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VOVOX sonorus protect A, Kabel für Studio und Bühne

Neue symmetrische Kabel von Vovox

23. Mai 2026
vovox sonorus protect kabel

VOVOX sonorus protect A, Kabel für Studio und Bühne

Die schweizerische Kabelmanufaktur VOVOX erweitert ihre sonorus-Linie um neue abgeschirmte, symmetrische Kabel und ergänzt damit ihr bisheriges Sortiment um eine weitere Produktkategorie. Die neuen Kabel wurden für professionelle Anwendungen entwickelt, bei denen maximale Klangqualität und ein zuverlässiger Schutz vor Störgeräuschen gleichermaßen im Zentrum stehen.

VOVOX sonorus protect A

Die VOVOX sonorus protect A-Kabel sind standardmässig in Längen von 1 bis 10 Metern erhältlich und werden mit verschiedenen Kombinationen von TRS- und XLR-Steckern angeboten. Darüber hinaus sind kundenspezifische Längen auf Anfrage verfügbar.

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VOVOX sonorus protect A, Kabel für Studio und Bühne

Wie bereits bei den bestehenden Produkten der sonorus-Linie setzt VOVOX auch bei den neuen symmetrischen Kabeln auf Massivleiter aus OCC-Kupfer (Oriented Continuous Cast Copper). Zum Einsatz kommen PVC- und weichmacherfreie Kunststoffe. Die Konfektionierung erfolgt von Hand in der Schweiz.

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Sowohl die Klinken- als auch die XLR-Stecker stammen vom Hersteller Neutrik. Nach Angaben des Unternehmens wird zudem auf lokale Fertigung und kurze Transportwege geachtet.

Der spezielle Kabelaufbau soll trotz der verwendeten Massivleiter eine hohe Flexibilität im praktischen Einsatz ermöglichen und gleichzeitig ein geringes Verdrehen und Verknoten der Kabel unterstützen. Klanglich orientieren sich die neuen Modelle an den Eigenschaften des sonorus direct S, das in professionellen Audioumgebungen als Referenzkabel eingesetzt wird.

Die Verkaufspreise liegen abhängig von Ausführung und Länge zwischen 115,- und 395,- Euro.

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Über den Autor
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Felix Thoma RED

Nach der klassischen musikalischen Früherziehung ging es übers Keyboard hin zum Klavier und diversen Bands, was am Ende sogar zur Finanzierung des Studiums gereicht hat. Danach hat mich das Schicksal in die Welt der Werbe- und Filmmusik verfrachtet - dieser bin ich heute noch treu!

Forum
  1. Profilbild
    Filterpad AHU

    Vernünftige Kabel sind das A&O. Deshalb habe ich, sorry Thomann, alle 6er Klinken der Eigenmarke „the sssnake“ in den Mülleimer geschmissen. Diese gehen wirklich gar nicht! Stattdessen aktuell eines von Sommer, und die Patchkabel von D’addario. Welch ein Genuß! Aber, und das kann ich sehr gut nachvollziehen, sind gute Kabel wirklich extrem saftig teuer! Die 8 Stück Klinken, a‘ 30cm kosteten mich ca. 80€. Kommt der Typ jetzt endlich wieder zum Thema: Ja! Jetzt habe ich überall vernünftige Kabel, bis auf den Zugang zum Interface in die Monitore. Es sind zwar keine grottig billigen, aber die nötigsten eben um etwas zu hören. Hier würden sich die Vovox richtig gut machen, weil sie auch die passende Verbindung besitzen, eben von 6,3er Klinke zu XLR. Perfekt für genau diesen Zweck! So nun sagte ich: Gute Kabel kosten! Aber bei Vovox bräuchte ich zwei Stück, etwa 3 Meter und käme somit auf mindestens (grob geschätzt) deutlich über 200€ für ein Paar Kabel! Ist ne ordentliche Hausnummer und ich stelle mir jetzt ein Sparschwein hin. Jeder der daran vorbeikommt…. ihr wisst schon. Papier ist mir lieber statt Metall….😄 Irgendwann werde ich sie mir vielleicht besorgen. Die Frage ist aber wirklich: Ist der Preis absolut gerechtfertigt oder spielt hier der persönliche Glaube an die Technik eine Rolle. Zum Beispiel sind die Sommercable wirklich sehr, sehr hochwertig und kosten nur die Hälfte…. Hat hier jemand Erfahrungswerte was Vovox betrifft? Bitte hier reinschreiben.

