Workshop: Einstieg Modular Synthesizer – Teil 2

2. Juli 2016

Kompass im Modular-Dschungel

Hier nun der zweite Teil unserer neuen Modularserie „Einstieg Modular Synthesizer“. Es geht um Filter, Modulationsquellen, Utilities und letztlich noch um DIY-Projekte und Finanzielles.

Kurz noch ein Hinweis auf einen Spezial-Artikel, in dem alle Maße und Fakten zum EURORACK-Standard zu finden sind – bitte HIER KLICKEN.

Einstieg Modular Synthesizer

Einstieg Modular Synthesizer

Einstieg Modular Synthesizer – Filter

Filter sind, wie Oszillatoren eigentlich auch, natürlich in erster Linie Geschmackssache. Auch wird man sich schon in einem mittelgroßen System sicher mehrere ins Rack schrauben, so dass man sich nicht unbedingt auf eins festlegen muss. Wenn es allerdings um den Funktionsumfang geht, gibt es einiges zu beachten, sofern man das Filter möglich flexibel einsetzen will.

Zunächst der Eingang: Nützlich ist es, mehrere Audioeingänge zu haben, um sich einen externen Mixer zu sparen. Auch ist hier zu beachten, inwiefern der Eingang in die Sättigung gefahren werden kann. Oft verbirgt sich hier ein großes Sounddesign-Potential, und sonst eher zahm klingende Filter können einiges an Dreck dadurch gewinnen. Bei Filtern, die bei steigender Resonanz an Lautstärke verlieren, kann dem durch die Sättigung entgegengewirkt werden. Ein eingebauter VCA, der den Input-Gain regelt, macht all das auch noch spannungssteuerbar.

Bei Multimodefiltern sind einzeln abgreifbare Ausgänge für die verschiedenen Modi hilfreich, gerade in Verbindung mit ergänzenden Modulen wie VCAs/Mixer. CV-Eingänge mit bipolaren Abschwächern sind unter anderem in Performance-Situationen ein großes Plus.

Sehr praktisch ist es, wenn das Filter 1V/Oktave tracken kann und zu Selbstoszillation fähig ist, da er sich so tonal spielen lassen kann. Ist die Resonanz auch noch spannungssteuerbar, lässt sich der entstehende Sinus durch CV ein- und ausblenden.

Filter gibt es auch in doppelter Ausführung, die sich seriell (wie beim MS-20) oder parallel betreiben lassen und oft CV-Normalisierungen beinhalten, die eine gleichzeitige Ansteuerung beider Filter erlauben.

Einstieg Modular Synthesizer – Envelopes

Hierbei gilt es zwischen ADSR- und AD-Envelopes zu unterscheiden. Welche Art von Envelope man in seinem System haben will, hängt vom Einsatzzweck ab. Plant man sein System von einem Keyboard oder einem Sequencer mit variabler Gate-Länge anzusteuern, sind ADSR-Hüllkurven sinnvoller, da die Länge der Sustain-Phase von der Länge des Gates abhängig ist.

Möchte man hingegen kurze Triggersignale verwenden, wird man bei ADSR-Envelopes auf ein Problem stoßen: Lange Attack-Zeiten lassen sich nicht realisieren, da die Hüllkurve die A-D- und S-Phasen nur bei einem hohen Gate durchläuft. Hier sind AD-Hüllkurven angebrachter, die unabhängig von der Gate-Länge agieren.

Viele dieser AD-Hüllkurven lassen sich auch in einen Loop-Modus setzen und können so als VCO/LFO funktionieren. Vom Serge Dual Universal Slope Generator inspirierte Hüllkurven lassen sich auch als Slew-Generator (Anstiegsbegrenzer) nutzen, so dass sie praktisch als Attack-Sustain-Release Envelope (ASR, nicht zu verwechseln mit Analogue Shift Register, das auch so abgekürzt wird) fungieren, die sowohl von der Gate-Länge als auch der Gate-Amplitude abhängig sind.

