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Workshop: Röhrentechnik in Gitarrenverstärkern


Die Röhre - immer noch der Heilige Gral?

Wenn man sich als Autor mal so richtig die Workshop Finger verbrennen will, nimmt man am besten ein Thema, von dem auf der einen Seite jeder Musiker schon einmal gehört, die genauen Zusammenhänge aber als eher unwichtig abgespeichert hat und auf der anderen Seite der Fanatismus gelegentlich schon esoterische Züge annimmt. Ganz klar ein Thema für uns, denn Amazona ist zu jeder Schandtat bereit ;-)

Eines dieser heiklen Themen ist die Röhrentechnik in Gitarrenverstärkern: geliebt, gehasst, als unnötig bzw. veraltet tituliert und gleichzeitig der Heilige Gral in Sachen Gitarrenton. Ja was denn nun? Nun ehrlich gesagt, von allem etwas. Das fängt ja gut an. Ich sehe schon die ersten ihre Messer wetzen und darauf warten, dass der Autor ins elektronische oder auch audiophile Fettnäpfchen tritt. Um dem vorzubeugen, eine klare Ansage im Vorfeld. Dieser Workshop wird nur die Grundlagen der Röhrentechnik im Gitarrenverstärker behandeln! Keine Kennlinien-Grundsatzdiskussionen, keine „Spannungsreduzierertricks“ à la van Halen oder ZZ TOP und erst recht keine „Ich-weiß-es-am-besten“ Hardliner Pamphlete. Dieser Workshop soll informieren und Spaß machen, basta! Auf geht’s!

Drei verschiedene Endröhren in einem Amp - der Palmer Drei

— Drei verschiedene Endröhren in einem Palmer Drei —

Etwas Geschichte zur Röhrentechnik

Wie bei vielen Konstruktionen, die letztendlich für den E-Gitarren-Sound maßgeblich verantwortlich zeichnen, hat auch die Röhre, besser gesagt Vakuumröhre, eine sehr praxisnahe Geschichte. Die Röhre war das erste Bauelement innerhalb eines wie auch immer gearteten Verstärkers, mit dem man lange vor Erfindung des Transistors eine Leistung stufenlos steuern konnte, was sich natürlich am besten im Bereich der Lautstärkeregelung umsetzen ließ. Von daher war alles, was vor den Siebzigern an Verstärkern gebaut wurde, zwangsweise ein Vollröhrenverstärker. Somit ist das gesamte Klangempfinden der Generationen, die ihre Prägephase vor den Achtzigern hatten, zwangsweise von dem Sound eines Röhrenverstärkers geprägt.

Mit der Erfindung des Transistors änderte sich dies schlagartig. Transistorschaltungen waren damals sehr teuer, die Röhrentechnik sehr preiswert, eine Entwicklung, die sich mit jedem weiteren Jahr das verging, umkehren sollte. Dass Röhrenverstärker heutzutage mit einem Vielfachen eines Transistorverstärkers zu buchen schlagen, liegt vor allem an dem Preis der einzelnen Bauteile, weniger am Klang des Verstärkers. Dass der Klang eines Röhrenverstärkers von den meisten Hörern als „besser“ wahrgenommen wird, hat andere Gründe.

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    markusd

    Diesen Workshop solltet ihr vielleicht noch einmal überdenken, da der Beitrag von wenig Sachkenntnis zeugt und genau die technisch wenig fundierten Vorurteile und Ungenauigkeiten bedient, die eigentlich ausgeräumt werden sollen.

    Für die meisten Röhrenanwendungen – von Sendeverstärkern und Mikrowellenöfen einmal abgesehen – werden max. 500 Volt benötigt. Auch ist ein Ausgangstrafo nicht unbedingt nötig (siehe: Transformerless-Tubamps und „SPP“).

    Leistungstransistoren haben einen kleineren Frequenzbereich als Röhren, was aber in der Audiotechnik keinerlei Rolle spielt und damit „verschluckt“ er auch keine Feinheiten.

    Ein FET hat die gleiche Charakteristik wie eine Röhre, da er auch ein spannungsgesteuertes Bauteil ist.

    Fehlanpassung: Ein Lautsprecher ist kein reeller Widerstand. Der Impedanzverlauf eines jeden Lautsprechertyps ist unterschiedlich und in der Praxis wird man eher selten einen Lautstärkeunterschied wahrnehmen.

    Transistoramps verfügen seit vielen Jahren über einen Überstromschutz.

    NOS Röhren sind auch nicht besser – das ist einfach falsch.

    Der „Sound“ wird in der Hauptsache durch die Schaltungsauslegung erzeugt. Ein anderer Faktor ist der „Perception Bias“.

    Ich: 45 Jahre, gelernter RF-Techniker (noch mit Röhren-KnowHow), Elektrotechniker, Tontechnik. 30 Jahre Musiker.