    • Profilbild
      Dimension D

      @Filterpad Ich machs mal kurz, hatte vor Jahren mal ein Voxon XLR Kabel hier für Mikrofon und hatte noch 3 andere Hersteller unterschiedlicher Preiskategorien hier zum Testen. Außer beidem ganz billige waren bei den anderen Null Unterschied zu hören.
      FÜr mich ist das nach dem Test echt nur Voodoo.

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        Numitron AHU

        @Dimension D ja, richtig!
        hab mir Tests angeschaut.
        bei Kabeln geht’s eher im Robustheit und gute Stecker.
        ich verwende fast nur cordial mit neutriksteckern oder REAN (billigere zweitmarke von cordial) die ältesten sind über 10 Jahre alt und Funktionen noch immer

        Bei digitalen standards also USB und HDMI zb ist es noch weniger kritisch.
        wurde hier auch zu robusten raten, vor allem für Leute die Auftritte spielen!
        Audio Adapter Versuche ich zu vermeiden.
        mir ist einmal einmal ein kleine Klinke auf große in der Buchse der Bass Station 2 abgebrochen..Fazit 50€ für die Reparatur gezahlt.
        seitdem habe ich von cordial kurze Kabel mit einer kleinen Buchse auf einen große Stecker.

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        Jante Loven

        @Dimension D Da kann ich nur voll und ganz zustimmen. Ich hatte ein Mikrokabel von Vovox und 2 für die Monitore, Neumann KH310er. Das alles an zwei Metric Halo LIO Interfaces. Ich höre KEINEN Unterschied z.B. zu Cordial-Kabeln.

        Ich verbanne mittlerweile die Vovox-Kabel in den Bereich der Esoterik.

  2. Profilbild
    SoundForger2000

    Oh, Kabel !
    Nur gut, daß hier offenbar keine HiFi-Freaks aufschlagen, ist ja schließlich nur ein Musiker-/Tontechniker-Forum. Und Tontechniker haben bekanntermaßen, ganz im Gegensatz zu HiFi-Fetischisten, NULL Ahnung von gutem Klang. 😉😁
    Soll heißen, im HiFi-Business sind obige Kabel preislich absolute Einstiegsklasse. Der HiFi-Freund gibt gerne mal 1000 Öcken und mehr für einen Meter Kabel aus. Alles andere muß ja schließlich Mist sein !

    Ich habe selbst meinen SPL Phonitor 2 über Vovox sonorus verkabelt und bin zufrieden. Ich habe aber auch Sommer, Cordial und Mogami im Einsatz. Sogar Supra Cable (schäm) aus dem HiFi-Segment.

    Zum Thema Kabel könnte ich einen Roman schreiben …

    • Profilbild
      Numitron AHU

      @SoundForger2000 ja, weil diese extremen Hifi „audiophilen“ oft Idioten sind.
      meistens über 60 und das Gehör nicht mehr so gut, aber mit der Stromleiste um 3000€ klingt alles viel besser…

      • Profilbild
        Filterpad AHU

        @Numitron Bei sehr billigen im Vergleich zu den nächsten Vernünftigen hatte ich schon das Gefühl, dass man einen Unterschied hört aufgrund der besseren Abschirmung. Natürlich ist auch einfach die Verarbeitung eine andere. Das sieht man auf den ersten Blick. Aber ich denke, da sind zum Beispiel die Sommer-Cable mehr als ausreichend. Diese machen einen wirklich guten Eindruck, auch wenn optisch eher grün-schlicht und….grün. Auch von Roland habe ich welche, die sehr robust wirken und professionell aussehen. Cordial ist sicherlich auch nicht schlecht. Daher rate ich von den allerbilligsten ab. Aber ob es welche für ~40€/1m sein müssen weiß ich nicht. Kabel und Kopfhörer. – Bei den beiden Kategorien bin ich wirklich mehr als „baff“, ich welche Sphären hier die Preise gehen können. Zum Beispiel Kopfhörer für 10k. Unmöglich? Tja, weit gefehlt! Das schlimme daran: Meist geht es um den psychologischen Verkauf eines Erfolges (mit diesen Kabeln schaffst du es jetzt sicher….). Diejenigen, die tatsächlich erfolgreich sind, benutzen dies alles nicht! Bestes Beispiel ist der Quatsch mit dem immer noch besseren Kompressor-plugin, Equalizer-plugin etc, wie die ganzen Producer-Youtuber uns verkaufen möchten. Ich schaue diese Videos fast nicht mehr an. Einfach mal Musik machen ist die Devise. Dann klappt es auch mit dem Song. Für Erfolg und/oder Geld braucht es nur eines: Glück …..und die richtige Türe zum hindurchgehen. So sehe ich das jedenfalls.

