Welcher Drumstick passt zu mir?
5A, 5B, 7A, Hickory, Maple, Holz-Tip oder Nylon – bei Drumsticks kann die Auswahl schnell unübersichtlich werden. Mit dem Woodpicker bietet das Musikhaus Thomann ein kostenloses Online-Tool an, das Schlagzeugern dabei helfen soll, den passenden Stick für die eigenen Anforderungen zu finden.
Was ist es? Der Musikhaus Thomann Woodpicker ist ein kostenloses Online-Tool zur Unterstützung bei der Auswahl passender Drumsticks.
- Funktion: Das Tool ermöglicht die Filterung und den Vergleich von Drumsticks basierend auf verschiedenen Parametern wie Hersteller, Größe, Durchmesser, Länge und Preis.
- Umfang: Woodpicker greift auf das Sortiment von Thomann zu, das aktuell knapp 800 verschiedene Drumsticks umfasst.
- Anwendung: Eine Vorauswahl kann u. a. auch durch die Angabe bekannter Drummer getroffen werden, deren Signature-Sticks dann angezeigt werden.
- Individualisierung: Die Auswahl lässt sich durch weitere Anpassungen schrittweise verfeinern, um den individuellen Präferenzen gerecht zu werden.
Inhaltsverzeichnis
Woodpicker – der passende Drumstick
Ein Drumstick sieht zunächst nach einem einfachen Zubehörteil aus: ein Stück Holz, vorne eine Spitze, hinten ein Griff. Wer allerdings schon einmal verschiedene Modelle am Schlagzeug ausprobiert hat, weiß, wie groß die Unterschiede sein können. Ein etwas dünnerer Stick fühlt sich anders an als ein kräftiger 5B, ein Maple-Modell reagiert anders als ein Hickory-Stick und auch die Form der Spitze kann Einfluss auf das Spielgefühl und Klang haben.
Die Auswahl ist entsprechend groß. Befasst man sich näher mit der Suche nach dem passenden Drumstick, sieht man sich zahlreichen Modellen von unterschiedlichen Herstellern und in unterschiedlichen Größen, Materialien und Varianten gegenüber. Genau hier setzt das Online-Tool Woodpicker an. Dieses soll dabei helfen, die verschiedenen Eigenschaften von Drumsticks miteinander zu vergleichen und so die Suche nach einem passenden Modell zu vereinfachen.
Der Klassiker: 5A
Wer Schlagzeug spielt, kommt an der Bezeichnung 5A wohl kaum vorbei. Sie gilt als eine Art Standardgröße und ist für viele Drummer ein Ausgangspunkt bei der Suche nach dem passenden Stick. Thomann beschreibt 5A als beliebtes Standardmaß mit einer Länge von ca. 406 mm.
Ein konkretes Beispiel ist der Vic Firth 5A American Classic Hickory. Er kombiniert Hickory-Holz mit einem klassischen Holzkopf und gehört bei Thomann zu den meistverkauften Drumsticks.
Doch 5A ist nicht gleich 5A, was schnell klar wird, wenn man einmal mehrere 5A-Sticks miteinander vergleicht. So besteht der „Vater 5A Los Angeles“ bspw. ebenfalls aus American Hickory, besitzt aber eine etwas anders ausgelegte Balance und einen ovalen Tip.
Beide Sticks bewegen sich also auf dem Papier in einer ähnlichen Größenordnung, trotzdem können sie sich in der Hand und beim Spielen unterschiedlich anfühlen.
7A oder 5B? Der Unterschied steckt im Detail
Wer mit einem 5A-Stick spielt und sich einen leichteren oder dünneren Stick wünscht, landet möglicherweise bei 7A. Diese Modelle fallen in der Regel dünner und kürzer aus. Thomann nennt hier bspw. einen 7A-Stick als Variante, die sich u. a. für kleinere Hände oder jüngere Spieler eignen kann.
Am anderen Ende des Spektrums steht beispielsweise der 5B. Er ist kräftiger als ein 5A-Stick und kann für Spieler interessant sein, die einen etwas massiveren Stick bevorzugen.
