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TEST: UDO Super Gemini, polyphoner Synthesizer

Super Synth aus Bristol - der UDO Super Gemini

31. Januar 2024
UDO Super Gemini Frontansicht

TEST: UDO Super Gemini, polyphoner Synthesizer

Als George Hearn auf der Superbooth im Mai 2023 den UDO Super Gemini Synthesizer präsentierte, musste man lange anstehen, um mal die Finger auf den hellgrauen Flunder mit den orangenen Reglern und Knöpfen zu bekommen. Dieser Super-Synth war definitiv ein Highlight der Messe. Es handelt sich um einen 20-stimmigen Synthesizer mit digitalen hochauflösenden Schwingungsformen und analogem SSM Lowpass-Filter.

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Auf den ersten Blick sieht er aus, wie ein doppelter UDO Super 6 mit 20 statt 12 Stimmen, Bitimbralität mit Split- und Dual-Mode. Dazu bekam er ein großes Polyaftertouch-Keyboard mit 61 Tasten, einen Ribbon-Controller, eine noch umfangreichere Performances-Sektion und das leicht abgewandelte Bedienpanel des Super-6 gleich in zweifacher Ausführung. Sie haben richtig gelesen, der Super Gemini beherbergt für beide Sounds zwei unabhängige Bedienreihen, so dass im Split- oder Dual-Mode an beiden Sounds gleichzeitig geschraubt werden kann. Doch der Reihe nach.

Haptik und Verarbeitung

Der Super Gemini wurde in einer riesigen Umverpackung geliefert, die locker einen Oberheim Matrix-12 beherbergen könnte. Darin befand sich der ebenso große Karton, der das wuchtige Instrument beinhaltete. Wie schon der Super 6, war der Super Gemini in einer umweltfreundlichen Jutetasche verpackt. Der Super 6 wirkt regelrecht winzig im Vergleich zum Super Gemini.

UDO SUper Gemini und UDO Super 6 im Vergleich

UDO SUper Gemini und UDO Super 6 im Vergleich

Es gab zwei weitere kleinere Kartons mit Aufklebern, USB-Kabel und Netzkabel. Vermisst habe ich ein gedrucktes Handbuch, was aber wohl in der Serie enthalten sein soll.

Das Instrument wirkt riesig und schwer. Über das Design von Axel Hartmann lässt sich natürlich streiten. Ich persönlich bin von der Optik begeistert. Bei näherem Hinsehen könnte man auch einen modernen Roland Jupiter-6 vermuten, der fortplanzungsmäßig einen Seitensprung mit einem Hartmann Neuron gehabt hat. Der Jupiter-6 hatte für die damalige Zeit geniale Funktionen. So konnte er zwei unabhängige Arpeggien im Split-Mode abfeuern, was der Super Gemini natürlich auch kann (siehe Klangbeispiel Trance Split with Super 6). Das Stahlblechgehäuse ist formvollendet und sehr hochwertig verarbeitet.

Die Anschlüsse des UDO Super Gemini

An Anschlüssen ist einiges geboten. So gibt es nicht nur ein Stereo-Ausgangspaar für das Summensignal, sondern separate Audioausgänge für beide Sounds. Sehr schön, denn so kann man Performances hinterher in der DAW noch nachbearbeiten.

UDO Super Gemini Anschlüsse 1

Ferner stehen insgesamt vier (!) Pedalanschlüsse zur Verfügung und zwar Volume, Expression, Sustain (jeweils sogar wahlweise als Doppelpedal für beide Sounds) und schließlich noch Delay Freeze, mit dem Akkorde mit Delay-Effekt zu Endlosschleifen aneinandergereiht werden können. Somit kann man ganze 8 Pedale anschließen.

UDO Super Gemini 2

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Vermisst habe ich den Audioeingang vom UDO Super 6 für die Nutzung des hervorragenden Filters für andere digitale Synthesizer. Selbstverständlich gibt es das übliche MIDI-Trio und einen USB-Anschluss, der für MIDI und den Datenaustausch für Updates, Patches, Performances und Schwingungsformen genutzt wird. Weniger gefallen hat mir, dass das Bedienpanel deutlich über das Anschlussboard übersteht, so dass man mit den Fingern die richtigen Anschlüsse ertasten muss. Wenigstens befindet sich auf dem Bedienpanel eine Beschriftung, so dass man nicht ganz verloren ist.

UDO Super Gemini 3

Die Fatar Tastatur entspricht der des Waldorf Quantum Rev. 2, die sich hervorragend spielen lässt und eine ausgewogene Gewichtung auch der schwarzen Tasten hat.

Richtig klasse finde ich, dass sich der Kopfhörerausgang auf der Vorderseite befindet und jetzt kommt die Überraschung: Der Super Gemini verfügt sogar über zwei, einen als 6,3 mm und einen als 3,5 mm Klinke ausgeführt. Solche durchdachten Details findet man noch mehr am Instrument, was mich wirklich begeistert. Dass auch hier die Anschlüsse etwas tiefer unterhalb des Gehäuses angehordnet wurden, ist hier sinnvoll, um ein unbeabsichtigtes Abreißen der Buchse bei versehentlichen Vorbeischrammen zu vermeiden.

