Die MPC Live III in der Praxis
Die aktuelle AKAI MPC Live III wurde von AKAI mit einigen neuen Funktionen und einer überarbeiteten Architektur ausgestattet. In unserem Testbericht hatte ich sie bereits auf Herz und Nieren geprüft und im Anschluss direkt den folgenden Workshop erstellt.
- Neue Features: MPCe-Pads, Flex Beat Player, Step-Automation, Step-Edits und CV-Matrix erweitern Workflow und Sounddesign deutlich.
- Kreativ-Tools: Super-Timestretch, Touch FX und integriertes Mikrofon eröffnen experimentelle Ansätze von Foley-Drums bis Ambient-Texturen.
- Modular & CV: Umfangreiche CV-Steuerung inklusive Random- und Sync-Optionen für komplexe Modulation externer Synthesizer.
- Integration: USB-C-Mehrspur-Recording mit bis zu 24 Spuren sowie iOS-Support erleichtern Studio- und Mobile-Setups.
Inhaltsverzeichnis
- Beispiel 1: MPCe Pads & Flex Beat Player
- Beispiel 2: Foley Drums
- Beispiel 3: Step Automation & Touchstrip
- Beispiel 4: Step Edit
- Beispiel 5: Polyrhythmen
- Beispiel 6: Super Timestretch
- Beispiel 7: Sample & Play via iOS Apps
- Beispiel 8 CV (Sync)
- Beispiel 9: CV (Random/Sync)
- Beispiel 10: MPCe & Touchstrip & Mic
- Beispiel 11: USB-C-Recording
- Beispiel 12: USB-C-Recording & Pocket Scion
Da ich Ende des Jahres 2024 bereits einen Workshop zur AKAI MPC One+ und deren MPC3-Update erstellt hatte, basieren die folgenden Beispiele beinahe ausschließlich auf den neuen Funktionen der AKAI MPC Live III.
Beispiel 1: MPCe Pads & Flex Beat Player
Für das erste Beispiel habe ich zwei der MPCe-Templates benutzt, eines aus dem Ordner „Chords“ und ein akustisches Drum-Programm. Bei dem Template Chords sind die Pads (und deren Quadranten) so programmiert, dass sich mit einem einzelnen Pad vier Akkorde spielen lassen. Das Drum-Programm hat überwiegend unterschiedliche Samples auf den Quadranten verteilt. Manche davon haben auch verschiedene Artikulationen.
Das Plug-in „Flex Beat Player“ liegt auf dem Summenausgang und ich hatte „Snare Roll C“ ausgewählt, mit einem Dry/Wet-Verhältnis von 13 %. Diesen Parameter habe ich so automatisiert, dass der Effekt erst nach zwei Takten einsetzt. Grundsätzlich entsprechen die Dry/Wet-Werte nicht dem, was man erwartet, zumindest für mein Empfinden. Und bei einer 50/50-Einstellung ist der Effekt beispielsweise immer noch deutlich lauter als das Eingangssignal.
Anmerkung: Den Flex Beat Player hatte ich leider nur als Demoversion zur Verfügung und ganz vergessen rechtzeitig ein Foto zu machen.
Zusätzlich habe ich noch eine Bassline eingespielt und ein Preset mit einem Arpeggiator. Der globale Swing-Wert beträgt 57.
Beispiel 2: Foley Drums
Das integrierte Kondensatormikrofon der Live III eignet sich hervorragend, um allerhand Geräusche aufzunehmen. So hatte ich als Utensilien ein Nudelholz, ein Messer, mehrere Abflusssiebe, einen Zollstock sowie einen Shaker benutzt. Zwischendurch kam auch noch der Reißverschluss meiner Jacke hinzu.
Zu Beginn des Klangbeispiels ist das Drumkit zu hören und nach zwei Takten kommt zuerst das Nudelholz mit dem Messer dazu. Nach weiteren zwei Takten kommen die beiden Spuren mit den Abflusssieben hinzu und danach die Aufnahmen der restlichen drei Utensilien. Die Abflusssiebe sind auf zwei Spuren aufgenommen, von denen eine durch einen Flanger-Effekt läuft.
