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Was kostet professionelles Recording im Tonstudio?

Was kostet professionelles Recording?

20. März 2026
Was kostet professionelles Recording im Tonstudio

Was kostet professionelles Recording im Tonstudio?

In meinem letzten Workshop zum Thema  „Wie bereitet man sich auf eine Aufnahme-Session im Tonstudio vor?“ habe ich euch bereits eine Liste zur Verfügung gestellt, was meiner Meinung nach aus Sicht des Produzenten und aus Sicht des Musikers/Auftraggebers alles vor Beginn einer Aufnahme zu beachten ist. Auch wenn man sich in vielen Dingen einig wird, dreht sich am Ende doch vieles um das Thema Geld. Doch was kostet professionelles Recording im Tonstudio überhaupt? Im folgenden Workshop geben wir euch einige Einblicke dazu.

Kurz & knapp

Worum geht es? Ein Workshop über die Kosten und Rahmenbedingungen für professionelles Recording im Tonstudio sowie über typische Preismodelle und Abläufe.

  • Studiokosten: Professionelle Tonstudios kalkulieren ihre Preise betriebswirtschaftlich, da Equipment, Räume und Know-how hohe Investitionen darstellen.
  • Aufnahmeszenarien: Die Kosten hängen stark davon ab, ob im Homestudio, mit der Band, für externe Auftraggeber oder mit professionellen Künstlern gearbeitet wird.
  • Arbeitsabläufe: Soundcheck, Mikrofonierung, Performance und Nachbearbeitung bestimmen maßgeblich den Zeitaufwand einer Recording-Session.
  • Preisbeispiele: Große Studios wie Hansa Studios oder 301 Studios verlangen etwa 850,- Euro pro Tag (zzgl. MwSt.), Toningenieure werden meist separat gebucht.
  • Fazit: Transparente Kalkulation und gute Kommunikation zwischen Produzent und Musiker sind entscheidend, damit Budget und Ergebnis für alle Beteiligten passen.

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Professionelles Recording

Sobald ein professionelles Tonstudio ins Spiel kommt, gilt grundlegend folgendes: Der Studiobetreiber muss eure Session nach betriebswirtschaftlichen Gesichtspunkten anbieten und berechnen. Teils ist sehr teures Equipment vorhanden, akustisch optimierte Räume können genutzt werden und der Toningenieur bzw. die Mitarbeiter haben fundiertes Know-how zu bieten. All das fällt nicht vom Himmel, sondern hat einen Wert. Und da Studiobetreiber in der Regel keinen anderen Job nebenher hat, heißt es für ihn vorab, eine bestmögliche Kalkulation zu erstellen.

electric lady studio 1

Electric Lady Studio (Quelle: electricladystudios.com)

Aufnahmeszenarien: Was muss beachtet werden?

Definiert für euch ein Budget und fragt bei Tonstudios konkret nach, was man dafür an Leistung erhalten kann. Schnell wird dann klar, ob man weiter sparen muss oder das favorisierte Studio mit euch und für euch loslegen darf. Hier ein Paar Fallbeispiele für verschiedene Situationen:

Szenario 1: Reine Arbeitszeit

Nehmt ihr euch als Musiker selbst im eigenen Homerecording-Studio auf, beispielsweise für eine Eigenproduktion ohne konkreten Auftrag, so kann man sich schlecht selbst eine Rechnung stellen. Trotzdem empfehle ich die Arbeitsstunden zu notieren, denn am Ende ist man oft sehr überrascht, was da tatsächlich an Zeit draufgegangen ist. Zugekaufte Positionen, wie Musikerhonorare, sind natürlich auch zu notieren. Vielleicht bekommt ihr ja das eigene Projekt verkauft und dann fällt eine Preiseinschätzung wesentlich leichter, wenn transparent belegbar ist, was an Arbeit und Honoraren in das Projekt geflossen ist.