UDO Super Gemini Kopfhöreranschluss

Kein Display zur Namensgebung

Ein Display fehlt weiterhin. Man kann gerne unten in den Kommentaren drüber schimpfen, dass das ein No-go ist. Ich selbst habe es nicht wirklich vermisst, denn alles wird per LED auf den beschrifteten Tastern angezeigt, so dass man sich grundsätzlich gut zurechtfindet. Für diverse globale Einstellungen ist mir das Feedback über LEDs dann aber doch zu puristisch. So muss man doch immer wieder das Handbuch bemühen, wenn man tiefer einsteigen will, selbst wenn man nur mal einen MIDI-Kanal auswählen will.

Zur Verwaltung und zum Abrufen von gespeicherten Sounds wird das Display aber schmerzlich vermisst. Da es sich letztendlich doch um einen digitalen Synthesizer handelt, ist das Fehlen des Displays in dieser Preisklasse unverständlich.

UDO Audio Super Gemini White
UDO Audio Super Gemini White Bisher keine Kundenbewertung verfügbar

Patches, Performances, Arpeggiator und Sequencer

Der UDO Super Gemini wird mit 128 Patches und 128 Performances ausgeliefert, die auf 2 Bänken in 8 Unterbänken zu 8 Sounds abgelegt sind. Es gibt drei Modi, SINGLE, DUAL und SPLIT. Der Splitpoint lässt sich ganz einfach durch gleichzeitiges Drücken der SPLIT-Taste und einer beliebigen Taste des Keyboards festlegen. Das Lautstärkeverhältnis lässt sich nicht durch einen Mixregler justieren, es müssen die beiden Sounds unabhängig durch ENV LEVEL eingestellt werden.

Übersicht UDO Super Gemini Synthesizer

Unter KEYBOARD kann man SINGLE, DUAL oder SPLIT wählen. Werksseitig sind die Patches im Single-Modus und unter LAYER ist UPPER aktiviert. LOWER bleibt dann stumm. Die Patches lassen sich aber ganz einfach mit einem weiteren Sound erweitern, indem man einfach unter KEYBOARD die Taste SPLIT oder DUAL wählt und sodann unter LAYER die Taste LOWER drückt. Sodann kann man ein weiteres Patch über die Bänke A/B bzw. A-H und Speicherplatz 1-8 wählen. Auf dem jeweiligen oberen oder unteren Panel lassen sich dann die beiden Sounds individuell einstellen. Eine sodann spontan kreierte Performance kann man durch Druck auf PERF auf einem beliebigen Speicherplatz ablegen. Dies geschieht ganz einfach durch Auswahl einer Bank A/B, danach Unterbank A-H und längeres Drücken eines Speicherplatzes 1-8. Es geht somit kaum einfacher. Hat man diesen Workaround erst einmal verinnerlicht, ist es extrem simpel, neue Performances zu erstellen.

UDO Super Gemini seitlich

Natürlich lassen sich durch Anwahl von UPPER oder LOWER weitere Einstellungen der beiden Sounds im SPLIT- oder DUAL-Modus vornehmen, etwa jeweils getrennte und unabhängige Sequenzen oder Arpeggien, Portamento, Herab- oder Herauftransponierungen oder Zuweisungen von Modulationen über die Modulationsmatrix oder der Performance-Abteilung.

Speziell der Arpeggiator kann neben den üblichen UP, DOWN, UP/DOWN, RANDOM Höhertransponierungen auf bis zu 4 Oktaven und Aufteilungen der Takte von 1/1 bis zu 1/32 sowie Triolen. Das Ganze geht selbstverständlich unabhängig für beide Sounds im Split-Modus. Damit lassen sich beeindruckende Performances abfeuern. Der Stepsequencer verfügt über 64 Steps und es lassen sich neben Pausen, längeren Noten auch Akkorde abspeichern. Arpeggiator und Sequencer können zum LFO synchronisiert werden und natürlich auch zur MIDI-Clock.

UDO Super Gemini rechte Seite

Die Klangerzeugung des Super Gemini

Die Klangerzeugung entspricht weitestgehend dem Super 6, weshalb ich auf den umfassenden Testbericht-Link verweise. Allerdings geht der Super Gemini noch deutlich weiter und ist nicht nur einfach ein doppelter Super 6 mit Polyaftertouch-Keyboard.

