Workshop: Korg Volca Beats Modding, Rhythm Machine

20. November 2017

Die aufgebohrte Beat-Maschine

Bevor es richtig losgeht, hier ein Hinweis auf unser Korg Volca-Special, in dem ihr ALLE Korg Volcas findet, inklusive aller Tests zu den Korg Volcas, Workshops zu den Korg Volcas und auch Zubehör zu den Korg Volcas von Drittanbietern. Einfach HIER KLICKEN.

Die Korg Volca-Serie ist mittlerweile drei Jahre alt und Keys, FM, Sample, Bass und Beats erfreuen sich immer noch großer Beliebtheit. Mit der Volca Kick wird die Serie auch weiter fortgesetzt. Das liegt zwar auch am mehr als erschwinglichen Preis, aber ganz bestimmt auch an der Qualität, die man geboten bekommt. Dass die Konzeption Einschränkungen hat, ist klar. Dass diese aber nicht gewinnbringend eingesetzt werden können, ganz und gar nicht. Deshalb wollen wir uns in diesem Zweiteiler Workshop genau damit beschäftigen und sehen, wie weit wir mit der Volca Beats tatsächlich kommen. Sollte das Interesse groß genug sein, werden wir uns auch den anderen Volcas widmen.

Einen kompletten Überblick zu ALLEN Volcas und alle Tests, findet IHR HIER.

Korg Volca Beats

Korg Volca Beats

Hier zunächst ein Überblick über die beiden Workshop Teile:

  • Teil 1: Modding
    a) Snare-Modding – Klang und Lautstärke
    b) Snare-Layering – die Snare und die anderen Volca Beats Percussions
  • Teil 2: „Beats & Tricks‟ – Praxis – Was ist machbar mit 16 Steps?

Modding der Snare und der Snare-Lautstärke

Haftungsausschluss

Eines vorweg: Das Modding der Korg Volca annulliert jegliche Garantieansprüche an Korg. Das Befolgen oder Nachahmen der hier beschriebenen Vorgehensweisen geschieht auf eigene Gefahr und weder Korg, Amazona.de noch der Autor dieses Artikeln sind für körperliche, seelische oder sonstige Schäden, die hieraus mittelbar oder unmittelbar entstehen, haftbar. Es wird empfohlen, sich den Artikel vor Nachahmung mindestens einmal gründlich durchzulesen.

Die Volca Beats klingt fett, das ist amtlich, auch wenn zwischen dem „fett‟ einer TR-808 und einem „fett“ einer Volca Beats immer noch ein Unterschied besteht. Wer meckern will, darf gerne die 2.700,- Euro Preisunterschied zur Roland 808 rausrudern und damit glücklich werden oder mindestens eine ganze Ecke mehr für die neusten Alternative von Roland.

Die Beats Kick drückt gut, Toms, Hi-Hats und Percussion sind auch alle zufriedenstellend. Doch leider ist die Snare erbärmlich schlecht. Als ich die Beats zum ersten Mal auspackte und noch die stille Hoffnung hegte, es wäre nicht ganz so schlimm, wurde ich schnell eines Besseren belehrt.
 Die Snare klingt für meinen Geschmack wirklich so schlecht, wie man überall liest. Der Hersteller Korg hat seinen eigenen Standpunkt dazu, die Lötpunkte für den Kondensator auf der Platine besagen das Gegenteil. Aber was sollen Korg und vor allem der arme Tatsuya Takahashi auch sonst sagen oder machen. Eine Rückrufaktion? Wohl kaum. Oder war es eine versteckte Einladung zum Modden? Nehmen wir es so und die Herausforderung ist hiermit angenommen!

Ich kann jedem nur ans Herz legen: Wenn ihr eine Volca Beats kaufen wollt und das Modding nicht selber machen könnt, investiert eine Kiste Bier o.ä. bei jemandem, der es machen kann, ihr werdet sehr viel glücklicher danach sein.

Vorbereitungen

Um die Snare in Richtung Roland-Snare zu biegen, brauchen wir einen 104 pF Keramikkondensator (nicht-polarisiert).

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Wichtig, ihr müsst auf die Größe achten. Die kleinen mit ca. 5 mm Durchmesser entladen nicht ganz sauber in dieser Anwendung und die Snare zieht eine Art schmutziges Delay nach sich. Das hört sich zwar auch irgendwie cool an, aber man muss es schon mögen.