        • Profilbild
          Numitron AHU

          @Filterpad etwas mehr als 10€ finde ich normal für ein gutes Kabel. dafür halten die lange. 😊
          will aber jetzt auch nicht ausrechnen, wieviel alle.zusammen gekostet haben..😁

    • Profilbild
      heavy

      @SoundForger2000 Die HIFI-Leute benötigen ja auch nicht Kilometer von Kabeln.
      Obwohl ich z.B. günstige von Cordial habe, kommt da bestimmt schnell ein vierstelliger Betrag zustande.

  3. Profilbild
    SoundForger2000

    Auch ich halte Sommer, Cordial und Co. für absolut ausreichend.
    Klanglich bemerke ich keine Unterschiede, wenn ich die Psychologie dahinter (modifizierter McGurk-Effekt !) außen vor lasse.
    Da Psychologie aber beim Menschen immer eine Rolle spielt, kann man mit aufwendigen Kabeln immer ein besonders gutes Gefühl bei der Musikwahrnehmung haben, was den Erfolg bei HiFi-Kabeln erklärt. In der Musikproduktion reichen Cordialkabel allemal. Und selbst wenn es Unterschiede geben sollte, sind diese so gering, daß der Musiker/Tontechniker sich darüber keine Gedanken machen muß, ist doch bester Klang meist gar nicht Ziel (sic !!!) einer Musikproduktion und somit nur im HiFi-Bereich relevant.

    • Profilbild
      TomH AHU

      @SoundForger2000 Ich nutze auch Cordial und Sommer. Vollkommen ausreichend.

      Am besten finde ich wenn digital Kabeln besondere Eigenschaften abgedichtet werden.

      Siehe https://www.highend-hifi-shop.de/high-end-kabel/high-end-cat-kabel 🤪

      Die Bits könnten sich ja verlaufen 😵‍💫

      Kabeldiskussionen sind Voodoo Aktionen zum Beutelschneiden.
      Vovox ist für mich grenzwertig. Ich sehe eher davon ab und finde z.B. das Cordial CXM 5 FM-Edition 25 gut von der Qualität und robust genug. Zudem sieht es für mich auch gut aus.

      • Profilbild
        mort76 AHU

        @TomH Auch bei digitalen Kabeln kann man sich ein Ei legen.
        Ich habe hier zuhause sowas wie eine kleine Bühne mit Webcams, und 56 DMX-steuerbaren Lampen vom Laser bis zum Movinghead, und habe letztens einen halben Tag gebraucht, um herauszufinden, daß an EINEM DMX-Kabel einer der Stifte im Stecker ganz in den Stecker reingedrückt war…und ich habe mich gewundert, warum die Lampen nicht richtig funktioniert haben, obwohl alle Stecker richtig eingesteckt waren…
        Das wäre mit teureren Kabeln wahrscheinlich NICHT passiert, aber ich dachte mir: Ist ja eh nicht für Audio!

  4. Profilbild
    TBS

    Ich habe es jetzt nicht so mit teuren Kabeln, ich habe halt auch eine Ausbildung im Elektrobereich mal gemacht und da muss man sich ja auch gezwungener Maßen auch mit Kabeln aller Art beschäftigen. Hatten damals einen Kunden gehabt, der wollte ein Kabel von B&O für seine B&O Anlage haben. Das gleiche Kabel gab es damals ohne Aufdruck viel günstiger. Wir haben es sogar damals gemessen und festgestellt, der Aufdruck des B&O Kabels hat keinen Klangunterschied ergeben.😂 Ne mal im ernst wir haben da keinen Unterschied gesehem auf dem Messgerät und auch beim Hören, darauf kommt es ja an.