Folgende Highlights heben den Super Gemini vom Super 6 ab:

  • Der UDO Super Gemini kann nun zwischen zwei Schwingungsformen überblenden, was beim Super 6 nicht möglich ist. Dies ist allerdings nur bei Oszillator 1 (DSS 1) möglich. Eine Mischung ist zwischen jeweils benachbarten klassischen Schwingungsformen möglich und zwar von Sinus zu Sägezahn, von Sägezahn zu Rechteck, von Rechteck zu Dreieck und von Dreieck zu weißem Rauschen. Unter den digitalen Schwingungsformen lassen sich zwei beliebige Schwingungen aus den beiden Wavetables, bestehend aus je 16 Schwingungsformen, mischen. Das Mischverhältnis lässt sich in der DSS Modulator Sektion unter Wave einstellen. Die Mischung kann aber auch moduliert werden und zwar entweder über LFO 1 oder über eine Hüllkurve. Ferner lässt sich das Mischverhältnis über die Modulationsmatrix modulieren, etwa mit dem Ribbon-Controller oder dem Polyaftertouch-Keyboard. Für mich ist das ein absolutes Highlight, weil sich damit die Klangpalette noch erheblich erweitern lässt.
  • Schaltet man den Binaural-Modus ab, lassen sich die Stimmen im Stereofeld aufteilen. Mit Spread bekommt man eine Spreizung der Stimmen im Panoramafeld, was sich stufenlos einstellen und ebenfalls u. a. mit der Modulationsmatrix modulieren lässt.
  • Der Super Gemini bekam neben Cross-Modulation, die wir schon vom Super 6 kennen, zusätzlich noch einen Ringmodulator, mit dem sich feine Schwebungen bis hin zu krassen metallischen Sounds erzeugen lassen.
  • Die Sounds lassen sich im Panoramafeld nach links oder rechts verschieben. Dies ist sinnvoll im Dual-Mode, wenn man zwei identische oder fast identische Sounds schlicht im Stereofeld nach links und rechts platziert, um so mehr Breite im Klanggeschehen zu erreichen.
  • Der VCA lässt sich nun zum zweiten Oszillator (DSS 2) modulieren und zwar unabhängig vom LFO 1. Beim Super 6 gab es das nur beim Filter, um glockenartige Filter-FM Sounds zu erzeugen.
  • Bei Envelope 1 lässt sich neben der Attack-Phase nun auch die Decay-Phase verzögern. Diese Funktionen erreicht man über die Shift-Taste. Bei Envelope 2 ist dies aber nur auf die Decay-Phase beschränkt.

Mit diesen neuen Features sind die Klanggestaltungsmöglichkeiten enorm erweitert worden. Über Umwege lassen sich aus dem Super Gemini bis zu fünf LFOs rausholen. Die beiden Bord-LFOs (einer davon im Performance-Mode nur für VCA, VCF und VCO), die Loop-Hüllkurve, die Umgestaltung vom zweiten Oszillator in einen weiteren LFO und schließlich der DSS 2 Modulator. Das Potential an Schwingungsformen ist durch die Möglichkeiten des Mophens fast unerschöpflich.

UDO Super Gemini Panel 1

Allerdings fehlt beim Super Gemini nun leider X-Mod der beiden Oszillatoren. Mit dieser Einstellung lässt sich das Mischungsverhältnis der beiden Oszillatoren über das Keyboard variieren, bis dahin, dass in tiefen Lagen nur DSS-1 und in oberen Lagen nur DSS-2 zu hören ist.

Für diejenigen, die den Super 6 Testbericht nicht lesen möchten, fasse ich gerne nochmal die Highlights des Super Gemini wie folgt zusammen:

Der UDO Super Gemini verfügt über 2 Oszillatoren, DSS 1 und DSS 2 genannt. Sie können Sinus, Dreieck, Sägezahn, Rechteck, und Puls erzeugen. DSS 1 kann zudem noch 32 digitale Schwingungsformen erzeugen. DSS 2 verfügt noch über weißes Rauchen. DSS 2 kann zu DSS 1 synchronisiert werden, dazu gesellt sich Crossmodulation und eine Nutzung des DSS 2 als LFO. Schließlich kann DSS 2 als Suboszillator genutzt werden. Er verfügt über ein analoges 24 dB Lowpass-Filter sowie ein analoges Highpass-Filter. Das Lowpass-Filter ist zur Selbstresonanz fähig. Ferner sind im LFO noch Frequenzmodulation geboten. Es gibt zudem zwei Hüllkurvengeneratoren für verschiedene als Modulationsziele, die invertiert und geloopt werden können, um sie zu einem weiteren LFO zu verbiegen.

DSS 1 lässt sich übrigens ähnlich einer Supersaw beim JP-8000 der Marke Roland stufenlos spreizen und leicht verstimmen. Der Binaural-Mode sorgt für ein breiteres Stereobild. Ferner bietet der Super Gemini ein digitales Delay und einen digitalen Chorus.

