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Workshop: Behringer Flow 8 Digitalmixer für Einsteiger, Teil 1

Umstieg leicht gemacht: vom Analogpult zum Digitalpult

6. Juli 2024
Behringer Flow 8 Digitalpult Workshop Einsteiger Teil 1 Aufmacher

Workshop: Behringer Flow 8 Digitalpult für Einsteiger, Teil 1

Es kam zu einer Zeit, in der Musiker sich eher dem Streaming widmeten als dem Bühnenauftritt: Die Rede ist vom Behringer Flow 8 Digitalmixer. Dieses kleine Wunderwerk der Technik ist in den Thomann-Charts auf Platz 1 bei den digitalen Recording-Mischpulten und Platz 3 bei den Digitalmixern. Was hier auf kleinstem Raum zum Taschengeldpreis geboten wird, verdient wirklich Beachtung, wenn da nur die Sache mit dem Manual nicht wäre. Ein mageres Quickstart Manual ist alles, was Behringer dem Nutzer an die Hand gibt. Dieser Workshop soll dir den Umstieg von einem analogen Kleinmischpult auf ein digitales Kleinmischpult wie den Behringer Flow 8 Digitalmixer erleichtern und die Lücken füllen, die das fehlende ausführliche Manual beim Anwender lässt.

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Die Workshop-Reihe zu Digitalmixern

Dieser Artikel ist Teil einer neuen Workshop-Reihe zu weitverbreiteten Digitalmixern, die sich optimal für Einsteiger und Umsteiger eignen. So hat sich AMAZONA.de Autor Jörg Kirsch bereits dem Soundcraft Ui12 gewidmet, einem handlichen und leistungsfähigen Digitalmixer, der sich für viele kleinere Jobs und kleine Bands eignet. Schritt für Schritt führt Jörg euch durch die Funktionen des Mischpults und hin zu einem amtlichen Sound.

Neben dem Behringer Flow 8 erwartet euch in den nächsten Wochen und Monaten außerdem noch eine komplette Reihe zum meistverkauften Digitalmixern überhaupt: dem Behringer X32 in seinen verschiedenen Varianten. Das Behringer X32 und sein enger Verwandter von Midas, das M32R, ist einer der mächtigsten Digitalmixer seiner Preisklasse und hat nur ein Problem: Es gibt keine vernünftige Bedienungsanleitung. Das wollen wir ändern und geben dir schon bald alles an die Hand, damit das Behringer X32 und du garantiert beste Freunde werdet. Doch nun geht es los mit dem Behringer Flow 8 Digitalmixer.

Behringer Flow 8 Digitalmixer im Überblick

Behringer Flow 8 Digitalpult Workshop Einsteiger Teil 1 Pultoberfläche

Behringer Flow 8 Digitalpult

Einen ausführlichen Testbericht zum Behringer Flow 8 findest du hier. Für alle, die schnell ans Eingemachte wollen, hier eine kurze Zusammenfassung der wichtigsten Fakten:

  • 8 analoge Eingänge, zwei davon mit MIDAS Mic-Preamps und +48 V Phantomspeisung, zwei mit Mic/Line Combo-Buchsen, vier TRS-Klinkeneingänge für Line- und HiZ-Instrumente
  • 2  XLR-Master-Ausgänge
  • 2 TRS-Klinke-Monitorausgänge
  • 1 TRS-Klinke-Kopfhörerausgang
  • 1 TRS-Klinke-Fußschaltereingang
  • 10 x 4 Audiointerface mit Recording & Streaming Modus, 48 kHz, 24 Bit
  • Bluetooth-Audio-Streaming
  • Bluetooth-Fernsteuerung per iOS/Android App
  • Stromversorgung per Netzteil (beiliegend) oder Powerbank (optional)
  • alle Kanäle mit 4-Band-EQ, (GEQ, parametrischer EQ) , Low-Cut, Kompressor, 2 FX-Sends, 2 Monitor-Sends
  • Monitor- und Main-Bus mit 9-Band-EQ und Limiter
  • 2 FX-Engines mit jeweils 16 Effekten
  • 6 Fader (60 mm)
  • 1 Encoder
  • Display

