5 Kilo Hall: Yamaha REV 7
Das Yamaha REV 7 Effektgeräte bringt die Vibes der 80er-Jahre in deine Produktion. Das digitale Hall- und Multieffektgerät stammt aus dem Jahr 1985 – hat also gerade seinen 40. Geburtstag gefeiert. Damals war das REV 7 für viele Musiker und kleinere Studios eine kostengünstige Alternative zum Flaggschiff Rev 1. Das 1983 erschienene REV 1 präsentierte sich als 10 Kiloklotz, der in der Klasse der großen Halllegenden von Lexicon und AMS mitmischen sollte.
Inhaltsverzeichnis
- Yamaha Yamaha REV 7
- Geliebt oder gehasst – die alten Yamaha Hallgeräte
- Der Frequenzgang ist nicht alles
- LoFi-Charakter macht den Charme aus
- Einst der absolute Hit: Speicherplätze und MIDI
- Transportabel und wertiger Look
- Das Yamaha REV 7 zeigt Programmnamen an
- Equalizer an Bord
- Programmwahl – fünf Wege führen nach Rom
- Yamaha REV 7: Viele variable Parameter
- Stereodelay und Modulationseffekte
- Robin Lumleys Rat: Lieber schnell bestellen
- Yamaha REV 7 – in vielen Studios zu Hause
- Der Hall von Never gonna give you up
- Jon Burton: Kann auch mal kaputt gehen
- Yamaha REV 7 – Erhaltung und Preis
- Alternativen zum Yamaha REV 7
Liebe Vintage-Samstag-Freunde,
nachdem ich letztes Jahr bereits die Chefredaktion bei AMAZONA.de abgegeben habe, ist es nun so weit: Mit diesem Vorwort und diesem Artikel lege ich auch mein Amt als Redakteur der Vintage-Redaktion nieder, um mich künftig ganz meiner neuen Berufung als Schriftsteller zu widmen.
Kaum einer weiß, dass der Grundstein für AMAZONA.de 1999 meine Liebe zu Vintage-Synthesizern war. Seitdem gab es mehrmals im Monat den Vintage-Samstag auf AMAZONA.de, der über all die Jahre zu einer echten Institution geworden ist. Der Erfolg dieser Reihe ist vor allem den vielen Vintage-Freunden und Kennern zu verdanken, die diesen AMAZONA-Dauerbrenner mit Leben gefüllt haben.
Einen möchte ich hier stellvertretend für viele nennen: Christian Uhlig, euch besser bekannt als Costello. Mit seinen umfangreichen Beiträgen hat er immer wieder aufschlussreiche und unterhaltsame Wochenendlektüre geschaffen. Umso schöner, dass meine Zeit mit seinem vorliegenden Beitrag zur Yamaha REV-7 Effect Unit einen passenden Abschluss findet.
Meine Leidenschaft für Vintage-Units bleibt. Ich werde auch künftig jeden Samstag bei AMAZONA.de vorbeischauen, dann ausschließlich als Leser und Sammler, worauf ich mich jetzt schon freue.
Bleibt mir nur noch, euch allen für eure Unterstützung, eure Kommentare, eure Beiträge und eure Treue über all die Jahre herzlich zu danken. Viele von euch durfte ich auf meiner Lesetour im letzten Jahr bereits kennenlernen. Und wer weiß: Ab Februar 2027 bin ich mit meinem nächsten Werk Codex erneut im ganzen deutschsprachigen Raum unterwegs. Vielleicht sieht man sich, ich würde mich freuen.
Nun viel Spaß mit Costellos neuer Wochenendlektüre.
Euer Peter Grandl
Geliebt oder gehasst – die alten Yamaha Hallgeräte
Es dürfte schwer sein, jemanden zu finden, der den Klang eines Lexicon 224 oder AMS RMX 16 grottig findet – das sieht beim Yamaha-Hall durchaus anders aus. Vintage Digital schreibt: „Die alten Yamaha Hallgeräte werden entweder geliebt oder gehasst. Und so müsste das REV 7 eines der am meisten polarisierenden Hallmaschinen sein. Aber man darf sich nicht täuschen, es gibt viel Liebe für diese klassischen 1980er Hallgeräte.“
Hören wir uns den Hall des Yamaha REV 7 einmal an: Das Synthesizer-Stück baut auf einem Arpeggio vom Juno-60 auf. Die Padsounds sind vom Juno-60 und dem Prophet VS, Bass und die tiefe Brass-Melodie stammen vom Prophet-5. Dazu kommen noch zwei Klänge vom 3rd Wave: Ein krachender Digitalbass und ein gläserner Sound, der zwischendurch auch mal allein zu hören ist. Der Hall ist das Preset 1 des Yamaha REV 7 – Large Hall. Danach ein Beispiel mit Akustikgitarre, für die Preset 28 einen maßgeschneiderten Hall anbietet:
Der Frequenzgang ist nicht alles
Die frühen digitalen Effektgeräte von Yamaha sind alle ein bisschen noisy, sie klingen eher körnig als nach Flausch und Seide. Das REV 7 nutzt eine lineare 16-Bit-Quantisierung bei einer Abtastrate von 31,25 kHz. Der Frequenzgang beim REV 7 ist mit 20 Hz bis 12 kHz nicht gerade berauschend. Wobei der Frequenzgang natürlich nicht allein entscheidend ist, wenn es um die Qualität eines Digitalhalls geht. Den eindrucksvollen Beweis dafür liefert das Lexicon 224 aus dem Jahr 1978: Es kommt gerade mal auf 10 kHz und klingt dabei absolut großartig.