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      Axel Ritt RED

      Hallo markusd

      es tut mir leid dass dir der o.g. Artikel nicht zusagt. In er Tat bin ich kein ausgebildeter RF-Techniker und verdiene nur mit der Benutzung o.g. Produkte seit 30 Jahren meinen Lebensunterhalt, von daher möchte ich nicht abstreiten, dass Teile meiner Aussagen auch aus einem anderen Blickwinkel gesehen werden können.

      Ich bin mir sicher, deine Anmerkungen basieren auf deiner fachlichen Ausbildung, aber letztendlich ging es in dem Workshop ausschließlich darum, einem interessierten Neueinsteiger einen ganz groben Überblick zu verschaffen, nicht darum, detaillierte Weiterentwicklungen zu beschreiben oder auf die Sonderstellung der FET zu verweisen.

      Ich hatte auch schon Gespräche, in dem mit ein ausgebildeter Radio- und Fernsehtechniker mir erklärte, dass die „angeblichen“ klanglichen Unterschiede verschiedener Röhren in den Bereich der Esoterik gehören, alle Röhren würden bei entsprechender Einstellung gleich klingen …

      Ich schätze es sehr, wenn man mich auf einen sachlichen Fehler in meinem Bericht aufmerksam macht, da auch ich nicht den Anspruch erhebe, in einem physikalisch komplexen Thema keine Falschaussagen zu treffen.

      Den Rest würde ich dann aber gerne an entsprechende Foren weiter geben, in denen man die entsprechenden Grundsatzdiskussionen führen kann.

      Beste Grüße und Danke für dein Wissen.

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        markusd

        Hi Axel,
        gerade darin sehe ich aber das Problem: Gerade bei Laien verfestigen sich solche Pauschalisierungen und werden dann weitergetragen. Wenn sich Röhren klanglich unterscheiden, liegt das mehr an Toleranzen oder fehlender Anpassung nach dem Röhrentausch. Klangbildend sind die passiven Bauteile und nicht die aktiven ;-)

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          Axel Ritt RED

          d.h. du bist auch der Meinung dass eine Endstufe mit EL34 Röhren genauso klingt wie eine mit 6L6 oder 5881?

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            markusd

            Es gibt jede Menge Abwandlungen der 6L6 und der 5881. Und gleiche Röhrentypen aus gleicher Fertigung können schon mal locker 20% Toleranz besitzen und zu einem anderen Klang führen. Wenn du die Röhren nicht einfach nur tauschst und der Ruhestrom wieder angepasst wird etc. gibt es keinen technischen Grund, warum sie anders klingen sollten. Der Frequenzgang der Röhre selbst verändert sich nicht – nur die Verstärkung (weshalb ja auch das Biasing da ist) und das kann zur Veränderungen bei der Symmetrie und damit zu Übernahmeverzerrrungen führen, die den Amp anders klingen lassen.

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              Axel Ritt RED

              dann frage ich mich warum der H&K Triamp MKIII als Besonderheit 3 schaltbare, verschiedene Röhrenendstufen-Paare sein Eigen nennt und beim Umschalten deutliche Klang- und Kompressionsunterschiede zu hören sind. Auch die drei unterschiedlichen Endstufe des Palmer Drei würden demnach ja nur deshalb einen Klangunterschied erzeugen, da ihre Bias anders eingestellt ist, sprich die Hersteller verbauen deiner Meinung nach nur deshalb unterschiedliche Röhrentypen, damit der Kunde „mehr optischen Unterhaltungswert“ erhält?

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                markusd

                Sorry, ich hatte vorhin die EL34 überlesen. 6L6 und EL34 sind unterschiedliche Röhren, die unterschiedlich angesteuert werden müssen und auf Über- und Unteranpassung fast gegensätzlich reagieren. Alleine daraus wird sich ein Klangunterschied ergeben, wenn man das als Amp-Designer so möchte. Ich kann nicht über die Technik des Triamps spekulieren, da ich keine Schaltpläne kenne. Neben dem Auto-Bias werden sicher auch andere Spannungen etc. angepasst. Beim Palmer belasten gleich 3 unterschiedliche Röhren einen Röhrengleichrichter im SE-Betrieb und das gibt alleine schon einen deutlichen Unterschied in der Kompression. Je nachdem welchen Arbeitspunkt ich wähle, verändern sich auch Klang und Verzerrung.

