Kompakter Mixer und Recorder
Fast schon in regelmäßigen Abständen erweitert Zoom gerade sein Portfolio an Recordern und Mixern. Mit dem Zoom LiveTrak L6max kommt zeitnah eine Kombination aus kompaktem Digitalmixer und 32 Bit-Recorder auf den Markt. Hier die wichtigsten Informationen dazu.
Zoom LiveTrak L6max
Der Name Zoom LiveTrak L6max kommt natürlich nicht von ungefähr, sondern deutet bereits an, dass Zoom hier das Konzept des LiveTrak L6 aufgenommen und erweitert hat. Das Gerät ist als 12-Kanal-Mixer konzipiert, ist aber mit einem 32 Bit-Recorder ausgestattet, der bis zu 14 Spuren aufzeichnen kann, was ihn als idealen Partner für kleinere Bühnenshows, Proberäume oder sogar Podcasts prädestiniert.
Hier zunächst das Video zum Zoom LiveTrak L6max:
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Der Zoom LiveTrak L6max ist mit vier Combo-Eingängen (XLR/TRS) und acht Line-Eingängen (mit Pad-Schaltung) ausgestattet. Zwei der vier Combo-Eingänge lassen sich auf Hi-Z umschalten.
Neben einem Master-Ausgang (2x 6,3 mm Klinke) bietet der Zoom LiveTrak L6max einen Monitor- und einen Sub-Ausgang, zwei Kopfhörerausgänge und zwei AUX-Sends. Mit dieser Vielfalt an Anschlüssen lässt sich schon einiges bewerkstelligen.
Der Recorder des LiveTrak L6max kann zusätzlich zum Master-Ausgang noch 12 Einzelspuren aufzeichnen. Mit Hilfe einer Bounce-Funktion lassen sich Spuren nach dem Aufnehmen zusammenführen, so dass Platz für weitere Aufnahmen entsteht. Dieser Vorgang soll sich laut Hersteller auch rückgängig machen lassen. Etwaige Störgeräusche können dank einer KI Noise-Reduction-Funktion bereits vor der Aufnahme eliminiert werden. Wie üblich, wird alles auf einer SD-Karte abgelegt und dank der 32 Bit-Technologie erübrigt sich auch das Einpegeln.
Wie man das von anderen Zoom Mixern und Recordern kennt, lässt sich der Zoom LiveTrak L6max auch als Audiointerface nutzen. Hierfür muss er lediglich über USB-C an einen Computer angeschlossen werden. Dann stehen 14 Ein- und vier Ausgänge in eurer DAW zur Verfügung.
Weitergehende Funktionen des Zoom LiveTrak L6max umfassen:
- 3-Band-EQ pro Kanal
- Effektsektion
- Platz für vier Scenes
- kostenlose L6 Editor App für Windows/macOS zum Programmieren der Pads, Effekte und MIDI-Features
- Stromversorgung über USB-C, auch mit Batterien nutzbar
- Adapter zum Einbau in ein Eurorack optional erhältlich
Der Zoom LiveTrak L6max wird 449,- Euro kosten und soll noch vor Weihnachten im Handel erhältlich sein.
Die wichtigsten Features im Überblick:
- 12-Kanal Digital-Mixer & Recorder
- 8 Kanäle, jeweils mit 3-Band Equalizer, zwei Aux Send, internem Effekt, Panorama, Level, Mute-Taste und Encoder mit LED-Ring
- 4 Mono-Kanäle und 4 Stereo-Kanäle; Kanäle 1-4 mit XLR/TRS Combo-Buchse für Mikrofon- und Line-Signale (+48 V Phantomspeisung zuschaltbar); Kanäle 1 & 2 mit Hi-Z-Schalter für Gitarren & Bässe; Kanäle 5-8 mit 6,3 mm Klinkeneingängen für Line-Signale und Pad-Schalter
- kein Einpegeln erforderlich durch 32Bit-Float-Wandlertechnologie
- gleichzeitige Aufnahme von bis zu 12 Monospuren und Stereomix auf microSD Karte (32Bit/48kHz)
- KI-basierte Rauschunterdrückung
- unbegrenztes Overdubbing
- integriertes USB Audiointerface mit 14 Eingängen und 4 Ausgängen
- 4 Sound Pads die auch als Looper verwendet werden können
- interner Effektprozessor mit Delay und Reverb und Kompressor für den Master-Ausgang
- 4 Szenenspeicher
- OLED-Anzeige
- USB-C Port für Audio, MIDI und Datenübertragung
- MIDI In/Out (3,5 mm TRS Klinke)
- 2x Aux Send (6,3 mm Klinke)
- Stereo Master-Ausgang (2x 6,3 mm Klinke)
- 2x Stereo-Kopfhörerausgang (6,3 mm Klinke)
- Stromversorgung über USB-C Port oder 4x AA-Batterien
- Abmessungen (BxTxH): 284 × 114 × 46,5 mm
- Gewicht: 673g
- Lieferumfang: USB-C Kabel, Zoom AD-17 Netzteil




































inwiefern unterscheidet sich dieser mixer denn nun vom L8, abgesehen von 32bit float und der kompakten größe?