    Mittlerweile habe ich auch schon bei mir in meinem HR Studio von session.de die Klangkabel, sind günstig und für mich ausreichende Technik. Natürlich haben Leute mit Ambitionen und einem Ziel andere Erfahrungen gemacht und das ist auch gut, so kann man nur lernen aber für das was ich mache, reichen mir die Kabel die ich jetzt habe völlig aus.

  5. Profilbild
    Eibensang

    Ich hatte früher nie Geld, daher ist mein Studio noch heute überwiegend mit Billigstrippen verkabelt. Solange die nicht groß bewegt werden, tun sie’s. Aber nie wieder werde ich ein Kabel in eine Buchse stecken, dessen Stecker schon etwas angebogen ist: Neulich blieb die Spitze eines Ministereosteckers in der Audiobuchse meines Laptops hängen – sie war abgebrochen beim Herausziehen! Beinahe-GAU!

    Meine Freundin rettete mich, indem sie eine OP-Pinzette fand, nach der sie erst stundenlang kramen musste: vorne abgeknickt und so spitz, dass ich die Materialdicke auf nurmehr drei Moleküle schätzte. Die Geschickte schaffte es, damit das tief sitzende und feststeckende Metallstückchen aus der Buchse zu entfernen. Ich hatte mich schon den Rechner zum nächsten teuren und desinteressierten Reparateur wuchten sehen für viel Geld und vor allem Wartezeiten. Stecke mitten in einer Produktion!

    Vor Jahren blieb auch mal eine Großklinke schlicht in der Buchse meiner Aufnahmekonsole hängen (die meist fest bestückt bleibt, ich muss da nur selten ein Kabel wechseln. Dafür hab ich eine Extra-Patchbay), während das Kabel beim Herausziehen einfach abriss. Ich hatte Glück, dass noch zwei Millimeter Fetzen aus der Buchse herausragten. Der Stecker ließ sich mit Zange herausziehen. Das alte Gerät wurde längst nicht mehr hergestellt, wer hätte sich dessen angenommen? Nochmal Glück gehabt.

    Live nehme ich nur Qualitätskabel.

  6. Profilbild
    SlapBummPop

    Wie wär es denn mal mit einem Kabeltest?

    Hörbare/messbare Effekte könnte ich mir am ehesten bei analogen Lautsprecherkabeln, Längen über 5 Meter vorstellen.

    Sehr schön, dass VOVOX hier nun auch die (hochwertigen) XLR-Stecker von Neutrik verwendet.

    Gruß
    SlapBummPop

  7. Profilbild
    Boris

    Am Ende des Tages heisst „nur etwas teurer“, dass die Teile etwas robuster sind, was man gerne nimmt. Man könnte ja den Test machen: dasselbe Signal über 2 gleich lange Kabel laufen lassen – eines billig, eines sündhaft teuer. Am Ende wird noch das Signal eines der beiden invertiert und dann werden beide zusammengemischt. Vermutlich wird man dann man wirklich „nichts“ hören können.

    Bei MIDI-Kabel, wo es nicht um Klang geht, bevorzuge ich gerne etwas teurere. Mühsam, wenn man wieder den MIDI-Kabel-Tester verwenden muss, um die Bestätigung zu bekommen, dass wieder ein billiges futsch ist.

    • Profilbild
      Numitron AHU

      @Boris ich hab mir jetzt zum testen 2 midikabel mit rean stecker gekauft.
      meine alten billigen von 1998 funktionieren noch, aber besser „was gscheites“ :-)

  8. Profilbild
    MichBeck

    Gab es da nicht mal ein Jutjuub-Video, in dem jemand ein altes verranztes Stromkabel zu einem Audiokabel umgelötet hat und gegen diesbezüglich hochwertige Anbieter hat antreten lassen?

    Die Unterschiede, in der Hörwahrnehmung und grafischen Analyse, waren (aus meiner rudimentären Erinnerung heraus) erstaunlich wenig bis gar nicht auszumachen.

    Ein ganz leichter Höhenverlust gegenüber einen „Top“kabel war‘s dann wohl gewesen. 🤔

    Is schon ein paar Jahre her, als ich es gesehen habe…

  9. Profilbild
    der.marder

    Ich muss bei den Kommentaren wieder mal schmunzeln: Auf der einen Seite die „alles Vodoo Franktion“ und auf der anderen Seite die „das ist super Franktion“.
    Lasst euch von mir sagen: ihr liegt beide Falsch und komplett daneben!