Für eine bessere Snare benötigen wir einen Kondensator mit großem Keramikkörper, Durchmesser von ca. 10 mm. Die sind nicht ganz leicht zu finden und ich habe für meinen ca. 4 Euro bezahlt. Aber der Unterschied ist deutlich, wie es in den Audiobeispielen unten dokumentiert ist.

Das zweite Bauteil für die Snare-Lautstärke ist nicht ganz so tragisch. Das Problem ist eher, einen einfachen 2,2 kOhm Widerstand als Einzelstück zu bekommen und nicht in der Hunderterpackung.

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Zum Öffnen des Gehäuses benötigen wir einen Philipps-Schraubenzieher (aka Kreuzschlitz). Passt er für die Schrauben auf der Rückseite des Gehäuses, dann passt er auch für die Schrauben im Inneren des Volcas. Ein Tipp von mir: Es ist wesentlich leichter, die Volca von hinten zu öffnen als zu versuchen, das vorderseitige Panel abzubekommen.
 Sind die Gehäuseschrauben draußen, können wir die Gehäuseunterseite vorsichtig abnehmen. Zum Glück sind die Strom- und Lautsprecherkabel lang genug, um die Unterseite an der Stirnseite abstellen zu können. 
Anschließend hebeln wir vorsichtig die Steckerleiste ab, ein Taschenmesser hat sich hierbei als sehr nützlich erwiesen. Danach sind die Schrauben auf der oberen Platine dran. Das ist die Platine, mit der wir arbeiten müssen.

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SMD-Hölle

Bei der ersten Ansicht der Bestückungsseite der Platine kann einem schon mal kurz der Mut in die Hose rutschen, wenn man realisiert, wie klein die Bauteile und damit der Operationsraum in Wirklichkeit ist. Das ist selbst für gestandene Elektrotechniker kein Zuckerschlecken. Wenigstens sind unsere zwei Operationsziele recht gut zugänglich.

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C78 – Hier kommt der fette Kondensator hin und die Lötpunkte sind auch schon vorhanden.
Der Kondensator kann hier einfach auf die Punkte aufgelötet werden.

R200 – Hier muss der 2,2 k Widerstand über den SMD-Widerstand gelötet werden, das ist schon happiger. Doch auch hier hat man relativ viel Platz, wenn man sich an die Größe gewöhnt hat.

Beim Zuschneiden der Beinchen der beiden Bausteine ist darauf zu achten, dass die Schnittfläche möglichst flach ist, um größtmöglichen Kontakt zu bieten. Bei einem normalen Seitenschneider ist die Schnittstelle angeschrägt. Wenn also nötig, sollten die spitzen Enden flach gefeilt werden. Dazu sollte der Lötkolben eine möglichst kleine Lötspitze haben. Aber auch nicht zu klein, sonst wird zu wenig Hitze transferiert.

Wem das alles jetzt schon Unbehagen bereitet, wird den nächsten Abschnitt lieben. Wir haben nämlich mit zwei Problemen zu kämpfen. Das Erste ist, dass wir beim ersten „ein-einhalbsten‟ Versuch die Bauteile gelötet bekommen sollten, was bei der Größe ein Problem ist. Das Zweite ist die Verwendung von bleifreiem Lötsinn, wie es seit einiger Zeit bei elektronischen Produkten vorgeschrieben ist.
Ist auch hilfreich, dünnes Lötzinn mit 0,5 mm Durchmesser zu benutzen, statt eines dickeren.

Das Problem ist, dass bleifreies Lötzinn einen höheren Schmelzpunkt hat als bleihaltiges, wie es noch für Hobbybedarf und handgefertigte Kleinserien eingesetzt werden darf. Eine Lösung dafür ist die „Operation am offenen Herzen‟, sprich das Löten am Volca bei Laufendem Betrieb. Schön, nicht?

Das ist solange ungefährlich für den Volca, solange man keine willkürlichen Lötbrücken zwischen den Bauteilen erzeugt. Elegant löst man so auch die beiden o.g. Probleme (ob das tatsächlich elegant ist, bleibt diskutabel). Zum einen können wir aber nur so sicherstellen, dass die Bauteile auch wirklich Kontakt haben und zum andern können wir hören, wenn die empfindlicheren SMD-Bauteile zu heiß werden.