Szenario 2: Band-Recording bei einem Bandmitglied

Nehmt ihr eine Session mit oder für Bandmitglieder auf, so kann die Bezahlung auf mehrere Arten erfolgen. 100 % Idealismus ist fein, doch kosten das Equipment und die Zeit (zumindest für das spätere Editieren und Produzieren) auch Geld. Vielleicht musste man ja just für diese Aufnahme noch extra Equipment anschaffen.

drums regie band recording

Band-Recording geht auch im Proberaum

Hier gilt gerne der Satz: Eine Hand wäscht die andere. Der eine hat die Recording-Möglichkeit, der andere hat Talent für das Marketing oder schafft Gigs ran usw. Auch die Bandkasse könnte für solche Aktionen geplündert werden, denn das ist die Kasse, die durch die Leistung aller gefüllt wurde.

Szenario 3: Externe Auftraggeber

Als Studiobetreiber solltet ihr in etwa abschätzen können, was finanziell auf den Auftraggeber zukommt. Sprecht offen die Kalkulation durch. Und ganz wichtig: Zur Kalkulation gehört auch ein ausgiebiger Soundcheck mit Aufbau und Mikrofonierung.

Klar, bei Stundensätzen im Studio hängt alles an der Performance-Zeit des Künstlers, denn ist der erste Take versemmelt, gibt es oft die nicht enden wollenden Ping-Pong-Recordings und Flickenteppiche. Unterm Strich zählt das Ergebnis, doch der erste Take ist magisch und kann schwer im Nachgang zusammengewürfelt eingefangen werden. Das hört man nicht umsonst immer wieder.

301 studios frankfurt

301 Studios Frankfurt

Wenn ihr einen First-Take-Künstler vor euch habt, dann Obacht, dass alle nötigen Kanäle scharfgeschaltet sind, die Mikros gerichtet und keine Standuhr oder ein knurrendes Haustier zur Magie des ersten Takes etwas Unerwünschtes beiträgt.

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Soundcheck Grundlagen: Welches Mikrofon (in Kombination mit welchem Preamp) schmeichelt der Stimme? Ist der Raumklang bei den Drums schön plastisch dargestellt? Braucht es Stützmikros bei akustischen Instrumenten? Das sind nur einige Beispiele, denn ein guter Soundcheck vereinfacht die eigentliche Aufnahme erheblich. Sind alle gewünschten Sounds erst eingerichtet, zählt nur noch die Performance.

Szenario 4: Stars, Starlets und Newcomer im Tonstudio

Die Smartphones sind gezückt, jeder der Beteiligten will Selfies und Content für die eigene PR und für diverse Plattformen haben. Es entsteht ja etwas cooles Neues im Studio.

An dieser Stelle nur ein ganz spartanischer Rat: Lasst jeden tun, was er am besten kann. Denn am Ende des Tages können tonnenweise brauchbare Sachen im Kasten sein. Absichtlich schreibe ich diese wage Formulierung, denn sobald eine gewisse Öffentlichkeit gewünscht oder ein gewisser Status erreicht ist oder geschaffen werden soll, geht es plötzlich rund im Studio und es werden zeitgleich noch Dinge wie Making of, Backstage Stories und Social Media Content mit massig Blablabla und LaberRabarber produziert, das eigentliche Recording passiert parallel. Profis können damit umgehen und liefern trotz der ganzen Nebenschauplätze ein Top Ergebnis ab.

Recording: zusammen, alleine oder nacheinander?

Manche Bands klingen besser und natürlicher, wenn sie wie auf der Bühne in einer Live-Situation zusammen spielen können. Das bedeutet Augenkontakt, die Chemie einer Live-Performance eben.

