Zeitmaschine: Rocktron Intellifex, Multieffektgerät

29. Juli 2017

L.A. Sound aus einer Höheneinheit

Auch heute wollen wir in unserer Rubrik Zeitmaschine wieder einmal über einen absoluten Klassiker berichten. Das Rocktron Intellifex ist seit dem Zeitpunkt seines Erscheinens ein äußerst begehrenswertes Gerät. Es besitzt eine Breite von 19 Zoll, was exakt 482,6 mm entspricht. Seine Höhe misst exakt eine Höheneinheit (1 HE entspricht 1¾ Zoll, also 44,45 mm). Der Look war eindeutig amerikanisch und edel und vermittelt auch heute noch einen wertigen Eindruck. Das Intellifex besitzt 160 Speicherplätze, wobei nur eine Hälfte davon zum Speichern eigener Klänge genutzt werden kann. Das Rocktron Intellifex erledigte damals plötzlich eine ganze Reihe von Aufgaben, die vorher in dieser atemberaubenden Qualität nur von mehreren hochwertigen Effekten zu erledigen waren.

Da Mitte der 80er Jahren der Trend zu Geräten im 19″-Format aufkam und für längere Zeit das Maß aller Dinge sein würde, hatte man mit etwas Glück bereits einen „Neunzehnzoller“ im Rack und konnte dann, wenn der Geldbeutel es erlaubte, weitere Schmuckstücke dazu erwerben. Ich besaß damals einen Mesa Boogie Preamp im 19″ Format, der später durch die MIDI-taugliche JMP-1 Vorstufe von Marshall ersetzt wurde. Jene besaß nämlich MIDI-Funktionalität und würde wunderbar mit dem Rocktron Intellifex zu koppeln sein.

Ich persönlich kaufte das Intellifex aus folgenden Gründen:

Erstklassige Delays und Reverb gleichzeitig, Verzögerungszeiten programmierbar, hervorragende Soundqualität, MIDI-Tauglichkeit und nicht zuletzt das wirkungsvolle Hush 2C Rauschunterdrückungssystem. Der Chorus (obgleich herausragend und exzessiv von einigen meiner Vorbildern wie Mike Landau oder Steve Lukather eingesetzt) und der Harmonizer war mir persönlich nicht primär wichtig.

Die verschiedenen Versionen des Rocktron Intellifex

Das Intellifex Blackface (in den USA gefertigt) war später in weiteren Versionen zu erstehen:

Die in Korea gefertigten Geräte gelten unter vielen Benutzern als nicht so robust wie die USA-Geräte.

Die Limited (LTD.) Version besitzt lediglich einen vierstimmigen Chorus und ist auch sonst funktional etwas abgespeckt und damit nicht ganz so vielseitig.

Das Intellifex Online ist die neueste Version und lässt sich via PC editieren. Viele Benutzer behaupten, es sei qualitativ nicht so gut wie das Blackface.

Das Intellifex XL besitzt zusätzlich einen EQ und andere Spielereien.

Später gab es noch das Replifex, das eine Sonderedition mit erweiterter Delay-Sektion ist. Außerdem besitzt es noch Phaser und Flanger und ist teurer als das Blackface. Aber alles begann mit unserem heutigen Zeitmaschinen-Testobjekt.

— Das Display des Intellifex Blackface —

Zum Überblick anbei einige Zitate aus der Anleitung des Herstellers (sinngemäß übersetzt, da es damals ausschließlich Anleitungen in englischer Sprache gab), da das Gerät durchaus als revolutionär zu bezeichnen ist:

Das Rocktron Intellifex ist ein 24-Bit-digital-Effekt-Prozessor, der drei einzelne 16-Bit-Wandler und Sigma-Delta A/D-Wandler einsetzt, eine 64-fache Abtastrate und einen Dynamikbereich von über 100 dB erreicht. Das Intellifex ist komplett programmierbar und ermöglicht eine komplette MIDI-Steuerung. Das Gerät verfügt über Pitch-Shifting, 8 Voice-Stereo-Chorusing-Effekte, digitale Verzögerungseffekte wie 2-Tap-, Stereo- und Ping-Pong-Effekte, unübertroffene digitale Reverb-Qualität und hochflexible Konfigurationsprogrammierung für gleichzeitigen Betrieb von bis zu fünf Geräten. Das Intellifex bietet auch ein Hush-System, erstmals eine digitale Implementierung der patentierten HUSH-Rauschunterdrückung am Eingang der Einheit, zusammen mit Verzögerungs- und Hall-Ducking-Funktionen.

