Die neue DM5-Serie von Yamaha ist da!
Fast schon still und heimlich hat Yamaha die zwei neuen Digitalpulte Yamaha DM5 und DM5C sowie neue R-Serie Utility-I/O-Geräte, die neue PY-DSP Signalverarbeitungskarte sowie die Dugan Automixer-Lizenz vorgestellt. Was bieten die neuen Produkte von Yamaha?
Yamaha DM5 & Yamaha DM5C
Die neue Yamaha DM5-Serie wurde für kleine bis mittelgroße Anwendungen in den Bereichen Live-Sound, Corporate Events, Theater und Rundfunk entwickelt. Sie ist in zwei Modellen erhältlich, DM5 und DM5 Compact (DM5C), die den bewährten Workflow der DM7-Serie in einem kompakteren Design bieten.
Gleichzeitig mit der DM5-Serie stellt Yamaha dazu drei neue Utility-I/O-Geräte (R-Serie), die neue PY-DSP-Karte sowie die Dugan Automixer-Lizenz eingeführt.
Das Digitalmischpult Yamaha DM5 verfügt über zwei Fader-Sektionen und zwei Displays, bietet 32 analoge Eingänge, 16 analoge Ausgänge und kann bis zu 60 Eingangskanäle verarbeiten. Trotzdem misst das Pult lediglich 82,6 x 23,5 x 44,1 cm.
Das DM5 Compact ist mit 16 analogen Eingängen und 16 analogen Ausgängen ausgestattet und ermöglicht bis zu 48 Eingangskanäle. Es ist insgesamt etwas kleiner gehlaten und verfügt über eine Fader-Sektion und ein Display. Das Gehäuse besitzt die gleiche Höhe und Tiefe wie das DM5, ist mit einer Breite von 44,6 cm jedoch nochmals kompakter.
Beide Modelle bieten bis zu 64 In/Out Dante-Netzwerkverbindungen sowie 24 Mix-Busse, 12 Matrizen, zwei Stereo-Busse und 12 DCAs. Hinzu kommen 18 Kanäle USB-I/O sowie ein RJ45-Anschluss zur Mischpultsteuerung und Bluetooth für die Audiowiedergabe.
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Neben einer umfangreichen Dynamikbibliothek gibt es bei Yamaha DM5 und DM5C pro Kanal vier EQ-Typen mit einem Echtzeit-Analysator. Ein 16-Slot Onboard-Effektrack umfasst eine Palette von 43 Effekten, darunter acht Delay-Typen und etliche Reverbs.
Beide Modelle verfügen außerdem über einen Kartenslot der PY-Serie, der genutzt werden kann, um zusätzliche Verarbeitung oder weitere I/O hinzuzufügen. Zu den optionalen Karten der PY-Serie gehört die o.g. PY-DSP, die 32 Instanzen von Yamahas Premium Effects hinzufügt.
Ein Highlight der DM5-Serie sind die Glas-Tasten des großen Hauptbildschirms, die als haptische Schalter fungieren und gleichzeitig den Status mit dynamischer Beschriftung anzeigen, die sich je nach Zustand des Mischpults ändert. Sie ermöglichen es laut Yamaha, auf mehr Funktionen zuzugreifen, ohne die Komplexität des Bedienfelds zu erhöhen, und schaffen so eine aufgeräumte, besser anpassbare Benutzeroberfläche.
Ein weiterer, anpassbarer 109-mm-(4,3”)-Touchscreen für benutzerdefinierte Tasten ist vorhanden, während sich vier benutzerdefinierte Drehregler neben dem Hauptbildschirm befinden. Ein neuer Dynamic Mode folgt automatisch den Auswahlen in der Ansicht des ausgewählten Kanals und weist die relevanten Funktionsparameter zu.
Ein weiterer Fortschritt bei Yamahas kompakten Konsolen sind vier wählbare Betrachtungswinkel für das Hauptdisplay. Ob bei schwierigen Lichtverhältnissen oder im Sitzen bzw. Stehen – Toningenieure können das Display einfach für eine optimierte Sicht anpassen.
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Die DM5-Serie bietet umfangreiche Anpassungsoptionen, einschließlich zusätzlicher Funktionspakete, auf die durch Aktivierung einer erworbenen Lizenz im Mischpult zugegriffen werden kann. Für die DM5- und DM7-Serie sind jetzt zwei Pakete verfügbar, plus ein zusätzliches für die DM5.
Da 12 Kanäle Dugan-Automixing bei der DM5-Serie standardmäßig enthalten sind, erhöht die zusätzliche Dugan-Automixer-Lizenz die Automixing-Kanäle auf 40 (DM5 Compact) bzw. 60 (DM5) und bietet eien hohe Flexibilität für Konferenzveranstaltungen.
Die neue DM Editor-Anwendung für Windows und Mac ermöglicht die Offline-Konfiguration und -Bearbeitung sowie die Verwaltung von Online-Backups. Sowohl die DM5- als auch die DM7-Serie arbeiten mit dieser Anwendung. Dank gegenseitig kompatibler Konsolendateien ist ein reibungsloser Datenaustausch zwischen beiden Serien möglich.
Gleichzeitig bieten die neu aktualisierten DM StageMix- und MonitorMix-Anwendungen eine komfortable Fernsteuerung von überall innerhalb einer Veranstaltungsstätte, während das flexible ProVisionaire Control Plus eine vollständig anpassbare Steuerungsplattform bietet.
Yamaha DM5 und DM5C sind voraussichtlich ab Mitte/Ende Oktober zum Preis von 7.898,- Euro (DM5C) und 11.888,- Euro (DM5) im Handel erhältlich.





































Ein guter Teil meines Equipments stammt von Yamaha, ich bin definitiv ein Markenfan.
Nennt mich gerne oberflächlich, aber bei diesen Geräten finde ich das Design grauenhaft. Es mag funktional sein, aber es spricht mich überhaupt nicht an.
@Merkstatt
Bestimmt tolle Pulte aber die Optik ist wirklich grauenhaft vor allen Dingen wenn man sich dagegen die Allen & Heath Avantis Pulte anguckt weiss man was du meinst.