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Bloderer RED

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Ich Bin Keyboarder
Musikrichtungen Elektronik
Über mich Leidenschaftlicher Sammler und Spezialist für Vintage-Synthesizer. Veranstalter zahlreicher Vintage-Synthesizer Treffen bei denen er u.a. auch selbst einen Großteil der Exponate stellte.
Musikalischer Status Hobby
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Doch, da gibt es sogar jemanden, zumindest habe ich davon gelesen bzw. Bilder gesehen. Sebastian Niessen hat Wasps in ein neues Gehäuse gegeben und MIDIfiziert. Doch zuerst muß man den Wasp kaufen, und dann ist die Frage ob Sebastian Zeit hat, und was der Umbau kosten würde. Nicht erwähnt habe ich die Wasp DeLuxe Version, die zumindest punkto Optik an Odyssey / Pro-One herankommt. Davon gibt es aber nur 100 Stück, wogegen vom Wasp immerhin 3000 Exemplare gebaut wurden. Da wird es wohl meist der kleine Plastiksynth sein, dem man am Gebrauchtmarkt begegnet...

Blue Box: Roland Juno-6/Juno-60

am 16.05.2011 19:50 Uhr
... der Gedanke wäre gut, doch der Moogerfooger wird nicht den gewünschten Effekt bringen: Das Gerät hat eine LFO Frequenz von 0.1Hz bis 25Hz. Deutlich zu wenig, um auch nur annähernd in das interessante Feld der experimentellen Klänge vorzustoßen. Mit einem Doepfer Mini Case bist du der Gefahr, "Module ins Unermessliche" einzukaufen, sehr begrenzt ausgesetzt. Es haben höchstens 4 Module (mit Anschluß Stromversorgung) Platz. Nachdem ein solches System preislich in etwa dem MF-102 entspricht, würde ich i-m-m-e-r dem Modulsystem den Vortritt geben. Aus musikalischer Sicht bringt es nun mal ein Vielfaches an Möglichkeiten. Vorschlag Bestückung Mini Case: A-145 LFO (hochfrequent bis 4 kHz!) A-147 VC LFO (Koppelung mit A-145!) A-181 Multiples 2 (kleine auf große Klinke), A-183-1 Dual Attenuator (Abschwächer für "feine" Modulationsstärken) 1x Blindplatte (8TE) oder zweiter A-145 LFO, falls mehrere Analogsynthesizer (mit VCF CV Eingang) zur Verfügung stehen. Das war's. Es ist einfach als Vorschlag zu sehen. Viele Grüße ...

Blue Box: Roland Juno-6/Juno-60

am 16.05.2011 17:27 Uhr
Nun ja, wie du sagst: Gerade die modulierten Sachen klingen sehr interessant. Dazu braucht es - anders geht es nicht - einen (hochfrequenten) LFO, zumeist in Modulform. Nur so lässt sich die benötige Modulationsspannung abgreifen und dem Juno zuführen. Es gibt übrigens von Doepfer kleine, handtellergroße Cases für Mini-Modularsysteme. Da können 4 schlanke Module mit Strom versorgt werden. Äußerst kompakt und absolut ausreichend - gerade für diesen Zweck. Die Kosten schätze ich hier - abhängig von den gewählten Modulen - auf ca. 300 Euro. DAS ist die klangliche Aufwertung des Roland Juno-60 (und noch weiterer Analogsynthesizer) in jedem Fall wert. Ich denke dies wäre eine günstige (und sinnvolle, da immer noch flexible) Lösung.

Blue Box: Roland Juno-6/Juno-60

am 15.05.2011 17:30 Uhr
... nur der Juno-60, kein externer VCF. Aber die Modulation der Filterfrequenz wurde zeitweise mit einem externen LFO bewerkstelligt. Daher die "besonderen" Sounds, die der Juno-60 (mit seinem sehr moderaten - um nicht zu sagen etwas langweiligen - LFO) für sich nicht erzeugen könnte. Wie gesagt, der Klang selbst ist 100% Juno-60. Es lohnt sich allerdings sehr, die VCF (CV) IN Buchse mit interessanten externen Modulationssignalen zu verbinden. Das kann die Klangästhetik und das Potenzial des Juno-60 nochmals um ein Vielfaches steigern. Ein gewöhnliches (selbst kleines) Modularsystem à la Doepfer sei "jedem" Besitzer analoger Synthesizer (mit Eingangbuchsen für VCF Kontrolle wie z.B. beim Juno-60) absolut empfohlen. Solche Investitionen werten die analogen Schätze meist nochmals ungeheuer auf und ermöglichen unerwartete, experimentelle und äußerst inspirierende Klangmöglichkeiten der besagten Instrumente.

Blue Box: Oberheim OB-8

am 03.03.2011 17:28 Uhr
... ja, das ist richtig. Hüllkurven - CEM 3310 - sind wie beim Pro-One (und OB-1). Vielleicht ist es eine Sache der optimalen Trimmung, wie du sagst. Ich muss andererseits sogar gestehen, dass es mich nicht einmal stört. Der OB-8 ist "in sich" ein sehr rundes und stimmiges Instrument. Den Oberheim OB-SX möchte ich an dieser Stelle gedanklich noch nachreichen. Ich finde ihn sehr edel, wenngleich er natürlich große Einschränkungen in der Programmierbarkeit und in anderen Bereichen hat (z.B. nur Mono-Out). Dennoch ist er ein grandios klingender polyphoner OB-Synthesizer. Klein aber fein, er hat eine Erwähnung im Kreise von OB-X/Xa und OB-8 verdient.

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