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Zoom R20, Autarker 16-Spur-Recorder mit Touchscreen

8. Dezember 2021

16 Spuren, Effekte, Samples, Touchscreen

zoom r20

Zoom R20, Autarker 16-Spur-Recorder mit Touchscreen

Bereits am 05.11.2021 berichteten wir über den Zoom R20, seitdem war er auf der japanischen Website des Hersteller gelistet. Nun hat Zoom den Recorder auch offiziell vorgestellt, so dass wir die wichtigsten Features stichwortartig auflisten können:

  • 8 Aufnahme- und 16 Wiedergabespuren (24 Bit / 44.1 kHz)
  • einfache Handhabung durch DAW-inspirierte Bedienoberfläche
  • farbiger 4.3″ LCD-Touchscreen
  • integrierter Editor und Multieffekt-Prozessor
  • EQ und Kompressor/Limiter/Gate pro Kanal
  • 150 Rhythmus-Pattern aus 30 Genres
  • interner Synthesizer mit 18 Sounds, anspielbar über USB-MIDI oder Touchscreen
  • Import von Standard MIDI Files für Backing Tracks
  • farbcodierte Lautstärke-Fader, Gain-Regler und Spuren
  • 8 Mikrofoneingänge mit rauscharmen Vorverstärkern
  • Kanal 1 mit schaltbarem Hi-Z Instrumenteneingang und XLR/TRS Combo Buchse
  • +48V Phantomspeisung zuschaltbar für Kanäle 5-8
  • USB-C-Audio-Interface mit 8 Ein- und 4 Ausgängen: drahtlose Verbindung zur R20 Control App über optionalen BTA-1 Bluetooth Adapter (Art. 423971, nicht im Lieferumfang enthalten)
  • Aufnahme direkt auf SDHC Karten mit max. 32GB und SDXC Karten mit max. 1TB (Speicherkatte nicht im Lieferumfang enthalten)
  • integriertes Stimmgerät und Metronom
  • Stereo-Ausgang: 2x 6,3 mm TRS Klinke
  • Stereo-Kopfhörerausgang: 6,3 mm TRS Klinke
  • Abmessungen (B x T x H): 378 x 206 x 58 mm
  • Gewicht: 1,33 kg
  • inkl. Zoom ZAD-1220 Netzteil (12V DC/2.0A), Steinberg Cubase LE Software (Download) und Quick Start Anleitung

Ab dem ersten Quartal 2022 soll er Zoom R20 im Handel erhältlich sein. Der Preis wird 399,- Euro betragen.

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Hier unsere Original News vom 05.11.2021

Mit dem heute vorgestellten R20 bringt der japanische Hersteller Zoom einen autarken 16-Spur-Recorder auf den Markt, der über vielfältige Anschlüsse, Features und einen Touchscreen verfügt. Nachdem man sich in den letzten Monaten vermehrt den Podcastern gewidmet hat, stehen nun also wieder die (Band-) Musiker und Produzenten im Fokus.

Bisher ist der Zoom R20 lediglich auf der japanischen Website des Unternehmens aufgeführt, so dass die folgenden Informationen noch mit Vorsicht zu genießen sind – meinen ausbaufähigen Japanisch-Kenntnissen sei Dank. Dennoch kann man anhand der Bilder und der Spec-Liste schon einiges erkennen.

Was bietet der Zoom R20 Recorder?

So bietet der R20 zunächst 8 analoge Eingänge, wovon Kanal 1/2 als XLR-TRS-Kombibuchsen ausgeführt sind. Die Kanäle 3 bis 8 bieten dagegen reine XLR-Buchsen. Kanal 1 scheint auf Wunsch auf Hi-Z umgeschaltet werden zu können, bei Kanal 5/6 und 7/8 bieten dazu eine schaltbare +48 V Phantomspeisung.

zoom r20

Unterhalb der Gain-Regler gut zu erkennen: Die acht Kanäle lassen sich auf eine Zweitbegelegung, sprich die Kanäle 9-16, umschalten. Gleichzeitig aufnehmen lassen sich maximal 8 Spuren.