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                    pppch

                    klang bei röhrenamps.. wird am meisten durch die schaltungsart bestimmt.. gegentakt.. single endet,
                    dann ob es eine direkt geheizte röhre ist, oder nicht…
                    der übertrager macht auch klang.. ob jetzt im positiven oder negativen sinn ;) ( das teil schützt unter anderem die verstärkerschaltung vor negativem einfluss von der membrane, transformiert aber auch die impedanz )
                    eingangsstufenröhre.. macht viel klang.. da die am meisten verstärken muss..
                    aber ich bezweifle den unterschied zu hören. ob da jetzt eine klassische pentode werkelt.. oder eine beampower tetrode.
                    lässt sich einfach mit el34 amps testen… gibt ja die kt77…
                    darum ob jetzt 6l6 oder el34 84 was auch immer.. lässt sich so sehr schwierig bewerten… zu viele andere faktoren
                    ps: 6l6gc.. kt66 el34 sind pin-kompatibel..
                    und es gibt auch gitarren-amps mit 300b.. hehe…

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      pppch

      max 500volt ? meine 845se laufen mit mit 800v…
      und Transformerless-Tubamps das nennt sich OTL… ;)
      hat aber gerade bei leistungsverstärkern nicht den besten ruf…
      der übertrager ist wichtig, zur entkopplung vom lautsprecher… mc intosh, setzt die sogar bei transen ein..

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        markusd

        Ja, mit einer PL504 kann man das machen. Eine KT88 ist aber nur bis 600 Volt spezifiziert. Wir reden hier ja in der Hauptsache von Instrumentalamps und da sind wir mit 500 Volt ziemlich am Ende. Manche bauen ja auch HiFi-Amps mit Senderöhren – so lange es die Durchschlagsfestigkeit des Übertragers mitmacht …
        Ich meine übrigens Transformerless oder SPP …

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          pppch

          nentsich eben eigentlich otl.. output transformer less…
          und ist für giti-amps unbedeutend… soviel ich weiss gibt es keine solchen combo-amps/tops

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        markusd

        Das ist eine gute Auflistung wichtiger Punkte (vor allem der Punkt 13, letzter Absatz).

        Röhren sind vor allem ein großes Geschäft geworden, weshalb man auch bei NOS-Röhren und matched Sets die Unwissenheit der Anwender ausnutzt.

        In einem Röhrenverstärker passieren komplexe Dinge (besonders wenn er schwach – oder wie ein Vox AC30 – gar nicht gegengekoppelt ist) – diese lassen sich aber alle erklären. Da ist kein Voodoo dabei, nur weil es glüht und mit hohen Spannungen zu tun hat.

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    markusd

    Ich würde das gerne ausführlicher darstellen, was aber wegen der Beschränkung auf 1400 Zeichen nicht möglich ist.

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      Tyrell RED

      Doch das geht – und würde mir als Chefredakteur auch sehr gefallen !!!!! Über den Kommentaren gibt es einen Balken. In diesem Balken sind ZWEI Buttons, nämlich KOMMENTAR ERSTELLEN und LESER-STORY ERSTELLEN. Mit LESER STORY ERSTELLEN kannst du einen beliebig langen Text schreiben. Dieser wird dann auch sehr prominent über alle Kommentare gestellt. Wäre toll wenn du das machst, viele Grüße, Peter

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    andreas1303 •••

    Danke für den sehr interessanten Artikel. Klar kann man in Detailfragen unterschiedlicher Meinung sein. Aber es tut mir immer wieder sehr Leid, wenn derart üble Pauschalurteile als legitimes Äußern einer eigenen Meinung durchgehen. Ich persönlich sehe es eher als eine Form geistiger Zerstörungswut, mit der die Betroffenen ihren Frust über das eigene Versagen zu kompensieren versuchen. Jeder, der erfolgreich in seinem Fachgebiet ist, wird zuerst die Leistungen anderer schätzen, weil er weiß, was ihn sein eigener Erfolg gekostet hat. Auf dieser Grundlage kann man dann sachlich Differenzen diskutieren, eingedenk der Tatsache, dass Inkompetenz und Irrtümer auch in den eigenen Ansichten liegen können.

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    amazonaman AHU

    Also derjenige der die Weisheit mit dem großen Löffel gefressen hat soll nun den ersten Stein schmeissen. Ich behalte meine Röhrenamps und das liegt an dessen sound. Alle anderen spielen eben andere MUSIK damit, für mich reicht es ohne Röhre nicht. Selbst die Röhrenverstärker untereinander sind sich nicht einig wer die schönste und beste ist, am Ende ist es deine Musik die entscheidet.

    Erkenne dich selbst!

