rechnerleistung war verfügbar und das Versprechen von Total Recall und unbegrenzten Spuren galt als neuer Standard. Parallel dazu existierte jedoch weiterhin ein stabiler Markt für auf Hardware basierende Produktionssysteme, vor allem im Hip-Hop und elektronischen Umfeld. Dort dominierten die Standalone-Lösungen von Akai, allen voran die MPC-Serie, die sich über Jahre als verlässliches Produktionszentrum etabliert hatte. Weit verbreitet war die MPC2000XL und mit der MPC4000 hatte AKAI auch ein zuverlässiges Flaggschiff im Rennen. Gleichzeitig mit der Roland MV-8000 erschien schließlich als kostengünstiger Einstieg in die die MPC-Welt die Akai MPC10000.

Wie erwähnt erkante Roland, dass sich hier eine Lücke auftat: Viele Produzenten wollten zwar nicht mehr komplett auf den Rechner verzichten, sehnten sich aber nach einem fokussierten, haptischen Workflow. Genau an diesem Punkt setzte die MV-8000 an. Statt die DAW zu ignorieren, versuchte Roland beide Welten zusammenzuführen: klassisches Standalone-Konzept mit Pads, Sampling und Sequencing, kombiniert mit Elementen aus der Computerwelt wie grafischer Oberfläche, externer Monitoranbindung und mausbasierter Bedienung. Die MV-8000 war damit klar als direkter Wettbewerber zu den Akai MPCs positioniert, richtete sich aber zugleich an Produzenten, die bereits mit DAWs arbeiteten und einen Übergang suchten.

Was bietet die Roland MV-800 im Detail?

Die Roland MV-8000 ist als autarkes Produktionsstudio konzipiert, das Sampling, MIDI Sequencing, lineare Audioaufnahme, Mixing, Mastering und das Brennen einer Audio-CD in einem Gerät zusammenführt.

Kern ist der integrierte Sequencer mit 136 Spuren, 128 MIDI-Spuren plus acht Stereo-Audio-Spuren mit enger Verzahnung von Audio und MIDI, inklusive Punch-in und Funktionen wie Tempoanpassung von Phrasen durch Echtzeit-Time-Stretch, sodass Loops und Takes sauber zur Projekttempo Logik passen.

Als Bedienoberfläche kombiniert die MV-8000 sechzehn anschlags- und Aftertouch-empfindliche Pads mit einem großen Display, Reglern und Fadern. Und sie lässt sich per optionaler MV8 VGA Erweiterung zusätzlich mit externem Monitor und Maus bedienen, was Editing und Arrangement deutlich grafischer macht. Aber auch ohne externen Monitor lassen sich alle Funktionen der MV-8000 steuern und zwar über das große, grüne, hinterleuchtete Grafikdisplay der Maschine mit 240 × 320 Pixel Auflösung. Leider ist der Neigungswinkel des Displays nicht verstellbar.

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Sampling-seitig arbeitet die MV-8000 mit 44,1 kHz und 16 Bit, bietet bis zu 64 Stimmen Polyphonie und zwei eng gekoppelte Arbeitsweisen: eine instrumentenorientierte, 16-fach multitimbrale Sampler-Ebene für Kits und Multisamples sowie eine Audio-Phrase-Ebene für Loops und längere Passagen, inklusive Auto-Chop zum Zerlegen und Weiterverarbeiten von Material.

Rückseite der Roland MV-8000 ohne VGA-Anschsluss (ptional) dafür mit Output-Board

Rückseite der Roland MV-8000 ohne VGA-Anschschluss (optional), dafür mit Output-Board

Der interne Arbeitsspeicher liegt standardmäßig bei 128 MB und ist bis zu 512 MB erweiterbar, was sich direkt in längeren möglichen Sampling- und Recording-Zeiten niederschlägt. Zur Datenseite gehören ein internes 40 GB Laufwerk, ein eingebautes CD-RW-Laufwerk sowie ein Diskettenlaufwerk und USB für Transfer und Backup, wobei die MV-8000 neben eigenem Material auch Audio von CDs rippen und eine Reihe gängiger Formate und Librarys importieren kann: Roland S-700, MPC2000, Acid, WAV und Aiff. Was ich nicht zweifelsfrei feststellen konnte – hier brauche ich eure Hilfe – ist die Frage, ob auch die Formate von AKAI S1000 und S3000 gelesen werden konnten.