MIDI besitzen sowohl das Yamaha REV 7 als auch das SPX90. Die professionellen XLR-Anschlüsse blieben dem REV 7 vorbehalten. (Foto: Dagmar Metzger)
LoFi-Charakter macht den Charme aus
Insgesamt lässt sich dem Yamaha REV 7 schon ein gewisser LoFi-Charakter – oder netter ausgedrückt „vintage digital“ – bescheinigen. Aber gerade der macht heute seinen besonderen Reiz aus. Das REV 7 findet sich immer noch in vielen Studios, wo es gerne genutzt wird, um eine Snare zu verhallen oder Bläsern und Synthesizern einen besonderen Charakter zu geben.
Die Drum-Machine aus Toontracks EZDrummer läuft über das Preset 23 (Gate Reverb) und das Saxophon über eine Echo Room genannte Kombination aus Echo und Hall (Preset 17). Das klingt erstmal sehr mächtig, funktioniert im Bandkontext aber richtig gut.
Ich selbst kenne den Yamaha-Klang nur zu gut: Ich habe hier schon das Yamaha SPX90 vorgestellt, das gemeinsam mit dem REV 7 im Jahr 1985 auf den Markt kam. Für mich nimmt das SPX90 einen besonderen Stellenwert ein: Es war halt das erste Gerät, das Digital-Hall und eine ganze Palette anderer Effekte zu einem erschwinglichen Preis bot. Der Sound allerdings war – wenn man die Nostalgie einmal beiseite lässt – doch ziemlich blechern. Umso spannender war jetzt für mich der Vergleich mit dem Yamaha REV 7, das damals deutlich außerhalb meines Budgets lag.
Einst der absolute Hit: Speicherplätze und MIDI
Was beide Hallgeräte gemeinsam haben: Sie sind speicherbar – das Yamaha REV 7 bietet 30 Presets und 60 Speicherplätze für eigene Kreationen. Außerdem haben beide Geräte MIDI an Bord. Verbunden mit einem MIDI-fähigem Synthesizer wie dem DX7 konnte der metallische Plucksound mit einem kurzem Plattenhall versehen werden. Und anschließend die Streicher mit einer luxuriösen Hallwolke – durch einen simplen Programmwechsel am Keyboard.
Anders als das SPX90 verfügt das REV 7 zusätzlich zu den Klinkenbuchsen an der Rückseite auch über Line-XLR-Eingänge und -Ausgänge. Bei beiden Effektgeräten ist das Stromkabel fest verbunden.

Im Gegensatz zum SPX90 hat das REV 7 auch jeweils zwei Eingangsbuchsen zu bieten (Foto: Dagmar Metzger)
Das REV 7 und stärker noch das SPX90 sind echte Multieffektgeräte. Geht man die Presets durch, merkt man sofort, dass das Yamaha REV 7 – wie auch mein SPX90 – viel mehr zu bieten hat, als nur schnöden Nachhall. Das reicht von Chorus- und Flanging-Effekten bis zu Stereo-Delay mit unabhängigen Wiederholungen auf beiden Kanälen.
Zwei Klangbeispiele, die die Modulationseffekte beleuchten: Der Bass wurde mit dem Chorus B (Preset 12) angedickt, das E-Piano wurde durch Preset 10 „Reverb Flange“ geschickt, das eine Kombination aus Flanger und Hall anbietet.
Transportabel und wertiger Look
Das Yamaha REV 7 hat im Vergleich zum REV 1 ordentlich abgespeckt: Das 19‘‘-Rack-Gerät misst nur zwei Höheneinheiten statt drei und es wiegt mit 5,3 kg auch nur noch die Hälfte. Mit den Abmessungen 48 x 8,99 x 34,25 cm läuft das REV 7 trotzdem nicht Gefahr, übersehen zu werden. Auch das schwarze Gehäuse in Verbindung mit der goldenen Beschriftung und den grauen Programmtasten macht optisch richtig was her und strahlt Wertigkeit aus. Auf der Frontplatte zeigt eine zweistellige LED-Anzeige das aktuelle gewählte Patch an.

Im Profil: Das Yamaha REV 7 benötigt 2 HE im Rack und hat eine Tiefe von gut 34 cm (Foto: Dagmar Metzger)
Das Yamaha REV 7 zeigt Programmnamen an
Daneben gibt es zusätzlich ein beleuchtetes 2x 16-Zeichen-LCD, das den Programmnamen und den Wert eines angewählten Parameters anzeigt. Das ist ein großer Vorteil zum Beispiel im Vergleich zu Rolands SRV2000, das in den gleichen Gewässern wie das REV 7 fischt. Beim Roland SRV2000 muss ich aber immer wissen, welches Programm sich hinter der angezeigten Zahl verbirgt.
Links neben der LED-Patch-Anzeige gibt es noch eine LED-Eingangspegelanzeige mit 8 Segmenten. Darunter befindet sich der Netzschalter und ein Umschalter für Mono- und Stereobetrieb, außerdem Drehregler für den Eingangspegel und das Mixverhältnis von trockenem und nassem Signal.
Nachdem wir den großen Saal des Yamaha REV 7 schon gehört haben, möchte ich auch den kleinen Saal (Preset 2) vorstellen. Für das Orchesterbeispiel habe ich das Abbey Road-Orchester und den Chor von Spitfire verwendet. Es handelt sich um einen schlichten Klavierchoral von Robert Schumann, denn ich etwas aufgeputzt habe.