UDO Super Gemini Panel 2

Bedienung

Die Bedienung gestaltet sich sehr intuitiv. Als Nutzer diverser früherer Roland Synthesizer fand ich mich beim Super Gemini schnell zurecht. Die Verschaltungen sind auf dem Bedienpanel alle optisch abgebildet, so dass man immer weiß, was geschieht – auch ohne Display. Mein Tipp an dieser Stelle, um den Super Gemini zu erkunden. Starten Sie mit einem INIT-Patch. Einfach Shift und Upper oder Lower gleichzeitig drücken. Sodann erkunden Sie ausgehend vom INIT-Patch jede der Sektionen, um zu erfahren, wie diese jeweils wirken und kombiniert werden können.

Den UDO Super Gemini erkundet man am besten intuitiv. Selbst kleine Veränderungen erzeugen oft enorme Überraschungen und bringen zuweilen tolle Zufallsergebnisse, die immer wieder mit einem Wow-Effekt verblüffen. Ich habe mich oft dabei ertappt, dass ich fast eine Stunde an einem Sound gebastelt habe und zwischenzeitlich der Kaffee nebendran kalt wurde. Es gibt wenige Synthesizer, die ein derart kreatives Potential haben. Eine analytische Herangehensweise ist nicht so die Sache des Super Gemini. Einfach mal drauf losschrauben und hören, was passiert, ist eher seine Welt.

Live-Spiel

Der Super Gemini ist mit einer mächtigen Performance-Mode-Sektion ausgestattet. Zur Linken stehen eine Fülle von Bedienhilfen zur Verfügung.

UDO Super Gemini Performance Sektion

Daneben lässt sich das Instrument mit insgesamt vier Pedalen (auch Doppelpedale für das unabhängige Steuern von zwei Sounds), den Ribbon-Controller und die geniale Polyaftertouch-Tastatur steuern. Mit der ausgefuchsten Modulationsmatrix lassen sich 8 Modulationsquellen direkt durch Tastendruck 8 Modulationszielen zuweisen. Dies ist aber nicht genug: Durch Drücken einer der Tasten 1 bis 8 für die 8 Modulationsquellen und gleichzeitigem Bewegen eines Schiebereglers oder Knopfs lassen sich fast alle Parameter als Modulationsziele zuweisen. Einfach mit Polyaftertouch, einen Modulationspedal oder dem Ribboncontroller den Attack der Filterhüllkurve modulieren oder die Frequenz von LFO 1, kein Problem. Die Intensität lässt sich ganz einfach per MOD AMOUNT einstellen. Es lassen sich sogar mehrere Modulationsziele einer Modulationsquelle zuweisen und ganze Modulationsmaps erstellen, die zu den Patches abgespeichert werden können. So lassen sich beeindruckende Performances für Livesessions vorprogrammieren.

In der Performance-Sektion lässt sich LFO 2 unabhängig für VCA, VCO und VCF einstellen und zwar durch den Pitchbender und/oder die Polyaftertouch-Tastatur. Ferner kann mit dem Aftertouch die Tonhöhe bis zu 12 Cent, also eine Oktave, nach oben verschieben, bei Bedarf auch das Filter. Selbstverständlich lässt sich das nicht nur für beide Sounds getrennt vornehmen, sondern sogar jeweils wahlweise für DSS 1 und/oder DSS 2, wodurch wirklich sehr interessante Modulationen erzeugt werden können. Ähnlich lässt sich auch das Portamento unabhängig für beide Sounds getrennt einstellen. Somit können Layer-Sounds extrem lebendig gespielt werden. Allein das Halten eines simplen Pads oder eines Sequencer/Arpeggio-Patterns kann super interessant gestaltet werden, indem hier mit all den verfügbaren Spielhilfen alles Mögliche unabhängig moduliert werden kann. Unglaublich kreativ ist das!

Wie klingt der UDO Super Gemini?

Die Klangqualität ist gewohnt hervorragend, wie wir es schon vom Super 6 kennen. Schön ist, dass sich die 32 Schwingungsformen überschreiben und mit individuellen Schwingungsformen ersetzen lassen. Mittels USB-Verbindung wird der Super Gemini am PC oder Mac als Festplatte erkannt. So lassen sich auf dem PC neue Schwingungsformen erstellen und auf das Instrument übertragen. Die Werkssounds klingen fast durchweg eher zart, teils experimentell und recht brav. Leider werden die Werkssounds mit viel Delay und Chorus überlagert. Dies wäre meiner Meinung gar nicht nötig, denn auch ohne Effekte klingt der Synthesizer sehr gut. Wie schon beim Super 6, ist das Delay brauchbar, der Chorus kann mit einem analogen Chorus ähnlich Roland Juno bei Weitem nicht mithalten, nicht einmal mit einem solchen eines Alfa Juno oder JX-8P. Die analoge Wärme fehlt ihm einfach. Ich würde diesen eher subtil einsetzen.