Das setzt allerdings ausreichend Platz im Studio voraus. Sollten die Drums mit natürlichem Raumhall versehen werden, braucht es alleine dafür einen recht großzügig dimensionierten Raum. Der große Vorteil ist die Energie der gleichzeitigen Performance einer Band. Der Nachteil: Einzelne Verspieler sind hinterher schwer zu overdubben, da meist mit Übersprechungen der Signale aufgenommen wird.  Übersprechungen sind im Übrigen kein rotes Tuch, auf der Bühne passiert das ja auch. Man muss das nur im Gesamtsound unterbringen.

die fünf besten recording tonstudios der welt

Ein Traum vieler Musiker, die Abbey Road Studios (Quelle: abbeyroad.com)

In kleineren Tonstudios kann das mit einer Band gleichzeitig oft gar nicht realisiert werden, also nimmt man nacheinander auf. Das ist weder besser noch schlechter, es ist nur anders. Manche Bands möchten mit Klick-Track aufnehmen, beispielsweise laufen Loops im Timing mit. Hier gilt es zu beachten, dass der Klick-Track auf den jeweiligen Kopfhörern nicht zu laut aufgespielt wird, denn auch das wird durch empfindliche Mikrofone mit aufgenommen.

Hat jeder der Bandmitglieder die Möglichkeit, sich selbst aufzunehmen, kann ein Studio nach dieser Vorproduktionsarbeit nur noch zum Mischen, dem Soundmachen und/oder Mastern gebucht werden.

Der ultimative Tipp: Songstrukturen, Sheets & Überblick

Falls man die Songs des Künstlers noch nicht kennt, hier der ultimative Supertipp zur Erfassung der Songstruktur:

Unbedingt beim ersten Recording eine „leere“ Spur mit aufnehmen. Den leeren Audiofile-Block je nach Songstruktur auseinanderschneiden und so umbenennen, dass der Songpart sofort optisch für euch zu erkennen ist. Das Setzen eines Locators wäre die Alternative. Im Studioalltag hat sich diese Vorgehensweise als äußerst praktisch erwiesen, denn fast immer, möchte jemand kurz mal eine bestimmte Stelle im Song anhören. Und so weiß man sofort, wo man hinklicken muss. Auch Tempo und Taktart sind griffbereit. Es ist also immer von Vorteil, wenn der Produzent den Überblick behält und schnell reagieren kann.

Song Guide in ProTools ScreenShot

Song Guide in ProTools, die Guide-Spur ist blau dargestellt

Eine Studiostory

Ich hatte im Basic Workshop „Wie bereitet man sich auf eine Aufnahmesession im Tonstudio vor?“ noch eine Story bzgl. eines Nyckelharpa-Recordings versprochen. Here we go.

Das Instrument als solches war mir bis dato unbekannt, auch kannte ich die Künstlerin nur von einem Gig, bei dem ich im Publikum war. Die Band hatte eingespielt, das Instrumental und fast alle Gesänge waren, zumindest im noch uneditierten Zustand, fertig. Jetzt sollte ein Nyckelharpa Solo aufgenommen werden.

Das bundierte Instrument ist rein klanglich recht raumfüllend, irgendwo zwischen Geige, Cello, Laute, Harfe und Akustik-Gitarre gelegen. Es tendiert durch das Bespielen mit Bogen klar zur Geige. Der Resonanzkörper ähnelt größentechnisch in etwa der einer Geige, die beiden Schalllöcher zeigen nach oben. Neugierig wie ich war, wollte ich einfach mal hören, was die Nyckelharpa-Spielerin Sue Ferres zum Song spielen wollte und lies den Song über die Regieraum Abhöre laufen, sie spielte ihr Solo dazu.

Und da war er, der magische First-Take. Superschön harmonisch virtuos Song-dienlich und ich, ja ich hatte nicht mikrofoniert. Shit happens, dachte ich. Dummerweise war der Sue Ferres Solo Take zum Song größtenteils improvisiert. Was nun? Ich entschied mich für das Recording in der isolierten Sprachkabine.

Nyckelharpia

Nyckelharpa

Leider kam der füllende Raumklang des Instruments dort (siehe Foto) nicht so wirklich rüber, also sind wir wieder im Regieraum gelandet und haben dort close-up und per Raummikrofonie mehrere Versionen des improvisierten Solos aufgenommen und am Ende einzelne Parts editiert.

Lange Rede, kurzer Sinn: Hätte ich gleich mikrofoniert und mitgeschnitten, wäre eine beachtliche Zeitersparnis drin gewesen. Tja, hätte hätte Fahrradkette. Hier der Song:

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Studiokosten, Tagessatz und Stundensatz

Nun aber zu den Preisen.