Beim Kondensator stellt sich nur das Kontaktproblem. Beim Löten des 2,2 k Widerstands auf den R200 SMD-Widerstand wird der Volca leiser, je heißer dieser Widerstand wird. Es sollte nicht dazu kommen, dass er verstummt, sonst ist der SMD-Widerstand wahrscheinlich hinüber. Also besser unterbrechen, ganz abkühlen lassen, wenn es nicht gleich klappt und noch mal versuchen.

Zu Testzwecken können wir die beiden Bauteile bei laufendem Sequencer auf ihre Positionen drücken und deren Effekt direkt hören. Sollte einem also die eine oder andere Auswirkung des Moddings nicht zusagen, kann man es immer noch sein lassen.

Wie ich allerdings feststellen musste war das Löten weit weniger ein Problem, als die Bauteile an ihren vorgesehen Positionen zu fixieren. Hier habe ich mir mit einem Tropfen Dichtungssilikon zwischen Kondensator und Chip und einem Stück des legendären elektrisch isolierenden Tesa 657 (heute 4651 bzw. 4681) beholfen. Dieses Tape vergilbt nicht, löst sich nicht auf und klebt auch noch nach Jahrzehnten.

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Waren die Bauteile endlich fixiert, war das Löten eigentlich eine schnelle Sache. Beim Widerstand habe ich auch noch zuvor die Beinchen mit einem Tropfen Lötzinn angezinnt, damit es sowohl bei der Zinnmenge als auch der Positionierung einfacher wird.

 Hat man erfolgreich gelötet, ist sehr empfehlenswert, die beiden Bauteile weiter zu fixieren, damit eventuelle Stöße an den Volca nicht zu Lasten der doch sehr kleinen und damit nicht zu stabilen Lötverbindungen gehen. Sonst könnten sie abbrechen.

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Eine Alternative zum direkt Anlöten der Bauteile ist mir leider erst nach meinem Umbau eingefallen. Dazu nehme man jeweils zwei einzelne Kupferlitzen, z.B. von einem alten Cinch- oder von der Erdungsumantelung eines Lautsprecherkabel, ca. 4 bis 6 cm lang. Die sehr dünnen und sehr flexiblen Kupferdrähte lötet am nun anstelle der Bauteile auf die Lötpunkte auf der Platine und die Bauteile an das andere Ende der Litzen. Zwischendurch die Drähte abkühlen lassen. Danach an den Bauteilen einen Tropfen Lötzinn anbringen und dann mit den Litzen zusammenlöten.

Die Vorteile liegen auf der Hand. Die Kupferlitzen lassen sich leichter positionieren und besser anlöten, da sie praktisch keine Aufwärmzeit haben, wahrscheinlich reicht das vorhandene Lötzinn auf der Platine schon aus und durch die flexible Verbindung sind auch Stöße gegen den Volca weniger kritisch. Vom elektrischen Standpunkt her sollten die Litzen nicht zu lang sein, bei den Spannungs- und Wattzahlen, die hier zum Tragen kommen, ist der kleine Querschnitt einer Litze kein Problem.

korg-volca-beats-workshop-mod-finished

Nun bin ich also ein glücklicher Volca Beats-User. Erstens, weil ich das Modding gepackt habe und zweitens, weil ich die „neue‟ laute Snare einfach nur gut finde. Mit dem Rausch- und Lautstärke-Modding drückt nun auch die Snare ziemlich ordentlich.

Pros und Cons

Jedoch ergibt sich durch das Lautstärke-Modding auch ein Problem mit den Lautstärkeverhältnissen der Open- und Closed-HiHats. Waren diese schon zu Beginn nicht allzu laut, sind sie jetzt besonders leise. Wenn die Lautstärke bei der Bassdrum bei ca. 25% und bei der Snare bei ca. 30% eingestellt ist, lässt sich gerade noch mit den Hats arbeiten.