Was macht(e) das Rocktron Intellifex so einzigartig?

Zitat des Herstellers (Auszug): „superleiser Betrieb durch den Einsatz von digitalen HUSH und hochwertigen 16-Bit-Wandlern. Sauberer Klang durch die Verwendung eines 64 x Oversampling A/D-Wandlers, der das Signal 64 mal so oft wie ein herkömmlicher Wandler abtastet und auch durch den Einsatz eines separaten Dual-D/A-Wandlers. 24-Bit-Verarbeitung und Speicherschaltungen, um den maximalen Dynamikbereich aufrechtzuerhalten. Möglichkeit, bis zu acht einzigartige MIDI-Controller-Patches mit jedem Preset zu speichern. Sehr hochwertige Effekt-Algorithmen. 8-Voice-Chorusing mit einer enormen Anzahl von Parametern für den reichsten Chor aller Zeiten. Hochwertige 4-Voice-Pitch-Verschiebung über drei volle Oktaven. 2-Voice-Pitch-Shifting oder 8-Stimmen-Chorus, angeboten gleichzeitig mit Hush, Delay und Reverb. Programmierung über Knöpfe anstelle von Drucktasten. Leicht zu lesen, breite Betrachtungswinkelanzeige.“

Das war mal ’ne schöne Latte an Features! Jetzt schauen wir uns das Gerät einmal im Detail an.

Bedienelemente am Frontpanel des Intellifex

Der Anschaltknopf befindet sich ganz links auf dem Frontpanel. Die Programme werden erst mit dem Preset-Rädchen ausgewählt und anschließend mit den Recall-Button in den Speicher geladen. Der CONFIG-Knopf gestattet den Einblick in die Konfiguration (Effektzusammenstellung) des aktiven Programms. Das Display zeigt bis zu 16 angenehm grün leuchtende Buchstaben. Jeder Buchstabe besitzt nochmals vierzehn Segmente.

Der Bypass-Taster nimmt den Effekt aus dem Signalweg.

— Drei Regler zum Editieren —

Mit den drei Drehreglern Parameter Adjust, Parameter Select und Function Select werden die Editierung der Programme vorgenommen. Die Compare-Taste ermöglicht, die editierten Werte mit den vorher gespeicherten zu vergleichen. So erkennt man schnell, ob eine Editierung zum Vor- oder Nachteil des Klangs erfolgte. Ist man mit dem editierten Sound zufrieden, wird dieser mit dem STORE-Knopf dauerhaft im Speicher abgelegt.

Ein sinnvolles Feature sind die Input- und Output-Regler des Intellifex. Darüber hinaus kann der Signalpegel von -10 dB auf +4 dB umgeschaltet werden, um eine entsprechende Anpassung an weitere Geräte vorzunehmen. Eine LED-Anzeige gibt optische Auskunft bzgl. des Pegels.

Rückseite des Intellifex

Das Rocktron Intellifex wurde mit einem ausgesprochen fetten Netzteil (9 V-AC) ausgeliefert. Vier 6,3 mm Klinkenbuchsen für Ein- und Ausgang gestatten bei Bedarf reinen Stereobetrieb. Zwei weitere Klinkenbuchsen dienen der Fernbedienung des Intellifex, ohne MIDI zu bemühen. Eine Buchse gestattet es, den 19-Zoller in Bypass zu setzten, den Effekt also aus dem Signalweg zu nehmen. Die andere Buchse erlaubt, das Preset schrittweise auf- oder abwärts zu schalten.

Zwei MIDI-Buchsen ermöglichen die volle Integration in einen MIDI-Verbund. Der Phantom-Power-Anschluss, der die optionale (Rocktron MIDI Mate) Fußleiste mit Strom versorgt, rundet die ohnehin bereits ausgezeichnete Ausstattung ab.

