Kompakter Recorder und Digital Mixer
Es war fast schon voraussehbar, Zoom bringt nach dem LiveTrak L6max ein weiteres überarbeitetes Modell aus seiner LiveTrak-Serie auf den Markt. Der Zoom LiveTrak L12next ist ein kombinierter Digital Mixer und Recorder.
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Zoom LiveTrak L12next
Der Zoom LiveTrak L12next verbindet die Features eines digitalen Mixers mit analoger Bedienung. Jeder Kanal des Zoom LiveTrak L12next verfügt neben einem 60-mm-Fader über drei multifunktionale Endlosregler, die eine Steuerung von Gain, EQ, Kompression, Panning und Sends ermöglichen – also (fast) alles so wie bei einem analogen Mischpult, nur eben in klein.
Die laut Zoom verbesserten Vorverstärker des L12next zeichnen sich durch eine Verstärkung von bis zu +70 dB, ein geringes Eigenrauschen (-128 dBu EIN) und eine hohe Eingangsflexibilität mit Hi-Z- und PAD-Schaltung sowie +48 V Phantomspeisung aus.
Neben der reinen Mixer-Funktion dient der L12next auch als Aufnahmemöglichkeit, kann er doch bis zu 14 Spuren mit 24 Bit/96 kHz sowie einen Stereo-Mix aufnehmen. Zur Einstellung der wichtigsten Funktionen dient dabei ein OLED-Display. Der Recorder bietet einen Overdub-Modus und Auto Punch In/Out.
In der Master-Sektion bietet der L12next einen Kompressor und dank der fünf unabhängigen Monitor-Ausgänge kann jeder Musiker mit Hilfe des Zoom LiveTrak L12next seine persönliche Mischung erhalten. Die Ausgänge eignen sich flexibel für den Live- oder Studio-Einsatz, da sie sowohl den Stereobetrieb für Kopfhörer und In-Ear-Systeme als auch den Mono-Betrieb für Bühnenmonitore unterstützen.
Weitere Features umfassen eine Talkback-Funktion, zehn Szenen-Speicherplätze, die jeweils alle Fader-Positionen, EQ-, Pan- und Mute-Einstellungen, die Effekte und vieles mehr speichern, LED-Pegelanzeigen pro Kanal und 16 interne Effekte.
Neben der Steuerung direkt am Gerät bietet Zoom für den LiveTrak L12next eine Control-App für das iPad an. Hierfür ist jedoch der optional erhältliche BTA-1 Bluetooth-Adapter notwendig.
Auf Wunsch dient der L12next als USB-Audiointerface mit 14 Ein- und 4 Ausgängen für Mac-, Windows- und Mobilgeräte. Diese Funktion ermöglicht die Aufnahme und Wiedergabe mit 24 Bit/96 kHz und es lässt sich simultan auf einen Computer und eine SD-Speicherkarte aufnehmen, Spuren synchronisieren und die DAW steuern.
Der Zoom LiveTrak L12next ist ab sofort zum Preis von 799,- Euro im Handel erhältlich.
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Ich hab den Vorgänger und muss sagen, dass das Konzept für mich voll aufgeht! Drumrecording- geht direkt als Interface mit 14 in in die DAW. Bandmitschnitt- direkt auf die sd, jeder Musiker/in ihren eigenen Mix, und alles multitrack aufgenommen, sodass man seine eignenen Samples Beastyboys-mäßig wieder weiterverwursten kann. Echt sehr cooles gerät. Was mich interessieren würde: läuft der neue auf 32 bit float wie all die anderen neuen zooms???
@Bave the Dutcher https://synthanatomy.com/2025/12/zoom-livetrak-l12next-digital-mixer-and-multi-track-recorder-now-with-32-bit-and-more.html
@Numitron Muss der Kommentarbereich wieder einspringen? Dann braucht man die News auch nicht. 😄
@Kazimoto hier steht die Info die er sucht 😜
@Numitron Die 32Bit gehen also nur auf dem Masterkanal, nicht auf den Einzeltracks, also ist das Feature völlig nutzlos.
Bessere Pre-Amps sind sowieso immer drin, auch wenn beim Vorgänger schon die Besten verbaut wurden 😇
Den Vorgänger gibt es für 300€ weniger, habe ich irgendwas verpasst, was das rechtfertigt?
@ollo ja, es ist wirklich sinnlos!
weiss nicht warum man den neuen kaufen sollte 😉
Ich nutzte schon lange den Vorgänger Zoom L-12 Livetrack im Studio und Live.
Das einzige was ich vermisse ist, dass es keine Send-/Return Funktionalität hat.
Erhält der 96kHz-Modus die volle Funtionalität des Geräts? Das ist nämlich beim L-20 nicht der Fall. Ich fand es immer schade, dass es keinen MIDI-Eingang gibt, nicht mal als pure USB Schnittstelle. Wäre zu einfach umzusetzen, da hat der Produktmanager einfach geschlafen. Und den integrierten Summen-EQ gabs nur per App mit extra Bluetooth-Dongle.
Es ist das ultimative Proberaum/Heimstudiozentrum, hoffe dass es irgendwann ähnliche Geräte von anderen Herstellern gibt und etwas Bewegung in den Markt kommt.
@beda was soll man mit dem midi Eingang machen?
oder meinst du nur damit man sich das spart am PC?
@Numitron Zum Beispiel einen Drumcomputer zu den aufgenommenen Audiospuren synchron laufen zu lassen…
@Tastenforscher ah. das ist praktisch! stimmt. 😃