Wer noch mehr Material in der Hand halten möchte, findet mit 2B eine weitere, noch kräftigere Kategorie.
Material und Stickkopf
Neben der Größe ist das Material des Drumsticks natürlich ein weiterer wichtiger Faktor bei der Suche nach dem passenden Stick. Hickory gehört zu den gängigsten Hölzern für Drumsticks. Daneben ist auch Maple (Ahorn) weit verbreitet.
Ein weiterer Punkt, der bei der Suche nach dem passenden Drumstick berücksichtigt werden muss, ist die Form und Art des Stickkopfes.
Beim klassischen Holzkopf gibt es beispielsweise unterschiedliche Formen. Ein tränenförmiger Tip, ein ovaler Kopf oder andere Ausführungen können unterschiedliche Kontaktflächen und somit auch ein anderes Spielgefühl erzeugen: Nehmen wir zwei ansonsten vergleichbare Sticks. Beim einen sorgt ein bestimmter Tip für einen eher fokussierten Kontakt auf dem Becken, während ein anderer Tip eine andere Ansprache und ein anderes Spielgefühl vermittelt. Besonders beim Ride-Becken können solche Unterschiede schnell auffallen.
Für Drummer kann die Wahl des Tips deshalb mindestens genauso interessant sein wie die Frage, ob der Stick nun 14 oder 14,5 mm Durchmesser besitzt.
Musikhaus Thomann Woodpicker: Aufbau
Das kostenlose Online-Tool Woodpicker ist intuitiv aufgebaut. Wie im folgenden Bild zu sehen, lässt sich zunächst mithilfe unterschiedlicher Parameter wie Hersteller, Größe, Durchmesser, Länge oder auch Preis eine gewisse Vorauswahl treffen. Auch wer genau den gleichen Stick spielen möchte wie sein Vorbild, kann die Auswahl bereits eingrenzen und sich nur Sticks anzeigen lassen, die offiziell von Chad Smith, Questlove, Charlie Watts oder Flo Dauner gespielt werden.
Bei aktuell knapp 800 unterschiedlichen Sticks, die das Musikhaus Thomann listet, kann solch eine Vorauswahl auf alle Fälle hilfreich sein, um im Drumstick-Dschungel ein wenig mehr Klarheit zu bekommen.
Nach dem Setzen einiger Filter schrumpft die Auswahl der Drumsticks dann schnell zusammen. Mithilfe weiterer Anpassungen kann man sich dann nach und nach dem passenden Stick annähern.













Hallo!
Da ich ja nie mit diesem Zeug schlage, hab ich noch eine Frage:
Kann ein Schlagzeuger tatsächlich das für ihn passende paar Sticks mit dem Woodpicker finden, ohne die drum Sticks tatsächlich ausprobieren zu müssen?😇
Es würde mich freuen, wenn einige bezeugte Schläger eine Rückmeldung geben!🫣
@CDRowell Das glaube ich tatsächlich nicht! Ich denke es ist eine Orientierung bzw. siehe mein Beitrag darunter. Das muss man meiner Meinung nach an seinem eigenen Set und in Ruhe testen. Spiele allerdings nur Hobby, wie auch meine Produktionen alle Hobby sind. Das Dilemma fängt schon mit der Frage Woodtip vs. Nylontip an. Der Unterschied ist der Klang am Becken (Nylon hat mehr Höhen), beim praxiserprobten Drummer ist es zum Großteil die Haltbarkeit, behaupte ich mal. xD Kauf dir doch ein Set zum Spielen :). Was spricht dagegen?