— Stereoausgänge —

Delay

Von kurzem Slapback bis zu einer maximalen Verzögerungszeit von 750 Millisekunden geht hier alles. Diese lange Delay-Zeit ist aber nicht in allen Konfigurationen zu erhalten. Benutzt man viele Effekte gleichzeitig, begrenzt sich die maximale Delay-Zeit auf kürzere Intervalle.

Das Ping-Pong-Delay kommt natürlich nur im Stereobetrieb richtig zum Tragen. Hierfür muss man eine Stereoendstufe anschließen bzw. das Gerät in ein Mischpult einschleifen.

Das Delay bietet auch eine Ducking-Funktion, mit der man sich bei Bedarf von ungewolltem Klangmatsch befreien kann. Ducking ist nicht jedermanns Geschmack, aber gelegentlich durchaus sinnvoll.

Mit dem Hf Damp Parameter kann man sogar bei entsprechender Absenkung der hohen Frequenzen ein analoges Delay simulieren.

Leider erlaubte das Rocktron Intellifex noch kein „Tap-Tempo“ für die Verzögerungszeit der Echos. Dieses wünschenswerte Feature war damals noch kein Standard.

Reverb

Auch der digitale Hall erfreute sich nach damaligen Gesichtspunkten einer absolut gehobenen Qualität. Die Natürlichkeit und Qualität des Reverbs lassen auch heutige Geräte manchmal vermissen. Allein mit den Parametern Reverb Type, Decay (Raumgröße), Predelay und High Frequency Damping war es ein Kinderspiel, schnell zu beeindruckenden Ergebnissen zu kommen.

Chorus

Der Klang des achtstimmigen, luxuriös ausgestatteten Chorus ist nach wie vor sensationell und schwer zu toppen. In Verbindung mit Delay und Reverb waren nun endlich echte „L.A. Sounds“ möglich. Editiermöglichkeiten sind hier sehr reichlich vorhanden.

— Einstellbare Levels mit Anzeige —

Der Harmonizer im Rocktron Intellifex

Mit dem Harmonizer (Pitch Shifter) war es selbstverständlich auch möglich, Songs wie Owner of a loneley heart der Gruppe Yes glaubwürdig zu interpretieren. Alle Intervalle sind hier denkbar. Auch typische Oktaver-Anwendungen waren möglich. Wenn man das Dry-Signal auf null reduziert, das Originalsignal also ausblendet, hörte man nur die untere Oktave. Für Bass- oder Baritonsaxofon Imitationen war dies eine gute Option. Eine „intelligente“ Variante, wobei sich das WET-Signal nur bei Tönen einer diatonischen Tonleiter (Tonart wählbar) bedient, existiert nicht.

Das Hush 2C

Das Rocktron Intellifex war vorwiegend für den seriellen Effektweg konzipiert. Bei Einschleifen in den parallelen Effektweg konnte es zu Phasenproblemen kommen. Außerdem würde man so auch die Wirkung des sehr effektiven Rauschunterdrückungssystems verzichten. Dieses macht sich gerade bei heftig verzerrten Klängen sehr positiv bemerkbar. Pro Preset ist der Threshold des Hush 2C individuell einstellbar.

Programmierung

Die Programmierung gestaltet sich anfangs etwas fummelig. Hat man aber das Prinzip, insbesondere der verschiedenen Konfigurationen incl. ihrer speziellen Möglichkeiten bzw. Einschränkungen (um sparsam mit den guten, jedoch nicht unbegrenzten Rechenressourcen umzugehen), einmal verstanden, hat man das Schlimmste überstanden. Vieles geht auch sehr intuitiv vonstatten.

MIDI-Mapping mit dem Rocktron Intellifex

Hiermit ist es möglich, einen erhaltenen Programmbefehl auf eine andere Programmnummer „umzuleiten“. Bekam beispielsweise die JMP-1-Vorstufe den Befehl, auf Preset 1 umzuschalten, musste man dem Rocktron Intellifex beibringen:

Wenn Du den Befehl zu Preset 1 bekommst, benutze dann hier nicht Preset 1, sondern z.B. Preset 17. Mit den Parametern für das MIDI-Mapping konnte man also viel Zeit verbringen.

