Test: Warwick Adam Clayton 4 GM AS 2011, E-Bass

12. Februar 2013

Eine gelungene Kopie!

Irgendwie haben wir doch alle unsere persönlichen Helden. Sei es der Lieblingssportler, Lieblingsschauspieler oder unter uns Tieftonliebhabern eben auch der Lieblingsbassist. Die Marketingabteilungen von Unternehmen kennen diese Vorliebe nur zu gut und nutzen dies dementsprechend aus. Warum auch nicht die mediale Präsenz weltbekannter Persönlichkeiten nutzen, um Produkte an den Mann bzw. an die Frau zu bringen oder um einfach den Markennamen möglichst werbewirksam zu platzieren?

Warwick_Logo

Warwick Logo

Diese Strategie verfolgt das deutsche Unternehmen Warwick nun in der über 31-jährigen Firmengeschichte konsequent. Schließlich entwickelt Warwick bereits drei Jahre nach Unternehmensgründung mit keinem geringeren als dem weltbekannten „The Who“-Bassist John Entwistle den markanten und charakteristischen Buzzard-Bass, was nicht die letzte Zusammenarbeit mit einem international bekannten Musiker bleiben sollte. Über die kommenden Jahre erweiterte sich die Liste der sogenannten Signature-Modelle stetig, sodass sich darunter bis heute etliche namhafte nationale und internationale Künstler der Musikgeschichte tummeln. Erwähnt seien dabei solch markante Persönlichkeiten aus den unterschiedlichsten Musikstilen, wie z.B. die Funk-Legende Bootsy Collins, der Altrocker Jack Bruce oder gar der außergewöhnlich Genre-übergreifende Jonas Hellborg.

Relativ aktuell erweiterte sich diese illustre Runde des Warwick Starensembles um den U2 Bassisten Adam Clayton. Dieser ließ sich bereits 2009 für die zweijährige U2 360°-Tour eine modifizierte Variante des Warwick Stryker Bass auf den Leib schneidern, aus der letztendlich sein persönliches Warwick Adam Clayton Reverso Signature Modell hervorging.

Für Herrn Clayton ein guter Deal. Allerdings müssen alle „Nicht-Rockstars“ für solch ein Signature Modell sehr tief in die Tasche greifen, sodass selbst die Preise von Boutique E-Bässen daneben erblassen. Faktoren, wie die aufwendige Verarbeitung auf hohem handwerklichem Niveau, die Verwendung von hochwertigen Materialien und die geringe Stückzahl spielen dabei natürlich eine große Rolle. Ob diese Punkte die teilweise utopisch anmutenden Preise rechtfertigen, muss ein jeder selbst entscheiden.

Doch auch Adam Clayton Fans mit kleinerem Geldbeutel werden bei Warwick fündig. Schließlich lassen sich in der eigens dafür eingeführten „Artist Serie“ allerlei preisgünstige Kopien der Signature Modelle finden. Allerdings sollte dementsprechend auch nicht all zu verwunderlich sein, dass diese Bässe in Korea gefertigt werden und sich hinsichtlich Verarbeitung und Materialwahl letztendlich mehr an den üblichen Großserien orientieren. Aufgrund des sowieso hohen Qualitätsstandards von Warwick E-Bässen muss diese Tatsache jedoch nicht unbedingt negativ auffallen.

Aber was helfen schon euphorische Mutmaßungen? Welchen Eindruck der Warwick Adam Clayton 4 GM AS 2011 aus der Artist-Serie hinterlässt und was er alles zu bieten hat, wird der folgende Test erläutern.

Warwick Adam Clayton 4 GM AS 2011

Warwick Adam Clayton 4 GM AS 2011

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