Cooles Tool, wobei ich persönlich bei der völlig absurden extrem großen Auswahl an Sticks inzwischen der Meinung bin, es handelt sich um reines Marketing. Dazu gehört auch streng betrachtet dieses Woodpicker-Tool. Aber anscheinend funktioniert diese Strategie nachwievor mit Bravour. Merkwürdig! De Facto ist nämlich: Mit anderen Drumstick wird das spiel leider kaum besser. Bestes Beispiel sind auch die Signature-Sticks bekannter Drummer. Ich spiele nicht sehr oft Drums, aber besitze inzwischen mein zweites Drum-Set und es wird natürlich auch ab und zu bespielt. Daher war über Jahrzehnte lang bei mir ebenso die Frage nach dem „richtigen“ Stick. Grundsätzlich mal ist Vic Firth wie LeKi bei den Wanderstöcken: Nur diese Firmen machen Sinn, der Rest ist absoluter Schrott! Sorry wenn ich das so direkt sage! Selbst die Vater (Firma) habe ich gekauft mit der Hoffnung, etwas besseres als Vic Firth zu ergattern. Fazit: Das Gegenteil war der Fall! Ich probiere garantiert keine anderen Firmen mehr aus! Die 5er waren mir immer zu klobig, bis mir jemand vor nicht allzu langer Zeit die 7er zeigte. Das sind jetzt meine Favoriten, vermutlich für immer! Diese haben leider etwas eigenvibration beim Beckenschlag, aber sind etwas leichter und daher meiner Ansicht nach besser/feiner zu kontrollieren. Nach Jahrzehnten habe ich somit meinen Stick gefunden. Aber selbst ich falle immer wieder auf die olle Marketingstrategie der Auswahlmöglichkeiten ein. – Ein wahrer Teufelskreis, wie das Wies’n Teufelsrad….
@Filterpad Danke für Deine Rückmeldung.
Wie kann pberhaupt win solches Tool verbessert werden, dachte ich…
Mein Ergebnis: Abgucken bei den Schlagwerk-Größten…
Was klingt bei wem wie und welche Sticks beschreibt er/sie mit welchen Vorzügen… 🤣👍
Aber vielleicht ist es auch nicht das richtige mit je für mich
@CDRowell Vielleicht noch als Ergänzung: Sticks sind ja per se sehr große Verschleißteile. Daher ist der Verkauf sprichwörtlich massenhaft, sprich in großen Stückzahlen. Das sind daher selbsterklärend auch die Bewertungen beim Thomann bezüglich diverser Sticks. Diejenigen, wo also 1000 und mehr Kommentare haben, sind auch die gängigsten Teile und danach kann man sich meiner Ansicht nach gut richten. Das ist eigentlich die beste Orientierung für unschlüssige Drummer oder Neulinge im Thema. Diejenigen, wo kein Mensch kauft und keiner eine Meinung abgibt, braucht ‚böse formuliert‘ auch kein Mensch! Nicht dazu gehören natürlich Schlegel für Orchestral-Percussion wie Pauken oder Mirimbaphon und Co., was generell keine hohe Masse anspricht. Wir sprechen hier vom normalen Drumset und ihren Drumsticks. Wie oben erwähnt ist der Klassiker die Frage nach der Marke, was eigentlich meiner Ansicht nach hinfällig ist und natürlich das Thema Woodtip/Nylon, was man erst an seinen eigenen Becken feststellen kann, ob einem der Klang zusagt. Becken gibt es ja auch wie Sand am Meer. Finanziell reiche Drummer kaufen natürlich das Holztip, da sie sich alle 14 Tage neue Sticks für 16€/Paar leisten können (hoher Verschleiß). 😂 Es gibt Sticks aus Aluminium, die gehen tatsächlich nicht kaputt, dafür aber unter anderem das Drumset. Also auch keine echte Empfehlung. Der Lars Ulrich von Metallica spielt zum Beispiel solche Teile. Meiner Ansicht nach kann man das Thema Sticks auf grob 10 verschiedene Dinger reduzieren, die der Drummer tatsächlich benötigt. Zum Kauf gibt es aber tausende Sorten….