UDO Super Gemini flach

Dank der abgefahrenen Klanggestaltungsbausteine, wie Ringmodulator, Crossmodulator, FM und DDS Modulator, lassen sich auch böse Sounds erstellen. Ferner liefert der Super Gemini neben digitalen Klängen à la Prophet VS sehr schöne Analogklänge mit viel Biss und Wärme. Fette Bässe, brizzelige Tom Sawyer Unison Sweeps, Sync-Leads und analoge Brass-Sounds sind kein Problem für den Super Gemini. Die Resonanz lässt sich ohne Weiteres in Eigenschwingung versetzen. Im Vergleich zum Super 6 habe ich sogar den Eindruck, dass sie noch extremer ausfällt. Das Filter dünnt bei voller Resonanz auch nicht aus. Die Filterresonanz-Einheit erinnert mich stark an den PPG Wave, mit dem man ebenfalls die Hochtöner der Abhöre zerstören kann. Also bitte aufgepasst und Ohren schonen! Neben wirklich sehr beeindruckend kräftigen Sounds lassen sich dem Super Gemini vor allem zarte Sounds entlocken. Man muss ja nicht alle Oszillatoren auffahren. Eine glockenartige digitale Schwingungsform reicht und man kann damit schöne Arpeggien zaubern, die den Mix auch nicht zukleistern. Kurzum: Der Super Gemini ist sehr vielschichtig und hat viele Gesichter. Die auf YouTube und Co. befindlichen Demos mit viel Ambient-Material und Pads (vor allem zum Super 6) stellen nur einen Ausschnitt dar und legen das Instrument nicht auf ein bestimmtes Genre fest.

UDO Super Gemini Hüllkurven

Auch wenn die Bedienung und auch der Aufbau sehr stark an alte Roland Klassiker im Sinne von Jupiter-8, Jupiter-6 oder SH-101 erinnert, so verbinde ich den Sounds UDO Super Gemini eher mit amerikanischen Vorbildern oder auch dem deutschen PPG Wave (was angesichts des SSM-Filters nicht verwundert). Ich konnte einige Sounds erstellen, die mich stark an den Prophet VS, teils auch Oberheim OB-Xa erinnern. Lassen Sie sich von den Klangbeispielen überzeugen. 24 Klangbeispiele beinhalten nur Single-Patches, ferner finden Sie drei Beispiele im Dual- oder Split-Modus und dazu ein Super 6. Weitere sieben Beispiele beinhalten Dual-Sounds (Performances).

Der UDO Super Gemini on YouTube

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Fazit

Der UDO Super Gemini ist die perfekte Weiterentwicklung des UDO Super 6. Dieser war schon ein außergewöhnlicher Synthesizer, der Super Gemini toppt dieses Konzept in vielerlei Hinsicht. Mich hat der Super Gemini von der ersten Sekunde an in seinen Bann gezogen. Der Super Gemini ist eine Evolution von sehr guten Konzepten früherer Klassiker, der einfache Handhabung, intuitiver und kreativer Klanggestaltung und Spielweise in geradezu perfekter Symbiose mit modernen Funktionen vereint. George Hearn, selbst Musiker und Keyboarder, hat ein wundervolles und musikalisches Kreativwerkzeug entwickelt, das kaum Wünsche offenlässt.

Der UDO Super Gemini will entdeckt und erkundet werden. Er muss intuitiv gespielt und programmiert werden. Der kreative Prozess wird auch nicht durch mühsames Scrollen durch Menüs, etwa durch Verknüpfung von Modulationsquellen mit Modulationszielen, gestört. Viele Sounds entstehen durch Zufälle, da selbst kleine Reglerbewegungen oft viel bewirken und den Sound in eine ganz andere Richtung bringen. Genau dies macht den Super Gemini, wie schon dessen kleinen Bruder Super 6, so spannend und attraktiv. Ich tue mich daher auch schwer, den Super Gemini mit einem Mitbewerber zu vergleichen. Die erweiterten Funktionen und Specs, wie polyphonen Aftertouch, die ausgefuchste Performance-Einheit, zahlreiche Pedalanschlüsse und Ribbon-Controller machen den Super Gemini zum perfekten Begleiter für verblüffende Liveperformances. Aber auch im Studio überzeugt er durch einen vielseitigen Klangcharakter, dem sich neben Brot-und-Butter-Sounds sehr experimentelle Klänge entlocken lassen.

Die letzte Frage bleibt: Ersetzt der Super Gemini den Super 6? Schaut man sich den Kleinanzeigenmarkt an, so scheinen sehr viele ihren Super 6 verkaufen zu wollen, vermutlich um sich einen Super Gemini anzuschaffen. Dies ist natürlich zunächst eine finanzielle Überlegung. Klanglich gibt es vermutlich keine Unterschiede, wenngleich ich den Eindruck hatte, dass das Resonanzverhalten des Super 6 etwas ausgewogener klingt, der Super Gemini geht sehr schnell in Selbstoszillation. Hier wären intensivere Tests und Vergleiche hilfreich. Bei allen neuen Features des Super Gemini fehlt der analoge Eingang und der abhängig von der Tonhöhe variierbare Oszillatormix fiel leider auch weg.