Beispiel 3: Step Automation & Touchstrip
Um bestimmte Parameterwerte pro Schritt zu speichern, gibt es für den Step-Sequencer der MPC Live III eine Step-Automation-Funktion. Für dieses Beispiel habe ich einfach vier verschiedene Send-Effekte eingerichtet und diese auf unterschiedliche Pads und Schritte wirken lassen. Die Send-Effekte bestehen aus einem Reverb, dem Stutter-Effekt, einem Frequenzschieber mit nachgeschaltetem Delay und dem Granulator.
Die benutzten Samples stammen alle aus einem Sample-Pack des Yamaha CS-30. Auf dem Master-Kanal liegt wie gewöhnlich das Touch-FX, für das ich den Beat-Repeat-Effekt im Reverse-Modus gewählt und über den Touchstrip-Controller bedient habe.
Beispiel 4: Step Edit
Zusätzlich zur Step-Automation-Funktion bietet die Live III die sogenannten Step-Edits. Im Menü gibt es zwei Fenster, bestehend aus Events und Modifier. Im Event-Fenster können pro Schritt Werte für Velocity, Ratchets und Probability festgelegt werden. Auch eine Nudge-Funktion steht hier zur Verfügung. Im Modifier-Fenster gibt es dazu Parameter für die Hüllkurve, das Filter, die Tonhöhe, die Lautstärke und das Panning.
Das Beispiel besteht aus lediglich zwei Takten, mit einem leichten Swing von 53, die im Loop laufen. Da ich viele unterschiedliche Probability-Werte und auch einige Ratchets programmiert habe, wirkt der Loop nicht mehr als solcher. Auch die Tonhöhe variiert auf manchen Schritten, was vor allem für den Bass ganz praktisch sein kann, da ich so kein neues Programm aus dem Sample erstellen musste.
Beispiel 5: Polyrhythmen
Mit dem neuen Step-Sequencer der AKAI MPC Live III sind auch Polyrhythmen möglich. Hierfür habe ich zu Beginn verschiedene Drumkits geladen und verschiedene Längen aus 16, 15, 12 und 7 Schritten genutzt.
In der Arrangement-Ansicht erscheinen innerhalb einer Sequenz weiße Hilfslinien als Markierung, um die eigentliche Länge einer Sequenz ablesen zu können.
Beispiel 6: Super Timestretch
Neben den beiden Timestretch-Algorithmen Pro Ten und Repitch bietet die AKAI MPC Live III auch einen sogenannten Super-Timestretch-Algorithmus. Um ihn zu testen, habe ich einen Demosong geladen, den Bass stummgeschaltet und die Geschwindigkeit von ursprünglich 160 bpm auf 20 bpm reduziert.
Danach habe ich alle Spuren auf einen Bus geroutet und das neue AIR Reverb Pro und AIR Ether (kostenpflichtig) als Insert-Effekte genutzt. Der Mix-Regler des AIR Reverb Pro steht auf 100 %, der des AIR Ether auf 26 %. Für das AIR Ether habe ich das Preset „Dark Matter“ ausgewählt.
Beispiel 7: Sample & Play via iOS Apps
Die AKAI MPC Live III unterstützt auch Sample & Play für iOS-Geräte und so war es ein Vergnügen, ein paar Presets aus dem Moog Animoog zu nutzen. Die App ist in der kostenlosen Variante zwar etwas eingeschränkt, hat aber die MPC direkt als MIDI-Gerät erkannt.
Um die App mit der MPC anzusteuern, müssen das USB-C-Kabel angeschlossen und eine MIDI-Spur mit dem entsprechenden MIDI-Kanal erstellt werden. Danach benötigt man eine Audiospur, um das Signal auch abhören und aufnehmen zu können. Als Eingang wird der USB-Eingang gewählt und das Monitoring sollte auf Auto oder Merge eingestellt sein. Für das Beispiel habe ich vier Presets aufgenommen und zum Teil mit Effekten belegt.