Das sind nur einige der Features des kleinen Behringer Flow 8. Was den kleinen Behringer Flow 8 Digitalmixer auszeichnet, ist die einfache Bedienung. Das macht das Digitalpult auch für Einsteiger oder Umsteiger von einem analogen Mischpult zum Digitalmixer interessant. Auch Tontechnikneulinge erreichen mit dem Behringer Flow 8 Digitalmixer schnell gute klangliche Ergebnisse, da die Flow App mit einer Assisted-Setup-Funktion ausgestattet ist und per EZ-Gain auch ein automatisches Aussteuern möglich ist, doch dazu später mehr.

Flexibles Routing

Für ein so kleines Digitalpult verfügt das Behringer Flow 8 Mischpult über ein sehr flexibles Routing. So lassen sich zum Beispiel die USB-Rückwege auf Eingangskanäle routen oder auf einen Monitorweg. Ein angeschlossener Kopfhörer kann ebenfalls einen der Monitorwege abhören anstelle des Main-Mixes. Bluetooth-Audio blockiert keinen Eingangskanal, sondern wird auf einen gesonderten Kanal zurückgeführt, dessen Lautstärke über einen Drehregler einstellbar ist. Der Anwender entscheidet, ob das Bluetooth-Audio-Signal auf den Main-Mix oder nur auf den Kopfhörer geroutet wird. Die Monitorwege können Pre- und Post-Fader geschaltet werden und besitzen eine Stereo-Link-Funktion. Die integrierten Effekte können jeweils auf den Main-Ausgang, den Monitorweg 1 und/oder den Monitorweg 2 geroutet werden.

Im Recording-Modus funktioniert das Behringer Flow 8 Digitalmischpult wie ein 10×4 USB-Audiointerface. Aufgenommen werden können die acht Eingangssignale sowie der Main-Mix. Die vier Rückwege lassen sich paarweise (USB 1/2, USB 3/4) einem Kanalzug oder einem Monitorweg zuweisen. Beim Recording ergibt zum Beispiel das Zuweisen zu einem Monitorweg Sinn, in einer Overdub-Situation oder beim Live-Einsatz zum Zuspielen von Playbacks routet man das Signal einfach auf die Kanäle und den Click auf die Monitore.

Im Streaming-Modus wird der Main-Mix an die USB-Kanäle 1 und 2 gesendet, sodass übliche Videokonferenz-Software wie Zoom, Teams und andere, die in der Regel das Audiosignal auf den USB-Kanälen 1 und 2 erwarten, mit dem Behringer Flow 8 arbeiten kann.

Behringer Flow 8 Digitalpult Workshop Einsteiger Teil 1 Mischpult und Smartphone App

Das Behringer Flow 8 Digitalmischpult kann auch per App ferngesteuert und konfiguriert werden

Schneller Einstieg

Für den schnellen Einstieg in die Welt des Behringer Flow 8 Digitalmixers empfehle ich, ein Gesangsmikrofon zur Hand zu nehmen. Dabei ist es unerheblich, ob es sich um ein dynamisches Mikrofon wie zum Beispiel ein Shure SM58 handelt oder um eine Kondensatormikrofon. Für Letzteres müssen wir lediglich zusätzlich die Phantomspeisung einschalten und darauf achten, dass das Mikrofon in diesem Fall mit einem der ersten zwei Kanäle verbunden ist, denn nur diese besitzen Phantomspeisung. Wie das funktioniert, erfährst du gleich. Nimm außerdem einen Kopfhörer zur Hand, stecke diesen in den Kopfhöreranschluss des Behringer Flow 8 Digitalmixers und drehe am Phones-Regler, um den Kopfhörerpegel einzustellen. Im Display kannst du den jeweils aktuellen Pegel ablesen, während du am Phones-Regler drehst.