Viele Hüllkurven besitzen außerdem CV-Eingänge, um die Zeiten der verschiedenen Phasen zu modulieren. Hierbei ist zu beachten, ob diese CV-Eingänge Abschwächer besitzen, und ob diese Abschwächer bipolar ausgeführt sind. Falls dem nicht so ist, müsste man noch irgendwo im System eine Möglichkeit haben, eingehende CV-Signale zu invertieren. Das Make Noise Maths ist nicht zuletzt deswegen so beliebt, weil es zwei bipolare Abschwächer besitzt, die sich flexibel einsetzen lassen.

Ausgangsseitig sind ebenso Abschwächer hilfreich, genauso wie invertierte Ausgänge.

Einstieg Modular Synthesizer

Einstieg Modular Synthesizer – LFOs

Im Grunde sind LFOs nichts anderes als Oszillatoren, die im unteren Frequenzbereich arbeiten. Viele angebotene VCOs haben einen dementsprechend weiten Frequenzbereich, dass sie sich eben auch als LFO nutzen lassen. Eventuell kann man sich einen separaten LFO sparen, wenn man sich genügend VCOs besorgt, die auch diesen Bereich abdecken. Dabei muss man jedoch oft auf Besonderheiten wie LEDs, die den momentanen Wert anzeigen, verzichten, und oft sind ultralange Zeiten (1 Min. und länger) damit nicht möglich. Auch gibt es umgekehrt LFOs, deren Frequenzbereich weit bis in den Audiobereich geht und sich sogar durch einen 1V/Okt. Eingang tonal spielen lassen.

Zu einem voll ausgestatteten LFO gehören drei Dinge: FM-Eingang, Reset-Eingang, um die Schwingungsform auf den Anfang zurückzusetzen und Einzelausgänge für die verschiedenen Schwingungsformen. Je nach Präferenz kann man natürlich auf das eine oder andere verzichten, dennoch sind diese Funktionen für eine möglichst flexible Anwendung hilfreich.

Für Freunde rhythmischer Musik sind Tempo-synchronisierbare LFOs (wie z.B. von 4ms angeboten) sehr tauglich. Hier synchronisieren sich die LFOs zu einer eingehenden Clock und lassen sich auf einen Teiler- oder Multiplikatorwert einstellen.

Einstieg Modular Synthesizer – VCAs

Wer sich auf den einschlägigen modular-orientierten Foren herumtreibt, ist bestimmt schon auf den Ausspruch „you can never have enough VCAs“ gestoßen. Um sich zu verdeutlichen, welch große Bedeutung VCAs haben, muss man sehen, wo diese in herkömmlichen subtraktiven Synthesizern zu finden sind.

Zunächst das Offensichtliche: VCAs sind dazu da, ein Signal, abhängig von der Spannung am CV-Eingang, durchzulassen. Dementsprechend sind diese in Synthesizern am Ende der Signalkette zu finden, wo sie durch eine Hüllkurve gesteuert werden.

Möchte man aber z.B. die Stärke eines LFOs durch das Modulationsrad steuern, wird auch ein VCA benötigt, der durch die Spannung des Modulationsrads (i.d.R. 0-10V) gesteuert wird. Ebenso ist es, wenn die Stärke einer Hüllkurve durch Velocity gesteuert werden soll. Das bedeutet also, dass jedes Mal, wenn man die Stärke eines Signals (Audio oder Steuerspannung) per CV kontrollieren will, ein VCA vonnöten ist. Deswegen ist es geboten, so viele VCAs wie möglich zu haben, in einem Startersystem mindestens einen für Audio und einen für CV.

VCAs können eine lineare oder exponentielle Kennlinie haben, im besten Fall lässt sich diese umschalten oder stufenlos regeln. Wie im ersten Teil beschrieben, ist ein Initial-Gain Regler wichtig, um bipolare Signale anzupassen oder auch um Feineinstellungen zu bewerkstelligen.