Equalizer an Bord
Unterhalb der Anzeigen ist zusätzlich ein semi-parametrischer 3-Band-Equalizer untergebracht – ein besonders attraktives Feature des Yamaha REV 7. Der Equalizer deckt einen Frequenzgang von 50 Hz bis 20 kHz ab. Für Bässe, Mitten und Höhen gibt es jeweils einen Drehknopf für den Frequenzbereich und den gewünschten Pegel. Der Equalizer kann über einen eigenen Taster ein- oder ausgeschaltet werden. Er beeinflusst nicht den Direktklang und auch nicht den verhallten Sound, sondern das Signal bevor es durch den Effektprozessor läuft.
Hier lassen sich also relativ einfach schnelle Anpassungen des Klangmaterials vornehmen, um zum Beispiel einem matschigen Hallsound vorzubeugen. Der Ein/Ausschalter für den Equalizer erlaubt schnelle A/B-Vergleiche. Einziger Wermutstropfen: Die EQ-Einstellungen sind nicht mit dem jeweiligen Patch speicherbar.
Programmwahl – fünf Wege führen nach Rom
Wenn wir uns auf der Frontplatte nach rechts bewegen, stoßen wir auf eine größere Anzahl von Drucktasten. Insgesamt sind hier vier Gruppen von Bedienelementen versammelt und die Verwirrung eigentlich programmiert. Da ist es den Designern hoch anzurechnen, dass sie einer dieser Gruppen graue statt schwarze Taster spendiert haben. Mit einem Blick ist so das numerische Tastenfeld zu erkennen, wo wir auf ziemlich direktem und schnellem Weg an die 30 Presets und 60 benutzerdefinierten Programme kommen. Einfach Memory-Taste drücken und anschließend die zweistellige Programmnummer, dann mit Recall bestätigen und fertig.
Ebenso geläufig ist die Möglichkeit mit den Increment- und Decrement-Tasten zu arbeiten. Weiter gibt es eine von Yamaha Direct Call genannte Methode, die ich persönlich eher umständlich und nicht sehr intuitiv finde. Außerdem lassen sich Programmwechsel mit einer Fernbedienung und selbstverständlich über MIDI durchführen.
Bei den Parametern werde ich gleich auf die Early-Reflections-Programme zu sprechen kommen. Verwendet habe ich sie beim Klangbeispiel Dance. Der kurze Titel mixt moderne Drumsounds von Toontracks EZDrummer mit Syntheffekten von u-hes Hive und einer zusätzlichen Basslinie von Cherry Audios Pro Soloist. Beim Preset 6 „Early Reflection 2“ sorgen laut Yamaha-Handbuch die frühen Reflexionen für „eine hellere und lebendigere Klangqualität. Dies sorgt für einen knackigen, dynamischen Kickback und klingt eher elektronisch als nach natürlichem Hall.“
Yamaha REV 7: Viele variable Parameter
Jedes der 30 Presets des REV 7 besitzt sieben variable Parameter, die im zweiten Tastenblock zusammengefasst sind. Hier werden die numerischen Tasten und die Increase/Decrease verwendet, um die Klänge nach Herzenslust zu tweaken. Anschließend können sie auf einem der 60 User-Speicherplätze für die Nachwelt verewigt werden. Im einzelnen können die folgenden sieben Parameter verändert werden:
-
- Initial-Delay (0,1 – 100 ms): Wird oft auch als Pre-Delay bezeichnet und bestimmt die Zeitspanne zwischen dem Direktsignal und dem Einsetzen des Nachhalls. Ein sehr wichtiger Parameter, der dafür sorgt, dass kein Hallbrei entsteht, sondern alles schön klar zu orten ist.
- Erste Reflexion (0 – 100 ms Delay, 0 – 100 % Pegel): Die Early Reflections stehen für Parameter 2 und 3, weil hier sowohl die Verzögerungszeit als auch der Pegel eingestellt werden können. Gemeint sind ersten Schallwellen, die von Oberflächen (also Wänden, Decken, Möbeln) in unserem (virtuellen) Raum reflektiert werden und unser Ohr erreichen. Sie geben uns ein Gefühl für die Größe und Beschaffenheit des Raums. Ob wir uns in einem Saal mit Marmorwänden befinden, oder eher dicke Stofftapeten an den Wänden hängen.
Beim Yamaha REV 7 ist diese erste Reflexion als einzelnes Mono-Echo vor dem eigentlichen Reverb realisiert. Der Parameter ist auch für das Automatic-Double-Tracking nützlich, um Chorus- und Flanging-Effekte zu erzielen. Neben verschiedenen Räumen, Hallen und Platten bietet das REV 7 auch ein Zufallsmuster, das keine natürliche Umgebung nachahmt, sowie einen Umkehreffekt, bei dem die Amplitude der Reflexionen nach ihrer Auslösung zu- statt abnimmt.