  • Aus Sicht des Produzenten und Studioinhabers: Das Wertvollste, was ihr zum Einbringen habt, ist eure Zeit, euer Equipment und euer Know-how.
  • Aus Sicht des Künstlers: Das Wertvollste, was ihr zum Einbringen habt, ist euer musikalisches Können und euer geistiges Eigentum.

Und jetzt muss ein Preisschild für das Recording her. Wie zu Beginn schon angemerkt, professionelles Recording hat seinen Preis, oftmals steht ja auch eine Plattenfirma oder ein Verlag hinter dem Künstler.

Alternativen wie Crowdfunding oder der Hammer aufs Sparschwein wären auch Mittel zum Zweck. Ob ihr Tagessätze, Pauschalen für eine 10-Song-Produktion oder Stundenhonorare aushandelt, bleibt jedem selbst überlassen. Am Ende stehen euer aller Namen auf dem gemeinsamen Produkt. Jeder sollte also bestrebt sein, sein Bestes zu geben, aber bezahlbar muss es natürlich sein.

Stellvertretend für die Top-Recording-Studios in Deutschland habe ich das legendäre Hansa Studio in Berlin und die Studios 301 in Frankfurt am Main zu ihren aktuellen Preisen befragt.

Im Hansa Studio bekommt man die Luft großer Namen zu atmen, von U2 bis Einstürzende Neubauten waren die Größen verschiedenster Genres hier bereits zu Gast. Stolz ist man auch auf die Raumsituation des Meistersaals, auch „the big hall by the wall“ genannt, der allerdings extra angemietet werden muss.

Der Tagessatz, kalkuliert mit 10 Arbeitsstunden, beträgt 850,- Euro zzgl. MwSt. Ein Toningenieur muss separat hinzugebucht werden.

Hansa Studios Berlin Control Room

Hansa Studios Berlin Control Room mit SSL Console 4000 E

Ähnlich schaut es in den Frankfurter Studios 301 aus. Vier Profistudios stehen hier zur Verfügung (Stand 2025). Studio 1 ist mit der SSL 4064G Konsole bestückt, Studio 3 verfügt über eine Dolby Atmos Peripherie mit Avid S6 32CH. Die Tagessätze liegen bei bis zu 850,- Euro zzgl. MwSt., abhängig vom gebuchten Studiobereich. Das ist preislich sehr ähnlich zu den Kollegen aus Berlin. Der Toningenieur muss auch hier separat dazu gebucht werden. Ein Runner, also jemand, der die Technik bedienen kann, ist in diesem Tagessatz enthalten, sofern die Künstler zu den üblichen Arbeitszeiten aufnehmen.

Wir reden in dieser Liga von Profibands mit einem Verlag oder Plattenfirma im Rücken. Man ist es gewohnt, professionell zu arbeiten. Auch muss das Netzwerk, Kontakte zu Studiomusikern, Plattenfirmen, Verlagen und ein enormer Erfahrungsschatz erwähnt werden. Denn wer Dinge schon erlebt hat, berät kompetenter. Die Bandkasse einer Amateurband  werden die o. g. Preise sicherlich sprengen.

301 Studios Frankfurt Studio1 mit SSL Desk 4064 G

301 Studios Frankfurt Studio 1 mit SSL Console 4064 G

Es geht selbstverständlich auch günstiger. Bitte vergesst nicht, die oben genannten Adressen sind Vertreter der großen Studios mit entsprechend Renommee. Es gibt bundesweit Hunderte Studios, die mit unterschiedlichstem Equipment und eigens realisierten Raumkonzepten neuen Klang erschaffen. Am Ende geht es nur darum, Atmosphäre zu erzeugen, so dass eine gute Energie fließen kann und magische Momente eingefangen werden können. Das kann unabhängig von der Location sowohl in High-End- als auch in Low-Budget-Studios erreicht werden.

