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network-909

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Meine neusten Kommentare

Top News: Behringer VC340, Vocoder

am 10.01.2018 21:34 Uhr
Ach komm... :) Das sind alles 20-25 Jahre alte Kamellen. Die Branche hat sich seitdem doch schon ein bisschen gewandelt. Kopiert wird eh heute eh überall auf der Welt und spätestens mit dem X32 Mixer hat sich Behringer meiner Meinung wieder ganz fett im Geschäft zurückgemeldet. Auch der relativ direkte Kommunikationskanal zu Uli Behringer über Gearslutz usw. spricht für ihn und seine Ambitionen.

Top News: Behringer VC340, Vocoder

am 10.01.2018 20:25 Uhr
Da fällt mir ein Artikel über Exciter ein, den ich im letzten Jahrtausend mal irgendwo kopiert hab. Genau, ELRAD 1992, Heft 12. Dort ist zu entnehmen, dass Behringers Exciter eine andere Strategie verfolgte als das Aphex-Patent. Bei Aphex erzeugte man grob gesagt Zerre mittels eines Diodenclippers, die man wiederum dem Originalsignal hinzumischte. Vor dem Clipper saß noch ein Hochpassfilter. Behringers Ansatz war der folgende: Das Signal wurde mittels zweier aktiver Halbwellengleichrichter in eine positive und negative Halbwelle aufgesplittet und dann direkt über einen Mischer wieder vereint. Dadurch entstanden Übernahmeverzerrungen, die zudem noch pegelunabhängig waren. Das ganze wurde dann über einem Hochpass wieder dem Originalsignal hinzugemischt. Meiner Meinung nach eine sehr coole Idee. D.h. Behringer hat gar nicht vorsätzllich abgekupfert. Das ganze entstand auch meines Wissens in der Zeit vor der Mackie-Clonerei. In dem Artikel steht allerdings, dass Aphex dennoch Klage eingereicht hat und sogar damit Erfolg hatte. Das Landgericht Frankfurt kam zu dem Schluss, dass Behringer die Patent(e) von Aphex verletzt hat. Allerdings ist bereits 2 Jahre später (ca. 1994) das besagte Patent eh ausgelaufen. Ich denke, die nächste Generation dieser Geräte (Ultrafex II) basierten dann eher auf Enhancern statt auf Excitern.

Top News: Behringer VC340, Vocoder

am 10.01.2018 16:42 Uhr
Hmmm ok, das 8-Bus ist im Nachhinein schon legendär :) Aber das Eurodesk war für den Preis nicht schlecht, hatte aber auch nicht alle Features vom 8-Bus. Ich meine, das 8-Bus hatte vollparametrische Mitten, das Eurodesk leider nur semiparametrische.

Top News: Behringer VC340, Vocoder

am 10.01.2018 15:18 Uhr
Im Endeffekt ist die Stigmatisierung Behringers im Nachhinein wegen einigen Produktnachahmungen auch ein wenig lachhaft, wenn man sich auf der Zunge zergehen lässt, um was es damals eigentlich ging. Einen nachgemachten Mackie 8-Bus, paar nachgemachte Genelecs. Ich würde mal glatt behaupten, es würde heute wirklich überhaupt keine Sau interessieren, wenn Souncraft irgendein Pult rausbringt, das zufällig genauso aussieht wie irgendein anderes Pult von Presonus. :) Gegen das Eurodesk gab's auch nix einzuwenden. Ich habe immer noch die Ausgabe der Keyboards von 1995, wo das Ding getestet wurde und das Ding hatte eine hervorragende Bewertung. Ich hatte das Pult auch selbst über 10 Jahre im Einsatz und es hat mich nie im Stich gelassen. Für die 2700DM war das Ding damals echt ein Segen und ich bin sicher, dass das für viele der preiswerte Einstieg in richtig fettes Studioequipment war. Natürlich gab es auch Schrott von Behringer, aber im Endeffekt ist es klar, dass im untersten Preissegment auch nicht viel zu erwarten ist. Aber sich heute immer noch an diesen Mackie-8-Bus-Kopiergeschichten aufzuhängen... Samsung und Apple kloppen sich seit Jahren permanent wegen irgendwelcher Patentverstöße, weil es heute einfach Gang und Gebe ist, alles nachzuahmen, trotz bestehender Patente. Und beim Mackie 8-Bus gab es damals nix zu patentieren, weil das ein stinknormales Pult war.

Top News: Behringer VC340, Vocoder

am 09.01.2018 08:57 Uhr
Ich verstehe diese ganze China-Diskussion nicht... Roland und alle anderen japanischen Firmen entwickeln in Japan und produzieren in China. Behringer entwickelt beispielsweise den OB-Xa in GB und produziert ihn in China. Wo ist jetzt der Unterschied? Apple entwickeln ihren Kram in den Staaten und bauen ihn in China, das ist dann wiederum cool? Auch die ewige Diskussion um die Clonerei... Studio Electronics clonen vor über 20 Jahren den Minimoog und keiner regt sich auf, nur weil das Ding teuer ist. Heute clont Behringer den Minimoog und verkauft ihn für den Preis, für den die Hardware halt gerade eben so noch verkaufbar ist und alle regen sich auf. Gleichzeitig bringen Studio Electronics und Roland einen ähnlichen Minimoog-Clone zum ähnlichen Preis raus und keiner regt auch auf. Weil Roland und Studio Electronics cool sind und Behringer uncool? Bisschen übertrieben dargestellt, aber die Tendenz ist sichtbar. Man sollte Uli Behringer dafür dankbar sein, dass er dazu beigetragen hat, dass Musikequipment bezahlbar wird , sonst würde man immer noch wie vor 30 Jahren 10-20k ausgeben für ein minimalstes Studio-Setup. Ausserdem leben die meisten Firmen wahrscheinlich eh von ihren Produkten im unteren Preissegment. Ich glaube nicht, dass Moog überleben würde, wenn sie nur Minimoogs und Voyagers für 4-5k im Angebot hätten..
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