- Reverb-Zeit (0,3 – 10 Sek.): Keksdose oder Mainzer Dom? Das lässt sich mit dem Hallparameter einstellen. Für den Kölner Dom reicht es nicht ganz, denn der kommt auf 12 – 13 Sekunden Nachhallzeit. Aber auch so lässt sich eine Kirchenorgel eindrucksvoll verhallen. Ein sehr wichtiges Feature ist die Möglichkeit, die Hallzeiten der hohen und niedrigen Frequenzen des Signals anzupassen. Dafür sorgen die Parameter 5 und 6: Hi Reverb Time und Low Reverb Time. Sie tragen stark zur realistischen Simulation unterschiedlicher akustischer Räume bei. Im Handbuch heißt es dazu: „Je höher die Frequenz , desto mehr wird der Klang von Wänden, Möbeln und sogar der Luft geschluckt.“
- Diffusion (0 – 10): Parameter 7 kümmert sich um die Diffusion, womit die Streuung des Halls gemeint ist. Mit diesem Parameter kann die Dichte und Komplexität des Nachhalls bearbeitet werden. Diese ist in einem symmetrischen Raum mit einfachen flachen Oberflächen weniger ausgeprägt als in einem Theatersaal mit Orchestergraben, Logen und Bestuhlung.
Streuung macht den Hall natürlicher und angenehmer: „Wenn Räume keine Diffusion aufweisen, klingen die Erstreflexionen teilweise wie ein hartes Echo und die Hallfahne kann kantig und hart wirken“, schreibt der österreichische Produzent Chris Hörmann in seinem Hall-Special. Im Yamaha REV 7 lässt sich die Diffusion von 0 bis 10 einstellen, wobei mit 10 die höchste Streuung des Signals erzielt wird.
Im nächsten Beispiel benutze ich Preset 30 „Live Reference“, um einen ganzen Song zu verhallen. Queen of the Wadis ist inspiriert von einer Omanreise, die ich zum Jahresanfang unternommen habe. Der Titel verwendet verschiedene Samples u. a. von einer arabischen Flöte, einen Djembe-Loop (in Ermangelung einer Darbuka) sowie Synthflächen vom Juno-60 und das bekannte Stockholm-Rhodes vom Nord Grand. Chorus- und Sologitarren sowie die Saxofon-Intermezzi stammen von der von mir sehr geschätzten Band in a Box-Software: Sie erstellt mit Algorithmen nach meinen detaillierten Angaben zu Chords, Rhythmus und Stilistik Backingtracks und Soli. Dabei greift das Programm auf eine von Profi-Musikern eingespielte 190 GB schwere Datenbank zurück. Meine Stimme habe ich in Audimee bearbeitet und mit anderen Stimmen gemischt, u. a. mit Adam, der laut Audimee einen „weichen, kontrollierten Klang“ liefert, „der über die Melodie gleitet, ohne jemals zu drängen oder sich zu sehr anzustrengen.“
Stereodelay und Modulationseffekte
Neben Hall bietet das Yamaha REV 7 auch diverse Echo- und Modulationseffekte. Beim SPX90 sollten die Yamaha-Techniker noch tiefer in die Trickkiste greifen. Aber auch das REV 7 ist schon ein echtes Multieffektgerät.
- Stereodelay: Unabhängige Verzögerungszeiten für linken und rechten Kanal (bis zu 450 ms) ermöglichen Echoeffekte im Stereobild. Eine hohe Feedback-Einstellung sorgt für endlose Wiederholungen. Mit dem High Dump kann das Echo-Signal klanglich angepasst werden.
- Modulation: Schließlich gibt es noch einen LFO, mit dem verschiedene Modulationseffekte wie Flanger, Chorus und Vibrato erzeugt werden können. Ein „Initial Delay“ erlaubt es, die Effekte bis zu 100 ms zeitlich verzögert einsetzen zu lassen. Ein echter Klassiker ist das Symphonic-Preset, das damals auf vielen Hits zu hören war. Es ist immer noch sehr hilfreich, falls bei einem alten String-Gerät mal die Ensemble-Schaltung ausfallen sollte.
Im nächsten Klangbeispiel ist zunächst der Moog Opus 3 mit seinem internen Ensemble-Effekt zu hören, dann das trockene Signal, veredelt mit dem Symphonic-Sound (Preset Nummer 15).
Robin Lumleys Rat: Lieber schnell bestellen
Ganz besonderen Eindruck machte der Yamaha-Digitalhall auf den 2023 verstorbenen britischen Jazz-Fusion-Musiker, Keyboarder und Plattenproduzenten Robin Lumley. Er widmete dem Yamaha REV 7 1985 unter dem programmatischen Titel Yet another milestone eine ausführliche Rezension in Sound on Sound. Wem der Name Lumley nicht gleich ein Begriff sein sollte: Er spielte mit Schlagzeuger Phil Collins, dem Gitarristen John Goodsall und dem Bassisten Percy Jones Mitglied in der Band Brand X.