Für den Sound-Finish stehen mehrere getrennte Effektblöcke bereit, darunter Reverb, Chorus oder Delay und ein Multi-Effekt-Prozessor mit COSM-Algorithmen sowie ein eigenes Mastering-Tool-Kit-Modus zum finalen Bearbeiten vor dem CD-Export. Anschlussseitig bietet die MV-8000, neben Line- und Mic-Eingängen, auch einen Phono-Eingang fürs direkte Sampeln von Platten, Stereo-Master-Outs analog und digital sowie Erweiterbarkeit über die optionale MV8 OP1 Karte, die zusätzliche Einzelausgänge, Digitaleingang und R BUS nachrüstet.

Nachbearbeitung von Multisamples und Samples

Hierauf möchte ich noch genauer eingehen, denn in Sachen Nachbearbeitung hat Roland hier seine ganze Erfahrung aus der JV-Serie in die Waagschale geworfen. Die Roland MV-8000 verfügt daher über eine vollwertige, klar strukturierte Sample-Synthese, die weit über simples Abspielen hinausgeht. Pro Instrument stehen zwei unabhängige LFOs zur Verfügung, die auf Pitch, Filter und Amp geroutet werden können und sich in Geschwindigkeit, Wellenform und Intensität fein justieren lassen, auf Wunsch auch tempo­synchron zum Sequencer. Ergänzt wird das durch separate Hüllkurven für Lautstärke und Filter, klassisch aufgebaut und präzise genug, um sowohl perkussive als auch lange modulierte Verläufe sauber abzubilden.

Zentrales Gestaltungselement ist dabei die Filtersektion, die aus Rolands JV-Tradition stammt. Die MV-8000 bietet multimodefähige resonanzfähige Filter mit Lowpass, Highpass und Bandpass, jeweils mit 12 dB oder 24 dB Flankensteilheit. Die Resonanz ist stufenlos regelbar und reicht von subtiler Betonung bis zu deutlich ausgeprägtem, musikalischem Eigencharakter. In der Praxis lassen sich damit sowohl feine klangliche Nuancierungen als auch drastische Soundeingriffe realisieren, ohne dass die Filter schnell harsch oder dünn wirken. Velocity, Keytracking und Modulationsquellen greifen dabei direkt in Filter und Amp ein, wodurch Multisamples sehr lebendig spielbar werden. In Summe verhält sich die MV-8000 im Instrumentenmodus wie ein klassischer Hardware-Sampler mit vollwertiger Synth-Engine.

Roland MV-8800: Gut zu sehen, das Floppy-LW fehlt

Die Unterschiede zwischen Roland MV-8000 und MV-8800

Wenn ich richtig recherchiert habe, erschien 2007 schließlich der Nachfolger der MV-8000 unter der Bezeichnung MV-8800. Vermutlich hatte man sich damals ein deutlich größeres Upgrade erhofft, aber die Menge der Unterschiede blieb überschaubar und war vor allem der Optik geschuldet. Ein paar Dinge gibt es aber trotzdem zu berichten:

Display und Bedienung:

Die MV-8000 nutzt ein monochromes, grün hinterleuchtetes Grafik-LCD mit 240 × 320 Pixeln und kann per optionaler VGA-Erweiterung an externem Monitor betrieben werden. Die MV-8800 hat von Haus aus ein farbiges Display und einen integrierten VGA-Ausgang, inklusive Maus im Lieferumfang, was die Bedienung grafischer und intuitiver macht.

Hardware-Interface:

Bei der MV-8000 war der VGA-Monitoranschluss optional; bei der MV-8800 ist er serienmäßig eingebaut und kann ohne zusätzliche Karte genutzt werden. Dafür fehlte das Diskettenlaufwerk.

Rückseite MV-8800 mit VGA-Anschluss (Serie), aber ohne Output-Board

Bedienelemente:

Die MV-8800 hat dedizierte Pattern- und Song-Taster, die direkte Umschaltung zwischen diesen Modi und einfachen Zugriff ermöglichen – bei der MV-8000 musste man hierfür tiefer ins Menü.

Onboard Sound Library:

Die MV-8800 kommt mit einer erweiterten Sound-Library direkt auf der internen Festplatte, die deutlich mehr Presets, Drum-Kits und Instrumente enthält – darunter auch explizit eine Sammlung klassischer Roland Drum-Machines wie TR-808 und TR-909.

Funktionale Ergänzungen:

Beide Geräte teilen die Kerntechnik Sampling, Sequencing, Mixing, Effekte und Mastering, aber die MV-8800 integriert zusätzlicheEffektbibliotheken (Vintage & moderne Effekte) sowie neue Werkzeuge für Loop-Pitch/Time-Control und Workflow-Funktionen, die in der MV-8000 nicht oder nur eingeschränkt vorhanden sind. Mir fehlt hier aber die Inbfo, ob sich das nicht durch Updates bei der MV-8000 nachrüsten lies.