Forum
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    AMAZONA Archiv

    Und es ist endlich geboren, das sogenannte Fass ohne Boden. Modulare Synthesizer sind faszinierende Systeme, jedoch finanzielle Fässer ohne Boden. Jeden Tag schiessen neue Module aller colör aus dem Boden und drängen sich auf den Markt.
    Segen oder Fluch? Das muss jeder für sich entscheiden.

    Seid ehrlich zu euch, was wollt ihr wirklich, dudeln oder jeden Tag von einem neuen Modul träumen.

    Kontruktive und weniger konstruktive, Kommentare, Willkommens oder Hasskommentare dürfen die Diskussion gerne anregen.

    Wer kennt den schmalen Grad von Kauf und spätererm Spielgenuss oder Fluch sich wieder was neues zulegen zu müssen. Nein wir sind nicht kaufsüchtig, ich kann jeder Zeit aufhören…

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      Marko Ettlich  RED

      Es ist ein bisschen wie Modelleisenbahn. Ein ewiges Hobby, ständig kommen neue Loks, Bäume und Häuser dazu und man ist versucht immer mehr zu kaufen. Man bräuchte das natürlich alles nicht aber es macht es gemütlicher, beeindruckender und schöner. Hat halt jeder seinen Splin.

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      changeling  AHU

      Ist auch nicht anders als im Supermarkt, wo die Vielfalt auch immer größer wird, selbst bei Discountern. Der Trend geht aber eigentlich zu kompakten, tragbaren Systemen und neben Up-Sizing gibt’s auch Down-Sizing. Oft geht es von Up-Sizing zum Down-Sizing, wenn mehr Erfahrung mit Modulen vorhanden ist und man weiß, welche Module essentiell für einen sind.
      Es gibt auch andere Strategien, um ein quasi unendliches Wachstum oder ständiges Tauschen von Modulen zu vermeiden, z.B. sich von Anfang an auf eine Maximalgröße festzulegen oder nur auf einen Hersteller zu beschränken, da die großen Hersteller mittlerweile alle eine komplette Modulpalette haben. Es ist auch ein Reifeprozess irgendwann feststellen zu können, dass man nicht alles an Möglichkeiten unbedingt braucht.

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    AMAZONA Archiv

    Wer kennt ihn nicht, den Musikerkollegen oder Bandkollege dessen Ehefrau nichts von der neuen Anschaffung erfahren darf, da ihr das Verständnis inzwischen fehlt. Jaaaaaa klar, mir fehlt auch inzwischen das Verständnis für das 94zigste Paar Schuhe, okay die Highheels liebe ich ja… Es ist ein geben und nehmen, leben und leben lassen.

    Geschichten die das Leben schrieben… Mein Fass dein Fass

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    tone traveler

    Um mit Modulen zu starten braucht man mind. 2000 EUR. Und danach braucht man eine Strategie, um sich nicht heillos zu verirren. Um die Kosten im Griff zu behalten, muss man auf den Werterhalt achten – was ist da in der Auswahl und Zusammenstellung der Module zu beachten? Möglichst Module eines Herstellers wählen? Zu esoterische Module erst gar nicht kaufen? Welches sind die „amtlichen“ Hersteller und Module, die auch in 10 Jahren noch gefragt sind? Klar – hinterher ist man immer schlauer – aber bei einem Roland System 100m stellen sich solche Fragen eben einfach nicht.

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      Son of MooG  AHU

      Eine weitere Einstiegsmöglichkeit ist ein semi-modularer Synth mit einem MIDI-CV/Gate-Interface als Nukleus. Er sollte (Note-)CV- und Gate-Outputs zur Ansteuerung von VCOs und/oder Envelopes etc bieten. Neben dem von mir verwendeten Dark Energy (400,-€) eignen sich u.a. ein Moog Mother-32 (700,-€) und ein Arturia MicroBrute (300,-€), die ja auch noch über einen Step-Sequencer verfügen. Den MFB Microzwerg gibt’s zwar nur noch gebraucht, eignet sich aber gut als Erweiterung, allerdings wegen fehlenden CV/Gate-Outputs nicht als Nukleus. Das gilt auch für den neuen Treadstone von Analogue Solutions.

