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Zoom stellt den R12 MultiTrak Recorder vor

Recorder, Mixer, Audiointerface

22. September 2022
zoom r12

Zoom stellt den R12 MultiTrak Recorder vor

Der japanische Hersteller Zoom stellt mit dem R12 einen weiteren Vertreter seiner MultiTrak-Serie vor. Alles Wichtige auf einem Platz und im kompakten Format – so könnte man den Zoom R12 umschreiben.

Zoom R12

Beim Zoom R12 handelt es sich um einen Mehrspur-Recorder, der bis zu 8 Spuren aufzeichnen kann. Ausgestattet ist er mit zwei XLR/TRS-Kombo-Eingängen samt Phantomspeisung und Hi-Z Schaltung (auf Kanal 1). Jeder der acht Spurkanäle verfügt über einen Panorama-Regler sowie einen 3-Band-Equalizer, Kanal 1 und 2 zusätzlich über einen Kompressor.

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zoom r12

Global gibt es einen Send-Effekt-Kanal für Reverb, Chorus und Delay. Unter anderem kommen im R12 Presets und Effekte aus dem Zoom Guitar Lab zum Einsatz. Gesteuert und editiert wird alles über die 8 + 2 (Effect, Master) Kanalzüge und das 2,4 Zoll messende Farb-LC-Display mit Touch-Funktion.

zoom r12

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Ausgangsseitig bietet der Zoom R12 einen Stereoausgang in Form von 2x 6,3 mm Klinkenbuchsen sowie einen Kopfhörerausgang. Für den Datentransfer, zur Stromversorgung und zur Nutzung als Audiointerface (2-In/4-Out) bietet der R12 MultiTrak einen USB-C-Port. Auf Wunsch lässt sich der R12 mit vier AA-Batterien betreiben. Die Betriebsdauer gibt Zoom mit bis zu 5 Stunden an.

zoom r12

Mit 150 vorinstallierten Drum-Loops für ganz unterschiedliche Patterns und Genres verfügt der R12 über eine vielseitige Rhythmus-Sektion. Zusätzliche Audio-Samples können mit Hilfe eines USB-Speichersticks oder einer microSD-Karte genutzt werden. Auch über 18 FM-Synthesizer-Instrumente verfügt der R12. Diese lassen sich über ein via USB-C angeschlossenes MIDI-Keyboard spielen oder über den Touchscreen programmieren.

Im Verlauf des vierten Quartal dieses Jahres werden die ersten Zoom R12 ausgeliefert. Die unverbindliche Preisempfehlung beläuft sich auf 391,51 Euro.

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Forum
  1. Profilbild
    Klang X

    Welchen Sinn ergibt das Gerät?

    Zitat: „Dank der kompakten und mobilen Bauweise können Sie auch ohne den Computer Songs aufnehmen, bearbeiten und mischen.
    Über den Vollfarb-LCD-Touchscreen des R12 können Sie die Spuren problemlos schneiden, kopieren, loopen und editieren.“

    Bei einem 2,4″ Touchscreen, das wird garantiert keinen Spaß machen.

    Das Audiointerface:
    2-In/2-Out oder 2-In/2-Out (iPad) 44.1 KHz, 16/24-Bit
    2-In/4-Out with control surface function 44.1 KHz, 16/24-Bit

    Und nur 2 Eingänge am Gerät…

    Irgendwie ist das meiner Meinung nach nichts Halbes und nichts Ganzes.

    • Profilbild
      Aljen 1

      Mir stellte sich die Sinnfrage auch sofort. Dieses Gerät vereint in sich die Nachteile von Standalone-Recorder, Smartphone-Recording, iPad-DAW und Cassetten-Multitracker.

      Andererseits wird Zoom ja eine Marketingabteilung betreiben – ohne Bedarfsanalyse wird in einem überlebensfähigen Unternehmen nichts entworfen, Marktflops kann sich keiner leisten. Irgendwer wird schon eine berechnete Menge abnehmen.