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    andreas1303 •••

    Das Muster ist immer wieder die Gleiche: Man spielt die verschiedensten Verstärker durch und denkt sich: „Nicht schlecht, aber nicht perfekt.“ Also sucht man weiter und eines Tages „BAMM!“ hat man gefunden, was man sucht: der perfekte, super-geile Traum-Sound. Man kann nicht genau sagen, woran es liegt, aber es ist einfach so geil, dass man sich das Teil am liebsten in 5-facher Ausführung als Reserve in den Keller stellen möchte. Und dann kommen die „Experten“ mit ihren Konzepten und Messreihen und fangen an, es einem mieszureden: „Ein Plugin klingt genauso“, „Jede Transisitorschaltung kann genauso klingen“, „Du würdest es im Blindtest sowieso nicht auseinanderhalten“. Und das Erstaunliche ist: Man trifft das in allen Bereichen, egal, ob es um Verstärker, Synthesizer oder sonstwas geht. Immerzu wird einem die eigene Wahrnehmung klanglicher und sonstiger Qualität schlecht geredet von den sogenannten „Experten“. Was soll denn das?! Klar gibt es qualitative Unterschiede, die sich messtechnisch nicht erfassen lassen und die mit elektrischen oder sonstigen Kennzahlen alleine nicht erklärbar sind! Ich bin ziemlich sicher, die Entwicklung erfolgreicher Röhrenverstärker war ein langes Experimentieren. Und als die Entwickler es endlich hatten, konnten sie nicht wirklich erklären, warum dieser Versuch plötzlich so viel geiler klang, als die 20 Versuche davor.

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      mhagen1 ••

      Ich habe meine Amps auch mit den Ohren und nicht mit dem Messgerät gekauft. Unterschiedliche Schaltungskonzepte klingen unterschiedlich und jeder sollte nach Geschmack entscheiden.
      Das ändert aber nichts daran, das sachlich falsche Darstellungen korrigiert werden sollten. Das ist kein „Schlechtreden“ sondern Physik.
      Postfaktisch? Ohne mich!

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        Axel Ritt RED

        Postfaktisch? Interessant, ich dachte immer, Musik wäre eine der ureigensten Ausdrucksmöglichkeiten in Sachen Gefühl … wie dem auch sei, könnte mir denn dann einer sagen, welche der Aussagen des Workshops sachlich eindeutig falsch sind und nicht auf persönlichem Geschmack, aktuellen Weiterentwicklungen jenseits der Norm oder Sonderstatus basieren?

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        andreas1303 •••

        Man fragt sich zum Beispiel, warum für eine Stradivari Millionen bezahlt werden, wo es doch so viele Schlaumeier mit feinen Messinstrumenten gibt, die Kennzahlen und Messkurven en masse produzieren: Warum baut man die Stradivaris nicht einfach nach – mit einer Maschine für’n Hunni? Sollte doch kein Problem sein für unsere „Experten“. Aber sie können es nicht! Sie können schlaue Reden halten, aber die Dinge von wirklichem Wert bringen sie nicht zustande. Auf der anderen Seite gibt es Menschen, die über Jahre leidenschaftlich einem Ziel folgen: die ultimative Gitarre zu bauen oder den best-klingendsten Synthesizer oder den abgefahrensten Verstärker. Sie probieren es einfach immer wieder, bis etwas dabei herauskommt, das eine fast magische Qualität hat. Das ist den „Experten“ natürlich suspekt. Sie nennen es abwertend „Voodoo“, weil ihre Messinstrumente nichts Verwertbares dazu ausspucken. Und dann entstehen die Mythen: Weil man dauernd das Gefühl vermittelt bekommt, man müsste sich dafür rechtfertigen oder es messtechnisch erklären, wenn man einen Sinn für diese Qualität hat. Es ist ein billiges Spiel, wenn die „Experten“ genau die Mythen zerlegen, die ohne das abwertende Gerede vielleicht nie entstanden wären. Wer Röhrenverstärker geil findet, der sollte sich einfach einen kaufen und sich um das Experten-Gequatsche nicht kümmern.

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          polyaural ••••

          Zum Thema Stradivari gibt es einen sehr schönen Blindtest, bei dem die alte Geige nicht wirklich gut weg kommt. http://www.....06748.html
          Ist aber egal. Die Röhrenkritik am Test entfacht sich IMHO an zwei Dingen. An technischen „Mängeln“, und an der Ableitung das gleiche Schaltungen den gleichen Klang produzieren (müssten).
          Die technischen Mängel schubse ich (mit Betonung auf das „ich“) in die Abteilung „Kümmelschäler und deutscher Michel“. Zumal der Autor genau da zu etwas am Anfang sagte.
          Was die Frage angeht ob identische Schaltungen identische Klänge hervorrufen (müssten) lässt sich (wieder IMHO) nur sagen: tun sie nicht. Nach über 35 Jahren mit analogen Synthesizern behaupte ich, wer auf Zahlen baut wird auch nie mehr als Zahlen bekommen. Das im einzelnen zu erklären führt zu weit (und will ich auch nicht, weil fruchtlos). Tatsache ist aber, es gibt Hype und es gibt Klangunterschiede. Das Eine mit den Anderen zu verwechseln ist ein wohlfeiles Geschäft, und führt zu nichts als Ärger. Wer den Unterschied nicht hört soll halt tun was er für richtig hält. Und wer doch, ebenso.
          Wo ist das Problem? Für mich ganz klar. Bei den „Kümmelschälern und deutschen Micheln“. Und jetzt gehe ich Popcorn holen …