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Behringer Flow 8 Digitalpult Workshop Einsteiger Teil 1 Setup

Das Setup für diesen ersten Workshop-Teil

Anschluss und Aussteuern eines Mikrofons

Es gibt zwei Möglichkeiten, ein Signal am Behringer Flow 8 Digitalmixer auszusteuern. Die einfachste Möglichkeit ist EZ Gain, weil diese kein Vorwissen benötigt. Die zweite Möglichkeit ist das manuelle Aussteuern. Beide Methoden zeige ich dir auch im Video am Ende des Workshops. Starten wir mit EZ-Gain:

Einpegeln mit EZ Gain

  1. Verbinde das Mikrofon mit einem Mikrofonkabel (XLR-XLR) mit dem Kanal 1 des Behringer Flow 8 und zieh den Kanal-Fader ganz nach unten.

    Behringer Flow 8 Digitalpult Workshop Einsteiger Anschlüsse

    Behringer Flow 8 Anschlüsse

  2. Drücke die beiden Tasten MON1 und MON2 gleichzeitig, um EZ Gain zu aktivieren. Das Display sollte nun EZ GAIN und darunter MIC 1 anzeigen. Sollte dort ein anderer Kanal angezeigt sein, kannst du das mit dem SELECT/ADJUST-Regler ändern. Bestätige die Kanalwahl durch das Drücken des Reglers.

    Behringer Flow 8 Digitalpult Workshop Einsteiger Teil 1 EZ Gain

    Das Drücken und kurze Halten von MON1 und MON2 führt zur EZ Gain-Funktion

  3. Die beiden MON1 und MON2 Tasten blinken und im Display erschein CALIBRATE. Singe oder sprich nun in das Mikrofon und nutze dabei deine übliche Bühnenlautstärke.
  4. Deaktiviere EZ GAIN, indem du erneut auf den SELECT/ADJUST-Regler drückst.

Das Behringer Flow 8 Digitalmischpult hat nun nicht nur dein Mikrofonsignal in Kanal 1 ausgesteuert, sondern auch automatisch erkannt, ob das Mikrofon ein dynamisches Mikrofon oder ein Kondensatormikrofon ist. Wurde ein Kondensatormikrofon erkannt, hat EZ Gain automatisch die Phantomspeisung aktiviert. Das ist sehr praktisch, denn eine nicht aktivierte Phantomspeisung bei der Nutzung eines Kondensatormikrofons ist eine häufige Fehlerquelle bei Anfängern.

Das Behringer Flow 8 hat aber noch weitere Dinge im Hintergrund automatisch erledigt, die man sonst von Hand erledigen müsste:

Zunächst einmal wurde vor dem Aussteuern MUTE automatisch aktiviert, um den Kanal stummzuschalten. Das ist immer eine gute Idee beim Aussteuern, um ungewollte Rückkopplungen zu verhindern. Außerdem wurde die Vorverstärkung (Gain) eingestellt und ein mittlerer Pegel für den Kanal-Fader gewählt.

Dass hier tatsächlich etwas passiert ist, sehen wir am Leuchten der gelben OFFSET LED oberhalb des Kanal-Faders von Kanal 1. Da das Behringer Flow 8 Digitalmischpult über keine Motor-Fader verfügt, signalisiert uns die OFFSET LED, dass die Position des Kanal-Faders mit der gespeicherten Einstellung nicht überein stimmt. Das können wir leicht korrigieren:

Bewege den Kanal-Fader langsam nach oben, bis die OFFSET LED erlischt. Nun stimmen die Position des Faders und die gespeicherte Position überein.

Möchtest du sehen, welchen Gain EZ Gain für dich eingestellt hat, drücke und halte die Main-Taste. Im Display siehst du nun die eingestellte Verstärkung in dB. Hast du bemerkt, dass die OFFSET LED von Kanal 1 wieder eingeschaltet wurde? Das liegt daran, dass die Fader auch genutzt werden können, um das Gain zu regeln. Weil das Behringer Flow 8 nun festgestellt hat, dass der Fader nicht mit dem für Gain gespeicherten Wert übereinstimmt, leuchtet die OFFSET LED. Das muss dich nicht weiter stören, denn in der Regel möchten wir mit den Fadern ja unseren Mix erstellen und diese sollten dann also möglichst das widerspiegeln, was auch im Mischpult gespeichert ist.

