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Feature: Gehörschutz für DJs/Musiker

6. Februar 2018

Hörschutz statt Hörschaden?

Gehörschutz für DJsStark unterschätzt: Gehörschutz für DJs & Musiker

Alle mal zuhören! Wer kann denn überhaupt noch? So ernst das Thema ist, so viele flache Witze wären dabei auf Lager.

In der Tat aber ist die Sache ernster als man denkt und das merkt man, je älter man wird. Vor einigen Jahren noch saß man bei älteren Freunden im Studio und fand es total toll, wenn es alles richtig gerummst hat. Gut, man saß circa einen Meter hinter ihnen, weil man den Schallpegel nicht ertragen konnte und so langsam realisiert man auch warum: Die Jungs sitzen einfach schon sehr lange so weit vorne.

Will man da hin? Nein, ich zumindest nicht. Ich möchte auch, wenn ich nach einer langen Clubnacht ans Tageslicht gehe, die Vögel hören und nicht nur ein Brummen und Pfeifen. Ich möchte meine Ruhe, gleichzeitig Musik genießen können.

Dazu gibt es nur zwei Möglichkeiten:

1. Ich bleibe zuhause und höre leise auf meiner Stereoanlage Musik.
2. Ich gehe in Clubs und auf Konzerte, beuge aber vor.

Nun, wir als DJs, zumindest die, die regelmäßig am Clubleben teilnehmen, um dort zu arbeiten, haben kaum eine andere Wahl, man muss da durch. Häufig weniger witzig als man denkt, ist die Zeit, die man selbst im Club verbringt, häufig in der Nacht ähnlich der des Gastes. Das Ganze gern mehrfach am Wochenende und da es den eigenen Geldbeutel nicht strapaziert, auch gern mehrmals im Monat.

Das summiert sich auf und ohne mosern zu wollen, irgendwann wird es wirklich eine Belastung.

Noch schlimmer, während der Gast sich seine Position im Club aussuchen kann, ist man als DJ über die gesamte Zeit des Sets dem ausgeliefert, was das Monitoring bietet und das ist häufig nicht wirklich beglückend. Falsch aufgestellte Monitore, die einem von unten in die Ohren schreien, zu weit entfernt oder hinter einem platziert sind, was unweigerlich dazu führt, dass man unter dem Maximal-Pegel nichts wahrnimmt, auf Maximal-Pegel sich aber mit Mitten und Höhen die Ohren zerschießt oder einfach nur ein Monitor auf einer Seite – alles erlebt, alles gehasst. Aber man muss da durch im Regelfall.

Wenn es nun, überspitzt ausgedrückt, alles so schrecklich ist, warum tragen dann so wenig Personen einen speziellen (oder nicht speziellen) Gehörschutz für DJs / Musiker oder Arbeitnehmer in lauten Umgebungen.

Nun, es ist also wirklich eine gute Frage und die gebe ich gerne einmal in die Runde? Wer nutzt einen Gehörschutz für DJs? Wer nicht? Warum? Wie sind eure Erfahrungen? Ich bin gespannt.

Wenn ich ein wenig nachdenke, fallen mir wenige ein. Richie Hawtin wäre einer, die Jungs der „Keinemusik“-Crew aus Berlin wie Adam Port oder &me, die man niemals ohne sieht. Sicherlich fallen mir noch 2-3 mehr unbekanntere Acts ein, dann aber wird es schon knapp. Eigentlich traurig, geht es doch um ein Sinnesorgan, das für den Musiker das Wichtigste sein sollte, genau jenes, mit dem er in Kombination mit seinen Fähigkeiten sein Geld verdient.

Für mich stellt sich die Frage: Warum? Ein Gehörschutz ist keine große Investition, bringt jedoch große Wirkung. Gleichzeitig sind die Folgen von hohen Schallpegeln doch jedem bewusst, zumindest die eine – einige andere vielleicht nicht so.

Zeit genug, dazu einmal ein paar Gedanken in den Raum zu werfen und einige Hintergründe zu beleuchten.
Wohlgemerkt, ich möchte dabei nicht explizit darauf eingehen, wie das Gehör funktioniert oder ab wann welcher Schallpegel in wie weit schädlich ist, lediglich ein paar Erfahrungen weitergeben von jemandem, der schon lange einen Gehörschutz hat und diesen sehr liebt, gleichzeitig den Weg ebnen, dass sich vielleicht doch der ein oder andere für eine Investition entscheidet und sich damit etwas Gutes tut.