    Ja auch Kabel können den Klang verändern – und das hat nichts mit teuer oder billig zu tun – sondern mit der Kombination aus Ausgang + Kabel + Eingang bzw. deren elektrischen Kenndaten. Ob diese Kombination nun zu einem besseren oder schlechteren Klang führt, hängt vom Gesamtsystem ab.

    Zum anderen: Ein Kabel zeichnet sich nicht nur durch seine Kenndaten zur Übertragung aus, sondern auch zur Störanfälligkeit von Gleich- und Gegentaktstörungen, seinen mechanischen Eigenschaften (Dicke, Stabilität,…), Temperaturstabilität, Hochfrequenzeigenschaften, uvm.

    Oder würde von euch jemand einen Klingeldraht nutzen um sein Mikro zu verkabeln (ich höre da keinen Unterschied)? Oder würde irgendjemand ein Stromkabel in der Netzwerktechnik einsetzten (hat doch die gleichen Werte an meinem Multimeter)?

    Aus diesem Grund sind die ganzen Kabeltest (egal ob sie zeigen wie toll die Kabel sind oder ob sie zeigen, dass das alles Vodoo ist) völliger Blödsinn und sinnlos.

    Zum Hersteller VOVOX kann ich nicht viel sagen – mir scheint es auf den ersten Blick ein solide gemachtes Kabel zu sein, bei dem man auf Qualität geachtet hat und überlegt hat, was man tut.

      • Profilbild
        der.marder

        @Numitron Lass mich bitte etwas dezidierter antworten:

        – ist es DIESEN Preis wert?
        Da speziell auf Konstruktion, sehr reine und hochwertige Materialien, lokale Produktion, handmade, Umwelt, made in Swiss, usw geachtet wird. Das alles treibt den Preis nach oben. Unter diesen Gesichtspunkten finde ich den Preis OK.

        – ist es für meine ANWENDUNG den Preis wert?
        Ich mache live Musik. Für mich ist ein Kabel ein Verschleißteil, welches ich dann noch vergesse oder mir vielleicht geklaut wird. Zudem habe ich auf der Bühne dann noch mit viel größeren Störungen zu kämpfen, als nur durch ein Kabel. Zudem sollen die Kabel relativ starr sein.
        Daher ist es MIR in meinem FALL den Preis nicht wert.
        Bei Personen, die regelmäßig zusammen Musik machen ist das eine völlig andere Situation – aber die habe ich persönlich nicht.
        Im Studio mag das auch völlig anders aussehen – aber dafür bin ich nicht der Fachmann.

        Daher kann ich auf deine Frage eigentlich nur antworten: „kommt drauf an“.

    • Profilbild
      TomH AHU

      @der.marder „Oder würde von euch jemand einen Klingeldraht nutzen um sein Mikro zu verkabeln (ich höre da keinen Unterschied)? Oder würde irgendjemand ein Stromkabel in der Netzwerktechnik einsetzten (hat doch die gleichen Werte an meinem Multimeter)?“
      🤔
      Was verstehe ich Deiner Argumentation nicht)?
      Vorher redest Du von Eigensschaften (am besten aus gedrückt durch R, C und die induktiven Werte, und die HF Abschirmung von Kabeln), um dann die kompleten Specs der Kabel wegzulassen?
      Symetrische Kabel sind was komplett anderes wie Netzwerkkabel, die aus Nachvollziehbaren Gründen auch HF Eigenschaften mit einbeziehen müssen um die Datenraten 1, 10, 40 GBit/s gewährleisten zu können. Das hier „Stromkabel“ aber einer gewissen Frequenz außen vor sind ist wohl hoffentlich jedem klar.
      Nur der Sinn von irgendwie besonderen Kupfer / Silber erschließt sich mir nicht. Auch nicht die Gold Applikationen an optischen Kabeln oder Gold an Netzwerkkabeln. Deshalb ist hier sehr viel Voodoo für mich im Spiel.

