Sticky Fingers – Rollin‘ and still lickin‘ Kunstprojekt

21. April 2021

Rolling Stones 50 Jahre Sticky Fingers

50 Jahre Sticky Fingers – Das Album, dessen Coverdesign den „Schleck“ einführte. Das unverkennbare Logo, das die Rolling Stones ab diesem Zeitpunkt ausgiebig nutzen sollten. „Tongue and Lips“ heißt es offiziell und es erschien, wenn man das Innencover der Schallplatte aus dem äußeren Cover zog. Das Cover selbst zeigte einen männlichen Unterleib in enger Jeans und die ersten Auflagen hatten tatsächlich einen Reißverschluss an prominenter Stelle, der aufgezogen weiße Unterwäsche offenbarte.

50 Jahre Sticky Fingers

Kein geringerer als Andy Warhol zeigte sich für das Coverdesign verantwortlich, die Urversion des Tongue and Lips-Logos allerdings stammt vom damals noch gänzlich unbekannten Kunst-Studenten John Pasche und wurde von Craig Brown final bearbeitet. Spätere Pressungen hatten den echten Reißverschluss dann leider nicht mehr, weil sich zu viele Plattenhändler darüber beschwerten, der Reißverschluss würde die anderen Plattencover im Regal beschädigen.

Sticky Fingers

Der Reißverschluss ist echt! Sticky Fingers wird 50

Das Kunstprojekt von Gerd Schaller

„Die Rolling Stones bleiben, was sie sind: the greatest rock ’n’ roll band in the world!“ – So titelte der Musikkritiker Franz Schöler im Mai 1971 im Jugendmagazin „twen“, als er eine Rezension dieses Albums verfasste. Jetzt, 50 Jahre später, widmet sich ein Kunstprojekt dem legendären Album, das einen Wendepunkt in der Karriere der Band darstellen sollte. Der Fotograf Gerd Schaller hat diesem Meilenstein der Rockgeschichte ein Fotokunstwerk geschaffen, das die überdimensionale Inszenierung einer der ersten Vinylschallplatten in der englischen Originalpressung auf einem Garrard HiFi-Plattenspieler Zero 100 S zeigt. Das Werk ist Teil seiner Vinylography-Reihe und als Masterpiece in verschiedenen Formaten angeboten, für Fans lohnt sich sicherlich ein Blick auf die Homepage, fast noch mehr werden sich aber die Fans alter Plattenspieler an den Kunstwerken erfreuen.

Zu Beginn der 70er Jahre waren die Rolling Stones kaum noch auf den Bühnen zu sehen, zu sehr waren Mick Jagger und Keith Richards zerstritten. Brian Jones hatte starke Drogenprobleme und starb 1969 unter noch bis heute ungeklärten Umständen. Der Plattenvertrag mit Decca, bei denen die Stones ihre bisherigen Alben veröffentlicht hatten, lief aus. Also setzten die Rolling Stones alles auf eine Karte, gründeten ein eigenes Plattenlabel und lieferten mit dem neunten Album ihrer Bandgeschichte direkt ein Nummer-eins-Album, das die beiden Single-Auskopplungen „Brown Sugar“ und „Wild Horses“ hervorbrachte.

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