Synthesizer/Sampler-Workstation für Mac & Windows
Vor rund zwei Jahren berichteten wir erstmals über Wave Flite, eine Kombination aus Sampler und Synthesizer Workstation. Hier geht’s zu unserem Test. Ab sofort ist Version 2 erhältlich und wir verraten euch in der folgenden News, was Wave Flite 2.0 zu bieten hat.
Wavea Flite 2 – Sampler/Synthesizer Plug-in
Bei Wavea Flite handelt es sich um eine Synthesizer/Sampler-Workstation-Software für macOS und Windows, die in zwei Versionen angeboten wird. Zum einen die kostenlose Play-Version. Hier sind die Bearbeitungsmöglichkeiten zwar etwas eingeschränkt, aber wer vor allem Preset-Sounds nutzen möchte, kommt hiermit bereits voll auf seine Kosten. Dagegen erlaubt die Create-Version von Wavea Flite den vollen Zugriff auf Synthese/Sampler-Funktionen und bietet auch etliche interne Effekte, Modulationsmöglichkeiten etc.
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Flite ist eine Kombination aus Multi-Sampler und Multi-Synthesizer, wobei die Software bis zu vier Sampler-Slots gleichzeitig bietet. Einzelne Samples oder Multisample-Instrumente inklusive Key-Mapping und Round-Robins lassen sich hinsichtlich Lautstärke, Sample-Start/Ende, Loop-Punkte, Tuning, Panorama etc. editieren und dazu mit einer Synthesizer-Engine belegen. Hier kommen dann Synthesen wie virtuell-analog, FM und Wavetable sowie diverse Oszillator-Modi ins Spiel.
Hinzu gesellen sich diverse Modulationsmöglichkeiten wie Multi-Wave-LFO, drei zuweisbare ADSR-Hüllkurven, unterschiedlichste Filter, darunter Tiefpass-, Hochpass- und Bandpass-Filter, Equalizer und insgesamt sieben Effekte in Form eines Multi-FX-Prozessors. Darüber hinaus verfügt Wavea Flite über einen Noten- und einen Modulations-Sequencer mit Zufallsfunktion.
Das kostenlose Update Wavea Flite 2.0 bietet nun eine deutlich ausgebaute Sampling-Unterstützung. Die Software kann nun SFZ-, SF2- und Decent-Sampler-Patches importieren, wobei Decent Sampler auch Multisample-Inhalte unterstützt. Zusätzlich lassen sich Samples in den Formaten WAV, AIFF, FLAC und MP3 laden.
Auch die virtuelle Analogsektion wurde erweitert. Neue Oszillatoren ermöglichen Morphing sowie gestapelte Schwingungsformen und werden durch zusätzliche Wavetables ergänzt. Im Bereich der Frequenzmodulation stehen nun sowohl musikalische als auch exponentielle FM-Modi zur Verfügung. Drei neue Filtermodelle – Comb, Formant und Resonator – eröffnen weitergehende Möglichkeiten.
Darüber hinaus bietet Wavea Flite 2.0 neue LFO-Modi und Effekte, einen überarbeiteten Modulator sowie flexiblere Zuweisungen von Makros. MPE-Unterstützung, erweiterte Sequencer-Funktionen und zahlreiche weitere Optimierungen runden das Update ab.
Zum Lieferumfang von Flite gehören weiterhin rund 2,5 GB Sample-Material, das aus Synthesizern/Drummachines wie dem Yamaha CS-80, Roland Jupiter-8, Juno-106, TB-303, TR-808, TR-909 etc. stammt. Zusätzlich steht die bereits zuvor eingeführte Granular-Engine zur Verfügung.
Wie eingangs bereits erwähnt, ist Wavea Flite 2 in zwei Versionen erhältlich. Die Play-Version ist ohnehin kostenlos, die Create-Version gibt es zum Preis von 90,- Euro. Besitzer der Create-Version bekommen das Update kostenlos.
Wavea Flite Play und Create sind als VST3- und AU-Plug-ins erhältlich und lassen sich unter macOS (ab Version 10.13) und Windows (ab Version 10) einsetzen. Alle weiteren Informationen findet ihr hier.




