Auch das Sichern der erstellten Programmierung konnte per MIDI-Dump (via MIDI-Kabel und MIDI-Interface) an einen Computer übermittelt werden.

— Foto des Signalwegs des Intellifex Blackface aus meiner vergilbten „Vintage“ Anleitung —

Controller Assign

Gleichfalls ein interessantes Feature ist es, die Funktion eines gewünschten Parameters auf ein externes Expressionpedal auszulagern. So kann man live beispielsweise das Feedback verlängern oder die Delay-Zeit beeinflussen. Ich vermute, diese Funktion hat nur bei Besitzern einer Rocktron MIDI-Mate Fußleiste problemlos funktioniert. Meine Versuche, dieses mit einem BOSS FC-50 MIDI-Controller und einem Boss EV-5 Expressionpedal zu bewerkstelligen, scheiterten, obwohl dies laut Aussage einiger Spezialisten wohl tatsächlich funktionieren soll.

Die Klangbeispiele wurden mit folgendem Equipment erstellt:

Gibson Les Paul Special – Marshall JMP-1 – Rocktron Intellifex –  Mesa Boogie Mark 2c Mesa Boogie Box 1×12″ Box – Shure SM 57 – Apogee Duett – Mac mit Logic.

Fazit

Das Rocktron Intellifex ist auf dem Gebrauchtmarkt im Schnitt für schlappe 150,- Euro zu bekommen. Der 19″-Zoll-Trend ist ja bereits länger wieder vorbei. Wenn man sich aber dennoch die Mühe machen sollte, ein Rack mitzuschleppen, ist das Intellifex in jedem Fall noch immer empfehlenswert. Ich benutze es noch immer gelegentlich in einem meiner Set-ups, gerade weil es im Verbund mit meiner Marshall JMP-1 Vorstufe (bereits in der Rubrik Zeitmaschine getestet) niemals irgendetwas vermissen ließ. Wirklich angenehm ist die Rauschfreiheit, die durch eine gute Programmierung des Hush 2C, dessen Threshold individuell für jedes Preset erstellt werden kann, erreicht wird. Auch die Umschaltung beider Geräte per MIDI erspart unnötigen Stepptanz.

Die Zuverlässigkeit ist außerordentlich hoch. Selbst nach nunmehr 25 Jahren, die inzwischen seit der Neuanschaffung dieses Geräts vergangen sind, konnte ich selbst ohne einen einzigen Batteriewechsel kein einziges Mal irgendeine, und sei es auch nur eine Sekunde lang, Fehlfunktion feststellen!

Plus

  • Klangqualität
  • Ausstattung
  • Rauschunterdrückung
  • Dynamik
  • bis zu fünf Effekte gleichzeitig
  • MIDI-Funktionalität

Minus

  • -

Preis

  • Gebrauchtpreis: ca. 150,- Euro
Klangbeispiele
Forum
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    penishead  

    Danke, endlich mal eine Huldigung dieses absolut auch heute noch erstklassigen Gerätes. Wirklich besonders hervorzuheben ist der Dynamikbereich. Auch heute noch technische Traumwerte, gerade im umschalten von Programmen, sowie im druckvollen Sound. Auch viele Jahre im Studio seinen Einsatz als Hallgerät eingesetzt. Speziell bei Vocals oder Snares.

    • Profilbild
      Johannes Krayer  RED

      Danke für eure positiven Kommentare!
      Immer wenn ich das Teil mal wieder höre, werde ich an alte Zeiten erinnert. Gut, dass ich mich noch nicht von dem alten und vertrauten Wegbegleiter trennen konnte,

      Johannes

  2. Profilbild
    Stephan Güte  RED

    Ich hatte „Es“ im Rack … zusammen mit nem ADA MP-1 Preamp und ner Marshall Valvestate Endstufe … hab da über zwei Jahre abbezahlt, jeden Monat brav im Musikladen. Egal, das Teil MUSSTE HER!

    Und heute gibts das für nen Hunni in den Kleinanzeigen, unglaublich.