Für mein eigenes Studio mache ich an dieser Stelle keine Werbung. Hier wird neben reiner Musikproduktion auch viel Audio-Content für verschiedenste Bereiche produziert. Kunst und Kommerz – wie man so schön sagt. Funk, Kino, TV, POS, die ganze Palette. Ich gestalte meine Preise je nachdem, wo die Produktion zu hören ist, also die Art und Dauer der Ausstrahlung. Die Studiostunde inkl. mir als VDT Tonmeister liegt im niedrigsten Satz bei 60,- Euro zzgl. MwSt. Bei internationalen Projekten oder entsprechend langem Buyout liegt der Stundensatz im dreistelligen Bereich, das ist im Budget verhandelbar. Sprecher und Musikergagen kommen on top.

301 studios frankfurt

301 Studios Frankfurt

Zur reinen Dienstleistung kommt vom Tonmeister und/oder Produzenten noch ein ordentlicher Teil an künstlerischem Mehrwert, den so nur der Produzent leisten kann. Das beginnt bei der Textkorrektur, über die Regie und endet bei der Postproduktion. Hier möchte ich 301 Mastermind Ulli Schiller zitieren:

„Ich mache Musik auf der 4064 SSL, das ist mein Instrument.“

Ich als Produzent teile das voll und ganz. Würde man dieselbe Mix-Anforderung zehn verschiedenen Tonleuten geben, würde das Resultat zehn Mal anders klingen. Übrigens ist die menschliche individuelle Kreativität ein ganz wesentliches Kriterium, wenn man als kreativ Schaffender in die  Künstlersozialkasse angenommen werden möchte.

In Sachen Musikproduktion kann ich auf 25 Jahre Erfahrung zurückblicken. Meine Erfahrungswerte zu einer zeitlichen Kalkulation liegen im Durchschnitt bei ca. 1 – 1,5 Stunden pro Instrument und Song. Bei einfachen First-Take-Nummern sind auch schnelle 30 bis 45 Minuten drin. Die kalkulierte Zeit beinhaltet Soundcheck, Aufnahme, Overdubbing, Editing und Mix, wobei die Vocals auch als Instrument gerechnet werden.

Um den Unterschied einer Vorproduktion im heimischen Studio, über externes Mixing mit Soundbearbeitung hin zum externen Mastering zu verdeutlichen, habe ich einige YouTube-Videos verlinkt und am Ende des Artikels eingebaut. Zu diesem Projekt habe ich selbst alle Bass-Parts eingespielt und insgesamt ging es dabei um eine große Produktion mit vielen Gastsängern. Das Projekt nennt sich Creatures Opera und ist im Genre Classic Rock/Hardrock mit modernem Einschlag angesiedelt.

Auf Wunsch schildere ich gerne Details, doch soll an dieser Stelle nur der Mehrwert verdeutlicht werden, der durch das Mitwirken von Profis am Mischpult und beim Mastering entstanden ist.

Die Vorproduktion:

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Mix ohne Mastering, jedoch mit Hall, EQ und dynamischer Bearbeitung, Drumssounds:

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Master, Endversion, so wie sie veröffentlicht wurde:

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Fazit

Moos, Mücken, Mäuse, wenn es ums Geld geht, wird es schnell ernst. Transparenz ist hier der Schlüssel für klare Verhältnisse. Solange Produzent und Musiker dieselbe Sprache sprechen und auf einer Wellenlänge liegen, kommen mit Sicherheit gute Ergebnisse heraus. Auch wenn mal das Budget überreizt wird, unterm Strich muss es am Ende für alle passen. Dann hat sich das Feilschen, schwitzen und performen gelohnt und die Aufnahmen können auf die Menschheit losgelassen werden. Ich wünsche gutes Gelingen.

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Über den Autor
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jochen_schnur RED

Jochen Schnur greift seit über 30 Jahren in die Saiten. Professionellen Status erlangte Jochen durch viele Bands mit teils internationalen Gigs. E-Bass studierte er an der BSM / Köln.
Sein Tonstudio AudioJoy bietet ihm die Möglichkeit, eigene Ideen umzusetzen, neues auszuprobieren oder mit anderen Künstlern zusammen kreativ tätig zu sein, um viel neues zu erschaffen.