Beispiel 8 CV (Sync)
Das erste Beispiel zum Thema CV ist auch mit älteren MPC-Modellen kein Problem. Hierfür habe ich alle vier CV-Ausgänge genutzt und dabei CV 1 für Pitch, CV 2 für Gate und CV 3/CV 4 für LFOs genutzt. Alle CV-Signale steuern einen Moog DFAM, wobei einer der beiden LFOs den FM-Amount-Eingang und der andere den VCF-MOD-Eingang moduliert. Den DFAM hatte zu Beginn auf ein mittleres C gestimmt.
Das Audiosignal des DFAM habe ich auf eine eigene Spur aufgenommen und das Touch-FX als Filter genutzt. Alle anderen Sounds stammen von der MPC.
Beispiel 9: CV (Random/Sync)
Mit der neuen CV-Matrix der AKAI MPC Live III lassen sich nochmals komplexere Signale erstellen. Zunächst habe ich hierfür ganz klassisch CV 1 und CV 2 für ein Gate- und ein CV-Signal genutzt, um das Mutable Instruments Plaits anzusteuern. CV 3 ist ein LFO im Sample-and-Hold-Modus und moduliert den Model-Eingang.
Somit werden die verschiedenen Sound-Engines des Plaits zufällig gewechselt, wobei der Wechsel dabei immer synchronisiert bleibt. CV 4 ist eine Kombination aus einem LFO und einer Hüllkurve und moduliert den Timbre-Parameter von Plaits.
Beispiel 10: MPCe & Touchstrip & Mic
Das nächste Beispiel ist eher aus Zufall entstanden, zeigt aber nochmals einige spezifische Funktionen. In den Templates aus dem MPCe Expression Kits liegen einige auf Samples basierte Instrumente bereit. Ich hatte lediglich die Release-Zeiten der Hüllkurven etwas verkürzt und das Sample eine Oktave abwärts transponiert. Neben einem Equalizer für jede Spur, kam noch der Granulator für den Pluck-Sound zum Einsatz. Über das interne Mikrofon habe ich einen Auszug aus einem Interview aufgenommen, abgespielt über mein Mobiltelefon.
Auf dem Summenkanal ist standardmäßig schon das Touch-FX-Plug-in geladen, für das ich den Effekt Beat-Repeat gewählt habe. Allerdings habe ich ihn hier etwas zweckentfremdet und als Filter und Reverse-Effekt eingesetzt. Für das Klangbeispiel konnte ich so über den Touchstrip-Controller eine schöne Ein- und Ausblendung gestalten.
Beispiel 11: USB-C-Recording
Über den neuen USB-C-Anschluss der AKAI MPC Live III lassen sich nun bis zu 24 Spuren in einer DAW aufnehmen. Das ist vor allem vorteilhaft, wenn man neben der MPC noch verschiedene Synthesizer integriert oder zur Aufnahme performen möchte.
Das Beispiel selbst ist recht schlicht und weist im Prinzip keine der neuen Funktionen auf, wobei ich die Drums über den Step-Sequencer programmiert habe.
Die Drums bestehen aus zwei verschiedenen Loops, beziehungsweise deren Slices, die auch auf zwei Programme verteilt sind.
Beispiel 12: USB-C-Recording & Pocket Scion
Die USB-Anschlüsse der AKAI MPC Live III machten sich in meiner Testphase bereits sehr nützlich. Für das letzte Beispiel habe ich es mir etwas bequem gemacht und keinerlei Noten programmiert. Die Arbeit macht hier der Instruo Pocket Scion, den ich so eingestellt habe, dass er fünf verschiedene MIDI-Kanäle senden kann. Dementsprechend habe ich fünf Plug-ins aus der AKAI MPC Live III geladen und die MIDI-Kanäle 1 bis 5 ausgewählt.