Workflow-Verbesserungen:

Die Roland MV-8800 unterstützt automatisiertes Tempo-Matching von Loops und Phrasen sowie BPM-Lock-Funktionen direkter und komfortabler als die MV-8000, was Loop-basierte Produktion erleichtert.

Screenshots der Main-Pages am VGA-Bildschirm

Die MV-8000 und MV-8800 in Praxis-Rückblick

Dank unzähliger Foren, Videos und Artikel, die im Laufe der Zeit die beiden Maschinen bewertet haben, können wir uns heute ein ganz gutes Bild machen, wie sich die beiden Standalone-Workstations geschlagen haben oder immer noch schlagen. Ich versuche das mal zusammenzufassen:

Timing und Zuverlässigkeit

Interne Timing-Stabilität wird von vielen Nutzern als sehr solide beschrieben, auch bei größeren Projekten mit vielen MIDI-Tracks und temposynchronen Phrasen. Es gibt aber ebenso Stimmen, die dem MV „sloppy timing“ beziehungsweise weniger straffes Timing als bei bestimmten MPC-Setups zuschreiben. Das scheint aber vor allem dann zu gelten, wenn in Setups externe Geräte per MIDI getriggert werden. Besonders im Slave-Modus (externe Clock) werden die MVs dann als wackelig beschrieben, was vermutlich aber am Clock-Geber liegt und nicht an der Roland MV. Unterm Strich gilt die MV in vielen Setups als zuverlässiger Master.

Workflow aus Nutzersicht

Der Workflow wird oft als DAW ähnlich innerhalb von Hardware beschrieben, besonders mit VGA und Maus. Genau das wird von vielen als Stärke gesehen, weil Editing und Arrangement schneller und visueller werden. Gleichzeitig gilt die MV8000 als lernintensiv und stellenweise menülastig. Einige Nutzer empfinden sie als langsam und zeitaufwendig, vor allem wenn man aus einer klassischen DAW-Logik kommt oder die maximale Direktheit einer MPC erwartet. Viele positive Rückblicke drehen sich um die Sequencer-Logik, die Quantize-Kontrolle, das lineare Arbeiten plus Pattern-Ansatz und darum, dass man komplette Songs im Gerät fertigstellen kann. Kurz: Wer die MV als geschlossenes Produktionssystem akzeptiert und die Bedienphilosophie lernt, lobt oft Tiefe und Kontrolle. Wer Instant-MPC erwartet, stolpert häufiger über Komplexität und Menüarbeit.

Fangemeinde heute

Ja, die Geräte haben bis heute eine aktive Fangemeinde. Das sieht man an fortlaufenden Diskussionen in spezialisierten Foren, an regelmäßigen Praxisposts und Langzeit-Threads und an aktuellen Workflow-Videos und -Guides. MV-User schätzen das Teil und bleiben oft dabei, weil sie genau diese Mischung aus Hardware-Fokus, Sequencer-Tiefe und vollständigem Standalone-Arbeiten schätzen.

Gebrauchtmarkt 2026

Die Maschinen liegen stabil am Gebrauchtmarkt. Eine gut erhaltene MV-8000 sollte um die 800,- Euro zu bekommen sein, während man für eine MV-8800 die 1.000,-€ Euro Marke eher überschreiten muss.

Eure Erfahrung mit den Roland MVs?

Legt mal los und lasst uns wissen, welche Erfahrungen ihr mit Standalone gemacht habt. Ob nun MPC oder MV, ich denke, es gibt viele Leser, die schon länger mit dem Gedanken spielen umzusteigen. Deshalb sind eure Einschätzungen hier sicher sehr hilfreich und zwar nicht nur für klassische Live-Acts, die heute in der Regel ohnehin Standalone arbeiten.

Beispiel eines von unzähligen YouTube Tutorials

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Fazit

Die Roland MV-8000 und MV-8800 sind spannende Tools, die Roland nach 2007 aber nicht weiterverfolgt hat. Eigentlich schade, denn sieht man sich die Entwicklung von AKAI MPC und NI Maschine an, hätte hier sicher noch ein dritter Anbieter sehr gutgetan. Vor allem, weil Rolands Ansatz stärker auf Studioproduktion und weniger auf Live-Performance ausgelegt war.