Dazu bietet jeder Kanalzug einen Rec-Button sowie Fader für die Lautstärke. Hinzu gesellt sich ein neunter Fader, der für den Master-Kanal zuständig ist.

zoom r20

Ansonsten hält sich die Anzahl der Bedienelemente sehr in Grenzen. Die rechte Seite der Bedienoberfläche gliedert sich in zwei Hälften, wobei die obere Hälfte von einem 4,3 Zoll Touchscreen eingenommen wird. Da es darunter lediglich sechs Buttons gibt, die als Transportsektion dienen, wird ein Großteil über den Touchscreen gesteuert werden.

zoom r20

Nimmt man das folgende Video als Grundlage, scheint die Bedienung recht flüssig vonstatten zu gehen. Hauptkriterium ist bei so etwas natürlich die Qualität des Touchscreens. Den sowie die gesamten Features werden wir hoffentlich bald in einem Test unter die Lupe nehmen können:

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Über die reine Aufnahmefunktion hinaus bietet der Zoom R20 diverse Effekte, darunter einen Kompressor, 3-Band-Equalizer, Reverb, Noise Gate etc.

Für das passende Recording gibt es dazu 150 Drumloops und 18 Synthesizer-Sounds, auch lassen sich eigene Samples über USB oder eine SD-Karte importieren und innerhalb der Aufnahme nutzen.

zoom r20

Auf der Rückseite des Zoom R20 befindet sich ein Master Ausgang in Form von zwei 6,3 mm Klinkenbuchsen zwei Kopfhörerausgang, Netzteilanschluss sowie ein Power-on/off-Schalter. Seitlich findet man dazu einen SD-Karten-Slot, eine USB-C-Schnittstelle für die Verbindung mit dem Computer (vermutlich lässt sich der R20 auch als USB-Audiointerface nutzen) sowie ein Bluetooth-Anschluss für den optional erhältlichen BTA-1 Adapter von Zoom.

Ab wann der R20 erhältlich sein und was er kosten wird, werden wir hoffentlich bald erfahren. Diese Informationen reichen wir schnellstmöglich nach.

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Forum
  1. Profilbild
    Eisenberg  

    Ich würde das Ding sofort kaufen, wenn
    man ohne DI-Boxen Synths anbauen könnte,
    es normale Midi-Anschlüsse hätte, zumindest zur Synchronisierung, es als vernünftiges Interface für IOs taugen würde.
    So spare ich erstmal weiter auf das Tascam Model 12.

    • Profilbild
      costello  RED

      Du kennst bestimmt das etwas durchwachsene Fazit zum Tascam 24, das Raphael Tschernuth hier auf Amazona gezogen hat. Ich besitze das Tascam 24 jetzt schon eine ganze Weile und es gefällt mir nach wie vor gut. Wobei ich es inzwischen als reines Mischpult nutze, da ich die Aufnahmen inzwischen alle mit Logic Pro mache. Aber vielleicht vergleiche ich auch Äpfel mit Birnen, weil das 12er ja digital arbeitet und ein paar mehr Sachen drauf hat als das analoge 24er.

        • Profilbild
          tenderboy  

          Ziemlich furchtbar. Der EQ macht nicht wirklich was, außer das Signal schlechter. Die Preamps rauschen ordentlich und lösen schlecht auf.
          Wir verwenden das Teil nur, weil es mit Batterien betrieben werden kann.

  2. Profilbild
    Polyphone  

    Akais Technologievorstoß der letzten Jahre (MPC x/Live/One) zeigt langsam ihre Wirkung auf die übrigen Marktteilnehmer.
    Notgedrungen hat Roland jetzt den SP-404 Sampler grunderneuert, die Mehrspurrecorder Hersteller müssen jetzt auch zusehen daß ihre vestaubten Geräte für die Touchscreen Era neu überarbeitet werden.
    Ich gehe davon aus daß auch die anderen Player (Tascam, Korg, Yamaha etc) die R&D Maschine ordentlich dampfen lassen gerade, um wieder relevant zu werden und uns im Jahr 2022 mit neuen Produkten überraschen werden.

    Von den Features her scheint das Zoom R20 so eine Art „DAW in a box“ Konzept zu sein, aber leider etwas inkonsequent ausgeführt. Das fehlen von Standart Midi Anschlüssen ist nicht tragisch aber bedauernswert. Wahrscheinlich gehen die Midi Signale über USB hier. Hi-Z nur auf einem Anschluss und nicht zwei, schade!
    Da hat wohl der Rotstift wiedermal dirigiert.