@CDRowell Jetzt habe ich mir noch die Zeit genommen und mal den Woodpicker getestet. Fangen wir mal so an: Er funktioniert tadellos! Man kann halt die Sticks nicht sofort ausprobieren und orientiert sich an den Daten des Woodpicker und nicht am persönlichen Spiel. Angezeigt werden wie vermutet unter anderem auch so nischenhafte Dinger. Ob das jetzt tatsächlich meine bisherigen Entscheidungen revidiert müsste man tatsächlich durch einen Spontan-Kauf oder direkt beim Thomann testen. Letztendlich kann ich es wirklich nicht beurteilen und alles andere wäre reine Spekulation. Aber ich bin mir sicher, das es meine jetzigen nicht ablösen wird! Daten über Sticks (Länge etc.) sind eben keine praktische Handhabung. Dazu gehören natürlich auch Dinge wie z.B. Optikgeschmack, abfärben oder absplittern der bemalten Beschichtung, Preisniveau (z.B. Sammelpreise), Stabilität, Markentreue oder Ähnliches, was ein Woodpicker natürlich nicht oder nur grob einkalkuliert. Solche anscheined banalen Dinge werden bei der Kaufentscheidung immer völlig unterschätzt! Das ist wie wenn man ein Auto erklärt, die eh alle gleich funktionieren. Aber ob es mir zusagt erlebe ich erst nach einer Probefahrt oder wenn ich damit viele Jahre fahre. Um aber bei dieser immens großen Auswahl an Sticks eine Orientierung zu bekommen, ist es ein cleveres Tool. Danach richten werde ich mich persönlich aber garantiert nicht. Dafür hat man schon zuviel Quatsch an Sticks ausprobiert.
@Filterpad Du schreibst: „Man kann halt die Sticks nicht sofort ausprobieren und orientiert sich an den Daten des Woodpicker und nicht am persönlichen Spiel“.
– Das überrascht aber nicht wirklich.
@masterBlasterFX Man kann ja auch sagen, daß es schonmal hilfreich ist, zu sehen, WAS man ausprobieren sollte…das ist ja jetzt kein Ehe, die man blind eingeht!
Es gibt so viele Arten von Sticks, daß man mit „man muß auf jeden Fall ausprobieren“ ja schon relativ lange beschäftigt wäre…so hat man zumindest einen Ausgangspunkt.
@mort76 Was du schreibst ist genau meine Meinung.
Offen sein und verschiedene Sticks ausprobieren.
@Filterpad Habe noch nie von einer Marketingstrategie der Auswahlmöglichkeiten gehört.
Bin aber auch kein Marketing-Experte.
@Filterpad Vater sind nicht mehr so gut wie früher.
hat zumindest der geschätzte Verkäufer der Schlagzeugabteilung des Musikshops gesagt .
hab ich auch gerne gespielt früher
spiele leider nur noch selten, weil es schwer ist leute zu finden.
hab ausserdem nur Proberaumniveau.
weil ich die drummachines Entdeckt habe und deswegen nur wenig geübt habe.😀
aber 7A machen für mich am meisten Sinn
oft haben Leute gemeint „spiel leiser!“
naja, nicht gerade ein Kompliment 🫣 aber in den Kleinen Proberäume wären 5A und andere viel zu laut.
damit ist es viel besser und ich hab mehr Kontrolle.
anika nilles hat gute, die Steve gadd gibt’s auch mit nylonspitze und in schwarz!
außerdem hab ich rutes (bekannt aus MTV Unplugged, mehrere dünne holzstäbe zusammengeklebt) Besen und verwandtes.
@Numitron Ja, vermutlich vom Unplugged Nirvana. Überhaupt das einzig sinnvolle Unplugged auf MTV. Besen und Roots besitze ich ebenfalls. Aber ich muss zugeben. Die Neugierde war hier größer als wie das man es wirklich spielen kann, besonders bei den Besen. Dann habe ich noch so dicke Marching-Prügel. Diese sind aber nicht für das Drumset geeignet, es sei denn, man möchte es verschrotten. Zum üben auf stabilen Unterlagen war es aber ganz praktisch. Mein Tipp allerdings für ein stabiles Snare-Fell: Vergiss Remo, nimm Ludwig. Die Remo werden sehr schnell schwarz und speckig, bei den Ludwig passiert das sehr lange nicht. Ich werde keine Remo mehr kaufen, obwohl es die meistverkauften sind, was mich wundert. Das gleiche gilt für Sticks: Pro-Mark und andere. Als nix!