      Den sinnloseseten Bericht habe ich in einem Hifi Magazin gesehen.
      Da wurde ernsthaft mit fingerdicken Spezialkabeln zur Stromversorgung geworben um dann über eine USB-C Buchse einen Rasberry Pi im inneren zu versorgen. Was habe ich an einer Reihenschaltung nicht verstanden? R=R1+R2

      • Profilbild
        der.marder

        @TomH Mit dem Beispiel wollte ich genau das deutlich machen was du schreibst: viele der youtube Kabelvergleiche sind sinnlos, da hier Kabel für völlig verschiedene Anwendungen miteinander verglichen werden (übrigens verwendet ein EthernetNetzwerkkabel auch eine symmetrische Signalführung, daher ist deine Aussage oben nicht ganz richtig – oder meintest du Tokenring oder Netzwerk via Glasfaser?)

        Und ja, es gibt neben R=R1+R2 noch gaaaanz viel weiter Punkte bei einem Kabel zu betrachten (übrigens ist ein Kabel kein reiner Ohmscher Widerstand, daher passt deine Formel hier eigentlich auch nicht ganz).

        Zu deiner Frage: benötige ich Goldkontakte oder nicht? Die Antwort darauf ist relativ einfach: Gold korrodiert nicht. Bei Steckverbindungen welche selten bis nie geändert werden, kann es durch die Verwendung von vergoldeten Kontakten zu deutlich weniger Kontaktproblemen kommen….

        Zu deinem HiFi Bericht kann ich nichts sagen, den kenne ich nicht.

  10. Profilbild
    Viertelnote AHU

    in zeit ich habe noch baustelle im haus.
    aber so ich denke cordial meterware ich mich entscheiden werde.
    okay klinkenstecker groß so wäre noch zu überdenken wegen marke.
    DIY workshop E-Gitarre Cable löten ich gerade das sehe. das ist schön…😀

  11. Profilbild
    Wotan

    Ich komme mal von der anderen Seite: Ist ein Vovox Kabel schlechter als ein Cordial-Kabel? Sicher nicht. Im Gegenteil. Ich als Studio-Amateur, der auch nicht mehr alles hört, …und es sich leisten kann…, verwende auf Verdacht an meinem Haupt-Gesangsmikro IMMER ein Vovox-Kabel. Nur für den Fall, daß kein bisschen Klang verloren geht. Auch wenn ich es nicht höre, ich will es HABEN :D

  12. Profilbild
    candy

    Liebe Leute, normalerweise lese ich hier nur, aber bei den aktuellen Kommentaren, muss ich nun auch mal etwas dazu schreiben.
    Natürlich braucht niemand hochwertige Kabel, um großartige Musik zu recorden/mixen/mastern/performen – da reicht natürlich jedes Kabel, das funktionstüchtig ist. Aber zu behaupten, dass ein Vovox-Kabel nicht besser klingt oder sogar nicht besser klingen kann als andere, finde ich nicht in Ordnung oder fair. Denn wer sich ernsthaft und gewissenhaft die Mühe macht den Klang einer Komponente im Signalweg mit Alternativen zu vergleichen, der wird feststellen, dass tatsächlich jede Komponente den Klang beeinflusst (und jeder Wechsel einer Komponente). Ob man das nun auch hört hängt von verschiedenen Faktoren ab: Gute Abhörmöglichkeit (am Besten gute Kopfhörer wegen meist ungeeigneter Raumakustik), gute Wandler für die benötigten Testaufnahmen und die zu beurteilende Wiedergabe, gut trainiertes Gehör (!), exakt gleiche wahrgenommene (!) Lautstärke der Testaufnahmen, ein nicht blindes Einhören zum Erkennen der Unterschiede und dann ein Blindvergleich zur Bestätigung der Unterschiede.
    Weil ich das spannend finde, tue ich das seit Jahren mit vielen Komponenten. Dabei konnte ich feststellen, dass genau wie ein Behringer Klon-Synth etwas anders (weniger gut) klingt als ein Original, auch Wandler und Kabel (sogar digitale!) wahrnehmbare Klangunterschiede haben. Vovox Sonorus & Excelsus klingen für mich von den noch bezahlbaren am Besten.