Forum
  1. Profilbild
    Filterpad AHU

    Die Anzahl an Studios ist vermutlich in den letzten 20 Jahren stark gestiegen. Die Qualität dadurch vermutlich weniger. Es muß irgendwie eine Audiokrankheit sein, dass jeder Musiker meint, er sei absolut unübertroffen. Richtiges hinhören können allerdings nur die wenigsten und ich meine das nicht zwingend technisch. Mastern war vor 30 Jahren eine sündhaft teure Angelegenheit. Mehrere tausend Euro (pro Album) waren fällig. Heute nehmen selbst die Profis iZotope Ozone zur „Kontrolle“. Wenn ich mir so überlege ist man eigentlich echt professionell ausgestattet: DAW, professionelle Monitore, Gesangsmic., 2 analoge Synthesizer und viele hochwertige Softwaresynthesizer. Ebenso habe ich tatsächlich Musikkenntnisse und sage das nicht nur blöd daher! Kommt vorbei und ich rekorde euch den geilsten Shit der Erde – Kuhglockengeläut und wunderschönes Alpenpanorama inklusive!

    • Profilbild
      Viertelnote AHU

      @Filterpad Wenn ich so richtig verstehe, also das Richtige Tool / Werkzeug in richtige Hände und richtiger Umgang somit,
      Gebe Dir 1000% recht. Practic / Praxis und die erfahrung machen reich.🙂 und auch hat man dann einen zufriedenen Tag mit ein zufriedenen Ergebnis.

      • Profilbild
        Filterpad AHU

        @masterBlasterFX Wäre tatsächlich machbar. Ich hätte einen Mobilerecorder und ggf. das Smartphone. Ebenso ein Gesangsmik wie auch eine echte Schelle. Also es wäre problemlos machbar. Mein letzter Track beinhaltet auch ein echtes Alphorn. Kein Trick, kein Plugin, Hardstyle inklusive Alphorn. why not!

        • Profilbild
          masterBlasterFX AHU

          @Filterpad Auf jeden Fall.
          Die Kühe könnte man nötigenfalls midifizieren, zwecks Synchronisation.
          Kühe sind meine Lieblingtiere 👍

  2. Profilbild
    plumperquatsch AHU

    puh. rechnen wir das mal durch.
    das sind bei 3 Monaten schon 100.000€ nur für die Räumlichkeiten ohne Personalkosten.
    + 3 Monate 5 sterne Hotel für die band.
    + Personalkosten
    😮

    ½ Millionen und mehr kommt da schnell zusammen. 😮

    • Profilbild
      GAFR

      @plumperquatsch plus Komplettrenovierung angemieteter Hotelzimmer, die durch drogeninduzierte Gewaltausbrüche komplett zerlegt wurden 😂

    • Profilbild
      ollo AHU

      @plumperquatsch Aber wieso sollte man das Tonstudio für 3 Monate mieten? Normalerweise sind die Songs ja schon fertig geschrieben und eingeübt. Dann kriegt man pro Tag doch im Idealfall schon mehrere Songs aufgenommen.

      Zumindest sollte das für die meisten Bands so gelten, hätte ich jetzt gedacht.

      • Profilbild
        plumperquatsch AHU

        @ollo Die Prämisse war wir sind Rockstar und Geld spielt keine Rolle …

        ich würde gerne mal den Ideen-Mülleimer von dem einem oder anderen sehen,
        nicht alles was man so macht ist großartig und landet auf der nächsten platte …
        davon bekommt man nur nichts mit.