Plus

  • komplettes, autarke Studioumgebung ohne PC und DAW
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Über den Autor
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Peter Grandl AHU

Just a few words: Ich habe AMAZONA.de im Jahr 1999 gegründet und war bis August 2025 Chefredakteur des Magazins. Seitdem widmet ich mich dem Schreiben von Romanen und Drehbüchern. Meinen aktuellen Roman RESET-Die Wahrheit stirbt zuerst, erschien 2025 im dtv-Verlag. Meine letzte Drehbucharbeit war die Streaming-Serie TURMSCHATTEN. Ich arbeite außerdem aktuell an einem Live-Programm mit dem ich ab Mitte 2027 auftreten werde.

Forum
  1. Profilbild
    Viertelnote AHU

    vielen Dank für den schönen Bericht.
    Sehr schön zu lesen, da verständlich geschrieben.
    Zum Kaffee die perfecte Zeitung in digital🙂

    Zum Gerät selbst: vieles erledigt sicher der Laptop heute.
    Aber damals hat man an fast alles gedacht dabei.
    Solide Hardware und Handling. Wäre mir aber zu sperrend heute.
    All-in-One hat einige Kompromisse, Roland hat vieles richtig gemacht.

    freundlichst netter Gruß🙂

  2. Profilbild
    Atarikid AHU

    Schön mal wieder was von dir zu lesen, Herr Grandl :)

    Zur Sache: Mich wundert, dass das Gerät komplett an mir vorbeigegangen ist. Dabei finde ich das mit dem VGA-Anschluss ganz wunderbar! Hab bei den MPCs nicht wirklich einen gebraucht, aber nice wäre es trotzdem gewesen…

    • Profilbild
      Numitron AHU

      @Atarikid gab’s schon bei der s50 und der s750 und co.
      schon genial!
      heißer Tipp, bei der s50 der gleiche RGB Anschluss wie am mega Drive 1 (nicht 2!) 😉

      • Profilbild
        Viertelnote AHU

        @Numitron ahh … Sega Megadrive..Streets of Rage🙂
        hab ich geschenkt bekommen letztes Jahr
        HighTech muß nicht immer sein..macht Fun😉
        nichts geht aber über Tom Raider

      • Profilbild
        Tai AHU

        @Numitron Ich sagte damals immer: Monitor und Maus sind beim S 50, keine Option, sondern eine Voraussetzung. Die Software im Instrument selbst fand ich unterirdisch.

        • Profilbild
          Numitron AHU

          @Tai glaube ich dir.
          hatte einen aber weggegeben.
          war mir zu groß und die Alten Geräte sind schon etwas speziell im Workflow.
          hab aber noch einen s1000. liebe das timestretching. den haben nämlich viele im Jungle und frühen drum and Bass verwendet. der bräuchte aber eine neue leuchtfolie.

            • Profilbild
              Numitron AHU

              @Viertelnote hab leider nicht getestet.
              Recht wenig benutzt.
              aber das tolle Filter ist in der 900er Serie soweit ich weiß. 😎

                • Profilbild
                  m-ex AHU

                  @Viertelnote Nunja, die 1000,- Euro sind aber schon die oberste Fahnenstange der aktuellen Kleinanzeigen-Situation (wobei mir die anderen Angebote auch recht hoch erscheinen).

                  Aber wie sang schon mein Vater (auf die Melodie von „Immer wieder geht die Sonne auf“ von Udo Jürgens):

                  „Und immer, immer wieder steht ein Dummer auf …“

                  Was sich jetzt bitteschön nicht auf Dich sondern vielmehr auf einen potentiellen Käufer bezieht.

  3. Profilbild
    network southwest

    Damals muss ich so mit meiner MC909 beschäftigt gewesen sein, dass diese Geräte doch glatt an mir vorbeigezogen sind. Danke für den interessanten Artikel.

  4. Profilbild
    Tai AHU

    Ich komme bei dieser Geräte Gattung und auch der Entscheidung 2026 DAWless zu arbeiten nicht mit. Das ist einfach ein Controller mit eingebauter Tonerzeugung und einem sehr rudimentären Rechner. Zudem kann ich noch einen Monitor mit schlechter Auflösung anschliessen.