Lautstärke schädigt auch dein Ohr!

Dass hohe Schallpegel dem Ohr Schaden zufügen dürfte kaum noch einer Erklärung benötigen. Das weiß jeder und kennt jeder, wenn am Morgen danach die Ohren mal wieder ordentlich pfeifen. Herzlichen Glückwunsch, du hörst deinem eigenen irreparablen Hörschaden zu. So klingt er.
Auch wenn das Ohr sich zum Großteil regeneriert, das Pfeifen irgendwann verschwindet, ein minimaler Schaden bleibt bei jedem Mal.
Der Trugschluss ist häufig leider, dass man dies vergisst. Aufsummiert über die Jahre wird es sich aber auswirken. Als groben Wert kann man annehmen, dass die ersten Auswirkungen im kleinen Maße im Alter zwischen 30 und 40 auftreten, zunehmend dann mit ebenfalls zunehmendem Alter.

Wie jedoch unsere Generation im Alter von Hörschäden betroffen sein wird, dazu sind die Studien in der Tat jedoch nur wenig aussagekräftig. Vor allem kann man generell in Studien auftretende Hörschaden selten alleinig auf einen Faktor zurückführen, da klassische Begleiterscheinungen wie Alkoholkonsum oder Rauchen über die Jahren durch eine zusätzliche Belastung für den Körper unweigerlich ebenfalls einen Einzug in die Ergebnisse finden und diese verfälschen.

In Clubs herrschen häufig leider hohe Pegel und wenig Vernunft, so dass der Schallpegel im Mittel gern jenseits der 90 dB (A) liegt, die maximal Werte erreichen teils die 105 dB (A) oder höher.

Dazu sei kurz erwähnt: Laut Lärmschutzverordnung ist am Arbeitsplatz bei einem Lärmexpositionspegel von 85 dB (A) (einem über einen Arbeitstag von 8 Stunden gemitteltem Wert) ein Gehörschutz zu tragen.

Nun ist die Höhe des Schallpegels nicht der einzige Wert, der relevant ist bei der Betrachtung, sondern auch die Impulsivität und die Einwirkdauer.

Jeder Musiker weiß: Hüte dich vor Feedbacks, denn das kann ganz schnell sehr unangenehm werden. Aber auch DJs sollten sich davor schützen. Klassische Hilfen sind zum Beispiel niemals Stecker ziehen, ohne zu checken, ob dahinter irgendwo gemutet wurde, niemals einen Kopfhörer aufsetzen und einfach einstecken, ohne vorher den Level runter gedreht zu haben, niemals Geräte verkabeln mit dem Kopfhörer auf den Ohren und sowieso gilt: Bei Klinke knackt es schneller als bei XLR.
Und es gilt noch etwas: Auf Fehler anderer achten. Monitoring und DI-Boxen sind so eine schöne Sch****-Geschichte, denn wenn da jemand vergessen hat die Phantom-Speisung abzuschalten, dann kann es plötzlich mal sehr sehr laut knallen. Auch das habe ich schon erlebt. Ich stand nicht dazwischen, es traf Amelie Lens und Green Velvet…ich stand 2-3 Meter hinter dem großen L´Accoustics Monitoring und hatte danach freundlich ausgedrückt gepflegtesten Druck auf den Ohren. Ich hätte mir meinen Gehörschutz gewünscht in dem Moment und seitdem betrete ich auch bei Stille keine Bühne mehr ohne. Fehler von anderen kann man leider nicht beeinflussen.

Der zweite wichtige Punkt ist die Einwirkdauer. Je höher der Schallpegel, umso geringer die Dauer, die man sich diesem Pegel gefahrlos aussetzen kann. So rechnet man in der Regel damit, dass man mehr als 85 dB (A) nicht mehr als 40 Stunden pro Woche ausgesetzt sein sollte. Bewegt sich der Pegel hoch, Richtung 100 dB (A), so minimiert sich die Zeit bereits auf nur noch rund 80 Minuten. Das wäre weniger als ein 1,5 Stunden Set.

Stressbewältigung und NIHL

Ein ganz relevanter Punkt im Bereich Gehörschutz und Hörschäden ist Stressbewältigung. Ein sehr hoher oder dauerhafter Schallpegel stellt den Körper vor die große Aufgabe der Verarbeitung dieses Einflusses.