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    litoni

    Meine Güte, wie die Zeit vergeht, es war damals eines meiner ersten FX-Geräte in meinem Rack. Zu der Zeit waren ja Vor-und Endstufen getrennt groß in Mode. Bei mir war das Rack mit dem berühmten Soldano X88 und der dazugehörigen Stereoendstufe (alles in der „lilla“ Farbe) und eben dazwischen das Intellifex, bestückt. Dazu noch eine 4×12 er Marshall für den trockenen Sound und 2 Stück 1x12er, damit splittete man darauf, mit einem Linemixer, die reinen Effektsignale. Typisch 80er eben ! Das „Schleppen“ war aber auch typisch ! Aber damals war mir das egal Hauptsache einen vollen Stereosound, verdammt war das geil !

  4. Profilbild
    L. Lammfromm  

    Mir hat schon damals das Intellifex nicht gefallen – und heute gilt das umso mehr. Bei den Soundbeispielen – und das spricht dafür, dass diese gut gewählt sind – stellt sich sofort das gleiche unangenehme Gefühl ein, wie ich es früher schon mit dem Intellifex hatte.
    .
    Wenn ich einen eher digital klingenden, transparenten Hall in Rackformat empfehle, dann deutlich eher einen TC Electronic M300 oder M350. Ja, sogar ein G Major. Das kommt gebraucht günstiger – und klingt nicht nur in meinen Ohren eindeutig besser.

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    AMAZONA Archiv

    Das ist ja alles Geschmackssache, ich hatte den Alesis Quadraverb, ein einfaches aber sehr gut klingendes Effekt gerät. Ich stehe da nicht alleine da mit meiner Meinung. Ja natürlich ist es nach ein paar Jahren kaputt gegangen, eben Alesis super Qualität. Nicht viel besser als Behringer Kram nur teurer. Aber auch Alesis hat gute Sachen produziert, nur nicht alles war ein knaller.

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    Sudad G  

    Trotz eines Lexicon 300 und eines Eventides DSP-4000 im Rack setze ich auch heute noch gerne das Intellifex und vor allem dessen größeren Bruder Intelliverb regelmäßig in meinen Produktionen ein. Vor allem deren Chorus-Delay-Kombinationen klingen auf Pads und Synth-Chords wunderbar breit und spacig. Da man 8 unabhängige Delaystimmen besitzt, die man im Tuning, Panorama und Zeit verändern kann, gilt das Intellifex unter vorgehaltener Hand auch als ein kleiner Eventide für „Arme“. Sehr schön ist auch das Parallel Processing des analogen Signals, was stehts ungewandelt analog anliegt. Für heikle Signale ein Muss.
    Das größere Intelliverb bietet bei entsprechender Programmierung sehr gute Räume für Background-Vocals, aber auch tolle Multi-FX für Synthesizer, Reverse Reverbs etc.
    Da das Intelliverb all das kann, was das Intellifex auch kann, aber noch längere Delayzeiten erlaubt und einen Virtual Room Generator besitzt, würde ich mich heutezutage gebaucht immer nach einem Intelliverb umsehen.

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      swissdoc  RED

      Mir wurde erst dank dieses Kommentars klar, dass es Intellifex und Intelliverb gibt. Da die alle gleich aussehen, habe ich das immer zusammengewürfelt. Ein Intellifex habe ich schon lange und nun kam gerade ein Intelliverb dazu. Klanglich muss ich noch erforschen, aber der erste Eindruck (zwar nur schnell mit Gitarre am Amp) war ein guter.

      • Profilbild
        Sudad G  

        Das Intelliverb ist halt die Studioversion des Intellifex und hat einfach den besseren Hall und dazu eben die längeren Delayzeiten, was gerade bei Tap-Delays von Vorteil ist. Ansonsten ist es dem Intellifex recht ähnlich, was die Modulationseffekte angeht.
        Das Rauschunterdrückungs-System HUSH ist zwar live und/oder für Gitarristen ein Segen, im Studiobetrieb würde ich es aber lieber abschalten, weil dann der Hall wesentlich edler und räumlicher klingt.
        Ich finde es auch heute noch wirklich gut für den Preis und so durfte es in meinem Rack bleiben.

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