Der Instruo Pocket Scion sendet das MIDI an den USB-A-Eingang der MPC und diese das Audio über den USB-C-Ausgang an mein Mobiltelefon, um dort direkt aufzunehmen. Alle Sounds stammen aus dem neuen Plug-in AIR Fabric Select.
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Diese Maschinen üben immer einen großen Reiz auf mich aus, obwohl sie gar nicht meiner Art des Musikmachens entsprechen. Deswegen stehen hier schon Maschine und MC707 relativ ungenutzt herum. Bei der Maschine nervt mich die Abhängigkeit vom Computer und beim MC das kleine Display und „Menü-Hopping“.
Wie ist das eigentlich bei den MPC-Geräten? Benötige ich dafür eigene VST-Instrumente oder arbeitet die auch mit denen, die man schon hat (Arturia, NI Instruments). Oder sind die komplett Sample-Basiert?
Oder gibt es Instrumente, die gleich mitgeliefert werden.
Ich hätte nämlich keine Lust jetzt noch mal alles neu zu kaufen, was ich eigentlich schon habe.
@Andreas Letzteres. Alles schon autark/Standalone dabei.
Du musst nichts kaufen, hochwertige Plugins/Instrumente/sounds, alles schon installiert.
Du KANNST auch einen Rechner anschliessen, dann hast du alles was auf dem Gerät ist und angezeigt wird in groß, und DORT (in der MPC DAW , die du aber nicht benutzen musst),kannst du ZUSÄTZLICH zu den MPC Plugins, noch deine bisherigen VST‘s benutzen. Ganz kurz erklärt. Ist ne tolle Sache. MACHINEnfrust wird sich nicht entwickeln.
Ich habe es hier aber auch nur ganz kurz erklärt.
@Andreas Geht mir exakt genau so. Wenn Akai ein neues Gerät heraus bringt, dann bin ich immer sehr interessiert. Genau so bei Elektron und Novation oder auch PolyEnd und 1010music. Ein originales »Novation Circuit« steht hier herum … und steht und steht und steht.
@Flowwater Das Circuit war meine erste Groovebox und auch das erste Gerät, welches ich zurückgegeben habe. Im Prinzip fand ich es ja gut, weil es sehr einfach war damit umzugehen. Aber ich fand die Limitation da zu groß. Da waren schon für die Drums 2 Spuren reserviert. Das fand ich ziemlich blöd. Der Rest der Sounds war „OK“, aber eben auch nur das was da ist.
Weil ich die Komplete Ultimate hatte, dachte ich, die Maschine wäre die beste Lösung für mich. War aber da von der Bedienung her schlichtweg überwältigt.
Auch habe ich den gesamten Workflow nie so richtig verstanden. Ich weiß noch, dass ich irgendwann einmal einen ganz passablen Track erstellt hatte und dann irgendwas hinzufügen wollte und dann war der plötzlich „fort“. Zwar war er noch irgendwie da, aber ich konnte ihn nicht mehr hören. Keine Ahnung, was ich da gemacht habe (also nicht gemutet oder so). Und das hat mir dann die Lust vertan. Kurze Lunte bei mir :D
Ebenso die Tatsache, dass ich immer noch PC und Monitor brauchte.
Irgendwann habe ich dann für 400 Euro eine gebrauchte MC 707 gekauft. Die finde ich soweit auch sehr gut, weil halt schon alles drin ist was man braucht.
Aber eigentlich bin ich Keyboard-Spieler und da ist dieses Patternbasierte „sich ständig wiederholende“ Spiel irgendwie nicht so mein Talent. Hören tu ich das schon. Aber erstellen ist irgendwie nicht so meins. Ich denke gleich, es klingt langweilig :D
@Andreas Wie gesagt: Bei mir staubt der im Moment auch ein. Allerdings habe ich mal so zwei Tage mit dem »rum gemacht« (viel mehr war es wirklich nicht) … und so als bewusste Einschränkung und damit als kreativer Ideengeber finde ich den nicht schlecht. Müsste ich mal wieder hervor kramen (wie so vieles hier). 🙂
@Andreas Die MPC Serie hat damals mit Update 2.10 ein großes Plugin Paket direkt von Akai selbst erhalten.