In der Tat ist es so, dass das Gehör bei sehr hohem Pegel eine Art Limitierung betreibt, die versucht, die hohen Pegel zu verarbeiten. Dies bewirkt Stress und sorgt für Ermüdung, nicht nur für das Gehör, sondern für den gesamten Körper. Die Folgen sind klar: Das Gehör ermüdet, die Fähigkeit zu differenziertem Hören nimmt ab, das Ohr „macht dicht“.

Dies kann sich, sehr relevant für uns DJs und Musiker, irgendwann in der Nacht bemerkbar machen. Wenn morgens das Publikum vereinzelt „lauter“ ruft, liegt das nur zum Teil an der Gückseeligkeit und am Alkohol, sondern auch daran, dass auch das Gehör der Gäste „dicht macht“. Fazit: Obwohl es über die Nacht lauter wird, ist es gefühlt leiser geworden.
NIHL – noise-induced hearing loss nennt sich dieser Effekt, der dauerhaft oder temporär auftreten kann, verursacht durch impulsive oder zeitlich längere Einwirkung von hohen Pegeln. Was kann man dagegen effektiv tun? Variiert die Lautstärke eures Monitoring – ab und an leiser machen und dann wieder leicht den Pegel anheben wird dazu führen, dass euer Monitoring nicht durchgehend lauter wird. Weiterhin und sehr sehr wichtig: Watch your levels!!! Checkt auf welchem Pegel ihr am Pult spielt und hört (oder fragt den Techniker) ob das reicht – ob eventuell korrigiert werden muss. Auch, ob ihr eventuell zu laut seid!
Dann versucht diesen Pegel zu halten, rein visuell nach dem Master-Meter. Was die Ohren vielleicht dann behaupten, nämlich, dass es leiser geworden ist, kann das Metering weiterhin objektiv darstellen. Somit hat man eine Kontrollmöglichkeit vor sich.

Körperlicher wie mentaler Stress wirken nun beide auf den Körper ein und entziehen diesem Kraft. Wie sehr dies der Fall ist, habe ich erst vor einigen Jahren gemerkt, als ich begann, regelmäßig und konsequent meinen Gehörschutz zu tragen und nach über 5 Jahren kann ich ein sehr deutliches Fazit ziehen: Ich will diese beiden Stöpsel auf gar keinen Fall mehr missen. Sie geben mir so viel Ruhe, Kraft und Freiheit. Nicht, dass ich es vorher vermisst hätte, ich wusste einfach nicht, dass es sie gibt. Der direkte Vergleich zeigt deutlich, dass die verringerte Belastung für das Gehör viele positive Aspekte mit sich bringt.

Es beginnt natürlich beim klassischen Schutz des Gehörs, denn ich möchte noch lange gut hören können. Aber auch in der Club-/Konzert-Situation merkt man, dass das Gehör bei Weitem nicht so schnell ermüdet – folglich fit ist, wenn man es braucht oder länger fit und belastbar ist. Es ist schön, direkt vor dem Spielen den Gehörschutz rausnehmen zu können, kurz in den Club zu hören und es sich dann in der DJ-Booth mit moderatem Pegel und frischen Ohren gemütlich zu machen.

Auch am Morgen / am Tag danach merkt man den Unterschied. Man ist fitter, denn der Körper selbst wurde nicht so gestresst dank mehr Ruhe, seien es auch nur ein paar dB. Wie wunderbar ist es, aus dem Club zu kommen, die Stöpsel zu ziehen und frei hören zu können, wie wunderbar ist es, heimzukommen und schlafen zu können, weil nicht alles brummt und drückt.

Das aber merkt man erst, wenn man den Gehörschutz sein Eigen nennt.

Dabei muss man zunächst gar nicht viel Geld investieren. Es gibt für den häufigeren aber nicht regelmäßigen Einsatz schon Filterlösungen für unter 30,- Euro.

Forum
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    xhanibalx  

    Schöner Bericht zum wichtigen Thema…die Preise für „Maßgeschneiderte“ liegen bei ü. 150€. Habe ich so im Text leider nicht gelesen.

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      Bolle  RED

      Klasse, ja, wir arbeiten daran hier mal ein Produkt zum Testen zu erhalten.