Wer vor allem Live-Auftritt oder schlicht maximalen Spielspaß wünscht, der sollte sich den Super Gemini näher ansehen und ggf. upgraden. Wer vornehmlich im Studio den UDO-Klang benötigt, dem reicht auch der Super 6, denn Polyaftertouch lässt sich auch mit einem externen Keyboard (soweit verfügbar) über MIDI oder MPE am Super 6 nutzen. Die 5 Oktaven sind dann auch nicht unbedingt notwendig. Der Super 6 ist zudem super kompakt und für kleine Studios mit wenig Platz klar vorzugswürdig.

Unabhängig von diesen Überlegungen erhält der UDO Super Gemini von mir eine absolute Kaufempfehlung. Auch ist der Preis von derzeit 3.999,- Euro für das Gebotene mehr als gerechtfertigt. M. E. ist hier sogar das Best-Buy-Siegel gerechtfertigt, denn der Super Gemini ist meiner Meinung ein wahrhaftiger Super-Synth.

Plus

  • zwei Bedieneinheiten und quasi zwei Super 6 in einem Instrument
  • polyphoner Aftertouch und Ribbon-Controller, die nahezu allen Modulationszielen zugewiesen werden können
  • umfassende Performance-Einheit
  • Bitimbralität mit unabhängigen Ausgängen für zwei Sounds
  • hervorragendes SSM-Filter
  • sehr kreativfördernd und intuitiv
  • vielseitiger und hochwertiger Klang
  • zwei Kopfhöreranschlüsse vorne

Minus

  • kein Display (für viele ein Nachteil)
  • Qualität der digitalen Effekte, insbesondere des Chorus, könnte besser sein
  • Zugang zu Anschlüssen durch überstehendes Panel erschwert

Preis

  • 3.999,- Euro
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Klangbeispiele
Forum
  1. Profilbild
    Holk

    Auf den ersten Blick deutlich günstiger als ein CS-80 von Teenage Engineering ;-)

  2. Profilbild
    toneup RED

    Danke für den ausführlichen Test. Bei einem Gerät dieser Preisklasse kein Display für Sytemeinstellungen und Soundverwaltung einzubauen ist auch ein Statement.

    • Profilbild
      ollo AHU

      @toneup Ein Statement in Sachen schlechter Bedienung^^ für mich wäre das ein KO Kriterium. Ich will Wellenformen und Presets schön übersichtlich mit Namen laden können.

  3. Profilbild
    Klangzaun

    Mich würde noch interessieren, ob das Gerät absturzfrei lief. Ich hatte seinerzeit den UDO 6 angespielt und war entsetzt, was den Stand der Firmware anging. Es kam zu Hängern und Abstürzen. Ein halbes Jahr später waren die Abstürze teilweise immer noch nicht ausgemerzt. Ebenso fand ich es ungeschickt, dass einige nachträglich implementierte Sache über (auf dem Gehäuse) undokumentierte Tastenkombinationen zu erreichen waren. Beim Desktop hatte man sich der Sache dann teilweise angenommen.

    Bei Ankündigung des Super Geminis hatte ich noch einmal nachgefragt, ob denn der Super Six weiterentwickelt wird. Da kam dann zwar eine Zusage, aber zwischen den Zeilen konnte ich erkennen, dass die Prioritäten nun halt auf dem Gemini liegen.

    Ich fand den Klang und die Grundbedienung echt toll gelöst, aber durch die unfertige Firmware habe leider mein Vertrauen in die Firma verloren.

    Ich hoffe, dass es beim Gemini anders ist und die bisherigen Erfahrungen einfließen und er mit einer stabilen Firmware ausgliefert wird, so dass Frustmomente vermieden werden.

    • Profilbild
      MatthiasH

      @Kazimoto In der Tat. Selten begegnet man auf dem Markt einem Synth, den man so uneingeschränkt als „einen der Synths auf dem Markt“ bezeichnen kann wie diesen.

  4. Profilbild
    AntonAmazona

    vielen Dank für den super ausführlichen Test: Klasse !!
    Endlich mal wieder ein Synthesizer für den es sich lohnt zu sparen…. leider mit dem Haar in der Suppe: dem fehlenden Display 🙄

  5. Profilbild
    Jens Barth

    Danke für den guten Bericht. Zweifelsohne ein toller Synth, beeindruckende Soundbeispiele. Was mir nicht gefällt ist verständlicherweise das fehlende Display. Auch wenn ich ein Kind der 80er bin mag ich die Presetverwaltung gar nicht, das ist einfach vorsintflutlich. Und letztlich der Preis. Dieser ist klar ein Nachteil, zumindest für mich ein no go.