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            andreas1303 •••

            Oh! Du hast einen negativen Artikel über Stradivaris ausgegraben. Herzlichen Glückwunsch! Wenn man will, findet man zu allem jemanden, der es mit schlau klingenden, scheinbar expertisen Argumenten miesmacht. Und genau darum geht es hier: Es gibt eine Menge Gitarristen, die der Meinung sind: „Mein Sound kommt am ehesten mit echten Röhren zustande.“ Es ist eher so ein Gefühl. Sie spüren, dass sie damit am ehesten glücklich werden oder dass sie einfach das wollen. Und auf der anderen Seite gibt es die Fraktion, die jene intuitive, gefühlsmäßige Bewertung abwertet: „wissenschaftlich nicht belegbar“, „Messreihen sprechen dagegen“, „Voodoo“, „Geldmache“. Aber die Frage ist: Warum braucht es diese angeblich „wissenschaftlich fundierte“ Miesmache? Warum lässt man nicht einfach jedem seine persönliche Wahrnehmung? Warum schwingen sich manche zu Experten auf, die anderen ihre persönliche Wahrnehmung schlechtreden? Warum darf nicht jeder einfach tun und für gut befinden, was er will? Warum gibt es die „Ist Dein Urteilsvermögen wissenschaftlich fundiert haltbar“-Polizei? Was gewinnen diese Leute dadurch, dass sie anderen ihre Vorlieben schlechtreden? Wenn sich der Wert der Röhren für den Sound wissenschaftlich nicht belegen lässt, warum bauen die Schlaumeier dann nicht einfach Transistorverstärker, welche die Röhren vom Markt drängen?

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              polyaural ••••

              Oh, es geht im Stradivari-Artikel nicht darum etwas mies zu machen, sondern um das Offenbaren eines extrem teuren Vorurteils.
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              Warum das manche Menschen so gern machen kann ich nicht sagen. Ich vermute es geht darum eine rationale Wahrheit (Stradivaris klingen genau so gut wie moderne gute Geigen) einem „unnützen“ Glauben entgegen zu setzen. Ratio über Emotion.
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              Es funktioniert aber auch anders herum. Man kann Emotion über Ratio stellen. Dann hängt man allerdings oft am Fliegenfänger, bzw kauft Gitarrenkabel für 3.000 Euro den Meter. Sauerstofffrei natürlich.
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              Eine vernünftige Balance zwischen Ratio und Emotion ist, wie so oft, hier das Richtige. Man kann Bauernfängern der Musikindustrie mit einer gehörigen Portion Ratio entgehen, und muss seine Emotion nicht unterdrücken, nur weil die Ratio mit einem Sound nicht klar kommt, der „so nicht sein dürfte“. Er ist aber so. Lese mal die erbarmungslosen Scharmützel der PlugIn-Fraktion gegen die Analogen-Hardware-Freunde. Da fließt Blut!
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              Extreme sind nie gut.
              „Gute Grundsätze, zum Extrem geführt, verderben alles.“ – Jacques Bénigne Bossuet

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                andreas1303 •••

                Der Kern dieser Diskussion ist die Abwertung persönlichen Urteilsvermögens: Einer findet Röhren oder Stradivari geil und gibt sein Geld dafür aus und ein anderer kommt und sagt (überspitzt formuliert): „Du tickst nicht richtig, alles Mumpitz“. Mal ganz abgesehen von der extremen Anmaßung, die darin steckt, einem anderen Menschen sein Urteilsvermögen abzusprechen, wird die Argumentation noch mit dem Schlagwort „wissenschaftlich“ untermauert. Man fuchtelt mit ein paar Messgeräten oder Messreihen und schon ist man im Recht. Was dabei übersehen wird, sind die vielen unüberprüften Annahmen, wie: „Sind das tatsächlich die für den Sound ausschlaggebenden Parameter, die da gemessen wurden?“ Ich persönlich stehe auf einige Röhrenverstärker, einige Transistorverzerrer, auf Kemper und Boss GT. Eingeschränkte Wahrnehmungsweise? Nein! Ich will ein Recht auf mein eigenes Urteilsvermögen. Warum kauft nicht der, der was gegen Röhren hat einfach einen Transistorverstärker oder spielt Akustik-Gitarre und gut is? Warum muss er noch mit „wissenschaftlichen Argumenten“ die Röhren abwerten? Oder noch besser: Warum baut der „30-Jahre-Elektroniker“ nicht einfach einen Transistorverstärker, der sein „Fachwissen“ mal praktisch beweist? Tja, das ist halt nicht so einfach! Ja, es gibt Hypes, aber die Geschichte der Röhrentechnik ist sicher mehr als das