Da die Volca aber in den meisten Fällen eh an einem Mischpult betrieben wird, lässt sich mit einem der Kanal-EQs nachhelfen. Bei den Mitten ab 3 kHz können hier locker 9 bis 12 dB mit einem Highshelf-EQ draufgelegt werden, ohne dass es stört. 
Es können zwar auch die Höhen am Mischpult, meist bei 12 oder 15 kHz angehoben werden, aber dann werden die Hats sowie die hochgepitchte Hi-Tom oder die Agogo schnell unangenehm aggressiv. 
Bei dieser Herangehensweise sollte man mit den Snappy- und Click-Parametern von Kick und Snare vorsichtiger agieren. Meisten wird es über 50% unangenehm scharf. 
Es ließe sich sicher wohl auch ein Lautstärke-Modding für die Hats finden, aber dann neigt sehr wahrscheinlich der interne Mixer zur Übersteuerung.

Damit wäre der Modding-Teil dieses Workshops abgeschlossen.

II. Snare-Layering – die Snare und die anderen Volca Beats Percussions

Wer seine Volca nicht modden und trotzdem einen besseren Snare-Sound möchte, für den dürfte die nachfolgenden Ausführungen ganz interessant sein. Denn wir schauen uns mal das Frequenzspektrum der Percussions an und werden sehen, welche sich davon zum „Doppeln‟ der Snare eignen. Für die Beschreibung der Regler-Position verwende ich die analoge Uhrzeit, 12 h (Uhr) ist dabei die Mittenstellung, 7 h maximale Linksstellung, 5 h die maximale Rechtsstellung.

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Das Bild zeigt leider nicht die Werks-Snare des Volca Beats, sondern die gemoddete Snare, die Pitch-Range ist jedoch dieselben

Hi-Tom

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Als erstes wäre da die Hi-Tom. Die Snare lässt sich zwischen 250 und 550 Hz stimmen.
 Die Hi-Tom liegt zwischen ca. 180 und 270 Hz, ein schmales Überschneidungsband, aber immerhin. Wenn die Decay-Zeit beim Hi-Tom kurz gehalten wird, sind die Ergebnisse sehr brauchbar. Wenn der Pitch-Regler bei der Hi-Tom ganz rechts steht (5 h Stellung), entspricht das der Tonhöhe der Snare bei ganz links, 7 h Stellung. Mit etwas Feingefühl lassen sich auch harmonische Verhältnisse zwischen den beiden Percussions finden, die brauchbar sind.

Claps

korg-volca-beats-workshop-a-claps
Als beliebte Ergänzung zur Klangverbesserung der Standard-Snare werden ja gerne die Claps, in der brauchbaren Frequenzen zwischen 500 und 4000 Hz liegend, verwendet und das ganz zurecht. Hochgestimmt auf ca. 1 h bis 2 h Stellung des PCM-Speed-Reglers, lässt sich mit ihr gut der Rausch-Klick-Anteil einer Snare nachbilden.

Claves

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Mit den sehr hochgestimmten Claves, ab 2 h Stellung des PCM-Speed-Reglers, lässt sich auch eine Art Snare-Klick erzeugen, das geht dann aber schon mehr in Richtung Steeldrum-Charakter.

Agogo

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Beim Agogo kann man noch einen metallischen Klick ab ca. 4 h herauskitzeln. Auch das verleiht der Snare einen gewissen karibischen Steeldrum-Charakter. Ab ca. 4 h sinkt die Frequenz des Agogo aufgrund von harmonischen Verzerrungen beim Sample-Strechting wieder ab.

Bei den PCM-Speed-Regler wäre noch anzumerken, dass bei Reglereinstellungen unter 9 h und über 3 h die Percussions kaum noch als solche brauchbar sind, dafür aber einige interessante Effekte erzeugen.

Das wäre es für dieses Mal. Im zweiten Teil geht es dann um die praktische Beats-Programmierung mit der Volca und dem Ausloten der Grenzen eines 16-Step-Sequencers.

Klangbeispiele
Forum
  1. Profilbild
    AMAZONA Archiv

    Wenn der Klang durch unterschiedliche Entladungszeiten des Kondensators bestimmt wird, könnte man dies vielleicht durch ein zusätzliches (idealerweise nach außen gelegtes) Potentiometer frei einstellbar machen. Damit müsste man dann im Idealfall alle Sounds zwischen „no cap“ und „big cap“ hinbekommen

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    Synthfreak  AHU

    Zuerst einmal ein großes Dankeschön an den Autor, für diesen Workshop. Ich hätte eine Idee für einen weiteren Workshop: Kann man am Moog Werkstatt 01, einen Gate-Eingang anbringen, und zwar wie, dann könnte man diesen nämlich über ein externes Keyboard steuern. LG

  3. Profilbild
    Picard  

    Der Modding-Kondensator hat den Wert 100 nF und nicht wie im Text beschrieben 104 µF.
    „104“ ist die Bauteilbeschriftung und bedeutet eine 10 mit 4 Nullen in der Einheit pF.