      Touchscreen, na ja. Alles eine Frage des GUI. Wenn es konsequent und logisch aufgebaut ist, warum nicht. Wobei ich von Zoom eher GUI im Stil von Space Invaders kenne. 🙂

      Die Eingänge sind da schon eine andere Sache, die kann man auch nicht nachträglich mit Firmware updaten, höchstens mit Makita. 😎 Ja, overdubben und umstecken, klar. 1980 hätte ich sofort ein paar Lebensjahre – über anderes Vermögen verfügte ich nicht – für so ein Gerät gegeben. Doch schon Anfang 1990er gab es die ganzen Tascam Porta xyz mit ungleich mehr Anschlussmöglichkeiten als dieses Zoom anno 2020.

      Hmmm. Vielleicht denke ich einfach zu europazentrisch. :)

      Wer unbedingt so eine Hardware-App will – was ich gut nachvollziehen kann – hat doch mehrere Möglichkeiten, die alle irgendwie besser gedacht scheinen. Die 1010 bluebox bietet sich da als positives Beispiel an. 12 Mono- bzw. sechs Stereo-Eingänge, dazu MIDI in/out, das UI-Konzept der Größe entsprechend sehr praktikabel.

  2. Profilbild
    D-Joe

    blöde Frage:
    was wird mit den 8 Spuren aufgezeichnet wenn nur 2 Eingangsbuchsen vorhanden sind?
    Ok. der FM Synth und die Drums, könnten 2 Stereo Spuren belegen, bleiben immer noch 2 Monospuren frei.
    sind die dann für die Summe?
    Ich verstehe das gerade nicht…!

    • Profilbild
      ollo

      Ich denke mal man spielt erstmal was auf den Kanälen 1+2 ein, routet die Eingänge dann auf 3+4 und spielt da die nächsten Spuren drüber usw. Wenn sich der FM Synth wirklich programmieren lässt und nicht nur ein paar Presets zum abändern hat, könnte das für den ausgerufenen UVP und dann später Straßenpreis sicherlich für einige Leute interessant sein.

  3. Profilbild
    Fadermaster

    Wenn man das mal aus der Singer/Songwriter Ecke betrachtet ergibt ein solches Gerät schon noch Sinn. Wenn mich der Geistesblitz trifft nehme ich aktuell noch mit einem 4-Track Lösung auf dem iPhone auf, und da gibt es so gut wie keine Bearbeitungsmöglichkeiten. Eh ich die DAW angeworfen und ein Template geladen habe hat mein Siebgehirn schon vieles wieder vergessen oder der besondere Moment ist schon wieder weg.

    In den 90ern haben wir mit einem Fostex X-18 komplette Demos und sogar EPs produziert (und für 5 Mark erfolgreich auf Konzerten verkauft). Die Qualität der Aufnahmen mit dem Zoom ist da ganz sicher um Welten besser und wenn man früher zu Tonbandzeiten mal gelernt hat, einen Song fehlerfrei komplett durchzuspielen kann man mit einem solchen Teil bestimmt tolle Sachen hinbekommen. Diese Aufnahmen dann exportieren und in die DAW einfügen…ich werde mir das Ding kaufen.

    • Profilbild
      Aljen 1

      Moin, das mit dem Geistesblitz kann ich sehr gut nachvollziehen. :] Auch Nicht-Sänger haben solche Momente. 😀

      Zu dem 18er Fostex: der hatte immerhin vier Eingänge und damit eine absolut narrensichere Signalführung: vier Kanäle/Fader, vier Spuren. Ich war damals bei der Tascam-Fraktion, da war die Logik auch recht einfach, vorausgesetzt man stellte sich durch absichtliche „ambitionierte“ Verkomplizierung nicht selbst in den Weg.