Melotron, Solina String, Arp Oddysey, Hype Synth und viele Effekte auch gleich dazu.
Das war für mich damals der Auslöser.
Plugins im VST Format werden intern von der MPC nicht unterstützt.
Da kannst du deine Plugins nicht benutzen!
So eine Art wie damals die Open Labs Miko/Neko Geschichte ist das nicht.
Du bist auf deren Plugin Umgebung angewiesen.
Aber auch alleine schon vom 2.10 Update und derer Plugins reicht das völlig aus und ist auch wirklich sehr brauchbar.
Es gibt auch paar Samplebasierte Plugins. Das sind aber die Piano, Strings Geschichten.
Da kannst du aber auch nur 3 Instanzen von samplebasierten Plugins auf der alten Generation öffnen (Neue MPC Generation MPC Live 3 schafft mehrere noch )bis der interne Speicher / CPU voll ist.
Meiner Meinung nach unnötig.
Der Rest sind wirkliche Plugins…
Akai bzw Air bringt für die MPC immer wieder neue Plugins raus. (Model D, Juno, DX, aber auch neue Effekte usw)
Diese müssen aber meistens gekauft werden.
Anfangs sind die immer zum Einführungspreis erhältlich.
Später immer wieder im Sale (Weihnachten, Black Friday etc)
Akai schenkt aber ab und zu welche für einen kurzen Zeitraum her.
Native Instruments bietet jetzt auch paar Plugins an, sind aber kostenpflichtig mit ca 30 Euro.
@luap Danke für die Übersicht, das beantwortet mir doch viele Fragen.
@Andreas Und auch von mir noch ein herzliches Bittesehr, gern geschehen!
Vielen Dank für die tollen Anregungen! Die neuen MPC ´s (Live 3 und XL) sind extrem spannende Teile. Mit meiner „alten“ MPC Keys 37 (neuestes OS inkl. Pro-Pack) steuere ich derzeit alle meine Hardware Synths (rd. 10 Stück). Aber auch Stand-Alone macht das nur mit den internen Samples und Plug-Ins einfach nur Spaß (die Plug-Ins sind für meinen Geschmack übrigens alle von guter bis sehr guter Qualität). Maschine, Roland-MC und Circuit hatte ich alle schon mal gehabt. Nur die MPC inspiriert mich, auch komplette Tracks vorzuproduzieren.Zwar hat die MPC Keys 37 nicht die Power einer Live III oder einer MPC XL, dennoch muss ein Update auf Live III (noch) nicht zwingend sein (die neue XL reizt mich allerdings schon…) Wer prüfen will, ob eine MPC was für einen ist, den würde ich den Tip geben, nach einer gut erhaltenen gebrauchten MPC One Ausschau zu halten. Da lässt sich dann auch das aktuellste OS drauf installieren – inkl. Pro-Pack mit Clip-Launcher (das aber extra kostet). Hat dann zwar nicht ganz die Power einer Live III, aber der Workflow ist im Wesentlichen identisch.
@baselzwei Die alte Generation der MPC´s reicht noch völlig aus.
hardware Sequencer sowieso kein Thema wegen Leitung der MPC!
Nutze die MPC One, habe dabei mehrere Spuren mit Plugins geladen.
Dann Effektketten eingebaut.
Meine Drums (Plugin oder Samples) noch prozessiert usw..
Alles läuft bestens!!
Aber die neuen Pads sind schon wieder ein schönes Spielzeug…
Ein kleiner Tipp: Ich benutze noch ein Stylus Pen für den Touch Bildschirm..