  6. Profilbild
    refresher

    Echt Wahnsinnsteil, aber weshalb hat man denn den Audioeingang weg gelassen ?
    Damit gegen Jahresende ein Super Hyper Gemini MK2 wieder mit Audioeingang verkauft wird… ? 🤨 Dann bitte auch gleich mit CV Ein- und Ausgängen!. 😛

  7. Profilbild
    Nik Elektrik

    „Hands on to the max“ und „Born to perform.“ schreit das gut genährte GAS-Teufelchen in seinem nur halbherzig gesicherten Käfig in der Synthabteilung meines Gehirns. Das zum Schutz der Finanzen eingestellte GAS-Engelchen säuselt irgendwas von OLED-Display und 21. Jahrhundert und ich bin hin und hergerissen.

  8. Profilbild
    GeWiErrEff

    Das Teil mag toll verarbeitet sein, was die Bilder ja ganz gut rüberbringen. Aber das Wichtigste: Der Sound überzeugt mich nicht wirklich. Ich höre da nichts bahnbrechend Neues raus. Alter Käse in neuer Verpackung. Und kein Display zu verbauen – nicht zu glauben. Aus den Dummheiten von Clavia Nord wohl gar nichts gelernt.

    Da werde ich wohl lieber bei Hammond zugreifen. Das SK Pro z.B.bietet „experiment“ freie Variationen ohne Ende. Klar – ein völlig anderes Konzept, aber live unschlagbar durch blitzschnelles Umkonfigurieren der Klangmodule. Die Bedienung ist ein Traum: Vorbildliches Display und insgesamt eine klar strukturierte, durchdachte Organisation des ganzen Keyboards. Hier liegt der Fokus auf Musik spielen, nicht auf schräge Sounds zusammenschwurbeln.

    Eh lachhaft bis krank, was seit Jahren – von manchen „Musikern“ an den Synths für „Sounds“ zusammengedreht und als der letzte Schrei verkauft werden… Original verkorkst.

    • Profilbild
      Kazimoto

      @GeWiErrEff Hätte ich jetzt nicht mit dem UDO verglichen aber Orgeln können heute bekanntlich etwas mehr wie früher. Der UDO hat da wohl ein etwas anderes Klientel. Orgeln, einige schwören auf die Korg CX-3 mit Display in der neuen Version aber die wird glaube ich nicht mehr produziert.

      • Profilbild
        GeWiErrEff

        @Kazimoto Klar – auf den ersten Blick nicht vergleichbar. Aber für mich, der Instrumente auch als „Werkzeug“ betrachtet – schon. Und da schneiden die aktuellen Synths durch die Bank schlecht ab. Außer evtl. der ebenfalls klangmäßig sehr flexible (und easy going in der Bedienung) Nord Wave 2.

  9. Profilbild
    zirkuskind

    Brexit means Brexit. Sorry, aber das Teil könnte wahrscheinlich 1/4 billiger sein, käme es nicht von der „Auf eigenen Wunsch in Selbstisolation lebenden“-Insel. Damit fällt es bei vielen Interessenten raus. (Mit dem Arp verhält es sich genauso, sehr interessantes Gerät aber eben von der Insel…)
    Wie es sich mit Garantie- oder Problemfällen verhält ist auch unsicher.
    Ich würde solchen Firmen raten: Siedelt rüber in die EU, dann kommen eure Geräte auch wieder in den Fokus und Leute können sie sich leisten bzw können sich über manche Details beim Kauf einfach sicher sein.

  10. Profilbild
    Lumm

    Die Kritik an dem überstehenden Gehäuse bei den hinteren Anschlüssen kann ich nicht ganz nachvollziehen. Dadurch hat man doch einen sehr guten Bruchschutz für die Kabel falls man das Gerät an eine Wand schieben sollte. Mein Korg SV-2 hat das ebenso, allerdings wohl nicht so tief.

  11. Profilbild
    Phoenix

    Kein Display… warum auch? 🙄
    Ich hoffe, dass dafür eine Sound-Librarian via USB nachgeliefert wird. Für die Soundverwaltung sicherlich sinnvoll und ich denke auch einfach zu programieren.

    2×128 Patches – wo ist der Platz für eigene Patches, oder muss dafür ein Werksound überschrieben werden? Oder gibt es noch eine zusätzliche „User-Bank“?
    Dasselbe für die Waveforms – 32 Stück, will man eigene hinzufügen, muss eine andere weichen?
    Wenn das alles tatsächlich so vorgegeben ist, halte ich das Konzept in dieser Hinsicht für ausbaufähig! Vor allem in dieser Preisklasse!

    Zwei separate Klangwege auf dem Panel – mein erster Gedanke war: wie beim alten CS80 – das finde ich wiederum durchdacht.
    Schade auch um den fehlenden Eingang. Und, dass der Gemini keinen „Dry“- Ausgang besitzt (also die Umgehung des Effektweges) . Das habe ich z.B. bei meinem alten Ensoniq.