@Filterpad Genau. vor allem vom nirvana unplugged 😀
leider machen die Alternativen wenig Spaß und klingen nicht besonders.
@Filterpad Ludwig hat eigene Felle?
die meisten Hersteller verwenden Remo oder Evans
@Numitron ja, dass wusste ich auch selber lange Zeit nicht. Ich habe diese tatsächlich auf meinem Kit. Die hat aber nicht der Thomann auf Lager meines Wissens nach. Entweder er bestellt sie oder man kauft sie eben woanders. xD Diese sind auch etwas teurer als die einfacheren Remo o. Evans, halten aber 10x so lange meiner Ansicht nach. Auch die Sandbetrahlung ist eine andere Qualität. Ich mag sie sehr!
Bei der grossen Auswahl an Schlagzeugstöcke kann dieses Tool auf jeden Fall sehr hilfreich sein passende Sticks zu finden.
danke!🙂
Vielleicht sollte die reiche Anzahl an vitnamesischen Gastronomen ein gleiches Tool zur Auswahl der korrekten Sticks auswählen…
Die strategische Ausrichtung:
Je nach Belieben mit Gold und Silber verzierte Sticks mit Aufpreis anbieten.
@CDRowell Hierfür sollte ich erst mal mit diesem Werkzeug essen können. 🥢 Ich kann es jedenfalls nicht. xD Zurück zu den Drumsticks. Es gibt locker über 2000 versch. Paare. Ich persönlich halte das für Quatsch. Ist natürlich nur meine eigene Ansicht. Der Beweis das es Quatsch ist sieht man aber meiner Ansicht nach daran, dass die gängigen sich immer bewähren und gekauft werden. Daher mein Tipp wie erwähnt die Top 10 der Rangliste bezüglich Abverkauf und/oder Bewertungsliste. Den Rest, abgesehen von Sticks für Kids und Chromatic Percussion (Percussion mit Tönen wie Pauken, Glockenspiel etc.) kann man sich schenken.
@Filterpad Ob Mensch dann auch damit essen mag, kann, darf, will?
Nö, darum ist es m. E. n. mitnichten ausgerichtet!😱
Es geht eher um das eigene „Gefühl“ nach dem Kauf:
Das erworbene Objekt der Begierde beseelt. Damit allein kann schon jedes Essen schmecken, ohne Nutzung der erworbenen Stöcker…🙃
Um es auf die Prügelliga zu transferieren:
Wenn mir allein der Kauf (mit dem Anschein der Individuellen Assistenz) eine Motivation suggeriert, dann war allein der gezahlte Preis es wert, weil der Käufer evtl. moivierter ist…🤣👍
Klingt für mich wie Kauf eines Zauberstabs, der für mich die Arbeit macht 🫣
Diese kindliche Annahme wirkt bei so manchen (anscheinend) intellektuell gesteuerten Vorgang, was nicht grundlegend negativ bewertet werden sollte. 💣💥
Der Kauf von Motivation unterstützt die Weiterentwicklung eigener Fertigkeiten und Ausbau einer (hoffentlich nicht übersteigerten) Selbstwirksamkeit- und Vertrauen. 🤩
Ich spiele nur Billigst-Sticks von der Thomann – Hausmarke Millenium. Ich besitze von jeder Stärke genau 1 Paar mit Nylon- und Holz-Tip, im Wechsel – je nach Tageslaune oder physischer Disposition… Und die halten seit Jahren (spiele überwiegend mittlerweile E-Drums) !!!
Aber auch früher, als „Akustik“ noch bei mir „In“ war hab ich nur ganz selten Sticks geschrottet…
Verschiedene Stärken, Gewichte und Längen sind essentiell für die Entwicklung des „Kontaktes“ zu den Drums, akustisch oder elektronisch. Auch grob unsymmetrisch und nicht ausbalancierte, SELBST geschnitzte helfen da durchaus weiter.
