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Obie69

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Danke, Peter, für diesen schönen Bericht. Das mit der Midifizierung hat bei mir leider nicht so gut geklappt. Ich hatte auch das Döpfer Interface getestet und das von dir erwähnte Roland Interface, was über DIN sync angesteuert wird und Midi ausgibt. Da die Lösungen aus welchen Gründen auch immer, nicht in time gelaufen sind, habe ich mich für eine Audio-Trigger Lösung von sync-Gen entschieden, bei dem das Audio Interface über einen Ausgangskanal eine Clock herausgibt, zu der die TR-808 synchron läuft. Dies funktioniert Jitterfrei. Eine andere Lösung besteht auch darin, die TR-808 einfach aufzunehmen und dann das mastertempo über timeflex in Logic an die TR-808 anzupassen. Dies ist zwar sehr aufwändig, aber man hätte dadurch diesen leicht swingenden Groove mit den leichten Ungenauigkeiten.
Ich bin bekennender Roland Fan der ersten Stunde und mache hier mal meine Liste: - Jupiter 8 Urgewalt und dennoch charmant höflich - Juno 60 Schönklang in allen Einstellungen - VP-330 Wundervolle seidene und brizzelnde, surrende Sägezähne - JP 8000 herrliche Pads, Leads und Arpeggien für Dance und Trance - SH 101 Klang nicht so irre meiner Meinung nach, aber dafür unglaublich kreativ und live eine Spaßmaschine - SH 02 unglaublich kraftvoll und Hammerbässe - D 50 phantastisch für Atmospheres und Ambient
Hallo Peter, auf Deine Anmerkung Juno 60 vs Jupiter 8: ich besitze beide und es sind meiner Meinung nach völlig unterschiedliche Instrumente, die nur den Namen Roland und das Filter gemein haben. Der Juno klingt für viele schöner, was aber auf dessen unschlagbaren Chorus zurückzuführen ist. Wenn man den Chorus ausschaltet, kann er klanglich dem Jupiter selbst bei ganz einfachen Brot und Butter Sounds meiner Meinung nach nicht das Wasser reichen. Dafür sprechen ja schon die unbestreitbaren Fakten: DCO und 1 Oszillator (plus Suboszillator) vs. zwei vollwertige VCO. Der JP-8 klingt einfach in allen Einstellungen super und sehr gewaltig. Er ist für mich nach wie vor der Übersynth überhaupt. Den Juno würde ich aber wegen seiner poppigen Wärme niemals hergeben, zumal im Mix unschlagbar ist. Für Popsongs gibts kaum etwas besseres. Einen guten Juno Chorus Ersatz kann man sogar mit einem Roland SDE Delay (Chorus Einstellungen) oder einem Boss CE-2 einigermaßen hinbekommen.
Kurzweil ist auch mein Favorit. Ich sage sogar ketzerisch, dass mit tollen noch erhältlichen Samples der K2600 die Kronos und den Montage klanglich locker schlägt. Habe fantastische Fazioli, Bösendorfer und Steinway Klänge auf dem K26. Klingt nach meinen Geschmack besser als die neuen Korg und Yamaha Klaviere. Kurzweil haben nicht viel Brimborium und Effekthascherei. Wer keinen riesen Sequenzer und kein Karma braucht, sondern eine klasse Engine mit brauchbaren Sounds in Arrangement, liegt bei Kurzweil richtig.

Top News: Roland TR-08 Drumcomputer

am 08.08.2017 13:34 Uhr
Was ich an den alten Geräten so toll finde, sind die Triggerfunktionen. Die 808 hat gleich deren drei, auch die 101 ist saukreativ, wenn man noch nen Juno 60 hat, kann man so richtig intuitiv loslegen. Dazu haben wir Einzelausgänge bei der TR 808 und einen leicht swingenden Groove, den die digitalen Kisten nicht bieten. Der Spaßfaktor ist mE viel höher. Klar, wenn man im Studio produziert und nur das gesamte Ergebnis entscheidend ist, kommt man mit den Boutiques sicher auch weit, zumal die noch weitere tolle Festures bieten, die bei den Klassikern fehlen.
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