Lumley schreibt über das REV 7: „Durch die digitale Technik ist es klanglich extrem sauber. Außerdem schreit es förmlich danach, mit neuen Klängen zu experimentieren – es ist eine Art Hall-Synthesizer, wenn man bereit ist, mit ihm zu spielen. Wer das nicht tut, verpasst definitiv etwas. Einige der Presets verfügen über Gating-Effekte und ich habe es geschafft, diese zu invertieren, um ein ‚Rückwärtsecho‘ zu erhalten – ein Prozess, für den ich früher im Studio Stunden gebraucht habe, indem ich das Multitrack-Band auf den Kopf gestellt habe! Das nenne ich Fortschritt. Der Preis stimmt, die Nachfrage wird groß sein, und Sie sollten sich besser schnell in die Warteschlange für Bestellungen einreihen.“
Hier eine elektrische Gitarre, die mit Preset 16 „Spring Reverb“ verhallt wurde:
Yamaha REV 7 – in vielen Studios zu Hause
Bei vielen Topkünstlern hatte das Yamaha REV 7 in den 80er- und 90er-Jahren einen festen Platz im Rack. Genesis-Keyboarder Tony Banks saß 1989 gerade an seinem Solo-Album Bank Statement, als er von Sound on Sound interviewt wurde. Und das REV 7 prominent erwähnte: „Meine Hauptinstrumente sind der Yamaha CP70/80 E-Flügel, der DX7 sowie der Emulator II und EIII … Bei den Effekten verwende ich viel Rev 7 und seit Kurzem auch einen Boss-Chorus.“ Auch auf dem Genesis-Album Invisible Touch von 1986 ist das Yamaha REV 7 vertreten. Tony verwendete den Yamaha-Hall u. a. gerne für seinen DX7 und zog ihn sogar einem wesentlich teureren Hallgerät vor: „Ich finde ihn besser als den AMS für Keyboards, weil er eine größere Vielfalt an Möglichkeiten bietet. Er sorgt dafür, dass ein Instrument seinen Platz findet. Für sich genommen ist der DX7 etwas grob und nackt … Der REV7 ist perfekt dafür geeignet.“ (Electronics and Music Maker, Juli 1986)
Michael Cretu hatte in seinem Enigma’s A.R.T.-Studio neben Lexicons 480 und 960, dem Dynacords DRP20 und einem Eventide auch das Yamaha REV 1 und REV 7 am Start.
Auch in Jean Michel Jarres Studio protokollierten die Kollegen von Sound on Sound 1990 das REV 7. Neben dem TC Electronics TC2290 Delay, einem Roland DEP5, zwei Korg SDD3000 Delays, Urei-Filtern, einem parametrischen 3-Bandfilter von Moog und Drawmer Gates.
Der Hall von Never gonna give you up
Ebenso erwähnen die Studio-Equipmentlisten von Daniel Miller, Rick Wakeman und Simple Minds Gitarrist Charlie Burchill das REV 7. Ein großer Hit, der u. a. mit dem REV 7 aufgenommen wurde, ist Rick Astleys Never gonna give you up . Der Song wurde 1987 im PWL Studio von Stock, Aitken & Waterman aufgenommen. Das Produzententrio setzte zusätzlich weitere Effekte ein: einen Yamaha Rev 5-Hall, dbx 160-Kompressoren, Rolands SDE 3000-Delay, die Publison Infernal Machine 90 und noch einen AMS Delay/Harmonizer.
Obwohl die Presets des Yamaha REV 7 einen häufig in die richtige Richtung weisen – manchmal ist die offensichtliche Wahl etwas langweilig. So gibt es ein für Klavier optimiertes Preset 25, das aber sehr glatt und erwartbar klingt. Bei den bei der Aufnahmesession anwesenden Personen stieß es nicht auf Gegenliebe. „Ein Sound wie bei Richard Clayderman“, war da zu hören. Deswegen wurde es Preset 26, das eigentlich für Orgelklänge gedacht ist. Das bekannte Adagio aus Beethovens Klaviersonate, c-Moll, op.13 „Pathétique“ habe ich mit dem Garritan cfx eingespielt – für mich die beste (weil die meisten Nuancen ermöglichende) Klavier-Software derzeit.
Jon Burton: Kann auch mal kaputt gehen
Interessant ist die Aussage von Jon Burton in Sound on Sound, der als Chefingenieur für Prodigys Livesound verantwortlich war. Interessant deshalb, weil sie die sprichwörtliche Yamaha-Qualität etwas in Frage stellt. „Ich habe eine Yamaha Rev 7 und eine Rev 5. Ich habe sie zusammengeschaltet, weil sie die Angewohnheit haben, nicht mehr zu funktionieren, so dass normalerweise immer nur eine von ihnen in Betrieb ist. Es sind beides Drum-Reverbs, ich lasse sie einfach beide über die Snare laufen.“

Das Yamaha REV 7 wurde in großen Mengen produziert und ist deshalb immer noch relativ preiswert zu erstehen (Foto: Dagmar Metzger)
Yamaha REV 7 – Erhaltung und Preis
Eine 5-Jahres-Lithium-Batterie sicherte das Backup, wenn das Gerät vom Stromnetz getrennt wurde. Wer heute also das REV 7 gebraucht ersteht, ist sicher gut beraten, die Batterie einmal auszutauschen. Funktioniert das Display? Auch das sollte beim Kauf abgeklärt werden. Anders als bei den Klassikern von Lexicon, AMS oder Quantec halten sich die Anschaffungskosten bei einem REV 7 sehr in Grenzen. Natürlich versuchen bei Reverb manche Verkäufer die 500,- Euro Grenze zu testen. Aber mit etwas Glück finden Interessierte in den Kleinanzeigen funktionierende Geräte ab 200,- Euro. Und für diesen Preis ist das Yamaha REV 7 absolut eine Sünde wert.
Hier ein weiterer Song, der mit der Vocal Plate des Yamaha REV7 bearbeitet wurde. Borders are falling kombiniert eine warme Distortion-Gitarre mit einem treibendem Sequencer-Bass und kühlen Wave Synthesizer-Klängen, die ich mit dem 3rd Wave von Groovesynthesis und einem Vintage-Prophet VS eingespielt habe. Meine Stimme habe ich wiederum mit Audimee bearbeitet. Das Stimmenmodell Paul verbindet laut Audimee eine „leicht formelle, raffinierte Aussprache mit der unverkennbaren Energie des Pop der 80er-Jahre und verleiht seiner Stimme einen charismatischen Charme.“ Na schön, jedenfalls passt sie recht gut zu diesem von den mittleren Depeche Mode inspirierten Song.