Beste Investion ever!! Wird alles präziser!
Ich fühle mich jetzt wie ein kleiner Professor mit meinem Stift in der Hand 😁
@luap Ja, Stylus hilft enorm. Habe ich auch im Einsatz 😀👍. Funktioniert super.
@luap Hahaha, danke für den stylus-tip🥰 so weit hab ich nie mitgedacht, wenn ich mich über meine wurstfinger und die Bedienung der Force aufrege😁
@baselzwei hab auch die Key 37. ist mir lieber, abgesehen von den sehr guten tasten mit aftertouch (fühlen sich besser an als bei so manchem synth) ist da das Preis/Leistungsverhältnis für mich viel besser.
die neuen Pads sind schon interessant, aber ich muss hier auch noch genug lernen (500 Seiten Manual 😁) bin aber froh, für dawless genial. hab noch eine alte mpc 500 aber das zweiteilige Display war da mühsam. 😃
@Numitron Ja, die Key 37 is schon ein echt rundes Paket. Und Du hast Recht, die Tastatur ist wirklich richtig gut. Mir sind nur für Keyboardparts die 37 Tasten zu wenig, da greife ich dann zu meinem Nektar T6.
@baselzwei ja, ich hab 2 alte Roland midikeyboards mit 49 tasten und einige alte Synths mit 61. aber ich denke es ist ein guter Kompromiss wegen der Größe. und die grosse Version mit 61 Tasten hab ich schon ewig nimmer gesehn. ist wohl gecancelt worden. war aber auch etwas überteuert imho.
Spannend und tolle Audio-Beispiele, wie immer.
Bisher hält mich davon vor allem ab, dass es im Grunde eine DAW. Fühlt es sich auch an, wie das Arbeiten mit eine DAW? Klar so ein Octatrack ist auch fast schon eine DAW, aber das Arbeiten fühlt sich anders an. Und genau das will ich auch beim Wechsel zu Hardware.
@Basicnoise Danke schön. Ich finde das Arbeiten fühlt sich wie eine Mischung aus DAW und einer klassischen MPC an. Für mich macht aber der DAW-Teil nur bedingt Sinn, da der Workflow am PC/Laptop mit Maus und Tastatur dann doch deutlich schneller geht. Ist aber auch nur meine subjektive Meinung, vielleicht ist es auch einfach eine Gewöhnungssache. So wie du es beschreibst würde ich vermuten dass dir der Workflow auch nicht zusagt.
@Basicnoise Das ist vermutlich ne ziemlich subjektive Erfahrung. Will ich ins ganz detailverliebte Editing von Tracks und Arrangements gehen, wird das an der MPC fummelig. Das FX-Routing kann (muss aber nicht ) dann auch schon mal unübersichtlich werden. Deshalb werden die meisten (mich eingeschlossen) ihre Tracks dann doch eher am Computer zu Ende bringen. Du sprachst von Octatrack… als jemand, der lange Digitakt und Digitone hatte (und beide per se richtig gut findet) kann ich sagen, dass der Elektron-Workflow aus meiner Sicht was völlig anderes ist. Vielleicht kann man das so zusammenfassen: der MPC-Workflow lebt vom Einspielen (mit Pads und Keys) und weniger vom Programmieren eines Tracks. Bei Elektron ist das tendenziell m.M.n. oftmals eher umgekehrt.
@Basicnoise Danke für die Einschätzung. Genauso habe ich mir das vorgestellt. Der DAW-Teil der MPC ist wahrscheinlich super, wenn man ohne Rechner aber mit ähnlicher Flexibilität auf die Bühne will.
die cv outputs sind ja praktisch, aber wohl eher dafür gedacht das zeug dann gleich als phrase oder klang abzusamplen? 🤷🏻♂️
was cv spricht kennt meist weder presets noch irgendwelche program changes
gibts hier schlauen Autosample-kram oder darf man sich Multisamples mühseligst selbst zusammenbasteln?