Manuelles Einpegeln

Das manuelle Einpegeln ist ganz leicht. Wir gehen wieder die Schritte der Reihe nach durch.

  1. Verbinde dein Mikrofon mit Kanal 1.
  2. Ziehe den Kanal-Fader ganz nach unten. Drücke anschließend die MUTE-Taste etwas länger, um alle Mikrofonkanäle stumm zu schalten. Die rote MUTE-Taste blinkt.
  3. Drücke und halte den MAIN-Taster am Mischpult. Berühre den Kanal-Fader von Kanal 1, um diesen Kanal zu selektieren.

    Behringer Flow 8 Digitalpult Workshop Einsteiger Teil 1 Gain

    Das Drücken und Halten des MAIN-Tasters ermöglicht das Einstellen des Gains und der Phantomspeisung

  4. Halte den MAIN-Taster weiter gedrückt. Ist das Mikrofon ein Kondensatormikrofon und benötigt deshalb die +48 V Phantomspeisung? Dann drücke einmal auf den SELECT/ADJUST-Regler, um diese einzuschalten. Ein invertiertes Kästchen mit der Beschriftung „48V“ in der rechten oberen Display-Ecke signalisiert dir, dass die Phantomspeisung nun eingeschaltet ist. Bei einem dynamischen Mikrofon machst du direkt weiter mit Schritt 5.
  5. Halte den MAIN-Taster weiter gedrückt und drehe am SELECT/ADJUST-Regler, um die gewünschte Vorverstärkung (Gain) einzustellen. Das Display zeigt dir den aktuellen Wert in dB.
    Behringer Flow 8 Digitalpult Workshop Einsteiger Display Gain Phantomspeisung

    Das Display zeigt nun den aktuellen Gain, die Position des Faders als dünne Linie und den Status der Phantomspeisung (hier eingeschaltet)

    Alternativ kannst du dazu auch den Kanal-Fader des einzustellenden Kanals nutzen.

  6. Lasse den MAIN-Taster los, wenn alle Einstellungen vorgenommen sind.
  7. Drücke etwas länger auf den MUTE-Taster, um alle Kanäle wieder zu öffnen.

Nun kannst du langsam den Kanal-Fader aufziehen. Das Mikrofon ist nun eingepegelt. Achte darauf, dass der MAIN-Taster aktiviert ist und leuchtet. Dieser signalisiert, dass du dich auf der MAIN MIX-Ebene befindest. Auf dem Kopfhörer solltest du nun schon ein Signal hören, wenn du ins Mikrofon sprichst oder singst.

Hinweis: Mit dem Kanal-Fader bestimmst du die Lautstärke, mit der der Kanal auf den Main-Mix geschickt wird. Hast du statt stattdessen eine andere Mix-Ebene aktiviert, zum Beispiel MON1, MON2, FX1 oder FX2, regeln die Fader den Mix auf der dann angewählten Ebene. Hier ist etwas Vorsicht angesagt, denn gerne vergisst man, auf die passende Mix-Ebene zu wechseln. An Digitalpulten spricht man oft von Layer, wenn es um die Mix-Ebene geht.

Übrigens: Solltest du ein Kondensatormikrofon benutzen und deshalb die Phantomspeisung eingeschaltet haben, signalisiert dir eine kleine rote „1“ oberhalb der linken LED-Kette, dass die +48 V Phantomspeisung für Kanal 1 aktiviert ist. Nur die beiden Kanäle 1 und 2 verfügen über Phantomspeisung. Die Kanäle 3 und 4, an die ebenfalls Mikrofone angeschlossen werden können, nicht. Solltest du empfindliche Bändchenmikrofone besitzen und diese an den Behringer Flow 8 anschließen wollen, nutze dafür lieber die Kanäle 3 und 4, da manche Bändchenmikrofone durch die Phantomspeisung beschädigt werden könnten. Bei modernen Bändchenmikrofonen ist das meistens nicht der Fall, aber etwas Vorsicht kann nie schaden.