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                andreas1303 •••

                Ich habe noch mal über das Argument „Emotion über Ratio hängt am Fliegenfänger“ nachgedacht: Es gibt viele Arten Kaufentscheidungen zu treffen:
                1. kaufen, was die meisten kaufen (kann funktionieren)
                2. kaufen was billig ist
                3. kaufen nach Konzepten, z.B. „analog ist am besten“ oder „für alles einen Regler“ oder „nur Röhre ist gut“ (Das ist die rationale Entscheidung!)
                4. Kaufen nach dem, was einem am meisten Spaß macht (Das ist die emotionale Entscheidung!)
                Wenn man sich diese Auflistung einmal ansieht, wird sofort klar, dass Deine Behauptung schlicht und ergreifend völlig falsch ist. Wer ein 3000 EURO Gitarrenkabel kauft, weil es „sauerstofffrei“ ist, hat eine RATIONALE Entscheidung getroffen. Das ist der Punkt! Das ist das Gleiche, wie einen Synthi zu kaufen, weil er „analog“ ist oder „für alles einen Regler“ hat. Eine emotionale Entscheidung funktioniert so: Ich benutze die Dinge und lasse sie auf mich wirken: Was lösen sie in mir aus? Wieviel Spaß habe ich dabei? Habe ich damit Lust zu musizieren? Benutze ich sie überhaupt? Zieht es mich dazu hin? usw. Am Fliegenfänger hängt man mit rationalen Entscheidungen, die später emotional nicht einlösen, was sie rational versprechen. Aber jeder wie er will. Die Diskussionen entstehen immer aus der Abwertung dessen, was ein anderer schätzen will.

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                  polyaural ••••

                  Ich bin da nicht ganz Deiner Meinung. Du sagst (z. B.) „Man fuchtelt mit ein paar Messgeräten oder Messreihen und schon ist man im Recht.“ Tatsache ist, das Recht liegt immer auf der Messreihe. Aber eben nur für die gemessenen Parameter. Ob diese den Klang tatsächlich definieren ist was anderes.
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                  Ob Sauerstoff im Leitermetall den Klang eines Kabels beeinflussen oder nicht, kann (z. B.) ein Doppelblindtest herausfinden. So, wie bei der Stradivari. Kenner hören unter festgelegten Bedingungen mehrere Kabel (oder Geigen), und sollen dann festlegen was was ist. Das ist ganz einfach. Wenn ich behaupte Kabel A klingt besser als Kabel B muss es das auch tun wenn ich nicht weiß welches Kabel gerade den Strom transportiert.
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                  Auch wenn das Ergebnis schmerzhaft ist (egal wie es ausgeht), dann bleibt es doch immer noch ein Ergebnis. Wer aber behauptet guten Klang an einem Messgerät ablesen zu können, bzw. hörbare Unterschiede ablehnt weil kein meßbarer Unterschied erkennbar ist, begibt sich auf das Gebiet des (Technik-) Glaubens. In so fern hat der Stradivari-Test sichtbar gemacht, das Erfurcht vor einem Instrument unser Urteilsvermögen ändert. Das wertet weder die Stardivari ab, noch die moderne Geige auf. Es offenbart einfach nur den Fakt, dass manche Menschen Klänge nicht nur mit dem Ohr beurteilen, sondern auch mit einem Namen.

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          anttimaatteri

          Und wie verhält es sich dann, wenn jemand, der mit einem vom Arzt diagnostizierten Hörfehler rumrennt, z.B. bzgl. Frequenzbereiche, sich einen Amp aussucht (oder ne Gitarre oder oder)?
          Es muss ja nichtmal eine rein physiologische EInschränkung sein, die noch dazu messbar sein kann. Es gibt ja auch den komplexen Bereich der Psychoakustik in der Wissenschaft.

          Und worauf stützen sich dann Instrumenten- und Verstärkerbauer beim Bau ihrer Ware, die dann der Konsument nach seiner „Welt als Willen und Vorstellung“ einteilt? Auf ihr Bauchgefühl oder ihren Urin? Oder 30 Jahre Rockmusik? Oder doch „nur“ wissenschafltiche Kenntnisse? Oder beides?

          Sind das dann alles Dummschwätzer und Theoretiker, oder Kritikaster und Miesmacher?