Alternativen zum Yamaha REV 7
Hier wäre zuerst das Yamaha SPX90 zu nennen. Es wäre allerdings falsch, das SPX90 nur als Billigausgabe des REV 7 zu sehen. Beide Geräte haben unterschiedliche Stärken und Einsatzbereiche. Das REV 7 bietet den (deutlich) besseren Hall und die komfortablere Bedienung. Dafür hat das SPX90 einen erweiterten Multieffektbereich mit Pitchshift-, Kompressor und Panning-Effekten. Interessanterweise hat sich heute der einst erhebliche Preisunterschied zum SPX90 weitgehend nivelliert. Vielleicht, weil das SPX90 als noch kultiger gilt. Fest steht aber auch: Wer in erster Linie einen anständigen Hall sucht, muss zum REV 7 greifen. In den Kommentaren zu meinem SPX90 Artikel schrieb damals ein User sinngemäß, der Hall klinge zuweilen wie ein Kartoffelsack, der die Kellertreppe runterpoltert. Nicht sehr schmeichelhaft, aber da ist schon etwas dran …

Eine mögliche Alternative zum REV7 ist das damalige Konkurrenzgerät von Roland: das SRV-2000 (Foto: Costello)
Bei Erscheinen wurde das Yamaha REV 7 vor allem mit dem Roland SRV-2000 verglichen. Das Yamaha punktete damals vor allem als Allrounder mit gutem Digitalhall und zahlreichen Multieffekten. Das Yamaha ist auch etwas rauschärmer als die Konkurrenz und es bietet via Display die Programmnamen. Das Roland Gerät bot dagegen noch mehr Kontrolle über die einzelnen Parameter und auch den „schöneren“ und etwas volleren Hallklang. Das SRV-2000 wird manchmal als (preiswerte) Alternative zu den AMS-Geräten genannt. Mit nur 1 HE bietet das SRV-2000 auch Vorteile für alle, die mit dem Platz im Rack geizen müssen. Vor allem der Vergleich zum SRV-2000 war auch der Grund für mich , das rundweg empfehlenswerte REV 7 am Ende nur mit „gut“ zu bewerten.
Die Lexicon PCM 70 und PCM 80 Digitalhallgeräte sind ebenfalls eine Erwähnung wert. Sie klingen phantastisch, aber sind wesentlich teurer – Preise ab 700,- oder 800,- Euro sind hier absolut üblich.
Mein Dank gilt einmal mehr Kalle Blomquist, der mich erneut bei der Produktion eines Vintage-Artikels tatkräftig unterstützt hat: von wertvollen Infos, über die Auswahl der geeigneten Presets bis zum Feinschliff bei Aufnahme und Produktion in seinem vorzüglich ausgestatteten Studio. Ich danke Dagmar Metzger, die die Fotos zu diesem Artikel aufgenommen hat. Und natürlich Peter Grandl für eine 10-jährige tolle Zusammenarbeit bei Amazona. Die Liebe zu den „alten Kisten“ teilen wir beide. Jetzt gibt er nach der Chefredaktion auch die Verantwortung für die Vintage-Kolumne ab. Ich wünsche Peter für seine Zukunft als Romanautor das Allerbeste.














Alles Gute Peter!
Peter und Christian sind beide meine Lieblingsautoren bei AMAZONA.
@herw stimmt!
danke für alles!🤘🔥😎❤️
@Numitron 🙏
@herw Vielen lieben Dank Herwig für die 💐.
ein Träumchen damals……bei mir hat es dann nur zu einem Yamaha REX50 gereicht…😉
@AntonAmazona Den Rex wollte ich mir damals immer zulegen, inzwischen ist ein Louie draus geworden 🙃
@AntonAmazona Bei mir ebenso. Das REX steht noch immer hier rum. Aber der Einstieg war vor den REVs und SPXen ein Yamaha R1000. Damals für schlappe 1500 DM. War aber nicht gut
Hallo Peter, ich bin zwar erst zwei Jahre auf Amazona aktiv, aber der Vintage-Samstag ist für mich sehr schnell zu einer festen Institution geworden, auch weil ich die Zeit vieler Geräte selbst erlebt habe. Vielen Dank dafür! Irgendwie fühle ich mich langsam selbst vintage.😉 Aber irgendwie habe ich es kommen sehen. Ich kann Deine Entscheidung nachvollziehen, entweder man macht etwas ganz oder gar nicht. Viel Erfolg auf Deinem weiteren Weg wünsche ich Dir und man sieht sich! 👋🎹🎼
@MadMac Lieben Dank MadMac – und vielleicht sieht man sich mal? ☺️
@Peter Grandl Ja, gerne. Wir haben uns einmal sogar knapp verpasst. Du warst bei uns in Grafing zu einer Lesung im Gymnasium. Leider war ich zu diesem Zeitpunkt in Mittelamerika. Obwohl, ich denke ich wäre da nicht mehr als Schüler durchgegangen.😀
Ernsthaft, heute früh noch an Costello gedacht und warum er nicht mehr schreibt und dann das. 👍
Sehr schön zu lesen & hören, es braucht aber spezielles „Vintage-Blut“ um sich sowas ins Rack zu schrauben.
Lustig daß der Gründer von Valhalla auch Costello heißt, gegründet übrigens 2009.
Euch beiden natürlich viel Glück, @ Peter & Costello!