    • Profilbild
      candy

      @candy PS: Viele Mastering Ingenieure haben ihre Studios komplett mit Vovox verkabelt. Und meine starke Vermutung ist, das kommt daher, dass sie ein gutes Gehör haben und den Klang schätzen. Eher weniger, um Kunden zu beeindrucken oder weil sie zu viel Geld übrig haben.

      • Profilbild
        SoundForger2000

        @candy Fritz Fey (Studiomagazin / DD Mastering) zum Beispiel.
        Er verwendet auch „meinen“ SPL Phonitor 2. Ich muß gestehen, daß mich das durchaus beeinflusst hat. Wir hatten sogar schon den gleichen Defekt am Phonitor.
        Ob das daran liegt, daß ich Studiomagazin-Abonnent bin … 😁

  13. Profilbild
    Akai

    Juhu, eine Kabeldiskussion…

    Nun ja, meine 50 cent:
    -Nur weil bestimmte Studios bestimmte Produkte benutzen, ist das Produkt nicht automatisch besonders empfehlenswert (Stichwort Sponsoring Deals in wirklich allen erdenklichen Formen)
    – Vovox ist bestimmt ein hochwertiges Kabel. Gibts aber nicht als Meterware, deswegen für mich persönlich uninteressant
    – das Kabel in der Theorie alle gleich klingen sollten, es aber in der Praxis dann nicht tun, hängt in erster Linie an den individuellen „Studio“- Gegebenheiten (Stichtworte: Gerätenkonstellation, Sterneredung, Strom-Filterung uvm.
    -heisst ein sauber aufgebautes Pro-Studio hat vermutlich weniger Einfluss auf die Kabelqualitäten als ein Hobbyraum in einem Mietshaus. Andersherum hat ein Prostudio allerdings öfter die Abhörbedingungen, die einen Unterschied aufzeigen könnten und ein Hobbystudio eben weniger. Da beisst sich dann doch einiges in Theorie und Praxis und es kommt zu den ganzen sinnlosen, ellenlangen Diskussionen im Netz.
    -mein Fazit: je unfachmännischer der Studiokomplex konzipiert, desto größer kann der Einfluß des Kabels sein. Allerdings nur in der vermutlich eher seltenen Kombination aus notgedrungen mangelhaftem Erdungskonzept und sehr hochwertiger Abhörsituation mit intensiv geschultem Gehör.

    Protipp: 99,658% Prozent an möglicher musikalischer und technischer Substanz erreicht man VOR dem Kabel.

  14. Profilbild
    Jazzheini

    Das lustige ewige Thema um Kabel …
    Man kann ja in kürzester Zeit nur noch das Popcorn holen.

    Davon mal abgesehen: jeder kann ja gerne beliebig viel Geld für was ausgeben, ohne das irgendwelche Schlaumeier sie als regelrecht geisteskrank bezeichnen. Das geht in manchem Forum durchaus noch viel heftiger zur Sache als hier auf Amazona.

    Ich möchte nur anregen den Aspekt nicht zu vergessen, das es schon entscheidend ist, für WELCHEN ZWECK man die Kabel nimmt. Für was für ein Instrument, für was für eine Aufnahmekette.
    Was nützt dir ein Vovox-Kabel, wenn der Lautsprecher deiner Gitarrenbox die Details, die das Vovox von anderen vielleicht unterscheided, garnicht wiedergeben kann. Oder wenn das im Bandkontext eh ehal ist, weil alles dann über einen Mischer läuft und da dann eh per EQ bearbeitet wird..

    Nur ein Beispiel: bei einem Jazz-Workshop haben wir mal einen Kabelvergleich gemacht. Der Dozent hat die Gleiche Passage gespielt, einmal mit seinem VOVOX, dann mit den Kabeln der Teilnehmer. Die Unterschiede waren hörpar, aber nicht frappierend. Bei meinem Fender-Kabel haben einfach ein paar Bassfrequenzen gefehlt, das aber garnicht aufgefallen sit, als er von seiner Jazz-Gitarre auf meine Tele gewechselt ist …

    Summasumarum würde ich sagen: ein guter Kabel ist keine falsche Investition. Ob man sich gleich ein VOVOX kauft, oder ein Sommer oder Klotz oder … ist dann vielleicht gar nicht so entscheidend.
    Man macht ja in jedem Fall keinen Fehler.
    Und wenn jemand das Geld dafür übrig hat … na bitteschön. Warum nicht.

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