  12. Profilbild
    TobyB RED

    Der Sound und der Test ist super! Die Einschränkungen zum Chorus und internen FX nebst dem fehlenden Display würd ich persönlich weniger kritisch sehen. Ich hab grade beim Fantom EX Upgrade den anderen Fall erlebt, ich hab drei Wochenende benötigt um das Display zu verstehen. Und war anfänglich „überfordert“ insbesondre bei der Bedienung des JD-800 Modells. Ich wollte einen simplen Don Solaris Patch „Jupiter Strings“ manuell vom Plugin übertragen und hab 3 Stunden Handarbeit benötigt. Am Ende war ich fluchenderweise dabei Stossgebete nach einem Liberian in Richtung Roland Hauptquartier zu fluchen. Hier beim Gemini würde ich zumindest eine einfache Möglichkeit der Patchverwaltung via USB begrüssen. Es muss ja nicht gleich iOS sein.

  13. Profilbild
    Bernd-Michael Land AHU

    Danke für die ausführliche Vorstellung und die Soundbeispiele!
    Ist ja ein sehr schönes Brett und schaut richtig lecker aus!

    Mir fehlt natürlich auch das Display, denn gerade bei einem leistungsfähigen Arppegiator ist das schon wichtig, das man sehen kann, was man da macht.
    In dieser Preisklasse ein NoGo, da kann der noch so schön ausschauen und mit den Knöpfen blinzeln.
    Das Design ist wie gewohnt erste Klasse, Hartmann eben.
    Absolut gelungen und Bildschön!

    Nun, der Sound an sich ist nach den Klangbeispielen zu urteilen doch eher durchschnittlich.
    Das reißt mich jetzt nicht vom Hocker und das bekomme ich mit einem günstigen Behringer DM-12 weitgehend auch hin (ja, der Vergleich hinkt natürlich, ist mir schon klar).

    Ich bin mittlwerweile bei höherpreisigen Geräten von kleinen Manufakturen eher etwas zurückhaltend, hab zu viele negative Erfahrungen gemacht. Da sind oft noch jede Menge Bugs im OS, die manchmal nie gefixed werden oder die Bude schließt dann wieder und es gibt später keinen Service mehr.

    Produkte von der Insel sind für mich aber grundsätzlich eher keine Option mehr, das passt seit dem Brexit preislich nicht mehr gut. Nun denn, viele Briten wollten das so und dann sollen sie ihren Kram eben nach Utopia verkaufen.

  14. Profilbild
    SAD1024A

    Hach bin ich froh! Einmal Hörbeispiele anhören und trotz des vorher toll zu lesenden Tests ist für mich wieder klar, dass ich immer noch nichts an Hardware kaufen brauch, das digital Klang erzeugt. Es klingt für mich einfach nicht gut genug, wenn die eigenen Ohren auf gute Analoge eingetuned sind. Ich wurde auch mit ROlands ACB und Derivaten, sowie sämtlichen virtuell Analogen seit MItte 90ern nicht warm. Es fehlt einfach immer etwas.

    Optisch aber tres tres chic, sehr ROLAND-y, in Hellgrau wärs vllt. noch geiler.

  15. Profilbild
    columbo

    Völlig GAGA! Das fehlende Dispaly bei meinem UDO 6 hat mich schon ziemlich genervt, und nach jedem Uodate kamen immer mehr Doppelbelegungen hinzu. Und bei einem doppelte UDO 6 ist das ein absolutes NoGO. Das Schlachtschiff ist nur was für betuchte Nerds, ich kann mir nicht vorstellen, dass der Gemini aus der Nischenecke raus kommt, und für so ne kleine Firma kann ein Flop schon das AUS bedeuten.

  16. Profilbild
    ollo AHU

    Für mich wäre das fehlende Display auch ein K.O. Kriterium. 4000€ für einen Synthesizer und dann kann ich nichtmal Presets oder eigene Wellenformen mit Namen laden, von irgendwelchen Einstellungen ganz zu schweigen. Klar, man kann ein Bedienkonzept aus dem letzten Jahrtausend übernehmen und das als klassisch oder Statement betrachten, mich würde es einfach nur nerven und die Kiste unbedienbar machen.

  17. Profilbild
    Gerd Lange

    Der UDO Super Gemini ist ein Synthesizer in einer gehobeneren Preisklasse. Einer Preisklasse, die für mich nicht in Frage kommt. Einen solchen Synth so zu konzipieren, dass dieser ohne Display daher kommt, ist absolut unverständlich. Das ist ein echtes K.O.-Kriterium angesichts des Preises und der grundsätzlichen Leistung. Das dieser Synth trotzdem ein Highlight auf der Superbooth-23 war, ebenso unverständlich. Da ist der Behringer UB-Xa deutlich besser, billiger und MIT Display.

  18. Profilbild
    Kraut Control

    Mein Interesse wäre sehr groß, aber eine etwaige Rücksendung nach England im Reparaturfall hält mich bisher vom Kauf ab.

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