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Mehrere Kanäle einpegeln

Du hast gesehen, dass EZ Gain eine sehr sinnvolle Funktion ist und das Einpegeln stark vereinfacht, weil viele Bedienschritte, die du sonst von Hand vornehmen müsstest, entfallen. EZ Gain ermöglicht sogar das Einpegeln aller Kanäle gleichzeitig, indem du statt einen einzelnen Kanal nach dem Aufrufen der EZ Gain Funktion mit dem SELECT/ADJUST-Regler den Menü-Eintrag ALL wählst und dann mit einem Druck auf den Regler bestätigst. Nun spielen und singen alle Musiker und nach kurzer Zeit beendest du den Vorgang wieder durch einen weiteren Druck auf den SELECT/ADJUST-Regler. Nun wurden alle Kanäle passend eingestellt. Praktisch, oder?

Video

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Mehr Informationen

Ausblick

Im nächsten Teil zeige ich dir, wie du eine PA mit dem Behringer Flow 8 verbindest und die Smartphone App nutzt, um Einstellungen am Mischpult vorzunehmen. Du lernst außerdem die zusätzlichen Kanalfunktionen wie EQ und Kompressor kennen und wie du mit ihnen den Klang verändern kannst.

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Forum
  1. Profilbild
    Soundreverend AHU

    Vielen Dank, schöne Idee! Freue mich schon auf die X32 Serie 😀

    Wenn ich einen Wunsch äußernd darf, auch für andere Berichte auf Amazona:

    Den realen Verbrauch des Gerätes (Watt) messen und mit angeben.

    Gerade in heutiger Zeit, mit Strom sparen bei den Energiepreisen und auch aus Umweltgründen, finde ich das sehr relevant. IMHO.

    Ich habe z.B. meinen Mac mini (mit Apple Silicon sehr geringer Stromverbrauch im IDLE) mit Ableton Live oder NI Maschine und einer Soundkarte (Audient) immer laufen. Auch weil ich gemerkt habe, dass ich viel weniger spontan musiziere wenn ich erst alles einschalten muss.
    Und Ableton Live mag es immer noch nicht sehr gerne wenn man die Soundkarte ausschaltet.

    Wenn ich z.B. ein X32 Mischpult anschliessen würde, was verbraucht so ein Teil bei 24/7?

    Vielen Dank!

    • Profilbild
      Markus Galla RED

      @Soundreverend Behringer Flow 8:

      Verbrauch in Watt ohne +48V Phantomspeisung: 6,5 Watt
      Verbrauch in Watt mit +48V Phantomspeisung auf den Kanälen 1 und 2: 7,2 Watt

      Angabe von Behringer: Power consumption Max. 10 W (typ. 5 W)

      Passt also sehr gut.

      Das Ding läuft übrigens auch an einer Powerbank.

      Viele Grüße

      Markus

  2. Profilbild
    Tai AHU 3

    Finde ich sehr gut, Markus. Bin schon seit 02/R Zeiten immer mal wieder an Digitalpulten. Dem Signalverlauf folgen und Verstehen macht mir keine Probleme, aber beim X32 Rack kam ich schon einige mal ins Schleudern.

    • Profilbild
      Markus Galla RED

      @Tai Das X32 wird auch innerhalb der Reihe behandelt. Als ich im März bei Behringer war, habe ich wieder das fehlende Handbuch angesprochen. Man beruft sich dort auf die Videos, aber das ist kein Ersatz. Viele Funktionen bleiben außen vor und man muss auch mal was nachschlagen können. In ein Video kann ich nichts reinschreiben ;-)

      Ich habe ja früher in der Technischen Dokumentation bei Behringer gearbeitet und mein Kollege und ich haben lange am Manual vom ersten Behringer Digitalpult damals gesessen. Heutzutage ziehen sich aber leider viele Hersteller auf Quickstart Manuals und Videos zurück. Es gibt Ausnahmen. Roland zum Beispiel.