    Ich verstehe nicht, wieso ich da näher an einem Instrument bin. Verbinde ich so ein Controller ohne Tonerzeugung (gibts glaube ich von AKAI) sagen wir mit einem iPad, habe ich etwa das selbe. Nur sehr viel flexibler. Natürlich gab es zu den Zeiten als diese Instrumente vorgestellt wurden keine Option dieser Art. Damals war das sicher ein möglicher Weg Musik zu machen. Ich verstehe nur nicht, wieso man so ein Gerät heutzutage noch lieber einsetzt. Klar, kann einfach sein, dass ich schlicht zu wenig Fantasie habe. Aber das werden mir sicher die einen oder anderen erklären. Ich muss dazu sagen, dass auch ich jahrelang mit Hardwaresequenzern und auch mit Hardwaresamplern gearbeitet habe. Aber dazu zurückzugehen sehe ich höchstens als sportliche Herausforderung.

    Eines akzeptiere ich gerne: es ist manchmal mühsam zu einem festverkabelten Rechner zu gehen und seine musikalische Idee dort festzunageln. Kann intuitionstötend sein. Aus diesem Grund mache ich das mit dem iPad. Sofort bereit, Ideen aufzunehmen, ich muss es da ja nicht zu Ende bringen.

    Auch gerne akzeptiert, wenn jemand einfach gerne mit alten Instrumenten spielt.

    • Profilbild
      Viertelnote AHU

      @Tai wenn man Nahkampf Erfahrungen hat, kommt man überall durch🙂
      auch ohne Maus oder VGA.
      Wie man sagt, ohne Schweiß kein verdienter Sieg😉, so wie ich meine.

      allen einen schönen Sonntagabend…
      trinkt mal wieder einen guten Rotwein

      • Profilbild
        Tai AHU

        @Viertelnote Danke dir. Bin gerade an einem Schweinebraten für heute Abend. Mit Rotwein, da blieb was übrig. Prost

  5. Profilbild
    DJ Ronny AHU

    Mal abgesehen von allen technischen Aspekten, das Design des Gerätes gefällt mir sehr. Das wäre für mich ein Kaufargument gewesen.👍😅

  6. Profilbild
    Jedi

    Das Gehäuse entspricht dem VS2000-CD , ebenfalls diese VGA / Maus Erweiterung gab es schon beim VS Studio.
    Auch bei der Bedienung kann man die Verwandschaft zu den VS-Studios gut erkennen.
    Heute ist das Geschichte , selbst 2003 war der PC schon übermächtig.
    Diese MVs/VS Dinger sind nun auch schon über zwanzig Jahre alt.
    Ps.: Bei Gebrauchkauf dran denken, das ein Lüfter auffällig am werkeln ist ( kann man austauschen) und auf SSD umrüsten.
    ( hab ich bei meinen VS gemacht ,absolut lautlos)

  7. Profilbild
    Modellwelle

    Seiner Zeit voraus trifft es ziemlich gut: Im neusten Bertriebs-System der neuen MPCs ist nun auch lineares Arbeiten möglich und 8 Audiospuren klingt als MPC-One-Besitzer auch recht vertraut. 😇 Vor 10 Jahren bin ich auf die alten MVs schonmal aufmerksam geworden. Damals war für mich aber flexibles Pattern basiertes Arbeiten noch wichtiger. Song-Mode und festes Arrangieren wurden erst die letzten Jahre für mich relevanter. Roland hat mit der MV-1 diese Serie ja wieder aufgegriffen. Die Art Songs zu bauen fand ich da auch ganz charmant, aber im Vergleich zu den älteren Modellen ist die MV-1 leider eine ziemlich abgespeckte Variante mit Mini-Display.
    Allgemein hat so ein System durchaus seine Berechtigung, da es genau auf den Zweck der Musik-Produktion zugeschnitten ist und alle Komponenten wie Pads, Fader, Drehregler und Audio-Interface in einem Gerät eingebaut sind. Damit lässt sich schnell und effektiv Arbeiten und ein Grundgerüst erstellen, das man dann am Computer fertigstellen kann.

  8. Profilbild
    luap

    Vielen Dank für den Artikel.
    Da denkt man wieder an die alten Zeiten zurück.
    Ich hab mir damals eine MV 8800 neu gekauft. Das war damals schon der Ausverkauf und ich habe das Teil zu einem wirklich guten Preis gekauft.
    Leider bin ich damit nicht wirklich klar gekommen.
    Die grafische Darstellung des Sequencers hat nie zu den gerade gespielten Noten gepasst.
    Grafisch hing der etwas hinter dem gespielten nach.
    Was damals eine Idee gewesen ist, ein zentrales System zu haben, ist für mich leider nicht aufgegangen.
    Das war der Grund wieso ich das damals wieder verkauft habe und bei meinem Overdub Harddisc Recorder Verfahren geblieben bin.

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