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    Everpure  

    Ich benutze seit fast zehn Jahren speziell angepasste Ohrstöpsel und kann nur sagen: Nie wieder ohne!

    Klar, die Anschaffungskosten sind erstmal relativ hoch (ich habe damals ca. 165€ bezahlt), aber wenn man bedenkt, wie lange die tatsächlich halten, bevor der Kunststoff anfängt, porös zu werden, und wie oft man die Stöpsel so trägt – und nicht zuletzt wie angenehm angepasste Stöpsel zu tragen sind! – dann ist die Investition gar nicht mehr so groß.

    Ich gehe zu keinem Konzert mehr ohne, bei Auftritten oder im Übungsraum könnte ich gar nicht mehr ohne überleben – und bei Festivals habe ich die Dinger den ganzen Tag und die ganze Nacht über viele Stunden in den Ohren und vergesse sie einfach. Ist schon vorgekommen, dass ich schon längst auf dem Heimweg war, bevore mir auffiel, dass ich noch die Stöpsel in den Ohren hatte…

    Meine Empfehlung: Kaufen!

    P.S. Selbst wenn man schon Tinnitus hat, so wie ich (dank Simple Minds in der Hamburger Sporthalle 1989), sind angepasste Ohrstöpsel Gold wert.

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    Carsten

    Schön wäre es, wenn endlich ein Umdenken stattfindet, sodass man Veranstaltungen auch ohne Gehörschutz genießen kann. Ich verstehe nicht, warum anscheinend viele Tonmenschen meinen, Laut ist geil – laut ist einfach nur nervig. Geil ist ein klarer, definierter und transparenter Sound, der die Künstler und ihre Musik vernünftig darstellt. So macht das Zuhören auch für längere Zeit Spaß! Ich möchte keinen Gehörschutz als Gast und auch nicht als Musiker tragen müssen. Bitte – macht’s leiser.

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      Bolle  RED

      Ein Statement, auf welches ich selbst keine Antwort geben kann. Irgendwie prallen da Welten aufeinander. Gäste, denen es nicht laut genug sei kann, Bands oder DJs, die unbedingt laut sein wollen und einige wenige Gäste, die wirklich wert auf guten Klang legen und daher einen geringeren Pegel als angemessen empfinden würden.

      Hat man natürlich zu Beginn des Abends den Pegel schon auf Vollanschlag ist klar, dass es danach nur noch „bergab“ gehen kann.

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      Everpure  

      Das ist prinzipiell natürlich völlig richtig. Allerdings darf man nicht vergessen, dass viele Konzerte heutzutage in Hallen, Stadien und anderen Locations stattfinden, in denen die Akustik ganz grundsätzlich für die Tonne ist. Und damit dann ganz hinten, 50-150m von der Bühne weg, noch etwas ankommt, wird halt der Lautstärkeregler auf 12 gestellt.

      Ich erinnere mich an zwei Konzerte von Peter Gabriel und Depeche Mode, bei denen genau dieses Problem gelöst wurde, indem Lautsprecher über die Halle bzw. den Platz verteilt aufgestellt wurden. Das Ergebnis: alles insgesamt leiser und deutlich ausgewogener. Kostet natürlich auch deutlich mehr, so eine Anlage zu leihen und zu beschallen, was sich dann auf den Eintrittspreis niederschlägt.

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        Ralph Schloter  

        Es ist schade, dass viele Tonkollegen ihre Analge viel zu laut fahren. Damit ist keinem gedient. macht nur das Gehör kaputt. – Letztenendes ist der Veranstalter für den (Schmerz)pegel verantwortlich…

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    DJ Ronny  

    Bolle, genau das ist das Problem. Ich bin als DJ fast nur noch auf kleinen VA unterwegs, bis 200 Leute. Ich habe mir Mitlerweile auch den Ruf erarbeitet, nicht so laut zu spielen, wie die meisten Djay’s. Es gibt aber immer wieder Gäste denen es mit zunehmenden Alkohol Genuß nicht laut genug zu sein scheint. Ich habe noch nie mit Gehörschutz aufgelegt. Zum Glück muß ich nicht in Clubs auflegen. Meine HNO Ärztin bescheinigt mir auch nach über 40 Jahren DJ, ein sehr gutes Gehör. Deinen Artikel finde ich wieder mal Klasse und ich werde mir angepassten Gehörschutz zu Weihnachten oder im Januar zum Geburtstag schenken lassen. Der Faktor, weniger Stress ist mir dabei am wichtigsten.