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            polyaural ••••

            Ich zitiere mal mich selbst: „Nach über 35 Jahren mit analogen Synthesizern behaupte ich, wer auf Zahlen baut wird auch nie mehr als Zahlen bekommen. Das im einzelnen zu erklären führt zu weit (und will ich auch nicht, weil fruchtlos).“
            .
            Man kann sich dem Thema über Zahlen nähern. Muss man aber nicht. Mancher kann sich dem Thema nur über Zahlen nähern. Das wiederum empfinde ich als extrem schade.
            .
            Meine Lebenserfahrung sagt mir, das solche Menschen
            1. auf diese eine Wahrnehmungsweise fixiert sind, und
            2. dadurch sehr eingeschränkt in ihren Erfahrungen sind.
            .
            Ich will das nicht werten, um Gottes Willen! Es ist einfach so. Ich empfinde rein rationale Menschen als Personen, die sich einem großen Teil der Wahrnehmungsmöglichkeiten in der Welt aktiv entziehen.
            .
            Die Betroffenen sehen das sehr wahrscheinlich vollkommen anders. Manch einer mag meine Worte auch als aktive Konfrontation sehen. So sind sie aber absolut nicht gemeint. Das möchte ich deutlich betonen!
            .
            Natürlich sind offensichtlich falsch beschriebene Sachverhalte wie die Kurzschlussfestigkeit von Röhren gegenüber Transistoren davon ausgenommen. Das interessiert mich an diesem ansonsten sehr angenehmen Artikel von Axel aber auch überhaupt nicht.

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              mhagen1 ••

              Der Satz „Ich empfinde rein rationale Menschen als Personen, die sich einem großen Teil der Wahrnehmungsmöglichkeiten in der Welt aktiv entziehen.“ ist für mich schon starker Tobak. Ich kenne keine rein rationalen Menschen. Und ich kenne auch keine rein emotionalen Musiker, die mit Technik gar nichts zu tun haben (wollen). Diese schwarz/weiß-Sichtweise wird weder der Technik, um die es im Workshop geht, noch der Musik gerecht und ist alles andere als liberal und weltoffen. Leute, die sich mit ihrem Fachwissen hier einbringen könnten, werden durch solche Abwertungen sicher abgeschreckt.
              Ich bestreite überhaupt nicht, dass man die Instrumente und elektronischen Geräte, mit denen man Musik macht, in erster Linie nach Geschmack und Gefühl und nicht nach Datenblatt kauft. Das ohmsche Gesetz gilt aber sowohl in einem Röhren- als auch in einem Transistorverstärker. Und es schadet meiner Meinung nach nicht, wenn man sich ab und zu über technische Zusammenhänge Gedanken macht und darüber, wie man z.B. Klang und Spielgefühl durch technische Weiterentwicklungen verbessern kann. Eben so, wie es geniale Entwickler wie z.B. Leo Fender und Bob Moog gemacht haben.

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    polyaural ••••

    Ach ja, zu Axels Test: Geil!
    Man kann damit nicht die Meisterprüfung vorbereiten, aber das war ja auch nie geplant. Alle anderen bekommen hier Einblicke die sonst eher schwer zu sammeln sind. Ich freue mich auf Teil 2 …

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    mhagen1 ••

    Im Workshop geht es um Röhrentechnik. Das steht jedenfalls drüber. Nicht um Musik und ihre emotionalen Ausdrucksmöglichkeiten. Ich war daher – offenbar irrtümlich – davon ausgegangen, dass die technischen Sachverhalte halbwegs stimmen. Das ist aber in einigen Punkten nicht so. Z.B. die Aussage, dass ein Röhrenamp Kurzschlüsse „entspannt wegsteckt“, ist falsch und gerade für Einsteiger kein guter Tipp. Das Ding raucht ab, unabhängig vom persönlichen Geschmack.
    Ich würde mir wünschen, dass Leute, die ihren Sachverstand und ihre Erfahrung hier der Allgemeinheit zur Verfügung stellen, nicht als „Schlaumeier“ dargestellt würden.
    Natürlich kauft man seine Instrumente und Verstärker nach Gehör und Gefühl (und Geldbörse), das möchte niemand in Abrede stellen. Aber wenn jemand schreibt, dass zwei plus zwei nach seinem Gefühl fünf ist, ist man kein Spielverderber, wenn man das richtigstellt.

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      harrymudd ••••

      unterschreib ich.
      In der Musikmachenindustrie wird das propagiert, mit dem sich Profit machen lässt. Und da kommt es auch schon mal vor, dass 2+2=5 sind, weil der Sound subjektiv ’so schön‘ ist:)

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    Organist007 •••

    Was ich hier im allgemeinen nicht verstehe:

    AMAZONA ist quasi kostenlos für jeden. Weshalb wird sofort auf die Ersteller von Artikel hingebasht ? Manche Kommentare strotzen nur so von Besserwisserei und Arroganz. Auch bei den Kommentaren zu synths tummeln sich (meist männliche) nerds, die glauben, alles besser zu wissen. Geht’s hier um Erfahrungsaustausch oder Besserwisserei ?