      Offensichtlich besteht nach wie vor Bedarf nach solchen einfachen Lösungen. Sozusagen sowas wie eine GoPro für die Musikwelt. Die 1010 bluebox könnte da ganz vorn mitmachen, leider können sich die Entwickler nicht entscheiden, ob das niedliche blaue Ding eine einfache Recording-Maschine oder eine komplexe Microstudiolösung sein sollte. Von anderen Herstellern gibt es auch ähnliche Teile, doch meist werden die auch mit zu vielen Features zugekleistert – die Auflistung sieht ja auch besser aus in der Werbung, wenn das Ding soooo viel kann.

      So kann auch der Zoom zwar auch viel Bling, aber auf der anderen Seite nur zwei Eingänge – hier von einem multitrack zu sprechen ist wirklich übertrieben.

  4. Profilbild
    Robby

    Ich denke das ist richtige für die Jungs die sich mit dem Rucksack mit Freunden auf der Wiese treffen. Ich denke für eine Produktion die man dann auf Youtube, FB, …. hören kann sind die Daten ausreichend. Wer braucht in seinen Budget Wohnzimmerstudio 196khz und 32Bit, wen dann Alles als MP3 auf den Stick wandert,

    • Profilbild
      Aljen 1

      Gerade mit Rucksack auf der Wiese will ich nicht unbedingt dauernd Kabel umstecken und overdubben.

      Es gibt schon gelungene Gerätchen dieser Art, ich denke da an die 1010 bluebox, mit ich gestern Abend spontan eine kleine Session geschmissen habe – mit Polymorph und Drumbrute über Einzelaus-/-eingänge. Draußen im Hof mit Kopfhörer. 230V AC für Poly und Arturia kam frisch und schön im Sinus aus der Krisenvorsorge-Ecoflow :)

  5. Profilbild
    CDRowell

    Mir wird ganz schummerig, wenn ich die kleine Bedienelemente so betrachte…🙄 Meine Pranken erscheinen mir doch etwas zu groß…🙄
    Gibt es das Ding nicht etwas größer, so in der Version: „BAUARBEITERFINGER“?

  6. Profilbild
    Lumm

    Die Zielgruppe für den Zoom R12 wird über den Preis und die extreme Mobilität bestimmt. Wenn sich das Ding so bei 299€ einpendelt hat man ein extrem kompaktes Tonstudio/Mini-DAW mit Synth und Drumcomputer PLUS Sample-Möglichkeit direkt von Mikro oder Gitarre PLUS Audiointerface. Welche Alternativen gibt es hier zu dem Preis? Ziemlich nah kommt eventuell die 1010Musik Bluebox (Kein Mikroanschluss, kein Audiointerface) . Aber anderes Konzept und doppelt so teuer.

  7. Profilbild
    Killnoizer

    Das so ein kleiner Multitracker nur zwei Eingänge hat war schon IMMER so . Und die winzige Größe ist absolut zeitgemäß, ist ja auch nix drin was ernsthaft Platz benötigt. Aber das schon wieder kein einfaches MIDI an Bord ist,wenigstens als Miniklinke und nur MIDI Out, und es noch nicht mal rudimentär einen Send/Return gibt ist einfach armselig. Da kann man besser einen alten Zoom Recorder für 100€ gebraucht kaufen, die waren nämlich auch schon verdammt brauchbar .

  8. Profilbild
    moinho AHU

    Zoom hats inzwischen wirklich geschafft, eigentlich für alle sinningen und unsinngen Anwendungen ne eigene Recorder-Produktfamilie zu bauen: F (ordentliche tragbare Aufnahmegeräte), H (tragbare Aufnahmegeräte mit eingebautem Mikrofon), L (einfache Digitalpulte, die auch aufnehmen können), R (moderne Portastudios, die aber nur ganz wenige Spuren gleichzeitig aufnehmen können), P (das gleiche für Podcasts), hab‘ ich was vergessen? Wo bleibt Y für Youtuber, I für Influencer und S für Steuerberater?…Ich hab‘ auf jeden Fall den Überblick verloren.

    (Meinen H8 hab‘ ich wirklich gern, allerdings nehm‘ ich damit auch nur typischerweise 1-6 Spuren, davon aber manchmal 6 von Mikros, die Phantom wollen, auf).

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