  3. Profilbild
    Anthony Rother  AHU

    Auf den ersten Blick ein interessanter Multitrack Recorder :-)

    Ich hatte mir vor Jahren den Tascam DP32 gekauft mit der romantischen Vorstellung meine Experimentalmusik mit einem Synthesizer Zuhause bei Nacht mit Kerzenlicht und einem Glas Rotwein zu recorden.

    Es hat schon Spaß gemacht aber die Qualität der Aufnahmen und der EQs/Effekte war leider durchschnittlich und für Feinheiten nicht zu gebrauchen.
    Das Grundrauschen vom Tascam war unangenehm hörbar und es hat für mich keinen Sinn gemacht mit dem DP32 weiterzuarbeiten.
    Die Einschränkungen und das Rauschen waren dann doch zu groß.

    Ich arbeite lieber mit Logic Audio und einer ordentlichen Soundkarte bzw. mit meinem Digitalpult das macht leider mehr Sinn wenn es um die Klangqualität der Aufnahme geht.

  4. Profilbild
    MartinM.  

    Von der Modellbezeichnung her scheint Zoom diesen Recorder in die Reihe der älteren R 8 / R 16 / R 24 zu stellen. Dann würde ich auch einen entsprechenden Preis erwarten. Bei den älteren dienten die Spurwahltaster noch als Trigger für Single-shot-samples. Hat wohl keiner benutzt.
    Auf MIDI Funktionen scheint mir nichts hinzudeuten, außer dass ganz am Ende dieses wortkargen Videos kurz ein Screenmenü mit „Synths“ erscheint, das wie Plugin-Slots aussieht. Wahrscheinlich sind aber die angebenen Synthesizersounds auch nur Loops, so wie die Drums. Im Video scheint mir das Stretching von Clips oder Loops gezeigt zu werden, dann macht der Einsatz von Loops auch Sinn. Womöglich müssen die Clips auch noch vorbehandelt sein, z.B. acidized, denn ein automatisches Slicen traue ich dem Recorder nicht zu. Vielleicht liegt ja ein Softwaretool dafür bei.
    Es ist schon ulkig, dass bei der Vorstellung neuer Kompaktstudios immer wieder der Wunsch nach MIDI Anschlüssen auftaucht, aber kein Hersteller darauf reagiert. Richtig zu gebrauchen wäre aber auch nur ein MIDI Sequenzer im Recorder, und da gibt es nun schon ähnliche Geräte wie etwa Synth Workstations mit Recordingfunktionen. Klar, fürs Recording würde schon ein MIDI Clockgenerator reichen oder das alte Prinzp des „Tape Sync“. Vielleicht erbarmt sich ja einer und baut einen Synchronizer, der das für alle Mehrspurrecorder nachrüstbar macht.

  5. Profilbild
    MartinM.  

    So richtig schlau fühle ich mich auch nach dem Info-Update nicht, insbesondere was die USB- und MIDI-Features angeht. Steckt da an der Seite zwischen den Kartenslots (Foto ganz oben) der erwähnte USB-C Anschluss? Wenn das Gerät MIDI Files verwenden kann, aber keine MIDI Buchsen besitzt, können die Files ja nur das Metronom und die interne Klangerzeugung ansteuern. Was mich an dieser Klangerzeugung verwundert, ist die Angabe „18 Sounds“. (Da hat aber einer über die Stränge geschlagen!) Das klingt doch verdächtig nach ein paar Drumsamples und vielleicht noch ein oder zwei Basssounds. Wenn selbige über USB von einer DAW angesteuert werden können, wozu dann noch der MIDI Import? Der umgekehrte Weg, dass also der Recorder via USB MIDI Geräte steuert oder synchronisiert, würde Sinn machen, davon steht aber nichts in der Featureliste.

  6. Profilbild
    whitewolfmusic

    Also mein erster Gedanke war ja: Die „DAWless“ community wird das Teil bestimmt lieben! Um ohne PC eine live performance aufzunehmen und zu arrangieren, sollte das doch wirklich ein gutes tool sein.

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