    Am einfachsten (für Freunde von SMD-Lötarbeiten) ist natürlich der Einbau eines SMD-Kondensators an die vorgesehene Position.

    Die elektronischen Details zum Snare-Mod befinden sich hier: http://sys.....snare.html

  4. Profilbild
    Picard  

    @pppch: Genau, ich hatte den link gestern schon gepostet.
    Der Schaltplan ist mit etwas Vorsicht zu genießen, er wurde re-engineered.

    Übrigens würde ich vom Löten am eingeschalteten Gerät abraten, außer man benutzt eine ESD-sichere Lötstation.

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      AMAZONA Archiv

      @Picard
      sry nicht gesehen…
      und ja klar , ist kein Schaltplan von Korg…
      geht ja auch mehr um die dazugehörende Beschreibung…
      das Thema wird auf Gearlutz und Sequencer rege diskutiert… Werte bis max. 470nf werden verwendet…
      aber es gibt auch Stimmen.. die das Ganze schwer anzweifeln..
      ich sage.. die Kiste gibts für 100 Euronen.. da kann man sich wohl easy ein 2t Gerät zum modden leisten…
      und ESD… ja sicher… hab mich noch nie drum geschert… schon übelst feine SMD Prozessoren eingelötet… mir ist es wichtiger.. das es ein Weller ist..

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      AMAZONA Archiv

      das sind kermaikkondensatoren.. gibts bei farnell conrad uä… besser ist es aber einen mkp zu verwenden.. wenn es der platz zulässt..
      http://www.....A4t=100+nF
      sogar passende smd,s.. ;).

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        to bias

        Danke, aber wo bekommt man diesen großen Scheibenkondensator mit 10mm Durchmesser wie oben beschrieben her?

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          AMAZONA Archiv

          ?????????????? lol…. es hat die bei conrad.. http://www.....t?ref=list
          halt eckig.. aber von der qualität her ist und bleibt es keramik.. naja..

          (Anmerkung der Red.: Link wurde gelöscht. Bitte sehr lange Links erst über https://bitly.com kürzen. Danke)

          noch ne auswahl…. mein tip.. nimm mkp… ist wirklich viel besser…wenn du wirklich keramik nehmen musst.. so beschleunige das wenigstens.. mit 1/100 des wertes…

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            AMAZONA Archiv

            @ red… sry.. aber er soll bei farnell nach

            > Passive Bauelemente
            > Kondensatoren
            > Keramikkondensatoren
            > Keramik-Scheiben- & -Plattenkondensatoren
            suchen…
            dann im filter links Radial bedrahtet (14)
            Radial Leaded (12)
            wählen..
            falls farnell nicht für normalbürger liefert.. so gibt es noch schuchricht/distrelec

  5. Profilbild
    HeikoIT

    Mir hat der Snare-Sound der Beats auch nicht wirklich gefallen und habe den C78 mit 100nF bestückt. Ich hatte allerdings keinen (hörbaren) Unterschied mit einen großen Keramik-C und einem SMD-C feststellen können. Bestückt habe ich aber mit SMD, da die dicken Beine eines normalen C u.U. bei mechanischer Belastung die Leiterzüge beschädigen können. Ich verfahre immer wenn SMD dann auch SMD. Das ist für Löterfahrene auch kein Problem, entscheident ist eine Lötstation mit Temp.-regelung. 320-340 °C ist ein guter Wert, sonst zieht das Zinn zuviel Wärme aus der Lötspitze und es „pappt“. Pinzette und Kopflupe sollte man aber schon haben, SMD ist was für Bestückungsautomaten :) Zumindest klingt das jetzt mehr nach Snare und gefällt mir soweit ganz gut (im Gegensatz zum Original, da schliesse ich mich den anderen Kritikern zu 100% an).

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