@Kazimoto Wer sagt, dass Costello nicht mehr schreibt? Ich habe jedenfalls keine Info darüber, dass er aufhören möchte.
@Markus Galla Is ja gut, kam mir nur so vor, gefühlt.
@Kazimoto Hi Kazimoto, keine Sorge, ich bleibe euch noch ein Weilchen erhalten, hoffe ich. 😀
@Kazimoto Lieben Dank Kazimoto 😎
Wir hatten das REV-7 und auch das SPX-90 damals im Studio. Das REV-7 flog nach einiger Zeit wieder raus und wurde durch Lexicon LPX-1 und -5 und das Alesis Quadraverb ersetzt. Das SPX-90 habe ich heute wieder im Einsatz. Liefert zwar keinen vernünftigen Hall, aber dafür ziemlich gute Modulationseffekte, gerade auch für Gitarren.
„Kaum einer weiß, dass der Grundstein für AMAZONA.de 1999 meine Liebe zu Vintage-Synthesizern war. “ das soll wohl jetzt ein Witz sein :D
Anyway, Vintage-Samstag ist immer spanned – auch wenn ich mehr aus historischen Gründen daran interessiert bin, denn aus praktischen.
Und weiterhin viel Erfolg beim Schriftstellern, Peter!
LG.
Markus
@Markus Schroeder 🤣 – du warst in der Schnittmenge „einer“. Wir hören sicher auch weiterhin voneinander. 😊
Bei mir schlummert tatsächlich auch noch ein SPX90 im Rack. Zum Einsatz kommt dieser jedoch nicht mehr wirklich. Durch den Artikel werden jedoch Erinnerungen in die 90er wach, danke dafür 🙂
Hallo Peter – da wir ja aus der früheren Zeit viel gemacht haben – und einfach so – das war gut, besten Dank und lass hin und wieder was hören!
Alles Gute
Moogulator
Witzig, dass ich das unter ein REV7 Review schreiben kann – ich mochte den Yamaha Hall immer recht gern, selbst den „billigeren“ – daher auch dafür Dank – stellvertretend.
Alles anders – daher allen eine bessere Zeit! Jetzt!
@moogulator Mic, viele fragen sich wann wieder etwas von dier hier erscheint. Ich spreche tatsächlich im Namen für viele Mitglieder hier. Aber ich weiß, es gibt noch den Sequencer Talk mit Dean was auch Zeit in Anspruch nimmt.
@Filterpad Hallo @Filterpad das ist lieb. Das freut mich – aber ich bin nicht sicher, ob das nicht ersetzbar ist – es gibt heute ganz andere Leute und andere Schreibstile – Meine Inhalte sind auf das Internet verteilt – das sollte doch ausreichend an Menge sein, zuletzt zB Magnolia und andere. Hoffe, dass alle die Lust dazu haben sich da einfinden und wenn ich hier mal was sehe kommentiere ich auch gern, meist aber eher in alten Artikeln. Fühle mich durchaus hier verbunden, seid 1999. Damals glaubte lange nicht jeder daran – aber es ging weiter.
@moogulator Hehe, bei Peter steht Mitglied seit 01.02.1999, bei dir 01.01.1999, bist also offiziell ältestes Mitglied hier. Ich war glaube ich das erste Mal Ende der 2000er hier und ein Forum-Newbie, da war hier ein elitärer Verein unterwegs, den man heute ungeschminkt toxisch nennen könnte, kompetent aber toxisch, das hat sich doch etwas geändert, hoffe ich. Als Duisburger sind wir quasi Nachbarn und so möchte ich dir einen massiven Händedruck schicken. Das Magnolia-Video schaue ich gerade an. Keep the synths going! 🤙
@Kazimoto Ha, interessant – es könnte aber sein, dass das auf die Umstellungen der Site zurück zu führen ist – 1.1. ist eher sowas wie „Start“ & Reset. Ich habe damals noch 20 Kriege beendet – analog gegen digital, Software gegen Hardware und bin natürlich hochbegabt.
Elitär könnte schon sein, man sprach früher auch anders. Die wichtigste Frage war „Welchen Synthesizer kaufen für Trance“ – und das Land war auch anders. Es war ja nicht alles schlecht.
Danke für die Hand – ich kann nicht genug davon haben, gerade auf der Bühne fehlt mir immer eine. Deshalb ganz lieben Dank für das Motivierende.
Grüße nach Düsburch.
@moogulator Das Video wo du den Magnolia bedienst habe ich zufällig gesehen. 😎
@Filterpad Es gibt mehrere.. Sounddemos bei mir auf dem Kanal und ein etwas rohes im Talk über ein ganz anderes Thema (Behringer) – was etwas zu schnell ist. Er ist leider auch schon wieder unterwegs. Die großen schönen dürfen sowas oft behalten ;)
Es kommt noch was im SynMag dazu…
@moogulator genau so und nicht anders. Einfach mal loslegen war damals unser Credo – alles andere ergibt sich dann schon. Wir laufen uns 100pro noch öfter über den Weg Mic. 🙂
@Peter Grandl sehr gern!