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    gutzufuss  

    Ich persönlich würde jedem Interessierten raten mit einem Doepfer Minicase zu starten und sich dann – entsprechende Begeisterung vorausgesetzt – Modul für Modul hinzuzukaufen. Dann können Erfahrung und Equipment zusammen wachsen und wunderbare individuelle Systeme entstehen.
    Ich schlage mal folgendes universelle Starterset vor:

    A-110-2 Basis VCO
    A-106-5 SEM Filter
    A-147-2 VC LFO mit integriertem VCA
    A-140 ADSR
    A-180-2 Multiple (passt nicht mehr ins Case – obendrauf legen – braucht ja keinen Strom)
    A-100MC Minicase
    15 Patchkabel
    Preis neu: EUR 547,50 (gebraucht erfahrungsgemäß – 20%).

    Damit kann man eine komplette Synthesizerstimme für die Ansteuerung mit einem Keyboard oder Sequenzer bauen (vorausgesetzt die Zuspieler haben Gate und CV out), eine autarke Dronebox stöpseln oder vorhandene halbmodulare Synthesizer erweitern.

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      swellkoerper  AHU

      Du empfiehlst ein Starter-System, wo nicht mal alle Module ins Case passen? Ich kann jedem Einsteiger nur raten, auch wenn es am Anfang noch so weit weg erscheint, gleich ein Case mit 3 Reihen zu kaufen. Die haben i.d.R. das beste Preis-Leistungsverhältnis – vor allem wenn man später hinzugekaufte Cases mit einrechnet. Bei Doepfer sind die neueren „Voltage Controlled“ Module (z.B. A-147-2 LFO, A-141-2 ADSR, A-171-2 Slew) sehr geeignet, Anfänger und Fortgeschrittene zugleich glücklich zu machen – genügend Platz vorausgesetzt.
      Gruss

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        gutzufuss  

        Mein Ziel war es, eine möglichst günstige und flexible Minimalkonfiguration für das erste Kennenlernen zu erstellen. Ich denke, mit diesem Setup kann man sich schon recht lange sinnvoll beschäftigen und das Wesen eines Modularsystems erfassen.
        Wer von vornherein weiß, dass da mehr kommt, der sollte tatsächlich größer planen.

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      syrinx

      Wir leben nicht mehr in Zeiten wo jedem Anfänger nur Doepfer als „Einstieg“ empfohlen wird. ich würde jedem Anfänger zunächst ein paar Videos empfehlen, zB Filter, wo liegt der individuelle Soundgeschmack, macht der User vielleicht bei Bastl die Augen auf, oder eher bei SEM? Dieses „kauf dir erstmal Doepfer und dann schau weiter, halte ich für falsch“.

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    Baltan444  

    Lieber Edgar,
    Danke für den interessanten und mutigen Workshop! Eurorack ist ein weites, kontroverses Thema voller Hype und Urban Legend. Ein Sammelfetisch, cash burner, panini- album, ja – aber auch musikalisch neues Territorium. Wer zeitgenössische U- Musik effektiv produzieren will, braucht mM kein Eurorack, sondern Ableton und zwei, drei Elektrons. Für mich ist das Modularsystem eine Entdeckungsreise, man weiß nicht immer was rauskommt! Und einmalig! Kein total recall usw., einen Patch gibts nur einmal, jemals… Die Wertentwicklung finde ich positiv, die Gebrauchtpreise sind nicht so im Keller, dass man nicht auch einen Fehlkauf mal verschmerzen könnte. Etwas befremdlich finde ich den Trend zur Digitalisierung und De- Modularisierung- viele der „angesagten“ Module sind hochintegriert und multifunktional, also eher das Gegenteil von dem, was D.D. mit dem A-100 verfolgt hat.