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    AMAZONA Archiv

    Hilfe Dringend!

    Wenn ich als die Nachrichten höre, dann bräuchte ich bitte einen Gehörschutz der garkeinen Schall durchlässt! Welchen Hersteller könnt ihr mir empfehlen???

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    Asio

    Ich hab´ seit bestimmt 4-5 Jahren die Othoplastiken von Kind und die sind immer noch Top. Kosten waren damals so um die 170 Tacken mit den -15dB Filtern,meine ich mich zu erinnern.
    Waren jeden Zent wert.

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      stephan

      ich habe mir auch vor jahren bei Kind welche anfertigen lassen und bin auch sehr zufrieden.

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    CLRS

    Schöner Bericht – noch ein paar Anmerkungen vom Profi (ich bin Hörgeräteakustiker): 1. Wenn ihr wirklich lineare Wiedergabe wollt, kann ich nur wärmstens das 15er Filter von Elacin empfehlen, die haben, wie man auch oben in der Grafik sehen kann, ein fast vollkommen lineares Output und 15dBA Dämpfung ist – abhängig von der Eingangslautstärke – eine wirklich ordentliche Dämpfung, weil dB eine logarithmische Größe, also eine Verdoppelungsgröße ist. Dann noch wichtig zum Thema angepasster Gehörschutz: ich hab die genauen Zahlen grad nicht vor mir (kann ich falls gewünscht noch nachliefern), aber ein akustisches Filter mit einem angepassten Ohrstück, hat einen deutlich höheren Wirkungsgrad (sie bieten also deutlich längeren Schutz), als dasselbe Filter mit Silikonschirmchen, ein Problem, dass ich momentan noch bei den Isolate sehe, deren Konzept sonst ziemlich Spitze ist.

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    calvato  

    ich bin u.a. schlagzeuglehrer und trage somit fast jeden tag gehörschutz. nach vielem herumprobieren habe ich für mich festgestellt, dass tatsächlich die billigen schaumstoff-stöpsel für mich beim unterrichten die besten sind!
    zum einen dämpfen sie sehr stark, was ich als angenehm empfinde. zum anderen färben sie den sound auch sehr, sodass das drumset wesentlich fetter und snare & becken nicht so nervig klingen. denn gerade in den mitten räumen die schaumstoff-plugs sehr auf. und ich kann mich auch noch mit den schülern unterhalten, muss mich dann allerdings etwas mehr als üblich konzentrieren.
    das nur mal so am rande ;-)

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    zeitlos  

    Ich benutze Ohrenstöpsel seit über 40 Jahren!
    ( am Anfang nur die gelben Stöpsel, die ich bei meinen Ferienjobs in Fabriken abgezogen habe, weil ich damals sonst nichts fand außer Ohrschutz“hörer“. Heute entspricht mein Hörvermögen meinen Alter und nicht dem eines langjährigen Drummers : ))
    Allerdings mit Einbußen im Bassbereich. Ich denke, insbesondere(?) die Schaumstoffstöpsel dämpfen zwar die Höhen und Mitten recht gut, können aber die langen Basswellen nicht genügend auffangen.
    Weiß da jemand darüber genauer bescheid?

  10. Profilbild
    krawallo

    Meine Elacin mit 15db, habe ich leider verloren….kosteten mich schlappe 300 CHF damals…..und sie fehlen mir seit 3 Jahren schon ziemlich. Das Klangerlebnis ist wirklich linear und sehr gut, ich dreh dann trotzdem auch mal den Master Level rauf zwischendurch ,) ……..mein Tinnitus (seit 14 jahren) ist stärker zurzeit, seit ich seit ein paar wochen immer öfter fast täglich mit meinen Audio Technica M50X Studio Kopfhörern Techno jamme und produziere.

    Wird deshalb höchste Zeit wieder neue zu kaufen. Finde leider grade keine Elacin Vertretung auf deren Seite für die CH.

    ps: Die günstigen für 30 Euro brauch ich dann lieber bei Konzis….die dämpfen mir zu stark im Studio.

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      Bolle  RED

      Dann schau doch mal bei Thomann, ob die dort angebotenen was für dich sein könnten. Den Abdruck kann ja tatsächlich jeder Hörgeräte-Akkustiker erstellen.

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