Danke für Deine Arbeit hier, Peter. 👏👏👏
Und für Deinen neuen Weg alles erdenklich Gute…! 👋🙂👍
Und Danke an Costello für diesen (wieder mal) toolen und ausführlichen Artikel…! 👍👍👍
@Codeman1965 War mir eine Ehre – und hat mir immer sehr viel Spaß gemacht. ich vermisse es jetzt schon. Dir auchb alles Gute. 🙏
Peter, danke für alles! Wir sehen uns draussen. Und frei nach Mulder, „Die Wahrheit ist irgendwo da draußen…“ 🤟
PS: Von dem im Artikel aufgezählten Reverbs fehlt mit nur noch der der Lexicon 480 und der Yamaha Rev 7, meine persönlichen Favoriten sind der Roland SRV-2000 und der Roland DEP-5.
@TobyB Du hast wieder mal den Nagel auf den Kopf getroffen 🤪. Und wie es ja auch in einem aktuellen Roman heißt: „Die Wahrheit stirbt zuerst“. Liebe Grüße, Peter
@Peter Grandl Wahrheit stirbt zuerst🤔fatal ohne Hoffnung?
@Viertelnote Reset, ist ja zum Glück nur ein Roman 🙃
@Peter Grandl aber einer der nachdenklich macht
genau wie Turmschatten würde so ich gern lesen
Englisch version? Kann ich mehr anfangen, würde so
mich tiefer berühren.
@Peter Grandl , ich hoffe wir sehen uns auf der LBM und/oder der Superbooth😅
@TobyB Auf der Leipziger Buchmesse bin ich Freitags und Samstags. Am Freitag Abend habe ich eine außergewöhnliches Lesung in Auerbachs-Keller (Faust lässtgrüßen) – vielleixht kommst du? :)
@Peter Grandl dann so ich Dir viel Erfolg wünsche
und Du dann so viel Herzen erreichst wie es nur geht🙂
ich denke wer da Emotionen nicht zulassen kann …
verstehe es nicht wie man sagt schleimen ich nur sagen kann💪stark
Als Rev-1 (und SPX-990) besitzer bin ich mit Yamaha Reverbs eigentlich abgedeckt (neben all den anderen Reverbs), trotzdem waere vielleicht ein Rev-7 oder Rev-5 interessant um es permanent fuer das grossartige Early Reflections program abzustellen damit das Rev-1 auch mal anders benutzt werden darf.
Ich finde die Yamaha Reverb algos eigentlich immer sehr brauchbar; wenn ich die wahl habe nehme ich vielleicht lieber was anderes, aber schlecht sind sie meines erachtens jetzt nun auch nicht. Wenn ich live ein Yamaha Pult nutze, hab ich immerhin genug auswahl an den alten algorithmen und Rev-X um eigentlich immer zum ziel zu kommen (mit EQ am bus vorher und im kanalzug nachher laesst sich ja auch noch was machen). Wenn sie jetzt den neuen AFC Reverb algorithmus noch bereit stellen koennten, wuerde das Bricasti und PCM91 auch haeufiger zuhause bleiben.
Und Peter, wie schon alle gesagt haben, besten dank fuer all die arbeit hier.
@nativeVS 🙏🙏🙏
@Peter: Machs gut, und Danke für den Fisch! Deine Vintage-Artikel werden (nicht nur) mir fehlen.
@Costello: Toller Artikel, super Soundbeispiele, und Schmankerl wie das Saxophon-Beispiel einmal „nackt“ und einmal im Bandkontext sind einfach saugut zum Verstehen des Ganzen! Danke!
Aber: „Never gonna give ME up?“ Ernsthaft? (Ich vermisse nicht nur die Musik von früher – ok, außer Rick Astley – sondern auch die Korrekturleser :(
@chardt Lieber chardt, vielen Dank für den Hinweis auf den von mir falsch zitierten Songtitel. Ist jetzt ausgebessert. 🙂
@chardt Astley war echt die nervigste Tröte der End Achtziger. So nachhaltend, dass das Gefühl bei mir 40 Jahre gehalten hat
@Tai , gönn dir den gereiften Astley.
@chardt Danke dir chardt!!!
Nur das Beste, Peter. Aber eigentlich hast du das ja schon in deinem nächsten Fulltime Job erreicht.
@Tai Danke, Tai 🙏. Aktuell schon, aber da ich nun wieder Selbständiger ohne festes Gehalt bin, bleibt abzuwarten wie sich das in den nächsten jahren entwickwelt ;).
nun so ich denke, der Yamaha Rev7 ist kein Musterkind, also perfect weißes Kleid, exact geflochtener Zopf,
Haarspange und sagt höflich guten tag oder bitte danke.
Rev7 ist trotzig nicht immer heiß geliebt, okay aber von erlesener Schönheit weil ich mich
beschäftige. Ich sehe den Rev7 nicht als Kieselsteine die bedeutungslos
ausgebreitet werden. Nein, so werden wunderschöne Glasperlen aus dem Behälter / Eimer
gestreut und im Dunkeln leuchten. Wunderschön🧡
Und jetzt ist es doch soweit, Peter.
Vielen Dank für alles 💪
Weiterhin viel Erfolg und beste Gesundheit wünsch ich dir.
Gruss masterBlasterFX
Danke für den Bericht.
Ich glaube, den habe ich schon mal gebraucht gesehen. Aber ich tu mich mit den alten Geräten doch schwer. Auf der einen Seite faszinierend, auf der anderen Seite auch Angst vor Kompatibilitätsproblemen und vor allen Dingen, wie lange das Gerät noch hält.
Und ob nicht jedes Moderne Gerät im Grund nicht das selbe kann und viel besser. Wobei Effektgeräte mittlerweile ja doch Mangelware sind und meist nur als Bodentreter zur Verfügung stehen. Alles wird heute halt mit Computer gemacht.