Chorus, Klon-Klon und Signature Fuzz
Kleines Pedalboard? Kein Problem! Mit der Warm Audio Mod Series gibt es jetzt mit dem WA-C1 Mod und dem Centavo Mod zwei Warm-Audio-Dauerbrenner im kompakten Format samt neuem The Black Keys Signature-Fuzz.
Die Warm Audio Mod Series: Chorus, Overdrive und Fuzz
Mit der Warm Audio Mod Series betreibt WA Gehäuse-Downsizing und gießt den WA-C1 und den Centavo Overdrive in kleinere Formen. Dazu gesellt sich der brandneue The Black Keys Peach Fuzz. Ein Signature-Pedal für Dan Auerbach.
Warm Audio WA-C1 Mod
Der WA-C1 Mod vereint alle Features des großen Bruders, der seinerseits auf dem wohl legendärsten aller Chorus-Pedale, dem CE-1, beruht, macht diese jedoch für kleinere Pedalboards interessant. Der WA-C1 Mod liefert ebenso völlig analoge Chorus- und Vibrato-Sounds, bietet aber zusätzlich einen neuen Bypass-Schalter mit dem sich der Preamp des WA-C1 Mod umgehen lässt, was modernere Chorus-Klänge liefern soll. Natürlich gibt es neben Reglern für Depth, Rate, Level und der wählbaren Hi-Z-Impedanz die Stereo-Ausgänge für wirklich breite Sounds,
Warm Audio Centavo Mod
Nicht weniger legendär geht es beim Centavo Mod zu. Dieser schrumpft den WA Centavo Overdrive, der seines Zeichens ein Klon-Clone ist. Auch hier ist die Schaltung identisch zum Schwester-Pedal im typischen Klon-Gehäuse. Auch der MOD-Schalter ist nicht neu, sondern ist bereits beim WA-Ursprungspedal verbaut. Dieser liefert den Jeff Beck-Mod für vollere Bässe. Laut Warm Audio sind die Anschlüsse bei der neuen Mod-Variante platzsparend an der Stirnseite angebracht. Das ist aber beim regulären Centavo ebenso der Fall! Somit bekommt man im Grunde nur ein kleineres Gehäuse.
Warm Audio The Black Keys Peach Fuzz
Etwas interessanter ist da das The Black Keys Peach Fuzz. Dieses samtige Pedal im Foxy-Design entstand in Zusammenarbeit mit Dan Auerbach. Aufbauend auf Warm Audios 70er-Jahre Fuzz- und Oktav-Pedals kommt es im Stil des Artworks von „Peaches!“, dem 2026 erschienenen Album von The Black Keys. Klanglich bietet es fette Fuzz-Sounds und Octave-Up-Effekte. Diese sind über den neuen Momentan/Latching-Switch jetzt auch für kurze Passagen zuschaltbar. Verfügbar ist es anscheinend nur über die Website von Warm Audio.
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Preis und Verfügbarkeit
Die Pedale der Warm Audio Mod Series sind zwar kleiner, kosten aber komischerweise mehr als die großen Vertreter. Diese Preispolitik erschließt sich mir nicht ganz. Wer allerdings wenig Platz hat, dem könnte das egal sein. Bei Thomann sind sie für 219,- Euro (Centavo MOD) und 229,- Euro (WA-C1 MOD) erhältlich.

































Kleineres Gehäuse, weniger Platz auf dem Pedalboard und dafür mehr bezahlen. Irgendwie muss man diese Rechnung als Gitarrist wohl erst einmal verstehen. Beim Centavo Mod scheint man schließlich hauptsächlich das Gehäuse geschrumpft zu haben. Spannender finde ich da schon das Peach Fuzz mit Octave-Up und dem Momentary/Latching-Switch. Trotzdem schön zu sehen, dass Warm Audio endlich auch an unsere chronisch überfüllten Pedalboards denkt.