      Ich weiß gar nicht, wie oft ich schon in das Referenzhandbuch zu meinem Roland Fantom geschaut habe. Das gibt es zumindest als PDF. Bei so komplexen Geräten wie Keyboard Workstations oder Digitalmischpulten ist es mit einem Video nicht getan. Das hilft vielleicht bei der ersten Orientierung, aber mehr auch nicht. Glücklicherweise sitze ich beim X32 an der Quelle und kann den Entwickler fragen, wenn ich was nicht hinbekomme :-)

      • Profilbild
        CDRowell AHU

        @Markus Galla Markus, da kann ich nur zustimmen!😇

        So richtig kann ich mich z.B. bei „AVENUE“ auch nicht mit den Videos als „Nachlese“ anfreunden. Zu wenig individuelle Antworten auf konkrete Fragen… 🤐

        Wenn ich mir vorstelle, dass ich mit LIVE oder CUBASE ohne PDF-Manual arbeiten sollte, wirds mir heiß und kalt! 🥵🥶 Besonders bei den Funktionen, die mehre Wochen nicht genutzt werden und dann wieder gefragt sind…🥺

        Es wird an dieser Stelle einiges zusammen gespart, was ich nachvollziehen kann.😏

        Wenn wir zu irgend einer App kein Handbuch mehr finden, dann haben wir ja noch AMAZONA 😃👍

        • Profilbild
          Markus Galla RED

          @CDRowell Sehr gut. Wenn es Fragen oder Anregungen zu Workshops gibt, immer in die Kommentare schreiben. Wir sammeln die Anregungen dann und können schauen, was sich in Zukunft umsetzen lässt.

          • Profilbild
            m-ex

            @Markus Galla Wenn schon Anregungen gewünscht sind:
            Der/die entsprechende(n) Artikel zum X32-Rack darf/dürfen auch sehr gerne sein „Umfeld“ beleuchten, also …
            … Anbindung eines X-Touch
            … Auslagerung der Ein-und Ausgänge auf eine oder mehrere Stageboxen (SD16, S16) in Serie oder parallel
            … Erweiterung um die X-Live-Card

            • Profilbild
              Markus Galla RED

              @m-ex Vielen Dank, wird gemacht! Hier läuft z. B. ein X32 Rack mit S32, SD16 und X-Live Card und wird von einem X-Touch Controller gesteuert. Lässt sich also alles umsetzen.

      • Profilbild
        Tai AHU 3

        @Markus Galla Und irgendwann in den nächsten Jahren bekomme ih vielleicht eine Antwort auf die Frage, was an mehrsprachigen Quick-Start-Anleitungen der Gag ist. Ich lade sie inzwischen ins DTP Programm und werfe alles von albanisch bis zypriotisch raus. Speichere neu ab.

        Die Anleitungen müssen trotzdem in allen Sprachen geschrieben werden. Vor dem umständlichen Zusammensetzen in einem Dokument kämen 23 einzelne bei jedem Kunden besser an.

        Kostenersparnis höchstens bei QuickStarts, die in Papierform vorliegen. Downloads in dieser Form sind superärgerlich.

        • Profilbild
          Markus Galla RED

          @Tai Als ich noch bei Behringer in der TD war, wurden unsere Anleitungen aufwändig von Übersetzern (so richtig studierten Leuten, nicht Google oder KI) in die anderen Sprachen übersetzt. Wer Behringer von früher kennt, weiß, was das für Wälzer waren. Die übersetzten Anleitungen wurden dann von uns entsprechend wieder in Pagemaker gesetzt und anschließend gedruckt – so richtig auf Papier und so. Wir haben uns damals richtig viel Mühe mit den Anleitungen gegeben und es waren auch immer viele Tipps und allgemeine Infos drin. Andere Zeiten…

  3. Profilbild
    Stephan S.

    Hallo Markus,

    der Workshop passt ja gerade wie A*** auf Eimer.
    ich denke seit längerem drüber nach, das Flow 8 in meinen Fuhrpark zu integrieren. Da die Manuals in der Tat dürftig sind, freue ich mich sehr auf die weiteren Teile des Workshops. Ich bin auch auf den X32 Beitrag gespannt.