Und noch ein spezieller DENKZETTEL: Wie das etliche Kollegen immer wieder schaffen Drumsticks gleich im Dutzend zu ruinieren bleibt mir ein Rätsel. Vielleicht sollte mal an „Technik“ und „Disziplin“ gefeilt werden. Oder an der psychischen Disposition. Das spart mindestens Geld…
Und die Riesenauswahl ist tatsächlich purer Blödsinn… Selbst die spitzfindigst ausgesuchten Sticks führen nicht zu „besserem“ Spiel. Aber das gilt wohl für Equipment aller Art… Wenn Du kein Talent hast kann auch das teuerste Instrument Dein Unvermögen nicht kaschieren.
Das fiel mir schon vor vielen Jahrzehnten in Afrika auf wo ich viele Musiker mit den abgerocktesten Instrumenten getroffen habe, die aber darauf so virtuos und „beseelt“ musizierten, dass mir die sprichwörtliche Kinnlade runtergeklappt ist…
@RaiJed Das kann man.nicht besser schreiben, danke.
Ausser das es zwecks Unterschiedlichkeit für mich auch mal „teurere“ sein dürfen.
Schaue weder auf den Preis noch auf was andere für eine Meinung davon haben.
Mit anderen Worten: Ich schätze das grosse Angebot.
@RaiJed Hast du hier nicht die Becken aus Gummi bzw. gummibeschichtet? Ich denke nämlich die Becken machen zum Großteil die Holztips wie auch den Schaft kaputt. Ich persönlich besitze ein relativ sensibles Jazz-Kit. Schlage also eigentlich nicht wie Bolle da rein. Aber ein bißchen auf die Beckenglocke gehämmert und der Holz-Tip ist hinüber. Meinem Bro ging das so auf den Senkel, der kaufte sich dann Sticks aus Carbon. Der spielt allerdings deutlich heftiger als ich. Übrigens eine gute Zwischenlösung zwischen Holz und den viel zu harten Alu-Sticks (trotz Beschichtung). Wer tatsächlich immer Probleme mit zerstörten Sticks hat, sollte sich mal das Material Carbon genauer anschauen.
@Filterpad Klar sind die gummierten E-Cymbals „Stickschonender“. Trotzdem – wie ich in meinem vorigen Beitrag anmerkte habe ich auch in meiner Akustik-Drum-Phase vernachlässigbar wenige Drumsticks kaputt geschlagen. Auf HH und den Becken gar keine (spielte damals durchgängig PAISTE Formula 602).
2 oder dreimal in den ganzen Jahren bei stärkeren Rimshots auf der Snare. In der Phase spielte ich vorzugsweise Eichenstöcke von Promark… Und ich kann von mir wirklich nicht behaupten ein besonders „filigraner“ Trommler gewesen zu sein.
@RaiJed Hier und da hört man auch das die Qualität abgenommen hat. Besonders bei Vater (Firma). Der Grund dürfte klar sein: Kaputte Stöcke fördern den Umsatz. In der Industrie auch geplante Obsoleszenz genannt. Eine reine Mutmaßung meinerseits, aber denkbar.
@Filterpad Durchaus denkbar. Uralter, genereller Grundsatz des Handels: Lange Haltbarkeit ist schlecht für das Geschäft… und auch das gehört zum schlitzohrigen Repertoire: „Lerne klagen ohne zu leiden“…
Meine Electronic Phase begann übrigens in den Achtzigern mit einem Simmons Pad-Set in GELB incl. Simmons Module SDS 1000 Midi und MTX9, gepaart mit PAISTE Rude Akustic-Cymbals. Tolle Kombi und insgesamt fürchterlich laut – die Rude-Serie musste nicht extra verstärkt werden – die drangen durch. Aber auch da hatte ich keine Stick-Verluste!
Thema Qualität: Das Simmons -Set ist nach rund 40 Jahren immer noch voll funktionstüchtig und auch optisch in einem makellosen Zustand. Mein damaliger Käufer spielt es heute noch (pfleglich)…