  3. Profilbild
    plumperquatsch AHU

    in Frankfurt oder Berlin will man das auch nicht machen, zu viel Ablenkung.
    Da sucht man sich doch was anderes. 🤷🏻‍♂️

  4. Profilbild
    Viertelnote AHU

    Ich hab den Articel nochmals gelesen.
    Textcorrectur??? Der Texter/texterin hat sich doch was dabei gedacht.
    Okay eine Silbe würde vertreten ich nur in meinen Text laß ich nicht so einfach rumschreiben.
    schon ein worttauschen kann ja den sinn verdrehen. Habe mich immer schwer getan. Ich sehe
    das btw. auch zu eng nur jeder macht seinen job und der Producer sollte sich raushalten da.
    Texte sind sehr heilig wer fühlt den Text? Texterin oder Producer? Das ist meine meinung nur. ich bin da nicht sehr einsichtig-wohl leider🙂

    • Profilbild
      Filterpad AHU

      @Viertelnote Es ist und bleibt ein Business. Nicht mehr, aber auch nicht weniger. Oder auch: Money, money, money, must be funny, in the rich man’s World.

  5. Profilbild
    moinho AHU

    Ich droppe mal a paar aktuelle Zahlen:
    – witziges Studio in Berlin (sehr kompetenter Mensch, wenn ich sage „Ensembleklang ist wichtig“ packt der die Schoeps CMC6 aus): €265 für 4h.
    – schönes Studio in Newburgh/NY mit nem Yamaha C7 den der Pianist sehr gern mochte (ich sowieso), seltsames Genossenschaftsmodell wo das Studio irgendwie nix kostet aber der Tontechniker vergleichsweise viel nimmt: $600 für die Session.
    – ebenso feines Studio in Pittsburgh/PA mit nem Grammy-Tontechniker (der ebenso die Schopes-Omnis ausgepackt hat weil: isso), witzigerweise $200 für nen halben Tag (inklusive des Grammymenschen)

    Fazit: Sachen, die ein Genossenschaftsmodell haben sind eher mau, Sachen außerhalb der hippen Städte oder Staaten die so heißen wie hippe Städte richtig fein 😂

  6. Profilbild
    ollo AHU

    „Der große Vorteil ist die Energie der gleichzeitigen Performance einer Band. Der Nachteil: Einzelne Verspieler sind hinterher schwer zu overdubben, da meist mit Übersprechungen der Signale aufgenommen wird. Übersprechungen sind im Übrigen kein rotes Tuch, auf der Bühne passiert das ja auch. Man muss das nur im Gesamtsound unterbringen.“

    Übersprechungen sind mittlerweile zum Glück viel weniger problematisch, weil Stem-Separation mittlerweile so gut ist, dass das dank KI schon fast wieder wie Solo-Aufnahmen klingt.

    Wenn die Band gut live spielt, würde ich immer probieren, dass in einem Take aufzunehmen. Übersprechung der Instrumente auf die Gesangsmikros bekommt man mittlerweile echt so clean hin, dass das problemlos funktioniert.

  7. Profilbild
    Wolli63

    Die großen Studios haben es schwer zu überleben. Aufträge durch Werbeagenturen, Plattenfirmen usw. sichern oftmals das Überleben. Es gibt zu viele kleine Studios deren Inhaber immer wieder behaupten ihr Sound wäre das non plus Ultra. Leider ist das nicht immer so. Wir wollen doch mal ehrlich sein, oftmals ist es doch so das nicht immer das nötige Know how hinten den Inhabern steckt. Wissen und Erfahrung ist eines der Grundvorraussetzungen eines Studiobetreibers, und nicht nur „ich habe einen PC und mach jetzt Mucke“.

    Die Spreu vom Weitzen zu trennen fällt den meisten erst auf wenn das Kind in den Brunnen gefallen ist und sie ihre Kohle los sind.

    Gute Studios kosten nunmal. Und das hört man am Ergebnis 😉

  8. Profilbild
    plumperquatsch AHU

    Selbst Nummer 1 Platten werden heute zuhause aufgenommen und nur noch im Studio gemixt.
    Die Studios müssen sich heute mit Kram wie Werbejingels, Digitalisierung von alten Tonbändern, fragwürdigen dolby atmos mixen, schlechtem Kinosound (schlecht weil die Lautstärkeverhältnisse einfach nicht mehr stimmen) und ähnlichem über Wasser halten.
    Ein guter Produzent war auch schon immer wichtiger als in Edelhütte A,B oder C aufzunehmen. 🤷🏻‍♂️
    Die goldenen Studiozeiten sind lange vorbei.

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