    Sagt
    ein Musiker

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      mhagen1 ••

      Wenn jemand sich die Zeit nimmt, einen Artikel in AMAZONA zu verfassen, ist das natürlich lobenswert und verdient den Dank der Lesergemeinde. Ich habe leider versäumt, mich bei Axel zu bedanken, und möchte das hiermit nachholen.
      Bisher hatte ich das Prinzip von Amazona aber so verstanden, dass Artikel auch durch konstruktive Kritik und sinnvolle Ergänzungen erweitert und bereichert werden können. Im Gegensatz zum gedruckten Medium hat man ja hier die Möglichkeit der Optimierung.
      Wenn allerdings Kritik gleich als „Bashing“ bezeichnet und die Richtigstellung technischer Fakten als „Besserwisserei“ beschimpft wird, wird das hohe Niveau, das ich an AMAZONA schätze, vermutlich sinken.

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    TobyB RED

    Hallo Axel,

    sehr guter Artikel! So als oller Messtechniker, der noch an Senderöhren, FETs, PNP/NPN Transistoren gelernt hat, gibts nicht viel zu Meckern. Es ist wie es ist, in der Nachrichtenelektronik will man eine schöne saubere Übertragung. Schön linear. Und in der Musik will man eben ne schöne Zerre. Und da brauche ich halt schöne verbogene Kennlinien. Der eine mag Röhren, der andere FETs und der dritter erfreut sich an der Abwärme seines Transistorkühlrippchens beim Shred. :-)

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    Axel Ritt RED

    Jungs!

    Jetzt mal unter uns, lasst uns doch alle mal kurz in uns gehen, wir ziehen doch alle am gleichen Strick!

    Jeder von uns ist auf der Suche nach der Persönlichkeit in seinem Sound und noch viel wichtiger, in seinem Spiel, nur der Weg dahin ist unterschiedlich.

    Wie er dieses Ziel erreicht, bleibt doch jedem selbst überlassen, Hauptsache er findet es überhaupt. Anlass der vielen Kommentare war letztendlich doch nur ein Fehler in meinem Bericht bzgl. Kurzschlussverhalten von Vollröhrenamps (ich meinte das Speakerkabel), über dessen Hinweis ich auch sehr dankbar bin. Zumindest wurde mir bisher kein anderer Fehler genannt …

    Alle weiterführende Kommentare sind teilweise sehr stark in einen Glaubenskrieg abgedriftet was das Thema Musik eigentlich nicht verdient hat. Lasst uns doch lieber unser Augenmerk darauf lenken, was wir vom anderen lernen können und sei es unsere Sichtweise noch mal zu hinterfragen, so macht Musikmachen doch viel mehr Spaß und es heisst ja auch „miteinander Musik machen“.

    Von daher sollte es auch heissen „miteinander reden“. Denkt mal drüber nach …

    Beste Grüße
    Axel

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      Filterspiel AHU

      Ich möchte mich auch bei Dir für den Artikel bedanken. Und so wie ich Amazona verstehe, schreibt jemand über ein Thema und drunter wird diskutiert und gegebenenfalls korrigiert (in dem Fall muss man es eben sportlich nehmen). Wenn ich irgendeine Idee für ein Thema hätte, würde ich es mir zwei Mal überlegen, ob ich das publiziere, oder ob mir die Zeit die ich investiere nicht doch zu schade ist. Von daher kommt von meiner Seite ein „Tip to the hat“.

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    tubeheat

    Ich hatte mal einen Marshall JCM 800 Topteil und das war wirklich Top. Da war eine Vorstufenröhre von Mesa drin. Zwar leicht mikrofonisch, aber lieferte einen Klasse Sound. Ich hatte spasselhalber andere Vorstufenröhren ausgetestet und kam zu dem Ergebnis, dass alle anderen (4) Röhren bei weitem nicht so gut klangen. Das kann man jetzt sicherlich bis zum Exzess technisch begründen. Am Ende des Tages ist es aber Realität, dass eine spezielle Röhre genau das getan hat, was man von ihr erwartet und 4 andere Röhren nicht. Das grosse Problem ist, für einen Verstärker wirklich gute Röhren zu finden, um in Zukunft auch weiterhin den gewohnten Sound zu haben.
    Und selbst wenn jetzt jemand sagt, gut, mit einem alten Röhrenmessgerät kann ich Dir aber genau so eine Röhre selektieren, dann kommt man schon zum nächsten Problem, einen guten Techniker zu finden, mit dem man auch sprechen kann und der einen versteht (welchen Sound man möchte, etc). In den meisten Läden gibt man das Gerät an der Theke ab und danach geschieht ein Wunder oder man wundert sich nur noch. Ich bin froh, meinen Amp Doktor gefunden zu haben …

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Workshop: Röhrentechnik in Gitarrenverstärkern

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