preislich liegen die beiden ja dann schon sehr nah beieinander und beim L8 hätte man gefühlt wesentlich mehr hands-on kontrolle
Ist ja klar, wenn ich mir ein Gerät kaufe, kommt kurz darauf eine verbesserte Version raus und wenn man auf was wartet kommt nie ein Nachfolger :D
Aber ich glaube der Mehrwert ist hier für mich eh nicht wichtig.
Grundsätzlich ist der L6 ein tolles Teil. Auch die Größe ist OK, wenn ich da Anfangs doch Bedenken hatte, dass er „zu klein“ ist. Aber eigentlich stellt man ihn einmal ein und dann ist das gut. Einziger Kritikpunkt ist eigentlich der Einschalter. Der ist bei eingesteckten Kabeln immer schlecht zu erreichen und muß lange gedrückt werden zum Einschalten. Aber damit kann man leben.
Für Keyboarder, die vielleicht auch mal singen möchten Ideal, weil es so ziemlich das einzige (kompakte) Mischpult mit 4 Stereo-Eingängen ist. Auch gut um mal schnell eine Idee aufzunehmen und wiederzugeben. Für die „Professionelle Aufnahme“ ist es aber vermutlich weniger geeignet.
Die Nützlichkeit erkennt man eigentlich auch daran, dass er auf der Superbooth an vielen Ständen als Arbeitstier präsent war :D
High-Z und SUB-Out(Click Track routen) waren die zwei Sachen die mir bei L6 fehlten.
Gut das Zoom hat auf das Feedback reagiert hat.
gute Idee. aber ohne eqs?
warum? OK, würde mehr Platz brauchen.
aber so leider sinnlos für mich.
@Numitron Ohne EQ? Jeder Kanal hat einen EQ.
@tronique ah. OK
aber kein eigener Poti.
mag ja nicht dauernd umschalten.
Bitte jetzt noch den Editor – zumindest zum editieren der FX – nicht nur für Desktop und Tablet, sondern auch fürs Smartphone bereitstellen.
Das hat man eh immer dabei und könnte zumindest die FX Parameter dann auch unterwegs anpassen.
@tronique Müsste das nicht über USB-MIDI gehen? Mit einer Controller App auf dem Smartphone.
@Baeno Wahrscheinlich.
Aber für Tablets und Desktoprechner gibt es ja bereits die App von Zoom. Warum also nicht für Smartphones? Gerade bei einem Produkt was offensichtlich für unterwegs gedacht ist.
@tronique Da hast du vollkommen Recht. Das wäre die eleganteste Lösung. Ich bin es einfach so sehr gewohnt, bei Hardware Umwege gehen zu müssen, dass mir das fast gar nicht mehr negativ auffällt.😅
Nun mal hier angemeldet und bin äußerst gespannt auf die ersten richtigen Reviews zu dem Teil, die Aussage objektiv sollte es keinen Grund mehr geben ein UCX2 kaufen zu müssen, finde ich etwas gewagt, aber an sich gehts mir ähnlich da mir 1200€+ für so ne Kiste auch etwas zu viel sind.
Besitze schon lang ein Fireface UC, was jetzt nach altersbedingtemr Erneuerung der Input und Output Kondensatoren durch Panasonic FM´s, nun eine Ecke offener klingt als im original Zustand.
Nutze momentan ein Mackie profx10v3 und Zoom H6 für Livemitschnitte mit Freunden und die L6max Kiste wäre natürlich ein feines sehr mobiles Update, falls die Wandlung besser/vergleichbar mit einem Zoom F6 wäre.