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    Pflosi  

    Zwei kleine Anmerkungen…

    Bei T&H hat sich ein Fehler eingeschlichen: Das Eingangssignal wird gehalten, während das Gate am Clockeingang hoch ist; wenn es niedrig ist, wird das Eingangssignal einfach durchgelassen. Ein S&H hält das Eingangssignal bis zum nächsten Trigger / Gate (also auch während die Clock niedrig ist). Ausser natürlich bei Designs mit S-Triggers wie dem Korg MS20.

    Bzgl. Buffered Mults: Wenn die CV-Ausgänge, die für Pitch CV benutzt werden, ordentlich designt wurden, kann man problemlos ein paar Mal passiv splitten (ohne merklichen Spannungsverlust). Es geht dabei um die Ausgangsimpedanzen, die oft zu hoch sind. Ein Buffered Mult kann das zwar etwas verbessern, aber nicht ganz lösen und das Problem somit nur bedingt korrigieren. Ein grosses Problem aller modularen Synthesizer und idealerweise löst man es mit sauberer Kalibrierung aller Quellen und ansonsten mit Trimmers, die das anpassen können (zB von Hinton).

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      Edgar Möller  RED

      Danke für die Hinweise.
      Bei Track & Hold bin ich von der Funktionsweise bei dem Doepfer A-148 ausgegangen.
      Zitat: „Bei Track&Hold folgt das Ausgangssignal dem Eingangssignal solange das Triggersignal auf „high“ ist. Geht das Triggersignal auf „low“, so wird die letzte Analogspannung gespeichert.“
      Ich habe aber vor kurzem in einem Tutorialvideo vom Toppobrillo Sport Modulator gesehen, dass er genau andersrum arbeitet, also so wie von dir beschrieben.
      Im Endeffekt ist es aber nur wichtig zu verstehen, dass es eben folgt (track) und haltet (hold).

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    Son of MooG  AHU

    Mein Modular startete vor drei Jahren als Kombination von Doepfer Dark Energy 1 und MFB Nanozwerg. Da erste Modul im ersten MiniCase war ein A-183-1 Dual Attenuator, gefolgt vom A-138b Mixer. Mittlerweile besteht das ganze System neben den o.g. Synths aus 2 LC3 und 4 Mini-Cases mit insges. 34 Modulen (darunter Analogue Systems RS-95E VCO, Pittsburgh Modular Sequencer, DSM01 Curtis VCF), einem Microzwerg und als Sync-Zentrale ein Akai RhythmWolf. Dabei kann ich versichern, dass ich weder reich bin noch mir etwas vom Munde absparen musste.

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    polyaural  AHU

    Wie ich an anderer Stelle auf amazona.de schon mal zu dem Thema schrieb: „Es gibt einen guten Grund für Modular-Synthesizer. Nichts ist vergleichbar mit einem modularen Synthesizer. Nicht mal ein anderer modularer Synthesizer, denn der wird mit sehr großer Wahrscheinlichkeit anders aufgebaut sein als Deiner …“
    Und auch zu den Kosten habe ich da was geschrieben. Für mich hat’s gepasst. Vielleicht passt’s auch noch wen anderen …

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    AMAZONA Archiv

    Lieber Edgar Möller! Auch wenn der Modulare lange nicht in meinem Wahrnehmungsbereich lag, tut er es nun um so intensiver und ich forsche nach allen Artikeln die sich mit der Thematik beschäftigen. Ich selber habe mir vor kurzem ein kleines Bastl-Rack gegönnt und bin völlig von der Rolle. Besonders die Kombination von Oszillator mit Effektmodulen wie Braids, Waldorf nw1, Clouds, Pico-DSP etc., lassen mir die gewohnte VST-Umgebung wie einen kalten unbewohnbaren Planeten erscheinen. Derzeit komme ich nicht mit passenden Midi to CV-Modulen nach um alles anzusteuern. Der selbstgenerierende Aspekt ist mir dann doch etwas zu wild. ;) Ich freue mich über mehr Artikel und hoffe das die befreiende Wirkung von „Modular“ auch andere Entitäten hier erfasst.

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