    Weiter so.

    LG Stephan

    • Profilbild
      Markus Galla RED

      @Stephan S. Ich habe sogar zwei. Die sind mittlerweile öfter mit mir unterwegs als das X32 Rack oder das X32 Producer.

      • Profilbild
        Stephan S.

        @Markus Galla Hey Markus, für meine momentanen Einsätze würde einer reichen, frag aber mal trotzdem, betreibst du die dann einzeln, oder kann man die beiden Flow 8 irgendwie miteinander verbinden?

        • Profilbild
          Markus Galla RED

          @Stephan S. Ich betreibe die einzeln (Streaming/Bühne). Leider kann man die App auch nur mit einem Flow 8 verbinden und nicht switchen. Aber die Vögelchen zwitschern, dass da in absehbarer Zeit was von Behringer kommt, was auch größeren Bedarf deckt ;-) Wobei bei Behringer die Worte „absehbar“ und „soon“ von Tagen bis Jahren alles bedeuten können – siehe WING. Ich vermute stark, dass letzteres Mischpult auch gerade höchste Priorität besitzt. Ich würde deshalb anders als bei Apple nicht unbedingt darauf warten.

  4. Profilbild
    Jörg Kirsch StageAID RED

    Manuals => Go for it.

    Ich hab die früheren Behringer Manuals auch gerne gelesen, jetzt weiß ich ja, woher die kommen.
    Spektakulär gut und lustig waren die Mackie Manuals, falls die noch jemand kennt.
    Video ist als Ergänzung ok, aber grade bei komplexen Themen reicht das schon garnicht mehr.
    Wie schwer es ist, leicht verständlich für Einsteiger zu schreiben, habe ich selbst bei den Ui-12 Beiträgen gemerkt, im Gegensatz zu einem Video.

    Ich habe u.a. ein Flow-8 im Wohnmobil an der Batterie und komme da auch auf 7W. Interessant ist das Pult allemal in Verbindung mit USB Schnittstellen oder Powerbänken für alle mobilen Einsätze.

    • Profilbild
      Markus Galla RED

      @Jörg Kirsch StageAID Genau so ist es. Dein dritter Teil zum Soundcraft Ui-12 steht bei mir übrigens auch schon auf dem Plan und wird diese Woche redigiert. Die ersten zwei Teile habe ich gerne gelesen und bin schon gespannt, was mich im dritten Teil erwartet.

      • Profilbild
        m-ex

        @Markus Galla Ganz so hoch muss man ja nicht unbedingt greifen, aber vielleicht sollte jedes AMAZONA-Mitglied (aktiv und passiv) mal den Uli per Mail anhauen, dass er ein paar Zusatzgroschen für Dich springen lässt. Immerhin füllst Du mit Deiner Arbeit die Lücke, die seine Firma gebuddelt hat.

        • Profilbild
          Markus Galla RED

          @m-ex Die Einstellung der Entscheider bei Behringer ist ganz klar: Videos, Videos und noch mehr Videos. Ich habe bei einem Treffen sehr deutlich kommuniziert, dass die Community das offensichtlich anders sieht und die Videos zu viele Fragen offen lassen. Wahrscheinlich wäre eine gute Anleitung gepaart mit einem Videokurs die richtige Wahl.

          Für mich persönlich ist eine Bedienungsanleitung immer auch ein Marketing-Tool. Ich lade sie mir (sofern überhaupt noch irgendwo verfügbar) stets vor einem Kauf herunter und schaue mir an, was mich so erwartet. Mit diesen dünnen Quickstart-Dingern in zehn Sprachen kann ich nichts anfangen. Videos sind gut und schön, aber zeitraubend, wenn man wirklich mal etwas sucht.

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