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BadTicket

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Im Prinzip brillant! Wobei mich die Aussagen "Prinzipiell geht es überhaupt nicht um die Verwendung ungewohnter, unbedingt neuer Klänge" und "Dabei sind die bisherigen Vorstellungen von musikalisch >tauglichen< Schallvorgängen zu revidieren" wobei er es dann hervorragend "zusammenfasst": "Jeder überhaupt nur vorstellbare Schall kann, wenn er aus der komponierten Struktur eines Werkes notwendig hervorgeht, musikalisch verwendet werden." Stockhausen war wirklich gedanklich sehr weit und auf seine Art genial.
Natürlich, ein beeindruckendes Werk. Da ist aber auch ein Piano und ein Schlagzeig dabei, dadurch wirkt das auch "gewohnter" für mich. Mag ich ja auch sehr und macht es für mich eben auch einfacher und bekömmlicher. Ich bevorzuge aber eher neuere Dinge wie die Sachen die Steven Wilson unter Bass Communion gemacht hat (auch wenn es da oft doch rhythmisch wird, was ich ja auch mag). Aber ich finde wir sollten offener sein, denn nur so ist eine Weiterentwicklung der Musik überhaupt möglich. Gewohntes ist nie neu! Oder wie sagte eben der erwähnte Steven Wilson: "​Es hat noch nie so viel Musik gegeben wie heute, aber sie verkommt mehr und mehr zu einem Hintergrundrauschen."
Definiere "Musikstücke"! Rhythmus und Melodie? Das ist nur Gewöhnungssache und hat nichts mit Musik und schon gar nichts mit Kreativitätsfreiheit zu tun. In der Wikipedia steht unter Musik: "Musik ist eine Kunstgattung, deren Werke aus organisierten Schallereignissen bestehen" So gesehen muss nur eine Ordnung drin sein, aber nicht unbedingt die die wir gewohnt sind. Ich z.B. liebe Drones die weder Rhythmus oder Melodie haben, bezeichne es aber auch als Musik (im Gegensatz zu meiner Frau die auf Grund der "Nichtoffenheit" bezüglich dieser Musik dann eben etwas leiden muss). Aber wie sagte schon Edgar Froese: "​Es gibt keine falschen Töne, nur falsche Erwartungen."

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